Die Stimmung hatte sich verändert, fand Ruairi.
Ihr Lächeln war nicht mehr ausgelassen, das Leuchten der Augen ein wenig verebbt und irgendwie war die Stimmung im Raum düster geworden. Der Umstand, den es aufwarf, wenn man ein derart trauriges Lied zum Besten gab. Sicherlich gab es auch einige Damen und Herren, die sich anlächelten und ihre Hände enger verschränkten, aber für Ruairi hatte es einen negativen Beigeschmack, was Ember sagte.
Er lächelte schwach, leerte sein Glas in einem Zug und seufzte.
"Danke", sagte er. "Immerhin nicht ganz blamiert. Er ist zufrieden mit sich, das stimmt. Er hat lange gekämpft um diese Stimmung zu erreichen und ich bin sehr dankbar dafür, aber heute kann er gelöst und fröhlich darüber nachdenken und muss es nicht mehr durchleben."
Eine Trennung war grausam, befand Ruairi und aus irgdendeinem Grund wollte die gelassene stimmung des Polizisten nicht zurück kehren. Er fühlte sich unsagbar schuldig, auf diesen dummen Vorschlag eingegangen zu sein und jetzt dies erzeugt zu haben. Schweigend blickte er wieder auf die Bühne, während die TÄnzerinnen wieder ihr Bestes gaben.
Zwei Stunden später
Das Programm endete mit einem kurzen Song von Logan, der sich an seine schottischen Wurzeln richtete. Ein kleiner, gälischer Song mit kleinen Ausflügen in das Theatralische udn Ruairi konnte nicht anders, als leise mitzusummen. Das Lied hatte ihnen ihre Mutter immer vorgesungen. Und mit einem Mal fühlte er sich wieder ein wenig allein in dieser Welt, die ihn merkwürdig zu beäugen schien.
Als der Vorhang sich das letzte Mal endete und das letzte Glas geleert worden war, brandete noch einmal Applaus durch den Saal, ehe die einzelnen Herrschaften sich zu erheben begannen.
Ruairi atmete aus und lehnte sich in den Sessel zurück, während er Ember ansah.
"Hattest du Spaß?", fragte er lächelnd, ehe er wieder zur leeren Bühne sah. "Ich finde es immer wieder erstaunlich, welche Kraft Musik hat, nicht wahr? Nimm zum Beispiel die Nocturne von Chopin. Es ist erstaunlich, was eine einfache Melodie zu leisten vermag, wenn man sich ihr nur ergibt. So fühle ich mich manchmal, wenn ich mit dir zusammen bin. Auch wenn es noch nicht oft war, zugegeben. Aber es gibt mir so eine Leichtigkeit, die mich schwindeln lässt. Und dann habe ich das Gefühl zu träumen und der Realität zu entgleiten..."
Er sah weiterhin zur Bühne und lächelte.
"Früher hatte ich dann eine Regel", berichtete er. "Zunächst: Kneifen. Anschließend die Finger ansehen. Dann die Finger zählen. Und zum Schluss auf die Uhr sehen. DAnn wegschauen und nochmal hinsehen. Erst dann wusste ich was real war. Merkwürdig, oder?"
Ihr Lächeln war nicht mehr ausgelassen, das Leuchten der Augen ein wenig verebbt und irgendwie war die Stimmung im Raum düster geworden. Der Umstand, den es aufwarf, wenn man ein derart trauriges Lied zum Besten gab. Sicherlich gab es auch einige Damen und Herren, die sich anlächelten und ihre Hände enger verschränkten, aber für Ruairi hatte es einen negativen Beigeschmack, was Ember sagte.
Er lächelte schwach, leerte sein Glas in einem Zug und seufzte.
"Danke", sagte er. "Immerhin nicht ganz blamiert. Er ist zufrieden mit sich, das stimmt. Er hat lange gekämpft um diese Stimmung zu erreichen und ich bin sehr dankbar dafür, aber heute kann er gelöst und fröhlich darüber nachdenken und muss es nicht mehr durchleben."
Eine Trennung war grausam, befand Ruairi und aus irgdendeinem Grund wollte die gelassene stimmung des Polizisten nicht zurück kehren. Er fühlte sich unsagbar schuldig, auf diesen dummen Vorschlag eingegangen zu sein und jetzt dies erzeugt zu haben. Schweigend blickte er wieder auf die Bühne, während die TÄnzerinnen wieder ihr Bestes gaben.
Zwei Stunden später
Das Programm endete mit einem kurzen Song von Logan, der sich an seine schottischen Wurzeln richtete. Ein kleiner, gälischer Song mit kleinen Ausflügen in das Theatralische udn Ruairi konnte nicht anders, als leise mitzusummen. Das Lied hatte ihnen ihre Mutter immer vorgesungen. Und mit einem Mal fühlte er sich wieder ein wenig allein in dieser Welt, die ihn merkwürdig zu beäugen schien.
Als der Vorhang sich das letzte Mal endete und das letzte Glas geleert worden war, brandete noch einmal Applaus durch den Saal, ehe die einzelnen Herrschaften sich zu erheben begannen.
Ruairi atmete aus und lehnte sich in den Sessel zurück, während er Ember ansah.
"Hattest du Spaß?", fragte er lächelnd, ehe er wieder zur leeren Bühne sah. "Ich finde es immer wieder erstaunlich, welche Kraft Musik hat, nicht wahr? Nimm zum Beispiel die Nocturne von Chopin. Es ist erstaunlich, was eine einfache Melodie zu leisten vermag, wenn man sich ihr nur ergibt. So fühle ich mich manchmal, wenn ich mit dir zusammen bin. Auch wenn es noch nicht oft war, zugegeben. Aber es gibt mir so eine Leichtigkeit, die mich schwindeln lässt. Und dann habe ich das Gefühl zu träumen und der Realität zu entgleiten..."
Er sah weiterhin zur Bühne und lächelte.
"Früher hatte ich dann eine Regel", berichtete er. "Zunächst: Kneifen. Anschließend die Finger ansehen. Dann die Finger zählen. Und zum Schluss auf die Uhr sehen. DAnn wegschauen und nochmal hinsehen. Erst dann wusste ich was real war. Merkwürdig, oder?"
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell
