D & D
August wirkte eine Sekunde nicht mehr so souverän wie er es eben noch vor Jasper gewirkt hatte. Fragen...Ja, Antworten auf diverse Fragen waren in den Toren zu finden, so viel stand fest. Und während er seine bandagierten Arme betrachtete fühlte er mit einem Mal den eisigen Hauch des Schicksals auf seiner Brust, als habe sie ihn endlich auserkoren, seinem schäbigen Dasein einen Sinn zu geben.
Wie lange hatte er nach einem Sinn gesucht und ihn nicht gefunden. August war alt geworden. Älter als so Mancher in diesem Jahrhundert und doch...Noch heute sehnte er sich nach den Stimmen, die er meist nur in Gedanken hörte. Stimmen, die verstummt waren, wenn er bei Ember war und die er nicht mehr zu brauchen schien. Doch jeztt...Jetzt waren sie wieder da. Ob es ein Zeichen war?
"Ich beantworte leider nicht eine meiner Fragen", murmelte er mehr zu sich selbst als zu anderen. "Ich werde es Jasper nicht nahe bringen. Das Tor hätte niemals in diese Welt kommen sollen. Als die Menschen die Magie entdeckten erschien es das hellste aller Experimente zu sein, dieses vermaledeite Tor zu öffnen und sich seiner zu ergeben. und jetzt...Jetzt stehen wir vor einem verfluchten Bürgerkrieg nur weil es geöffnet wurde und die Menschheit sich endlich darüber im Klaren ist, dass es Schlimmeres als Zauberer auf der anderen Seite gibt..."
Perley indes sprang regelrecht zur Seite, als Noland ihn ansprach und nickte.
"Aye, Mr Noland", sagte er zackig und ordnete seinen Scheitel neu. "Ich mache mich sogleich ans Werk. Ich nehme an, Eier und Speck sind genehm?"
Als ob es eine Auswahl gäbe, dachte August grinsend und legte den Kopf an den Sessel. Was Ember wohl trieb?
Embers Wohnung
Während Ruairi von Ember zum Stuhl in der Küche geschoben wurde, fühlte er mehr und mehr die Übelkeit in sich aufsteigen. Hier war der Dunst der anderen Aura noch stark, aber zumindest erträglich. Welches Wesen emittierte eine derart starke Präsenz, dass er sich beinahe einschiss?
Seufzend ließ er sich nieder und nahm dankbar das Getränk an, das er wie einen Kurzen herab stürzte. Auf Ruairis Gesicht stand der Schweiß und die Anstrengung von Tagen, als er Ember ansah, die beinahe sorglos vor sich hin sprach. War das Nervosität oder kümmerte es sie wirklich nicht, dass ein Wesen dieser Art hier war. Ruairi wusste nicht mal ob es ein Mensch war.
"Niemand sagt das...", murmelte er um ihre Frage aufzunehmen. "Aber ich hätte nicht gedacht, dass du damit so locker umgehst. Erfahrung hin oder her, zumeist macht es den meisten doch recht Angst. Scheiße, selbst ich habe Angst und ich sollte das alles hier gewohnt sein. Aber sowas..."
Er schüttelte ungläubig den Kopf.
Schließlich fand das übliche, breite Lächeln seinen Weg in sein Gesicht zurück und beinahe war das alles vergessen, als er seine Finger in ihre legte.
"Ich freue mich auch", wisperte er. "Es erscheint lange her, nicht wahr? Mit allem, was so passiert in letzter Zeit erscheint mir die Zeit, die wir haben umso kostbarer...Gibt es was neues?"
August wirkte eine Sekunde nicht mehr so souverän wie er es eben noch vor Jasper gewirkt hatte. Fragen...Ja, Antworten auf diverse Fragen waren in den Toren zu finden, so viel stand fest. Und während er seine bandagierten Arme betrachtete fühlte er mit einem Mal den eisigen Hauch des Schicksals auf seiner Brust, als habe sie ihn endlich auserkoren, seinem schäbigen Dasein einen Sinn zu geben.
Wie lange hatte er nach einem Sinn gesucht und ihn nicht gefunden. August war alt geworden. Älter als so Mancher in diesem Jahrhundert und doch...Noch heute sehnte er sich nach den Stimmen, die er meist nur in Gedanken hörte. Stimmen, die verstummt waren, wenn er bei Ember war und die er nicht mehr zu brauchen schien. Doch jeztt...Jetzt waren sie wieder da. Ob es ein Zeichen war?
"Ich beantworte leider nicht eine meiner Fragen", murmelte er mehr zu sich selbst als zu anderen. "Ich werde es Jasper nicht nahe bringen. Das Tor hätte niemals in diese Welt kommen sollen. Als die Menschen die Magie entdeckten erschien es das hellste aller Experimente zu sein, dieses vermaledeite Tor zu öffnen und sich seiner zu ergeben. und jetzt...Jetzt stehen wir vor einem verfluchten Bürgerkrieg nur weil es geöffnet wurde und die Menschheit sich endlich darüber im Klaren ist, dass es Schlimmeres als Zauberer auf der anderen Seite gibt..."
Perley indes sprang regelrecht zur Seite, als Noland ihn ansprach und nickte.
"Aye, Mr Noland", sagte er zackig und ordnete seinen Scheitel neu. "Ich mache mich sogleich ans Werk. Ich nehme an, Eier und Speck sind genehm?"
Als ob es eine Auswahl gäbe, dachte August grinsend und legte den Kopf an den Sessel. Was Ember wohl trieb?
Embers Wohnung
Während Ruairi von Ember zum Stuhl in der Küche geschoben wurde, fühlte er mehr und mehr die Übelkeit in sich aufsteigen. Hier war der Dunst der anderen Aura noch stark, aber zumindest erträglich. Welches Wesen emittierte eine derart starke Präsenz, dass er sich beinahe einschiss?
Seufzend ließ er sich nieder und nahm dankbar das Getränk an, das er wie einen Kurzen herab stürzte. Auf Ruairis Gesicht stand der Schweiß und die Anstrengung von Tagen, als er Ember ansah, die beinahe sorglos vor sich hin sprach. War das Nervosität oder kümmerte es sie wirklich nicht, dass ein Wesen dieser Art hier war. Ruairi wusste nicht mal ob es ein Mensch war.
"Niemand sagt das...", murmelte er um ihre Frage aufzunehmen. "Aber ich hätte nicht gedacht, dass du damit so locker umgehst. Erfahrung hin oder her, zumeist macht es den meisten doch recht Angst. Scheiße, selbst ich habe Angst und ich sollte das alles hier gewohnt sein. Aber sowas..."
Er schüttelte ungläubig den Kopf.
Schließlich fand das übliche, breite Lächeln seinen Weg in sein Gesicht zurück und beinahe war das alles vergessen, als er seine Finger in ihre legte.
"Ich freue mich auch", wisperte er. "Es erscheint lange her, nicht wahr? Mit allem, was so passiert in letzter Zeit erscheint mir die Zeit, die wir haben umso kostbarer...Gibt es was neues?"
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell
