Eine Weile lang betrachtete Liz Ember und James recht neugierig. Menschliche Kontakte dieser Art machten es ihr wirklich schwer. Der eine, der nicht verstehen wollte und die andere, die verstehen könnte, aber sich nicht dazu ausersah.
Ruhig erhob sie sich vom Tisch und strich unerklärlicherweise Krümel von ihrer Hose, während sie einen missbilligenden Blick zu Hawthorne warf.
"Hm, ja, das ist mir wohl aufgefallen. Mr Hawthorne, Sie sollten vielleicht weniger trinken, wenn Sie zum Schutz abgestellt sind."
Hawthorne grunzte und machte eine wegwerfende Handbewegung.
"Wissen Sie...", begann er und seufzte. "Wenn Sie scih durch die Scheiße gequält haben, die ich durch habe, würden Sie auch trinken. Also sparen Sie sich Ihren Moralapostel, ja?"
Liz zuckte die Achseln und stemmte die Hände in die Hüften, die sich erstaunlich prägnant hervor hoben, wenn sie den Pullover an ihren Körper drückte. Sorgsam sah sie sich in der Küche um und lauschte Embers Frage offenkundig halbherzig.
"Nein, an sich spüre ich nichts", murmelte sie. "Ich bin nicht gut in magischer Detektion, muss ich dazu sagen. Mir liegen andere Sachen. Es wirkt alles recht normal, wenngleich abgewohnt und zerfallen. Gott wie lange hat Niemand mehr in diesem Haus gelebt?"
Hawthorne schnaubte und erhob sich ebenfalls.
"Den Unterlagen nach seit etwa den 1890ern. Seither liegt es still und der Besitzer ist unbekannt. Habe bei den Verwaltungsbehörden keine Info dazu erhalten, wer genau dieses Anwesen besitzt. Ich weiß nur, dass rund herum um das Gebäude Magie herrscht."
"Das ist anzunehmen", flüsterte Liz und legte ihre schmale, beinahe grazile Hand an die Tapete und schloss die Augen.
"Es ist erstaunlich..."
"Was genau?"
"Meine Spezialität ist das Erkennen von magischen Strukturen und deren Schaffung. Und wenn ich hier so berühre...", sagte sie und legte die Hand wieder an die Wand.
Ein kribbelndes Gefühl nagte an ihrer Handfläche und schoss in die Finger. Ihre Hand wurde in der Sekunde taub.
"Egal, wer hier lebte...Er oder sie war sehr mächtig. Die Wände strotzen noch immer von Magie als sei gerade erst eine Entladung geschehen...Es ist erstaunlich, dass diese Kraft sich so lange gehalten hat."
Hawthorne vergrub die Hände in den Taschen.
"Vielleicht sollten wir uns wirklich hier mal umschauen...Ich meine, das Haus ist groß und irgendwo müssen wir schlafen..."
"Ich hab mein Feldbett dabei."
"Pardon", grunzte James und schüttelte den Kopf. "Dann müssen nur Sallow und ich irgendwo schlafen."
Just in diesem Augenblick öffnete sich erneut die Tür und eisige Luft schoss durch den Raum. Erneut flackerten die Kerzen und das Holz begann zu knacken und zu knarzen, als sich die Tür wieder schwerfällig ins Schloss schob.
Liz, Ember und James tauschten einen kurzen Blick ehe zumindest Hawthorne mit der Hand an der Waffe um die Ecke lugte.
"Wurde auch Zeit...", grunzte er.
Im Foyer stand ein etwas zerfledderter August Foremar. Seine Hose war verschmutzt, sein Hemd regelrecht zerfetzt, sodass sein tätowierter Oberkörper mehr denn je hervor lugte. An der Brust und den Armen trug er Schnittverletzungen und Prellungen, die sich auch auf seinem Gesicht zeigten.
Das Haar stach vor getrocknetem Blut und eine Wange war von einem Schnitt durchzogen. Generell stach der Zauberer vor Dreck, als wäre er eine Ewigkeit durch die Hölle geritten.
Grinsend hob er die Hand zum Gruß und freute sich, dass Ember und Liz es geschafft hatten.
"Entschuldigt, es hat lange gedauert. Man hat noch ein Einsatzteam nach mir gesandt, ich konnte es erst mit Aslaugh abschütteln."
Zielstrebig wanderte er auf die wartenden zu und grinste Hawthorne an. Sachte berührte er Ember und Liz an der Schulter, wissend, dass er vor Schweiß stand und schüttelte Hawthornes Hand.
"Ich hoffe, es gab keinen Ärger."
"Nur den üblichen", grinste James.
"Und dir?", fragte er zu Ember geneigt. "Wie geht es dir? Bist du verletzt? Was macht die Schulter?"
Ruhig erhob sie sich vom Tisch und strich unerklärlicherweise Krümel von ihrer Hose, während sie einen missbilligenden Blick zu Hawthorne warf.
"Hm, ja, das ist mir wohl aufgefallen. Mr Hawthorne, Sie sollten vielleicht weniger trinken, wenn Sie zum Schutz abgestellt sind."
Hawthorne grunzte und machte eine wegwerfende Handbewegung.
"Wissen Sie...", begann er und seufzte. "Wenn Sie scih durch die Scheiße gequält haben, die ich durch habe, würden Sie auch trinken. Also sparen Sie sich Ihren Moralapostel, ja?"
Liz zuckte die Achseln und stemmte die Hände in die Hüften, die sich erstaunlich prägnant hervor hoben, wenn sie den Pullover an ihren Körper drückte. Sorgsam sah sie sich in der Küche um und lauschte Embers Frage offenkundig halbherzig.
"Nein, an sich spüre ich nichts", murmelte sie. "Ich bin nicht gut in magischer Detektion, muss ich dazu sagen. Mir liegen andere Sachen. Es wirkt alles recht normal, wenngleich abgewohnt und zerfallen. Gott wie lange hat Niemand mehr in diesem Haus gelebt?"
Hawthorne schnaubte und erhob sich ebenfalls.
"Den Unterlagen nach seit etwa den 1890ern. Seither liegt es still und der Besitzer ist unbekannt. Habe bei den Verwaltungsbehörden keine Info dazu erhalten, wer genau dieses Anwesen besitzt. Ich weiß nur, dass rund herum um das Gebäude Magie herrscht."
"Das ist anzunehmen", flüsterte Liz und legte ihre schmale, beinahe grazile Hand an die Tapete und schloss die Augen.
"Es ist erstaunlich..."
"Was genau?"
"Meine Spezialität ist das Erkennen von magischen Strukturen und deren Schaffung. Und wenn ich hier so berühre...", sagte sie und legte die Hand wieder an die Wand.
Ein kribbelndes Gefühl nagte an ihrer Handfläche und schoss in die Finger. Ihre Hand wurde in der Sekunde taub.
"Egal, wer hier lebte...Er oder sie war sehr mächtig. Die Wände strotzen noch immer von Magie als sei gerade erst eine Entladung geschehen...Es ist erstaunlich, dass diese Kraft sich so lange gehalten hat."
Hawthorne vergrub die Hände in den Taschen.
"Vielleicht sollten wir uns wirklich hier mal umschauen...Ich meine, das Haus ist groß und irgendwo müssen wir schlafen..."
"Ich hab mein Feldbett dabei."
"Pardon", grunzte James und schüttelte den Kopf. "Dann müssen nur Sallow und ich irgendwo schlafen."
Just in diesem Augenblick öffnete sich erneut die Tür und eisige Luft schoss durch den Raum. Erneut flackerten die Kerzen und das Holz begann zu knacken und zu knarzen, als sich die Tür wieder schwerfällig ins Schloss schob.
Liz, Ember und James tauschten einen kurzen Blick ehe zumindest Hawthorne mit der Hand an der Waffe um die Ecke lugte.
"Wurde auch Zeit...", grunzte er.
Im Foyer stand ein etwas zerfledderter August Foremar. Seine Hose war verschmutzt, sein Hemd regelrecht zerfetzt, sodass sein tätowierter Oberkörper mehr denn je hervor lugte. An der Brust und den Armen trug er Schnittverletzungen und Prellungen, die sich auch auf seinem Gesicht zeigten.
Das Haar stach vor getrocknetem Blut und eine Wange war von einem Schnitt durchzogen. Generell stach der Zauberer vor Dreck, als wäre er eine Ewigkeit durch die Hölle geritten.
Grinsend hob er die Hand zum Gruß und freute sich, dass Ember und Liz es geschafft hatten.
"Entschuldigt, es hat lange gedauert. Man hat noch ein Einsatzteam nach mir gesandt, ich konnte es erst mit Aslaugh abschütteln."
Zielstrebig wanderte er auf die wartenden zu und grinste Hawthorne an. Sachte berührte er Ember und Liz an der Schulter, wissend, dass er vor Schweiß stand und schüttelte Hawthornes Hand.
"Ich hoffe, es gab keinen Ärger."
"Nur den üblichen", grinste James.
"Und dir?", fragte er zu Ember geneigt. "Wie geht es dir? Bist du verletzt? Was macht die Schulter?"
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell