“Love speaks in flowers. Truth requires thorns.”
Viola
Über ihre Lippen zog sich ein grimmigen Ausdruck, der nicht Recht zu ihrer sonst sanftmütigen Art passen wollte. Seufzend fuhr sie mit der Hand durch das Haar, das im Schein der Flammen selbst wie Ein entfachtes Feuer wirkte. Wie oft hatte sie Sylvar nach dem Elf gefragt, als sie im Refugium unruhig auf und abgelaufen war, wie in einem Käfig. Einem hübschen und bequemen Käfig, zugegeben.
"Nicht zu fassen. Sylvar und seine Geheimniskrämerei", entfloh es ihr. "Jedes einzige Mal ist er dem Gespräch ausgewichen, wenn ich nach Euch fragte."
Seufzend lehnte sich die junge Frau in ihrem Stuhl zurück und blickte erneut auf das funkelnde Schmuckstück in ihrer Hand. Der Gram entschwand aus ihrem Blick, als sie wieder sanft lächelte. Wem wollte sie etwas vormachen? Nachtragend zu sein lag nicht in ihrer gutmütigen Natur.
"Danke...Es ist wirklich sehr hübsch," wieder fuhr sie die silbernen Schwingen nach. "Um ehrlich zu sein, ich habe noch nie etwas Vergleichbares geschenkt bekommen. Wenn Sylvar morgen eintrifft, werde ich daran denken.."
Mit funkelnden Augen sah sie auf und verstaute die silberne Ketten in der Tasche ihres Rockes. Es bedeutete ihr viel zu wissen, das Andvari bei der Auswahl ebenfalls an sie gedacht hatte.
"Dieses Mal trifft Sylvar keine Schuld," Sprach sie ruhig. "Ich habe ihn danach gefragt, weil ich unbedingt wissen musste, was Euch erwartet. Eines führte zum anderen."
Viola erhob sich und ging zum Feuer herüber, gedankenverloren lag ihr Blick in den Flammen, die so wärmend und ebenso zerstörerisch sein konnten. Für den Augenblick bereute sie ihre Worte fast. Andvari hatte losgelöst und entspannt gewirkt, und sie konnte einfach ihre Zunge nicht im Zaum halten.
"Nein, keine Fragen, aber ich würde es gerne von Euch hören. Seit Sylvar mit mir darüber gesprochen hat, liegt es schwer auf meinen Gewissen. Nicht die Tat selbst, aber es hätte Eure Entscheidung sein müssen, mir davon zu erzählen."
Die Ansicht Sylvars, das wenige was er berichtet hatte, kannte sie. Aber sie wollte Andvaris Sicht der Dinge hören. Er war derjenige der die Schuld und Konsequenzen auf sich genommen hatte.
Viola
Über ihre Lippen zog sich ein grimmigen Ausdruck, der nicht Recht zu ihrer sonst sanftmütigen Art passen wollte. Seufzend fuhr sie mit der Hand durch das Haar, das im Schein der Flammen selbst wie Ein entfachtes Feuer wirkte. Wie oft hatte sie Sylvar nach dem Elf gefragt, als sie im Refugium unruhig auf und abgelaufen war, wie in einem Käfig. Einem hübschen und bequemen Käfig, zugegeben.
"Nicht zu fassen. Sylvar und seine Geheimniskrämerei", entfloh es ihr. "Jedes einzige Mal ist er dem Gespräch ausgewichen, wenn ich nach Euch fragte."
Seufzend lehnte sich die junge Frau in ihrem Stuhl zurück und blickte erneut auf das funkelnde Schmuckstück in ihrer Hand. Der Gram entschwand aus ihrem Blick, als sie wieder sanft lächelte. Wem wollte sie etwas vormachen? Nachtragend zu sein lag nicht in ihrer gutmütigen Natur.
"Danke...Es ist wirklich sehr hübsch," wieder fuhr sie die silbernen Schwingen nach. "Um ehrlich zu sein, ich habe noch nie etwas Vergleichbares geschenkt bekommen. Wenn Sylvar morgen eintrifft, werde ich daran denken.."
Mit funkelnden Augen sah sie auf und verstaute die silberne Ketten in der Tasche ihres Rockes. Es bedeutete ihr viel zu wissen, das Andvari bei der Auswahl ebenfalls an sie gedacht hatte.
"Dieses Mal trifft Sylvar keine Schuld," Sprach sie ruhig. "Ich habe ihn danach gefragt, weil ich unbedingt wissen musste, was Euch erwartet. Eines führte zum anderen."
Viola erhob sich und ging zum Feuer herüber, gedankenverloren lag ihr Blick in den Flammen, die so wärmend und ebenso zerstörerisch sein konnten. Für den Augenblick bereute sie ihre Worte fast. Andvari hatte losgelöst und entspannt gewirkt, und sie konnte einfach ihre Zunge nicht im Zaum halten.
"Nein, keine Fragen, aber ich würde es gerne von Euch hören. Seit Sylvar mit mir darüber gesprochen hat, liegt es schwer auf meinen Gewissen. Nicht die Tat selbst, aber es hätte Eure Entscheidung sein müssen, mir davon zu erzählen."
Die Ansicht Sylvars, das wenige was er berichtet hatte, kannte sie. Aber sie wollte Andvaris Sicht der Dinge hören. Er war derjenige der die Schuld und Konsequenzen auf sich genommen hatte.
[Language of Thorns - Leigh Bardugo]
“We all change, when you think about it.
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
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