Mary:
"Louisa .. hörst du dir gerade selbst zu?"
Huh...?
Was hatte sie denn Falsches gesagt?
Warum sollte sie das ganze im Negativen Licht sehen...Was sie hier gerade erlebten...das war doch etwas von dem doch jeder Schöpfer irgendwo träumte oder etwa nicht?
Hatte ihre Kollegin denn überhaupt keine einzige Sekunde hier genossen oder mal Freude gehabt? Ging es ihr nur ums Überleben?
"Wie .. Wie kannst du da nur so lächeln?!"
Ohne es zu merken war der Glanz aus Marys Augen verschwunden, sie hatte selbst gar nicht gemerkt wie ihr das Lächeln schon ganz automatisch auf denn Lippen lag.

Sekunden fühlten sich mit jeder Stille zwischen ihnen mehr nach Stunden an...
So oft hatte sie versucht...zu Lächeln und einfach alles Optimistisch zu sehen und jetzt hielt ihre Kollegin es ihr auch noch vor.
Sie wusste doch am aller besten...
Das Luisa mehr als deutlich wusste wie ihr Tod aussehen konnte. Sie hatte es sogar Detailliert geschrieben fast als hätte sie damit ihren eignen Selbstmord detailliert geplant, hatte sie die Zeilen genau vor Augen....
Ihre Rötlichen Augen bemerkten denn Blick ihrer....Schwester.
Ohja...
Diesen Blick kannte sie zu gut.
"Schnell und schmerzlos...", murmelte sie plötzlich die Stille durch brechen.
"Jae-Yejin...Dann tu es doch."
Mit einem mal wurde es deutlich kälter in der Kutsche als Louisa ohne zu zögern weiter sprach als würde sie bloß Zeilen aus einem Buch vorlesen:
"...Die Ältere Genevieve Fournier Schwester Jeanne griff plötzlich nach der Tür der Kutsche zur ihrer Linken, es kostete sie ein wenig mehr Kraft als sonst die Türe zu öffnen da ihre Hand vor aufregung zitterte. Doch als die Türe endlich geöffnet war, fühlte sie wie ihr schon jetzt rasendes Herz ein Sprung machte. Ihr Blondes, langes Haar wehte durch den gegen Wind wild nach hinten, der Kutscher hatte es eilig zurück zum Anwesen zu kommen...Mit einen gewagten Schritt nach vorne blieb ihr kein letzter Gedanke mehr, kein Zögern denn sie rutschte mit der flachen Schuhsole ihrer Schuhe ab und stürzte hinaus. Die Welt um sie herum rauschte nur an ihr vorbei wie Bunte Farben...Aus den Reflex heraus waren ihre Hände nach vorne ausgestreckt, sie konnte noch das Knochen knacken ihrer Gelenke hören, dann aber erfassten sie die hinteren Räder der Kutsche...Es quetschte die Lebenswichtige Organe ein und ließ sie Blut spucken...es schmerz am Ende doch so höllisch das sie aufschreien wollte aber...dann tat sie ihren Letzten Atemzug."
Mit diesen letzten Worten begann Mary wieder zu lächeln und hob fast schon amüsiert die Hand an ihr Kinn als müsste sich darüber nachdenken.
"Zu grausam?", fragte sie freundlich.
"Wenn du möchtest kann ich es auch so beschreiben das du mit dem Kopf auf ein Stein aufschlägst und am Wegrand verblutest...", setzte sie sogar drauf.
"Wie auch immer...Diesmal halte ich dich nicht auf, liebe Schwester. Wenn du unbedingt so dem ganzen ein Ende setzten willst...Ich brauche dich nicht mehr. Zuerst hielt deine Selbstmord versuchen für...so Egoistisch mich hier einfach allein zurück zu lassen aber...Weißt du? Ich genieße jeden Tag hier...Ich habe Freunde gefunden und kann endlich wirklich Leben ...Ich Muss nicht mehr das tun was mir der Verlag sagt...Ich könnte diese Welt hier Formen wie es mir schon immer gewünscht habe...Aber du ...Willst immer nur zu deinem Gewöhnlichen Leben zurück. Weißt du eigentlich...das ich dich nie sonderlich als Kollegin gemocht habe? Wie auch...? Du hast dich genau wie die anderen nie wirklich für mich Interessiert. Du hast nie gemerkt wie ich Nächte lang gearbeitet habe und daher Tagsüber so Müde war oder? Also...Wenn du unbedingt diesen Weg gehen willst, auch ohne dich geht die Geschichte weiter denn du bist schließlich nur ein Extra...Jeanne."
Believe Me ~♪

















