Eine ganze Weile lang starrte der Elf in den silberbehandelten Spiegel und seufzte schwer.
Was für ein Bild gab er ab? Einen mächtigen Krieger? Die Muskeln an seinen Armen schienen bereits jetzt verkümmert und sein Leib war hälftig auf eine Holzkrücke gestützt, die ihn lächerlich dreinblicken ließ. Er vertraute seinem Bein noch nicht so wie er sollte und doch hatte ihn Viola dazu gedrängt, diesen Versuch zu machen. Die Gewänder der Menschen waren immer noch an einigen Stellen zu weit und streckenweise zu kurz, aber das mochte nicht sein Problems ein. Die Menschen beachteten ihn ohnehin nur argwöhnisch oder gar nicht.
"Ich bin soweit", rief er nach draußen und stellte seine Krücke an die Wand.
Ein letztes Mal blickte er zu der Bettstatt, die allzu lange sein Zuhause gewesen war und sah an seinem Bein herunter. Noch immer fühlte es sich wackelig und beinahe unsicher an, aber es blieb nichts anderes.
Schweigsam machte er sich mit verzerrtem Gesicht auf den Weg. Der Gang des Elfen hatte nichts mehr mit der leichtfüßigen Art und Weise gemeinsam, die er vormals an den Tag gelegt hatte. Stattdessen verlagerte er das Gewicht falsch und humpelte ein wenig zu stark, ehe er nach drei Schritten merkte, dass das Bein ihn aushielt.
Zwar wurde das Humpeln nur ein wenig besser, aber er konnte die restlichen Schritte aus eigener Kraft bewerkstelligen.
Schweigsam trat er durch die Tür und schirmte die Augen gegen das Sonnenlicht ab, das ihn mitsamt der Heilerin empfing, die wie immer ein Buch auf dem Schoß trug.
"Ich bin da", murmelte er und humpelte recht unsicher auf Viola zu. "Vielleicht noch nicht ganz in alter Geschwindigkeit, aber durchaus einsatzbereit. Befürchte nur, dass wir für die Rückreise ein wenig länger brauchen, wenn wir keine Pferde erhalten."
Ein Lächeln umspielte seine Lippen und leichter Spott zeigte sich darauf als er neben ihr zu stehen kam.
"Etwas gehört?", fragte er.
Und beinahe - als würde die Antwort bereits vorbestimmt sein - unmittelbar ertönte ein lautes Geschnatter, was in einem kurzen Ruf und einer abschließenden Ankunft eines zerstreuten Pompidou endete.
Das Ratsmitglied trug dieses Mal eine rote Robe und sein silbergraues Haar wirkte leicht wirr, während er sich den Staub von den Klamotten klopfte.
"Gute Güte noch eins", schimpfte er, während er den Weg zu Viola und dem Elfen zu schließen begann. "Guten Morgen allerseits! Entschuldigt bitte mein rüdes Eindringen, aber es ist schwerer als eine Audienz bei Euch als bei dem Fürsten zu erhalten. Verzeihung verzeihung, haha..."
Langsam näherte er sich und zog ein knittriges PErgament aus seinem Mantel und reichte es grinsend Viola.
"Ich wollte Euch die Kunde nicht vorenthalten. Mein Bote kam gestern Nacht zurück und hatte eine Nachricht für Euch, Frau Viola."
Was für ein Bild gab er ab? Einen mächtigen Krieger? Die Muskeln an seinen Armen schienen bereits jetzt verkümmert und sein Leib war hälftig auf eine Holzkrücke gestützt, die ihn lächerlich dreinblicken ließ. Er vertraute seinem Bein noch nicht so wie er sollte und doch hatte ihn Viola dazu gedrängt, diesen Versuch zu machen. Die Gewänder der Menschen waren immer noch an einigen Stellen zu weit und streckenweise zu kurz, aber das mochte nicht sein Problems ein. Die Menschen beachteten ihn ohnehin nur argwöhnisch oder gar nicht.
"Ich bin soweit", rief er nach draußen und stellte seine Krücke an die Wand.
Ein letztes Mal blickte er zu der Bettstatt, die allzu lange sein Zuhause gewesen war und sah an seinem Bein herunter. Noch immer fühlte es sich wackelig und beinahe unsicher an, aber es blieb nichts anderes.
Schweigsam machte er sich mit verzerrtem Gesicht auf den Weg. Der Gang des Elfen hatte nichts mehr mit der leichtfüßigen Art und Weise gemeinsam, die er vormals an den Tag gelegt hatte. Stattdessen verlagerte er das Gewicht falsch und humpelte ein wenig zu stark, ehe er nach drei Schritten merkte, dass das Bein ihn aushielt.
Zwar wurde das Humpeln nur ein wenig besser, aber er konnte die restlichen Schritte aus eigener Kraft bewerkstelligen.
Schweigsam trat er durch die Tür und schirmte die Augen gegen das Sonnenlicht ab, das ihn mitsamt der Heilerin empfing, die wie immer ein Buch auf dem Schoß trug.
"Ich bin da", murmelte er und humpelte recht unsicher auf Viola zu. "Vielleicht noch nicht ganz in alter Geschwindigkeit, aber durchaus einsatzbereit. Befürchte nur, dass wir für die Rückreise ein wenig länger brauchen, wenn wir keine Pferde erhalten."
Ein Lächeln umspielte seine Lippen und leichter Spott zeigte sich darauf als er neben ihr zu stehen kam.
"Etwas gehört?", fragte er.
Und beinahe - als würde die Antwort bereits vorbestimmt sein - unmittelbar ertönte ein lautes Geschnatter, was in einem kurzen Ruf und einer abschließenden Ankunft eines zerstreuten Pompidou endete.
Das Ratsmitglied trug dieses Mal eine rote Robe und sein silbergraues Haar wirkte leicht wirr, während er sich den Staub von den Klamotten klopfte.
"Gute Güte noch eins", schimpfte er, während er den Weg zu Viola und dem Elfen zu schließen begann. "Guten Morgen allerseits! Entschuldigt bitte mein rüdes Eindringen, aber es ist schwerer als eine Audienz bei Euch als bei dem Fürsten zu erhalten. Verzeihung verzeihung, haha..."
Langsam näherte er sich und zog ein knittriges PErgament aus seinem Mantel und reichte es grinsend Viola.
"Ich wollte Euch die Kunde nicht vorenthalten. Mein Bote kam gestern Nacht zurück und hatte eine Nachricht für Euch, Frau Viola."
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell