Wenn es einen Moment gab, indem pure Überraschung in den Gesichtern der leicht erschöpften Elfen stand, so war es dieser.
Zum einen waren es diese Linien, die Andvari selbst noch nie gesehen hatte. Auch wenn sie Ähnlichkeit mit seinen Tätowierungen hatten. Er hoffte nur, dass die Ursache und Wirkung der Lichtlinien gnädiger war. Gleichsam auch die Erzählung der Stimme, die beide Elfen verstummen ließ, als haben sie erneut von Sylvars Tod erfahren.
Lhoris schüttelte nur sprachlos den Kopf und sah Viola mit großen Augen an, während Andvari weiterhin ihren Rücken streichelte und konzentriert zum Feuer sah.
"Ich habe ehrlich gesagt nie davon gehört", gab der Weißhaarige zu und die Besorgnis seiner Stimme ließ sich beinahe nicht wirklich verstecken. Wenn Dinge anfingen zu sprechen, war es zumeist ein schlechtes Zeichen. "Sicherlich gibt es Legenden und Sagen, dass dieses Schwert besonders in sich sei, aber dass es dieser Art von Fähigkeit besitzt habe ich nicht gewusst...AUch in den Aufzeichnungen meiner Mutter war dies nicht vorhanden. Was summt diese Frau denn? Und was sagt es?"
Lhoris nickte und sah Viola erwartungsfroh an. Das wurde immer bunter mit diesen Schwertern...Einer verrückter als der andere.
In der Nähe Beleriands - einen Tagesritt entfernt
Der Große und der Kleine überquerten die Mündung des Flusses behände auf einem kurz angebauten Floß.
Hierbei wurde deutlich, wie gewaltig der Größenunterschied der beiden schweigsamen Gesellen war, als sie ihre Füße wieder auf festes Land und die Handelsstraße setzten.
"Ick kann die Elfen riechen, wa?!", knurrte der Kleine, während der Große nur grunzte.
"Wird Faolan nüsch jefallen, dass sein Bruda wieda so aktiv is, wa?"
"Ein Jedes wird sich finden, mein Sohn."
"Ick bin nüsch dein Sohn, det kannste dir ma janz schnell irjendwo anne Backe nageln, du Trollkopp."
"Beleidigungen bringen dich nicht wei-"
Er hielt inne.
Der Große blieb mit einem Mal stehen, sodass der Umhang leicht im Wind wehte, der ihn zur Gänze verbarg. Der Kleine tat es ihm in der selben Reflexstärke nach. Aber das einzige, was beide beunruhigte, waren die Augen, die sie erspähten und beobachteten. Dort hinten, unweit des Weges, lauernd im Unterholz und gut getarnt, spürten sie beide die Anwesenheit eines Spähers.
"Kieck ma...", flüsterte der Kleine. "Wir könnten..."
Sein Griff ging unsichtbar an die Rückseite seiner verschleierten Waffe, doch der Große breitete eine seiner Hände aus um ihn anzuhalten.
"Lass es mich vollenden, Sohn", murmelte er und das Lächeln unter der Kapuze wurde breit.
In der nächsten Sekunde war er verschwunden.
"Oh je...Na dit kann wat werdn...", murmelte der Kleine und wanderte in Richtung der Augen, die jetzt überrascht wurden.
Mit einem gewaltigen Donnern kam der Große neben einem Elfen auf, der im Unterholz gekauert hatte. Grünlich braun gekleidet und mit beschmiertem Gesicht hatte er sich im Dornengestrüpp des Weges verborgen und sorgsam protokolliert, welche Schritte die beiden Reisenden unternahmen. Als wäre dies nicht genug, so hatte er sich gerade erheben wollen, als er bemerkte, dass er bemerkt worden war.
Doch zu spät...
Hinter ihm stand der größte und gewaltigste Mann, den der Späher jemals gesehen hatte. Sollte er an die Zwei Meter messen? Womöglich sogar mehr. Sein Schatten der breiten Schultern verdunkelte die Sonne, die ihm nicht mehr ins GEsicht schien und sein weißes Gesicht nicht mehr wärmte.
"Ach, du armer Irregeleiteter...", murmelte die tiefe, basslastige Stimme des Mannes und eine tellergroße, kräftige Hand schälte sich aus dem Umhang und lüftete kurz die Kapuze. Das erstaunliche an dieser Hand war nicht zweifellos ihre Größe, sondern vielmehr die Tatsache, dass die Knöchel mit Eisen bewehrt waren, das mit der Haut verwachsen war. Eine eiserne Faust.
"Du...", flüsterte der Späher und fand sich auf den Knien wieder. "Bitte, ich...Ich bin nur ein einfacher..."
"Ich weiß...", brummte der Große und streichte über den Kopf des Elfen. "Ich vergebe dir..."
"Was? Verge-"
Der Schlag, welcher mit einer Urgewalt das Gesicht des Elfen traf, hallte wie ein Kanonenschuss im Wald wider. Vögel riss es aus den Wipfeln und ein Wolf lief fiepend davon, während der Körper des Elfen puppengleich durch die Bäume schlug und diese fällte, ehe er an dem vierten der Bäume zum Liegen kam.
"Friede sei mit dir", flüsterte der Große und begab sich wieder auf den Weg. "Ich bin wunderbar..."
Zum einen waren es diese Linien, die Andvari selbst noch nie gesehen hatte. Auch wenn sie Ähnlichkeit mit seinen Tätowierungen hatten. Er hoffte nur, dass die Ursache und Wirkung der Lichtlinien gnädiger war. Gleichsam auch die Erzählung der Stimme, die beide Elfen verstummen ließ, als haben sie erneut von Sylvars Tod erfahren.
Lhoris schüttelte nur sprachlos den Kopf und sah Viola mit großen Augen an, während Andvari weiterhin ihren Rücken streichelte und konzentriert zum Feuer sah.
"Ich habe ehrlich gesagt nie davon gehört", gab der Weißhaarige zu und die Besorgnis seiner Stimme ließ sich beinahe nicht wirklich verstecken. Wenn Dinge anfingen zu sprechen, war es zumeist ein schlechtes Zeichen. "Sicherlich gibt es Legenden und Sagen, dass dieses Schwert besonders in sich sei, aber dass es dieser Art von Fähigkeit besitzt habe ich nicht gewusst...AUch in den Aufzeichnungen meiner Mutter war dies nicht vorhanden. Was summt diese Frau denn? Und was sagt es?"
Lhoris nickte und sah Viola erwartungsfroh an. Das wurde immer bunter mit diesen Schwertern...Einer verrückter als der andere.
In der Nähe Beleriands - einen Tagesritt entfernt
Der Große und der Kleine überquerten die Mündung des Flusses behände auf einem kurz angebauten Floß.
Hierbei wurde deutlich, wie gewaltig der Größenunterschied der beiden schweigsamen Gesellen war, als sie ihre Füße wieder auf festes Land und die Handelsstraße setzten.
"Ick kann die Elfen riechen, wa?!", knurrte der Kleine, während der Große nur grunzte.
"Wird Faolan nüsch jefallen, dass sein Bruda wieda so aktiv is, wa?"
"Ein Jedes wird sich finden, mein Sohn."
"Ick bin nüsch dein Sohn, det kannste dir ma janz schnell irjendwo anne Backe nageln, du Trollkopp."
"Beleidigungen bringen dich nicht wei-"
Er hielt inne.
Der Große blieb mit einem Mal stehen, sodass der Umhang leicht im Wind wehte, der ihn zur Gänze verbarg. Der Kleine tat es ihm in der selben Reflexstärke nach. Aber das einzige, was beide beunruhigte, waren die Augen, die sie erspähten und beobachteten. Dort hinten, unweit des Weges, lauernd im Unterholz und gut getarnt, spürten sie beide die Anwesenheit eines Spähers.
"Kieck ma...", flüsterte der Kleine. "Wir könnten..."
Sein Griff ging unsichtbar an die Rückseite seiner verschleierten Waffe, doch der Große breitete eine seiner Hände aus um ihn anzuhalten.
"Lass es mich vollenden, Sohn", murmelte er und das Lächeln unter der Kapuze wurde breit.
In der nächsten Sekunde war er verschwunden.
"Oh je...Na dit kann wat werdn...", murmelte der Kleine und wanderte in Richtung der Augen, die jetzt überrascht wurden.
Mit einem gewaltigen Donnern kam der Große neben einem Elfen auf, der im Unterholz gekauert hatte. Grünlich braun gekleidet und mit beschmiertem Gesicht hatte er sich im Dornengestrüpp des Weges verborgen und sorgsam protokolliert, welche Schritte die beiden Reisenden unternahmen. Als wäre dies nicht genug, so hatte er sich gerade erheben wollen, als er bemerkte, dass er bemerkt worden war.
Doch zu spät...
Hinter ihm stand der größte und gewaltigste Mann, den der Späher jemals gesehen hatte. Sollte er an die Zwei Meter messen? Womöglich sogar mehr. Sein Schatten der breiten Schultern verdunkelte die Sonne, die ihm nicht mehr ins GEsicht schien und sein weißes Gesicht nicht mehr wärmte.
"Ach, du armer Irregeleiteter...", murmelte die tiefe, basslastige Stimme des Mannes und eine tellergroße, kräftige Hand schälte sich aus dem Umhang und lüftete kurz die Kapuze. Das erstaunliche an dieser Hand war nicht zweifellos ihre Größe, sondern vielmehr die Tatsache, dass die Knöchel mit Eisen bewehrt waren, das mit der Haut verwachsen war. Eine eiserne Faust.
"Du...", flüsterte der Späher und fand sich auf den Knien wieder. "Bitte, ich...Ich bin nur ein einfacher..."
"Ich weiß...", brummte der Große und streichte über den Kopf des Elfen. "Ich vergebe dir..."
"Was? Verge-"
Der Schlag, welcher mit einer Urgewalt das Gesicht des Elfen traf, hallte wie ein Kanonenschuss im Wald wider. Vögel riss es aus den Wipfeln und ein Wolf lief fiepend davon, während der Körper des Elfen puppengleich durch die Bäume schlug und diese fällte, ehe er an dem vierten der Bäume zum Liegen kam.
"Friede sei mit dir", flüsterte der Große und begab sich wieder auf den Weg. "Ich bin wunderbar..."
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell