"Go on," she said quietly [...].
He wasn't sure he could. But if she could speak those words
into the echo of this room, he could damn well try.
Viola
Schwer verließ ein langer Atemzug ihre Lippen, als raue Hände sich auf ihre Knie legten.
Hatte sie den Atem angehalten, als er näher gekommen war? Viola hatte es nicht einmal bemerkt. Das Herz schlug ihr bis zum Hals und drohte aus dem Gefängnis ihrer Rippen auszubrechen. Die Berührung hinterließ eine ungeahnte Hitze auf der erkalteten Haut, die sich bis in die Knochen fraß. Ein brennende Spur glitt ihre Waden hinab bis zu den im kalten Wasser ruhenden Knöcheln. Die zarten Muskeln zuckten unter seinen Händen, reagierten auf jeden Millimeter Haut, den er berührte. Halb sanken ihre Augenlider und warfen einen fächernden Schatten über ihre Wangen, die rosa von der kalten Luft waren oder von der Wärme, die sich in alle ihre Glieder ausbreitete.
Beinahe trotzig schüttelte sie den Kopf, als er erwähnte, sie könnte erfrieren. Sie bezweifelte, das der Umstand gerade möglich war.
"Werde ich nicht...", murmelte sie.
Der Griff um ihre Fesseln erdete sie und ließ sie den Blick wieder zu seinem Gesicht heben, wo sie die Augen konzentriert geschlossen hatten. Fragend legte sie den Kopf schief und bevor ein Wort auf ihren Lippen lag, spürte sie eine intensive Wärme, die von ihm ausging. Das eisige Wasser des Sees zu ihren Füßen begann sich zu regen und es dauerte nur einige wenige Sekunden, ehe die Temperatur anstieg. Ein verwunderter Laut entfloh ihr und sie beugte die Zehen spielerisch im Wasser. Erstaunlich.
Als Andvari sie wieder ansah, schluckte sie leicht und rutschte noch ein Stückchen weiter an den Rand des Stegs.
Ein gefährlicher Balanceakt über dem nun einladend warmen Wasser. Aber sie vertraute darauf, das er sie nicht einfach fallen lassen würde.
Vorsichtig löste sie ihre klammernden Finger um das wettergegerbte Holz und lehnte sich behutsam, das Gleichgewicht haltend, nach vorn und zu Andvari hinab. Zärtlich umschlossen ihre Hände sein Gesicht, die Fingerspitzen federleicht auf den spitz zulaufenden Ohren des Elfen. Viola hatte sich so nah vorgewagt, dass sie seinem warmen Atem auf ihrem Gesicht spüren konnte.
Seufzend lehnte sie ihre Stirn gegen seine, während sie sein Gesicht in den Händen hielt.
"Dann bleib bei mir, Andvari...", hauchte sie die Worte.
He wasn't sure he could. But if she could speak those words
into the echo of this room, he could damn well try.
Viola
Schwer verließ ein langer Atemzug ihre Lippen, als raue Hände sich auf ihre Knie legten.
Hatte sie den Atem angehalten, als er näher gekommen war? Viola hatte es nicht einmal bemerkt. Das Herz schlug ihr bis zum Hals und drohte aus dem Gefängnis ihrer Rippen auszubrechen. Die Berührung hinterließ eine ungeahnte Hitze auf der erkalteten Haut, die sich bis in die Knochen fraß. Ein brennende Spur glitt ihre Waden hinab bis zu den im kalten Wasser ruhenden Knöcheln. Die zarten Muskeln zuckten unter seinen Händen, reagierten auf jeden Millimeter Haut, den er berührte. Halb sanken ihre Augenlider und warfen einen fächernden Schatten über ihre Wangen, die rosa von der kalten Luft waren oder von der Wärme, die sich in alle ihre Glieder ausbreitete.
Beinahe trotzig schüttelte sie den Kopf, als er erwähnte, sie könnte erfrieren. Sie bezweifelte, das der Umstand gerade möglich war.
"Werde ich nicht...", murmelte sie.
Der Griff um ihre Fesseln erdete sie und ließ sie den Blick wieder zu seinem Gesicht heben, wo sie die Augen konzentriert geschlossen hatten. Fragend legte sie den Kopf schief und bevor ein Wort auf ihren Lippen lag, spürte sie eine intensive Wärme, die von ihm ausging. Das eisige Wasser des Sees zu ihren Füßen begann sich zu regen und es dauerte nur einige wenige Sekunden, ehe die Temperatur anstieg. Ein verwunderter Laut entfloh ihr und sie beugte die Zehen spielerisch im Wasser. Erstaunlich.
Als Andvari sie wieder ansah, schluckte sie leicht und rutschte noch ein Stückchen weiter an den Rand des Stegs.
Ein gefährlicher Balanceakt über dem nun einladend warmen Wasser. Aber sie vertraute darauf, das er sie nicht einfach fallen lassen würde.
Vorsichtig löste sie ihre klammernden Finger um das wettergegerbte Holz und lehnte sich behutsam, das Gleichgewicht haltend, nach vorn und zu Andvari hinab. Zärtlich umschlossen ihre Hände sein Gesicht, die Fingerspitzen federleicht auf den spitz zulaufenden Ohren des Elfen. Viola hatte sich so nah vorgewagt, dass sie seinem warmen Atem auf ihrem Gesicht spüren konnte.
Seufzend lehnte sie ihre Stirn gegen seine, während sie sein Gesicht in den Händen hielt.
"Dann bleib bei mir, Andvari...", hauchte sie die Worte.
[Crooked Kindom - Leigh Bardugo]
“We all change, when you think about it.
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”