The last Song [Shio & Winterhauch]

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    • Dankend nahm er ihre Hand entgegen und folgte ihr in das Badezimmer, was ebenfalls nicht sonderlich groß war, doch für eine Person vollkommen ausreichend ist.
      Als Charlie ihm alles gezeigt und hingelegt hatte, wurde die Tür geschlossen und Ty atmete tief aus und ein. So ein Auftritt kostete ihm immer mehr Kraft und Energie, doch niemals würde er aufhören wollen, egal wie schlecht es ihm eines Tages gehen würde.
      Er streifte sich die Klamotten vom Körper und betrachtete sich im Spiegel. Ein wenig an Muskelmasse hatte er verloren gehabt, doch er sah vom Körper besser aus, als noch im Krankenhaus vor ein paar Wochen.
      Die Jungs haben sich sehr gut um ihn gekümmert und versorgt. Trotzdem sah er müde aus. Taylor stellte das Wasser in der Dusche an und stellte sich dann unter die Brause und lies das warme Wasser über seinen Körper fließen. Es tat ihm richtig gut.
      Nachdem er sich eingeseift, nochmal abgeduscht und abgetrocknet hatte, band er sich ein Handtuch um die Hüften. Nahm sich die Zahnbürste und Zahnpasta aus seiner Tasche und fing an sich die Zähne zu putzen. Doch plötzlich kam ihn eine Idee. Er ging Zähne putzend und immer noch nur mit einem Handtuch begleitet zur Badezimmertür und öffnete diese. Dann lehnte er sich an den Türrahmen an und grinste Charlie an. Er wusste das sein Anblick sie sicherlich nicht kalt lassen würde. Schnell verschwand er wieder im Bad und spucke die Zahnpasta aus. Er zog sich eine frische Boxer an und warf sich ein oversized Shirt über. Anschließend machte er noch Ordnung im Badezimmer und öffnete das kleine Fenster.
      Dann ging er zu Charlie zurück und setzte sich auch auf das Sofa. "Danke das tat wirklich gut." Er lehnte sich mit den Rücken ans Sofa und schlag einen Arm um Charlie. "So was machen wir zwei jetzt schönes?"
    • Die Badezimmertür klickte leise und Charlie legte den Kopf weit in den Nacken um über die Rückenlehne zu schielen.
      "Alles okay? Hast du was...ver...gessen...?", fragte Charlie und verlor sich am Ende des Satzes ein wenig. Taylor stand halbnackt im Türrahmen und putzt sich in aller Seelenruhe die Zähne. Ganz offensichtlich hatte er nichts vergessen. Ihr Blick glitt über die vielen Tattoos, seine Brust und von da aus immer tiefer. Er war dünn, aber sah besser aus als im Krankenhaus. Er musste wieder etwas zugenommen haben, seit er wieder bei den Jungs war.
      Charlie wusste erst, dass sie den Sänger mit offenem Mund anstarrte, als er sich flink wieder ins Bad zurückzog und geräuschvoll die Zähne aneinander klickten weil sie erst dann den Mund wieder schloss.
      Schnell sprang die Blondine vom Sofa auf und verschwand die Treppe nach oben in den anderen Teil der Maisonettewohnung, wo sich ihr Schlafzimmer befand. Sie beeilte sich in ein frisches Top und eine kurze Jogginghose zu schlüpften, entfernte eilig das Makeup und tapste mit nackten Füßen die Treppe wieder herunter.
      Wenige Minuten später kam Taylor angezogen wieder in das kleine, gemütliche Wohnzimmer und setzte sich neben sie auf das Sofa. Ganz selbstverständlich schlang er den Arm um sie. Charlie sah darin die Gelegenheit ihr roten Wangen an seiner Schulter zu verstecken. Das Grinsen auf ihrem Gesicht konnte er nicht sehen, bis sie sich rittlings auf seinen Schoß setzte und die Arme um seinen Nacken schlang.
      "Hmhm...lass mich kurz überlegen", grübelte Charlie spielerisch. "Wir könnten schlafen gehen, wenn du müde bist. Oder einen Film schauen. Oder..."
      Das Grinsen wurde breiter.
      "Das hier..."
      Charlie beugte sich weiter über Ty, schmiegte sich gegen seine Brust und küsste ihn zärtlich auf die Lippen. Der Kuss war kurz, aber Charlie blieb absichtlich etwas länger an seinen Lippen hängen ehe sie sich löste.
      "Ich hab dich vermisst", gestand sie.
      “We all change, when you think about it.
      We’re all different people all through our lives.
      And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
      so long as you remember all the people that you used to be.”
    • Mit so einer Reaktion hatte er nicht gerechnet, als sie sich auf seinen Schoß setzte und ihn umarmte. Bevor ihre Lippen seine trafen. Völlig überrascht blickte er sie an. Doch dann lächelte er zärtlich. "Ich dich auch", hauchte er gegen ihre Lippen. Er gab ihr einen zärtlichen Kuss zurück und schlang seine Arme um ihre Taille um sie noch näher an sich zu drücken. Der Kuss wurde allmählich intensiver. Seine Zunge suchte ihre. Er strich ihr über den Rücken und eine Hitzewelle durchflutete seinen Körper. Dieser Kuss hinterließ Spuren und als ihre Lippen ganz rot vom Küssen waren löste er sich von ihr. "Wow.." Er strich ihr eine verirrte Haarsträhne aus dem Gesicht und wischte sanft über ihre Wange. "Also eigentlich klingt eine Filmeabend super und dazu ne Pizza? Aber wenn ich es mir recht überlege." Er blickte sie von unten nach oben an. "Würde ich auch etwas anderes bevorzugen."
      Ohne auf eine Antwort zu warten packte er Charlie unter ihrem Po nach oben und legte sie sanft auf dem Sofa ab. Ty beugte sich über sie und fing an sie weiter zu küssen. Er verteilte seine Küsse auf dem Kopf, auf der Stirn, auf ihren Wangen, auf ihrer Nase und auf ihrem Mund. Bevor er ihren Hals entlang strich und vorsichtig an einer Stelle mit seinen Lippen zu saugen begann. Er leckte mit seiner Zunge über die Stelle, die er am Hals geküsst hatte. Er blickte zu Charlie auf um auf ihre Erlaubnis zu warten. Er möchte sie zu nichts drängen, auch wenn sein Verlangen nach ihr sehr groß war.
    • Taylor blinzelte überrascht und Charlie legte ein selbstzufriedenes aber zärtliches Lächeln auf, weil sie es geschafft hatte, ihn zu überraschen. Es verwunderte sie immer wieder, auf durchweg positive Weise, wie zurückhaltend der Sänger sein konnte. Sie fragte sich nicht das erste Mal, ob es dabei an seiner Krankheit lag. Taylor mochte wieder ein bisschen an Gewicht zugelegt haben, trotzdem hatte sie seine Rippen deutlich sehen können, als er halbnackt im Türrahmen gelehnt hatte. Wie zur Bestätigung drückten sich seine Hüftknochen in ihre Oberschenkel. Vielleicht lag es auch an ihr? War sie zu direkt? Zu forsch...? EInfach zu viel...?
      Im nächsten Moment konnte Charlie an gar nichts mehr denken. Taylor küsste sie, als hinge sein Leben davon ab. Charlie wurde heiß und kalt zugleich während er sie mit seiner Zunge eroberte und den Kuss auf das nächste Level hob. Sie vergrub die Hände in seinem dunklen Haarschopf.
      Ein überraschter Laut entfuhr ihr, als Taylor sie von seinem Schoß hobund auf das Sofa legte. Sie kicherte leise, als er ihr ganzes Gesicht mit Küssen bedeckte und keuchte atemlos als er ihren Hals erreichte.
      Charlie erschauderte unter seinem intensiven Blick, dann grinste sie beinahe spitzbübisch und zog sich das Shirt einfach über den Kopf. Sie hakte ihren Zeigefinger in den Kragen seines T-Shirts und zog ihn wieder zu ihren Lippen hinauf. Sie lachte leise an seine Lippen. Sex war für Charlie mit einer gewissen Leichtigkeit verbunden. Weshalb sie Taylor auch jetzt kein Lachen vorenthielt.
      Sie rutschte auf dem Sofa etwas hin und her, bis sie bequem lag und ließ ihre Hände dann unter dem Saum seines Shirts wandern. Ihre Fingerspitzen streichelten über seine Hüften, seine Seite, über seinen Bauch…Jede Stelle die sie bequem erreichen konnte.
      „Meintest du sowas mit anders?“, schmunzelte sie ohne ihn aufziehen zu wollen.
      “We all change, when you think about it.
      We’re all different people all through our lives.
      And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
      so long as you remember all the people that you used to be.”
    • Taylor sah Charlie überrascht an als sie sich ihr Shirt über den Kopf zog. Er schluckte einen Kloß hinunter, weil sie so hinreißend aussah.
      Seine Augen verdunkelten sich und er erwiderte den Kuss von ihr. Jegliche Berührung von ihr erhitzte seinen Körper immer mehr.
      "Du möchtest es wirklich darauf anlegen?" Mit einem verschmitzten Grinsen sah er Charlie an. "Gut du wolltest es nicht anders."
      Vorsichtig nahm er eine Hand und strich mit dieser über ihren Hals, weiter hinab zu ihren Brüsten. Er drückte einen Kuss auf den dünnen Stoff der diese noch bedeckt. Sachte schob er eine Hand unter ihren BH und fing an sie zärtlich zu massieren. "Fühlt sich gut an", sagte Taylor mit belegter Stimme. Doch er wollte mehr. Mit der anderen Hand krabbelte er hinter ihren Rücken und öffnete den BH mit einer Leichtigkeit. Behutsam zog er ihr diesen aus und betrachte Charlie. "Wow.. Perfekt..." Sanft bedeckte er ihre Brüste mit seinen Lippen und massierte sie vorsichtig. Bis er mit seinen Küssen weiter nach unten wanderte. Er zog ihre Shorts aus und fuhrt mit seinen Fingern über ihren String. "Es scheint dir zu gefallen was ich mache." Lächelnd sah Ty Charlie an.
      Er schob den Stoff beiseite und fuhr mit seiner Zunge darüber. Er bedeckte ihre intimste Stelle mit Küssen.
      Fragend blickte er zu ihr. "Soll ich weitermachen?"
    • "Vielleicht", kicherte Charlie herausfordernd und musste nicht lange warten, bis Taylor wohl seine Bedanken über Bord warf.
      Charlie war das ganz Recht. Nachdem sich Taylor lange nicht gemeldet und sie sich bereits Sorgen gemacht hatte, gehörte ihnen dieser Abend ganz allein. Es war nicht so, dass sie die anderen Jungs nicht mochte, aber Taylor für sich allein zu haben, fühlte sich gut an. Hier, auf dieser Couch, musste sie ihn nicht mit seinem Agenten, seinem Bruder, der Band, Ärzten oder kreischenden Fans teilen.
      Auf ihrem Weg hinterließen seiner Fingerspitzen eine kribbelnde Gänsehaut. Wie lange war das her, dass sie auf Dates gegangen war? Geschweige denn Sex? Sie hatte alle Hände voll zu tun mit dem Café und dann war Taylor in ihre Leben geschlittert. Charlie seufzte wohlig, als er seine Hand unter ihren BH schob. Sie schmiegte sich ihm entgegen, als wollte sie ihn ermutigen. Der Sänger war so vorsichtig, dass ihr ganz warm ums Herz wurde, aber Charlie hätte gelogen, wenn sie behauptet hätte, dass nicht doch etwas Ungeduld dabei war.
      Seine Zunge und Lippen jagten kleine, elektrische Stöße durch ihren Körper. Träge und mit einem zufriedenen Murmeln streichelte sie ihm über die Schultern, während er immer tiefer rutschte. Als seine Finger zwischen ihre Beine glitten, lief sie bei seinem Kommentar knallrot an. Der hauchdünne Stoff kaschierte nun wirklich nicht, wie sehr es ihr gefiel.
      "Ist 'ne Weile her...", murmelte sie peinlich berührt und grinste schief. "Dates sind nicht so mein D...Ah!"
      Heißer Atem streichelte über ihre Mitte ehe eine geschickte Zunge folgte. Die Küsse, die folgten, waren kaum genug.
      "Mach das nochmal."
      Charlie vergrub eine Hand in seinem schwarzen Haarschopf um ihn genau dort zu behalten.
      Da hörte Taylor auf. Sie riskierte einen Blick zu Taylor. Er sah verboten sexy dabei aus, wie er sich zwischen ihren Beinen ausstreckte und sie mit dunklen, hungrigen Augen ansah. Die Muskeln in ihren Oberschenkeln zuckten erwartungsvoll. Charlie verzog die Lippen zu einem schmollen. Was sollte sie schon sagen? Ja bitte?
      Stattdessen nickte Charlie vehement und verstärkte den Griff in seinem Haarschopf.
      “We all change, when you think about it.
      We’re all different people all through our lives.
      And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
      so long as you remember all the people that you used to be.”
    • Es wurde immer heißer in diesem kleinen Raum, auf diesen Sofa.
      Charlies Reaktion nach zu urteilen sollte er weiter machen und das tat er auch. "Wie sie wünschen Miss." Knurrend beugte sich Taylor wieder über ihre empfindlichste Stelle und fing weiter an sie zu liebkosen.
      Vorsichtig nahm er seine Finger mit ins Spiel und verwöhnte sie. Mal schneller und mal langsamer.
      Das es ihr scheinbar gefiel konnte er deutlich spüren. Doch auch seine Lust wuchs immer mehr unter ihm.
      Er zog seine Finger wieder heraus, schmeckte sie und krabbelte wieder nach oben um Charlie mit intensiven Küssen den Atem zu rauben.
      "Ich kann mich nicht beherrschen." Für Taylor war es auch schon eine Ewigkeit her, das er mit einer Frau geschlafen hatte. Hier und da hatte er zwar immer wieder was mit ein paar Groupies, aber das ist schon sehr lange her. Nachdem es ihm vor einigen Monaten so schlecht ging ließ er niemanden an sich ran. Bis heute. Charlie war anders und auch wenn er gerne mehr Zeit mit ihre verbringen würde, so genießt er diesen Moment gerade in vollen Zügen.
      "Charlie du machst mich einfach scharf." Er küsste sie weiter, saugte an ihrer Unterlippe und fuhr mit seinen Finger immer wieder ihren Kurven nach.
      "Fuck.. ich kann nicht." Taylor stand auf und ging zu seiner Tasche. Seine Lust konnte er nicht mehr verheimlichen. Geschwind zog er ein Kondom aus seiner Tasche und ging wieder zurück zu Charlie. Gott sah sie schön aus. Taylor zog ihren String hinunter und auch seine Boxer er stülpte sich das Kondom drüber und beugte sich wieder über Charlie. "Wenn es dir zu viel wird dann sag es mir ok?"
      Er küsste sie wieder leidenschaftlich und drang vorsichtig in sie ein. Mit langsamen Bewegungen fing er an, doch er wurde immer schneller. Sein Blick verdunkelte sich immer mehr. "Du glaubst gar nicht wie gut du dich anfühlst", gab er unter stöhnen von sich.
      Er wurde immer schneller und schneller. Bis er zitternd und stöhnend auf ihr zusammenbrach. Mit leicht geröteten Wangen sah er zu Charlie. "Tut mir leid. Ich dachte ich halte länger durch." Doch die Ausdauer wie früher hatte der Sänger nicht mehr.
      Taylor küsste Charlie zärtlich und schmiegte sich an sie.
    • Charlies Herz raste, weil Taylor instinktiv alle richtigen Knöpfe drückte. Es war schon unverschämt, wie schnell unter seinen Lippen, seiner Zunge und seinen Händen dahinschmolz. Es war wirklich unfair, weil Taylor sie damit schneller an den Rand des Verstandes trieb, als Charlie 'Blueberry Muffin' sagen konnte. Charlie vergrub genießend die Finger tiefer in seinem Haarschopf, kostete jede Sekunde aus, die ihr Hoch anhielt.
      Ein genüssliches Seufzen rollte über ihre Lippen, als sie sich Taylor entgegenwölbte. Sie zwang sich die Augen zu öffnen und sah noch rechtzeitig, wie Taylor seine Finger ableckte. Ableckte. Charlie unterdrückte ein peinlich berührtes, aber erregtes Stöhnen. "Scheiße, Ty."
      Angesprochener krabbelte bereits zu ihr hoch, stahl weitere Küsse und raubte ihr den Atem bis Charlie ganz schwindelig wurde. Sie gab ein unzufriedenes Grummeln von sich, als er aufstand um das Kondom zu holen. Charlie nickte und öffnete ihre Arme für Taylor. Sie kicherte leise, weil es Ty offensichtlich nicht schnell genug ging. Die letzten Klamotten verschwanden am Rande ihres Sichtfelds und dann gab es nur noch Taylor.
      Charlie schlang die Arme um seinen Schulten und die Beine um seine Hüften. Sie bedeckte seinen Hals, seine Schultern und alle Stellen, die sie erreichen konnte mit Küssen und zarten Bissen. Bevor er überhaupt etwas sagen konnte, merkte sie es. Die Bewegungen wurden fahriger und schneller. Charlie schlang die Beine noch fester um seine Hüften und zog ihn zur Bestätigung in einen Kuss.
      Atemlos hielt sie ihn fest, als er auf ihr zusammensackte. Es war kurz, aber intensiv gewesen. Nicht genug um ihr einen zweiten Höhepunkt zu entlocken, aber das war okay. Charlie genoss es einfach, ihn zu halten und hauchte einen liebevollen Kuss auf seinen Scheitel. Die Strähnen, die sie ihm aus dem Gesichtstrich waren schweißnass.
      Lächeln schüttelte Charlie den Kopf und ließ ihre Fingerspitzen über seinen nackten Rücken wandern.
      "Ist okay", wisperte sie und weil sie vermutete, dass Taylor ihr nicht recht glaubte, schob sie ein sehr energisches 'wirklich' hinterher.
      Eine Weile schwelgte sie in der kleinen, behaglichen Blase bis ihr die Sprungfedern des Sofas in den Rücken stachen.
      "Bett?", fragte sie und rutschte etwas unter Taylor herum, um dem Pieksen zu entkommen.
      “We all change, when you think about it.
      We’re all different people all through our lives.
      And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
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    • Ein schönes Gefühl machte sich in ihm breit. Es war seit langen sein "erstes Mal" und dies war kurz, aber dafür intensiv. Er spürte immer noch die Hitze in seinem Körper und er bemerkte das es auch Charlie gut gefallen hat.
      "Oh ja klar. Das Sofa scheint für solche Sachen nicht mehr so gängig zu sein." Er zwinkerte ihr zu.
      Langsam richtete er sich auf und zog das Kondom ab und zog seine Boxer und Shirt wieder an. Er reichte Charlie ihre Sachen.
      Lächelnd und glücklich betrachte er sie wie sie sich wieder anzog. "Heiß."
      Spielerisch schnappte er sie huckepack und trug sie die Treppe hoch zu ihrem Schlafzimmer.
      Sanft setzte er sie auf dem Bett ab. "Ich würde mir noch etwas zu Essen bestellen. Ich habe plötzlich einen Bärenhunger bekommen. Möchtest du auch noch etwas?"
      Ty ging noch einmal nach unten und holte seine Tasche und zog sein Handy heraus. Grummelnd blickte er auf sein Display. "Diese Nervensäge." John hatte ihn 10 Mal versucht anzurufen und hat ihn zick Nachrichten geschickt, wo er denn sei. "Sry Charlie ich muss kurz meinen über fürsorglichen Bruder anrufen. Bevor er noch ne Suchaktion startet." Er drückte Charlie einen Kuss auf den Kopf. "Du kannst ja schon mal Essen bestellen. Ich nehme ganz klassisch eine Pizza mit Salami und Schinken."

      Ty ging wieder nach unten und setzte sich auf Sofa. "Nun geh schon ran..." Es dauerte einen Moment eh John abnahm. "Taylor was um Teufelsnahmen?" "Beruhige dich. Ich lebe, bin nicht verletzt oder entführt worden. Noch welche Fragen?"
      John schnaufte ins Telefon. "Du weißt das ich mir Sorgen um dich mache.. Eine kleine Nachricht wäre angebracht gewesen." Ty verdrehte die Augen. "Ich bin kein kleines Kind mehr. Außerdem bin ich in guten Händen." Er grinste über beide Ohren, als er eben an den Sex mit Charlie dachte. "Du bist also bei ihr ja?" Es klang wie ein Vorwurf. "Ja bin ich und niemand kann mich davon abhalten, es immer wieder zu tun." "Taylor das möchte ich auch nicht nur ich möchte einfach nicht das du dich in was verrennst. Ich meine wie lange kennst du sie?" "Lange genug.. Hör auf ich kann selbst entscheiden mit wem ich abhänge und wer mir gerade gut tut." John seufzte. "Ja ich weiß das nur.. vergiss dich dabei nicht und deine Band." "Wow dein Ernst lässt du jetzt den Manager raushängen?" "Nein, aber.." "Nix aber. Ich will diesen Abend genießen, den Besten seit langem und ich lasse mir hier nichts kaputt machen." Und schon legte er auf und warf das Handy auf das Sofa. "Arschloch", murmelte er vor sich hin.
      Er ging an seine Jacke und zog eine Zigarette samt Feuerzeug heraus. Er musste etwas runter kommen. Wie konnte es John nur wagen sich in sein Leben einzumischen und den Moment den er gerade erlebt zerstören?
      Barfuß öffnete er die Tür und trat nach Draußen. Er setzte sich auf eine Treppenstufe und zündete sich die Zigarette an. Gedankenverloren sahs er da und schaute in den klaren Sternenhimmel.
    • „Der korrekte Begriff lautet vintage“, kicherte Charlie und murrte leise, als Taylor sich tatsächlich erhob und die Wärme mit sich nahm.
      Mit einem verträumten Lächeln beobachtete sie ihn dabei, wie er sich anzog. Sie hatte ein schlechtes Gewissen, weil sie nicht umhinkam, sich vorzustellen wie Taylor ausgesehen haben musste, als er noch in Form gewesen war. Dank seinem frechen Kommentar, vergaß sie trübseligen Gedanken an die Krankheit schnell wieder. Charlie spürte eine neue Hitze in ihre Wangen steigen, schnappte sie eines der Sofakissen und warf Taylor damit ab. Sie wollten den Rest der Nacht nicht ruinieren, weil sie sich aufführte wie eine überfürsorgliche Glucke. Dafür war es gerade zu schön. Charlie wusste, dass sie sich irgendwann zwangsläufig wieder damit auseinandersetzen mussten. Deshalb protestierte sie auch nicht, als Taylor sie huckepack ins Schlafzimmer trug. Grinsend legte sie die Arme um seinen Hals und schmiegte sich an seinen Rücken.
      „Haben die Jungs ihm nicht gesagt, wo du bist?“, wunderte sich Charlie, nickte aber zustimmend. John, bei allem Verständnis, dass sie für einen besorgten Bruder hatte, war ein richtiger Spielverderber. Bei ihrer letzten Begegnung hatte er ordentlich Minuspunkte gesammelt, weshalb sich Charlies Begeisterung in Grenzen hielt. „Okay.“
      Während Taylor die Treppe wieder herunterging, angelte Charlie ihr Telefon hervor und wählte die Nummer des nächsten Lieferservice.

      Auf Zehenspitzen tapste Charlie zur Wohnungstür, nachdem sie sich etwas frisch gemacht hatte. Der vertraute Geruch von Zigarettenrauch drang durch den Türspalt. Obwohl sie selbst nicht rauchte, war der Geruch von Tabak und Rauch unwiderruflich mit Taylor verknüpft. Charlie schlüpfte durch die Tür nach draußen und fand ihn auf den Treppenstufen.
      „Der Lieferdienst sagt, es dauert ungefähr eine halbe Stunde“, wisperte sie in die laue Sommernacht.
      Sie hatte sich trotzdem eine leichte Strickjacke über die nackten Schultern geworfen. Die alte Treppe wackelte leicht, als sie sich neben Taylor auf die Stufen setzte. Grübelnd stützte sie das Kinn in die Hand und betrachtete eingehend sein Profil als suchte sie etwas. Ein paar blonde Strähnen hatten sich aus dem Dutt auf ihrem Kopf gelöst. Liebevoll nahm sie seine freie Hand, verschränkte ihre Finger mit einander.
      „Was ist los?“, fragte sie sanft.
      “We all change, when you think about it.
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      And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
      so long as you remember all the people that you used to be.”
    • Er spürte das sich Charlie zu ihn setzte und ihre Finger mit seinen verschlang. Er zog noch einmal kräftig an seiner Zigarette und pustete den Rauch in den Himmel. "Ach nur wieder mein nerviger Bruder. Manchmal wünschte ich ich wäre ein Einzelkind, aber gut ich war sowieso nicht das Kind was sich meine Eltern gewünscht hätten. John hingegen ist um Welten besser.. Hat alles bekommen und du hast ihn ja gesehen. Maßgeschneiderte Anzüge, teure Uhren usw. Er hat das wovon ich immer geträumt habe, aber naja das Schicksal hat anders entschieden. Ich bin nicht traurig deswegen, ich mag das Leben so wie es ist schon ganz gerne. Aber ich möchte halt nicht wie ein rohes Ei behandelt werden und das er dich damit reinzieht stößt mir sauer auf."
      Er zog nochmal an seiner Zigarette, drückte sie aus und schnipste den Stummel weg. "Wenn er sehen würde das ich rauche, würde er mich einen Kopf kürzer machen und mir wieder einen halben Tag einen Vortrag halten." Taylor verdrehte die Augen. "Aber lass uns nicht mehr von ihm reden. Ich möchte den Abend mit dir genießen und freue mich auf die Pizza." Er lächelte ihr zu und zog sie sanft auf die Füße. "Nur mit dir ist meine Welt ein Stück weit in Ordnung." Er küsste sie zärtlich auf den Mund und führte sie wieder in die Wohnung.

      Die Bestellung kam dann auch allmählich und Taylor stürzte sich auf die Pizza. "Du glaubst gar nicht wie hungrig man nach so einem Gig immer ist. Du kannst dir vorstellen was die anderen Jungs immer so verdrücken. Da reicht so ne kleine Pizza nicht aus." Früher hatte Taylor auch mehr gegessen, aber er er war froh das er überhaupt wieder was runterbekam.
      Doch wie lange es so weiter ging war ungewiss. Tag für Tag kämpfte er weiter. Manchmal fragte er sich für welchen Preis, doch dann blickte er in Charlies Augen und sah ein Funken Hoffnung.
    • Charlie wusste, dass sie es ihm sagen musste. Jedes Mal sobald John das Thema eines Gespräches wurde, wusste sie es. Irgendwann musste sie Taylor beichten, dass sein großer Bruder auf sie zugekommen war und sie darum gebeten hatte, ein Auge auf Taylor zu haben. Charlie darum gebeten hatte, positiv auf ihn einzuwirken, noch bevor die zwei sich überhaupt nähergekommen waren. Nur brachte Charlie es einfach nicht übers Herz.
      „Du weißt, dass er sich nur Sorgen macht“, versuchte sie es vorsichtig. „Genauso wie der Rest von uns.“
      Offensichtlich war Taylor nicht nach einem ernsten Gespräch und Charlie hätte sich vielleicht dafür schämen sollen, wie schnell sie beim Anblick seines Lächelns einknickte. Der Kuss hinterließ ein wohliges Kribbeln in ihrem Bauch. Sie würde es ihm irgendwann sagen, aber nicht heute Abend.

      Mit einem schelmischen Grinsen lehnte sich Charlie vor und biss von dem Pizzastück ab, das Taylor gerade selbst verdrücken wollte. Sie lachte leise und zog sich dann ganz brav ihre eigene Pizza samt Karton auf den Schoß.
      „Oh, das glaub ich Dir sofort. Ich habe schon gesehen, was die Jungs an einem normalen Abend in sich reinschaufeln“ sagte Charlie.
      Es bestand keinerlei Zweifel, dass Granny ihre helle Freude an der Truppe hätte. Kochen war ihre größte Leidenschaft und mal wieder ein volles Haus zu haben, würde die rüstige Cafébesitzerin freuen.
      „Apropos. Die Einladung von Granny steht noch. Sie hat schon gefragt. Sorry, sie weiß nicht, wie voll der Terminkalender einer Rockband ist“, lachte sie verlegen. „Und ein Abendessen bei Granny trifft bestimmt nicht die Vorstellung der Jungs was Spaß angeht.“
      Charlie lächelte schief, betrachtete nervös ihre Finger. Wie sollte sie das richtig erklären…?
      „Das liegt ein bisschen daran, dass ich nicht oft neue Leute mitbringe. Sie meint es nur gut.“
      “We all change, when you think about it.
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    • Taylor lächelte sie an. "Na klar das haben wir nicht vergessen, aber sag deiner Granny nochmal das sie genügend einkauft." Er biss ein Stück von seiner Pizza ab. Taylor horchte auf. Hatte Charlie etwa leichte Zweifel, das es den Jungs zu langweilig wäre.
      "Hey hör mal zu." Er legte das Pizzastück wieder in den Karton und stellte ihn zur Seite. Er drückte sanft ihre Schulter. "Die Jungs mögen zwar alle durchweg verrückte Charaktere sein, aber sie haben alle ein großes Herz und sie werden deine Granny genau so lieb haben wie du sie. Ich hoffe nur das sie nicht allzu überfordert ist mit dieser Truppe."
      Taylor erinnerte sich daran das sie bei Mike zu Hause waren und sein ganzes Haus auf den Kopf gestellt hatten. Seine Eltern waren verreist und als sie zu Hause ankamen war nix mehr an Vorräten da. Die Jungs hatten alles bis auf den kleinsten Rest verputzt.
      Er hoffte inständig das sie sich bei einer älteren Dame zu Benehmen wissen und gerade wenn es mit Charlie so vertraut wurde.
      "Du sagst mir einfach Bescheid wann es bei deiner Granny passt. Ich weiß ja das sie viel um die Ohren hatte in letzter Zeit."
      Taylor verschlang den Rest seiner Pizza und räumte anschließend die Kartons in den Müll.
      Er ging ins Badezimmer und putzte sich die Zähne und ging dann wieder zu Charlie um sich in ihr Bett zu kuscheln.
      Er schlang den Arm um sie und zog sie an seine Brust. "Hörst du das?"
      Sein Herzschlag war schneller. "Seitdem du in mein Leben gestolpert bist wurde es immer schlimmer." Er küsste sie sanft auf den Kopf.
      "Aber ich mag das Gefühl was es in mir auslöst, wenn wir zusammen sind. Oder ich nur an dich denke." Eine wohlige Wärme breitete sich in seinem Körper aus. Dann fing er an zu gähnen. "Noch nie ist mir so jemand wie du über den Weg gelaufen.. Ich glaube ich..." Doch zu mehr kam er nicht. Seine Augen fielen zu und er war eingeschlafen.
    • Charlie verschwand vor Taylor ins Bad, machte sich fertig fürs Bett und verkrümelte sich im Anschluss unter die warme Decke. Durch das kleine Dachfenster konnte sie in den erleuchteten Himmel von San Francisco sehen. Sterne entdeckte sie leider keine. Dafür waren die Lichter der Stadt zu hell. Dafür würden sie weiter rausfahren müssen. Vielleicht an den Strand, an dem sie mit Taylor vor einiger Zeit gewesen war. Es kam Charlie wie eine Ewigkeit vor.
      Als Charlie leise Schritte auf der Treppe hörte, rückte sie weiter in die Mitte des Bettes und schlug für Taylor dir Decke zurück. Es war seltsam und gleichzeitig schön, wie selbstverständlich Taylor sie in seine Arme zog. Lächelnd schmiegte sich Charlie an seine Brust, drückte das Ohr gegen den weichen Stoff seines T-Shirts.
      "Wer hätte das gedacht, an dir ist wirklich ein Romantiker verloren gegangen", flüsterte Charlie in die Dunkelheit der Wohnung, nachdem sie das Licht gelöscht hatte. Sie schlang einen Arm um ihn, ließ ihn über seinem Bauch ruhen und sog die Nähe auf. Es fühlte sich gut an, nicht allein zu sein.
      Taylor gähnte, doch Charlie war plötzlich hell wach. Ihr Herz begann zu rasen, während er sprach. Meinte er etwa...?
      "Hm?"
      Charlie stützte sich leicht auf ihrem Ellbogen auf, weil Taylor auf einmal ganz still geworden war. Als ihr Blick über sein Gesicht glitt, waren seine Augen bereits festgeschlossen. Er war eingeschlafen, bevor er den Satz beenden konnte. Bei dem Anblick erhob sich ein Schwarm nervöser Schmetterlinge in ihrem Bauch. Charlie glaubte zu wissen, was er hatte sagen wollen, bevor die Müdigkeit ihn übermannt hatte.
      "Ja, ich glaube, ich auch", murmelte sie, drückte einen sanften Kuss auf seine Lippen und legte den Kopf wieder auf seine Brust.
      Zum Klang seines Herzschlages ließ sie sich in den Schlaf wiegen.

      Die Nacht endete mit der vertrauten Melodie ihres Smartphones. Der Wecker hatte kein Erbarmen mit Charlie, obwohl die Nacht viel zu kurz gewesen war. Verschlafen murmelte sie einen unverständlichen Protest in das weiche Kissen. Sie hatte sich im Schlaf bewegt, lag auf der Seite und ein Arm hielt sie fest umschlungen. Es dauerte einen Moment bis sie im Halbschlaf begriff, dass sich Taylor an ihren Rücken schmiegte. Sein Atem kitzelte ihren Nacken.
      Vorsichtig, um Taylor nicht unsanft aus dem Schlaf zu reißen, streckte sie ihre Hand aus und stellte den Wecker aus. Sie würde bald das Café aufmachen müssen und vorher noch ein paar Vorbereitungen in der Küche treffen müssen.
      Charlie verrenkte sich den Nacken, um über die Schulter nach Taylor zu sehen. Sie verkniff sich ein Grinsen, weil ihm die Haare zu Berge standen und ihm rebellisch in die Augen fielen. Verspielt tanzten ihre Fingerspitzen über seinen nackten Arm, der um ihre Rippen geschlungen lag. Bis zum Handrücken herunter und wieder herauf bis zum Ellenbogen.
      "He, Schlafmütze...", flüsterte sie, während ihre Finger unablässig über seinen Arm streichelten. "Ich muss aufstehen und den Café aufmachen."
      Ihre Hand legte sich auf seine, die sich gegen ihren Bauch drückte.
      "Wann muss du zurück sein?"
      “We all change, when you think about it.
      We’re all different people all through our lives.
      And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
      so long as you remember all the people that you used to be.”
    • Die Nacht war ruhig und entspannt und seit langem konnte Taylor wieder richtig gut schlafen. Ob es an der Anwesenheit von Charlie lag?
      Im Traum kam sie immer wieder vor und auch dieses sanfte Streicheln auf seiner Haut lies ihn immer noch glauben er wäre in einem Traum.
      Doch ihre Stimme war echt. Langsam öffnete Taylor die Augen und nahm den vertrauten Duft von ihr ein.
      "Guten Morgen." Er schmiegte sich in ihre Haare und drückte sie noch näher an sich. Am liebsten würde er hier liegen bleiben doch John würde ihn einen Kopf kürzer machen. "Ich muss gleich los.. Leider.."
      Die Deadline war kurz und sie mussten für das Sommerfest noch ein paar Lieder schreiben und proben. "Mir wäre es lieber hier mit dir zu bleiben, als zurück ins Studio zu fahren."
      Er ließ Charlie gehen und drehte sich zur anderen Seite um aufzustehen und sich anzuziehen.
      Er folgte ihr nach unten und schlüpfte noch fix ins Badezimmer. Taylor wusch sich das Gesicht mit kaltem Wasser und sah anschließend in dem Spiegel wie glücklich er aussah. Er hatte dieses besondere Lächeln.
      Frisch gemacht ging er zu Charlie und umarmte sie von hinten und drückte ihr einen Kuss auf die Wange. "Und nochmal zu gestern. Ja Rockstars können auch romantisch sein. Ich möchte nicht wieder zurück." Seufzend legte er sein Kinn auf ihre Schulter. Doch eine andere Wahl hatte der Sänger nicht. "Ich danke dir für den schönen Abend und ich werde mich dieses Mal nicht allzu spät bei dir melden. Versprochen und du sagst mir nochmal bezüglich deiner Granny Bescheid. Damit wir das einplanen können." Er drückte ihr noch einen Kuss auf ihre zarten Lippen und ging dann nach Draußen in die noch kühle morgendliche Luft.

      Wenig später kam er im Loft an und bisher war noch niemand von den Jungs wach. Ty ging nach oben in sein Zimmer und anschließend unter die heiße Dusche. Dann ging er in die Küche und machte sich einen Kaffee und ging dann wieder nach oben an das Klavier. Er fühlte sich dennoch bereit neue Songs zu schreiben, ganz für sich alleine. Und so fing er an die Finger auf die Tasten zu legen und einen neuen Song zu produzieren. Natürlich dachte er dabei immer an Charlie und es kam wieder ein ruhiger Song heraus, der nur vom Klavier belgeitet wurde.
      "Schön." Taylor stoppte plötzlich und er drehte seinen Kopf zur Seite da wo John angelehnt an der Wand stand. "John." Er nickte ihm zu. "Ich wusste gar nicht wie viel dir dieses Mädchen bedeutet, das du hier am frühen morgen schon am Klavier sitzt und irgendwelche Liebeslieder trällerst. Hat sie dich wirklich schon so um dein Finger gewickelt?" Taylor schlug die Klappe von den Tasten nicht gerade sanft zu und sprang vom Hocker auf direkt auf John zu. "Jetzt hör mal zu. Sie behandelt mich nicht wie ein rohes Ei sondern lässt mich leben. Nicht so wie andere, die sich nur Sorgen machen und mich ständig herumkommandieren wollen." John grinste ihn an. "Denk was du willst, aber verbrenn dir nicht die Finger dabei." "Was willst du damit sagen?"
      "Was ist denn hier los?", murmelte Liam, der gerade sehr verschlafen aus seinem Zimmer kam. "Nur eine belanglose Sache zwischen Geschwistern.", sprach John. "Belanglos, das ich nicht lache." Taylor war auf 180, doch John überspielte die ganze Situation. "Ok dann geh ich wieder ins Bett.." Schon war Liam verschwunden und John lief die Treppe hinunter.
      "Hey jetzt warte! Ich war noch nicht fertig." John war schon im Aufzug. "Verdammter Mistkerl.. Nie gönnt er mir irgendwas."
      Normalerweise verstand er sich sehr gut mit seinem Bruder doch seit geraumer Zeit funkt es zwischen den beiden immer wieder.
      Taylor hatte keine Lust seine gute Laune wegen so etwas zu verlieren, also ging er wieder nach oben, bog aber dieses Mal in sein Zimmer ein und legte sich nochmal auf sein Bett.
    • Die Zeit verging wie im Fluch und doch niemals schnell genug für Charlie. Die Tage waren gefüllt mit kurzen Telefongesprächen zwischen Aufnahmeproben, Promo-Auftritten und anderen Events, bei denen Charlie irgendwann im turbulenten Terminkalender der Jungs den Überblick verlor. Wenn Taylor nicht ans Telefon konnte, schrieb er ihre kleine Nachrichten und zauberte Charlie damit ein verträumten, verliebtes Lächeln aufs Gesicht. Ja, er war tatsächlich romantischer, als Äußerlichkeiten und Image vermuten ließen. Charlie kicherte leise über der neusten Nachricht. Ein Räuspern in ihrem Rücken holte sie zurück in die Realität.
      "Oh, das Lächeln kenn' ich", schwärmte Granny, die vor ein paar Tagen von ihrem Besuch zurückgekehrt war. "Ich habe genauso ausgesehen, wenn ein Brief von deinem Großvater ankam. Sie waren furchtbar kitschig, aber ich habe jeden einzelnen davon geliebt."
      "Ich weiß doch gar nicht was, das zwischen Tay...", fing Charlie an, blickte sich aufmerksam um und senkte dann die Stimme. "...Taylor und mir überhaupt ist. Ich meine, sieh ihn dir an und dann guck mich an. Wir leben in komplett anderen Welten. Ach was, Dimensionen."
      Granny kicherte.
      "Dann find es heraus, mein Liebling."

      Um das zu tun, hockte Charlie seit einer Stunde im Loft der Jungs und sah Taylor bei den Aufnahmen zu.
      Wer glaubte, dass es ausreichte, ein paar Liedzeilen in ein Mikrofon zuträllern, hatte wirklich keine Ahnung. Wiederholung um Wiederholung folgte, bis die Töne richtig saßen und das Timing stimmte. Die gedämmte, kleine Aufnahmekabine hatte nun wirklich nichts mit dem glamourösen Leben eines Stars zu tun, aber Charlie war das egal.
      Sie hörte mit halbgeschlossenen Augen zu während sie im Schneidersitz in ihrem Sessel saß und dabei die Band durch die Glasscheibe beobachtete. Hin und wieder unterhielt sie sich mit dem Aufnahmeleiter, ließ sich die Technik erklären, aber wenn sie ehrlich war, verstand sie nicht einmal die Hälfte davon.
      Zwischendurch kritzelte Charlie in einem kleinen Buch herum, dass eine wirre Mischung aus Rezeptbuch und Scrapbook war. Sie hatte in den vergangenen Tagen an neuen Rezepten getüfftelt, aber bisher hatte sie keines savon wirklich umgehauen. Die Versuche waren gut gewesen, aber das reichte Charlie nicht. Beiläufig sah sie auf die Uhr.
      Damit sie den Nachmittag für diesen Ausflug frei hatte, warteten dafür am Abend jede Menge neuer Kisten mit Büchern im Café auf sie. Es würde die halbe Nacht dauern, alle zu sortieren und eine Auswahl für die Bücherregale im Café treffen.
      Für den Moment aber lehnte sich Charlie zurück und lauschte.
      “We all change, when you think about it.
      We’re all different people all through our lives.
      And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
      so long as you remember all the people that you used to be.”
    • Die Tage und Wochen waren gefüllt mit allem was man mit einem Rockstar Leben in Verbindung bringt. Es blieb kaum Zeit für irgendwelche Freizeitaktivitäten und auch ein Treffen mit Charlie blieb auf der Strecke. Der Manager bombardierte die Jungs immer wieder mit Nachrichten und Anrufen und das er die nächste Zeit persönlich vorbei kommen wollte. Das Festival stand bereits vor der Tür und es waren nur noch wenige Wochen bis dahin. Zwischen all dem Stress ging Taylor auch noch zu den Therapien und nahm brav seine Medikamente, doch Zeit zum ausruhen hatte niemand der Jungs.
      Sie lebten im Moment nur dafür um eine perfekte Playlist für das Festival zu erstellen und an einem neuen Album zu tüfteln.
      Es sollte eine Mischung aus richtigen Punk Rock sein, sowie auch Solosongs von Taylor, die Herzschmerz verursachen, aber eben auch auf einer Punk Rock Ebene.
      Der Streit zwischen ihn und John war immer noch nicht vergessen und er hatte bisher keinen großen Kontakt zu ihm. Liam, der das Ganze an dem Abend mitbekam, hakte ebenfalls nicht nach. Darüber war Taylor auch sehr froh.
      Das hier und jetzt war wichtig. Die Musik, das Gefühl im Studio zu stehen und all die Wörter die im Kopf herum schwirren auf Papier zu bringen und in das Mikrophon zu singen, genau dafür waren sie hier.
      Für nichts anderes würden sie dieses Leben eintauschen wollen.
      Taylor sang gerade in Begleitung von den Jungs einen neuen Song, der der erste Herzschmerzsong werden sollte, der veröffentlich werden sollte. Er trägt den Titel `I Love You Anyway´
      Anschließend kam noch ein weiter Song heraus, der ein weniger aggressiver gesungen wurde, aber auch eine tiefe Bedeutung hat. ´I love You (But I hate myself), dann kam noch ein dritter Song, der das Ganze abschließen sollte ´Torn and Tangled´

      Zufrieden und lächelnd nahm Taylor die Kopfhörer ab und die Jungs taten es ihm gleich. "Wow das war heftig", sprach Mike und auch James und Liam klatschten Taylor auf die Schulter. Nie hätten sie ihm solche tiefgründigen Songs zugetraut. "Ich glaube eine gewisse Dame hat ihn erweicht." Schmunzelnd stupste Liam ihn an. Taylor schüttelte lächelnd den Kopf.
      Mike räusperte sich und zeigte durch die Glasscheibe. "Ich glaube sein Lächeln wird gleich noch breiter." Taylor blickte auf direkt in die wunderschönen Augen von Charlie. "Seit wann ist sie da?" "Keine Ahnung Mann." Freudig ging er aus der Tür und direkt zum Aufnahmeleiter und blickte sie wieder an. Er zögerte nicht lange und zog sie sogleich in eine fette Umarmung. Er grub sein Gesicht in ihr Haar. "Du hast mir wahnsinnig gefehlt." Er löste sich von ihr und blickte sie an. Sie war wirklich die schönste Frau, die er seit langem kennengelernt hat. "Wie lange bist du denn schon hier."
      Der Aufnahmeleiter drehte sich mit seinem Drehstuhl um. "Schon seit ein paar Stunden. Da wart ihr noch mitten in den Proben."
      Taylors war ganz überwältigt.
      Doch dann schlug die Tür zum Tonstudio auf und John kam mit dem Manager im Schlepptau hereinspaziert. John blieb abrupt stehen und zog eine Augenbraue hoch. "Was hat sie hier zu suchen?"

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    • Mit einem Lächeln betrachtete Charlie das Bild hinter der Glasscheibe des Tonstudios. Die Jungs klopften sich glücklich gegenseitig auf die Schulter und waren offensichtlich genauso zufreiden mit dem Ergebnis wie der Tonleiter, der Beifall klatschte, obwohl es in der schalldichten nicht zu hören war. Charlie klappte ihr Notizbuch zu, verstaute das Büchlein in ihrer Umhängetasche und sie hatte kaum die Chance aufzustehen, da hatte Taylor schon die Arme um sie geschlungen.
      Charlie presste lachen Nasenspitze und Lippen gegen seine Halsbeuge, unbemerkt von den vielen Augenpaaren, die sie musterten. Dabei gab es vor den Jungs eh nichts zu verheimlichen. Sie waren wie Brüder. James, Liam & Co. hatten schon vor Taylor gewusst, dass da mehr war.
      "Du mir auch", kicherte Charlie. Über Taylors Schulter schielte die junge Frau zur Band herüber, die allesamt verschmitzt grinsten. Charlie zwinkerte ihnen zu. "...euch hab' ich auch nicht vergessen."
      Mit einem Kopfnicken deutete sie auf den Korb, der auf einem Tisch in der Ecke stand. Unter einem blauweißkarrierten Tuch lugte fluffige Cupcakes und Sandwiches hervor. Charlie war sich fast ein wenig dumm dabei vorgekommen, das Essen mitzubringen, aber erwachsene Männer wie kleinen Jungs grinsen zu sehen, war es alle mal wert gewesen.
      Sie streichelte Taylor sanft über den Rücken. Bevor sie noch etwas sagen konnte, flog die Tür zum Studio auf.
      John stapfte mit einem fremden Mann im schicken Anzug in den Raum. Er hielt erst inne, als er Charlie entdecke. Die plötzliche Feindseligkeit von John gab Charlie immer noch Rätsel auf. Erst flehte er sie praktisch um Hilfe an um Taylor von der Therapie zu überzeugen und jetzt, wo augenscheinlich alles ein wenig bergauf ging, warf er ihr nur noch giftige Blicke zu. Charlie biss sich auf die Zunge.
      "Nur ein kurzer Besuch, John. Ich bin gleich wieder weg", flunkerte sie.
      Der Aufnahmeleiter war so zuvorkommend, nicht noch einmal zu erwähnen, dass sie bereits seit Stunden in dem Sessel hockte.
      "Cupcake?", fragte sie beiläufig und war fast überrascht, dass sie bei seinem frostigen Blick nicht zum Eiszapfen wurde.
      “We all change, when you think about it.
      We’re all different people all through our lives.
      And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
      so long as you remember all the people that you used to be.”
    • Das Leuchten in den Augen der Jungs war nicht zu übersehen und sie stürzten sich sogleich über das Essen was Charlie mitgebracht hat. Dankend nickten sie ihr zu.
      Taylor zuckte etwas zusammen als er Johns Stimme vernahm. Er drehte sich zu ihm um. "Sie hat genau so ein Recht hier zu sein wie du." Taylor verschränkte die Arme vor der Brust und stellte sich schützend vor Charlie.
      Doch als sie John einen Cupcake anbot wurde seine Mine etwas weicher. Dankend nahm er ihr den Cupcake ab und legte ihn erst einmal zu Seite. Taylor wusste selbst nicht warum John im Moment solche Stimmungsschwankungen hat. Ob es nur am Stress lag oder ob ihn wirklich die Anwesenheit von Charlie stört. Er wusste es nicht und wollte sich auch nicht damit beschäftigen. Für ihn zählte jede Sekunde die er mit ihr verbringen darf. Die Jungs standen weiter am Tisch und begrüßten John und auch den Manager. "Na wieder am Fressen Jungs? Denkt dran eure Bühnenoutfits müssen bis zum Festival noch passen. Dafür gebe ich nicht nochmal Kohle aus." Jeder der Jungs sah sich an und auf ihre nicht vorhanden Bäuche. "Das muss ein Witz gewesen sein?" James war ein wenig zornig über seine Aussage. Der Manager winkte nur ab. "Und jetzt haut mal raus was ihr da so in den letzten Wochen gemacht habt." Der Aufnahmeleiter spielte alle drei Songs ab die wir heute aufgenommen haben.
      Sich jetzt selbst zu hören brachte Taylor zum Grinsen. Er zog Charlie wieder in seine Arme und lauschte den Songs mit geschlossenen Augen.
      Es war still im Tonstudio. Jeder hörte den Liedern zu und der Manager machte sich Notizen.
      Als der letzte Ton erklang. Klatschten alle in die Hände. Bis auf den Manager.
    • Charlie verzog das Gesicht. Der Ton des Mannes, offensichtlich der Manager, gefiel ihr überhaupt nicht. Der Kommentar war schlichtweg unangebracht und vor allem, nicht wahr. Charlie hätte auf die Straße gehen und in fünf Minuten mehr als genug potentielle Fans finden können, die in der Nähe des Lofts kampierten und diesem eingebildeten Anzugträger glaubhaft sagen konnte, wie heiß die Jungs aussahen. Auch wenn Charlie persönlich nur Augen für einen von ihnen hatte. Möglichst unauffällig schielte sie zu Taylor hoch, dem das Grinsen spätestens nach dem Anhören seiner neuen Songs vergangen war. Nicht, weil er unzufrieden war, sondern weil der unterkühlte Blick des Managers allen das Fürchten lehrte.
      "Habt ihr die Songs geändert?", fragte er und wartete nicht einmal eine Antwort ab, bevor er sein iPhone zückte und geschäftig darauf herumtippte. "Das hatten wir beim letzten Termin anders besprochen. Hört zu, Jungs, ich weiß nicht ob ihr dieses Studio mit einem Hippie-Trommelkreis verwechselt, aber hier kann nicht jeder machen, was er will. Die Setlist für das große Sommerkonzert steht seit Wochen."
      Charlie schlang den Arm ein wenig fester um Taylor, dem seine Musik das Wichtigste auf der Welt war.
      "Taylor?", wandte er sich an seinen Frontsänger ohne dabei den Blick vom Bildschirm zu heben. "Ich habe mir die Freiheit genommen, neue Therapiepläne für Dich einzuholen. Wenn du den Auftritt durchziehen willst, müssen wir dich zumindest einigermaßen in die Bahn bringen."
      Er seufzte gedehnt.
      "Ein Entzug wäre einfacher zu planen als...das hier. Du siehst..."
      Jetzt schnappte sein Blick nach zu Taylor, den er von oben bis unten musterte.
      Charlie wusste, dass Ty noch weit davon entfernt war, kerngesund auszusehen, aber er sah besser aus.
      "...hast du noch mehr an Gewicht verloren? Das geht so nicht, Taylor. Ich habe keinen Zeit einen Skandal auszuräumen, wenn du mir auf der Bühne zusammenbrichst."
      "Wie bitte?", platzt es Charlie heraus. "Was glauben Sie, wer sie..."
      "Ethan Blackwell, der Agent der Band. Nicht, dass ich Ihnen eine Erklärung schulde, Miss. Und Sie sind?"
      Der scharfe Blick des Mannes richtete sich auf sie.
      "Charlie, ich bin eine Fr..."
      "John? Bist du so gut und begleitest die junge Dame nach draußen. Ich würde ungern die Security bemühen. Wir haben auch so schon genug zu tun. Das Letzte, was wir oben drauf noch brauchen, ist eine weitere Groupie-Affäre, die uns die weiblichen Fans vergrault."
      “We all change, when you think about it.
      We’re all different people all through our lives.
      And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
      so long as you remember all the people that you used to be.”
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