Langsam hob Ember ihren Kopf an, wurde jedoch von Augusts Händen eingefangen. Seine Hände rahmten ihr Gesicht ein, legten sich sanft an ihre Wangen und hielten sie davon ab, sich weiter zu entfernen. Ihre Augen, immer noch geschminkt von der Arbeit und mit leicht verwischtem Maskara am oberen Lid, fanden seine und hielten sie fest. Ja, sie erinnerte sich an dieses seltsame Auseinandergehen, das sie gehabt hatten. Sie erinnerte sich noch mehr als lebhaft an den Tag nahe der Docks, wo er ihr etwas mitteilen wollte und es nie dazu kam. Wo ein Stück ihrer Welt entzwei gebrochen war ohne dass sie es hätte auffangen können. Nun herrschte ein Spalt zwischen ihrer Welt, gekittet mit etwas ohne Namen.
Ihre Augen fielen ihr zu als August ihr einen weiteren Kuss auf die Lippen drückte, um ihr Gesicht dann wieder in die Freiheit zu entlassen. Sie richtete sich zu ihrer vollen Größe auf und musterte den Mann, der zwar immer noch nicht so hager war wie zu Zeiten als sie ihn aus dem Evenstar geholt hatte, aber durchaus Erinnerungen daran weckte. Nur hatte er nun neue Narben, teilweise versteckt und teilweise offenkundig. Und an manchen davon hatte sie Mitschuld gehabt. Primär die sternförmige Narbe auf seiner Brust, wo sie vorhin ihren Kuss platziert hatte.
Er bekam von ihr sogar genug Freiheit, sich des Restes seines Hemdes zu entledigen und sich auf seine Ellbogen aufzurichten. Sein Schopf war ein wirres und zeitgleich seltsam geordnetes Chaos, sodass sich Ember einem leichten Schmunzeln gar nicht mehr erwehren konnnte. Aber es waren seine Augen, die sie am meisten faszinierten. Diese Augen, die vor Stunden noch matt und blind waren. Die keinerlei Funkeln mehr in sich trugen und den Augen jener so ähnlich sahen, die ihren letzten Atemzug bereits getätigt hatten. Aber jetzt wirkten sie beinahe noch strahlender als je zuvor.
„Schon verrückt, wie schnell du wieder beisammen bist, oder?“, fragte sie leise, hielt einen Moment inne und zog dann die Augenbrauen zusammen. „Wieso schonen? Wobei schonen, hm?“
Beinahe beiläufig zog sie die Decke bis auf seine Hüfte und steckte sie dort fest. Erst dann kletterte sie auf das Bett, schwang sich mit einem Bein über den Zauberer hinweg und setzte sich auf seine Hüfte. Dass ihre Knie und ihr Gewicht ihn hüftabwärts fixierten, war Teil ihrer Absicht gewesen. Ihre Hände wanderten über Kreuz an den Saum ihres Pullovers. „Du willst nichts mehr an Zeit verschwenden, sagst du. Was willst du also mit der dir verbleibenden anstellen? Sag's mir und ich helf' dir vielleicht.“
Embers Bewegung hielt inne auf Höhe ihres Rippenbogens während sie auf seine Antwort wartete.
Ihre Augen fielen ihr zu als August ihr einen weiteren Kuss auf die Lippen drückte, um ihr Gesicht dann wieder in die Freiheit zu entlassen. Sie richtete sich zu ihrer vollen Größe auf und musterte den Mann, der zwar immer noch nicht so hager war wie zu Zeiten als sie ihn aus dem Evenstar geholt hatte, aber durchaus Erinnerungen daran weckte. Nur hatte er nun neue Narben, teilweise versteckt und teilweise offenkundig. Und an manchen davon hatte sie Mitschuld gehabt. Primär die sternförmige Narbe auf seiner Brust, wo sie vorhin ihren Kuss platziert hatte.
Er bekam von ihr sogar genug Freiheit, sich des Restes seines Hemdes zu entledigen und sich auf seine Ellbogen aufzurichten. Sein Schopf war ein wirres und zeitgleich seltsam geordnetes Chaos, sodass sich Ember einem leichten Schmunzeln gar nicht mehr erwehren konnnte. Aber es waren seine Augen, die sie am meisten faszinierten. Diese Augen, die vor Stunden noch matt und blind waren. Die keinerlei Funkeln mehr in sich trugen und den Augen jener so ähnlich sahen, die ihren letzten Atemzug bereits getätigt hatten. Aber jetzt wirkten sie beinahe noch strahlender als je zuvor.
„Schon verrückt, wie schnell du wieder beisammen bist, oder?“, fragte sie leise, hielt einen Moment inne und zog dann die Augenbrauen zusammen. „Wieso schonen? Wobei schonen, hm?“
Beinahe beiläufig zog sie die Decke bis auf seine Hüfte und steckte sie dort fest. Erst dann kletterte sie auf das Bett, schwang sich mit einem Bein über den Zauberer hinweg und setzte sich auf seine Hüfte. Dass ihre Knie und ihr Gewicht ihn hüftabwärts fixierten, war Teil ihrer Absicht gewesen. Ihre Hände wanderten über Kreuz an den Saum ihres Pullovers. „Du willst nichts mehr an Zeit verschwenden, sagst du. Was willst du also mit der dir verbleibenden anstellen? Sag's mir und ich helf' dir vielleicht.“
Embers Bewegung hielt inne auf Höhe ihres Rippenbogens während sie auf seine Antwort wartete.