Etwas schien in Berek umzufallen, je mehr Khil von Aradan erzählte. Dabei versuchte sie absichtlich kein Detail auszulassen, das irgendwie wichtig sein könnte, aber auf der anderen Seite wusste sie nicht, wie viel sie erklären musste, wenn Berek schon davon ausging, dass Magie ein Mythos war. Musste sie etwa mit allem von ganz von vorne anfangen? Das würde vermutlich ihre eigenen Grenzen sprengen, denn bis auf Aradans wenige Erklärungen hatte sie kaum eine Ahnung von Magie.
Aber es dauerte nicht lange, da setzte Berek sein Lächeln wieder auf und Khil erkannte, dass es eine Maske war.
"Ich bin mir absolut sicher, Sir. Daran bestehen gar keine Zweifel."
Sie hatten also einen Wert für ihn. Vermutlich einen solchen Wert, dass Berek seine Maske noch einmal fallen ließ und Khil interessiert den Kopf neigte, während sie seinem Ausbruch gegenüber dem Arzt zusah. Sie wusste, weshalb Renera eine Maske trug, sie konnte sich auch vorstellen, weshalb Aradan eine trug, aber warum trug Berek eine? Und warum hatte er sie bewusst so sehr perfektioniert?
Darüber würde sie nachdenken müssen. Darüber würde sie sogar viel nachdenken. Der Tag hatte schlecht angefangen, aber jetzt lief er immer besser für sie.
Khil beobachtete, wie Berek gleich seine Kontaktmänner informierte, die er wohl an den wichtigsten Orten zu haben schien, ehe er sich wieder Khil zuwandte und seine Maske aufsetzte. Der Reaktion des Arztes nach zu schließen, drohte ihm wohl noch so einiges schlimmeres, sollte er dem Befehl dieses Mannes nicht nachkommen.
Das war etwas weiteres, über das sie nachdenken würde. Das und die Information, die Berek ihr gerade unterbreitete.
"Aber, wieso haben sie ein Kopfgeld? Melora war doch nur irgendein Dorf, das sich mal gut gegen Kreaturen behauptet hat, was könnten sie Ihnen nützen?"
Sie hielt den Kopf schräg, während sie Berek in einem anderen Licht beobachtete. Sie ließ sich nun nicht mehr beeindrucken von seinem eleganten Gehabe, stattdessen versuchte sie einen Blick unter die Maske zu erhaschen, wie sie es bereits mit Renera und Aradan getan hatte. Die Augen waren dabei immer die größten Hinweise.
Elraya liebte es, wenn Lodoz zum Tier wurde. Sie liebte nicht seine Nörgelei oder seine Schimpftiraden oder wenn er sie absichtlich nervte, aber sie liebte es, wenn er so richtig wild wurde. Wild und ungezähmt.
Seine Prügel liebte sie allerdings wieder nicht und leider war zwischen wild und Prügel stets nur eine feine Linie, auf der Elraya einfach nicht balancieren konnte. Sie schoss immer weit über das Ziel hinaus.
Er packte sie schlagartig am Hals und sein Griff zeugte schon davon, dass sie die Linie überschritten hatte. Jetzt war es nicht mehr lustig. Sie hatte nur etwa zwei Sekunden Zeit zu versuchen, sich von ihm nicht das Genick brechen zu lassen, ehe er ihr in die Brust boxte. Dem Schlag folgte ein explosionsartiger Schmerz in ihrem Brustkorb, der sie aufschreien ließ, wobei nur ein kehliger Laut letzten Endes herauskam. Sie umgriff seinen Arm und bohrte die Fingernägel in ihn, als er ein zweites Mal zuschlug, wieder gefolgt von einem Schmerz, bei dem sie glaubte, gleich sterben zu müssen. Er setzte dem ganzen eine Kopfnuss obendrauf, bei der er sie auch endlich losließ und Elraya japste und keuchte vor Schmerz. Sie war gar nicht schnell genug, um irgendetwas zu tun, als er sie schon wieder an sich gerissen hatte und ihr das Hemd zerriss. In dem aufkommendem Dilirium von sekündlichen Schmerzen, die ihr durch den Oberkörper schossen, nutzte sie geistesgegenwärtig diesen einen Moment seiner abgelenkten Aufmerksamkeit, um ihren Dolch aus ihrem Gürtel zu ziehen und damit zuzustechen. Sie hatte auf seinen Bauch gezielt, aber jede einzelne Bewegung ihrer Arme schmerzte und so wich der Stoß des Dolches ab und traf seinen Oberschenkel stattdessen.
"Fick dich."
Sie ergriff die Gelegenheit und riss sich von ihm, stolperte rückwärts und nahm unter stöhnen reißaus zur Mitte des Raumes, wo sie - ein zweites Mal an diesem Tag - über den Tisch rutschte, um ihn zwischen sich und Lodoz zu bringen. Sie umklammerte mit einem Arm ihren schmerzenden Brustkorb, krümmte sich und holte mit der anderen Hand ihren nächsten Dolch hervor.
"Ich bring dich zuerst um... du Bastard..."
Aber es dauerte nicht lange, da setzte Berek sein Lächeln wieder auf und Khil erkannte, dass es eine Maske war.
"Ich bin mir absolut sicher, Sir. Daran bestehen gar keine Zweifel."
Sie hatten also einen Wert für ihn. Vermutlich einen solchen Wert, dass Berek seine Maske noch einmal fallen ließ und Khil interessiert den Kopf neigte, während sie seinem Ausbruch gegenüber dem Arzt zusah. Sie wusste, weshalb Renera eine Maske trug, sie konnte sich auch vorstellen, weshalb Aradan eine trug, aber warum trug Berek eine? Und warum hatte er sie bewusst so sehr perfektioniert?
Darüber würde sie nachdenken müssen. Darüber würde sie sogar viel nachdenken. Der Tag hatte schlecht angefangen, aber jetzt lief er immer besser für sie.
Khil beobachtete, wie Berek gleich seine Kontaktmänner informierte, die er wohl an den wichtigsten Orten zu haben schien, ehe er sich wieder Khil zuwandte und seine Maske aufsetzte. Der Reaktion des Arztes nach zu schließen, drohte ihm wohl noch so einiges schlimmeres, sollte er dem Befehl dieses Mannes nicht nachkommen.
Das war etwas weiteres, über das sie nachdenken würde. Das und die Information, die Berek ihr gerade unterbreitete.
"Aber, wieso haben sie ein Kopfgeld? Melora war doch nur irgendein Dorf, das sich mal gut gegen Kreaturen behauptet hat, was könnten sie Ihnen nützen?"
Sie hielt den Kopf schräg, während sie Berek in einem anderen Licht beobachtete. Sie ließ sich nun nicht mehr beeindrucken von seinem eleganten Gehabe, stattdessen versuchte sie einen Blick unter die Maske zu erhaschen, wie sie es bereits mit Renera und Aradan getan hatte. Die Augen waren dabei immer die größten Hinweise.
Elraya liebte es, wenn Lodoz zum Tier wurde. Sie liebte nicht seine Nörgelei oder seine Schimpftiraden oder wenn er sie absichtlich nervte, aber sie liebte es, wenn er so richtig wild wurde. Wild und ungezähmt.
Seine Prügel liebte sie allerdings wieder nicht und leider war zwischen wild und Prügel stets nur eine feine Linie, auf der Elraya einfach nicht balancieren konnte. Sie schoss immer weit über das Ziel hinaus.
Er packte sie schlagartig am Hals und sein Griff zeugte schon davon, dass sie die Linie überschritten hatte. Jetzt war es nicht mehr lustig. Sie hatte nur etwa zwei Sekunden Zeit zu versuchen, sich von ihm nicht das Genick brechen zu lassen, ehe er ihr in die Brust boxte. Dem Schlag folgte ein explosionsartiger Schmerz in ihrem Brustkorb, der sie aufschreien ließ, wobei nur ein kehliger Laut letzten Endes herauskam. Sie umgriff seinen Arm und bohrte die Fingernägel in ihn, als er ein zweites Mal zuschlug, wieder gefolgt von einem Schmerz, bei dem sie glaubte, gleich sterben zu müssen. Er setzte dem ganzen eine Kopfnuss obendrauf, bei der er sie auch endlich losließ und Elraya japste und keuchte vor Schmerz. Sie war gar nicht schnell genug, um irgendetwas zu tun, als er sie schon wieder an sich gerissen hatte und ihr das Hemd zerriss. In dem aufkommendem Dilirium von sekündlichen Schmerzen, die ihr durch den Oberkörper schossen, nutzte sie geistesgegenwärtig diesen einen Moment seiner abgelenkten Aufmerksamkeit, um ihren Dolch aus ihrem Gürtel zu ziehen und damit zuzustechen. Sie hatte auf seinen Bauch gezielt, aber jede einzelne Bewegung ihrer Arme schmerzte und so wich der Stoß des Dolches ab und traf seinen Oberschenkel stattdessen.
"Fick dich."
Sie ergriff die Gelegenheit und riss sich von ihm, stolperte rückwärts und nahm unter stöhnen reißaus zur Mitte des Raumes, wo sie - ein zweites Mal an diesem Tag - über den Tisch rutschte, um ihn zwischen sich und Lodoz zu bringen. Sie umklammerte mit einem Arm ihren schmerzenden Brustkorb, krümmte sich und holte mit der anderen Hand ihren nächsten Dolch hervor.
"Ich bring dich zuerst um... du Bastard..."

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