Andvari lachte darüber, dass Volgast derart aus dem Raum stürmte. Noch mehr als Tilda mit ihrer gewohnten Trockenheit bemerkte, dass keine Richtung festgelegt worden war.
"Oh, er wird jeden ansprechen", bestätigte der Elf und fragte sich einmal mehr, warum er die Verrückten gerufen hatte.
Aus der Ferne konnte man leicht verzerrte Schreie hören, als der Riese vermutlich an einem weiteren Passanten vorbei kam und diesen nach dem Weg anbrüllte. Er würde Meliorn finden, soviel stand fest. Die Frage war eher wie viele Bürger den Schocktod dabei starben.
Noch während sie gemeinsam die Schänke verließen, geraute Andvari wieder mal, weshalb sie eigentlich hier waren.
Zwischenzeitlich hatte sich die Sonne über die Dächer erhoben und die Welt in ein graues, aber durchaus helles Kleid getaucht. Die Menschen wuselten bereits wieder umher und es wirkte wie eine traute Szenerie, wenn man außer Acht ließ, dass eine gewisse Schwere über allem lag. Als würde die Stadt selbst wissen, was sie erwartete.
Symon wackelte neben Tilda her, während Andvari sich nach hitnen ziehen ließ.
"Ach, det nötigste, det nötigste", winkte er ab und zog erneut seine klobige Pfeife aus dem Holster an seinem Gürtel. Vermutlich war dieses eigentlich für ein Messer gedacht, aber welcher Zwerg kämpfte mit Messern? Nur Elfen taten dies.
"Ick ha' scho' Krije jeführt mit weitaus wenijer, weeßte? Dajejen is det hier rüschtisch anjenehm. Schnieke, wie mer in den Minen sagen! Und Bauern sin' die besten Krawallmacher, ick sachet dir!"
Andvari indes beugte sich leicht zu Viola und seufzte.
"Was soll ich sagen...", murmelte er. "Die beiden waren in den Zeiten, in denen sie beide eine Familie brauchten, genau das füreinander. Sylvar fand ein Kind, das seinen Kräften entsprach. Einen weiblichen Dagda. Sehr selten, musst du wissen. Er entschloss sich früh, sie zu unterweisen, aber mit der Zeit wurde mehr daraus. Lysandra wuchs ihm wie eine Schwester ans Herz, während sie ihn abgöttisch liebte, ja gar verehrte. Also offiziell war es nie mehr als eine Schülerin und ein Meister. Aber inoffiziell und aus Lysandras Richtung war es mehr. Viel mehr. Und ich fürchte, sie wird mich halb tot prügeln, wenn sie erfährt, dass ich es zugelassen habe."
"Oh, er wird jeden ansprechen", bestätigte der Elf und fragte sich einmal mehr, warum er die Verrückten gerufen hatte.
Aus der Ferne konnte man leicht verzerrte Schreie hören, als der Riese vermutlich an einem weiteren Passanten vorbei kam und diesen nach dem Weg anbrüllte. Er würde Meliorn finden, soviel stand fest. Die Frage war eher wie viele Bürger den Schocktod dabei starben.
Noch während sie gemeinsam die Schänke verließen, geraute Andvari wieder mal, weshalb sie eigentlich hier waren.
Zwischenzeitlich hatte sich die Sonne über die Dächer erhoben und die Welt in ein graues, aber durchaus helles Kleid getaucht. Die Menschen wuselten bereits wieder umher und es wirkte wie eine traute Szenerie, wenn man außer Acht ließ, dass eine gewisse Schwere über allem lag. Als würde die Stadt selbst wissen, was sie erwartete.
Symon wackelte neben Tilda her, während Andvari sich nach hitnen ziehen ließ.
"Ach, det nötigste, det nötigste", winkte er ab und zog erneut seine klobige Pfeife aus dem Holster an seinem Gürtel. Vermutlich war dieses eigentlich für ein Messer gedacht, aber welcher Zwerg kämpfte mit Messern? Nur Elfen taten dies.
"Ick ha' scho' Krije jeführt mit weitaus wenijer, weeßte? Dajejen is det hier rüschtisch anjenehm. Schnieke, wie mer in den Minen sagen! Und Bauern sin' die besten Krawallmacher, ick sachet dir!"
Andvari indes beugte sich leicht zu Viola und seufzte.
"Was soll ich sagen...", murmelte er. "Die beiden waren in den Zeiten, in denen sie beide eine Familie brauchten, genau das füreinander. Sylvar fand ein Kind, das seinen Kräften entsprach. Einen weiblichen Dagda. Sehr selten, musst du wissen. Er entschloss sich früh, sie zu unterweisen, aber mit der Zeit wurde mehr daraus. Lysandra wuchs ihm wie eine Schwester ans Herz, während sie ihn abgöttisch liebte, ja gar verehrte. Also offiziell war es nie mehr als eine Schülerin und ein Meister. Aber inoffiziell und aus Lysandras Richtung war es mehr. Viel mehr. Und ich fürchte, sie wird mich halb tot prügeln, wenn sie erfährt, dass ich es zugelassen habe."
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell