Der Raum, den Ember abging, schien sich in seiner Stimmung zu verändern. Ein kleiner Luftzug kam auf und legte sich genauso schnell wieder. Als würde eine Tür geöffnet und wieder geschlossen, drang ein grobes Klopfen an die Oberfläche des Hörens und nahm kurz den Koffer ein. Kurz danach erfolgte wieder eine beinahe gespenstische Ruhe. Nur die Schritte des Arcana in der oberen Etage waren hörbar, wie er auf und gab ging und scheinbar mit sich selbst sprach.
Doch dann erhob sich eine Stimme, hörbar für alle die, die hören wollten, so erschien es. Beinahe so, als würde der Spiegel zum Leben erwachen, warf er Wellen wie ein See, in den man einen Stein geschmissen hatte und eine flüsternde Kreischstimme hallte in Embers Ohren (oder vielleicht ihrem Kopf) wider:
"Ich weiß, wenn ich geh, wird die volle Wahrheit mit mir sterben,
sodann wird ihr ganzes Sein nicht mehr als ein lügend Werben?
Wenn sich gar niemand ihrer Geschichte erinnert?
Wenn niemand die traurig' Sage erzählt? Niemand, der am Leide zehrt?
Stellt euch nun vor: eine Nacht, stygisch schwarz, während ihr wohlig und warm,
Imaginiert den Sturm , der heulend und unausweichlich daher kam,
und wenn ihr nun bereit seid und ich besitz' euer vollstes Ohr
werd ich erzählen die Geschicht' des Hauses Foremar von Bamburgh's Shore.
Wo eine Familie lebte - doch was merkwürdig war
war nicht das Leben, sondern das Verschwinden immerdar
Nicht eine Seel' war zu finden, von der Halle bis zur kleinsten Kammer,
das große Haus Foremar stand von da ab stand leer, ohne Jammer...
Sie lebten in einem Haus, gebaut aus Traum und gebranntem Stein,
von sich selbst gar freilich eingenommen,
gaben guten Freunden ein Heim und einigen finster'n Gestalten,
Sirenen lauerten, kann es sein, dass die Schreie nicht verhallten?
Kümmerten sie sich je um andere als sich selbst?
Warum sollte man sich also um sie scheren, mein Kind
Leere Räume, nicht viel Hinterlassen auf alten Regalen,
sie endeten im Rauch, aber Wahrheit flüstert nur der Wind.
Aber sie sind alle bereits lange fort...
Ein Rätsel, was mit ihnen geschah,
Heut' weiß kaum Jemand mehr, dass sie hier lebten,
noch warum sie im Rauch verschwanden,
Sie sind alle bereits lange fort...
Vielleicht lebten zu viele Monster unter der Stiege,
man weiß nicht, wurden sie ausgesetzt oder gebannt?
Sahen das Jüngste Fremdaugen, als es lag in der Wiege?
Waren sie begeistert als sie verschwand?
Niemand weiß, ob verwirrt oder geführt,
Staubig' Kammern, keine Diener zum Verräumen
Weinten sie, oder gingen sie fort ohen Reu'
Kein Lebwohl, kein Reden oder Debatten...
Hach...Sie sind alle bereits lange fort..."
Es dauerte einen kurzen Moment, da die Spiegelwellen sich wieder zu glätten vermochten und die Stimme in irhem Kopf verhallte. Für einen Moment wehte noch ein zarter Wind, der leicht nach Apfelbäumen und Zimt roch durch den Raum, ehe sich August am Fuß der Treppe räusperte.
"Wie ich sehe, hast du Gefallen am Flüsterspiegel gefunden" sagte er.
Doch dann erhob sich eine Stimme, hörbar für alle die, die hören wollten, so erschien es. Beinahe so, als würde der Spiegel zum Leben erwachen, warf er Wellen wie ein See, in den man einen Stein geschmissen hatte und eine flüsternde Kreischstimme hallte in Embers Ohren (oder vielleicht ihrem Kopf) wider:
"Ich weiß, wenn ich geh, wird die volle Wahrheit mit mir sterben,
sodann wird ihr ganzes Sein nicht mehr als ein lügend Werben?
Wenn sich gar niemand ihrer Geschichte erinnert?
Wenn niemand die traurig' Sage erzählt? Niemand, der am Leide zehrt?
Stellt euch nun vor: eine Nacht, stygisch schwarz, während ihr wohlig und warm,
Imaginiert den Sturm , der heulend und unausweichlich daher kam,
und wenn ihr nun bereit seid und ich besitz' euer vollstes Ohr
werd ich erzählen die Geschicht' des Hauses Foremar von Bamburgh's Shore.
Wo eine Familie lebte - doch was merkwürdig war
war nicht das Leben, sondern das Verschwinden immerdar
Nicht eine Seel' war zu finden, von der Halle bis zur kleinsten Kammer,
das große Haus Foremar stand von da ab stand leer, ohne Jammer...
Sie lebten in einem Haus, gebaut aus Traum und gebranntem Stein,
von sich selbst gar freilich eingenommen,
gaben guten Freunden ein Heim und einigen finster'n Gestalten,
Sirenen lauerten, kann es sein, dass die Schreie nicht verhallten?
Kümmerten sie sich je um andere als sich selbst?
Warum sollte man sich also um sie scheren, mein Kind
Leere Räume, nicht viel Hinterlassen auf alten Regalen,
sie endeten im Rauch, aber Wahrheit flüstert nur der Wind.
Aber sie sind alle bereits lange fort...
Ein Rätsel, was mit ihnen geschah,
Heut' weiß kaum Jemand mehr, dass sie hier lebten,
noch warum sie im Rauch verschwanden,
Sie sind alle bereits lange fort...
Vielleicht lebten zu viele Monster unter der Stiege,
man weiß nicht, wurden sie ausgesetzt oder gebannt?
Sahen das Jüngste Fremdaugen, als es lag in der Wiege?
Waren sie begeistert als sie verschwand?
Niemand weiß, ob verwirrt oder geführt,
Staubig' Kammern, keine Diener zum Verräumen
Weinten sie, oder gingen sie fort ohen Reu'
Kein Lebwohl, kein Reden oder Debatten...
Hach...Sie sind alle bereits lange fort..."
Es dauerte einen kurzen Moment, da die Spiegelwellen sich wieder zu glätten vermochten und die Stimme in irhem Kopf verhallte. Für einen Moment wehte noch ein zarter Wind, der leicht nach Apfelbäumen und Zimt roch durch den Raum, ehe sich August am Fuß der Treppe räusperte.
"Wie ich sehe, hast du Gefallen am Flüsterspiegel gefunden" sagte er.
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell
