Jeanne
Viel zu motiviert, nach Jeannes Meinung, stolzierte der Ritter mit der befohlenen Kühltasche ins Zimmer.
Leider war er aber nicht der einzige, der das Gemach betrat. Mit einem mulmigen Gefühl im Magen musste das Mädchen feststellen, dass es ebenso Gwydion hierher verschlagen hatte. Für einen kurzen Augenblick brachte seine bloße Präsenz sie aus dem Konzept. Es war, als konnte sie seine beunruhigende Aura regelrecht spüren ..
Mit einem Räuspern drehte sie den Kopf von dem Bediensteten weg und verschränkte die Arme, ehe sie kühl und womöglich viel zu erwachsen sprach,
"Ich halte es für geschmacklos, mit einem Lächeln auf den Lippen herumzulaufen, wenn man bedenkt, dass dein Schützling diese Nacht umgebracht wurde, Gwydion."
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"Und ich erinnere mich, dass es unser Wunsch war, dass du dich von uns fernhältst. Es scheint, als könntest du deinen Aufgaben in diesem Schloss nicht gerecht werden. Du kannst von Glück sprechen, dass Vater dir nicht schon längst den Kopf von den Schultern geschlagen hat."
Wie, als wäre ihre Unterhaltung damit beendet, warf Jeanne sich ihr blondes Haar über die Schultern und wandte sich komplett von Gwydion ab, um zu der Wache hochzuschauen.
"Fordert augenblicklich eine Audienz bei dem König auf. Mein Bruder hat wichtige Informationen, die er sich bislang nicht getraut hatte, zu offenbaren. Oh, und .."
!ExtraKind4.jpg
"Schickt die Königin für diese Informationen nicht weg. Ich weiß, dass sie sich nicht hingelegt hat. Schließlich sind wir hier in ihrem Gemach und sie würde sich niemals an einem anderen Ort ausruhen. Ich befehle ausdrücklich, dass wir mit beiden unserer Eltern sprechen. Jetzt."
Jeanne war sich nicht sicher, weshalb Gwydion mit der Aussage, dass sich die Königin hingelegt hatte, lügen sollte .. aber ihr kam ein Verdacht. Im Gegensatz zu dem König hörte die Königin viel mehr auf die Worte ihrer Kinder und tat diese nicht als Fantasie ab.
Nur .. was war sein Plan? Schließlich .. war er nicht der Mörder von Edward ..
Hatte er womöglich vor, die Geschichte so zu seinem Vorteil zu drehen, dass er am Ende Jeanne des Mordes bezichtigte? Immerhin würde er sie so los werden und sich ganz auf Leonardo konzentrieren können..
Hah.
Glücklicherweise war sie in Wirklichkeit kein Kind, welches er so einfach trügen konnte. Was auch immer sein Plan war, Jeanne würde alles daran setzen, ihren eigenen vorher durchzuziehen.
Daan & Murasaki
Jeder normale Mensch würde daran zweifeln, eine Katze als Alibi zu verwenden, doch so nicht Daan. Daan glaubte Louisa ihre Worte sofort nachdem diese ihre Lippen verlassen hatten.
Somit nickte er nur und rieb sich mit seinen Fingern das Kinn.
"Dann waren es wohl wieder die Krümelmonster.."
'Vergiss was vorhin gefragt habe...'
"Okay.."
Wenn es Louisas Wunsch war, würde er versuchen, es zu vergessen.
Er neigte sich noch ein Stück weiter zu ihr. Langsam schloss der Junge seine Augen und genoss nicht nur ihre Berührungen, sondern auch ihren Duft ..
"Aber weißt du.."
zauber4.JPG
"... Ich will niemals jemanden verletzen. Ich glaube nicht daran, dass Schmerzen die Lösung für etwas sind."
...
Nach wenigen Sekunden fügte er hinzu,
"Außer du willst. Nikita hat mir mal erzählt, dass es Menschen gibt, die es toll finden, wenn man sie schlägt oder böse Dinge sagt."
Wie, als wäre ihm eine Idee gekommen, suchten seine Augen wieder ihre.
"Wenn du willst, können wir es ausprobieren."
Murasaki weitete seine Katzenaugen schockiert, als Daan sich noch weiter zu seiner Herrin lehnte - kaum wenige Zentimeter von ihr entfernt! - und auf seine Wange deutete.
"Hier."
zauber3.jpg
"Gib mir zuerst eine Ohrfeige."
Aber liebend gern!
Ohne auch nur darauf zu warten, was seine Herrin tun würde, sprang Murasaki auf und kickte dem Jungen direkt ins Gesicht!
katze1.JPG
Er sollte gefälligst respektvollen Abstand zu ihr halten!
Mit einem Backflip landete der Kater wieder gefedert auf seinen vier Pfötchen.
Hmph!
katze2.jpg
Viel zu motiviert, nach Jeannes Meinung, stolzierte der Ritter mit der befohlenen Kühltasche ins Zimmer.
Leider war er aber nicht der einzige, der das Gemach betrat. Mit einem mulmigen Gefühl im Magen musste das Mädchen feststellen, dass es ebenso Gwydion hierher verschlagen hatte. Für einen kurzen Augenblick brachte seine bloße Präsenz sie aus dem Konzept. Es war, als konnte sie seine beunruhigende Aura regelrecht spüren ..
Mit einem Räuspern drehte sie den Kopf von dem Bediensteten weg und verschränkte die Arme, ehe sie kühl und womöglich viel zu erwachsen sprach,
"Ich halte es für geschmacklos, mit einem Lächeln auf den Lippen herumzulaufen, wenn man bedenkt, dass dein Schützling diese Nacht umgebracht wurde, Gwydion."
!ExtraKind3.jpg
"Und ich erinnere mich, dass es unser Wunsch war, dass du dich von uns fernhältst. Es scheint, als könntest du deinen Aufgaben in diesem Schloss nicht gerecht werden. Du kannst von Glück sprechen, dass Vater dir nicht schon längst den Kopf von den Schultern geschlagen hat."
Wie, als wäre ihre Unterhaltung damit beendet, warf Jeanne sich ihr blondes Haar über die Schultern und wandte sich komplett von Gwydion ab, um zu der Wache hochzuschauen.
"Fordert augenblicklich eine Audienz bei dem König auf. Mein Bruder hat wichtige Informationen, die er sich bislang nicht getraut hatte, zu offenbaren. Oh, und .."
!ExtraKind4.jpg
"Schickt die Königin für diese Informationen nicht weg. Ich weiß, dass sie sich nicht hingelegt hat. Schließlich sind wir hier in ihrem Gemach und sie würde sich niemals an einem anderen Ort ausruhen. Ich befehle ausdrücklich, dass wir mit beiden unserer Eltern sprechen. Jetzt."
Jeanne war sich nicht sicher, weshalb Gwydion mit der Aussage, dass sich die Königin hingelegt hatte, lügen sollte .. aber ihr kam ein Verdacht. Im Gegensatz zu dem König hörte die Königin viel mehr auf die Worte ihrer Kinder und tat diese nicht als Fantasie ab.
Nur .. was war sein Plan? Schließlich .. war er nicht der Mörder von Edward ..
Hatte er womöglich vor, die Geschichte so zu seinem Vorteil zu drehen, dass er am Ende Jeanne des Mordes bezichtigte? Immerhin würde er sie so los werden und sich ganz auf Leonardo konzentrieren können..
Hah.
Glücklicherweise war sie in Wirklichkeit kein Kind, welches er so einfach trügen konnte. Was auch immer sein Plan war, Jeanne würde alles daran setzen, ihren eigenen vorher durchzuziehen.
Daan & Murasaki
Jeder normale Mensch würde daran zweifeln, eine Katze als Alibi zu verwenden, doch so nicht Daan. Daan glaubte Louisa ihre Worte sofort nachdem diese ihre Lippen verlassen hatten.
Somit nickte er nur und rieb sich mit seinen Fingern das Kinn.
"Dann waren es wohl wieder die Krümelmonster.."
'Vergiss was vorhin gefragt habe...'
"Okay.."
Wenn es Louisas Wunsch war, würde er versuchen, es zu vergessen.
Er neigte sich noch ein Stück weiter zu ihr. Langsam schloss der Junge seine Augen und genoss nicht nur ihre Berührungen, sondern auch ihren Duft ..
"Aber weißt du.."
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"... Ich will niemals jemanden verletzen. Ich glaube nicht daran, dass Schmerzen die Lösung für etwas sind."
...
Nach wenigen Sekunden fügte er hinzu,
"Außer du willst. Nikita hat mir mal erzählt, dass es Menschen gibt, die es toll finden, wenn man sie schlägt oder böse Dinge sagt."
Wie, als wäre ihm eine Idee gekommen, suchten seine Augen wieder ihre.
"Wenn du willst, können wir es ausprobieren."
Murasaki weitete seine Katzenaugen schockiert, als Daan sich noch weiter zu seiner Herrin lehnte - kaum wenige Zentimeter von ihr entfernt! - und auf seine Wange deutete.
"Hier."
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"Gib mir zuerst eine Ohrfeige."
Aber liebend gern!
Ohne auch nur darauf zu warten, was seine Herrin tun würde, sprang Murasaki auf und kickte dem Jungen direkt ins Gesicht!
katze1.JPG
Er sollte gefälligst respektvollen Abstand zu ihr halten!
Mit einem Backflip landete der Kater wieder gefedert auf seinen vier Pfötchen.
Hmph!
katze2.jpg
