Vincent starrte das falsche Pärchen offen an.
"Also erst einmal: Es geht nicht darum, ob ein Klavier funktioniert oder nicht. Es geht darum, wie es klingt. Würde ich mich jetzt and Thomas' Flügel setzen, würde ich unser aller Ohren nur verletzen. Und zum Zweiten: Ich werde mir die Finger blutig spielen, nur um euch beiden - bitte sagen Sie mir nicht, Stephen, dass Sie Klaviere auf langweilig finden, ich brauche hier einen Freund - zu beweisen, dass Klaviere alles andere als trivial sind. Vorher kann ich nun wirklich nicht nach Harker Heights zurückkehren."
Er nahm einen Schluck von seinem Wein, während Stephen seinen neusten Plan präsentierte. Clever, eigentlich. Er würde wohl keine Ruhe geben, bevor er Vincent nicht im Sonnenlicht gesehen hatte. Er hatte gehofft, dass Thomas ihm Bericht darüber erstattet hatte, das bereits gesehen zu haben, aber sein kleiner Stunt im Frühstückszimmer hatte wohl nicht ausgereicht. So langsam wurde ihm dieser Stephen richtig unsympathisch. Nicht, weil er sich hier aufführte, als gehöre ihm alles - daran war Vincent gewöhnt. Viel mehr strahlte dieser Mann etwas aus, was Vincent nicht gefiel: Hunger. Dieser Mann jagte nicht, um Menschen zu beschützen. Dieser Mann jagte ob der Gewalt willen. Er wollte töten. Etwas, was Vincent nur zu gut nachempfinden konnte, aber zu meiden gelernt hatte.
"Diese Fenster habe ich tatsächlich schon bewundern dürfen, allerdings war ich von Thomas' nicht kleiner Sammlung and Büchern abgelenkt. Und einem vernachlässigten Klavier."
Er warf Thomas einen freundlichen, aber wissenden Blick zu. Diese Gegenstände waren nicht das Einzige an diesem Abend gewesen, das ihn von den großen Fenstern des Anwesens abgelenkt hatte.
"Samstag klingt wundervoll. So wundervoll tatsächlich, dass ich da schon vergeben bin. Ein Freund vom College gewährt mir Einlass in die alten Sammlungen - eine Gelegenheit, die ich mir nicht entgehen lassen kann. Dort befinden sich einige sehr interessante Stücke, auf dich ich schon immer mal ein Auge werfen wollte. Mit etwas Glück schaffe ich es, mich für ein Abendessen von den Texten loszureißen. Anderenfalls... wie wäre es Sonntag? Zum Tee? Ich bin sicher, die Abendsonne zeichnet einige interessante Bilder durch die hohen Fenster."
Und es wäre leichter, sie zu vermeiden, selbst in einem Haus wie dem der Van Helsings. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich Vincent im Sonnenlicht präsentierte. Er hatte das schon ein paarmal gemacht, mit unterschiedlichen Erfolgen. Aber hier würde er sich Mühe geben müssen. Er wusste schon, wie er diesen Test über sich ergehen lassen wollte. Allerdings war er sich nicht mehr sicher, ob das Stepen überzeugen würde. Der Mann schien erpicht darauf, jede Ausrede zu nutzen, die sich ihm bot, um Vincent umzubringen. Sollte er es ruhig versuchen. Er war nicht der Erste und würde auch nicht der Letzte sein.
"Also erst einmal: Es geht nicht darum, ob ein Klavier funktioniert oder nicht. Es geht darum, wie es klingt. Würde ich mich jetzt and Thomas' Flügel setzen, würde ich unser aller Ohren nur verletzen. Und zum Zweiten: Ich werde mir die Finger blutig spielen, nur um euch beiden - bitte sagen Sie mir nicht, Stephen, dass Sie Klaviere auf langweilig finden, ich brauche hier einen Freund - zu beweisen, dass Klaviere alles andere als trivial sind. Vorher kann ich nun wirklich nicht nach Harker Heights zurückkehren."
Er nahm einen Schluck von seinem Wein, während Stephen seinen neusten Plan präsentierte. Clever, eigentlich. Er würde wohl keine Ruhe geben, bevor er Vincent nicht im Sonnenlicht gesehen hatte. Er hatte gehofft, dass Thomas ihm Bericht darüber erstattet hatte, das bereits gesehen zu haben, aber sein kleiner Stunt im Frühstückszimmer hatte wohl nicht ausgereicht. So langsam wurde ihm dieser Stephen richtig unsympathisch. Nicht, weil er sich hier aufführte, als gehöre ihm alles - daran war Vincent gewöhnt. Viel mehr strahlte dieser Mann etwas aus, was Vincent nicht gefiel: Hunger. Dieser Mann jagte nicht, um Menschen zu beschützen. Dieser Mann jagte ob der Gewalt willen. Er wollte töten. Etwas, was Vincent nur zu gut nachempfinden konnte, aber zu meiden gelernt hatte.
"Diese Fenster habe ich tatsächlich schon bewundern dürfen, allerdings war ich von Thomas' nicht kleiner Sammlung and Büchern abgelenkt. Und einem vernachlässigten Klavier."
Er warf Thomas einen freundlichen, aber wissenden Blick zu. Diese Gegenstände waren nicht das Einzige an diesem Abend gewesen, das ihn von den großen Fenstern des Anwesens abgelenkt hatte.
"Samstag klingt wundervoll. So wundervoll tatsächlich, dass ich da schon vergeben bin. Ein Freund vom College gewährt mir Einlass in die alten Sammlungen - eine Gelegenheit, die ich mir nicht entgehen lassen kann. Dort befinden sich einige sehr interessante Stücke, auf dich ich schon immer mal ein Auge werfen wollte. Mit etwas Glück schaffe ich es, mich für ein Abendessen von den Texten loszureißen. Anderenfalls... wie wäre es Sonntag? Zum Tee? Ich bin sicher, die Abendsonne zeichnet einige interessante Bilder durch die hohen Fenster."
Und es wäre leichter, sie zu vermeiden, selbst in einem Haus wie dem der Van Helsings. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich Vincent im Sonnenlicht präsentierte. Er hatte das schon ein paarmal gemacht, mit unterschiedlichen Erfolgen. Aber hier würde er sich Mühe geben müssen. Er wusste schon, wie er diesen Test über sich ergehen lassen wollte. Allerdings war er sich nicht mehr sicher, ob das Stepen überzeugen würde. Der Mann schien erpicht darauf, jede Ausrede zu nutzen, die sich ihm bot, um Vincent umzubringen. Sollte er es ruhig versuchen. Er war nicht der Erste und würde auch nicht der Letzte sein.

