Vincent rollte mit den Augen und ließ auf das Sofa sinken, bis er seinen Kopf auf Thomas' Oberschenkel - einer der wenigen Punkte an dem Mann, der nicht mit Blutergüssen glänzte, wie Vincent in den letzten Tagen herausgefunden hatte - ablegen konnte. Er wollte nicht über Vlad reden. Nicht, wenn seine Nächte gerade so angenehm verliefen.
"Viel gesagt hat er nicht zu der ganzen Sache. Ich glaube, du hast seine Auffassung von Jägern gehörig durchgeschüttelt. Seit dem Kampf habe ich nicht mehr von ihm gehört, aber so wie ich ihn und seine Spielchen kenne, jagt er gerade die letzten Jünglinge, die er bei seinem ursprünglichen Angriff hat entkommen lassen. Er ist wie eine Katze, die man in die Scheune gelassen hat und jetzt den Rest des Hofes absucht, um dein Rattenproblem zu lösen."
Anstatt auf die letzte Frage von Thomas zu antworten, sprang Vincent wieder auf und reichte dem Mann seine Hand, um ihm aufzuhelfen. Gemeinsam schlichen sie durch den Flur zum Musikzimmer. Vincent ignorierte seinen Flügel, bis Thomas saß und er sich sicher sein konnte, dass er auch nicht gleich aus den Latschen kippte. Dann erst wandte er sich dem Klavier zu.
"Irgendeinen Wunsch? Oder soll ich einfach drauflos spielen?"
Wie immer, wenn sich Vincent an ein Klavier setzte, bekamen seine Finger ein Eigenleben. Er hatte die Frage gerade erst gestellt, da spielte er schon die ersten leisen Noten mit einer Hand. Als er sich nur einen Augenblick später des Stückes bewusst wurde, das da gerade zu ihm sprach, legte er die andere Hand auch auf die Tasten und spielte einfach. Es war ein Stück, dass er erst vor kurzem gelernt hatte. Claude Debussy, seines Zeichens Impressionist, hatte es '91 veröffentlicht. Eines der wenigen wirklich modernen Stücke, die Vincent mochte. Und jetzt spielte er es für Thomas.
Als er fertig war, betrachtete er die Tasten seines Flügels.
"Ich bin wirklich eingerostet," kommentierte er. "Du solltest mit erlauben, dir etwas auf der Violine vorzuspielen, Thomas. Damit bin ich viel besser. Komm her."
Er streckte die Hand nach Thomas aus, half ihm aber nicht. Drei, vielleicht vier Schritte trennten sie voneinander. Thomas konnte es schaffen. Thomas würde es schaffen.
"Wir müssen doch dein Gefühl für Musik noch verbessern," lächelte Vincent.
"Viel gesagt hat er nicht zu der ganzen Sache. Ich glaube, du hast seine Auffassung von Jägern gehörig durchgeschüttelt. Seit dem Kampf habe ich nicht mehr von ihm gehört, aber so wie ich ihn und seine Spielchen kenne, jagt er gerade die letzten Jünglinge, die er bei seinem ursprünglichen Angriff hat entkommen lassen. Er ist wie eine Katze, die man in die Scheune gelassen hat und jetzt den Rest des Hofes absucht, um dein Rattenproblem zu lösen."
Anstatt auf die letzte Frage von Thomas zu antworten, sprang Vincent wieder auf und reichte dem Mann seine Hand, um ihm aufzuhelfen. Gemeinsam schlichen sie durch den Flur zum Musikzimmer. Vincent ignorierte seinen Flügel, bis Thomas saß und er sich sicher sein konnte, dass er auch nicht gleich aus den Latschen kippte. Dann erst wandte er sich dem Klavier zu.
"Irgendeinen Wunsch? Oder soll ich einfach drauflos spielen?"
Wie immer, wenn sich Vincent an ein Klavier setzte, bekamen seine Finger ein Eigenleben. Er hatte die Frage gerade erst gestellt, da spielte er schon die ersten leisen Noten mit einer Hand. Als er sich nur einen Augenblick später des Stückes bewusst wurde, das da gerade zu ihm sprach, legte er die andere Hand auch auf die Tasten und spielte einfach. Es war ein Stück, dass er erst vor kurzem gelernt hatte. Claude Debussy, seines Zeichens Impressionist, hatte es '91 veröffentlicht. Eines der wenigen wirklich modernen Stücke, die Vincent mochte. Und jetzt spielte er es für Thomas.
Als er fertig war, betrachtete er die Tasten seines Flügels.
"Ich bin wirklich eingerostet," kommentierte er. "Du solltest mit erlauben, dir etwas auf der Violine vorzuspielen, Thomas. Damit bin ich viel besser. Komm her."
Er streckte die Hand nach Thomas aus, half ihm aber nicht. Drei, vielleicht vier Schritte trennten sie voneinander. Thomas konnte es schaffen. Thomas würde es schaffen.
"Wir müssen doch dein Gefühl für Musik noch verbessern," lächelte Vincent.

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