[2er RPG] Dusk & Dawn [Asuna & Nico]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Langsam hob Ember ihren Kopf an, wurde jedoch von Augusts Händen eingefangen. Seine Hände rahmten ihr Gesicht ein, legten sich sanft an ihre Wangen und hielten sie davon ab, sich weiter zu entfernen. Ihre Augen, immer noch geschminkt von der Arbeit und mit leicht verwischtem Maskara am oberen Lid, fanden seine und hielten sie fest. Ja, sie erinnerte sich an dieses seltsame Auseinandergehen, das sie gehabt hatten. Sie erinnerte sich noch mehr als lebhaft an den Tag nahe der Docks, wo er ihr etwas mitteilen wollte und es nie dazu kam. Wo ein Stück ihrer Welt entzwei gebrochen war ohne dass sie es hätte auffangen können. Nun herrschte ein Spalt zwischen ihrer Welt, gekittet mit etwas ohne Namen.
      Ihre Augen fielen ihr zu als August ihr einen weiteren Kuss auf die Lippen drückte, um ihr Gesicht dann wieder in die Freiheit zu entlassen. Sie richtete sich zu ihrer vollen Größe auf und musterte den Mann, der zwar immer noch nicht so hager war wie zu Zeiten als sie ihn aus dem Evenstar geholt hatte, aber durchaus Erinnerungen daran weckte. Nur hatte er nun neue Narben, teilweise versteckt und teilweise offenkundig. Und an manchen davon hatte sie Mitschuld gehabt. Primär die sternförmige Narbe auf seiner Brust, wo sie vorhin ihren Kuss platziert hatte.
      Er bekam von ihr sogar genug Freiheit, sich des Restes seines Hemdes zu entledigen und sich auf seine Ellbogen aufzurichten. Sein Schopf war ein wirres und zeitgleich seltsam geordnetes Chaos, sodass sich Ember einem leichten Schmunzeln gar nicht mehr erwehren konnnte. Aber es waren seine Augen, die sie am meisten faszinierten. Diese Augen, die vor Stunden noch matt und blind waren. Die keinerlei Funkeln mehr in sich trugen und den Augen jener so ähnlich sahen, die ihren letzten Atemzug bereits getätigt hatten. Aber jetzt wirkten sie beinahe noch strahlender als je zuvor.
      „Schon verrückt, wie schnell du wieder beisammen bist, oder?“, fragte sie leise, hielt einen Moment inne und zog dann die Augenbrauen zusammen. „Wieso schonen? Wobei schonen, hm?“
      Beinahe beiläufig zog sie die Decke bis auf seine Hüfte und steckte sie dort fest. Erst dann kletterte sie auf das Bett, schwang sich mit einem Bein über den Zauberer hinweg und setzte sich auf seine Hüfte. Dass ihre Knie und ihr Gewicht ihn hüftabwärts fixierten, war Teil ihrer Absicht gewesen. Ihre Hände wanderten über Kreuz an den Saum ihres Pullovers. „Du willst nichts mehr an Zeit verschwenden, sagst du. Was willst du also mit der dir verbleibenden anstellen? Sag's mir und ich helf' dir vielleicht.“
      Embers Bewegung hielt inne auf Höhe ihres Rippenbogens während sie auf seine Antwort wartete.
    • Embers Anmerkung machte ihn durchaus stutzig.
      Auch wenn das Gewicht auf seiner Hüfte durchaus ein wenig des Schmerzes beförderte, den er noch empfand, musste er nicht mehr als eine Minute lang ausharren, ehe sich diese zu einem wohlgemeinten Ausschank an Glücksgefühlen gewandelt hatte. Als würde er ein Fass öffnen das keinen Boden fand, grinste er Ember an und nickte.
      "Es ist verrückt, ja", murmelte er und beschloss, die Antwort auf diese Frage zu einem späteren Zeitpunkt zu suchen.
      Es war gleich mit der Frage, warum man einen Menschen liebte. Konnte man nicht einfach das Gefühl genießen, ohne es gleich zu hinterfragen? Warum mochte man Menschen? Warum liebte man sie? Es war gänzlich egal, weil der Moment zählte, den die beiden nun miteinander teilten.
      Seine Hüfte war unter ihrer unbeweglich und für einen Moment fragte er sich, worauf sie hinauswollte, ehe er sich entspannt zurück lehnte und eine Haarsträhne aus seinem bleichen, hageren Gesicht blies.
      "Hm...Ja, ich will nicht mehr verschwenden", flüsterte er und betrachtete diese Göttin von einer Frau, die ihren Pullover anzuheben begann.
      Da blitzte bereits die weiße, weiche Haut hervor, die er sofort berühren wollte. Die Hitze darunter spüren udn gleichsam versuchen, wie weit er sie aufheizen konnte, ehe sie in Flammen aufging. August schluckte einen gewaltigen Kloß hinunter und vergaß für ein paar Sekunden, wie Atmen und Sprechen gleichzeitig ging. Nach drei, vier Atemzügen, die mehr stoßartig als koordiniert erfolgten, sah er zu ihr hinauf und auf den sich zeigenden Rippenbogen wieder hinab ehe er durchatmete.
      "Vorausgesetzt, meine grauen Zellen sind noch intakt, wenn du diesen Pullover ausgezogen hast, will ich dich. Mit Haut und Haar und nur für ein Mal vergessen, wer wir beide eigentlich sind", murmelte er. "Ich will nicht mehr, dass sich Ember Sallow und August Foremar gegenübersitzen. Sondern nur zwei Menschen, die offensichtlich das Gleiche voneinander wollen: Ich will zum Beispiel, dass dieser Pullover und alles darunter fällt. Ich will deine Haut sehen, deine Brust, deinen Bauch und sehen wie schnell du atmest, wenn du dich hingibst."
      Es war ein Kunstwerk, diese Frau. Eine Ausgeburt an Schönheit, auch wenn es hier und dort Kanten gab. Mit glühenden Augen richtete er eine Hand vor und legte sie auf den Rand ihres Pullovers, gleich neben ihre Finger. Beinahe wortlos und mit rasendem Herz, begann er, ihr beim Anheben zu helfen und genoß das sanfte Gefühl auf der Außenseite seiner Fingerglieder, mit denen er über die weiche Haut ihres Oberkörpers glitt.

      The more that I reach out for heaven
      The more you drag me to hell
    • Aufmerksam hatte Ember beobachtet, was sich auf Augusts Gesicht abspielte. Sie sah seine Augen ständig wandern, wie sein Brustkorb stockte und ruckelig sich wieder zu heben und senken begann. Das war um so viele Längen besser als das, was ihr erstes Zusammentreffen ergeben hatte. Hier und jetzt hatten sie sich beide gesetzt, nicht mehr Zeit zu verschwenden und das bedeutete zeitgleich, dass sie sich keine Vorwürfe machen würde. Es gab schlichtweg keine.
      Es kostete sie einiges, keine direkte Reaktion auf ihrem Gesicht auf seine Worte hin zu zeigen. Einmal wirklich vergessen, wer sie waren, wie sie hießen und welche Vergangenheit oder Zukunft sie miteinander teilten. Über die Jahre hatte Ember verlernt, dass es für die Psyche ratsam war, den Moment zu leben und nicht vor oder zurück zu leben. Aber vermutlich irrte er sich in einer Annahme. Sicher, sie fühlten die Anziehung gegenüber des jeweils anderen, aber tief in ihrem Herzen wollte Ember jemanden, der und den sie bedingungslos lieben konnte. Wer sehnte sich denn nicht danach? Nur war ihr nicht eindeutig klar, ob dieser Rogue hier dasselbe dachte wie sie.
      Als er seine Hand an eine der ihren legte, setzte sie ihre Bewegung fort. Mit schier unendlicher Ruhe hob sie die Arme, um schließlich auch den Kopf aus dem Pullover zu ziehen und ihre Arme zu befreien. Fahrlässig warf sie ihn zur Seite und kümmerte sich nicht darum, ob er auf der Matratze liegen blieb oder zu Boden fiel. Immer mehr wurde ihr gewahr, dass sie dieses Mal nicht den Schlussstrich ziehen würden, wenn sie ihn darum bat. Er würde ihr unterstellen, dass sie nicht das tat, was sie eigentlich wollte. Und damit hatte er verdammt recht.
      Im nächsten Moment war Ember bereits wieder über August. Was zuvor zarte, wenn nicht sogar vorsichtige Küsse gewesen waren, so prallte nun eine ungebremste Leidenschaft gegen seine Lippen. Blind tastete ihre linke Hand nach seiner rechten, um sie an ihren Rücken zum Verschluss des BHs zu führen. Während keiner Sekunde gab sie ihm großartig Zeit, durchzuatmen. Sie verlangte alles von ihm, wollte seine Lippen von ihrer Brüchigkeit heilen und seine Zunge liebkosen. Wollte ihn schmecken und das Feuer fühlen, was sie in ihm erweckte.
    • Feuer war nicht vergleichbar mit dem, was sich in Augusts Brust entfachte, als er den ersten Kuss nach seinem gefühlt stundenlangen Monolog fühlte.
      Nicht, dass er eine Antwort erwartet hätte, sagte doch die Veränderung ihres Blickes alles, was er wissen musste. Dieses Mal würde es keine Bitte um ein Aufhören geben, geschweige denn ein Angebot seinerseits. Was wäre das für eine verschwendete Lebenszeit..., dachte er grinsend unter ihren Lippen, als sie sich regelrecht auf ihn stürzte.
      Ihre Zungen verwoben sich zu einem bestehenden Konstrukt, sodass er nicht mal ausreichend Zeit hatte, ihre wundervolle Figur zu betrachten, die er zum Feuermachen gar nicht mehr brauchte. Manche Männer waren optisch gesteuert und eigentlich dachte August, er gehöre dazu. Das hier war anders. Das hier war intensiv und beinahe weltlich surreal.
      Für einen kurzen Moment vergaß er zu atmen und überhaupt Dinge zu tun. Er konnte nicht greifen, nicht sprechen oder gar richtig reagieren. Nur sein MUnd und seine Zunge schienen die Körperteile zu sein, die aggressiv auf die Attacke reagieren. Während sich ein Feuerstrang in seiner Brust ausbreitete und mit einer irrwitzigen Geschwindigkeit in seine Lendengegend schoss und die schwachen Glieder dort belebte, erschien ihm das Atmen erst dann möglich, als seine Hand zum Verschluss ihres BHS geführt wurde.
      Geschickte Finger tanzten über die Haut und den Verschluss, ehe er ihn erstaunlich leicht in Händen hielt.
      Sacht drückte er Ember von sich fort und atmete durch, ehe er grinsend nach dem störenden Stück Stoff griff, das zwischen ihren Oberkörpern lag.
      Als es beinahe achtlos zu Boden fiel, warf er das erste Mal einen Blick auf Ember und nach so langer Zeit war ihre Schönheit schmerzhaft deutlich. Die Augen der Frau brannten und gleichsam brannte sein Blick, während er über ihre Brust, ihren Bauch und ihre Schultern sah.
      "Hab vergessen...", wisperte er atemlos, ehe er Ember ansah. "Hab vergessen, wie umwerfend du bist."
      Innerlich bereute er, Perley nicht nach Paris geschickt zu haben. Er hatte nicht das Gefühl, dass sie diese Nacht weit von diesem Bett verbringen würden...
      Schamlos legte er seine Hand auf ihren Bauch und durchfuhr mit rauen Fingern das Tal ihrer Brüste, ehe er mit der Hand auf dem Rückweg über eine fuhr. Sie schamlos zu drücken erschien ihm wie ein Kapitalverbrechen, wenn man so viel Schönheit vor sich hatte. Erst nach einer ganzen Weile fuhr seine Hand wieder zu ihrem Nacken und zog sie hinein in einen versengenden Kuss, in den er selbst all seine Leidenschaft legte.

      The more that I reach out for heaven
      The more you drag me to hell
    • So vieles, was sich sonst in ihrem Verstand herumtrieb, löste sich einfach in Nichts auf. Die zahllosen Gedankenfäden, die Ember permanent in ihrem Hirn sponn im Versuch, nichts von Wert zu übersehen, wurden locker und rissen schließlich entzwei. Nein, sie schmorten durch, angefacht durch ein Feuer, das schon länger in ihrem Inneren am schwelen gewesen war.
      August wirkte seltsam starr unter ihr. Hatte sie ihn übermannt, unterjocht, gar überrumpelt? War sie ihm doch zu ungestüm oder waren seine Worte zuvor nur leer gewesen? Die zuckenden Finger an ihrem Rücken lehrten sie eines Besseren, denn Sekunden später war der Verschluss geöffnet und ihre Körper waren das einzige, dass den BH an Ort und Stelle hielt. Mit dem Verlust dieses Kleidungsstückes hatte Ember das Gefühl, wieder richtig Luft holen zu können und war mit der Hand bereits auf dem Weg, seine ein weiteres Mal einzufangen, da schob er sie von sich. Also richtete sie sich auf, stützte sich mit den Händen auf seinem Bauch ab und betonte so ihre prominenten Vorzüge. Sicherlich war sie nicht gerade das Abbild einer Göttin mit den nicht mehr so ordentlichen Haaren und den verwischten Anzeichen des Kampfes in seinem Alptraum. Aber weder August noch Ember schien das wirklich aufzufallen. Zeitgleich mit dem Wandern seiner Augen versuchte sie nachzuvollziehen, wie er sie wohl sah. Nur um bei seinen Worten pikiert die Augenbrauen zu heben.
      „Wie kannst du das“, sie machte eine Geste mit der flachen Hand von ihrem Kinn bis zu ihrer Körpermitte und wieder zurück, „bitte vergessen? Ich bin ernsthaft beleidigt, mein Guter.“
      Ember reckte ihr Kinn kaum merklich als August seine Hand ausstreckte und sie auf ihren Bauch legte. Keine Sekunde lang löste sie ihren Blick von seinem Gesicht. Nicht dann, als er zwischen ihre Brüsten entlang fuhr, und auch dann nicht, als er über eine seinen Weg zurück suchte. Dank ihrer Atmung schmiegte sich ihre Brust fast wie von selbst in seine Hand und es war mehr als offensichtlich, welche Auswirkungen er auf sie hatte. Die erste Berührung, die an ihrer Brustwarze erfolgte, ließ ihr eine Gänsehaut über den gesamten Körper wandern. Mit jedem Streich, den er vollführte, stachelte er den Brand in ihr nur noch weiter an und sie wunderte sich, wie gut die Decke ihn scheinbar schützte, denn von ihm bemerkte sie kaum etwas.
      Dann zog er sie schließlich wieder in einen Kuss hinab, ihre nackten Oberkörper trafen das erste Mal direkt aufeinander. Ein leises, ersticktes Stöhnen entkam ihr bei diesem einmaligen Gefühl, das nur nackte Haut aufeinander auslösen konnte. Sie spürte seinen Herzschlag an ihrer Brust, fast so als sei es ihr eigener. Denn beide rasten jetzt schon in aberwitzigem Tempo um die Wette.
      Jetzt schon leicht außer Atem unterbrach sie einen Kuss und stemmte sich von August hoch. „Scheiße, wie lange willst du noch unter der Decke liegen?“
      Erstaunlich elegant rollte sie sich von dem Rogue und schlug die Decke über seiner unteren Hälfte zurück. Und endlich sah sie, was er darunter versteckt hatte. Auch seine Stoffhose hatte man ihm gelassen, eine regelrechte Schande diese so verdreckt überhaupt in sein Bett zu lassen.
      Ember grinste sündhaft. „Also mir wurde immer gesagt, ich soll nicht mit dreckigen Klamotten ins Bett. Weg damit“, forderte sie August auf und fühlte schon, wie es sie in ihren Fingern juckte, ihn anzufassen.
    • Es wäre doch verlogen gewesen, nicht zumindest über den Scherz der Frau zu lachen, die ihm das Herz derart aus der Raison brachte.
      Ja, sie hatte Recht. Wie konnte er das vergessen haben? Diese blasse Haut, diese beinahe perfekte Figur (wobei er die Imperfektion immer mehr mochte), dieses Weiche, das ihm regelrecht entgegensprang und die zarte Röte ihrer Wangen, als er mit seinen Fingern ihren Körper entlang fuhr. Es war kaum übersehbar, dass er ihr Reaktionen entlockte, die er nur begierig in sich aufnahm.
      Dennoch schaffte sie es, ihm ein Lachen auf das Gesicht zu zaubern, als er nur den Kopf schüttelte. Es gab keine Entschuldigung.
      Gott, er wollte diese Frau nicht mehr nur küssen. Das wäre überheblich gewesen, August. Stattdessen genoß er das Gefühl von nackter Haut auf seiner bloßen Brust und fühlte sich stärker denn je. Als könnte er Bäume nicht nur ausreißen sondern sie auch noch kilometerweit werfen. Noch während ihre Lippen miteinander rangen grinste er, als er ihr leises Stöhnen hörte. Erst jetzt wagte er sich, eine Hand zwischen ihre Körper zu schieben und die Brustwarze, die eben schon eine Reaktion in dem wunderbaren Körper ausgelöst hatte, erneut zu berühren. Diesmal mit einem Finger nur, der sich zart darauf legte und die Empfindlichkeit dieser ausnutzte.
      Ehe sich Ember hochgestemmt hatte, war seine Hand komplett auf der Brust gelegen und hatte das Herz darunter zu spüren geglaubt. Und es war der helle Wahnsinn, bedachte man dass seines genauso schlug.
      Sorgsam schluckte er seine Worte hinunter (er hätte eh nicht gewusst, wie er sprechen sollte) und sah Ember grinsend an, ehe er in ein heiseres Lachen ausbrach, das den Raum zu erhellen schien.
      "Ich bin ein Versehrter, also bitte!"; rief er spielerisch und erwartete ihre Order, als sie die Decke zurückschlug.
      "Es ist nicht so, dass ich eine Wahl gehabt hätte, aber wie du wünschst."
      Sachte erhob er sich aus dem Bett heraus und richtete sich zur vollen Größe auf, ehe er sich prominent vor Ember platzierte. Nicht um anzugeben oder sich durch Größenvorteile hervorzuheben. Es war vielmehr so, dass sie ihn ohnehin anstarren würde. Also warum Scham? Behände löste er den Bund der Hose und ließ sie weniger elegant zu Boden fallen. Eine Boxershorts verwehrte noch den Blick auf sein allerheiligstes, wobei die bisherigen Austausche von Zärtlichkeiten das Ergebnis von Embers Bemühungen deutlich hervorbrachten. Der Stoff hob sich deutlich von seinem Unterleib ab, während er sich wieder auf das Bett setzte. Innerlich musste er sich so schnell setzten, da er fürchtete, die kleinste Berührung würde ihn über die Kante springen lassen. Warum es diesmal so war, wusste er nicht. Er wusste nur, dass alleine der Anblick von Embers freiem Oberkörper ihn beinahe wahnsinnig werden ließ. Seine Fingerkuppen brannten, so sehr wollte er sie berühren.
      "Jetzt bist du dran", flüsterte er. "Ich möchte dich sehen. Ich möchte dich ganz sehen."

      The more that I reach out for heaven
      The more you drag me to hell
    • „Auf der anderen Seite bin ich froh, dass du deine Sachen noch anhast. Dann kann ich länger dabei zusehen wie du dich ausziehst“, war Embers spöttische Antwort darauf, dass man August keine Wahl mit seiner Kleidung gelassen hatte. Sie verübelte es den Männern auch gar nicht, immerhin war fraglich gewesen, ob der Zauberer überhaupt wieder das Bewusstsein zurückerlangte.
      Während er Anstalten machte sich aus dem Bett zu schwingen legte sich Ember auf die Seite, den Kopf auf der aufgestellten Handfläche abgestützt. Es war schon bewundernswert, wie er von Scheintod jetzt schon wieder auf die Beine kam. Woher nahm er denn all die plötzliche Energie? Vor gar Minuten war er noch zu schwach zu reden, jetzt richtete er sich vor dem Bett voll auf und präsentierte sich Ember, als sei nie etwas gewesen. Das war doch nicht mehr normal, das musste....
      Da fiel seine Hose und Ember verlor ihren Gedankenfaden. Nur für einen Moment verweilte ihr Blick auf seiner unteren Körperhälfte und bestaunte das, was sie bislang bei ihm ausgelöst hatte. Sonderlich lange durfte sie allerdings nicht, denn er setzte sich so schnell wieder, dass sie doch befürchtete, er würde eine Form der Scham verspüren. Während der gesamten Zeit über war ihre freie Hand geistesabwesend über ihre Flanke auf- und abwärts geglitten als Zeichen, dass sie sie unbewusst beschäftigen musste. Am liebsten hätte sie sich erneut auf ihn gestürzt und ihm auch die letzte stoffliche Hülle entrissen. Doch sie rief sich zur Raison und riss sich zusammen. Noch.
      Entgegen Augusts Wahl rollte sich Ember gänzlich auf den Rücken und öffnete ihre Jeans. Es gab eigentlich keinen Weg wie man sich selbst sexy eine Röhrenjeans ausziehen sollte. Also hielt sie sich damit auch nicht weiter auf als nötig und zwängte den enganliegenden Stoff ihre Beine hinab. Mit einem dumpfen Geräusch gesellte sie sich zu ihrem Pullover und ließ die Detective nur noch in ihrem Slip zurück. Dann rollte sie sich wieder auf die Seite zurück, lagerte ein Bein nach vorn und sah August an. „Dann hätte ich gerne, dass du mir den Slip ausziehst.“
      Ihre Stimme war samtig geworden, geschmeidig wie Honig und voll. Bedächtig streckte sie ihre rechte Hand nach August aus, legte hauchzart die Fingerspitzen an seinen Bauch und zog sie abwärts, über den Bund seiner Boxer hinweg bis ihre Finger den Anfang seiner Erektion berührten. Sie ließ sich von ihr führen, strich sanft über die komplette Länge ehe sie ihre Hand wieder zurückzog und den Rogue erwartungsvoll ansah.
    • Wenn sie so weitermachte, brauchte er vermutlich niemals wieder ein Vorspiel.
      Die Hand an seiner Körpermitte und der Erektion war bereits mehr als er eigentlich aushalten konnte. Kurz musste August den Atem anhalten, damit er nicht losging wie eine Wasserpistole, ehe er sich langsam atmend wieder zu ihr drehte. Das war schwerer als gedacht. Nur wieso war es so anders? Normalerweise war seine Kondition nicht derart brüchig. Woran mochte es liegen, dass jede Berührung ihrerseits derartig heftig ausfiel und ihm beinahe die Fähigkeit zu handeln nahm.
      Staunend sah er ihrer Hand zu wie sie ihn berührte, liebkoste und bekämpfte das Zucken seiner Finger. Er wollte sie dort spüren, wo ihre Hand noch spielerisch die Gegend erkundete, obgleich sie wusste, was sie tat und suchte. Er wollte sie ganz. Mit allem. Haut und Haar. Und mehr.
      Gott und er würde alles tun, wenn sie mit dieser Stimme mit ihm sprach. August schluckte einen Kloß hinab und nickte nur, des Sprechens unfähig. Alleine die Aussicht, die Ember ihm bot, machte ihn beinahe wahnsinnig und er spürte mehr Blut als notwendig in seine südlichen Regionen wandern. Sein Hirn setzte mit dem Schlag aus, als er sich vorbeugte und sich auf allen Vieren über ihr aufbaute. Alleine der Anblick ihrer Haare auf dem Kissen, der sich schnell hebenden Brust und den grazilen Beinen, ließ ihn beinahe alles an Contenance vergessen. Er wollte sie mehr als er in Worte fassen konnte.
      Sachte legte er seine Lippen wieder auf ihre und die Hand an ihren Kiefer. Es sollte nur ein kurzer Kuss sein, ein Füller der Aktion. Und doch blieb er länger als er wollte. Genoß das Spiel ihrer Lippen, ihrer Zungen und die Zärtlichkeit, die er trotz der unmenschlichen Begierde empfang. Das Biest in ihm brüllte zufrieden als er sich löste und eine Brustwarze spielerisch zwischen die Lippen nahm. Erst zog er mit der Zunge darüber, ehe er sacht hineinbiss. Nicht, ohne sich zu vergewissern, dass es nicht zu kräftig war. Seine Hand rutschte derweil tiefer und zog den Slip beinahe unmagisch, jedoch nicht zu schnell ein Stück hinab.
      Sanft glitt sein Kopf nach der zweiten Brustwarze tiefer über ihre Körpermitte. Der Bauch pulsierte leicht, als er seine Küsse hinauf legte und die Wärme fühlte die von Ember ausging.
      Erst danach legte August seine Stirn auf ihren Bauch und drückte einen Kuss auf ihr entblößtes Schambein, während er den Slip weiter hinunter zog.
      Da war leider die Zeit gekommen, sich aufzurichten und den Rest des Weges über ihre BEine anzustreben. Doch auch hier ließ er es sich nicht nehmen, ihr weitere Küsse auf die Innenseiten ihrer Oberschenkel und Waden zu heben, ehe er den Slip ebenfalls zu Boden warf.
      "Du bist wieder dran", flüsterte er und legte sich neben sie, den Kopf ähnlich auf die Hand gestützt wie vormals sie.

      The more that I reach out for heaven
      The more you drag me to hell
    • Ember schmunzelte angesichts Augusts Sprachlosigkeit. So einfach konnte man also dafür sorgen, dass er seine Worte vergaß. Zugegeben, so wie er sich unter ihren Fingern bereits angefühlt hatte, war er schon kurz vor Ende. Sie behielt das Schmunzeln bei als er sich über ihr aufbaute und sie sich auf den Rücken drehte. Die Art, wie er sie ansah, war ihr nur zu gut bekannt, und doch war es anders im Vergleich zu Ruairi. Beide Männer sahen etwas in ihr, beide Männer sahen etwas anderes, das sie in ihren Augen jeweils so unglaublich machte.
      Leise summte Ember, kaum hatte der Rogue ihre Lippen wiedergefunden. Während seine Finger an ihr Kinn wanderten, ließ sie ihre Fingerspitzen sanft über seine Rippen fahren. Ein Bein wurde aufgestellt, um ihn über sich zu wissen, doch korrigierte sie diese Entscheidung schnellstens wieder. August hatte den Kuss gelöst und war tiefer gewandert, widmete sich nun ihrer Brust. Ihr fielen die Augen zu, ihr Kopf überstreckte sich leicht als sie sich ihm wie von selbst entgegen drückte, nur um leise auf zu keuchen, als sie seine Zähne zu spüren bekam. Sie war bereits jetzt schon so sensibel, dass es wie Blitze gleich zu ihrer Körpermitte schoss und sie ihre Hand in der Decke vergrub, unter der er eben noch gelegen hatte. Fast hätte sie dabei übersehen, dass er ihr den Slip mit seiner freien Hand auszog. Wie hätte sie auch anders gekonnt, wo er nun eine Spur aus Küssen über ihren Bauch zog und sich eine Erwartungshaltung einstellte. Wie sie schon damit rechnete, dass er zwischen ihren Beinen ankommen und feststellen würde, wie sehr sie hier rauf brannte.
      Doch er übersprang diesen Teil, weshalb sich Ember schon beinahe empört auf die Ellbogen hoch kämpfte und dabei zusah, wie er seine Spur nun über die empfindsame Innenseite ihres Oberschenkels fortsetzte und erst an ihren Waden aufhörte. Irgendwo dazwischen hatte sie ihren Slip verloren. Wann auch immer das gewesen sein mochte.
      Wie gern sie sich jetzt einfach schon selbst Erleichterung verschafft hätte....
      August hatte gerade einmal genug Zeit, ihre vorangegangene Haltung zu imitieren, da war Ember schon an ihm zu schaffen. Findige Finger harkten sich unter den Bund seiner Boxer und hoben sie soweit an, dass sie sie ohne Widerstand über seine Hüften abwärts ziehen konnte.
      „Halt mir ruhig Ungeduld vor...“, murmelte sie leise bevor sie seine Boxer sehr enthusiastisch knüllte und weit weg vom Bett warf. Nun gab es keine Hürden zwischen ihnen mehr, keiner von ihnen würde jetzt noch einen Schritt zurück machen. Sie sahen sich gegenseitig in die Augen, jeder fest der Meinung, dass die Augen des anderen viel intensiver brannten als die eigenen.
      Ohne Vorwarnung ergriff sie sein hartes Fleisch und strich ein einziges Mal von der Spitze bis zum Schaft hinab. Danach huschte ihr Blick wieder zu seinem Gesicht. Wenn sie sich die Zeit nahm wie üblich hätte sie ihn mit nur ein paar kleinen Handbewegungen wohl schon soweit..... Was ein Jammer wäre. Also beugte sie sich vor, platzierte einen Kuss auf die Spitze und schwang danach ein Bein über ihn. Wie er zuvor bei ihr lauerte sie nun über ihm und berührte ihn nur mit ihren Beinen während sie sich zu ihm hinunter beugte und ihm einen flüchtigen Kuss gab.
      Es gab keine Worte zu verlieren, keine Worte, um ihn weiter zu triezen. Als sie sich aufrichtete und ihr Becken senke, brannten ihre Augen lichterloh. Nein, eigentlich brannte alles in ihr lichterloh. Angefangen mit dem unglaublich starken Pulsieren zwischen ihren Beinen, dem sie Abhilfe leisten musste. Vorsichtig setzte sie sich auf seine Erektion, die damit flach an seinem Bauch anlag. Nach ein wenig justieren hatte sie ihn dort, wo sie ihn brauchte und begann, sich an ihm zu reiben. Nach nur drei Wiederholungen war er schon mit ihrer Begierde benetzt und ein hungriges Schmunzeln erschien auf ihrem Gesicht.
    • Fass mich noch mehr an, dachte er als August ihre Hand spürte. Mehr, ich will mehr!
      Beinahe hätte er sofort hinunter gelangt und sich selbst geholfen, wenn sie nicht fortgefahren wäre. Wie konnte sie ihn nur streicheln? Nur das? Sie sollte mehr tun...
      Der Kuss auf die Spitze seines harten Fleischs trieb ihm die Luft aus den Lungen und sein Leib reckte sich nach ihr. Es war gut, dass sie sich sofort zurückzog, denn es glich einem magnetischen Kreislauf, dass er seine Hüfte in ihre Richtung drängen wollte, ihre Lippen spüren wollte, mit all seinen Nerven und Enden. Sein Leib wollte mehr von ihr, mehr von ihrer Wärme, ihrer wahnsinnigen Energie. Er wollte das Blitzen spüren, das Zittern in den Muskeln, den Hunger im Triebe.
      Seufzend fiel er zurück, nur um ihr Gewicht sogleich auf sich zu spüren.
      Ember war in dieser Position schöner denn je und beinahe unbeholfen legte er eine Hand auf ihre Brust, um ihren Herzschlag zu fühlen, der unter der weichen Haut hämmerte. Das Brennen ihrer Augen ließ ihn schlucken und ihr nicht minder brennend antworten. Er wollte sie. Nichts anderes stand dort geschrieben. Er hatte sie immer gewollt.
      Schweigsam ließ er sich nehmen, obwohl er sie nicht nahm. Die Bewegungen auf seiner Erektion wirkten wie eine Taubheit, die sich elektrisch durch seinen Körper zog, um sich dann in einem gewaltigen Stakkato von Zuckungen zu entladen, die er kaum unter Kontrolle halten konnte. Er spürte die Nässe ihrer Begierde um sein Ende und vermochte nicht einmal mehr ein Wort zu sprechen, obgleich es so viel zui sagen gab.
      Quäl mich nicht, dachte er. Und bitte quäl mich mehr.
      Ehe er auch nur zu einem klaren Gedanken kommen konnte, erwiderte er ihr Grinsen. Sie musste selbst bemerken, wie bereit er für sie war. Mit einem leichten Abkippen seiner Hüfte befreite er sich aus dem Gefängnis ihrer Begierde und justierte sich neu, setzte sich an wie ein Speer auf eine weiche Oberfläche. Eine Sekunde lang rieb er mit seiner Spitze kurz über dem feuchten Eingang, ehe er hinein stieß und die Wärme über sich zum Einstürzen brachte. Auch wenn sie sich sogleich wieder von ihm befreite, war alleine dieser Stoß alles was er brauchte.
      August keuchte und konnte ein recht überraschendes Stöhnen nicht unterdrücken, während er sich voll in ihr versenkte und seinen Oberkörper dabei leicht anhob. Ob sie es genauso fühlte wie er? Diese Blitze, dieses Brennen und diese Vollkommenheit, in die er sich einfach ergeben wollte?
      Doch noch nicht...Noch nicht...

      The more that I reach out for heaven
      The more you drag me to hell
    • Schon seit sie denken konnte fand sich Ember in einem ewig währenden Kampf zwischen Kontrolle und Verlust wieder. Ständig kämpfte sie darum, sich zu behaupten und liebte zweifellos das Gefühl der Dominanz, so wie sie sie jetzt gerade über August hatte. Und dann waren da dennoch die Momente, wo sie sich wünschte, dass jemand ihr diese Kontrolle entriss und ihr bewies, dass dann nichts Schlimmes geschehen würde. Dass ihr nichts geschehen würde.
      Deshalb wurde ihr Schmunzeln breiter als er unter ihr zu zucken begann. Sie wusste ganz genau, dass sie ihn tiefgreifend reizte, ihn mit Versprechungen lockte und nebst seiner Empfindungen auch seine Sicht betörte. Mit jeder Bewegung ihres Beckens stachelte sie sich selbst mehr an bis es der Mann unter ihr scheinbar nicht mehr aushielt. Er kippte sein Becken ab, bereitwillig ließ sie ihn gewähren und beugte sich dabei ein wenig nach vorn. Dann spürte sie ihn einen Augenblick lang, wie er sich positionierte und ihr Atem hielt ein. Es war eine Zerreißprobe, in der ihr ganzer Körper innehielt und August die Wahl überließ, ob sie ihn noch weiter triezen dürfte oder nicht.
      August traf seine Wahl und vergrub sich tief in Ember, die als Antwort darauf ihr Kinn an ihre Brust zog und scharf einatmete. Man vergaß nie das Gefühl der Fülle, und doch war es jedes Mal aufs Neue ein berauschendes Gefühl. Eines, an das man sich kurz zurückerinnern musste während man bereits fühlte, wie man nicht mehr als Einziger pulsierte und zuckte.
      Entgegen Augusts Vermutung entzog sie sich ihm nicht. Stattdessen ließ sie sich langsam sinken, so langsam, dass man schon vermuten konnte, sie wäre sich nicht sicher, ob sie ihn vollständig empfangen könnte. Natürlich wussten sie beide es besser und keiner sagte etwas bis sie auf seinem Becken aufsetzte und erst da wieder den Kopf hob, um seinen Blick zu suchen.
      Ember befeuchtete ihre Lippen nachdem sie sich endlich wieder daran erinnert hatte, wie man atmete. Dann lehnte sie sich wieder vor, fasste ihn an den Schultern und holte seinen Oberkörper an ihren, sodass er nun saß und sie rittlings auf ihm. Noch immer waren sie verbunden, aber so konnte er sich eigenmächtig kaum bewegen. Er befand sich in ihrer Gnade, sofern er sie nicht von sich warf.
      „Du wirkst jetzt schon erleichtert“, murmelte sie als sie ihre Arme um seinen Nacken schlang und an seiner Unterlippe knabberte.
    • Weiter, immer weiter, dachte August, während seine Nerven sich anspannten und er vergaß wie man reagierte. Er konnte nichts anderes tun, als sich der Gnade dieser Göttin auf seinem Schoß auszuliefern und die bebende Brust und das verzerrte Gesicht zu beobachten, während der quälenden Wartezeit.
      Langsam und stetig schob er sich in sie hinein wobei es beinahe erschien als koste sie jede Sekunde aus. Er zumindest tat es. August genoß jede Millisekunde dieses Spiels und atmete tief ein, als sie endlich auf seinem Becken angekommen war und er ihre vollumfängliche Hitze spürte. Begierig drückte er seinen Unterkörper mehr und mehr in sie hinein und hoffte auf die ersten Bewegungen der Frau, doch sie kamen nicht. Sie kamen einfach nicht. Sie ließ ihn brennen in dieser feuchten Hitze, die er spürte und die ihn beinahe dazu trieb, sie von sich zu stoßen und sie zu nehmen, wie...
      Doch anstatt sich weiter Gedanken machen zu können holte sie ihn ran zu sich, sodass ihre beide Oberkörper aneinander rieben. Er spürte ihre Brustwarzen an seiner Haut und die Wärme,d ie sie mit sich brachte, als sie sich an ihn presste. Und selten hatte August Foremar ein schöneres Gefühl gekannt, dass ihm den Atem so sehr raubte. Schweigsam genoß er diese Nähe und ergab sich den Zärtlichkeiten, die sie ihm zuteil werden ließ. Aus dem Knabbern an der Unterlippe wurde alsbald ein Kuss. Keiner der zärtlichen oder rücksichtsvollen Art. Sie sollte merken, dass er sie wollte, sich verzehrte nach dem was sie ihm noch verweigerte.
      "Unterschätz mich nicht", wisperte er zwischen zwei dieser wilden Küsse, ehe er mit seiner Zunge ihren Mund regelrecht überfiel.
      Marodeutartig fiel er über sie her, drückte ihren Kiefer mit seinem leicht nach hinten, Gegenwehr erwartend und bildete mit seiner Zunge einen beinahe zärtlichen Kontrast.
      Seine Hände fuhren hinab zu ihrem wunderbaren, bloßem Hintern und legten sich mit einer beinahe Selbstverständlichkeit darauf, dass es einem merkwürdig erscheinen konnte. Erst nach einer kurzen Zeit beschloss er die Wärme gegen etwas besseres einzutauschen. Langsam grub er seine Finger in ihr weiches Fleisch und hob sie leicht an. Nur ein paar Zentimeter vielleicht, aber genug um einen kühlen Luftzug zwischen ihren Leibern zu fühlen. Nur um sie gleich darauf wieder loszulassen und die Verzückung einer Bewegung in ihr zu spüren.
      Gott, fühlte sich das gut an! Die Himmel mögen ihm vergeben, aber er konnte an nichts mehr anderes denken als an Ember Sallow, die ihn küsste und die er regelrecht dazu brachte, ihn zu reiten. Es dauerte eine Weile, bis er genug von sanften Bewegungen hatte. Lange genug hatte er verleugnen und versteckt was er war. Erneut hob er Ember leicht an und drückte sie diesmal zurück auf seine Mitte. Erst langsam, dann langsam schneller werdend. Glaubte er bis eben noch, nach zwei Stößen sein Ende gefunden zu haben, schien sichs ein Leib zu beruhigen und nahm hin, was er bekam. Als würde auch er das hier genießen wollen bis zum letzten Tropfen.

      The more that I reach out for heaven
      The more you drag me to hell
    • Eng verschlungen saßen Ember und August auf dem Bett, als gäbe es nichts auf dieser Welt, was sie jetzt noch voneinander hätte trennen können. Ihre Brustkörbe hoben sich nicht im Gleichklang sondern rieben sich aneinander während sie nach der Luft verlangten, die ihr Hirn zum arbeiten brauchte. Was bislang noch ruhig und zärtlich aussah, wandelte sich innerhalb kürzester Zeit. August bemächtigte sich erneut ihres Mundes und verwandelte ihr harmloses Knabbern in etwas völlig anderes. Sofort spürte sie seinen Drang, der zeitgleich in ihr zu zucken schien.
      Ich hab dich noch nie unterschätzt.
      Um ihre Worte laut auszusprechen blieb Ember keine Zeit. Erneut drängte er nach vorn, nötigte sie zurück, doch so einfach ließ sie sich nicht zurückdrängen. Sie behielt ihren Posten mit eiserner Stärke bei als sie seiner Zunge Einlass gewährte und sie zärtlich empfing. Noch immer hielt sie ihre Arme um seinen Nacken geschlungen während seine Hände die Konturen ihres Körpers nach fuhren und sich Finger schließlich in ihr Gesäß gruben. Ember sträubte sich dagegen, sich von seiner Hüfte zu lösen, aber seine Forderung war unmissverständlich. Leise brummte sie als er sie einige Zentimeter in die Höhe nötigte. Dass sie allerdings direkt einfach losgelassen wurde hatte auch sie nicht erwartet und keuchte in seinem Mund auf. Und dann wiederholte er diese Handlungen, zunächst langsam, dann immer schneller. Nun wehrte sie sich nicht mehr dagegen, sondern bot ihm gar leichte Hilfe an, wann immer er sie in die Höhe hob.
      „Du hättest das verpasst“, erinnerte Ember August hauchend daran, dass er seinen Fehler besser nicht wiederholen sollte. „Dann würden wir's nicht treiben und all das hier verpassen.“ Sie musste Pausen zwischen den Worten einlegen, wann immer sie zurück auf seine Hüfte fiel. Mit einem Grinsen löste sie sich schlussendlich von ihm, nahm die Arme zurück und legte ihm die Hände auf die Schultern. Ihr Rücken war durchgedrückt, als sie ohne sein Zutun ihn ritt und ihn aus wilden Augen heraus ansah.
      „Aber weißt du was?“ Kokett neigte sie den Kopf zur Seite, die Farbe war ihrem Gesicht nicht mehr abzusprechen. „Das hier reicht noch nicht, um mich zufrieden zu stellen. Weißt du ja bestimmt, hm?“
      Solange sie ihn ritt würde sie weiter auf einem gleichbleibenden Level hängen. Es war zu gut, um aufzuhören, aber zu wenig, um zu kommen. Ein wunderbarer Zwiespalt, der irgendwann ihren Verstand aussetzen lassen würde. Also funkelte sie den Zauberer an als ihre rechte Hand von seiner Schulter an ihre eigene Brust wanderte. Dort ließ sie sie abwärts gleiten bis sie zwischen ihren Beinen verschwand. Ein wohliges Stöhnen entkam ihr während sie ihre Augen kurz schloss und das Zusammenspiel aus ihren Berührungen und seinen Stößen genoß.
    • "Ich hätte das verpasst", wiederholte er grinsend und ließ sich in seine eigenen Stöße und den Widerhall ihrer beider Becken fallen.
      August kam nicht umhin, die sich immer steigende Wärme zwischen ihren Körpern zu bemerken und die himmlische Süße von ihren Küssen ausging. Nur ungerne gab er zu, dass er es nicht mochte, ihre Lippen zu trennen, aber zum notwendigen Atmen war es unerlässlich. Als Embers Ritt wilder und zugleich selbstständiger wurde entließ er ihr Gesäß aus seinen grabenden Fingern und berührte nur noch ihre Hüfte leicht, während er sich leicht zurücklehnte um sich doch noch ein paar Millimeter weiter in ihr zu vergraben.
      Und wie göttlich dieser wilde Ausdruck in ihren Augen war, den er nur mit seinem eigenen Brennenden Augen erwidern konnte. Er liebte es, die Eleganz ihres trainierten Körpers zu beobachten. Die Brüste, die sich unter dem schneller werdendem Atem der Frau hoben, der Bauch, der den Schwung der Hüfte abfing und natürlich ihre göttlichen Hüften, welche diese Erfüllung in ihm auslösten.
      Als Ember ihn wieder ansprach, konnte August nicht mehr als lächeln und nicken.
      Es war schwer, den Begierden dieser Frau beizukommen, obgleich er schon länger aushielt als er gedacht hatte. Und dass Ember diese Art und Weise nicht reichen würde, konnte er sich denken. Es reichte ihm ja auch nicht. Das Brennen und Ziehen seines Unterleibs war zwar spürbar, aber es hielt sich auf einem Level. Vermutlich hätten sie noch den ganzen Tag so aufeinander sitzen können und keiner käme je zur Erfüllung.
      Und dort offenbarte Ember ihren unfairen Vorteil, als eine Hand zwischen ihnen verschwand und sie ihrem eigenen Orgasmusbestreben eigenhändig nachhalf. Ob sie wusste, wie erregend es wirkte, sie dabei zu beobachten? Vermutlich ja und August tat es schamlos. Alleine das Stöhnen, das sie ausstieß hätte einige Männer sicherlich ein wenig betrübt, doch August wusste es besser. Es katapultierte ihn beinahe über den Rand, wenn er es nicht erwartet hätte. Sanft ließ er sie machen und lehnte sich ein wenig zurück, damit er besser sehen konnte.
      "Ich muss sagen...", begann er keuchend und grinste während er seine Hand an ihren Bauch legte und sich langsam zu ihrer gesellte. "So schön das auch aussieht...Und das tut es...Ich brauche auch ein wenig mehr..."
      Ohne weitere Warnung hob er sie sacht an, ohne aus ihr hinauszugleiten und schob seine Beine vielleicht etwas unelegant unter sich, sodass er sie rücklings auf das Bett legen konnte. Um die Wärme nicht zu lang zu missen, schob er sich wieder ganz in sie hinein und begann mit deutlich wilderen und fordernden Stößen, sodass ihrer beider Leibe zu erzittern drohten.
      "Fällt dir zu dem "Mehr" noch was ein?"; fragte er grinsend und neigte sich hinab, um ihre heißen Wangen zu küssen, ehe er sein Gesicht an ihrer Brust und einer Brustwarze vergrub.

      The more that I reach out for heaven
      The more you drag me to hell
    • Ein diabolisches Grinsen schlich sich auf Embers Lippen als sie sah, wie August ihr ungeniert dabei zusah, wie sie sich selbst streichelte. Fast immer hatte es dieselbe Auswirkung auf Männer, wenn sie dabei zusehen durften, wie sie sich selbst berührte. Als ob es etwas ganz besonderes war, worüber Ember nur herzhaft lachen konnte. Wenn es ihrem eigenen Bestreben half, dann würde sie jedem gerne einen Crashkurs darin geben, wie sie es zu tun hatten. Nur schien bei August nicht nur die Sicht überaus anregend zu wirken, sondern auch das, was er hörte. Jedenfalls spürte sie bei jedem Keuchen und jedem Stöhnen, wie er als Antwort zuckte und sie nur noch weiter anstachelte. Ihre Augen waren halb geöffnet während sie sein Gesicht fixierte und spürte, wie sich seine Hand über ihren Bauch auf die ihre zwischen ihren Schenkeln schlich.
      Auf genau diese Worte hatte sie gewartet. Genau diese Worte waren es, die ihre Lider gänzlich öffneten und ihr ein Funkeln ihrer Iren entlockte. Er kündigte einen Positionswechsel an, gegen den sie sich nicht wehrte, und dafür sorgte, dass sie ihre Beine und Arme um seinen Leib schlang. Dann legte er sie auf dem Rücken ab, das kühle Bettzeug ließ sie kurz nach Luft schnappen ehe August schon wieder bei ihr war und ihr die Hitze regelrecht einflößte. Kaum nahm er seine Bewegungen wieder auf, kehrte auch das flammende Brennen zurück. Ihr ganzer Körper drängte sich gegen seinen, arbeitete mit ihm während er sich an ihrer Brust verlor. Es fehlte ein bisschen, nur ein klitzekleines Bisschen, sodass sie ihre Hand erneut zwischen ihre Körper mogelte und den Nacken überstreckte, als sie endlich genau das richtige Zusammenspiel gefunden hatte. Sex war kein Wettkampf, wer länger aushielt. Früher hatte sie das oft anders gesehen, doch mit der Zeit hatte sich diese Wahrnehmung geändert. Nun schämte sie sich nicht dafür, seine Frage mit einem „Mh-Mh“, zu verneinen, das sich allerdings eher wie zwei entgleiste Laute anhörte.
      Dann schlug Ember die Finger ihrer freien Hand in Augusts Oberam, als sich ihr Rücken durchbog und innerlich explodierte. Noch heftiger als zuvor brandete ihr Becken gegen seines, die Augen zugekniffen, damit sie die Funken vor ihren Augen nicht sah. Der Orgasmus brach über sie hinein wie eine Urgewalt, der sie viel zu lange ausgewichen war und dem man sich nicht erwehren konnte. Sollte doch das ganze Haus sie hören – es war ihr egal.
    • So manch ein Mann hätte es wohl falsch gedeutet, was Ember dort mit ihrer Hand zwischen ihren Leibern anstellte. Die meisten hätten vermutlich gedacht, sie allein seien nicht genug, um einer Frau Befriedigung zu verschaffen. Wiederum andere hätten ihr Spiel vermutlich unterbrochen um ihr zuzusehen.
      August war keines von beiden. Genüsslich und beinahe sorglos dem Rhythmus unterlegen stieß er wieder und wieder in sie hinein und vergaß zwischenzeitlich, dass eigentlich Perley in aller Wahrscheinlichkeit bald zurückkehrte. Wenn er es nicht schon war. Doch zu sehr verlangte es ihn danach, sich endlich wieder heimisch zu fühlen, endlich wieder angekommen. Seufzend betrachtete er sie während sie den Hals überstreckte und in einem Überschwall zum Orgasmus kam. Die Finger in seinem Arm schmerzten und doch stieß er noch vier oder fünf weitere Male tief in sie hinein, ehe auch ihn sein eigener Orgasmus beinahe überraschte. Trotz der Tatsache, dass er mit einem Mal sämtliche Energie verlor, spannte sich jeder Muskel seines geschundenen Leibes an, während er sich in sie ergoß. Normalerweise wäre er direkt von ihr abgerückt, doch dieses Mal wollte er das nicht sofort. Schwer atmend und mit einem metallischen Geschmack im Mund, hob er den Kopf von ihrer Brust und grinste sie breit an. Das Haar war wirr und schweißverklebt an seiner Stirn und seufzend stützte er sich genug auf die Ellenbogen, dass er nicht mit dem vollen Gewicht auf ihr lag und sie noch Raum zum Atmen hatte.
      "Das war...", wisperte er mit rauer Stimme und räusperte sich. "Das war so viel besser als das letzte Mal..."
      Vielleicht war es die neu gefundene Freiheit, die sie genoßen. VIelleicht auch, dass er diesmal nicht alles überdachte oder sich in Erinnerung rief, dass sie eigentlich Jemand anderen...Aber vielleicht war es auch gerade das. August wusste es nicht und gab sich auch nicht damit ab. Viel eher berührte er mit seinen Lippen zart ihre und ließ dabei an der ungezügelten Wildheit vermissen, die ihn gerade noch erfüllt hatte. Auch wenn ihm heiß war und es sicherlich nicht zu den hygienischsten Sachen gehörte, wollte er nicht von ihr weg. Um nichts in der Welt.
      "Ich hoffe, Perley hat das nicht gehört"; kicherte er verhalten und legte seine Stirn an ihre Schulter.

      The more that I reach out for heaven
      The more you drag me to hell
    • Ember wusste nicht, wie lange sie mit geschlossenen Augen einfach nur da lag und die letzten Wellen ihres Höhepunkts auslaufen ließ. Ihr Atem klang ihr überlaut in den eigenen Ohren, während ihr Körper noch immer nach mehr Sauerstoff verlangte. Irgendwann realisierte sie, wie das Gewicht von ihrer Brust wich. Mühsam zwang sie ihre Lieder einen Spalt breit auseinander bis sie den Zauberer, abgestützt auf seinen Ellbogen, noch immer über sich sah. Ein Vibrieren ging durch ihre Schenkel als sie sie auf der angewinkelten Haltung etwas ausstreckte.
      „Also, ich fand die sieben Mal im Twisted Mind jetzt nicht unbedingt schlecht“, schmunzelte sie und befand in dieser Sekunde, dass er dringend eine Dusche notwendig hatte. Vielleicht sie ja auch. „Allerdings muss ich dir recht geben, dass es wirklich gut war. Was kein Wunder ist wenn man bedenkt, dass ich dir dein Leben gerettet hab.“
      Das Schmunzeln wuchs zu einem Grinsen heran bevor er sich zu ihr beugte und ihre Lippen fand. Ein Seufzen entfleuchte ihr weil sie einen inbrünstigen Kuss erwartet hatte. Stattdessen überraschte er sie mit so viel Feingefühl und etwas, das sie tatsächlich als tiefe Zuneigung und Hingabe beschreiben würde. Ihre Lippen streichelten sich eigentlich nur, doch das reichte, damit sie leicht zuckte und sich daran erinnerte, dass er noch immer in ihr war.
      August legte seine Stirn an ihre Schulter, zeitgleich legte sie ihm sanft die Hände auf den Rücken. Ihre flachen Hände fuhren in unregelmäßigen Bahnen über seinen Rücken auf und ab. „Wenn, dann hat er nur mich gehört und nicht dich. Ich steh zu meinem Vergnügen, da kann meinetwegen auch der Nachbar alles gehört haben. Du kannst mir nicht erzählen, dass dein kleiner Butler nicht so viel Grips besitzt, um Eins und Eins zusammenzuzählen.“
      Leicht drehte Ember den Kopf zur Tür und beäugte sie, so als erwartete sie bereits, dass besagter Hauswirtschaftler schon davor stand und darauf wartete, nicht das schlechteste aller Timings zu erwischen. Wenn er jetzt reinkam, würde August ihn einen Kopf kürzer machen. So viel Verstand besaß der gute Perley mit Sicherheit, sodass er maximal lauschen würde. Was er offiziell ja gar nicht gerne tat.
      „Gib's zu, du willst, dass er es gehört hat. Damit er weiß, dass er dir gut geht“, spottete sie und lachte heiser unter ihm auf. Dann fügte sie viel lauter hinzu: „Er kann ruhig hören, dass du Spaß hast!“ Ein weiteres Lachen folgte dem Ersten und sie rechnete bereits damit, dass er ihr eine Hand auf den Mund drückte, um sie endlich zum Stillschweigen zu bringen. „Ne Dusche täte ihm jetzt gar nicht schlecht!“
      Danach brachte sie ihren Mund näher an sein Ohr heran, um deutlich leiser weiterzusprechen. „Oder wir gehen beide. Ich muss gestehen, ich würde ja schon gern von dir auf Händen getragen werden, aber ich glaub, dafür bist du noch nicht wieder in Form.“
    • Als sie von ihrer Nacht im Twisted Mind sprach, ging ein kurzer Schatten durch sein Gesicht, ehe er sich dem Grinsen anschloss. Sie konnte es wirklich nicht lassen. Als müsste sie sich ständig selbst bestätigen. Vielleicht weil es kein anderer tat. Sachte drehte er das Gesicht wieder zu ihr und schmeckte nochmals ihre Lippen, ehe er seufzend den Kopf hob.
      "Nicht dass die Nacht nicht gut war"; begann er. "Aber dsas hier war besser. So viel besser. Und ja, vielleicht solltest du mir öfter das Leben retten, wenn das zu solch einem Vergnügen führt."
      Schmunzelnd lauschte er ihr und atmete an ihre Halsbeuge, während er gleichzeitig das Kraulen seines Rückens genoß und seufzte. Es wtat gut, ihre Hände auf seiner Haut zu spüren. Mit jedem Zucken, das durch ihren Leib fuhr, erinnerte sich auch August daran, dass er sich noch nicht aus ihr herausgezogen hatte und die Natur offenbar auch nichts dagegen unternehmen wollte, wie es erschien. Zumindest spürte er jede Muskelbewegung überdeutlich und es trieb ihm Schauer der Erregung über den Rücken.
      "Nein, ich denke auch, dass er diverse Extrarunden dreht", murmelte er an ihrem Hals und vergrub seine Lippen an der weichen Haut. "Und wenn du mich so fragst...Ja, ich will, dass er weiß, dass wir Spaß haben. Nicht weil er es ist, sondern weil es meinetwegen die ganze Welt wissen kann."
      Also drückte er ihr nicht die Hand auf den Mund sondern hob sich nur an um ihr beim Spotten ins Gesicht zu sehen und zu lächeln. Aber in einem hatte sie leider Recht. Eine Dusche täte ihnen gut. Und gerade wollte er sich bereits aufschwingen und setzte seinen Leib sachte in Bewegung, da er innehielt und ihren Mund an seinem Ohr spürte.
      Herrgott..., dachte August und ertappte sich dabei, wie er nun begann, verräterisch in ihr zu zucken. Das Summen, Wispern und Pfeifen an seinem Ohr machte ihn beinahe wahnsinnig und sein Verstand brauchte eine ganze Minute länger, um zu verstehen, was sie gesagt hatte.
      "Ich würde dich gerne auf Händen tragen, aber da stimme ich dir leider zu...", murmelte er und grinste. "Aber das gemeinsame Duschen nehme ich an. Auch wenn ich für nichts garantiere, wenn du nackt vor mir stehst und Wasser auf deinem Körper hast."
      Soviel musste gesagt werden.
      Seufzend küsste er sie ein letztes Mal, ehe er das Unvermeidliche endlich zuließ. Langsam, viel zu langsam zog er sich aus der alles umfassenden Wärme heraus und legte sich seufzend auf die Seite, ehe er sich langsam erhob und dem Schwindel entgegenwirkte, der seinen Verstand befiel. Merkwürdigerweise fühlte er sich nicht schwach. Oder verletzt. Er fühlte sich wahrhaftig großartig! Als würde er Bäume ausreißen können!
      "Alsdann...", wisperte er und sah zu Ember, als er sich erhob. "Handtragen kann ich nicht anbvieten, aber ich denke, ich kann dir helfen aufzustehen. Die Handtücher können wir von hier mitnehmen. Ich denke nicht, dass Perley schon wieder hier ist. Ich spüre ihn nicht und höre ihn nicht. Also entweder ist er besser als Jäger geworden, oder er ist noch unterwegs."
      Ein jungenhaftes Grinsen umspielte sein Gesicht als er ihr die Hand reichte.

      The more that I reach out for heaven
      The more you drag me to hell
    • Schon immer hatte Ember einen Hang dazu gehabt, ihre Liebhaber gezielt zu necken. August bildete da keine Ausnahme und sie grinste überschwänglich, als er nach ihren Worten an seinem Ohr erstarrte und sie seine Reaktion auch in ihrem Inneren spüren konnte.
      „Das Wasser auf meinem wunderschönen Körper ist ein Trigger für dich? Spannend“, erwiderte sie kurz bevor er sie dann doch noch einmal küsste. Sie gab ihn mit ihren Beinen frei und erschauderte kurz, als er sich komplett ihr entzog. Sofort klappte sie ihre Beine zusammen, das Bett wollte sie nicht unbedingt auch noch versauen. Wobei es ja sein Problem dann wäre, was er ja auch verursacht hatte.... Ihr Blick war an seine Gestalt geheftet, die einmal kurz wankte, kaum stand er auf eigenen Füßen. Dann aber fing er sich sofort und nichts wies mehr darauf hin, dass er vor Minuten oder Stunden hätte längst tot sein können. Seltsam...
      Ohne zu zögern griff Ember nach Augusts Hand und war sofort darüber erleichtert, dass seine Hand noch immer warm war. Die Erinnerung, wie kalt sie sich angefühlt hatte war schrecklich gewesen und nicht zu wiederholen. Also fischte sie fluchs nach einem Handtuch, um etwaige Spuren rechtzeitig aufzufangen.
      „Du spürst ihn nicht. Irgendwie klingt das ein bisschen seltsam.“ Noch immer grinste sie, eine Nachwehe des Serotonins, das immer noch durch ihre Blutbahnen zirkulierte. „Aber das heißt ja, wir können ungestört unserer Wege ziehen!“
      Mit ihrer anderen Hand hielt sie eisern an Augusts fest und zog ihn beinahe hinter sich her. Mit der anderen hatte sie das Handtuch auf Brusthöhe gehalten, sodass er permanent ihren entblößten Rücken vor Augen hatte. Insgeheim hoffte sie darauf, dass Perley einfach besser darin geworden war, unsichtbar für diesen Rogue zu sein. Das Gesicht, dass er machen würde wenn er seinen Meister nackt hinter ihr im Flur stehend sehen würde, wäre sicherlich unbezahlbar.
      Und so lugte Ember nur kurz in den Flur, wo sie jedoch niemanden entdecken konnte. Schnell tappste sie barfuß mit August im Schlepptau die zwei Türen weiter ins Badezimmer, wobei sie inständig hoffte, dass Noland einfach nicht auf die Idee kam, aus seinem Zimmer zu kommen. Aber der war eh wie ein Phantom kaum noch zu sehen gewesen, weshalb sie auch jetzt ungesehen mit August im Bad verschwand. Mit einem Klicken schloss sie die Tür hinter ihnen wieder ab bevor sie das Handtuch zur Seite warf und ihn direkt unter die Dusche zog.
      In Eigenregie nahm sie den Duschkopf herab, um das Wasser anzustellen und sie beide nicht direkt schock zu frosten. Zischend hielt sie den Kopf auf eine Ecke der überschaubaren Duschkabine gerichtet während sie sich ihre Haare aus dem Gesicht schüttelte. „Ich muss ja eine sehr belebende Wirkung auf dich haben. Dass du jetzt schon wieder ohne Probleme stehen und gehen kannst sah vor ein paar Stunden überhaupt nicht danach aus. Geschweige denn...“, ihr Blick wanderte zu seiner Hüfte, „vollen Einsatz zu leisten. Und jetzt musst du mir noch einmal kurz erklären, warum du Wasser so anregend findest.“
      Ember hatte das Timing abgewartet bis das Wasser warm war, um es nun provokativ über ihre Schlüsselbeine abwärts laufen zu lassen. Die Brause hielt sie mit der einen Hand knapp unter ihrem Kinn während die andere langsam über ihre Rundungen strich.
    • Sorgsam darauf achtend nicht zu viele Geräusche zu machen, eilte August ihr hinterher, nachdem sie vom Bett aufgestanden waren. Beide machten sich nicht die Mühe, sich Klamotten überzuwerfen, sondern gingen wie die Götter sie schufen auf den Flur hinaus. Zu seiner großen Erleichterung stand dort kein lauschender Perley, der sich schreiend zurückzog. Und offenbar hatte auch seine Intuition nicht im Stich gelassen. Perley war nicht zu bemerken, auch wenn er Embers Bemerkung nicht vergessen hatte.
      Seufzend betrat er das Badezimmer und lehnte sich an das Holz. Er versuchte, nicht gleich einen Heldentod an Nervosität zu sterben, während er zu Ember hinsah und gleich vergaß, dass sie bereits eine Runde hinter sich hatten. Und er schwören könnte, dass es nicht die letzte blieb.
      "Also erst einmal!", begann er und löste sich von dem Holz, um näher an Ember heran zu kommen. "Das klingt gar nicht falsch. Ich kann Auren wahrnehmen und deshalb könnte ich ihn spüren, wenn ich es wollte. Ich möchte das festhalten!"
      Das Herankommen wurde ihm durch ihren Arm versüßt, der ihn unter die Dusche zog. Und auch wenn August kein Mann war, der sich allzu gerne führen ließ, so war eine nackte Ember unter dem einsetzenden Wasserstrahl auf nicht unangemessene Art und Weise anregend für sein Gehirn. Zumindest dieser Teil erweckte sich selbst zu neuem Leben und August vergaß erneut, wie man atmete und dass er eigentlich erschöpft sein sollte.
      Aber jetzt, wo er die Hand der schönen Frau beobachtete, wie sie ihre Rundungen streichelte, war alle Anstrengung der Tage vergessen. Und während sein Blick hypnotisch wie schamlos auf ihre Hand und ihren Körper gerichtet war und August gerade zum Sprechen anheben wollte, bemerkte er seinen Unterleib mit deutlichen Zuckungen erwachen. Zumindest dieser Bereich seines Körpers war wieder zu alter Härte zurückgekehrt, während er sich räusperte und kurz nach der Brause griff um sie über seinem Kopf zu halten.
      "Also...Ich habe nicht wirklich Ahnung wieso, aber es ist tatsächlich erstaunlich, dass du so eine belebende Wirkung hast. Ich fühle mich tatsächlich gut. Fantastisch sogar. Und ich weiß nicht mal wieso."
      Sein Unterleib zumindest suggerierte ihr eifrige Bereitschaft, während er wieder näher trat und ihr die Brause reichte.
      "Ich finde einfach, dass dein Körper glänzend noch wunderbarer ist als sonst. Versteh mich nicht falsch, ich vergötterte diesen Körper und seine Trägerin offenbar auch ohne aber der Hauch von Feuchtigkeit macht das ganze etwas betäubender."
      Langsam pirschte er sich unter der Dusche an sie heran und legte seine Arme auf ihre Hüften um vielleicht auch von dem kühlen Nass zu provozieren. Zumindest hatte er, wenn er an sein bestes Stück dachte, dass sich bereits provokant an ihrem Oberschenkel rieb, nicht mehr das Gefühl gleich zu platzen.
      "Ich danke dir", sagte er schließlich. "Dass du meinen tumben Arsch gerettet hast. Weiß nicht mehr ob ich es dir gesagt habe."

      The more that I reach out for heaven
      The more you drag me to hell