Elraya schnaubte empört, drauf und drang den unliebsamen Dritten in ihrem Bunde darauf hinzuweisen, dass sie es gar nicht so weit geschafft hätten, wenn ihr Genie nicht gewesen wäre, als Weißhaar ein bemitleidenswertes Stöhnen von sich gab. Die Aufmüpfigkeit von vorhin schien verschwunden zu sein und wurde ersetzt von der offensichtlichen Erschöpfung, die mit einer solchen Behandlung einherging. Elraya beschränkte sich darauf, Lucius mit funkelnden Blicken zu taxieren.
"He, verreck uns hier nicht. Was soll ich Renera sagen, hä? Ganz sicher nicht, dass das meine Schuld hier sein soll, uh-uh."
Sie kniete sich neben Aradan und warf einen flüchtigen Blick auf seine Wunden, während sie schon bereute, ihr Nähzeug nicht mitgenommen zu haben. Lodoz hatte sich immer beschwert, dass sie so scheiße nähte, aber dem Weißhaar würde das sicherlich egal sein. Leider hatte sie an sowas nicht gedacht.
Sie sah kurz zu Lucius auf.
"Der ist immer so."
Sie sah zu, wie Lucius sich in Stellung brachte, dann griff sie selbst unter Aradans Arm und hievte ihn gemeinsam mit Lucius nach oben. Der Mann hing eher als dass er stand und obwohl Elraya immer noch so großmäulig daher redete, bekam sie es auch ein wenig mit der Sorge zu tun. Ein ganz kleines Fünkchen. Wohin sollte sie schließlich auch gehen, wenn der Mann tatsächlich verreckte?
"He. Weißhaar."
Sie tätschelte mit der freien Hand ein wenig seine Wange.
"Komm schon, reiß dich zusammen, Mann. Wir sind hier fast raus und dann nehmen wir dir schon diese Handschuhe ab, dass du dich kratzen kannst oder was auch immer. Das ist doch was, oder? Hä? Nicht einschlafen, sonst mach ich dich fertig!"
Sie setzten sich unbeholfen in Bewegung, Aradan schief zwischen seinen beiden Helfern, die nicht gleich groß waren. Seine Füße schleiften ein wenig über den Boden. Als sie den Gang erreichten, war Elraya sich schon sicher, dass das sehr, sehr anstrengend werden würde.
Sie kamen an dem Gemeinschaftsraum vorbei, in dem sie schon hereingekommen waren. Manchmal stöhnte Aradan und sie musste ihm den Mund zuhalten, wenn sie in der Nähe Schritte oder gar Stimmen hörten. Sie kamen langsam voran, furchtbar langsam. Jeder Zentimeter war eine Qual und gleichzeitig ein Wettlauf gegen eine unbekannte Zeit.
Sie versteckten sich vor den Anhängern. Sie versteckten sich vor Geräuschen. Elraya fluchte mehrmals und Lucius sah genauso unzufrieden mit der Situation aus wie sie.
Schließlich erreichten sie eine Treppe und erkämpften sich ihren Weg nach oben, wo wieder mehr Licht zu sein schien, vermutlich von den Räumen selbst oder vielleicht von draußen. Elraya gab Lucius mit Zeichen zu verstehen, dass er sich mit Aradan verstecken sollte; sie würde kurz einmal nachgehen sehen, wie sie nach draußen kamen. Er ließ sie gehen und Elraya huschte den Gang entlang.
Als sie nach nur 30 Sekunden wiederkam, wirkte sie gleichermaßen nervös und aufgeregt.
"Da vorne ist der Eingang zur Hauptstraße raus", zischte sie ihm zu. Aradans Stille lenkte sie für einen Moment ab, aber er atmete zumindest noch. Sein Blut tropfte auf den Boden.
"Ich hab die Idee: Wir gehen nach da vorne, ihr versteckt euch im Nebenraum und ich werd durch den Eingang nach draußen platzen. Die sollen nur versuchen mich aufzuhalten, ich bin schnell, schneller als alle anderen. Ich werd sie vom Eingang weglocken und ihr könnt raus und euch unter die Leute mischen. Verstanden? Du bringst ihn in Sicherheit und wir treffen uns dann dort."
"He, verreck uns hier nicht. Was soll ich Renera sagen, hä? Ganz sicher nicht, dass das meine Schuld hier sein soll, uh-uh."
Sie kniete sich neben Aradan und warf einen flüchtigen Blick auf seine Wunden, während sie schon bereute, ihr Nähzeug nicht mitgenommen zu haben. Lodoz hatte sich immer beschwert, dass sie so scheiße nähte, aber dem Weißhaar würde das sicherlich egal sein. Leider hatte sie an sowas nicht gedacht.
Sie sah kurz zu Lucius auf.
"Der ist immer so."
Sie sah zu, wie Lucius sich in Stellung brachte, dann griff sie selbst unter Aradans Arm und hievte ihn gemeinsam mit Lucius nach oben. Der Mann hing eher als dass er stand und obwohl Elraya immer noch so großmäulig daher redete, bekam sie es auch ein wenig mit der Sorge zu tun. Ein ganz kleines Fünkchen. Wohin sollte sie schließlich auch gehen, wenn der Mann tatsächlich verreckte?
"He. Weißhaar."
Sie tätschelte mit der freien Hand ein wenig seine Wange.
"Komm schon, reiß dich zusammen, Mann. Wir sind hier fast raus und dann nehmen wir dir schon diese Handschuhe ab, dass du dich kratzen kannst oder was auch immer. Das ist doch was, oder? Hä? Nicht einschlafen, sonst mach ich dich fertig!"
Sie setzten sich unbeholfen in Bewegung, Aradan schief zwischen seinen beiden Helfern, die nicht gleich groß waren. Seine Füße schleiften ein wenig über den Boden. Als sie den Gang erreichten, war Elraya sich schon sicher, dass das sehr, sehr anstrengend werden würde.
Sie kamen an dem Gemeinschaftsraum vorbei, in dem sie schon hereingekommen waren. Manchmal stöhnte Aradan und sie musste ihm den Mund zuhalten, wenn sie in der Nähe Schritte oder gar Stimmen hörten. Sie kamen langsam voran, furchtbar langsam. Jeder Zentimeter war eine Qual und gleichzeitig ein Wettlauf gegen eine unbekannte Zeit.
Sie versteckten sich vor den Anhängern. Sie versteckten sich vor Geräuschen. Elraya fluchte mehrmals und Lucius sah genauso unzufrieden mit der Situation aus wie sie.
Schließlich erreichten sie eine Treppe und erkämpften sich ihren Weg nach oben, wo wieder mehr Licht zu sein schien, vermutlich von den Räumen selbst oder vielleicht von draußen. Elraya gab Lucius mit Zeichen zu verstehen, dass er sich mit Aradan verstecken sollte; sie würde kurz einmal nachgehen sehen, wie sie nach draußen kamen. Er ließ sie gehen und Elraya huschte den Gang entlang.
Als sie nach nur 30 Sekunden wiederkam, wirkte sie gleichermaßen nervös und aufgeregt.
"Da vorne ist der Eingang zur Hauptstraße raus", zischte sie ihm zu. Aradans Stille lenkte sie für einen Moment ab, aber er atmete zumindest noch. Sein Blut tropfte auf den Boden.
"Ich hab die Idee: Wir gehen nach da vorne, ihr versteckt euch im Nebenraum und ich werd durch den Eingang nach draußen platzen. Die sollen nur versuchen mich aufzuhalten, ich bin schnell, schneller als alle anderen. Ich werd sie vom Eingang weglocken und ihr könnt raus und euch unter die Leute mischen. Verstanden? Du bringst ihn in Sicherheit und wir treffen uns dann dort."


