Geduldig hörte Cain einfach nur zu. Nicht einmal unterbrach er das eingeschüchterte Mädchen und ärgerte sich mit jeder Silbe mehr über sich selbst. Warum hatte er sich auch einfach nicht unter Kontrolle? Es war einfach so schnell gegangen, wie ein unbewusste Übersprungshandlung. Die Kluft zwischen ihnen war noch weiter aufgeklafft, wie der finstere Schlund eines Ungeheuers. Und dieses Monster saß in ihrem Kopf und hörte offenbar auf die Namen Anfuris.
Verstehend nickte Cain und damit seiner Finger etwas zu tun hatten, griff er nach den beiden Pappbechern und stellte diese zwischen sich und Slyea, als wäre es die kleinste Mauer der Welt. Vorsichtig zog er das Tablett vom Stuhl. Offensichtlich würden sie auf dem Boden frühstücken. Zumindest hatten sie so genug Platz sich auf Augenhöhe gegenüber zu sitzen.
"Es tut mir leid. Ich werde in Zukunft darauf achten, die nicht zu berühren, wenn dir das unangenehm ist.", murmelte Cain und schob ihr den Pappbecher mit süßem Tee zu, während er nach dem Kaffee griff. Bei allem Verständnis, nach der Aktion brauchte er Koffein. Generell sollte er auf mehr Abstand achten, aber etwas zog ihn zu Sylea und er hätte beinahe Anifuris dafür verantwortlich gemacht. Wer wusste schon, welche Impulse diese bösartige Seele in seinem Kopf verankert hatte. Eine schlechte Ausrede für sein Verhalten, aber besser als nichts.
Cain griff nach einem der hart gekochten Eier und begann die Schale zu entfernen, während er sich einen Augenblick zum Nachdenken nahm. Auffoderung schob er ihr das mitgebrachte Frühstück hin, das sie bisher noch nicht angerührt hatte.
"Vielleicht kann ich ein wenig verstehen, wie du dich fühlst. Allerdings ist es bei mit weniger die Berührung, als die Gefühle, die ich spüre. Gerade als ich jünger war, hatte ich Schwierigkeiten die Emotionen anderer von meinen eigenen zu trennen. Das ging über gewöhnliche Empathie hinaus. Ich habe gelernt mich davor abzuschotten, aber manchmal sind Gefühlte wie Panik, Zorn oder...oder Liebe so stark und plötzlich, dass ich die Tür nicht rechtzeitig schließen kann. Es ist wie eine Welle, die dich überrollte ohne die Möglichkeit sich festzuhalten. Es reißt dich mit." Cain schüttelte den Kopf und zwang sich wieder zu Schweigen, während er schließlich an dem Kaffee nippte, der mittlerweile nur noch lauwarm war.
"Wie deine Angst, nachdem du bewusst erwacht bist...", fügte er mit gesenktem Blick hinzu, während er in den Kaffeebecher starrte, als gäbe es nichts Intressanteres.
"Ich frage mich...", setzte er langsam an. "... ob es eine Möglichkeit gibt zu erkennen, wer von euch beiden gerade die Kontrolle hat. Scheinbar ist Anifuris dazu in der Lage meine Sinne als Seeker zu überlisten." Und auf den Umstand, war er nun wirklich nicht stolz. Es war eine Schande, dass er sich so leicht hatte hinters Licht führen lassen.
Verstehend nickte Cain und damit seiner Finger etwas zu tun hatten, griff er nach den beiden Pappbechern und stellte diese zwischen sich und Slyea, als wäre es die kleinste Mauer der Welt. Vorsichtig zog er das Tablett vom Stuhl. Offensichtlich würden sie auf dem Boden frühstücken. Zumindest hatten sie so genug Platz sich auf Augenhöhe gegenüber zu sitzen.
"Es tut mir leid. Ich werde in Zukunft darauf achten, die nicht zu berühren, wenn dir das unangenehm ist.", murmelte Cain und schob ihr den Pappbecher mit süßem Tee zu, während er nach dem Kaffee griff. Bei allem Verständnis, nach der Aktion brauchte er Koffein. Generell sollte er auf mehr Abstand achten, aber etwas zog ihn zu Sylea und er hätte beinahe Anifuris dafür verantwortlich gemacht. Wer wusste schon, welche Impulse diese bösartige Seele in seinem Kopf verankert hatte. Eine schlechte Ausrede für sein Verhalten, aber besser als nichts.
Cain griff nach einem der hart gekochten Eier und begann die Schale zu entfernen, während er sich einen Augenblick zum Nachdenken nahm. Auffoderung schob er ihr das mitgebrachte Frühstück hin, das sie bisher noch nicht angerührt hatte.
"Vielleicht kann ich ein wenig verstehen, wie du dich fühlst. Allerdings ist es bei mit weniger die Berührung, als die Gefühle, die ich spüre. Gerade als ich jünger war, hatte ich Schwierigkeiten die Emotionen anderer von meinen eigenen zu trennen. Das ging über gewöhnliche Empathie hinaus. Ich habe gelernt mich davor abzuschotten, aber manchmal sind Gefühlte wie Panik, Zorn oder...oder Liebe so stark und plötzlich, dass ich die Tür nicht rechtzeitig schließen kann. Es ist wie eine Welle, die dich überrollte ohne die Möglichkeit sich festzuhalten. Es reißt dich mit." Cain schüttelte den Kopf und zwang sich wieder zu Schweigen, während er schließlich an dem Kaffee nippte, der mittlerweile nur noch lauwarm war.
"Wie deine Angst, nachdem du bewusst erwacht bist...", fügte er mit gesenktem Blick hinzu, während er in den Kaffeebecher starrte, als gäbe es nichts Intressanteres.
"Ich frage mich...", setzte er langsam an. "... ob es eine Möglichkeit gibt zu erkennen, wer von euch beiden gerade die Kontrolle hat. Scheinbar ist Anifuris dazu in der Lage meine Sinne als Seeker zu überlisten." Und auf den Umstand, war er nun wirklich nicht stolz. Es war eine Schande, dass er sich so leicht hatte hinters Licht führen lassen.
“We all change, when you think about it.
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
