Die Fremden schienen friedlicher als anfangs gedacht, trotz der sichtbaren Waffen die sie trugen. Renera spannte sich bereits an, als der Hüne Khil hochhob, aber er hatte eine beachtliche Sanftmut in seinen Bewegungen, als er sie in Richtung Renera trug. Khil selbst starrte ihn bestürzt an, als könne sie selbst nicht glauben, was da gerade geschah. Ganz anscheinend hatten sie die Gruppe von grundauf falsch eingeschätzt.
"Ich entschuldige mich für den Aufruhr", setzte sie etwas sanfter an und legte die Hände an die Gürteltasche, die sie schon seit Urzeiten trug. Sie hatte sie von Aradan bekommen und der weißhaarige wurde auch Ara genannt - was für ein Zufall. Nur schade, dass ihr Aradan verstorben war.
Khil wurde auf den Boden gelassen, schnappte sich ihr Messer und nahm sogleich Abstand zu den Männer. Sie sah wirklich furchterregend aus mit dem Blut, das ihr aus der Nase lief und am Ärmel klebte, aber sie schien sich tapfer darum zu bemühen, keine Schmerzenslaute von sich zu geben. Schließlich nahm sie Anlauf, sprang beherzt auf die andere Seite des Flusses und kam bei Renera zum Stillstand. Diese nahm sich einen Moment um die Nase zu betrachten, wandte sich dann aber gleich wieder den Fremden zu. Nun wurden sie zumindest vom Fluss voneinander getrennt, was einen Funken von Sicherheit versprach. Sie schöpfte daraus neuen Mut.
"Wir sind auf der Suche nach etwas", sprach sie laut genug, um auch gehört zu werden. "Wir werden euch nicht im Weg sein. Klingt das nach einer vernünftigen Abmachung?"
Neben ihr sah Khil entsetzt zu ihr auf und ergriff ihren Arm.
"Renera!", zischte sie und setzte dann etwas leiser hinzu: "Wir wissen nicht wer die sind! Das könnten Räuber sein!"
"Für Räuber haben sie dich aber sehr stark am Leben gelassen. Außerdem will ich nicht erst warten bis sie weg sind, das ist ein furchtbarer Ort", raunte Renera zurück, während sie den Blick auf die Männer gerichtet hatte. Lauter sagte sie: "Wir schlagen nur dort vorne unser Lager auf. Einverstanden?" Sie zeigte nach Norden, nach Svenkov's Hütte die nicht mehr existierte.
"Ich entschuldige mich für den Aufruhr", setzte sie etwas sanfter an und legte die Hände an die Gürteltasche, die sie schon seit Urzeiten trug. Sie hatte sie von Aradan bekommen und der weißhaarige wurde auch Ara genannt - was für ein Zufall. Nur schade, dass ihr Aradan verstorben war.
Khil wurde auf den Boden gelassen, schnappte sich ihr Messer und nahm sogleich Abstand zu den Männer. Sie sah wirklich furchterregend aus mit dem Blut, das ihr aus der Nase lief und am Ärmel klebte, aber sie schien sich tapfer darum zu bemühen, keine Schmerzenslaute von sich zu geben. Schließlich nahm sie Anlauf, sprang beherzt auf die andere Seite des Flusses und kam bei Renera zum Stillstand. Diese nahm sich einen Moment um die Nase zu betrachten, wandte sich dann aber gleich wieder den Fremden zu. Nun wurden sie zumindest vom Fluss voneinander getrennt, was einen Funken von Sicherheit versprach. Sie schöpfte daraus neuen Mut.
"Wir sind auf der Suche nach etwas", sprach sie laut genug, um auch gehört zu werden. "Wir werden euch nicht im Weg sein. Klingt das nach einer vernünftigen Abmachung?"
Neben ihr sah Khil entsetzt zu ihr auf und ergriff ihren Arm.
"Renera!", zischte sie und setzte dann etwas leiser hinzu: "Wir wissen nicht wer die sind! Das könnten Räuber sein!"
"Für Räuber haben sie dich aber sehr stark am Leben gelassen. Außerdem will ich nicht erst warten bis sie weg sind, das ist ein furchtbarer Ort", raunte Renera zurück, während sie den Blick auf die Männer gerichtet hatte. Lauter sagte sie: "Wir schlagen nur dort vorne unser Lager auf. Einverstanden?" Sie zeigte nach Norden, nach Svenkov's Hütte die nicht mehr existierte.

