Die Docks
Emmett Whites Gesicht erhellte sich ein wenig, als Ember zumindest auf den Trichter kam. ZWar war dies immer noch nicht die Frage, die es im Kern zu beantworten galt, aber zumindest war die Richtung korrekt.
"Die Frage ist gänzlich leicht zu beantworten", murmelte Emmett und verschränkte die Arme vor der Brust, während er hinter der Tonne hervortrat. "Warum Sie? Nun, sehr einfach: Weil Sie dort waren. Es hätte Jeder andere sein können, der August ein wenig näher gekommen war. Dies Wesen spürt genau wie ich und James hier, dass Sie sich zu August hingezogen fühlen. James mag dies aus Menschenkenntnis tun, ich jedoch sehe ihre Auraspuren. Ich sehe, dass es nicht lange her ist. Vielleicht eine halbe Nacht? Und dieses Wesen sieht es noch wesentlich mehr. Er suchte Jemanden, der AUgust nahe kommen konnte. UNd die Frage, was Sie berechtigt oder befähigt: Gar nichts, Ember. Sie sind ein normaler Mensch", kicherte Emmett.
"Aber die Tatsache ist wesentlich bemerkenswerter, wenn wir es herum drehen..."
Jetzt erst wirkte Hawthorne wie aufgewacht und räusperte sich. Er hatte eine weitere Zigarette angezündet und seufzte.
"Wieso kann der Sharokh es nicht selbst?", fragte er knurrend und sah zu Ember und Emmett.
"Und da haben wir die rechte Frage", kicherte dieser und nickte. "Weil er es eben nicht kann. Der Sharokh kann es nicht, weil es ihm nicht möglich ist."
Für einen Moment herrschte Stillschweigen in der Halle ehe Hawthorne sich geräuschvoll an den Tisch lehnte.
"Das würde heißen..."
"Haargenau, James", grinste Emmett. "Haagenau. Aber nichtsdestoweniger müssen wir sehen, dass wir August aus Julias Fängen holen. NUr lebendig ist er Ihnen nützlich, Ember."
PD
August lächelte.
Man konnte das Lächeln als boshaft oder gar grausam beschreiben, aber für manche war es einfach nur ein ambivalentes Grinsen. Das Grinsen eines Teufels eben.
"Ich bin nicht machtsüchtig", bemerkte er und sah auf seine Fingernägel, die mit einem Male länger erschienen. Seine Lippen hatten eine leichte Graufärbung angenommen und seine Augen wirkten blasser. Als sei ihnen die Farbe verloren gegangen. "Ich habe seit jeher nur eines gewollt: Eine Welt ohne Hass und Blut. Eine Welt, in der Rogues neben anderen Wesenheiten existieren können, ohne unter staatlicher Jagd zu stehen. Ich habe in den vielen Jahren meines Lebens so viele von uns leiden sehen. Sah Kinderleichen, aufgereiht in Straßen und Menschen, die um Gnade bettelten, ehe man sie abschlachtete. Alles unter der Fahne der Gerechtigkeit und des Rechts. Und nichts davon war in irgendeiner Angelegenheit gerecht, Noland. Sie selbst werden es doch noch wissen...Die Plakate, die Schmutzkampagnen, die Prozesse uns gegenüber. Und bisher haben die Menschen nur Glück gehabt, dass sich die Arkana nicht organisieren konnten, nicht wahr? Doch was wäre, wenn?"
Er räusperte sich und sein Antlitz entsprach wieder der Normalität.
"Ich muss mitnichten König oder ANführer sein", sagte er lächelnd. "Aber wenn es die Gemeinschaft will, werde ich gerne meinen bescheidenen Teil dazu beitragen, die Menschen in ihre Schranken zu weisen und ihnen zu zeigen, dass wir kein Schlachthausvieh sind. Sondern eine Partei, mit der man zu rechnen hat!"
Emmett Whites Gesicht erhellte sich ein wenig, als Ember zumindest auf den Trichter kam. ZWar war dies immer noch nicht die Frage, die es im Kern zu beantworten galt, aber zumindest war die Richtung korrekt.
"Die Frage ist gänzlich leicht zu beantworten", murmelte Emmett und verschränkte die Arme vor der Brust, während er hinter der Tonne hervortrat. "Warum Sie? Nun, sehr einfach: Weil Sie dort waren. Es hätte Jeder andere sein können, der August ein wenig näher gekommen war. Dies Wesen spürt genau wie ich und James hier, dass Sie sich zu August hingezogen fühlen. James mag dies aus Menschenkenntnis tun, ich jedoch sehe ihre Auraspuren. Ich sehe, dass es nicht lange her ist. Vielleicht eine halbe Nacht? Und dieses Wesen sieht es noch wesentlich mehr. Er suchte Jemanden, der AUgust nahe kommen konnte. UNd die Frage, was Sie berechtigt oder befähigt: Gar nichts, Ember. Sie sind ein normaler Mensch", kicherte Emmett.
"Aber die Tatsache ist wesentlich bemerkenswerter, wenn wir es herum drehen..."
Jetzt erst wirkte Hawthorne wie aufgewacht und räusperte sich. Er hatte eine weitere Zigarette angezündet und seufzte.
"Wieso kann der Sharokh es nicht selbst?", fragte er knurrend und sah zu Ember und Emmett.
"Und da haben wir die rechte Frage", kicherte dieser und nickte. "Weil er es eben nicht kann. Der Sharokh kann es nicht, weil es ihm nicht möglich ist."
Für einen Moment herrschte Stillschweigen in der Halle ehe Hawthorne sich geräuschvoll an den Tisch lehnte.
"Das würde heißen..."
"Haargenau, James", grinste Emmett. "Haagenau. Aber nichtsdestoweniger müssen wir sehen, dass wir August aus Julias Fängen holen. NUr lebendig ist er Ihnen nützlich, Ember."
PD
August lächelte.
Man konnte das Lächeln als boshaft oder gar grausam beschreiben, aber für manche war es einfach nur ein ambivalentes Grinsen. Das Grinsen eines Teufels eben.
"Ich bin nicht machtsüchtig", bemerkte er und sah auf seine Fingernägel, die mit einem Male länger erschienen. Seine Lippen hatten eine leichte Graufärbung angenommen und seine Augen wirkten blasser. Als sei ihnen die Farbe verloren gegangen. "Ich habe seit jeher nur eines gewollt: Eine Welt ohne Hass und Blut. Eine Welt, in der Rogues neben anderen Wesenheiten existieren können, ohne unter staatlicher Jagd zu stehen. Ich habe in den vielen Jahren meines Lebens so viele von uns leiden sehen. Sah Kinderleichen, aufgereiht in Straßen und Menschen, die um Gnade bettelten, ehe man sie abschlachtete. Alles unter der Fahne der Gerechtigkeit und des Rechts. Und nichts davon war in irgendeiner Angelegenheit gerecht, Noland. Sie selbst werden es doch noch wissen...Die Plakate, die Schmutzkampagnen, die Prozesse uns gegenüber. Und bisher haben die Menschen nur Glück gehabt, dass sich die Arkana nicht organisieren konnten, nicht wahr? Doch was wäre, wenn?"
Er räusperte sich und sein Antlitz entsprach wieder der Normalität.
"Ich muss mitnichten König oder ANführer sein", sagte er lächelnd. "Aber wenn es die Gemeinschaft will, werde ich gerne meinen bescheidenen Teil dazu beitragen, die Menschen in ihre Schranken zu weisen und ihnen zu zeigen, dass wir kein Schlachthausvieh sind. Sondern eine Partei, mit der man zu rechnen hat!"
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell
