Das Manöver mit Jarku war ein überraschend glanzvoller Erfolg, wenngleich sie auch die Beine nicht ganz durchgehackt bekamen. Das machte allerdings nicht im Geringsten etwas aus, denn das Wesen knallte dennoch vornüber auf den Boden, einen spitzen Schrei aus dem Maul hervordringend, der allerdings keine plötzliche Panik verursachte wie vorhin.
Jarku war dabei allerdings der einzige, der eine gewisse Freude empfand. Renera hatte ihren Blick auf die Kreatur gerichtet, beobachtete das Spiel der Rückenmuskeln in ihr, während sie sich hoch zu kämpfen versuchte, erhaschte einen Blick auf das innere der Beine. Fleisch, Muskeln und ein blanker, humanoider Knochen, der auch in den anderen Kreaturen existierte. Sie haderte außerdem für einen Moment mit sich, ob sie riskieren sollte, einen der Flügel zu untersuchen, um herauszufinden, wie widerstandsfähig die Haut an dieser Stelle war.
Dieses Vorhaben wurde aber jäh von dem Auftauchen einer weiteren Kreatur unterbrochen und zum Entsetzen aller Anwesenden, handelte es sich dabei um nicht weniger als einen Wanderer persönlich, der sich vor ihnen aus der Dunkelheit schälte. Was sich vorhin noch durch den Schrei der Fledermaus als blanke Panik in ihnen manifestiert hatte, kehrte nun als richtige Panik zurück, die zwar nicht gänzlich so lähmend war wie ihr Gegenstück, aber doch für einen ordentlichen Adrenalinschub sorgte, um alle drei in Bewegung zu setzen. Valterri rannte voran, griff sich geistesgegenwärtig Elraya, stürmte weiter zu Aradans Zelt. Renera und Jarku folgten ein wenig langsamer, setzten sich allerdings schließlich genauso schnell in Bewegung und jagten zu den Pferden. Die Tiere waren die einzigen Lebewesen, die in Angesicht dieser gewaltigen Gefahr noch einigermaßen ruhig blieben - dem Herzog Shegar sei aus tiefstem Herzen gedankt. Wären es keine so hochwertigen Pferde, hätten sie mittlerweile schon längst die Flucht ergriffen.
Renera schwang sich sogleich auf ihres, packte auch Aradans Pferd an den Zügeln, gab ihnen die Sporen. Die riesige Hand des Wanderers pflügte währenddessen einmal quer durch das Lager, wühlte die Erde auf, riss ein Zelt mit sich und zerstörte das Lagerfeuer. Sie war nicht gerade schnell, aber sie war kräftig genug, dass sie alles und jeden mit sich reißen würde.
Sie würden also keine Sekunde verschwenden dürfen, um ihre Zelte einzupacken. Alles, was sie noch besaßen, war bereits auf dem Wagen aufgeladen, der sich jetzt unter Valterris Führung holprig in Bewegung setzte. Renera ritt ein Stück voraus, beschrieb einen Halbkreis, beobachtete den Wanderer für einen Moment, stellte sicher, dass er dem Wagen nicht folgen würde. Die beiden Zugpferde schnaubten in ihre Zügeln und stemmten sich mit all ihrer Kraft gegen den Boden, um so schnell wie möglich den Wagen voranzuziehen. Trotzdem waren sie immernoch langsamer als die Pferde.
"Schneller!", drängte Renera ungeduldig, behielt den Wanderer im Blick, sah sich dann auch einmal in alle anderen Richtungen um. Das Wesen schien zumindest noch mit der Fledermaus beschäftigt zu sein, oder zumindest hatte es seinen Blick darauf gerichtet. Allerdings würde es, bei dieser Entfernung, nur einen großen Schritt machen müssen, und es wäre direkt beim Wagen - Grund genug für die Panik, die Renera befiel. Wenn es den Wagen anvisierte, wenn es ihn zerstörte, während Aradan besinnungslos darauf lag; sie könnte es sich einfach nicht verzeihen. Also wartete sie, bot dem Wagen eine Rückendeckung und hielt sich bereit für den Fall, den Wanderer mit einem Ablenkungsmanöver von dem langsamen Gefährt wegzulocken.
Jarku war dabei allerdings der einzige, der eine gewisse Freude empfand. Renera hatte ihren Blick auf die Kreatur gerichtet, beobachtete das Spiel der Rückenmuskeln in ihr, während sie sich hoch zu kämpfen versuchte, erhaschte einen Blick auf das innere der Beine. Fleisch, Muskeln und ein blanker, humanoider Knochen, der auch in den anderen Kreaturen existierte. Sie haderte außerdem für einen Moment mit sich, ob sie riskieren sollte, einen der Flügel zu untersuchen, um herauszufinden, wie widerstandsfähig die Haut an dieser Stelle war.
Dieses Vorhaben wurde aber jäh von dem Auftauchen einer weiteren Kreatur unterbrochen und zum Entsetzen aller Anwesenden, handelte es sich dabei um nicht weniger als einen Wanderer persönlich, der sich vor ihnen aus der Dunkelheit schälte. Was sich vorhin noch durch den Schrei der Fledermaus als blanke Panik in ihnen manifestiert hatte, kehrte nun als richtige Panik zurück, die zwar nicht gänzlich so lähmend war wie ihr Gegenstück, aber doch für einen ordentlichen Adrenalinschub sorgte, um alle drei in Bewegung zu setzen. Valterri rannte voran, griff sich geistesgegenwärtig Elraya, stürmte weiter zu Aradans Zelt. Renera und Jarku folgten ein wenig langsamer, setzten sich allerdings schließlich genauso schnell in Bewegung und jagten zu den Pferden. Die Tiere waren die einzigen Lebewesen, die in Angesicht dieser gewaltigen Gefahr noch einigermaßen ruhig blieben - dem Herzog Shegar sei aus tiefstem Herzen gedankt. Wären es keine so hochwertigen Pferde, hätten sie mittlerweile schon längst die Flucht ergriffen.
Renera schwang sich sogleich auf ihres, packte auch Aradans Pferd an den Zügeln, gab ihnen die Sporen. Die riesige Hand des Wanderers pflügte währenddessen einmal quer durch das Lager, wühlte die Erde auf, riss ein Zelt mit sich und zerstörte das Lagerfeuer. Sie war nicht gerade schnell, aber sie war kräftig genug, dass sie alles und jeden mit sich reißen würde.
Sie würden also keine Sekunde verschwenden dürfen, um ihre Zelte einzupacken. Alles, was sie noch besaßen, war bereits auf dem Wagen aufgeladen, der sich jetzt unter Valterris Führung holprig in Bewegung setzte. Renera ritt ein Stück voraus, beschrieb einen Halbkreis, beobachtete den Wanderer für einen Moment, stellte sicher, dass er dem Wagen nicht folgen würde. Die beiden Zugpferde schnaubten in ihre Zügeln und stemmten sich mit all ihrer Kraft gegen den Boden, um so schnell wie möglich den Wagen voranzuziehen. Trotzdem waren sie immernoch langsamer als die Pferde.
"Schneller!", drängte Renera ungeduldig, behielt den Wanderer im Blick, sah sich dann auch einmal in alle anderen Richtungen um. Das Wesen schien zumindest noch mit der Fledermaus beschäftigt zu sein, oder zumindest hatte es seinen Blick darauf gerichtet. Allerdings würde es, bei dieser Entfernung, nur einen großen Schritt machen müssen, und es wäre direkt beim Wagen - Grund genug für die Panik, die Renera befiel. Wenn es den Wagen anvisierte, wenn es ihn zerstörte, während Aradan besinnungslos darauf lag; sie könnte es sich einfach nicht verzeihen. Also wartete sie, bot dem Wagen eine Rückendeckung und hielt sich bereit für den Fall, den Wanderer mit einem Ablenkungsmanöver von dem langsamen Gefährt wegzulocken.


