A Dash of Luck [Asuna feat. Pumi]

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    • Dane erkannte, dass sich Ro wirklich Sorgen darum gemacht hatte, dass sich ihre Vorstellungen von einer vollständigen Familie unterschieden. Er war froh, dass sie das klargestellt hatten, bevor sich diese Sorgen in ein ausgewachsenes Problem verwandelt hatten.
      "Es war schön einmal was zu erschaffen, keine Frage. Das war eine vollkommen neue Erfahrung für mich. Und sowas passiert mir nicht oft. Und noch dazu war das etwas, was so gegen alles ging, was ich bin und was ich kann. Da habe ich mich eben ein bisschen gefreut."
      Er zuckte entschuldigend mit den Schultern.
      "Wenn mich der Drang wieder überkommt, kann ich ja einfach noch was häkeln," scherzte er. "Das schenke ich dir danach, dann haben wir beide was davon."
      Die Art, wie die letzten paar Sonnenstrahlen über Ros huschten, zog Dane für einen kurzen Augenblick in den Bann. Das Lichtspiel war faszinierend. Doch dann erhob Ro erneut die Stimme und erzählte ihm von dem, was im Haus passiert war. Für Ro mochte es vielleicht ein Rätsel sein, warum sein Vater so reagiert hatte, wie er reagiert hatte, aber für Dane war es ein bisschen klarer. Einerseits weil er Ros Magie draußen am Auto gespürt hatte, andererseits weil er wusste, wie Leute wie Aimeric tickten. Der Mann hatte sich bedroht gefühlt und seinen Machstatus klarstellen wollen. Offenkundig mit nur mäßigem Erfolgt. Aber das war gut. Es zeigte die Risse in Aimerics Planung, die Fehler, die er gemacht hatte und die Fehler die er noch machen würde. Aimeric verlor die Kontrolle.
      "Ich kann mich umsehen, ob ich was finde. Ich hab ein paar Ideen. Wenn du irgendwas Spezielles brauchst, oder dir vorstellen kannst, es zu brauchen, lass es mich wissen. Ich weiß nicht, ob ich dir auf die Schnelle einen See besorgen kann, aber ich glaube, wir haben ein unbenutztes Grundstück mit einem Bach..."
      Bevor er sich weiter in der Planung eventueller magischer Experimente verlieren konnte, stand Ro auf. Dane war versucht zu fragen, warum, doch da kam Ro ihm zuvor und setzte sich auf seinen Schoß. Aus Reflex schloss Dane die Arme um die Taille des Drakin, um ihm extra Halt zu geben. Viel weiter kam er nicht, da waren Ros Lippen schon auf den seinen, und das nicht zu knapp. Er brummte in den Kuss hinein, ein Lächeln auf den Lippen. Das war ein Themenwechsel, mit dem Dane leben konnte.
      Er lächelte zu Ro hoch, als der seine Frage stellte.
      "Gar nicht mal so viele," gestand Dane. "Ich bin weniger Schürzenjäger, als du vielleicht glaubst. Und Kidnapping liegt mir auch eher weniger. Aber wenn du fragst, wie oft ich schon eine Show veranstaltet habe... oft genug."
      Er lehnte sich vor, fing Ros Lippen in einem weiteren kurzen Kuss ein.
      "Willst du wissen, wie es abläuft? Soll ich es dir erklären?"
      Ro nickte praktisch mit seinem ganzen Körper, was Dane ein leises Kichern entlockte. Natürlich wollte Ro wissen, wie sowas ablief. Warum hatte er überhaupt gefragt?
      "Zuerst einmal kommt es darauf an, wie viele Leute zusehen sollen. Man kann jemanden einladen und das war's. Man kann eine kleine Party veranstalten - bei Swinger Events wird oft zugeguckt. Oder man kann in einen Club gehen. Es gibt auch unterschiedliche Level an Beteiligung. Nur zusehen, mit anfassen, mitspielen. Das klärt man natürlich im Voraus ab. Und dann kann man eigentlich auch schon loslegen. Die Kunst besteht darin, es in die Länge zu ziehen, damit alle was davon haben. Wenn man nach fünf Minuten schon fertig ist, dann ist es den Aufwand ja schon gar nicht wert. Nein, eine gute Show sollte schon eine Stunde oder mehr dauern, würde ich sagen. Ich persönlich lasse gern andere mitspielen, aber nur bis zu einem gewissen Punk. Anfassen erlaubt, benutzen nicht, wenn du verstehst, was ich meine. Natürlich hängt das nicht nur von mir ab, sondern auch von demjenigen, mit dem dann tatsächlich gespielt wird."
      Danes Hände rutschten ganz aus Versehen zu Ros Hintern hinunter, den er ein bisschen fester packte als nötig war, um ihn auf seinem Schoß zu halten.
      "Es kann sehr befriedigend sein, den Zuschauern zu zeigen, was nicht haben dürfen," raunte er. "In so einem Moment kontrolliert man nicht nur eine Person, sondern alle Anwesenden. Und das Vertrauen, das einem geschenkt wird... wenn jemand darauf vertraut, dass du einen ganzen Raum voller geiler Leute davon abhältst, sich zu nehmen, was ihre niederen Instinkte haben wollen..."
      Ein tiefes Brummen vibrierte durch Danes Brust bei dem Gedanken daran. Ro hatte ihm Flausen in den Kopf gesetzt mit seiner eigenen Fantasie.


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    • „Gar nicht mal so viele“, wiederholte Ro mit beinahe pikiertem Tonfall. Das waren mit Sicherheit mehr, als er sich hätte vorstellen wollen und gegen seinen Willen spürte er, wie Eifersucht aufflammte. Eifersucht und Besitzanspruch auf diesen Mann unter ihm, der dem Drakin so spielendleicht den Kopf verdreht hatte. Auf die Frage hin, ob Ro denn wissen wolle, wie es abläuft, sagte er nichts, sondern untermalte seine wortlose Antwort mit seinem gesamten Körper. Er schmiegte sich noch enger als überhaupt möglich an den Dämon. Dass sich Dane darüber amüsierte, sorgte nur dafür, dass Ro ihm fast in die Lippe gezwickt hätte.
      Und dann weihte Dane Ro ein, der mittendrin anfing, zu starren. Für ihn stand fest, dass es außerhalb in einem Club oder eben einem Swinger hätte sein müssen und nicht, dass man sich ganz einfach auch Personen nach Hause einladen konnte. Natürlich war das eine Option, Ro hatte das lediglich nicht in Betracht gezogen, weil er territorial sein Zuhause betrachtet hatte. Sich nun vorzustellen, dass sie jemanden einladen konnten, machte das Ganze schlagartig wesentlich greifbarer. So sehr, dass man das prinzipiell schon am nächsten Tag umsetzen konnte… Weshalb Ros Puls sich jetzt schon nur anhand dieser Vorstellung beschleunigte.
      „Eine ganze…. Stunde?“, sagte er kleinlaut und allein der Gedanke, dass er so lange einfach ausharren musste, war schon abstrus. „Ich schaff bei dir nicht mal dreißig Minuten, wie soll denn eine ganze Stunde…“
      Er verlor sich in den Gedanken und damit auch seine restlichen Worte. Dane ließ also gerne andere mitspielen. Er würde es zulassen, dass jemand anderes Ro anfasste. Vor seinem geistigen Auge sah er fremde Hände auf seinem Körper und Dane, der daneben stand und buchstäblich das Feuer in den Augen trug. Ro wurde dermaßen heiß zumute, dass er nicht mehr ruhig stillsitzen konnte und damit begann, hin und her zu rutschen. Er merkte sofort, dass die Jeans nicht unbedingt die beste Kleidungswahl gewesen war. Dass sich dazu noch Danes Hände an sein Gesäß gesellten, machte die Lage nicht unbedingt besser.
      Und dann war er wieder da: Der Kontrollfreak.
      „Hätte mir denken können, dass du’s wegen der Kontrolle auch so feierst…“, er musste scharf einatmen, als Dane ihn sogar NOCH fester packte, „… aber als ob sich die Zuschauer erdreisten würden, einfach loszustürmen und dir deinen Partner abnehmen zu wollen. Das lässt du eh nicht zu.“
      Würde Dane mit Sicherheit nicht. Das rettete den jungen Drakin nur nicht davor, sich vorzustellen, wie etliche Augenpaare auf ihn gerichtet waren und sie allesamt den gleichen Eindruck in ihnen geschrieben stünde. Wie er sich dem aussetzen musste und zeitgleich wusste, dass ihm rein gar nichts passieren konnte. Solange Dane anwesend wäre.
      „Ich wette aber, es wär schwierig für die ganzen Gaffer. Dass ausgerechnet der Junge von den d’Apchiers da steht und als Spielzeug dient, würde bei den meisten Leuten mit Sicherheit die Beherrschung seeeeehr weit strapazieren, meinst du nicht?“, Ro driftete ein wenig ins Säuseln ab. Wenn sie nicht bald einhalten würden, dann wäre es darüber hinaus schwierig, Cecilia wieder zurückzubringen, ohne dass sie das Auto in Beschlag nehmen würden. Sehr zu seiner Befriedigung sah Ro Dane regelrecht an, dass er ihn langsam in den beabsichtigten Headspace bekam. Wenn Dane ihn schon anstachelte, dann sorgte Ro auch dafür, dass es dem Dämon ähnlich ging. Dann würden sie beide hier auf der Feier eben leiden müssen.
      Ro löste seine Arme von Danes Nacken und ließ seine Hände über dessen Brust abwärts gleiten. Er ließ sich Zeit damit bis er am unten am Saum angekommen war und dort mit den Fingern am Saum von Danes Hemd nestelte. „Ich wette mit dir, ich würde es schaffen, eine beachtliche Menge an Zuschauern zu animieren….“
    • Dane sah mit erhobener Augenbraue dabei zu, wie Ro's Hände seinen Körper hinunterwandern. Hatte der Drakin vorhin nicht noch gesagt, es sei seltsam sowas in Anwesenheit der Familie zu tun?
      "Ich kann mir vorstellen, dass eine Menge an Leuten gern dabei zusehen würden, wie ein so unschuldiges Lämmchen wie du etwas über die Abgründe der Lust lernt, ja."
      Von einem Augenblick zum nächsten schlang Dane seine Arme um Ro, stand auf, und legte den Drakin der Länge nach auf den Baumstamm und beugte sich über ihn. Er schnappte sich Ros Handgelenke und streckte sie über dessen Kopf, wo er sie mit einer Hand festhielt. Seine andere Hand landete an Ros Hüfte; den Daumen hakte er ganz frech unter den Hosenbund
      "Eine wirklich verlockende Vorstellung," hauchte Dane heiß gegen Ros Hals, bevor er eine hauchzarte Linie aus küssen von Ros Ohr bis zum Kragen seines Shirts zog. "Ein Dutzend Hände, die über deine zarte Haut streichen. Ein Dutzend Lippen, die deinen schlanken Körper küssen. Ein Dutzend Stimmen, die dich mit Komplimenten überschütten. Sie würden dich anbeten."
      Dane küsste sich über Ros Hals wieder nach oben, bis er Ros Lippen erreichte.
      "Und ich wäre ihr Priester, der sie in ihrer Anbetung leitet," hauchte er und küsste Ro, tief, innig, begierig.
      Er presste seinen Körper gegen den von Ro, fand ohne danach zu suchen seinen Platz zwischen den Beinen des jungen Mannes.
      "Ist es das, was du willst?" fragte er, als er den Kuss unterbrach und den Kopf hob.
      Eine sanfte Brise wehte aus dem Wald heraus zu ihnen herüber, spielte mit ein paar Strähnen von Ros Haaren. Dane hätte keine Einwände dagegen, sollte Ro Ja sagen. Er war jetzt schon der Papst von Ros Kirche, was da eine Mission um andere zu konvertieren. Es wäre so einfach. Wie könnte man diesem Mann nicht verfallen, wenn es einem angeboten wurde?
      Dane ließ Ros Handgelenke los und strich ihm über die Wange, seine Berührung ähnlich sanft wie die Brise zuvor.
      "Ich knie mit Freuden an deinem Altar nieder," hauchte er.


    • „Hey, ein Lämmchen bin ich ja wohl sicherlich nicht.“
      Der Protest war eher schwacher Natur. Im Vergleich zu dem, was ihm noch alles offenstand, konnte er es nicht leugnen, dass er noch unschuldig war. Allerdings arbeitet Ro gerade stark daran, das aufzuholen.
      „Hey!“ Empörung schwang mit, nur hatte Dane keine Zeit auf Empörungen groß Acht zu geben. Er packte Ro, wirbelte ihn einfach von seinem Schoß herunter und auf den Stamm. Gerade wollte der Drakin noch nach dem Dämon greifen, da hatte Dane bereits Ros Handgelenke eingefangen und über dessen Kopf hinweg gestreckt. Sein Körper spannte sich an in dem Versuch, gegen Dane aufzubegehren. Heiße Lippen strichen über die dünne Haut an seinem Hals. Sofort schwand ein Stück seiner Spannung aus seinen Gliedern. Das war einfach so… unfair.
      „Willst du mir sagen, die beten mich mehr an als du? Ich soll nicht nur dir gehören?“ Er musste die Augen schließen. Da spielte ihm seine Vorstellungskraft schon wieder streiche und er sah die Szenen, die Dane gerade beschrieb, vor seinen Augen. Nein, Augen schließen war dumm, er musste sie wieder öffnen, bevor –
      Danes Lippen erreichten die von Ro und zwangen seine Lider dazu, geschlossen zu bleiben. Ro seufzte in den Kuss hinein, der viel tiefer ausfiel, als er erwartet hatte. Eher hätte er Dane unterstellt, ihn nun zu triezen. Sein Partner belehrte ihn eines Besseren. Wie von selbst spreizte Ro seine Beine, damit Dane dort Platz finden konnte, um ihm noch näher zu sein. Was Ro jetzt wirklich wollte, war, sich von dieser Feier zu verabschieden und sich im Haus mit Dane zu verbarrikadieren. Ach was, er würde sich hier auf der Stelle auch alles vom Leib reißen und sich Dane hingeben.
      Irgendwo im Hintergrund kreischte ein Kind kurz auf. Gut, vielleicht doch nicht unbedingt hier und jetzt. Oder vielleicht nur im Wald, wo’s es niemand sah…
      „Du verkaufst mir alles viel zu gut, das merkst du schon, oder?“, grinste Ro breit, blieb aber brav liegen, wie Dane ihn positioniert hatte. „Ich würd dich schon mal gerne knien sehen. Ich würd auch gern sehen, ob du wirklich die Beherrschung behalten kannst. Weil ich jetzt gerade schon darüber nachgedacht hab, meine scheiß Sachen auszuziehen. Ungeachtet der Kinder. Aber da wir sie ja nicht traumatisieren wollen…“
      Er richtete sich auf seine Ellbogen auf. Seine blauen Augen waren wieder dunkler geworden, funkelten und wechselten die Farbnuancen je nachdem. „Vielleicht sollten wir überlegen, wie lange wir hier noch auf der Party bleiben. Sonst kann ich für nichts garantieren, wenn du verstehst, was ich mein.“
    • Lachend setzte sich Dane auf. Seine Hände ruhten auf Ros Oberschenkeln, die wiederum auf seinen Beinen lagen. Ihm fiel auf, dass er Gefallen daran fand, wenn Ros Augen - und auch seine Haut, auch wenn das gerade nicht der Fall war - im vollen Spektrum der Farbe Blau funkelten. Es war wunderschön. Andererseits war er vielleicht auch einfach nur ein Fan davon, weil er wusste, in welchen Situationen das meistens passierte - und er dafür verantwortlich war.
      "Ich bin ein ganz schön schlechter Einfluss, hm?" scherzte er. "Da spiele ich nur ein bisschen mit dir und schon wird das Lamm ganz verdorben."
      Er beugte sich vor, stahl sich einen weiteren, kurzen Kuss, dann stand er auf und reichte Ro die Hand. Sobald der sie ergriff, zog Dane ihn eng an sich und verschränkte ihrer beider Finger miteinander.
      "Wir müssen erst noch den Nachttisch über uns ergehen lassen. Aber danach können wir gern gehen. Ich bin mir sicher, wenn deine Mutter noch bleiben will, wird jemand anderes sie auch gern fahren."
      Der Gedanke daran, wie Cecilia vor Aimeric aus einem Minibus voller Wölfe kletterte, amüsierte Dane mehr, als er vielleicht sollte. Tatsächlich würde er sogar Geld dafür bezahlen, das Gesicht der Eidechse zu sehen. Seine Frau hatte Spaß?! Und das auch noch ohne ihn?! Welch Blasphemie!
      Er schlenderte entspannt mit Ro zurück zu der großen Terrasse des Rudels. Unterwegs begegneten ihnen Jamie, Ricky, und Sarah, die Fangen spielten. Ricky war dabei in seiner neu erworbenen Wolf-Form - was in seinem Alter eher nach einem fast ausgewachsenen Husky mit zu großen Pfoten aussah, als nach einem großen, bösen Wolf. Sarah, die erst fünf Jahre alt war, stolperte den Jungs eher hinterher als dass sie wirklich rannte. Aber Jamie passte auf, dass sie nicht verloren ging. Solange keine anderen Black Dogs in der Nähe waren, war der Knirps eigentlich ein ziemlich umgängliches Kerlchen. Das hinderte Sarah leider nicht daran, sich der Länge nach hinzulegen. Es war mehr der Schock als der Fall, der sie dazu bewegte, laut loszuheulen.
      "Oh je," meinte Dane.
      Er ließ Ro los und ging neben Sarah in die Hocke. Jamie war auch da, ebenso Ricky, der das kleine Mädchen vorsichtig beschnupperte. Dane schnappte sich die Kleine und stellte sie wieder auf ihre eigenen Füße. Er schnappte sich ihre Hände, was ihre Aufmerksamkeit erregte und das Heulen in ein leises Schluchzen verwandelte.
      "Nur Dreck. Guck."
      Dane zeigte dem Mädchen ihre eigenen Hände, an denen tatsächlich nur ein bisschen Dreck klebte, kein Blut.
      "Da ist noch mehr," er kitzelte sie am Kinn. "Und da auch," er deutete auf ihre Knie.
      Er half ihr dabei, die Erde und das Gras wegzuwischen - genug Arbeit für ihr kleines Köpfchen, um den Fall schon wieder zu vergessen. Es half, dass Ricky ihr über das Gesicht schlabberte. Ganz der große Bruder eben.
      "Alles wieder gut?"
      Sarah nickte, ihre kleinen Pigtails flogen wild durch die Gegend.
      "Na dann. Ich glaube dein Onkel Greg hat noch irgendwo einen Kuchen versteckt. Gehst du mal gucken?"
      Sie nickte noch wilder, jetzt mit einem breiten Grinsen. Zusammen mit Ricky und Jamie rannte sie wieder los, in Richtung Terrasse, wo sie gleich über Greg herfielen. Der ließ sich von den Kindern attackieren, warf sich auf den Rasen und ergab sich schließlich.
      Dane stand wieder auf und ergriff Ros Hand wieder.
      "Onkel Greg hat bestimmt auch irgendwo ein Eclair für dich rumfliegen," meinte er mit einem frechen Lächeln.


    • Ro wusste nicht, wann er das letzte Mal einen Nachtisch gegen etwas anderes ausgetauscht hätte. Aber jetzt war er drauf und dran, es zu tun. Und das, obwohl Greg einen fantastischen Nachtisch gezaubert haben würde.
      „Schön, aber nur, weil Greg ihn macht“, wandte er mit einem Augenrollen ein. „Ich glaub tatsächlich, dass Cecilia hier echt Spaß hat. Die klebt ja förmlich an Yolanda. Wenn sie sich also von jemand anderem fahren lassen will… Warum nicht? Ich wette, Aimeric flippt komplett aus.“
      Vermutlich würde der alte Drakin kochen. Erst musste er seine Frau mit der Enttäuschung namens Sohn und einem Dämon abziehen lassen, und dann wurde sie von einem Pack Wölfen wieder zurück gebracht. Ja, das wäre ein ziemliches Unding und Ro würde alles für eine kleine Kamera in Aimerics Räumen geben.
      Angesichts des neuen Planes stand Ro vom Baumstamm auf und gesellte sich wieder an Danes Seite. Seine Hand suchte die des Dämons ganz selbstverständlich und gemeinsam pilgerten sie ihren Weg wieder zurück zum Haus. Dieser kleine Gang kühlte Ros Gemüt wieder auf ein annehmbares Level ab, aber die Nachwehen konnte er nicht einfach ignorieren.
      Die Gruppe an Kindern kreuzte ihren Weg. Oder jedenfalls die Gruppe an Kindern plus ein Gewandeltes. So einen kleinen Wolf hatte Ro auch noch nicht gesehen und er musste breit grinsen, wenn er daran dachte, wie sich manche Menschen in früheren Zeiten vielleicht aus Versehen einen Hund im Tierheim geholt und plötzlich ein Kind zuhause hatten.
      Wieder einmal demonstrierte Dane, wie gut er sich mit Kindern machte. Er trennte sich von Ro, der die Hände in den Taschen seiner Hose versteckte, und pflückte das Mädchen einfach vom Boden auf. Mit einer Leichtigkeit, die Ro definitiv nicht hatte, lenkte Dane Sarah ab und wischte ihr den Dreck von Händen und Gesicht. Nachdem er die Kinder für neue Schandtaten animiert hatte, schloss Ro zu Dane auf, der direkt wieder nach dessen Hand griff.
      „Ich hoffe einfach mal, dass du nicht von mir erwartest, dass ich mich auch so auf Greg schmeiße“, meinte Ro grinsend und zusammen stellten sie sich dem Nachtisch.

      Eigentlich hatte Ro erwartet, dass Cecilia sich an das Gewohnte hielt und lieber mit Dane und Ro zurück zum Hause der D’Apchiers fahren würde. Das war ihr immerhin bekannt und es war sicher, aber als Ro ihr mitteilte, dass sie beide gleich fahren würden, blickte die Frau nur enttäuscht zu ihrem Sohn.
      „Es ist doch Wochenende und da willst du so früh schon wieder gehen? Das ist eine Schande, Ro.“
      Er zuckte mit den Schultern. „Hey, das ist praktisch meine erste große Familienfeier dieser Art. Die Treffen der Clans zählen nicht, die sind so…“
      „Steif, ich weiß.“ Sie lächelte entschuldigend. „Es ist nur so lange her, dass ich in einer solchen Herzlichkeit eingenommen wurde. Ich möchte das noch ein bisschen genießen.“
      Ro senkte kurz den Blick, dann stieß er einen theatralischen Atemzug aus. „Mein Gott, dann musst du halt mit einem Haufen Wölfe zurückgefahren werden. Ich übernehm keine Garantie dafür, dass du keine Haare mit nach Hause schleppst.“
      Cecilias Lächeln war breiter geworden, sie strahlte regelrecht. Dann drückte sie ihren Sohn, der ihr über den Rücken strich, und wünschte ihm noch viel Spaß. Dabei funkelte es in ihrem Blick und Ro beschlich das Gefühl, dass sie gewisse Dinge… ahnte.
      Er hatte es nicht weiter hinterfragt und war zu Dane zurückgekehrt. Zusammen verabschiedeten sie sich von allen, was auch nochmal eine beträchtliche Zeit in Anspruch nahm. Ohne Danes Talent, sich geschmeidig aus Angelegenheiten herauszureden, wäre Ro vermutlich noch Stunden hiergeblieben. So konnte er jedoch mit seinem Partner früher von Dannen ziehen und fiel schwer seufzend auf den Beifahrersitz, während Dane auf der anderen Seite einstieg.
      „Wow. Die sind echt alle nett und super, aber… wow. Ich hätte nicht gedacht, dass da sitzen und essen und zuhören und so SO anstrengend sein kann.“ Er schnallte sich an und Dane startete den Motor. „Jede Woche muss ich das nun auch nicht haben, aber es war… schön. Diesen Verbund, den Greg und Asa und der Rest seiner Familie miteinander teilen fühlt sich toll an. Du kannst jeden Einzelnen dort für sich spüren, aber wenn du dich entfernst und das gesamte Bild betrachtest, wirkt es wie eine Einheit. Das ist echt toll. Wir Drakin haben das nicht. Das sind so Egozentriker, dass die diesen Verbund glaub ich nie recht hinkriegen würden.“
      Er warf einen Blick über seine Schulter zurück zum Haus, wo er seine Mutter sicher wusste. Ro musste sich keine Gedanken machen, aber ein kleiner Teil in ihm war trotzdem nicht ganz glücklich darüber, seine Mutter dort allein zu wissen. Er fuhr sich mit seiner flachen Hand einmal durchs Gesicht und lehnte dann seinen Hinterkopf an die Kopflehne.
      „Könntest du mich übrigens nicht wie ein Unschuldslamm bezeichnen? Gibt diverse Vertreter von meiner Art, die besonders scharf auf Schafe sind“, lachte Ro urplötzlich auf, als seine Gedanken wieder zurück zum Baumstamm und der Wiese drifteten. Er hatte ganz vergessen gehabt, dass Dane ihn so bezeichnet hatte und der Vergleich erschien ihm einfach nur als urwitzig.
    • "Ich erwarte es nicht, nein. Aber ich glaube, Greg würde sich freuen. Der Mann liebt eine gute Umarmung."
      Dane hob Ros Hand an seine Lippen, dann schlenderte er entspannt mit seinem Liebsten zurück zum Rudel, wo Greg gerade wieder auf die Füße kam, wobei zwei Kinder an ihm dranhingen und ein junger Wolf wild um ihn herumrannte.

      Während sich Ro von seiner Mutter verabschiedete, organisierte Dane Cecilias sichere Heimreise - so wenig er die Frau auch in den Fängen ihres Ehemannes sehen wollte.
      "Mach dir mal keine Sorgen, Großer," meinte Yolanda und klopfte ihm sanft auf den Arm. "Wir passen auf Cecilia auf und wir bringen sie auch ganz brav nach Hause. Ich schick ihr Ante mit."
      Dane ging den Rolodex des Rudels in seinem Kopf durch, um sich an Ante zu erinnern. Er war einer von Yolandas Neffen, ein großer, breitschultriger Wolf, der viel gewalttätiger aussah, als er eigentlich war. Der Mann arbeitete in einem Kindergarten, soweit Dane wusste.
      "Damit kann ich leben," gab Dane mit einem Lächeln zurück.
      "Gut. Und jetzt husch husch! Genieß die Zeit mit deinem Partner!" Yolanda warf ihn praktisch raus, als Ro sich zu ihnen gesellte. "Das gilt auch für dich Ro! Und wenn du jemals irgendwas brauchst, du bis hier immer willkommen."
      Yolanda war nur die erst Hürde, die es zu nehmen galt. Jamie hing an Danes Oberschenkel, während er sich von allen anderen verabschiedete - inklusive Cecilia, die er noch schnell Ante vorstellte. Ante war es auch, der ihn schlussendlich von Jamie befreite, indem er den Jungen einfach auf seine Schulter hob.
      "Verstehst du jetzt, warum ich nicht bei jedem dieser BBQs vor Freude aus dem Fenster hüpfe?" gab Dane schlicht zurück, als sie endlich im Auto saßen.
      Er griff über die Mittelkonsole und verschränkte seine Hand mit der von Ro. Ihn so glücklich zu sehen berührte etwas tief in Dane. Er wollte Ro öfter so sehen. Er wollte Ro jeden Tag so sehen. Er hob Ros Hand an seine Lippen und lächelte in den kleinen Kuss hinein, als Ro zu der ganzen Lämmchen Sache zurückkehrte.
      "Ich habe mich eher an der christlichen Mythologie orientieren wollen, aber wenn dir das Jurassic Park Bild nicht gefällt, dann kann ich das gern ändern."
      Er ließ Ro los und startete den Wagen.
      "Wahlweise können wir auch einfach daran arbeiten, dass du deine Unschuld verlierst," meinte er so sachlich er konnte und ohne seine Aufmerksamkeit von der Straße zu nehmen.

      Dane hüllte sich in eisernes Schweigen für den kurzen Weg nach Hause. Er gab Ro nicht einmal ein verräterisches Lächeln. Er parkte schlicht in seiner Einfahrt, stieg aus, und schlenderte zur Haustür. Er würde allerdings lügen, würde er behaupten, der Tag mit seiner Familie hätte ihn nicht auch erschöpft. So gelassen er sich auch gab, wenn er an diesem großen Tisch saß, das Chaos war kaum zu ertragen. Er wusste dass Asa sich nach diesen BBQs entweder ins Bett warf und nichts tat, außer vielleicht mit seinen Partnern zu kuscheln, oder dass er sich in etwas schlichtes vertiefte, wie Wäsche zusammenlegen - wovon er dieser Tage ja nun wirklich genug hatte. Dane handhabte die wenigen BBQs, die er besuchte, normalerweise damit, sich in einem Club in der Stadt auszutoben. Die Kontrolle, die er in diesen Spielen fand, beruhigte seine unruhigen Nerven. Heute war das erste Mal, dass er sich nicht auf diese Weise ausleben konnte. Er fühlte sich also ein bisschen verloren, als er durch seine Haustür trat und er wusste nicht, wie er das ausdrücken sollte.


    • Die Autofahrt war, gelinde ausgedrückt, ernüchternd. Ein paar Mal hatte Ro versucht, ein neues Thema anzuschneiden, doch Dane hielt das Gespräch nicht aufrecht. Irgendwann verfiel auch Ro ins Schweigen, beäugte den Dämon von seinem Sitzplatz aus jedoch misstrauisch. Ihm entging etwas, und als er vorsichtig seinen Blick änderte und nach Danes Aura fühlte, kam es für ihn schlagartig wieder zurück in sein Bewusstsein: das heillose Chaos. Für Ro waren es ein Haufen an Auren gewesen, die sich alle prominent in sein Bewusstsein schieben wollten und ihn daher müde machten. Für Dane war es das Chaos, die fehlende Ordnung, das fehlende System in dieser Anhäufung, die an seinen Reserven zehrten. Als ihm das wieder einfiel, richtete er seinen Blick nach vorn auf die Straße und nahm die Stille als das hin, was sie war: Ein Augenblick Entspannung.

      Zuhause angekommen hastete Ro Dane regelrecht hinterher. Der Dämon hatte einfach geparkt und war daraufhin sofort über die Einfahrt zu seinem Anwesen spaziert. Ro, der es mittlerweile gewohnt war, dass sein Partner auf ihn wartete, musste sich sputen, um ihn einzuholen. Er war es auch, der das Haus als Erstes betrat – gut, Ro besaß ja auch noch keinen Schlüssel, das sollte ja noch kommen – und ließ den Drakin die Tür hinter ihnen schließen. Jetzt gewann doch die Skepsis Oberhand und Ro verschränkte demonstrativ die Arme vor der Brust.
      „Okay. Alles klar. Wir sind alle ein bisschen fertig, aber das heißt nicht, dass ich dich anschweige. Was ist los?“, fragte er, weil er ohne klärende Worte nie auf des Rätsels Lösung käme. Die Lust, die er noch während des BBQs verspürt hatte, war auf ein Minimum geschrumpft. Wenn er es nicht besser wüsste, dann verströmte Dane eine Unruhe, die ganz und gar ungewöhnlich für ihn war, wenn keine Gefahr im Verzug war oder Ro wieder mit dem Kopf in der Scheiße steckte.
      „Gib mir erst mal deine Jacke.“
      Ro pflückte sie Dane aus seiner Hand und hängte sie zusammen mit seiner eigenen an die Garderobe. Kurzzeitig kam ihm der Gedanke, dass es doch mit einem Fehler seinerseits zusammenhing, doch den verwarf er umgehend wieder. Wenn dem so sei, hätte sich Dane längst darüber beschwert oder etwas gesagt. Er verschwieg seinen Unmut nicht, sondern tat ihn kund, um die Probleme aus der Welt zu schaffen.
      „Bist du einfach nur… müde? Oder ist es wieder diese Chaos-Sache?“, erörterte er weiter und bemerkte, dass seine eigene Ermüdung sich bereits legte. Die Stille im Haus wirkte regelrecht erschlagend auf den jungen Drakin im Vergleich zu all dem Lärm und Leben bei den Werwölfen. Cecilia wäre mit Sicherheit taub, wenn sie später nach Hause käme, und würde Aimerics Flüche vielleicht nicht einmal hören.
      „Willst du dich hinlegen? Bisschen Pause machen? Oder… hm… irgendetwas… sortieren?“
      Ro verzog das Gesicht als er seine eigenen Worte Revue passieren ließ. Etwas sortieren. Ja. Bester Vorschlag überhaupt, aber bislang hatte er Dane auch noch nie beim Kompensieren helfen wollen. Oder können. „Für meinen Teil brauch ich einfach nur Schlaf, aber das ist es bei dir nicht, richtig?“
    • "Was ist los?"
      Das war eine sehr gute Frage. Und Dane hatte keine Antwort darauf. Er konnte nicht antworten...
      "Gib mir erstmal deine Jacke."
      Wie ferngesteuert zog Dane seine Jacke aus und reichte sie Ro, der sie einfach weghängte, wie es sich gehörte. Wie Dane es normalerweise tat. Was kam als nächstes? Schuhe. Dane zog seine Schuhe aus und stellte sie weg. Selbst diese Einfachheiten wirkten auf einmal wie Berge, die er bewegen musste. Mit einem Seufzen ließ sich Dane gegen die Wand sinken. Sie standen immer noch bei der Haustür.
      Ro plapperte weiter, aber es störte ihn nicht. Es war sogar irgendwie beruhigend. Und es wärmte Danes Brust, dass Ro herausfinden wollte, was nicht stimmte. Dane würde ihm gern die Antworten geben, die er suchte, aber konnte nicht. Was machte Asa immer? Wäsche und...
      Dane griff nach Ro, hakte einen Finger durch dessen Gürtelschlaufe und zog ihn an sich. Er schlang seine Arme fest um den jungen Drakin, vergrub sein Gesicht in dessen Halsbeuge.
      "Es ist das Chaos des Rudel," grummelte er gegen Ros Hals. "Ich weiß nicht wohin mit mir. Das hier ist neu."
      Er nahm einen tiefen Atemzug, inhalierte den Duft nach einer sanften Ozeanbrise, den er mit Ro verband. Es beruhigte ihn.
      "Sag mir, was ich tun soll," flüsterte er, kaum hörbar.


    • Immer noch skeptisch verabschiedete sich auch Ro von seinem Schuhwerk und stellte es brav neben das von Dane, so wie er es gernhatte. Als er sich wieder aufrichtete, stellte er fest, dass Dane sich kaum vom Fleck bewegt hatte und ihn lediglich ansah. Ros Augenbrauen zogen sich weiter zusammen, doch da streckte sich Dane nach Ro, fischte nach dessen Gürtelschlaufe und zog ihn an sich. Dieses Verhalten seines Partners war Ro fremd.
      „Es ist das Chaos des Rudels.“ Ro fühlte sich bestätigt. Nur wie lösen? „Ich weiß nicht, wohin mit mir. Das hier ist neu.“ Neu für ihn? Er hatte doch schon öfter solche Familientreffen gehabt. Was war denn dann anders gewesen im Vergleich zu jetzt? War es, weil er… sonst allein gewesen war?
      „Sag mir, was ich tun soll.“
      Erstaunen erschien auf dem Gesicht des Drakin. Unbewusst hatte er eine Hand an Danes Rücken gelegt und damit begonnen, ihm sanft über den unteren Rücken zu streichen, dort, wo seine Hand noch genug Platz fand. Er gab die Kontrolle ab? DANE übergab die Kontrolle vollständig? Das war so viel Macht, dass sich Ro nicht im Klaren darüber war, wo genau die Grenzen lagen.
      „Okay? Also… wir… wir gehen als Erstes in Bad, den Geruch von Grillzeug und so loswerden?“, es war mehr eine Frage als eine Feststellung, aber als Dane ihn freigab und sich in Bewegung setzte merkte Ro, dass diese Struktur wohl das war, auf das Dane so gut ansprach. „Du gehst vor, lässt aber Hand nicht los, ja?“
      Genau das tat Dane ohne Widerworte. Das Erstaunen war noch immer in Ros Gesicht niedergeschrieben, während er dem Dämon folgte, der weiterhin Ros Hand hielt, und sie Beide in das geräumige Bad führte. Dort ließ er ihn los, drehte sich Ro zu und schien auf das nächste Vorgehen zu warten.
      Machte Dane wirklich alles mit?...
      „Jetzt ziehst du dich aus. Erst dein Hemd, dann die Hose, dann die Socken, danach die Boxer. Alles schön falten und da neben das Waschbecken legen“, wies Ro Dane an und setzte sich auf den geschlossenen Toilettendeckel, um Dane dabei zuzusehen, wie er den Worten Folge leistete.
      Wie üblich zog sich Dane mit System aus, langsam und ruhig, während Ro schwieg und ihn einfach nur dabei beobachtete. Stück für Stück legte Dane seine Kleidung ab und enthüllte die zahllosen schwarzen Linien, die den Drakin seit je her schon fasziniert hatten. Jetzt hatte er die Gelegenheit, das Bild von Weitem zu betrachten und Danes kräftige Arme und Beine zu bewundern. Das verlor scheinbar nie seinen Reiz.
      Als Dane entkleidet vor Ro stand, schwieg dieser noch immer einen Augenblick und musterte sein Gegenüber. Dann hob er den Blick, lehnte sich zurück und sagte: „Ich bin dran. Ziehst du mir die Socken aus?“
      Er traute sich noch nicht ganz, es als vollumfänglichen Befehl zu phrasieren. Noch immer war er sich nicht sicher, ob er Dane so befehligen konnte, doch dieser setzte sich sofort in Bewegung, kaum hatte Ro seine Frage beendet. Er kniete sich vor dem Drakin, nahm einen Fuß am Knöchel und zog ihm die Socke aus. Gleiches bei dem anderen Fuß, dann verharrte Dane erneut. Ro sah ihn an.
      „Mein Hemd. Dann die Hose und die Boxer. Du kennst die Reihenfolge.“
      Dane gehorchte. Ro richtete sich auf, damit Dane ihm das Hemd aufknöpfen und gefaltet zur Seite legen konnte. Dabei kümmerten sich seine Finger ausschließlich um den Stoff und nicht um Ros Haut, denn das hatte er ihm nicht aufgetragen. Ro war sprachlos, denn das hier waren keine Bitten, denen Dane nachkam oder es aus eigenem Antrieb tat. Diese Atmosphäre hatte einen anderen Geschmack und es prickelte regelrecht auf Ros Zunge.
      Ro erhob sich, damit Dane ihm auch seine Hose und die Boxer abnehmen konnte. Nachdem der Dämon die Sachen sorgfältig gefaltet neben seinen eigenen Stapel legte, standen sie sich nackt gegenüber. Langsam baute sich Sicherheit in Ro auf, er fühlte sich gefestigt mit dem, was er tat. Er deutete auf die Dusche und schickte Dane hinein, um ihm auf dem Fuß zu folgen. Ro stellte das Wasser auf eine Temperatur ein, die das Mittelmaß für sie beide traf, und drehte die Brause dann leicht gegen die Wand. Jetzt beschleunigte sich sein Herzschlag doch, als er mit der Überlegung spielte, seinen Anweisungen eine eindeutigere Richtung zu verleihen. Wäre das Ausnutzung von Danes aktuellem Zustand? War das übergriffig?... Er wusste es nicht. Doch Dane würde ihm wohl eindeutig klar machen, wenn ihm etwas nicht passte. Er war führungslos, aber nicht willenlos.
      „Wasch mich“, war der nächste Auftrag, den er etwas spezifizierte, wo Dane ihn zu waschen hatte. Es ging über die Arme, die Brust und den Rücken und seinen Bauch bis zu seinen Oberschenkeln. Nur eine bestimmte Stelle ließ Ro aus und als Dane soweit war, fühlte sich Ros Herz an, als würde es gleich explodieren. Er lehnte sich nach hinten an die Wand und schauderte, als die Kälte ihn begrüßte. Seine Augen wurden wieder intensiver blau, als er durchatmete und sagte: „Jetzt wasch meinen Schwanz. Nicht mit deinen Händen. Mit deinem Mund.“
    • Es gab einen Unterschied zwischen dem Verlust von Kontrolle und dem aktiven Übergeben der Kontrolle an jemand anderen. Das wusste Dane; er hatte mit diesen Konzepten schon vor Jahrhunderten gerungen und gespielt. Aber das hier war anders. Er gab die Kontrolle nur sehr selten freiwillig ab und selbst dann musste er sich regelmäßig davon überzeugen, dass das kein Fehler war. Aber jetzt, mit Ro, da hatte er diese Zweifel nicht. Er wunderte sich nicht einmal darüber. Er hatte sich nicht darüber zu wundern.
      Stattdessen folgte er Ros Worten, auch wenn diese noch lange keine Befehle waren. Er gab keine Kommentare von sich, dass Ro alles als vorsichtige Frage formulierte. Dane schaltete einfach seinen überforderten Kopf aus und tat, was man ihm auftrug.
      Er ging mit Ro nach oben in das Badezimmer, das an sein - ihr - Schlafzimmer angrenzte, und ließ Ros Hand dabei nicht los. Er zog sich aus, in seiner gewohnten Reihenfolge, aber nur, weil Ro es so wollte. Er faltete alles ordentlich und baute einen kleinen, rechteckigen Stapel auf der freien Fläche neben dem Waschbecken. Der Stapel war aber nur aus Gewohnheit perfekt. Trotzdem, die Vertrautheit dieser kleinen Taten in Kombination mit Ros Führung entspannte Dane, entwirrte das Chaos in seinem Kopf. Es fühlte sich gut an, einmal nicht denken zu müssen.
      Dane sank vor Ro auf die Knie und griff nach dessen Unterschenkel. Seine Bewegungen waren präzise und er tat genau das, was man ihm sagte. Socken, Hemd, Hose, Unterwäsche. Noch ein Stapel, genauso perfekt wie der erste. Ro war wunderschön. Jede sanfte Linie seines Körpers war eine neue Offenbarung für Dane. In ihm regte sich der Drang, diesen Mann für immer zu dem seinen zu machen. Er kam dem Drang aber nicht nach, denn das würde erfordern, dass er diesen entspannten Zustand verließ. Hier war es viel zu bequem, als sich jetzt mit irgendetwas anderem zu beschäftigen. Dane verließ sich einfach darauf, dass Ro wusste, wie es ihm ging. Dass Ro wusste, wie sehr er ihn brauchte.
      Dane trat wie angeordnet unter die Dusche und schaltete das Wasser ein, bevor Ro auch das übernahm und sicherstellte, dass niemand gekocht oder schockgefrostet wurde.
      "Wasch mich," kam der nächste Befehl.
      Es war der erste Befehl, den Ro auch als solchen gab. Ein Kribbeln schoss durch Dane's Rückgrat. Ein angenehmes Kribbeln.
      Er griff sich das Duschgel und legte los, folgte Ros detaillierten Anweisungen. Er erlaubte es sich, die Berührungen zu genießen, verweilte aber nie länger, als es seine Aufgabe erforderte. Seine Gedanken klärten sich, aber er ignorierte sie. Er brauchte seinen Verstand im Augenblick nicht. Er brauchte nur Ro.
      Der lehnte sich nun gegen die Wand. Hätte Dane nachgedacht, dann hätte er gewusst wohin diese Sache führte. Hätte Dane nachgedacht, dann hätte er vielleicht schief gegrinst und einen Kommentar abgegeben. Aber er dachte nicht nach. Stattdessen begegnete er diesen verführerisch schönen, blauen Augen und sank dann vor Ro auf die Knie.
      Er nahm Ros Schaft in die Hand und streichelte ihn sanft, während er sich nach vorn beugte, um einen breiten Streifen an der Unterseite zu lecken. Am oberen Ende angekommen, nahm er Ros Schwanzspitze in den Mund und saugte sanft, seine Zunge tanzte und neckte. Er sah durch seine Wimpern zu Ro auf, seine Augen funkelten vor neu entfachter Lust. Dane leckte noch ein paarmal über Ros Geschlecht, bevor er sich schließlich Stück für Stück auf ihn senkte, bis er seinen gesamten Umfang geschluckt hatte. Er saugte und bewegte seinen Kopf voller Begeisterung an Ros Schaft auf und ab. Er nutzte ganz brav seine Zunge, drückte sie gegen Ro, während er auf und ab glitt.
      Er ließ seine Zunge um die Eichel tanzen. Er stöhnte leise bei dem Geschmack von Ro.
      Dane nahm mehr, sank tiefer, nahm Ros Schwanz bereitwillig an und entspannte seine Kehle, um den Eindringling aufzunehmen. Seine Augen tränten leicht, so tief nahm er ihn in sich auf, aber er zog sich nicht zurück. Stattdessen sah er durch seine Wimpern zu Ro auf, ein sinnlicher, einladender Blick.
      Er bewegte gehorsam seinen Kopf weiter und gab einen gleichmäßigen Rhythmus vor. Seine Lippen glitten an Ros Schaft auf und ab, presste seine Zunge flach gegen ihn, um die empfindliche Unterseite des Schwanzes zu lecken. Er saugte fest, bildete eine Versiegelung um die Basis und zog sich zurück, um seine Zunge um die Spitze zu wirbeln. Dane stöhnte erneut als Reaktion auf den Geschmack von Ros Lust, die er dort fand.
      In diesem Moment zog er sich ein wenig zurück und konzentrierte sich vollständig auf die Spitze von Ros Schwanz, wirbelte mit seiner Zunge um die Eichel und reizte den kleinen Schlitz. Er saugte sanft, nahm nur die Spitze in den Mund und ließ seine Zunge geradezu tanzen.
      Er tat, was ihm gesagt worden war, und leckte Ros Schwanz mit derselben Präzision sauber, mit der er sich und dann ihn nur Minuten zuvor ausgezogen hatte. Er dachte nicht darüber nach, er tat es einfach. Es war befreiend, berauschend. Dane wollte mehr. Aber er fragte nicht. Ro gab den Ton an. Wenn Ro ihm mehr geben wollte, dann war dann war das die Entscheidung des Drakin und nicht seine.


    • Für Ro war es nichts Neues, dass Dane seinen Bitten nachkam oder ganz selbstverständlich etwas tat, was ihm guttat. Aber es war etwas anderes, wenn Dane es durch einen Befehl tat, wenn sie beide die Rollen tauschten und Ro noch eine andere Form der Autorität kennenlernte. Folglich hielt Ro den Atem an, als Dane seiner Aufforderung umgehend nachkam und vor dem Drakin auf die Knie ging. Allein Danes Hand schickte einen wilden Stoß Verlangen durch seine Adern und als sich auch noch die Zunge dazu gesellte, lehnte er seinen Hinterkopf an die Wand und schloss die Augen. Es mussten keine weiteren Anweisungen gesprochen werden. Dane wusste ganz genau, was er tat und was Ro von ihm verlangt hätte. Irgendwann beging Ro den Fehler und linste nach unten, wo er Danes Blick auffing. Sein Glied wurde noch härter als ohnehin schon, doch er wagte keinen neuen Befehl. Vielleicht auch, weil er sich nicht sicher war, ob er überhaupt ein Wort heraus bekäme.
      Das erledigte sich von selbst, als Dane ihm vollends schluckte und sich ein Aufstöhnen aus Ros Kehle löste. „Tiefer… Hn… Nimm ihn tiefer“, forderte er und Dane gehorchte. Ro wusste nicht, woher Dane die Kapazitäten nahm, aber es war ihm gerade erschreckend egal. Alles, auf das er sich gerade konzentrierte, war Danes teuflische Zunge und die feuchte Wärme, die dessen Mund mit sich brachte. „Hör bloß nicht auf, verstanden?“
      Das kam etwas ruppiger als gewollt. Doch die Kontrolle entglitt dem Drakin mit jeder Bewegung des Dämons an seinem Schwanz. Ros Hände drückten sich flach an die Wand in seinem Rücken, ballten sich, formten Klauen und drückten sich wieder an. Seine Beine begannen langsam zu zittern, büßten an Standfestigkeit ein. Doch Dane hielt nicht ein, er ging seiner Aufgabe so sorgfältig nach wie auch allen anderen zuvor. Nach allen Regeln der Kunst fütterte er Ros Verlangen und entfachte das, was vorhin eingeschlafen war, von Neuem.
      Dann widmete sich Dane nur noch der Eichel und Ro verlor den Verstand. Seine Hände legten sich an Danes Kopf, wühlten sich zu beiden Seiten in sein Haar. „Halt still“, raunte Ro, gefolgt von einem Stöhnen als er sich in Danes Mund trieb. Er traute sich nicht, es so herzhaft zu machen, wie es sein Verlangen von ihm forderte, aber seine Hüften schienen gegen ihn zu arbeiten. Seine Bewegungen waren abgehackt und er krümmte sich leicht über Dane, als er immer und immer wieder in ihn stieß, sich höher trieb und dem Orgasmus nachjagte.
      Plötzlich war Ro nah, verdammt nah, so nah, dass es ihn nur noch ein paar Stöße gekostet hätte und er wäre angekommen. Im letzten Moment zog er sich aus Danes Mund zurück und stolperte wieder gegen die kalte Wand, die ihm einen Fluch entlockte. Er schwitzte jetzt schon – das war mitnichten Wasser auf seiner Stirn – und sein Blick ging zu Dane, der noch immer auf Knien vor ihm saß und seinen brennenden Blick mit gleicher Intensität erwidert. Ro wartete einige dringend benötigte Atemzüge ab, dann brüstete er sich und stellte sich halb über Dane, drängte ihn damit dazu, sich nach hinten zu lehnen.
      „Setz dich richtig. Beine lang ausstrecken.“
      Dane tat, wie geheißen und Ro kniete sich über Danes Schoß. Auch dessen Erektion war unübersehbar und Ro fragte sich, ob er so ein Szenario von Anfang an geplant hatte. Oder ob Ro auch irgendetwas anderes hätte befehlen können, um Dane wieder in die richtige Bahn zu lenken. Eine Frage für später, wie er befand.
      Jetzt legte Ro seine Hand an Danes Hinterkopf und küsste ihn, unwirsch, fordernd, all die Emotionen widerspiegelnd, die er in der vergangenen Minute gespürt hatte. Er verlangte mit seiner Zunge Einlass, nahm die von Dane gefangen, bezirzte sie, nur um anschließend in dessen Unterlippe zu zwicken und wieder von ihm abzulassen.
      „Benutz deine Finger. Dehn mich. Damit dein Schwanz auch von Nutzen ist“, trug er dem Dämon als Nächstes auf und lehnte sich ein wenig nach vorn. „Und wenn er das ist, dann wirst du erst kommen, wenn ich das sage.“
    • Dane folgte dem nächsten Befehl mit Leichtigkeit. Er hatte ja auch gar keine andere Wahl, so sehr wie sich Ro in seine Haare krallte. Das Bisschen Schmerz auf seiner Kopfhaut hallte in seinem ganzen Körper als angenehmes Kribbeln wieder. Instinktiv legte er die Hände an Ros Oberschenkel, als der seinen Mund nahm, wie es ihm passte. Er bremste den Drakin aber nicht. Stattdessen musste er sogar gegen den Drang ankämpfen, ihn anzuspornen. Ro sollte ruhig wild sein. Er sollte sich ruhig nehmen, was er haben wollte. Dane würde es ihm geben, ohne mit der Wimper zu zucken, ohne auch nur eine Sekunde zu zögern.
      Als sich Ro aus ihm zurückzog, war sein Gesicht nicht nur wegen dem Wasser nass. Seine Augen tränten, ihm lief Speichel über die geschwollenen Lippen und ihm war selbst ohne kochende Dusche heiß genug, um zu schwitzen. Dane sah aus wie eine absolute Katastrophe, das wusste ein tief vergrabener Teil von ihm, aber er dachte nicht lange genug darüber nach, um sich daran zu stören. Sein Fokus lag einzig und allein auf Ro, wie er da an der Wand lehnte und versuchte, sich zu sammeln. Es gab nur einen wirklich wichtigen Gedanken: Ro zufriedenstellen. Er wollte ihm gefallen, jedem seiner Wünsche nachkommen.
      Dane folgte der Richtung, die sein Partner ihm ohne Worte vorgab, und lehnte sich zurück. Dann setzte er sich brav hin, wie es von ihm erwartet wurde. Die Fliesen unter seinen nackten Beinen waren kalt, auch wenn das Wasser der Dusche sie ein wenig aufgewärmt hatte. Es half nichts gegen die Hitze, die in Dane brannte. Es war verlockend, den Blickkontakt mit Ro zu brechen oder ihn an Schenkeln zu packen, doch Dante tat nichts dergleichen. Er verlor sich viel lieber in diesen Ozeanen, die Ro Augen schimpfte, als der sich über ihn kniete.
      Ihm entwich ein leises Stöhnen, als er Ros Hand an seinem Hinterkopf spürte, noch bevor der ihn in einen wilden Kuss zog. Es war überhaupt keine Frage, Ro Einlass zu gewähren - es war eine Selbstverständlichkeit. Und als Ro ihn biss, da Stöhnte Dane erneut. Er wollte ihn nicht gehen lassen, aber Ro stoppte ihn, unterbrach den Kuss. Ros nächster Befehl machte den Abstand zwischen ihren Lippen aber wieder wet.
      Dane nickte, dann leckte er über seinen Mittelfinger, bevor er ihn zwischen Ros Beine schob. Kurz kreiste er um den Muskel, ganz sanft, damit sich Ro an das Gefühl gewöhnen konnte und es nicht zu überraschend kam, dann schob er seinen Finger langsam in ihn hinein. Nicht zu langsam, wie er es sonst gern tat, um Ro auf die Folter zu spannen. Aber er achtete darauf, nicht zu schnell vorzugehen. Er achtete darauf, wie sich Ros Muskeln an- und entspannten, um ihm nicht aus Versehen wehzutun. Zuerst bewegte er seinen Finger, dann krümmte er ihn. Schließlich führte er einen zweiten ein und wiederholte den Vorgang. Schließlich spreizte er seine Finger, lockerte Ros Muskeln von innen heraus. Er wusste nicht, ob er von allein aufhören durfte. Daher suchte er Ros Blick, die Frage stumm in seinen Augen. Er sehnte sich danach, in Ro zu sein - nicht mit seinen Fingern. Sein Körper stand in Flammen für diesen Mann, und er wollte das Feuer so unbedingt teilen. Es verbrannte ihn fast.


    • Ros Hände lagen zu beiden Seiten auf Danes Schulter. Noch hielt er sich aufrecht, den Blick gefestigt, als Dane seinen Finger in Ro versenkte und ihm stockende Atemzüge entlockte. Dass sie unzählige Liter an kostbarem Wasser gerade verballerten, spielte in keiner einzigen Sphäre eine Rolle. Nur diese Nasszelle zählte, mit ihnen Beiden im Zentrum, Ro über Dane aufgebaut.
      Irgendwann hielt es Ro nicht mehr in der aufrechten Haltung und er knickte ein bisschen ein. Er gestattete es sich, hier und da die Lider zu schließen, wann immer Dane einen ganz besonderen Punkt traf. Zwischendurch erhaschte er jedoch die dunklen Augen seines Partners und mit einem subtilen Kopfschütteln signalisierte er ihm, dass es noch nicht mehr sein würde als das. Mehr als die Finger durfte er noch nicht einsetzen. Noch nicht.
      Ro sah Danes Aura nicht nur, sie war für ihn in diesem Augenblick zum Greifen nah. Sie brannte, sowohl vom Ton als auch vom Gefühl, und es war mitunter der schönste Anblick, den sich der Drakin vorstellen konnte. Zu wissen, dass es sein Verdienst war, dieses Feuerwerk ausgelöst zu haben, ließ seine eigene Aura Wellen schlagen. Bedächtig löste eine Hand von der Schulter des Dämons, zeichnete Linien über dessen Brust nach, immer weiter nach unten bis er schließlich den Bauchnabel erreichte.
      „Was meinst du, wie lange du es aushalten kannst? Wirklich so lange bis ich sage, dass du darfst?“, fragte Ro kokett und ließ seine Hand noch weiter gleiten, bis sie Danes Schaft einmal umschloss, losließ und dann hauchzart nur mit seinen Fingerspitzen bis zur Eichel streichelte. Das Zucken unter seinen Fingern ließ Ro grinsen.
      „Nimm deine Hand weg, Dane.“
      Ein Befehl – eine Folgeleistung. Vorsichtig zog Dane seine Finger wieder zurück und ließ Ro leer zurück. Dieser richtete sich gerade wieder auf, stellte die Beine ein wenig weiter auseinander und griff dann mit seiner Hand nach Danes Glied. Er positionierte sich passend über die Spitze, senkte sich nur soweit ab, dass Dane vermutlich nur einen Hauch Wärme erahnen können würde. Ein herausforderndes Lächeln erschien in Ros Gesicht.
      „So nah und doch so fern… Also, wenn du der Meinung bist, dass du dich immer noch lieber meinen Befehlen hingibst, dann will ich von dir, dass du mich dazu bringst, deinen Schwanz zu wollen. Es wäre doch viel zu einfach, wenn ich dir jetzt schon das gebe, was dein Freundchen will“, sagte Ro und drückte mit der Hand, die immer noch Danes bestes Stück an der Basis hielt, fester zu.
    • Ro war ein Wesen des Wassers, das wusste Dane. Trotzdem schaffte es der Drakin, seine Haut mit nur einem Finger seine Haut in Brand zu stecken. Er spürte genau, welche der Linien auf seinem Körper Ro verfolgte, was sie bedeuteten. Er wünschte sich, sehnte sich danach, dass Ro die Magie der Linie ergriff, wie er es schon einmal getan hatte. Stattdessen schloss er seine Finger um etwas anderes, nicht weniger angenehmes.
      "Wenn es das ist, was du dir wünschst," antwortete er, seine Stimme rau vor Verlangen.
      Seine Hüften zuckten unkontrolliert, als Ro ihn streichelte. Dane weigerte sich, den Blick von ihm zu lösen, so verlockend es auch war, zwischen sie beide zu blicken.
      Er zog seine Finger aus Ro, als der es ihm auftrug und legte seine Hand stattdessen flach auf die Fliesen der Dusche. Alles in ihm schrie danach, Ro zu packen, seine Arme um ihn zu schlingen. Er wollte ihn so unbedingt berühren. Aber er durfte nicht. Ro erlöste ihn - zumindest teilweise - von diesem Gefühl, als er die Hand wieder um ihn schloss. Dane biss sich auf die Zunge bei den Gefühl. Als sich Ro dann aber auf ihn senkte, da konnte er sich ein Stöhnen doch nicht mehr verkneifen. Er ließ den Kopf gegen die Wand sinken, zwang sich aber dazu, seinen Blick nicht von Ro abzuwenden, egal wie gut der sich gerade anfühlte.
      Er sollte ihn dazu bringen, ihn zu wollen? Das war ein sehr kreativer Befehl. Aber auch ein sehr vager, was Dane Kopfzerbrechen bereitete.
      Dane musterte den Drakin durch halb geschlossene Augen und besann sich auf das, was er über Ros Vorlieben wusste. Dummerweise beinhaltete das regelmäßig, dass Dane die Kontrolle übernahm und so sehr das ein Teil von ihm gerade auch wollte - das hier war Ros Moment. Dane würde die Kontrolle nicht an sich reißen. Und Publikum hatte er auch nicht zur Verfügung.
      "Was darf ich tun?" fragte Dane offen. "Was verbietest du mir zu tun?"
      Er brauchte mehr Informationen, um ihrem Spiel gerecht zu werden. Er wollte Ro und seine Erwartungen und Wünsche nicht enttäuschen.


    • „Was darf ich tun?“ Danes Frage nach weiterer Führung. Er schien immer noch nicht in der Lage, selbstständig zu agieren und bat um eine anhaltende, klare Linie, der er folgen konnte.
      Ro indes war komplett regungslos und betrachtete den Dämon unter sich. Er spürte die Erektion an seinem Hintern ab und zu pulsieren, wortloses Verlangen, aber dem wollte Ro noch nicht nachgeben. Das wäre zu schnell, das wäre zu leicht. Und er wollte es nicht leicht.
      „Du darfst mich küssen.“ Der Drakin lehnte sich ungelenk vor, stützte sich mit seinen Händen an der Wand ab, um Dane einen flüchtigen Kuss abzuverlangen und sich wieder zurückzulehnen.
      „Du darfst mich mit deinen Händen anfassen.“ Er griff nach Danes Hand und ließ sie über seine eigene blanke Brust gleiten. „Hier“, er zog die Hand weiter über seine Hüfte zu seinen Arschbacken. „und auch hier.“
      Dane sah Ro an, verarbeitete die Informationen. „Was verbietest du mir zu tun?“
      Ein verschmitztes Grinsen erschien in dem Gesicht des jungen Mannes. „Du darfst mich nicht vögeln ehe ich es dir wortwörtlich befehle. Du darfst nicht auf meine Bitte eingehen, ich muss es befehlen, verstanden?“
      Er wartete Danes Nicken ab.
      „Du wirst keine Magie einsetzen, du wirst schön aushalten, was ich dir gebe. Du wirst mir nicht über Maße weh tun, aber mich erst hier aus der Dusche rauslassen, nachdem ich den Befehl ausgesprochen hab.“
      Damit schubste sich Ro selbst ins kalte Wasser. Nun musste er Befehle sprechen, damit es weiterging und schließlich auch aufhörte. Bewusst wollte er sich selbst in eine neue Lage bugsieren und zeitgleich Danes Wunsch nach Führung erfüllen. Ungewohnt, aber wieder eine neue Erfahrung für den jungen Drakin.
      „Oh, stimmt“, fügte er hinzu, als wäre es ihm gerade noch eingefallen. „Du darfst was gröber sein. Aber weder du noch ich dürfen vor dem eigentlichen Akt kommen. Das klingt doch nett.“ Er hätte sich auch direkt selbst geißeln können.
      Das Grinsen war noch immer auf seinen Lippen, als die Luft um sie herum kurz zu erzittern schien. Es waren die einzelnen Wassermoleküle in der Luft, die in Schwingungen gerieten, als Ro seine Magie aufweckte, die sofort mit seiner Umgebung kommunizierte. Seine Augen färbten sich dunkel, flackerten lebhaft, und seine Pupillen verengten sich. Er streckte eine einzige Hand nach Dane aus, legte sie auf dessen Brust und für einen Moment dachte Ro, er verlöre sich in den Linien und Strömen, die die Tattoos ihm aufzeigten. Es rumorten tief in Ro, als sich seine Magie wie eine kräftige Welle in seinem Inneren hin und her bewegte und nur spärlich über den Hautkontakt zu Dane glitt. Ros Hand wanderte tiefer, immer tiefer, bis er wieder Danes Schaft zu greifen bekam und seine Finger fest darum schloss.
      „Meinst du, du kommst damit klar?“, fragte er und bewegte seine Hand ganz langsam auf und ab.
    • Hätte Dane es sich selbst erlaubt, zu denken, dann wären seine Gedanken wohl auf Hochtouren gelaufen bei all dem, was Ro sagte. Er hätte sich Gedanken darum gemacht, wie sich Ro als Dom wohl schlagen würde. Ob sich der junge Drakin wohl in dieser Position fühlte. Ob er Unterstützung brauchte. Aber Dane dachte nicht nach, also konnte er sich auch keine Gedanken um all das machen. Irgendwo in seinem Hinterkopf achtete er zwar darauf, dass sich Ro in seiner neuen Rolle nicht zu unwohl fühlte, aber für den Moment lag sein Fokus darauf, den Befehlen - nicht den Bitten - des Mannes Folge zu leisten.
      “Meinst du, du kommst damit klar?”
      “Ja. Das tue ich.”
      Ro hatte ihm im Prinzip einen Freifahrtschein gegeben. Er hatte ihm die Rahmenbedingungen gesetzt und ihm ein Ziel gegeben, dass es zu erreichen gab. Wie er dieses Ziel erreichte, war ihm überlassen. Normalerweise hätte sich Dane jetzt Gedanken darüber gemacht, wie er Ro am effektivsten in den Wahnsinn treiben konnte. Aber Dane dachte nicht nach.
      Stattdessen presste er seine Hand flach gegen Ro’s Brust und drückte ihn von sich, bis der Drakin an der gegenüberliegenden Wand lehnte. Er begann seinen sinnlichen Angriff, indem er Ro’s Schwanz sanft ergriff. Er streichelte ihn langsam, geradezu neckend, nur mit den Fingerspitzen. Dane beugte sich vor und drückte Ro einen sanften Kuss auf die Lippen. Er schmeckte die salzige Süße des Mundes seines Geliebten, bevor er eine Spur aus Küssen an seinem Kiefer entlang zog und sanft daran knabberte und saugte.
      Danes Hände wanderten über Ros schlanke Brust, folgten den Konturen seiner Muskeln und reizten seine empfindlichen Nippel. Er kniff und zog an den harten Spitzen, nicht zu fest, aber auch nicht besonders sanft. Sein Mund verzog sich zu einem zufriedenen Lächeln angesichts der Reaktionen von Ros Körper, und er setzte seine Erkundung fort indem er eine Spur aus feuchten Küssen und sanften Bissen auf Ros Oberkörper hinterließ.
      Als Danes Mund sich Ros hartem Schwanz näherte, konnte er spüren, wie die Vorfreude seines Liebhabers wuchs. Aber Dane blies nur sanft auf die geschwollene Eichel, mehr nicht, sein heißer Atem ein deutlicher Kontrast zum kühlen Duschwasser.
      Er lehnte sich zurück auf seine Fersen, unterbrach jeden Kontakt zwischen ihren Körpern.
      “Kannst du dich umdrehen?” fragte Dane, anstatt es wie sonst zu fordern oder Ro einfach in die richtige Position zu bringen.
      Er war nicht derjenige, der hier den Ton angab, daher stand es ihm einfach nicht zu, solche Forderungen zu stellen. Aber er konnte bitten, konnte fragen. Sein Herz machte einen kleinen Freudensprung, als Ro seiner Bitte auch nachkam. Hätte er Nein gesagt, dann hätte sich Dane dem fügen müssen, doch so konnte er das, wonach es ihn verlangte, in die Tat umsetzen.
      Er manövrierte Ro auf alle Viere, als dieser sich umgedreht hatte. Das Wasser lief ihm über den Rücken und überall dort, wo es seine Bahnen zog, konnte Dane die sanften Umrisse von Schuppen erkennen. In dieser Haltung präsentierte der Drakin ihm seinen Hintern wie ein Geschenk und der Mann verlor keine Zeit, ihn zu auch gebührend zu würdigen.
      Er ließ seine Hände über die festen Backen gleiten und spreizte sie leicht, um die dunkle Rose von Ros Loch freizulegen. Dane beugte sich vor, sein Atem war heiß auf Ros schimmernder Haut, während er sanfte Küsse entlang des Tals seiner Pobacken platzierte. Danes Zunge schnellte hervor und fuhr über den straffen Muskelring, bevor er Ros Loch mit seiner Zunge tiefer erkundete und reizte. Er leckte ihn mit langsamen, gezielten Bewegungen, und hin und wieder presste er seine Zunge tief in Ro hinein.
      Danes Finger beteiligten sich schon bald am Tanz, als er einen, dann zwei in Ros Loch schob. Dane spreizte seine Finger und dehnte Ro erneut, ja, aber er achtete mehr darauf, diese eine Stelle tief in seinem Liebhaber zu treffen. Er hatte schon längst vergessen, warum er all das tat. Ihm war vollkommen egal, ob Ro ihm den Befehl geben würde, ihn nach Strich und Faden durchzunehmen. Alles, was Dane in diesem Augenblick wollte, war es, Ro zufriedenzustellen. Es war vollkommen egal, wie er das machte.
      Die Finger seiner freien Hand gruben sich fest in eine von Ro’s Arschbacken, hielten den Drakin genug an Ort und Stelle, damit Dane tun konnte, was er eben gerade tat.
      Schließlich zog er sich zurück und nahm sowohl seine Finger als auch seine Zunge aus dem Körper seines Liebhabers. Er gab Ro’s Hintern einen sanften Klaps, bevor er seine Hand über dieselbe Stelle und seinen Rücken hinauf zog.
      Als sich Dane wieder nach unten lehnte, tat er das nur, um in einen von Ro’s Oberschenkeln zu beißen und daran zu knabbern, bevor er sich auf die Bodenfliesen der Dusche sinken ließ. Er positionierte sich direkt unter Ros harter Erektion – ein wundervoller Anblick. In Danes Innerem brannte es, als er realisierte, dass er das getan hatte, dass er dafür sorgte, dass sich sein Partner so gut fühlte.
      Er packte Ros Hintern, hielt sich daran fest, als er seinen Kopf vom Boden hob, um an Ros Schwanz zu lecken und zu saugen, als wäre er ein Lollipop. Ein entfernter Teil von ihm machte sich die Notiz, sowas öfter zu machen. Ob es sich bei diesem ‘sowas’ darum handelte, Ro öfter die Kontrolle zu geben oder ihm öfter einen Blowjob zu geben, das wusste Dane in diesem Augenblick nicht.
      Was er aber sehr wohl wusste war, dass Ro es sich ein bisschen rauer gewünscht hatte. Also beließ er es dieses mal nicht nur bei seinen Lippen, seiner Zunge und dem Saugen und dem Lecken. Dieses Mal benutzte Dane auch seine Zähne, schabte damit über die empfindliche, weiche Haut von Ro’s bestem Stück. Er wiederholte das auch ein bisschen weiter unten, an der Wurzel des Schafts, während sich seine Finger fest genug in Ro’s Hintern gruben um dort am nächsten Morgen Spuren zu hinterlassen.
      Schließlich ließ Dane wieder von seinem Partner ab und kroch unter ihm in Richtung Wand. Er legte Ro eine Hand in den Nacken, zog ihn zu sich hinunter, um ihn zu küssen. Als sie den Kuss lösten, stand in seinen Augen die stille Frage danach, ob er weitermachen sollte, oder ob er das von Ro gesteckte Ziel erreicht hatte.


    • The pressure Dane applied on Ro's chest knocked the wind out of him, catching him off guard. He allowed himself to be pushed, backed up, until his back hit the cold wall, and he stiffened. For a moment, he thought Dane might confront him with his magic, but the spark never came. It was only water magic hovering in the shower.
      Ro braced himself on either side with his hands as Dane teased his cock but at least met him with a kiss. Instinctively, Ro pressed against the demon, but Dane’s plans went further. Dane’s hands began to wander, finding Ro’s nipples and playing with them. Every time he pinched, the Drakin let out a sharp gasp and jerked back, but Dane was relentless. Even without seeing his face, Ro knew Dane had to be smiling. Maybe not his smug smile, but it was surely there.
      Ro felt a bit guilty, just leaning against the wall while Dane worked his way down Ro’s chest. He felt like he should do more. He had to remind himself several times that this was part of the game, one where he had set the rules. So, he tried to relax, looking down and following the view and the thought of where Dane would soon land.
      That alone would have been enough for Ro to tell Dane to finally touch him properly. He was already so hard that he could feel the pressure. His anticipation grew as Dane stopped just below his navel, lowering his head and... simply blowing on the tip of his cock.
      Ro let out a dissatisfied sound and squirmed. "Hey, don't do things halfway!" he complained, but Dane was already pulling back, leaving Ro alone against the wall, his erection abandoned and aching.
      "Can you turn around?" Dane asked, and Ro looked up. Somehow, he had expected a rougher tone. Well, maybe he had been wrong about that.
      "Sure."
      Ro pushed himself off the wall and turned around, sitting. Now he faced the wall, waiting until hands grabbed his hips and pulled him back, then moved to his back to signal him to lean forward. Ro complied immediately; the tiles were nobody's friend, but the prospect of Dane finally... Wait. Finally what? Ro had almost forgotten what command he'd given the demon, and his anticipation mixed with impatience.
      Despite the warm water, a shiver ran down the Drakin's spine as Dane placed his first kiss between his buttocks. If they weren’t in the shower, he would’ve protested loudly. But here, he dismissed the thought, letting his head hang and spreading his legs further to give Dane better access. At some point, it wasn’t just the hot tongue anymore; fingers took over the work. Ro’s back muscles tensed whenever Dane hit his prostate. He didn’t even bother to hold back his voice. Dane should know exactly when he was doing it right, when he sent a shiver through him. Soon, Ro was pushing his hips back towards Dane, trying to guide and direct his partner. He didn’t get far, though, as fingers dug into his buttock, signaling him to stop.
      He couldn’t last more than a few minutes. A few more minutes, and Ro would be begging for Dane’s cock.
      However, he didn’t get to test that theory because Dane pulled away completely. Ro’s head dropped even lower as his breathing became heavier, trying to keep the lust at bay. Then, Dane gave him a slap, and Ro’s head jerked up as he tried to turn around, but a hand stopped him. Grumbling, Ro stayed put until a sudden pain shot through his thigh. Now he did sit up and half turned, but Dane had disappeared.
      Or rather, had ducked lower. Ro looked down, puzzled. "Oh." Realization dawned on him, and he settled back on all fours. This time, though, he looked down his belly, watching Dane, who had positioned himself on his back beneath Ro. His cock hovered at the perfect height. Ro’s eyes widened as Dane lifted his head and licked along the length of Ro’s cock. The moan came unrestrained as Dane’s tongue brushed against his soft skin.
      "Do it again," Ro ordered his lover, who obeyed the command and added a little more. Teeth became involved, and Ro threw his head back. His fingers tried to dig into the tiles but were distracted. The countless water molecules in the air began to vibrate more intensely.
      A minute. Maybe even less. Ro wouldn’t last longer, he knew that instantly.
      After barely twenty seconds, Ro couldn’t take it anymore. "Mh... Dane... Oh... St-stop," he managed to say, and the demon immediately let go of him, scooting up against the wall. Once there, Dane pulled Ro into a searing kiss, where Ro could taste a bit of himself. He growled, short and low, but deep from his chest. When Dane pulled away, Ro's pupils were narrow and his eyes a bright blue. They practically glowed just for the demon, while his skin flickered with scale patterns.
      "Wait," he said, sliding back down Dane’s body. "Don’t move."
      Ro slid down to Dane’s ankles and made himself comfortable there. Then he gave his partner a gleaming look before planting his hands on the tiles beside Dane’s hips and diving down on his erection. He wasn’t as clean in his technique or as practiced as the demon, but he put in the effort to give just as much attention. He held Dane’s cock upright at the base as he closed his lips around the tip, tracing its contours with his tongue. More of Dane disappeared into Ro’s mouth, taking in as much as he could before reaching his limit. Beneath him, Dane didn’t move an inch, but his cock still twitched with every touch.
      When Ro felt he’d done enough, he straightened up and slid back up. He knelt wide-legged over Dane, his blue eyes holding the demon in place. Ro reached down between his legs, grabbed Dane’s erection, and positioned him where Ro wanted him. Then he exhaled slowly as he sank down, inch by inch, taking Dane inside him. Thanks to the careful preparation, it almost slid in effortlessly, and once Ro was seated fully on Dane’s lap, he finally caught his breath and leaned back. Bracing himself on Dane’s legs, he gave his next command: "Jerk me off."
      And Dane did just that, with merciless perfection. It didn’t take long, it didn’t take much as Ro sat on top of him, hurtling himself into his climax. From his position, he let his partner witness the play of his expressions, letting him see how his eyes squeezed shut as the orgasm washed over him. His release left its marks on Dane’s chest, though the water would soon wash them away.
      After a few moments of recovery, Ro opened his eyes. They were still glowing blue, though they seemed a bit dazed. Lust-filled. His lips curled into a smile as he leaned forward, demanding a kiss from Dane before whispering seductively into his ear: "Now fuck me. However you want."

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    • Dane froze the second Ro uttered his next order. Not that he wanted to move much to begin with. Those blue eyes, endless like the ocean itself, held him captive where he sat as Ro slowly made his way further and further down his body.
      A deep moan rumbled through Dane's chest when Ro's lips touched him. He bit his tongue, but couldn't prevent the occasional gasp when the man's tongue hit an especially delicious spot. It took everything Dane had for him not to move, for his hips not to buck upwards into his lover's mouth. Hells, he had to actively stop himself from grabbing Ro's hair and just hold him there to feel the warmth of his mouth around his groin. All that stopped him was the fact that he had not been allowed to do anything himself. As much as Dane wanted to, he would not resist the orders given to him. He would not betray the trust Ro put in him.
      Thankfully, Ro was just as impatient as always. He lifted his head, leaving Dane almost feeling cold, before maneuvering into yet another position. They had been here before. They had returned to the place where they had started, just mirrored on the other side of the large shower. Dane's skin prickled with anticipation. Had he done enough? Had he convinced Ro to finally - finally! - let him fill him?
      Apparently so.
      Dane moaned, loud enough to echo a bit, and let his head fall back against the tiled wall, as Ro impaled himself on him. His chest was heaving once he was fully inside the Drakin. The last bit of thought he had was spent on not moving his hands. He desperately wanted to grab Ro's hips. He wanted to bury his fingers in the young man's hair. He wanted to pull him in and kiss him until they couldn't tell where one ended and the other began. But he didn't. He wasn't allowed to.
      "Jerk me off."
      Dane didn't hesitate. His hand closed around Ro's cock in an instant, his grip firm. He squeezed him gently and let his thumb circle over the tip for a moment, before he started to actually move his hand. He wanted to taste it, Dane realized. He wanted to have Ro in his mouth again.
      A feeling of pride filled his chest when Ro threw back his head and came. Hard. Dane couldn't help himself. He let his free hand roam over Ro's chest as the man shivered under the waves of his own orgasm. He traced the lines of the shimmering scales which seemed to do the trick, the way Ro tensed around his dick still buried deep inside him. Dane moaned quietly. He didn't even mind being covered in Ro's seed. He didn't care. Not when his lover looked like a fucking painting.
      He welcomed the sloppy kiss, when Ro found himself again. Dane's hand was still around the young man's dick.
      "Now fuck me. However you want."
      The sound escaping Dane's throat was somewhere between a moan and a growl. He grabbed Ro by the hips and lifted him up just enough to move - but not to leave him. He laid the Drakin down onto the shower tiles, immediately shielding him from the warm water coming from above by simply leaning over him. He kissed Ro then, hard, dirty, sloppy. He didn't care. He bent Ro's legs as far back as the slender body would allow him, and held him there with his hands on the back of Ro's knees. Dane groaned as he slipped in deeper into his lover, the deepest he'd ever been. He ground his hips against his lover's ass and even this slight movement sent sparks of electricity through his body.
      "I don't want to hurt you," he said, his voice coarse and quiet. "Tell me to stop when..."
      He couldn't finish the sentence. He just had to hope Ro understood. He couldn't think straight. All his thoughts circled around just one thing: Consume. It was such a familiar thought, but he'd never had it in a situation like this. Usually it meant utter destruction. But not now. Not today. Not with Ro.
      It was then that he almost completely withdrew himself from Ro. Almost, but not fully.
      "I love you," he uttered, his voice barely more than a hot breath against Ro's lips.
      And then he slammed back down, sheathed himself once more deep inside his lover. He did it again. And again. And again. He fucked Ro, just like the young man had ordered him to do. He filled him, he left him hollow, he kissed him, bit him, touched him. Consumed him. He put Ro's legs up on his shoulder to have his hands free again, only to grab him by the neck and drive himself even deeper into his lover. He couldn't escape those eyes. Those beautiful, terrifying eyes. He saw the Dragon in them. The ocean. The power. Of course he bent to this being's will. How could he not? Ro was a force of nature, the evidence was right there.
      Dane buried his fingers in a patch of scales on Ro's hip as he felt the familiar, delicious pressure building in his groin. With a hoarse roar, he slammed his hips against Ro's once more, twice, before unleashing his climax deep inside him. His whole body shook from the force of his orgasm, his muscles twitching uncontrollably. Dane rode this wave of bliss for what seemed like an eternity.
      Eventually, his body relaxed against Ro's slender form. He let the Drakin's legs sink from his shoulder and just lay there, on top of Ro, exhausted but happily so.
      "Thank you," he whispered after a long while.
      It was strange to let go like this. Dane wasn't used to feeling this detached, this floaty during play. He knew the feeling of heightened power well enough but this... this was different. Good, but different.
      His movements were sluggish when he finally pulled himself out and off Ro and flopped down next to him onto the tiles. The water kept spraying them down, already washing away the sweat, the cum, the spit. Dane couldn't get himself to move any further. The shower tiles were just fine, he decided. His mind was filled with a blissful fog. Usually he didn't like not being able to think clearly, but right now, he didn't mind.
      He traced the lines between the tiles with his fingers, trying to ground himself in reality, in the present again. But concentrating on the feeling of it was hard. Concentrating on anything was hard. So he just lay there, content with it all.


    • Secretly, Ro assumed that even with the free pass he had given, Dane wouldn’t take everything at once. In Ro's eyes, the man was still too caught up in his pattern to fully listen to his own feelings and desires. He had been a bit mistaken about that.
      Whatever sound Dane had just made touched something deep inside Ro. He couldn’t help but shudder as strong hands gripped his hips and lifted him from his seat. He didn’t complain when Dane maneuvered him onto his back, towering over him. The water from the showerhead no longer hit the Drakin’s face but cascaded over the demon's back. Wrapped in steam and with droplets falling from the tips of Dane’s hair, Ro could do nothing but admire the other man. It was an unforgettable image, one that etched itself into the young man's memory.
      Ro let out a barely perceptible groan as Dane bent his legs. He was too focused on his glowing eyes, determined not to miss a second of the view. They had played together before, but this felt different. It felt more intimate, heavier. As if Dane was showing him something very personal, something not meant for others' eyes. However, he had to momentarily tear his gaze away from Dane when the demon buried himself deep inside the Drakin, earning a moan in return. So soon after his own orgasm, Ro was still so sensitive that he began to twitch from that one movement alone.
      "I don’t want to hurt you," Ro heard Dane whisper, forcing himself to open his eyes. "Tell me to stop when…"
      Ro’s brow furrowed. Of course, Dane would never hurt him; where had he gotten that foolish idea? The trust Ro placed in him was so immense that no words were needed, yet Dane brought that thought between them, only to not even fully voice it. "Sure," Ro promised, already feeling tired of this reassurance.
      Then Dane nearly withdrew completely, and Ro shifted restlessly beneath him. Had he said something wrong? Had he expressed something in a way that could be misunderstood? Uncertainty began to rise within him, but then Dane said he loved him, and that feeling was smothered just like that. Ro’s lips parted to catch his breath and say something in return, but he choked on the words. Instead, the young man practically lost his mind.
      Single syllable words flashed through Ro’s mind, but he couldn’t form any of them. Dane took the command literally and took from his partner what he needed—ecstasy, kisses, touches, everything. Ro sank into a pool of sensations, receiving new impressions by the second, falling ever deeper into the depths that Dane tore open within him. And as he fell, he made room for something else.
      In the middle of it all, Ro’s fingers dug into Dane’s forearms when the Demon gripped the back of his neck to drive himself even deeper. The blue eyes, split only by a black slit, locked fully onto the demon. The blue flickered, mimicking the surface of the sea. The lust was still buried deep in those eyes, but increasingly, there was a weight behind that gaze. It grew more intense, more commanding, until without words, it issued a silent demand: Don’t you dare stop.
      With an alert gaze, he watched Dane as his orgasm approached and finally overtook him. Ro’s fingers pressed even harder into Dane’s arms as he came, his movements beginning to falter. With his whole body, Ro pressed against Dane, meeting him for that final bit that was still missing, then sank back onto the tile floor. His fingers loosened and dropped down, spent. His trembling legs rested on the floor, and a warm body settled over his.
      For a while, they just lay there, existing, smoothing out the threads of their thoughts. At some point, Dane whispered a soft "Thank you," and Ro frowned.
      "For what?" he asked, absentmindedly running his hand over his partner's back. Water droplets still floated in the air, moved by magic. They caught the light, and from down here, the Drakin saw a beautiful play of light. "We’re wasting an incredible amount of water right now."
      As if it were another command, Dane moved away from him, rolling to the side. Ro only smiled after sitting up and briefly tilting his head back. The water flowed over his face, seeming to wash away the fog in his thoughts. Before him, Dane began tracing the grout lines, and Ro let out a sigh.
      "What are you doing...," he asked, more to himself, as he gestured in the air with his hands. The droplets formed a cluster, surrounding the shower gel and bringing it over to Ro.
      Apparently, Dane didn’t have an answer either, because he just stopped. With a weak shake of his head, he sat up on his knees and squeezed some shower gel into his hand before starting to wash Dane’s chest without asking.
      "Is this what you imagined? When you... just follow?" he asked, and his hands twitched every time they grazed one of the black lines that ran across the demon’s body. Sparks jumped to his fingers, as if a circuit was completed each time he touched them.