We are Jumpers! ⁆Schmutzi & Alea⁅

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    • Schon als er das Portal beschwor, sah er Finda an, dass sie so etwas in ihrem Lieben noch gesehen hatte, was den Jumper doch etwas stolz machte. Als sie durch den das Portal schritten und für diesen einen Augenblick schwerelos waren, konnte Nathanael auch nicht anders und grinste die Schwarzhaarige an. Ihre Ankunft in seiner Welt war sogar recht sanft, fielen sie nicht aus mehreren Metern Höhe auf den Boden oder dergleichen. Es war fast so, als würde man in ein anderes Zimmer gehen oder so ähnlich.
      "Langsam, langsam." sprach er Finda sachte an, als sie in seine Arme stolperte. Sie wirkte noch etwas blasser um die Nase, als sie es eh schon war und so führte er sie zu einem Sessel und drückte sie sanft darauf. "Oje, deine Nase." fiel es ihm wieder ein, wie empfindlich die junge Frau doch auf Magie reagierte. "Am besten, wir gehen gleich zu unserer Heilerin. Die kennt sich damit wohl am besten aus." schlug Nate seinem Gast auch gleich vor und reichte ihr ein Stofftaschentuch, damit sie sich die Nase putzen konnte. "Denkst du, du schaffst es dort hinzugehen, oder soll ich uns ein Transportmittel besorgen?" wollte er dann von Finda wissen. Nicht, dass sie auf dem Weg einfach schwächelte und umkippte. Zwar besaßen sie hier kein Auto oder dergleichen, doch das brauchten sie auch nicht, nutzte man für solche Fälle die Magie.
      Nathanael wartete auch ihre Antwort gar nicht erst ab, wollte er hier jetzt selber ein bisschen angeben. Damit öffnete er die Balkontüre und schnappte sich einen vorgefertigten Zettel vom Schreibtisch, mit dem richtigen Zauber. "Aeris pila." murmelte er und daraufhin löste sich das Papier in Luft aus. An dessen Stelle erschien dann eine Blase, die in zarten Regenbogenfarben schimmerte. Sie glich einer Seifenblase, doch war sie um einiges robuster. "Komm." sprach er Finda an und dann stieg er durch die transparente Wand, die sich einfach wieder hinter ihm schloss. Sobald dann sein Gast auch in der Blase stand, sprach er erneut etwas aus. "Metam: Cassandra Xylon." Damit erklärte er das Ziel und schon hob der große Ball ab, inklusive seiner Mitinsassen und schwebte einfach so durch die Luft. Man musste für diese Art von Transport schon schwindelfrei sein, sah man ja direkt unter sich den Boden. Doch allzu lange waren sie auch nicht unterwegs und sanft landete die Blase vor einem wahrhaft fantastischen Haus, zumindest glaubte er, dass Finda das so sehen würde. Kaum sicher auf dem Boden angekommen, platzte die Blase und ein Windhauch strich ihnen noch sanft durchs Haar, ehe der Jumper an die Türe klopfte. Nur einen Wimpernschlag später wurde diese auch sogleich geöffnete und eine Frau mit grauweißem Haar stand vor ihnen: Cassandra Xylon, die beste Heilerin und Alchemistin, die Nate kennt.

      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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    • "Mir geht es gut " schniefte sie mit dichter, geschwollener Nase. Das Taschentuch nahm sie gar schon gierig entgegen, so sollte Nathanael nicht sehen, wie ihr der Rotz aus der Nase lief. " So schlimm hatte ich das noch nie. Meine Nebenhöhlen tun weh und mein Kopf auch " beklagte sich die Frau und schnäutzte sich mehrmals hintereinander die Nase.
      Ein Heilmittel sollte genau das Richtige sein, damit Finda auch in Zukunft Nathanael bei der Suche unterstützen konnte. In diesem Zustand gerade würde sie kaum einen Unterschied zu der örtlichen Magie und der Magie der gesuchten Beute feststellen können. " Okay. Ja " im nächsten Moment sah die Schwarzhaarige auch schon die Blase, die Nathanael herbeizauberte und man hörte von ihr nur ein beeindrucktes und verschnieftes "Boah!" In die Blase wollte sie aber anfangs nicht steigen. Nach einem Moment der Überwindung schob sie sich dann an Nathanaels Seite und hielt danei den Atem an. Sie war völlig überrascht vom Inneren der Blase. Es fühlte sich an als wären sie gepolstert und gestützt, aber dennoch völlig frei und selbst atmen konnte man. Begeistert sah die Frau um sich herum, während die Beiden unterwegs waren. Diese Welt sah beeindruckend aus, alles war in schönen Farben gehüllt und so imposant. Nichts sah hier aus, als würde es effizient und zweckdienlich gebaut werden müssen. Hier war massig Platz und einige Gebäude hatte gar ulkig Formen.
      Auch diese Eindrücke konnte sie nicht so schnell verarbeiten, wie es weiter gehen würde und so fand sie sich mit Nathanael vor einem Haus wieder. Die Blase platzte und der angenehme Wind war zu spüren. Wieder putzte sich das Mädel die Nase und folgte zur Tür. Als sich die Person hinter der Tür zeigte grinste Finda breit " Wow. Das ist wirklich eine krass schöne Robe " Die Frau sah aus wie aus einem ihrer Rollenspiele. " Ich bin Finda " stellte sie sich vor und reichte der Frau ihre Faust entgegen. Schnell öffnete sie ihre Faust allerdings um ihr einen Händedruck anzubieten. Kurz hatte das Mädchen überlegt, sich zu verneigen, aber das tat hier doch niemand, oder?
    • Die Dame, mit dem hellen Haar, warf der jungen Frau einen skeptischen Blick zu, als diese ihr die Hand entgegenstreckte. Sie sah dann zu Nathanael und neigte einfach nur leicht den Kopf. Man reicht sich hier nicht die Hände, vor allem nicht, wenn man davor ein schmoddriges Taschentuch in diesen hielt. "Danke und willkommen." sprach Cassandra dann endlich mal die Schwarzhaarige an. "Tretet ein." gab sie den Eingang frei, dass der Jumper und seine Begleiterin ins Haus kommen konnte. Durch die Buntgläser wurde alles in ein farbenfrohes Licht gelegt und die Dame lief den Gang voraus. "Danke Cassandra, dass du uns helfen möchtest." begrüßte Nathanael die weise Frau mit einer Verbeugung und eilte ihr hinterher. "Wen hast du da mitgebracht? Sie kommt nicht aus unserer Welt." wollte die Heilerin wissen, die es nicht mochte, wenn man um den heißen Brei redete. Cassandra ist sehr direkt und nimmt auch kein Blatt vor den Mund. "Ihr Name ist Finda und vermute, dass sie eine Sensible ist." erklärte Nathanael so gleich und sah Heilerin doch recht ernst an. "Eine Sensible also? Das ist natürlich sehr interessant." erwiderte Cassandra nun weniger abweisend und führte die beiden in einen Raum mit einigen Schränken, nur so gefüllt mit Tränken, Büchern und anderen Dingen, einem Tisch mit weiteren Tinkturen und einem kleinen Bett. "Setzt dich." forderte sie Finda auch gleich auf und suchte sich ein paar Dinge zusammen, die auf dem Tisch lagen. "Keine Sorge. Sie ist manchmal etwas ruppig, aber ich bin mir sicher, dass sie dir helfen kann." beruhigte er die Schwarzhaarige und blieb bei ihr in der Nähe. Schließlich hatte er sie ja in seine Welt gebracht und somit hatte er auch irgendwie die Verantwortung für sie, solange sie sein Gast ist
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    • Anfangs war die Frau eher ablehnend und wies Finda zurecht, aber als das Wort "Sensible" fiel, war sie doch etwas offener. Schnell fand man allerdings heraus, dass diese Frau so wenig Worte wie möglich benutzen möchte, und man sich entsprechend kurz und direkt halten sollte. Finda folgte und imitierte die Gesten von Nathanael, um doch einen etwas netteren Eindruck auf die Frau zu machen, und nicht wie ein ungehobelter Rüpel aufzutreten.
      Wie ein kleines Mädchen, welches von der Mutter aufgefordert wurde, setzte sie sich auf den hübsch verzierten Hocker. Sie saß kerzengerade und schaute der Frau neugierig hinterher. " Verstehe. Danke " flüsterte sie Nathanael zu und versuchte so leise wie möglich den Rotz in ihrer Nase hochzuziehen ohne die besonders lauten Grunzgeräusche zu machen. " Dieser Ort sieht wirklich magisch aus. Es wirkt alles wie Ein Film-Set " sprach sie leise und sah sich etwas um. " Von den ganzen neuen Eindrücken bekomme ich kopfschmerzen, das wird mir niemals irgendwer glauben " sprach Finda. Kopfschmerzen hatte die Frau wirklich, aber nicht von den Eindrücken, sondern eher von der Luft und der Umgebung in dem die Magie viel freier war als in ihrer Welt.
    • Die Heilerin hatte alles gefunden, was sie brauchte und kehrte damit zu Finda zurück. In ihren Händen hielt sie einmal ein Fläschchen, dessen Inhalt in Regenbogenfarben leuchtete, dann einen Kohlestift und ein Silbermedaillon, auf der merkwürdige Zeichen eingraviert wurde. Nathanael erkannte es. Eine Rune für den Magiefluss im Körper, aber sie war leicht abgeändert und enthielt noch weitere Runen mit anderen Bedeutungen, wie Schutz und Gesundheit.
      "Hier, zieh die an und halt dann still." forderte Cassandra die Schwarzhaarige auf und sobald ihre "Patientin" die Kette umgelegt hatte, hielt sie ihren Kopf mit ihrer rechten Hand fest, in dem sie Findas Kinn packte und sie so zwang, stillzuhalten. In der linken hielt sie dann den Kohlestift und zeichnete die gleiche Runen-Kombination auf ihre Stirn. Sobald sich Finda nur ein bisschen bewegte, wurde sie von der Heilerin auch gleich getadelt. "Still halten habe ich doch gesagt, sonst wird das nichts, oder willst du, dass dein Kopf explodiert." kam es ruhig, aber auch bestimmt von Cassandra, die vielleicht ein bisschen übertrieb, doch das war nun mal ihr Humor.
      Als sie dann fertig mit dem Zeichnen war, reichte sie Finda die kleine Falsche, mit dem ominösen Inhalt. "Trink das. Und zwar alles." verlangte sie von ihr und sah dann zu Nathanael. "Und du stellst dich bitte mal kurz hinter sie." wies sie den Bunthaarigen gleich an. Ohne Widerworte stellte sich Nathanael hinter Finda und sprach ihr leise zu. "Dein Kopf explodiert nicht. Cassandra hat nur einen sehr komischen Humor. Ich passe schon auf, dass nichts passiert." versicherte er ihr. Die Bedeutung der verschiedenen Runen zeigten ihm jedenfalls, dass es sich hier wirklich um einen Zauber handeln musste, der Finda wohl tatsächlich helfen würde. Wie aber das alles auf die Schwarzhaarige wirken würde, wusste er nicht.
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    • Finda nahm das Medaillon entgegen, doch hatte sie keine Zeit es genauer zu betrachten und legte es sich zögerlich um. Hier in dieser magischen Welt erwartete sie alles und sie glaubte, dass das Amulett sie mit einer mysteriösen Magie fluten würde, die ihr den Brustkorb zuschnüren würde, doch nichts war der Fall. Als das Medaillon ihr Schlüsselbein berührte passierte einfach gar nichts. Sie hielt still, wenn auch nicht still genug, doch das ändert sich schlagartig als sie das Ziel eines makabren Scherzes wurde. Aus Schreck wurde die Frau starr, wie eine Salzsäule und schielte vorsichtig hoch. Die Schwarzhaarige nahm die Flasche entgegen, und nickte, ihr Kopf war nicht explodiert, das war ein gutes Zeichen. Erst Nathanaels Stimme entlockte der Frau ein nervöses Kichern, " Ein Scherz? Hehe, okee, hehe " kicherte sie nervös und schwenkte die Flüssigkeit bevor sie ansetzte und die Plörre herunterkippte. Direkt nach dem ersten Schluck kniff sie ihre Augen zu, setzte aber nicht ab und trank weiter. Erst als der letzte Tropfen aus der Flasche war und sie alles geschluckt hatte, fing das Husten an. " Es sieht viel besser aus, als es schmeckt " äußerte die Frau aus einer anderen Welt vorsichtig ihre Kritik und versuchte die Substanz drinnen zu behalten. Als auch der bittere Beigeschmack verflogen war, streckte sie ihren Kopf über und sah Nathanael an " Und was passiert nun?" fragte sie und richtete die Frage auch sogleich an die Heilerin.
      Eine Antwort sollte der Frau nicht lange vorenthalten bleiben, denn schon nach kurzer Zeit lief ihr ein dicker, schnoddriger Faden aus der Nase und tropfte auf ihr Oberteil. " Höh?! Was zum Fi..." etwas Panisch schaute sie sich nach einem Tuch um, doch lief ihr direkt noch mehr Schmodder aus der Nase, welchen sie mit ihren Händen, geformt zu einer Schale, auffangen musste. " Warum läuft das einfach raus? Wa-warum ist das bunt?! " quiekte sie. Ihre gesamte Unpässlichkeit spülte sich gerade raus und nahm den Weg durch ihre Nasenlöcher. " Das ist so ekelig! IIiiiek! " quengelte die Schwarzhaarige. Ihre magische Unverträglichkeit kam direkt aus ihrer Nase geflossen und die Flüssigkeit im Inneren machte sich weiter an die Arbeit. " Wenn davon irgendwas auf Social Media landet, dann sterbe ich..." nuschelte sie mit zusammengepressten Lippen. Ihre Nebenhöhlen fühlten sich aber bereits jetzt schon schmerzbefreit an.
    • Dem Gesichtsausdruck Findas zu urteilen, schmeckte der bunte Trank, den Cassandra ihr gegeben hatte, nicht wirklich gut. Dennoch blieb die Schwarzhaarige tapfer und leerte das Fläschchen im Ganzen. Nathanael bekam als Nächstes eine Steinschale von der Heilerin in die Hand gedrückt und mit einem fragendem Blick, gerunzelten Augenbrauen, sah er sie verwirrt an. Was sollte er damit tun? Diese Frage erledigte sich dann auch im nächsten Moment, als aus Findas Nase regenbogenfarbener Schleim lief. So etwas verrückte hatte der Jumper noch nicht gesehen, aber er wagte es auch nicht Cassandra infrage zu stellen, gehörte sie einfach zu den Besten auf diesem Gebiet. Also reichte er die Schale weiter und hielt dann die Haare der jungen Frau etwas zurück, damit diese nichts von dem Schmodder abbekamen.
      "Oha! Ich hätte nicht gedacht, dass es so viel ist." merkte die Heilerin an, als zwei Steinschalen auf dem Boden vor Finda standen, randvoll mit dem bunten Rotz. "Und jetzt?" fragte Nathanael die ältere Frau verwirrt, war das Heilen nicht sein Steckenpferd. "Die Kette solltest du niemals abziehen. Sie wird dafür sorgen, dass dein Körper rein bleibt." wies Cassandra ihrer Patientin an. "Um das hier, werde ich mich kümmern." deutete sie auf die Schalen und nahm diese dann auch gleich an sich. Die Heilerin Schritt damit zu ihrer Feuerstelle und stellte die Steinschüssel hinein, ohne sich dabei auch nur anzusengen oder gar zu verbrennen. Sofort wurde die bunte Menge von den Flamen verschlungen, die sogleich aufleuchteten wie ein Regenboden.
      "Wie geht es dir? Hat es was geholfen?" erkundige sich dann Nate bei seinem Gast, dem die letzten Minuten doch etwas unangenehm waren. Wie ein Springbrunnen war aus ihr diese undefinierbare Masse gequollen und einen Augenblick lang machte es den Eindruck, als würde es gar kein Ende mehr nehmen.
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    • Für Finda fühlte es sich nach einer Ewigkeit an, eine sehr peinliche Ewigkeit. Erst als nichts mehr kam, und sie die Kette angelegt bekommen hatte, war sie ansprechbar. " Es geht mir nicht gut " wimmerte und nahm dann einen ordentlichen Atemzug durch die Nase. " Oha!" knurrte sie empört und stand auf. Sie schaute auf ihre Hände und sah sich dann im Raum um, als wüsste sie nicht, wo sie sich gerade befand. " Ich.. ich fühle mich gut. Nicht nur meine Nase.. irgendwie alles " versuchte sie zu erklären. Die Substanz hatte nicht nur ihre Nase befreit sondern ihren Körper komplett gereinigt. Mikroplastik, Zucker, Fett, all die schlechten, gefährdenden Dinge ihrer Welt wurden einfach so herausgespült. " Wow! Ich fühle mich federleicht!" lachte sie begeistert und hüpfte ein wenig auf und ab. " Das Mittel ist wunderbar! Das ist ja wie Zauberei!" rief sie sehr begeistert und sah zu Nathanael " Fühlst du dich auch so? wow! " Sie sah nun zur Heilerin und wie sie ihre Erzeugnisse verbrannte.
      Die Schwarzhaarige schaute nun zu Nathanael oder eher auf seine Tasche, zwar war ihre Gabe untrainiert, doch ohne das Problem der "Allergie" schien sie bereits jetzt ein deutlich feineres Gespür für die magischen Dinge zu haben und so fing sie an in diesem Raum zahllos magische Objekte gezielt zu fixieren, selbst in die Richtung einiger versteckten Objekte schaute die Frau, als könnte sie diese sehen. " Vielen Dank " bedankte sich die Frau nun bei der Heilerin
    • Aus dem "Es geht mir nicht gut" wurde schnell ein "Ich fühl’ mich gut", was Nathanael innerlich schmunzeln ließ. Da war jemand wohl zu voreilig gewesen und schnell stellte sich heraus, dass sich Finda wohl noch nie besser gefühlt hatte. "Na ja, es ist schon eine magische Behandlung gewesen." erklärte er ihr, dass es sich hierbei schon um eine Zauberei handelte, nur so einfach, wie es sich die Menschen in ihrer Welt das vorstellen, war es eben nicht.
      "Fühlen? Keine Ahnung. Aber anscheinend ist deine Allergie nun weg." stellte der Jumper erfreut fest, denn das bedeutete, dass sie ihre Gabe als Sensible noch viel besser nutzen konnte. Er stellte auch rasch fest, wie Finda ein magisches Objekt nach dem anderen im Raum fand, so wie ihre Blicke gezielt durch das Zimmer wanderten.
      "Keine Ursache. Sensible sind sehr selten anzutreffen und ist nur selbstverständlich, dir dabei zu helfen, dein Talent freizusetzen." winkte Cassandra ab, die sich wieder von Feuer entfernte, das noch immer vor sich in Regenbogenfarben hin züngelte. "Damit habe ich wohl meine Aufgabe erledigt, also bitte, verlasst mein Anwesen." kam es etwas harsch von der Heilerin, die wohl noch andere Dinge zu tun hatte. "Natürlich. Nochmals vielen Dank, Cassandra." bedankte sich Nathanael bei der Dame und verbeugte sich kurz vor ihr. "Komm, Finda, ich möchte dich etwas fragen." meinte er dann zu der Schwarzhaarigen und führte sie aus dem Haus. "Dazu müssen wir wieder zu mir nach Hause." meinte er weiter und beschwor wieder diese Blase um die beiden, die sie erneut hoch in die Lüfte trug und zurück schwebte.
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    • Finda nickte der Heilerin zu und bedankte sich noch einige Male, bevor die Beiden die Hütte verließen. Draußen angekommen hatte Nathanael auch schon eine Frage, doch erst bei sich zuhause. Wieder wurde die Blase beschworen und es ging ab zurück. Dieses Mal fühlte sich das Erlebnis des Blasen-ritts anders an für Finda. Sie nahm die schöne Gegend ein weiteres Mal wahr und ohne Allergie konnte sie das auch viel besser. Sie konnte ihre Fähigkeit als Sensible aber kaum kontrollieren und so bekam sie sehr viele Reize und Eindrücke, sie konnte sogar bei dieser Schwebetour einige magische Gegenstände orten.
      Sie landeten nach einer schönen Tour wieder dort, von wo sie aus gestartet waren. Die Blase platzte, gab den Beiden aber noch genug Zeit sich aufrecht zu stellen, sodass sie nicht unsanft auf den Boden geworfen wurden. Nathanael wäre dies sowieso nicht passiert, doch Finda, die dies noch nicht gewohnt war schon. Tiefe Atemzüge nahm die Frau und drehte sich anschließend zu Nathanael. " Also?" kam es aus ihr heraus und sie verschränkte ihre Arme und legte ihren Kopf neugierig etwas in die Schräge.
    • Wieder bei sich im Arbeitszimmer angekommen, schien Finda die Rückreise mit der Blase dieses Mal viel mehr zu genießen, tigerte Nathanael etwas auf um ab, um die richtigen Worte zu finden. "Wie es scheint, bist du eine Sensible. Jemand, der magische Gegenstände aufspüren kann, egal in welcher Form sie sich gerade befinden." fing er an ihr zu erklären. "Leute wie du, sind äußerst selten und sehr kostbar." sprach er weiter. "Na ja, und ich bin auf der Suche nach Fragmenten eines wertvollen Artefakts. Dazu reise ich in die verschiedensten Dimensionen und jemand wie du, wäre mir dabei eine sehr große Hilfe." führte der Jumper weiter aus. "Ich weiß, es ist viel verlangt." wurde er etwas kleinlaut, gespannt, ob Finda verstand, was er von ihr wollte. Er ließ es lieber aus, dass es sogar einen Feind gibt, der auch diese Artefakte sucht und dass es womöglich das Ende der Welt bedeuten konnten, wenn dieses Artefakt in die falschen Hände fallen sollte.
      "Das muss ich ihr dennoch sagen." ermahnte sich Nathanael, dass er Finda hierzu einweihen musste. Am besten so bald wie möglich, aber zunächst wollte er abwarten, wie sie zu dem ganzen überhaupt stand, denn zwingen konnte er sie ja schließlich nicht. "Wer weiß, vielleicht fällt ihr ja die Entscheidung leichter, wenn sie weiß, dass sie damit nicht nur ihre, sondern alles Welten retten könnte." ging es Nathanael durch den Kopf.
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    • Findas Blick wurde während des Gesprächs immer ernster und bei dem Wort "kostbar" zog sie eine Augenbraue fragend hoch, aber sie schien zu verstehen, worauf er hinaus wollte oder zumindest grundsätzlich zu erahnen. " Ich soll dir helfen, diese Dinger.. diese Fragmente zu finden?" fragte sie der verständnishalber nochmal nach. Sie überlegte einen Moment, aber nicht so lange wie man bei solch einer Entscheidung vielleicht glauben würde. " Klar.." kam es dann ganz nüchtern von ihr. " Wenn du durch Dimensionen reisen kannst, kannst du mich bestimmt auch in die Zeit zurückbringen, sodass ich nichts in meiner Welt verpasse, oder? Dann ist das ja kein Problem, ich verpasse keinen Tag, hab andere Dimensionen gesehen und einen lustigen Trip, warum nicht " grinste sie und vereinfachte dadurch auch das Konzept von Magie. Dimension und Zeit waren unterschiedliche Dinge und für Finda klang es wirklich nur wie ein lustiger Roadtrip.
      Die menschliche Neugier war viel zu stark und sie konnte noch immer nur schwer greifen, dass es sowas wie Magie oder auch komplett andere Welten gab und soetwas musste sie sich einfach ansehen und es erleben. Zwar gab es noch einen kleinen Funken in ihr, der das alles für einen aufwendigen Scherz hielt, aber es ist einfach schon zu viel passiert, wofür es keine logische Erklärung gibt, da musste sie einfach tiefer in den Hasenbau. " Deal?" fragte sie und streckte Nathanael ihre Faust, zum einschlagen, entgegen. Ob Nathanael sie wirklich in die Zeit zurückbringen konnte, war ein anderes Thema aber Finda ging einfach davon aus, schließlich hatte er schon einiges gemacht, was in ihrer Welt als unmöglich galt.
    • "Ja! Genau!" nickte Nathanael eifrig und froh darum, dass Finda sein Gebrabbel korrekt verstanden hatte. Er war dann doch recht überrascht, dass sie so schnell zusagen, ihm zu helfen. "Oje …" dachte er sich dann, als er hörte, was sie sich unter den Reisen durch die Dimensionen vorstellte. Wobei, wenn er das Astrolabium vervollständigte und die Vermutung seines Großvaters richtig ist, dann könnte er Finda wohl wirklich nicht nur zurück in ihre Welt bringen, sondern auch zu dem Zeitpunktreisen, in dem sie mit ihm mitgekommen war. Theoretisch.
      Es machte Nate auch etwas Sorge, dass sie dieses Unterfangen auf die leichte Schulter nahm. So wie sie darüber sprach, hörte es sich wie toller Abenteuerurlaub an und mehr nicht.
      Nein, das konnte er nicht machen. Sein Gewissen zwang ihn dazu, Finda hierzu richtig aufzuklären.
      "Also, ich kann dir nicht versprechen, dass ich dich genau wieder in die richtige Zeit zurückschicken kann, wenn ich alle Artefakte gefunden habe. In der Theorie sollte es gehen, aber na ja, es bleibt eben nur Theorie." zog er Finda schon mal den ersten Zahn, ihrer kleinen Illusion.
      "Und ein wirklicher Trip ist es auch nicht. Je nach Dimension können heimtückische Gefahren auf uns warten und außerdem …" Nathanael zögerte, ob er es wirklich zur Sprach bringen sollte, doch besser war es. "Ich bin nicht der einzige, der auf der Suche nach diesen magischen Fragmenten ist. Ein maskierter Mann will auch das Astrolabium vervollständigen und er ist gefährlich. Er hat meinen Großvater getötet, um an das hier zu kommen." erzählte er Finda und zog die Taschenuhr aus seiner Innentasche des Fracks hervor. "Er scheint nichts Gutes im Sinne zu haben und wenn so einer das Astrolabium in die Finger bekommt, kann er nicht nur seine Welt unterwerfen, sondern alle anderen Welten auch, also auch deine." sprach der Jumper weiter und machte damit klar, wie ernst das alles ist. "Wenn also nicht ich das Artefakt bekomme, dann wird es vielleicht keine Welt mehr geben, in die du zurückkehren kannst." sprach er wahrheitsgemäß aus. "Ob sie jetzt immer noch mir helfen möchte?" ging es Nathanael durch den Kopf. Doch er konnte Finda diesbezüglich nicht einfach im Dunkeln lassen, auch wenn das alles viel einfacher gemacht hätte.
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    • Findas Illusion eines lustigen Abenteuers wurde er geraubt, das war aber auch richtig so. Etwas fassungslos sah sie den Burschen mit den bunten Haaren an und verschränkte ihre Arme. "Getötet?" wiederholte sie leise und schluckte.
      Konnte es sein, dass Nathanael die Wahrheit sprach? Wenn ja, dann war es doch sowieso nur eine Frage der Zeit, bis ihre Welt in Gefahr war. " Kann ich dann überhaupt ablehnen?" fragte sie etwas ernster. " Bringst du mich dann nach Hause und ich warte darauf, dass dieser maskierte Mann kommt und was mit der Erde macht? " Dieser Realitätscheck hatte sie wach gerüttelt, oder zumindest aufgezeigt, dass es kein Spaziergang auf einer Blumenwiese werden würde, es konnte echt gefährlich werden.
      " Bring mich nach Hause " sagte sie dann aber und schüttelte ihren Kopf, " Du musst dir jemand Anderen suchen " schob sie hinterher, sie seufzte direkt im Anschluss aber und ließ ihre Schultern fallen. Die Frau dachte darüber nach, was wenn er niemanden rechtzeitig finden würde, der die gleiche Begabung hat wie sie. " Wie lange hast du eigentlich gesucht, bevor du mich gefunden hast?" fragte sie weiter. Sie wollte Nathanael nicht gänzlich den Rücken kehren, auch wenn es merkwürdig klang, dass sie die Welt... die Welten retten sollte. " Argh.. Ich weiß einfach nicht. Wenn es zu gefährlich wird, bringst du mich nach Hause " stellte die Schwarzhaarige ihre Forderung.
    • Nathanael biss die Zähne zusammen, als er die Zweifel von Finda hörte und wie sie nun von dem ganzen abgeschreckt war. Natürlich wollte sie wieder nach Hause und wer konnte ihr deswegen böse sein. Nathaniel verlangte von ihr, sich auf ein Abenteuer, nein, eine Mission einzulassen, mit unbestimmter Zukunft und vielen Gefahren.
      Nein, er konnte es ihr nicht verdenken, hier aussteigen zu wollen. "Ich werde dich wieder in deine Welt zurückbringen." gab er verstehend, dennoch niedergeschlagen von sich. "Jemanden anderen suchen … wenn das doch nur so einfach wäre." dachte er sich bei ihren Worten. Er griff schon nach seiner Taschenuhr, als er ihre Frage vernahm. "Wie lange? Ich selber suche schon drei Jahre und mein Großvater noch viele Jahrzehnte länger. Du bist die erste Sensible, die ich getroffen habe." erzählte er ihr und strich dabei mit seinem Daumen sachte über den goldenen Deckel der Taschenuhr, die sein Großvater ihm hinterlassen hatte.
      Der Jumper blickte dann auf, als Finda plötzlich meinte, er solle sie zurückbringen, wen es zu gefährlich wurde. "Wie meinst du das?" fragte er verwundert und trat einen Schritt auf sie zu. Wollte sie ihm etwa doch helfen? "Ich kann dich ausbilden, dass du dich besser verteidigen kannst und ich bringe die Magie bei!" gab er hoffnungsvoll und voller Elan von sich und klopfte dabei auf seinen Degen. Vielleicht würde Finda dann doch länger ihn unterstützen, wenn sie sich selber bereit und gewappnet fühlte.
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