[2er RPG] 365 days. [Sohira & Lu-Chan]

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    • Christopher Carter

      Egal in welchen Mist sich Luana reingeritten hatte ohne vielleicht selbst daran Schuld gewesen zu sein....Chris würde auf jeden Fall versuchen das Alles zu beenden. Nicht, weil er anfing zu mögen. Nein! Aber er wollte einfach seine Ruhe haben und diese konnte nicht eingehalten werden wenn dann ständig irgendwelche Leute bei ihnen auftauchten um nach dem Geld zu verlangen was Luana ihnen noch schuldete. Er glaubte kaum, dass Hannah dabei lange mitansehen wird, wenn diese bei ihr auftauchten. Chris konnte nicht einmal sagen ob die überhaupt wussten wo sie damals geschweige denn jetzt nun wohnte?
      Als sie dann plötzlich meinte, nichts genommen oder je konsumiert zu haben, blieb sein Blick weiterhin fest auf ihr liegen. "Davon war doch nicht die Rede gewesen?" blieb auch seine Stimme ruhig. Er fasste nur zusammen, dass es sich hierbei um Drogendealer handeln musste, denn anders konnte er es nicht wirklich sonst zuordnen. Hieß aber noch lange nicht, dass er glaubte, dass sie aktiv damit in Verbindung lag. Konnte ja auch sein, dass sie sich wegen einer anderen Person darauf einließ mit ihnen zu dealen und so wie sie auch darauf reagierte, musste seine Theorie stimmen. Für wenn sie das alles aber tat, wusste er noch nicht und vielleicht würde diese Frage auch weiterhin unbeantwortet bleiben. Nur gut für ihn, denn umso weniger er wusste, umso besser. Er hatte schon selbst genug Probleme gehabt was sein eigenes Leben betraf, da brauchte er nicht auch noch die Probleme von jemand anderen. Nachdem er dann auch noch wissen wollte welche Möglichkeiten ihm blieben um den Typen das Geld zurück zu geben um dies selbst zu erledigen, war die kommende Antwort nicht gerade das was er hören wollte. Es gab keine außer ihr das Geld zu geben? "Charmant" kam es sarkastisch aus ihm heraus aber ging schließlich drauf ein, ihr es zu geben. Ihm blieb daher wohl keine anderer Weg. "Also gut, dann erledigen wir das auch gleich morgen wenn wir dann schon bei der Bank sind. Als Nächstes klären wir die Sache mit Hannah's Freund und danach weihe ich dich in deinen neuen Job ein" meinte er noch kurz drauf, nahm den Zettel mit den Informationen, riss diesen vom Block, legte ihn zusammen und begab sich rüber zu seinem Tisch bevor er auch kurz einen Blick auf die Uhr warf. "Wir sollten langsam losfahren, wenn wir noch unpünkltich zu dem Essen kommen wollen" auch wenn es vielleicht sarkastisch von ihm rüberkam, war es in seinen Augen diesmal ernst gemeint gewesen. Er hatte echt keine Lust gehabt ansatzweise nur pünktlich anzukommen. Zum anderen würde es auch niemanden interessieren, wieso daher noch die Mühe machen? Chris schnappte sich seine Jacke und wartete noch auf Luana bis sie soweit war um anschließend sein Büro zu verlassen und den Aufzug mit dem Rufknopf zu holen um runter in die Garage zu fahren. Beim vorbeigehen an Brian's Büro merkte er, dass dieser bereits nicht mehr im Haus war. Ob er schon zu den Eltern fuhr? Wundern würde es den blondhaarigen nicht wirklich. Schließlich war er schon immer jemand gewesen der sich gerne bei jemand anderen einschleimte. Besonders bei seinem Vater wenn es um die Arbeit ging.
      Unten beim Wagen angekommen, stieg er mit ihr ein und machte sich dann auch schon auf den Weg zurück auf die Autobahn um raus aus der Stadt zu fahren. Es würde wieder gut eine Stunde dauern bis sie zu Hause waren. Aber zum Glück war der Verkehr flüssig, weshalb es nicht lange dauern wird.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Luana Young

      Ob davon nie die Rede war wusste die Frau selbst nicht, woher denn auch, immerhin konnte sie nicht in seinen Kopf hinein sehen, um zu erfahren, ob er das wirklich annahm. Es wäre ihm nicht zu verübeln, wenn er das wirklich würde, denn an seiner Stelle würde Luana vermutlich auch nicht anders denken, aber sie nahm seine Worte einfach hin und beließ das Thema damit auch, sie war nicht bereit noch mehr darüber zu sprechen, sie würde immerhin auch nichts mehr verraten, es ging ihn nicht an, warum sie die Schulden besaß, wer daran schuld war, was passiert war.. Ein Geheimnis, welches die Blondine schon sehr lange mit sich führte und vermutlich noch länger in ihrem Kopf für sich behalten wird.
      Sie antwortete auf die Frage danach, wie man dem Rest das Geld zukommen lassen konnte, da gab es nur eine Möglichkeit, die sie auch aussprach. Der sarkastische Kommentar ihres Gegenübers ließ sie für einen Moment ihre Stirn runzeln, er verstand also doch sarkastische Bemerkungen? War doch anzunehmen, wenn der Mann selbst welche nutzte, oder nicht? Interessant. "Ich kann schlecht eine Liste erstellen mit Adressen und Namen, wenn ich diese doch selbst nicht wirklich kenne", kommentierte es Luana, sie wusste nur, wo man die Leute fand, denen sie Geld schuldete, nicht mehr und nicht weniger. Doch der Plan, der ihr aufgetischt wurde kam gut, er war gut und so nickte die Frau über diese Worte. Am Ende der Woche spätestens wäre sie schuldenfrei, wie gut das doch klang.. Wie gut es sich in ihrem Kopf anhörte. "Gut", stimmte sie auch dem Plan zu, dass sie so langsam los sollten und leerte ihre Tasse, um sie zurück zu stellen. "Wohin damit?", fragte sie und deutete auf das dreckige Geschirr, sie wollte es nicht einfach stehen lassen, es jemand anderes wegräumen lassen, immerhin war es ihr Dreck, den sie hinterlassen hatte.
      Kaum war die Sache mit dem Geschirr geregelt folgte die Blondine Chris wieder hinunter, um auf der Beifahrerseite einzusteigen und sich anzuschnallen. Sie hatte schon so eine Idee, was sie eigentlich gleich anziehen könnte, was sie schon Ewigkeiten nicht mehr getragen hatte. Ob es ein wenig aufregend war? Ja, aber vielleicht auch nur, weil es eine verdammt gute Ablenkung zu ihrer jetzigen Situation war. "Wie haben wir uns eigentlich kennen gelernt?", fragte sie in der Stille des Wagens und blickte aus dem Fenster auf ihrer Seite. "Ich weiß nicht, wie realistisch es ist, dass du mich auf einen Kaffee eingeladen hast.. Ich nehme schon an, dass das gefragt wird".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Christopher Carter

      Chris war schon immer der Meinung gewesen, umso schneller man ein Problem aus dem Weg schaffte umso schneller würde man auch weiterhin seine Ruhe im Leben haben und sich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren können. Doch da Luana nun in seinem Leben war, würde die 100%ige Ruhe, welche er eigentlich gerne haben würde, noch sehr sehr sehr lange wegbleiben. Schließlich war es wichtig ihre Probleme zu lösen und dies bedeutete so einiges an Schulden zu bezahlen. Mit seiner Position in der Firma seines Vaters war es aber ein leichtes Spiel dies zu regeln. Somit gab er ihr auch schon seinen Plan für morgen bekannt wo sie alles regeln würden. Zu seiner Erleichterung war die junge Dame auch damit einverstanden wobei er eher eigentlich glaubte, dass sie sich dagegen streuben würde. Andererseits war jeder sicher erleichtert wenn man hörte, dass die Schulden, welche man lange mit sich schleppte, bald Geschichte sein würden. Als Luana dann auch noch wissen wollte wohin sie das Geschirr bringen soll um es nicht einfach auf seinem Tisch stehen zu lassen, was ihn nicht gestört hätte, nahm er mit ihr die Tassen und brachte sie in die kleine Küche, welche in der Etage vorhanden war und stellte es in den Geschirrspüler bevor sie sich anschließend zum Aufzug machten, runter in die Garage fuhren um in den Wagen zu steigen.
      Kurz darauf befanden sie sich auch schon auf der Autobahn Richtung nach Hause um sich für das Essen seiner Eltern fertig zu machen worauf er eigentlich so gut wie möglich verzichten konnte. Doch wusste er aber auch, wenn sie nicht auftauchten, würden sie bei ihm erscheinen und darauf hatte er noch weniger Lust. Somit war seine einzige Möglichkeit gewesen den Abend so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Eine Weile war es ruhig im Auto zwischen den beiden gewesen, selbst der Radio war nicht eingeschaltet gewesen als die blondhaarige neben ihm das Wort ergriff und wissen wollte wie sie sich eigentlich kennengelernt haben. Dass er sie zu einem Kaffee eingeladen hat einfach so, war selbst in seinen Ohren unwahrscheinlich, denn er war dafür wirklich nicht der Typ gewesen und das wusste auch seine Familie. Was sollten sie ihnen daher erzählen, wenn sie fragen würden und das würden sie. Seine Eltern, besonders seine Mutter, waren schon immer sehr neugierig gewesen was sein Leben betraf. Gerade, weil er auch kaum etwas erzählte...eigentlich schon seit Jahren nicht mehr. "Nicht besonders realistisch" gab er offen zu nachdem sich wieder eine Stille zwischen ihnen gebildet hatte. "bei einem Geschäftsessen" kam es dann plötzlich aus ihm heraus während seine Augen weiterhin auf die Straße fixiert waren "das ist das einzig Realistische was man meiner Familie vorlegen kann" meinte er dann noch. "Du warst die Assistentin von Lukas und nach dem Essen sind wir beide dann noch einige Dinge für einen Vertrag durchgegangen. Danach waren wir noch was trinken um uns zu unterhalten und eines führte zum anderen" sprach er weiter. Auch wenn sie Geschichte erfunden war, gab es Lukas wirklich. Er war zwar ein Chef von einer anderen Branche gewesen als was seine Familie vermuten würde aber ihn gab es wirklich und war damals wirklich der Vorgesetzte von Luana. Sein Vater würde auch unter anderem nicht alle abgeschlossenen Verträge von Chris durchgehen um zu schauen ob es wirklich jemand solchen gab um die Geschichte zu glauben. Soweit schätzte er diesen schon ein.
      Nach einer Weile kamen sie auch schon zurück in das kleine Dorf wo sein Haus stand, fuhr den kleinen Straßenweg nach hinten um anschließend vor dem Gebäude zu parken. Laut der Uhrzeit würden sich beide locker verspäten. Genau wie er es wollte. Aus dem Wagen gestiegen begab er sich zur Türe um diese aufzusperren, ging hinein und zog sich seine Jacke aus bevor die Schuhe schon folgten um anschließend nach oben zu gehen und sich umzuziehen. Doch davor wandte er sich nochmals an seine zukünftige Frau und übergab ihr die Autoschlüssel. "Tue mir bitte den Gefallen und fahr du" mit diesen Worten ließ er sie dann unten stehen, begab sich in sein Schlafzimmer, öffnete Kleiderschrank und nahm sich ein blaues Hemd raus, welches passend zu seiner Hose passte.
      Kurz darauf war er schon wieder unten, zog sich seine Schuhe wieder an und wartete bis die blondhaarige ebenfalls fertig war. In seinen Augen konnte sie sich ruhig soviel Zeit lassen wie sie brauchte. Er hatte es definitv nicht eilig gehabt.


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    • Luana Young

      Es klang ganz gut, dass sie sich bei einem Geschäftsessen kennen gelernt haben, auch wenn Luana nicht sicher war, ob man ihr wirklich abkaufen konnte eine Assistentin zu sein, zum anderen war das schon irgendwie... sexistisch, sie jetzt auf so etwas herunter zu spielen, aber es klang gut und logisch. Die Frage war nur, welcher Lukas hier wirklich gemeint war, auch wenn die Blondine schon eine Idee hatte, wie sehr es doch mit ihr verbunden war. Sie hatte sich von Anfang an Gedanken dazu gemacht, dass sowohl Chris, als auch Lukas Geschäfte miteinander machten und sie deshalb ihren Job verlor, aber sie wollte auch nicht nachtragend sein..
      Viel komischer erschien ihr jedoch, dass sie fahren sollte und so blickte sie ein wenig verwundert dem Mann nach, der die Treppe nach oben nahm und sie zurück in dem Flur ließ. Warum sollte sie jetzt fahren? War das sein Ernst gewesen? Der Wagen war bestimmt mehr wert, als ihr Jahreseinkommen bisher, da sollte sie ihn fahren? Kaum war Chris aus ihrem Blickwinkel verschwunden blickte die Frau die Schlüssel an, um sie zu mustern. Gut, dann würde sie fahren, wie er es wollte, auch wenn sie es sich nicht nehmen wird danach zu fragen, was der Grund dafür sei.
      Eine erste Idee, was sie tragen sollte und wollte hatte Luana schon, aber sie stand kurz nach Chris oben in ihrem Zimmer und wühlte in ihren immer noch nicht ausgepackten Sachen herum, um das zu finden, was sie suchte. Sie hatte mehrere Ideen, würde in diesem Falle eigentlich Hannah anrufen, um sie um Hilfe zu bitte, aber dass war ja leider gerade nicht so wirklich möglich. Irgendwie würde es Luana schon schaffen! Sie war eher der Typ Hose und Sneaker, aber irgendwie hatte sie Lust sich schick zu machen, in der Hoffnung sich selbst ein wenig aufzubauen. Mit hübschen Kleidern, ein wenig Make-Up und gemachten Haaren besaß sie immer so viel Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein, dass sie den Job an der Stange machen konnte, da sollte es ihr jetzt auch an dem heutigen Abend helfen. Unsicher blickte sie zu zwei Kleidern, die sie sich heraus gelegt hatte, entschied sich aber für das kurze, schwarze, um im Eiltempo ihre Haare mit einer Haarnadel hoch zu stecken. Hohe Schuhe hatte sie dabei, wie gut, dass sie so etwas überhaupt besaß, die Stipper-Heels ließ sie aber definitiv im Karton zurück, widmete sich kurz einem kleinen Make-Up, um vor allem die Wange ein wenig zu kaschieren, die blau und geschwollen war. Es war immer wieder erschreckend, wie viel man mit solchen Produkten erreichen konnte, denn trotz eines eher dezenten Make-Ups war ihr Gesicht wieder fast makellos, nur ein klein wenig schimmerte ihre Wange blau, wirklich wenig.
      Eine viertel Stunde hatte sie gebraucht, dann lief sie die Treppe mit den Schlüsseln in ihrer kleinen Handtasche herunter, um nach Chris zu suchen. Ihr Kleid saß perfekt, die schwarzen Heels passten super dazu, auch wenn Luana schlichte und flache Schuhe in der Hand mit hatte, um gleich das Auto fahren zu können. Sie sah super aus, jedenfalls ihrer Meinung nach, aufregend, aber nicht zu billig, wie es Hannah beschrieben hätte.
      "Wenn ich wüsste, dass du ein blaues Hemd trägst, hätte ich etwas Blaues angezogen", kommentierte sie Chris Hemd, kaum erblickte sie ihn. Sie schmunzelte. "Aufregend genug, oder soll ich das Kleid ein wenig höher ziehen?".

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    • Christopher Carter

      Chris ging es nicht darum mit Luana anzugeben, dass sie solch ein teuren Wagen fuhr. Jeder in seiner Familie kannte sein Auto und würde daher 1 und 1 nicht zusammenzählen. Dass selbst sie es vielleicht merkwürdig finden würde, warum er sie gerade darum bat heute dorthin zu fahren, konnte sich der blondhaarige schon denken aber andererseits sollte sie keinen Gedanken daran verschwenden. Er hatte seine Gründe dafür und diese musste sie nicht wissen. Schließlich lag das Vertrauen zwischen den beiden noch auf keiner guten Welle und wenn es so kam, wie er glaubte, das der Abend so ausging, würde sie es schon herausfinden warum er ihr das Steuer überließ.
      Einen kurzen Blick auf die Uhr zeigte bereits, dass 12 Minuten vergangen waren, seit sie hierher kamen um sich umzuziehen. Was dauerte bei ihr nur solange? Klar, die Männer bräuchten sich nur umziehen, die Haare bürsten, falls notwendig und fertig wären sie. Bei den Frauen war es ein wenig anders: Klamotten aussuchen, schminken, Haare machen und passende Schuhe finden. Ein Mysterium was er wahrscheinlich bis heute nicht verstehen würde, was daran so lange nur dauern konnte. Und trotzdem waren die Meisten kaum zufrieden mit ihren Aussehen gewesen. Daher suchten sie auch immer die Zustimmung der Männer, welche zugaben, dass diese gut aussahen, glaubten es jedoch immer noch nicht und zogen sich daher erneut um was genauso gut aussah. Was aber dann da der Unterschied war...keine Ahnung.
      Für einen kleinen Moment begab er sich in das Wohnzimmer, holte ein kleines Glas aus der Vitrine sowie eine Flasche Whiskey, gab sich etwas rein und schluckte es auf Ex runter bevor er die Flasche zurückstellte und das Glas in die Abwasch kam. Chris war schon des Öfteren zu seinen Eltern gefahren wenn es notwendig war, dennoch musste er zugeben, dass diese Sache ihm immer wieder im Magen schwer lag was ihn dazu veranlasste es dieses Mal mit Whiskey ein wenig runterzuspülen. Ob dies aber half, konnte er noch nicht sagen. Kurz atmete dieser noch durch als er plötzlich im nächsten Moment Schritte von der Treppe hörte, was darauf deutete, dass Luana wohl runterkam was ihn dazu brachte sich auch gleich zurück ins Vorzimmer aufzumachen. Unten bei ihm angekommen und gefragt ob es aufregend genug war, begutachtete er die blondhaarige erstmal von oben bis unten was ihn doch kurz schlucken ließ. Das Kleid passte perfekt zu ihrem schlanken Körper...wenn man nicht sogar sagen konnte, dass es wie angegossen saß. Selbst die Schuhe machten ihre Beine etwas länger was einen gewissen Reiz bei ihm auslöste. Er stand schon immer auf schlanke Frauen mit langen Beinen und wenn er Luana so ansah, hat so gut wie gar nichts mehr gefehlt. Selbst die blaue Stelle auf ihrer Wange war mit ihrem Make-up kaum zu sehen. Besser gesagt hätte man diese gar nicht erkannt, wenn man davon nicht wusste. Eines störte ihn jedoch und als er drauf kam machte er einen Schritt auf sie zu, sodass er knapp vor ihr zum stehen kam, legte seine Hand hinter ihren Kopf um die Haarnadel zu entfernen, woraufhin ihre Haare wieder nach unten fielen. Sanft strich er dabei hinter ihren Hals drüber um ihre Haare nur auf einer Seite der Schulter fallen zu lassen. "So sieht es besser aus" sprach er leise aus und etwas sanfter aus, da es lauter nicht notwendig war durch den kleinen Abstand zwischen ihnen. Kurz sah er ihr noch in die blauen Augen und nach seinem Gefühl, welches sie mit ihrem Aussehen bei ihm ausstrahlte, hätte er sich am Liebsten nach unten gebeugt um sie zu küssen, doch räusperte er sich gleich wieder und blickte erneut auf seine Uhr. "Es wird Zeit, wir sollten gehen" meinte er dann noch, öffnete die Haustüre und wartete darauf, dass sie ebenfalls rauskam bevor er diese zusperrte und in den Wagen stieg. Dabei gab er in das Navigationsgerät die Adresse seiner Eltern ein, sodass Luana den Weg dorthin fand. 30 Minuten wurden auf dem Gerät angezeigt während er sich anschnallte. 30 Minuten bis sie in die Höhle des Löwen kamen. Umso mehr Gedanken er sich darüber machte umso mehr fing wieder sein Magen zum protestieren an woraufhin er ein wenig das Fenster auf seiner Seite nach unten ließ um die frische Luft reinzulassen. "Bist du schon mal mit Automatik gefahren?" wandte er seine Aufmerksamkeit zurück auf Luana um auch in seinen Kopf das Thema zu wechseln. Wenn nicht, würde es sicher länger als nur 30 Minuten dauern bis sie ankommen.


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    • Luana Young

      Sie mochte es, wie vermutlich jede andere Frau, hübsch auszusehen und sich hübsch zu machen, doch es war nicht immer der Fall in ihrem Leben gewesen, denn eigentlich war Luana schon immer eher die kleine, graue und vor allem schüchterne Maus gewesen, die erst mit dem Absturz ihrer Mutter und ihrem Job im Stripclub lernte, wie sehr man die Männer um den Finger wickeln konnte, wenn man seine Reize richtig einsetzte. Die Frau fühlte sich nie wohl so viel Haut zu zeigen, sich so auszuziehen und den Männern etwas zu bieten, doch sie lernte es zu überspielen und perfektionierte es bis heute. Ganz gleich, wie wenig sie an hatte, wie viel sie zeigte, es wirkte inzwischen immer nur noch, als würde sie genau darauf hinaus wollen, als würde sie sich genau dessen bewusst sein, was sie da tat. Das Gefühl, ihr Kleid würde gerade mal das verdecken, was man vielleicht verdecken sollte, lenkte sie wahnsinnig von dem Gespräch heute in der Klinik ab, es brachte sie gleich auf andere Gedanken und wie es schien, schien es auch Chris zu gefallen. Er sagte zunächst nichts und das brauchte er auch nicht, denn Luana verstand seine Reaktion, als würden die Männer so leicht zu durchblicken sein.. Sie unterschieden sich doch alle nicht, ihrer Ansicht nach jedenfalls.
      Ihre Augen musterten ihren Verlobten, warteten ab, was jetzt passieren wird, wenn er auf sie zu geht und blickte hoch zu ihm, kaum stand er vor ihr. Mit den Schuhen war er gar nicht mehr so viel größer als sie, aber kaum stand er ihr so nah verstand Luana nicht mehr wirklich, was hier los war. Sie traute sich gar nicht mehr wirklich zu atmen, nicht aus Angst nein, der Mann machte ihr keine wirkliche Angst, aber viel mehr aus der Tatsache heraus, dass sich ihre Brust wieder so zusammen zog, wie es der Fall war, als er sie gestern geküsst hatte. Sie sollte ihn vielleicht weniger ansehen, um das Gefühl wieder los zu werden, aber auch die Haarnadel, die er ihr aus dem Haaren zog lenkte sie nicht ab, war es nur ihr jetzt plötzlich so warm geworden? Er roch nach Whiskey, der rauchig-süßliche Geruch drang zu ihr durch, sollte sie deshalb fahren?
      Mit einem Nicken bestätigte Luana seine Worte und war froh, dass er sich von ihr löste und ihr die Haustür öffnete. Sie wollte noch fragen, ob er sich sicher war, dass sie fahren sollte, aber er stieg auf der Beifahrerseite ein und damit erübrigte sich ihre Frage wieder. Ein wenig unsicher griff sie zu der Fahrertür, bevor sie aus den Schuhen schlüpfte, um in die lockeren flachen zu steigen und ihre High Heels mit in den Wagen zu nehmen, mit denen konnte sie nicht fahren. Ihre Hände griffen nach dem Gurt, sie schnallte sich an und blickte dann zu dem Cockpit, sie sollte gleich wirklich diesen Wagen fahren? Es erinnerte sie ein wenig an den Tag, als ihr Vater ihr damals das Autofahren beigebracht hatte..
      "Ja bin ich", bestätigte sie Chris frage und nickte, um den Wagen gleich zu starten. "Nur bin ich noch nie so einen teuren Wagen gefahren", gab sie dann ehrlich zu, diese Tatsache überforderte sie ein wenig, aber sie würde es schon hin bekommen, ganz sicher. Vorsichtig fuhr sie raus auf die Straße, das wird schon gut gehen, definitiv.
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    • Christopher Carter

      Als er ihr so nahe stand um die Haarnadel zu entfernen, kam auch der Geruch ihres Parfüm in seine Nase, welches an ihr wirklich ausgezeichnet roch. Luana wusste ganz genau was zu ihr passte und was nicht. Ihr Outfit, ihre gesamte Ausstrahlung machte sie zu einer wirklich hübschen und attraktiven Frau weshalb jeder, so wie auch er, einfach nicht verstand warum die Frau nicht bereits verheiratet war. Klar, im Stripperclub hatte sie stets einen anderen Job gehabt und zeigte vermutlich eine Seite an ihr, welche so gar nicht die Frau zeigte, welche nun vor ihm stand. Andererseits schreckte es den Männern vermutlich auch ab welche Schulden die Frau an ihren Schultern hatte und niemand wollte sich mit ihrer Welt abgeben, doch Chris war in der Hinsicht anders. Auch wenn man ihr Zusammentreffen nicht gerade normal nennen kann und er mit ihr einen Deal ausgemacht hat, war er in diesen Moment, als er vor ihr stand, doch irgendwie froh gewesen sie hier und jetzt zu haben. In diesen Moment fühlte er sich nicht alleine....nicht einsam. Irgendwie hatte er das Gefühl gehabt diese Frau nicht mehr gehen lassen zu dürfen. Nachdem er ihre Haare sachte auf einer Seite der Schulter fallen ließ was ihr Aussehen besser machte als die Hochgesteckten und sich dabei selbst erwischte sie küssen zu wollen, räusperte er sich schnell wieder um einen klaren Gedanken zu fassen, entfernte sich von ihr und begab sich anschließend zu seinem Auto um auf der Beifahrersitz Platz zu nehmen. Ob sie seinen Alkoholgeruch wahrgenommen hatte oder nicht, war ihm egal gewesen. Wahrscheinlich hielt sie ihm ja eh schon für einen Alkoholiker warum sich also noch einen Kopf machen?
      Nachdem Luana neben ihm Platz nahm und sich die flachen Schuhe anzog um mit dem Auto fahren zu können, wollte er noch wissen ob sie überhaupt mit Automatik umgehen konnte. Es gab ja welche, die zwar mit Gangschaltung gelernt hatten aber mit der Automatik gar nicht zurecht kamen. Selbst Chris hatte mit der Gangschaltung gelernt gehabt und hatte ein wenig Angst gehabt als er plötzlich sich umstellen musste, hatte es aber schnell verinnerlicht gehabt. Kurz gab sie aber auch zu noch nie solch einen teuren Wagen gefahren zu haben, was ihn für einen kurzen Moment zum lächeln brachte bevor dies auch gleich wieder verschwand. "Mach dir deswegen keine Sorgen. Du wirst vielleicht beim losfahren stets merken, dass er doch schneller greift vom Tempo her als ein Golf aber man gewöhnt sich ziemlich schnell daran. Daher brauchst du keine Angst haben und wenn doch, sag Bescheid, dann werde ich weiterfahren" wollte er ihr so die Unsicherheit nehmen, doch als sie losfuhr und er auch merkte, wie vorsichtig sie war, war es in seinen Augen schon mal ein gutes Zeichen gewesen. Besser vorsichtig als zu schnell agieren.
      Die ganze Fahrt über verlief eigentlich ganz gut und Chris musste zugeben, dass sie sich ganz gut schlug für das, dass sie vorher noch etwas unsicher war. Der Verkehr war auch flüssig, weshalb sie auch keinen Stau hatten. Den Radio ließ er ausgeschaltet um ihre Konzentration nicht zu stören, blickte aber hier und da doch auf den Display hinter dem Lenkrad um zu schauen, dass sie mit dem Gaspedal nicht zu schnell wird. Bei solchen Autos wie seinem kam es einem manchmal gar nicht so schnell vor als was es dann in Wahrheit vielleicht war.
      Von der Ferne aus war das Haus seiner Eltern schon zu sehen was ihn zum Seufzen brachte. Auch der Wagen seiner Eltern als auch der seines Bruders stand schon davor, was zeigte, dass sie die Letzten waren die fehlten. Kein Wunder, denn schließlich kamen sie ja auch 25 Minuten nach Vereinbarung an.
      In seinen Augen war es nichts Besonderes gewesen aber jeder der das Haus seiner Eltern sowie sein eigenes kannte, dachte stets von Chris, dass dieser ein reicher Schnösel war. Was Luana darüber denken würde, wusste er nicht und um ehrlich zu sein, wollte er es auch lieber nicht wissen.
      Als sie ankamen und Luana ohne Probleme den Wagen abstellte, blieb der blondhaarige noch für einen Augenblick im Wagen sitzen und starte gedankenverloren auf das Haus. Warum sind sie überhaupt hierher gekommen? Können sie nicht einfach wieder losfahren und verschwinden?


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    • Luana Young

      Es lief gut! Wahnsinnig gut sogar, wie es die Frau selbst sagen würde. Es war gar nicht Mal so lange her, seit dem Luana das letzte Mal Auto gefahren war, sie war nur noch nie so etwas teures gefahren und hatte schon Sorge, sie könnte irgendetwas kaputt machen. Ein wenig angespannt war sie die ersten Minuten über, denn es war schon ein ganz anderes Gefühl, als mit den wagen, die sie bisher gefahren war, Chris hatte da auch vollkommen Recht, man brauchte nur ein wenig das Gas antippen und schon war man deutlich schneller, aber irgendwie bereitete es der Frau auch Spaß und schon nach den ersten zehn Minuten entspannte sie sich deutlich. Die Fahrt war allgemein sehr ruhig und es war ein sehr schönes Gefühl, dass Chris ihr irgendwie so weit vertraute, dass er ihr das Auto in ihre Hand legte, es gab ihr ein wenig mehr Selbstbewusstsein dazu, auch wenn es gleich wieder sank, kaum erreichten sie scheinbar das Anwesen seiner Eltern, denn ein Haus konnte man es nicht mehr nennen. Luana stellte den Wagen hinter den anderen ab, schaltete den Motor gleich auch aus, um das Anwesen anzusehen, um ihre Augenbrauen vor allem zu heben.
      "Es ist riesig", stellte sie irgendwie beeindruckt, aber gleichzeitig auch sehr negativ fest. "Da scheint wohl jemand etwas kompensieren zu müssen", kommentierte sie trocken, sie kam aus einem ganz anderen Haus, aus einem, in welchem man solche Kommentare abzog und mit einem sanften, schuldigen Schmunzeln blickte sie zu Chris rüber, der kein Wort mit ihr gewechselt hatte, seit dem sie los gefahren waren. Ja, ihr war es schon vorher mehrmals aufgefallen, dass er nicht wirklich große Sympathie seiner Familie gegenüber hegte, aber war es wirklich gleich so schlimm? Unsicher musterte sie ihn, sie wollte es vielleicht auch gar nicht erst wissen, was zwischen ihnen vorgefallen war, dass man seine Familie so sehr verabscheute, denn sie hatte ihre Gründe es mit ihrer Familie gleich zu tun und diese waren alles andere, als schön. Mit ihrem Vater hatte sie kein Wort gewechselt, seit der Ankündigung wenige Jahre zuvor.. Seit er sie verlassen und sich selbst überlassen hatte.
      Luana schluckte schwer und blickte zurück zu dem Anwesen. "Ich kann uns auch zu KFC fahren", stellte sie mit einem Schulterzucken fest und war bereit umzudrehen, jetzt war sie mit dem Wagen warm geworden und würde überall mit fahren können. Sie waren wegen Chris hier, nicht wegen ihr, und sie würde ihm folgen, auch wenn er doch wieder umdrehen wollte.
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    • Christopher Carter

      Es war zwar damals Chris zu Hause gewesen in dem er aufwuchs aber wirklich richtig wohl fühlte er sich in diesem riesigen Gebäude noch nie. Selbst als er noch zur Schule ging und Freunde einladete um mit ihnen die Hausaufgaben zu machen, zu lernen oder einfach Spaß zu haben, merkte er dann wie sich die Einstellung dieser ihm gegenüber sich immer mehr und mehr veränderten. Irgendwann wollte niemand mehr was mit ihm zu tun haben gerade, weil seine Familie in allen Augen reich erschien. Als Kind hatte er damit richtig zu kämpfen gehabt, weshalb er dabei oft mit seiner Mutter drüber sprach, welche stets die richtigen Worte immer wieder fand um ihn zu trösten doch umso älter er selbst wurde, umso mehr war die Meinung anderer Menschen gegenüber sein Leben egal geworden. Wer es nicht akzeptieren konnte, dass er einfach aus reichem Hause war, konnte auch gleich wieder gehen. Mit falschen Leuten wollte er sich so oder so nie abgeben. Irgendwann hatte er dann so oder so sein eigenes Haus gehabt, auch wenn dies schon einem reichen Haus gleich galt. Selbst die Überraschung auf Luana's Gesicht war damals nicht zu übersehen als er sie zu ihm nach Hause brachte und meinte, dass sie ab da von nun an leben würde. Vermutlich ordnete sie ihn da auch schon als reiches Bürschchen ein.
      Die ersten Worte von ihr bekam er erst gar nicht mit, so sehr war er in Gedanken versunken gewesen. Erst als sie meinte auch zu einem KFC fahren zu können, kam er wieder zurück ins Auto weshalb sein Blick für einen kurzen Moment zu ihr ging bevor er zurück auf das Haus fiel. "Wenn's nach mir ginge, liebend gern" kam es trocken aus ihm heraus, überwand sich aber endlich die Beifahrertüre zu öffnen und auszusteigen. Sein Blick blieb aber dabei immer noch auf das Haus gerichtet. Bei den Fenster war niemand zu erkennen um nachzuschauen ob die beiden überhaupt schon hier waren geschweige denn sein Auto vor dem Haus stand. Vermutlich war es ihnen eh egal oder klar, dass sich Chris verspätet würde. Was anderes kannten sie von ihm ja gar nicht mehr. Mit einem Seufzer machte er sich schließlich auf den Weg zum Eingang, stieg die 2 Stufen nach oben um die Klingel des Hauses zu betätigen. Es dauerte nicht lange bis ein Mann in einem schwarzen eleganten Anzug diese öffnete und die beiden betrachtete. "Mr. Christopher, es freut mich Sie zu sehen. Bitte kommen Sie doch herein" war dieser sehr förmlich gewesen, trat herein und begrüßte auch gleich mit einem freundlichen Nicken seine Begleitung. "Luana, das ist Simon, unser Hausbutler. Simon, das ist Luana, meine Freundin" alleine schon die Wörter 'meine Freundin' zu sagen war irgendwie merkwürdig gewesen. "Es freut mich sehr Sie kennen zu lernen" dabei lächelte Simon sie herzlich an "Ihre Familie wartet bereits" meinte er dann noch als er die Aufmerksamkeit zurück auf Christopher wandte und brachte die beiden schon ins große Wohnzimmer wo Vater und Mutter jeweils auf eleganten und großen Stühlen saßen mit einem Glas Wein in der Hand während Brian mit seiner Frau auf einen der Sofa's saß, welche beide durch einen Wohnzimmertisch getrennt waren. "Entschuldigen Sie die Störung aber Christopher ist eingetroffen" wandte er die Aufmerksamkeit auf sich sodass alle aufblickten und er sie alle alleine unter sich ließen. Der Raum war inklusive 2 Sofa's, 2 Stühlen einem Tisch in der Mitte mit einer Komode, einen Kamin mit Familienbilder und in den Ecken durch Blumen recht schick eingerichtet gewesen. Das komplette Gegenteil von Chris Haus, welches eher schlicht aber gemütlich eingerichtet wurde. Für einen kurzen Augenblick wurde nichts gesagt, da sie alle ihre Aufmerksamkeit auf Luana richteten um diese genauer zu betrachten, weshalb auch nur das Ticken der Wanduhr zu hören war "Ihr habt ja doch den Weg hierher gefunden" kam es sakatisch aus Brian, welcher nach gefühlter Ewigkeit als Erster aufstand aber den Blick von ihr nicht abwenden konnte, gefolgt von seiner Frau Sophie, welche Chris herzlichst umarmte was er kurz erwiederte "Ich habe mir schon Sorgen gemacht" meinte sie ehrlich. Dass Brian und Sophie wirklich verheiratet waren, konnte Chris immernoch nicht ganz glauben. Dafür waren die beiden zu unterschiedlich. "Und wer ist die junge Frau?" wollte sie gleich wissen "Das ist Luana, die es mit ihm anscheinend gut aushält" gab Brian als Kommentar dazu, kassierte aber auch gleich einen Seitenhieb in seine Rippen von ihr. "Entschuldige bitte meinen Mann. Er kann echt unmöglich sein" lächelte sie Luana zu und hielt ihr zur Begrüßung die Hand "Ich bin Sophie, freut mich, dass wir uns kennenlernen. Brian hat mir schon von dir erzählt" sprach sie weiter. Chris Eltern standen danach auf, nachdem die beiden sie mal begrüßt hatten und wandten selbst ihre Aufmerksamkeit auf die junge Dame. "Ich heiße Verena Carter und das neben mir ist Dwayne, mein Mann. Freut uns deine Bekanntschaft zu machen" lächelte Chris Mutter sanft und hielt ihr ebenfalls die Hand zur Begrüßung hin was auch sein Vater machte zur Begrüßung. Ihre Bekanntschaft zu machen? Dieser Satz alleine zeigte doch schon das Brian seinen Eltern alles über Luana und ihm erzählt hatte. Zumindest das was sich sein Bruder zusammenreimte.


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    • Luana Young

      Ob ihr Spaß jetzt wirklich gut ankam, oder nicht war Luana selbst sich nicht dessen sicher, aber sie nahm es einfach hin und seufzte, kaum verließ Chris das Auto, um ihm anschließend zu folgen. Kaum aus dem Wagen raus schlüpfte sie in ihre High Heels, um ihm dann zu der Tür zu folgen, die kurz darauf geöffnet wurde. Bisher hatte sie nicht wirklich interessiert wie viel Geld Chris besaß und wie reich seine Eltern waren, aber als ihr der nette Mann, der ihnen die Tür öffnete, als ihr Butler vorgestellt wurde musste die Frau doch ein wenig erstaunt schauen. Ein Butler? Sein Lächeln war jedoch ansteckend, da lächelte Luana gleich auch herzlich, um ihn zu begrüßen. "Freut mich sehr", erwiderte sie seine Worte, bevor es dann auch schon nach drinnen hinein ging. Das Haus war schon allein am Eingang riesig, vielleicht sogar mehr, als nur riesig und mit dem Betreten des Wohnzimmers bereute Luana fast schon, dass sie den Deal mit Chris gemacht hatte. Sie passte hier nicht hinein, definitiv nicht, und die Blicke, die ihr zugeworfen wurden machten es mehr, als nur deutlich. Sie wurde von vier Personen angesehen, wobei ihr eine davon bekannt war, die wirklich alle kein einziges Wort sprachen, sie nur musterten. Luana lächelte freundlich, um sich nicht anmerken zu lassen, wie unangenehm es ihr war und wie fehl am Platz sie sich doch fühlte. Es war fürchterlich hier, schon von Sekunde Eins an.
      Brians Kommentar ließ Luana fast schon selbst einen heraus bringen, aber sie biss sich gerade noch auf die Zunge, um nicht gleich, bevor sie die ersten Worte mit Chris Eltern austauschte, negativ aufzufallen. Aber es rettete ihn eigentlich seine Frau, oder Freundin? Die Luana gleich mit ihrem Seitenhieb wahnsinnig sympathisch rüber kam. "Ja, kann er", er kann auch mehr, als nur unmöglich sein. "Aber freut mich sehr", begrüßte Luana Sophie und schenkte ihr ein Lächeln, um gleich daraufhin ihre Hand zu schütteln. Sie passte irgendwie auch nicht ganz in diese Stimmung hier hinein, aber wer wusste es schon? Luanas Aufmerksamkeit wurde dann von Chris Eltern eingenommen, die beide vorgestellt wurden. "Freut mich sehr, Sie beide kennen zu lernen", auch die beiden Hände schüttelte sie, um ihnen beiden ein Lächeln zu schenken. Kam es ihr nur so vor, oder fühlte sich das alles hier irgendwie sehr erzwungen an? Sophie hatte verraten, dass Brian auch schon etwas über sie erzählt hatte, nur war die Frage danach, was es genau war. Das, was er sich selbst ausgedacht und zusammen gereimt hatte? Was würde sie jetzt wohl hier erwarten? Ein angenehmer Abend sah jedenfalls sicherlich anders aus.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Christopher Carter

      Chris beobachtete die ganze Szene als sie ins Wohnzimmer kamen und alle 4 nicht nur ihre Aufmerksamkeit auf sie wandten. Nein! Es war deutlich zu erkennen, dass sie auch nur ihre Augen auf Luana gerichtet hatten. Sie genau inspizierten von oben bis unten. Sich genau das Bild von ihr einprägen. Sich überlegten ob sie überhaupt zur Familie passen würde oder nicht. Wenn es nach ihm ginge wäre es ihm sogar lieber gewesen wenn nicht aber dies würde so oder so nicht der Fall sein, da sie schon alleine die Freundin von Chris war. Doch sobald sie geieratet haben würde sie zu seiner Familie gehören. Ob sie dann noch was mit seiner Familie überhaupt zu tun haben, war noch eine andere Frage gewesen. Einen kurzen Blick warf er dabei zu der blondhaarigen neben sich und konnte deutlich an ihrem Lächeln erkennen, dass sie sich nicht wohl fühlte. Er kannte Luana noch nich lange aber wenn er etwas bei ihr durchschaute, dann ihr falsches aufgesetzte Lächeln. Richtig verübeln konnte er es ihr definitiv nicht, da es ihm ehrlich gesagt nicht anders ging.
      Nach langem zögern, so kam es ihm zumindest vor, war es Brian gewesen, welcher sich als Erster erhob um Luana zu begrüßen. Sein Kommentar er ihre Unpünktlichkeit war kein große Überraschung. So war sein Bruder schon immer gewesen. Kurz darauf kam auch schon Sophie, welche auch wenigstens Chris begrüßte während die anderen ihn nur gekonnt ignorierten. Auch seine Eltern schafften es dann endlich sie zu begrüßen wobei seine Mutter sie etwas genauer betrachtete. "Also ich weiß nicht was du hast Brian, aber von einem blauen Fleck ist nichts zu sehen" kam es ohne nachzudenken aus ihr heraus wobei Chris seinem Bruder einen wütenden Blick zuwarf. Hat er das wirklich seinen Eltern erzählt? Warum konnte sein Bruder nicht einmal in seinem Leben seine Klappe halten? "Bitte nehmen Sie doch Platz, Miss Luana" bot Dwayne an als er auf das andere freie Sofa deutete während Sophie und Brian auf ihrem erneut Platz genommen haben. "Was wollen Sie denn trinken?" wollte er noch von ihr wissen und brachte ihr dann das was sie haben wollte. Chris beobachtete noch die ganze Situation bevor er sich selbst in die Küche begab um sich ein Bier aus dem Kühlschrank zu holen. Gastfreundschaft war wohl für die eigenen Kinder nicht vorhanden. Nachdem er sich dies geholt hatte, begab er sich zurück ins Wohnzimmer, setzte sich mit der Flasche neben Luana und nahm einen großen Schluck davon bevor die Flasche auf den Tisch gestellt wurde. "Brian erzählte uns, dass Sie und Christopher schon zusammen wohnen?" schenkte seine Mutter Luana die Aufmerksamkeit wobei es eher mit einem verwunderten Ton aus seiner Mutter heraus kam "das klingt so als wärst du überrascht darüber?" kam es trocken aus ihm heraus als Chris zu seiner Mutter blickte "naja wenn man deine vorherigen Beziehungen ansieht wie du mit den Frauen gespielt hast, dann"....."Danke Mum" unterbrach er sie mit einem eher abgeneigten Unterton "Sieh dir Brian an. Er und Sophie haben sich gleich gefunden, geheiratet und sind bis heute glücklich. Sowas kannst du doch auch haben wenn du nur wollen würdest" bei diesen Satz erwiderte Chris nichts mehr. Stattdessen nahm er wieder das Bier in die Hand und machte erneut einen Schluck aus dieser heraus als Sophie schließlich das Wort ergriff. "Darf ich denn fragen woher Sie kommen, Luana?" fragte sie freundlich nach und hoffte darauf, dass das Gespräch so etwas ins Ruhigere verlief. Auch wenn sie mit Brian zusammen war, so kannte sie ganze Familiengeschichte der Carters und auch das was Christopher vorgeworfen wird geschweige denn warum er das schwarze Schaf mit den Jahren wurde, weshalb sie auch zur Hälfte hinter ihm stand. Sie konnte nicht dabei zusehen wie die Familie immer nur gut von Brian sprach aber ständig auf Chris herabsahen. Das fand sie nicht richtig. Chris und sie hatten sich schon des Öfteren unter 4 Augen getroffen gehabt und darüber gesprochen aber wirklich geöffnet hatte er sich ihr ebenfalls nicht. Dennoch war er ihr für die Unterstützung in manchen Dingen wirklich dankbar gewesen.


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    • Luana Young

      Es fühlte sich ein wenig so an, als wären sie in einem Zoo und die Blondine selbst würde die Hauptattraktion darstellen, so wie die Augen sie musterten, als würde man sie mit Blicken komplett auseinander nehmen und studieren. Doch Luana blieb freundlich, lächelte weiterhin warm, nur ein scharfer Blick glitt zu Brian, kaum wurde der blaue Fleck in ihrem Gesicht angesprochen, den man mit dem Make Up gar nicht mehr wirklich wahrnahm. Doch es hätte ihr eigentlich klar sein sollen, dass das angesprochen werden würde, innerlich seufzte sie, aber sie nahm Platz, kaum wurde es ihr angeboten, und achtete darauf, dass ihr Kleid beim Hinsetzen nicht verrutschte, so sehr wollte sie die Gesellschaft nicht aufmischen.
      "Ich brauche erst einmal nichts, danke", bedankte sie sich freundlich für das Angebot nach etwas zu trinken, legte gleich ihre Handtasche neben sich, um zu der restlichen Gesellschaft zu blicken. Luana überschlug ihre Beine und kaum setzte sich Chris zu ihr suchte sie dezent seine Nähe, rutschte zu ihm. Eigentlich hatte sie keine Ahnung, was sie da gerade tat, vieles hatte sie sich von ihren Eltern abgeguckt, als sie damals noch zusammen gewesen waren, so legte sie sanft eine Hand auf Chris Knie, das tat ihre Mutter immer bei ihrem Vater, wenn sie in Gesellschaft dezent seine Nähe suchte. Es fühlte sich fremd an, es kribbelte an ihren Fingerkuppen, aber die Frau ließ sich nichts anmerken, stattdessen lächelte sie über die Bemerkung, sie würden schon zusammen wohnen. Chris schien es nicht gut zu kommen, seine Mutter schien ihn merkwürdigerweise in einem sehr schlechten Licht darzustellen.. "Mein Vertrag für meine Wohnung ist ausgelaufen", sehr gut umschrieben, dass sie ihr WG-Zimmer nicht mehr nutzen konnte. "Da hat Chris mir gleich angeboten bei ihm einzuziehen.. Um unsere Beziehung ein Stück weit ernster zu gestalten", ergriff sie das Wort, um diese angespannte Stimmung irgendwie wieder zu lockern. Mit einem Lächeln blickte sie zu Chris, um vielleicht Hilfe zu suchen? Sie wusste es selbst nicht, aber dieser Elefant im Raum, er war irgendwie riesig!
      Ihre blauen Augen blickten zu Sophie, die sie danach fragte, woher sie kam. "Es reicht wirklich nur Luana", sie musste nicht mit Sie angesprochen werden, mit einem Lächeln untermauerte sie ihre Aussage. "Ich komme ursprünglich aus Dayton in Ohio.. Ich bin wegen der Arbeit und ursprünglich auch Mal wegen der Liebe her gekommen". Eigentlich wegen ihrer Mutter, aber das war kein Thema, welches man ansprechen sollte. Ihre Hand strich sanft über Chris Knie, mehr um sich vielleicht selbst zu beruhigen. Die blauen Augen blickten zu seinen Eltern. "Sie haben ein wirklich schönes Anwesen", wollte sie etwas zurück geben, worüber unterhielt man sich mit solchen Menschen? Mit Menschen dieser Klasse?
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    • Christopher Carter

      Ob dies nun nur ihre Freundlichkeit war oder doch was anderes konnte Dwayne nicht sagen aber wer nicht wollte, hatte eben schon. Daher machte er sich nach ihrer Ablehnung eines Getränks gleich auf den Weg zurück zu einem der freien Stühle um dort neben seiner Frau erneut Platz zu nehmen wo sie auch schon vor Chris und Luana's Ankunft befanden.
      Kurz darauf kam Chris schon mit einem Bier zurück, setzte sich neben Luana und merkte plötzlich, dass diese mehr zu ihm rutschte. Passierte das gerade wirklich oder hatte er sich das nur eingebildet? Zusätzlich war er aber auch noch über ihr weiteres Vorgehen überrascht als er ihre Hand auf seinem Knie spürte was in ihm ein seltsames Gefühl auslöste. Es war ja nicht das erste Mal, dass ihn eine Frau berührte. Sei es am Knie, Hals oder sonst wo aber Luana hatte irgendwie eine bestimmte Auswirkung auf ihn gehabt. In wie fern genau konnte er noch nicht sagen aber weiter kam er auch nicht als auch schon seine Mutter anfing zu erzählen, dass sie von ihrem Älteren Sohn gehört habe, dass die beiden bereits zusammen wohnten. Der Unterton in ihrem Satz war für Chris deutlich rauszuhören woraufhin er schließlich das Wort ergriff aber es gleich wieder bereute. Die Worte von seiner Mutter waren keine Neuigkeit gewesen. Brian war schon immer der gute Sohn im Hause gewesen und egal was dieser tat....es war immer noch bedeutsamer gewesen als was Chris bis heute erreichte. Zu seinem Glück hin sprang Luana schnell mit ihren Worten ein was die ganze Situation ein wenig rettete. Die Geschichte war zwar gelogen gewesen aber zumindest so glaubhaft, dass sich seine Mutter erstmal damit zufrieden gab. Sanft nickte der blondhaarige ihr zu als Dank und nahm dabei auch seine Hand und legte sie auf ihre um so auch seiner Freundin ein wenig zu zeigen, dass er da war, wenn es für sie zuviel wurde. "Eure Beziehung ein ein Stück weit ernster zu gestalten?" lachte Brian auf "Das ist ja mal was Neues. Du musst ihn ja wirklich im Griff haben" und schon folgte ein weiterer Hieb von Sophie an ihren Mann woraufhin sie dann aber auch selbst schon das Wort ergriff um etwas über Luana herausfinden wollte...sie einfach besser kennen zu lernen und nicht, weil es ihre Neugierde war. Sie wollte einfach wissen wer diese hübsche junge Dame war, die Chris so sehr den Kopf verdrehte. "Oh, bitte verzeih. Das sind leider die alten Manieren" lachte sie und horchte auch schon als die blondhaarige schließlich erzählte aus Ohio zu kommen. "Aus Ohio?" wiederholte diese überrascht. "Wow, das liegt ja auch nicht gerade um die Ecke"...."Was arbeitest du denn, Luana wenn es dich sogar soweit in den Westen zieht?" wollte nun auch Verena, Chris Mutter, wissen. "Sie arbeitete bisher als Assistentin von einem Vertragspartner mit dem ich zu tun habe" sprang dann auch schon Chris ein und hielt ihre Hand etwas fester da selbst er immernoch ziemlich angespannt war. "Arbeite bisher?" wiederholte seine Mutter "Sie wird ab kommenden Monat bei mir als Assistentin anfangen" erklärte er offen und ehrlich weiter. Dies war noch eine Sache gewesen, welche er mit ihr klären hat wollen aber anscheinend hatte er sich damit gerade selbst ein Eigentor geschossen. "24h/7 Tage die Woche zusammenkleben. Wow Respekt, ich hoffe du hältst es auch solange mit ihm aus. Über eine baldige Trennung würde es mich nicht wundern" kam es sarkastisch als auch ernsthaft aus Brian heraus. Die kleine Bemerkung über das Haus war doch irgendwie nicht gerade etwas was das Eis zwischen ihnen allen gebrochen hat. "Vielen Dank" bedankte sich Dwayne bei ihr und im nächsten Moment bevor wieder nur das Ticken der Wanduhr zu hören war, kam auch schon Simon zu Ihnen "Mr. Carter? Das Essen wäre fertig" mit diesen Worten verabschiedete er sich auch schon wobei dann die beiden Eltern sich erhoben. "Na dann lasst uns speisen" meinte die Mutter noch und ging ihrem Mann hinterher bevor sich Brian ihnen schon anschloss, sodass nur mehr Chris, Luana und Sophie hier standen. "Luana, das Ganze tut mir schrecklich leid. Ich weiß wie es als neues Mitglied hier ist, daher nimm bitte nicht alles so ernst was heute gesagt wird" versuchte sich Sophia zu entschuldigen und schenkte ihr noch ein sanftes Lächeln. "Sag, hast du eigentlich noch Geschwister?" fragte sie freundlich weiter als Chris noch schnell seine Flasche mitnahm und alle Richtung Esszimmer gingen, wo alles schön hergerichtet war. Von Fleischgerichten zu Nudelgerichten mit einem gemischten Salat, war alles da.


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    • Luana Young

      Ein wenig fühlte sie sich wie damals zu Weihnachten bei der Familie ihres Vaters, die nichts anders konnte, als ständig ihre Mutter schlecht zu reden und vor allem auch Luana zu kommentieren, aber der Unterschied war, dass sie hier nichts ernst nehmen musste. Und der andere Unterschied bestand in Brian, in vor allem seinen dummen Bemerkungen, auf die die Blondine nur zu gerne etwas sagen würde. Sie biss sich noch auf die Zunge, was vor allem ,als das gemeinsame Wohnen angesprochen wurde sehr schwer fiel. Dieses Mal rettete ihn die Hand, die auf Luanas landete und sie fest hielt, denn innerlich wühlte es sie schon ein wenig auf, es war ein merkwürdiges Gefühl hier jetzt zu sitzen und quasi auf Chris Knie Händchen zu halten.. Konzentration, Luana, du musst dich konzentrieren! Das tat sie gleich auch wieder und erklärte, woher sie ursprünglich kam, ja, aus dem anderen Ende quasi, nur hatte sie die Rückfragen dazu nicht bedacht. Dieses Mal hatte Chris sie beide gerettet, es lief doch spontan sehr gut, oder nicht? Die Blondine ließ den Mann erklären, dass sie als Assistentin für einen seiner Geschäftspartner gearbeitet hatte, bei der Aussage, sie würde ab dem kommenden Monat als seine Assistentin arbeiten musste sie selbst sich innerlich zusammen reißen, denn es war überraschend für sie selbst gewesen. Natürlich hatte Chris erwähnt, sie würde in seiner Firma arbeiten können, aber Luana hatte doch keine Ahnung, was Assistentinnen taten! Sie lächelte einfach und nickte zustimmend, während ihre Hand weiterhin von seiner gehalten wurde. Es fühlte sich an, als würden sie es gerade wirklich gemeinsam durch stehen, ein Gefühl, nach dem sich Luana schon länger gesehnt hatte, es wurde jedoch gleich unterbrochen, von dem nächsten dämlichen Kommentar, den Brian scheinbar nicht zurück halten konnte. Die Frau hob ihre Augenbraue hoch, musterte den älteren Bruder des Mannes, den sie heiraten sollte. Er wollte einen Krieg? Oh, damit wird er einen Krieg bekommen. So langsam fiel es der Blondine nämlich immer schwerer, ihre Kommentare für sich zu behalten. Kein Problem, es wird subtil werden, ber sie wird ihm nicht das Gefühl geben, dass er das mit ihr machen kann. Ein Arschloch, noch größer, als es Chris bisher war.
      Es rettete ihn das Essen, welches fertig war und seine Frau, die sich für ihn entschuldigte. Luana nahm nichts ernst, bis auf die Kriegserklärung, die deutlich zu ihr rüber gekommen ist. Ob sie Geschwister hatte? Lächelnd schüttelte sie den Kopf, während sie dem Rest folgte. "Ich habe leider keine", antwortete sie gleich, ehe ihre Augen Brian von hinten musterten. "Wobei ich bei manchen Brüdern schon ziemlich froh bin, doch ein Einzelkind zu sein". Sie lächelte charmant, musterte Sophia. "Hast du denn Geschwister?". Die viel wichtigere Frage war, was sah sie in Brian? Aber das war keine Frage für heute...
      Im Esszimmer angekommen sah Luana zu ihrem Freund, um abzuwarten, wo er sich hinsetzen wollte.
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    • Christopher Carter

      Dass es vermutlich in Luana vermutlich jetzt ein wenig brodelte was ihren zukünftigen Job betraf, konnte Chris in diesen Moment gut verstehen. Denn eigentlich wollte er dies mit ihr zu Hause besprechen und ihr die Einzelheiten erklären aber dieser Zeitpunkt kam nicht vorher, da sie ja schließlich zum Essen kommen mussten daher blieb ihm doch nichts anderes übrig als jetzt mit dieser Information rauszurücken. Die Spontanität von den beiden lief ohne Probleme und wenn man die Wahrheit dahinter nicht kannte, war diese auch glaubwürdig genug ohne wirklich sich das hinterfragen ob das alles auch stimmen konnte. Seine Familie war eher darauf heute konzentriert gewesen alleine die Freundin von Chris kennenzulernen, somit konnten sie alles Mögliche erzählen. Selbstverständlich würde er aber auch bei ihren Job als Assistentin darauf achten, dass sie und Brian sich so wenig wie möglich über den Weg liefen. Er selbst hatte schon genug Probleme mit ihm gehabt, da brauchte sie nicht das selbe mit Brian erleben. Es reichte doch auch schon, dass er heute so gut wie alles runterzog was sie aus Chris Leben erfuhren: seine neue Freundin, ihr Leben zusammen, die Arbeit zusammen....wer wusste was noch alles rauskam heute weshalb er doch froh ist ihre Hand auf seinen Knie zu spüren was er zu gern erwiderte um sich auch selbst sowie auch gleichzeitig sie damit ein wenig zu beruhigen. Wenn er heute Abend alleine gekommen wäre, wäre er vermutlich schon längst gefahren geschweige denn erst gar nicht gekommen. Natürlich horchte er auch auf jedes Wort was aus seiner Familie kam und war mehr erleichtert darüber gewesen, dass sie wenigstens über ihn herzogen und nicht über sie, denn das wäre für ihn dann schon der finale Punkt gewesen.
      Gerettet von Simon und dem Essen, atmetete dieser etwas erleichtert aus, wartete das alle Richtung Esszimmer gingen um sein Bier zu nehmen und ihnen zu folgen. Hinter ihnen war Luana und Sophie gewesen, welche sich wenigstens als Einzige sich wirklich freundlich um sie kümmerte. Er hatte sbdt schon mal gefragt was sie eigentlich an Brian fand woraufhin sie meinte, dass er auch eine wirklich sanfte Seite haben kann. Eine Seite, welche sie einfach an ihm liebte und so wie er sonst bei der Familie war, war er zu Hause sonst nie, somit kamen die beiden ganz gut zurecht.
      Als Sophie schließlich wissen wollte ob Luana auch Geschwister hatte, entging ihr nicht das Kommentar bezüglich über Brüder woraufhin sie wieder lächeln musste bevor ihr Blick zu den beiden Männer ging, welche im Esszimmer zwar nebeneinander standen aber die Anspannung zwischen ihnen deutlich zu erkennen war. "Man wird es zwar nicht glauben aber die schwere Beziehung zwischen den beiden war nicht immer so. Früher waren sie ein Herz und eine Seele. Niemand dachte, dass es mal so enden würde" kam es dann doch etwas bedrückter aus ihr heraus als sie dann schon wieder Luana ein Lächeln schenkte als sie selbst gefragt wurde ob sie Geschwister hat "Nein, leider. Ich bin genau wie du ein Einzelkind aber hätte immer gerne ein kleines Geschwisterchen gehabt" gab sie offen und ehrlich zu weshalb sie auch hoffte bald eine richtige Familie mit Brian gründen zu können, doch dieser war nach wie vor auf seinen Job fixiert gewesen.
      Als Chris dann die beiden Damen entdeckte, seine Eltern jeweils am Tischende Platz nahmen und Brian mit Sophia auf der einen Seite des Tisches ihren Platz gefunden hatten, schon Chris den Stuhl neben seines Vater für Luana nacb hinten sodass sie sich setzen konnte während er den Stuhl neben seiner Mutter verwendete. Vielleicht konnte er so verhindern, dass seine Mum ständig auf ihr rumhackte. "Was möchtest du haben?" wandte sich Chris an sie um zu wissen was er ihr zu Essen geben konnte. Wichtig war es in seinen Augen, dass die beiden zumindest diesen Abend nicht stritten oder aufeinander rumhackten. "Willst du wirklich nichts zum trinken haben?" fragte er weiter. Luana soll hier wenigstens das Gefühl haben sich bei ihm sicher zu fühlen um nicht komplett zu verzweifeln. Die Situation, das Treffen hier gefiel ihr nicht und Chris selbst genauso wenig. "Wie lange bist du eigentlich schon hier in Kalifornien? Ist deine Familie auch hierher gezogen?" fragte Verena weiter um mehr aus dem Mädchen zu erfahren. Von Chris war es ja nicht zu erwarten, dass er etwas erzählte. Dafür kannte sie ihren Sohn schon gut genug, daher machte sie sich gar nicht mehr die Mühe es überhaupt zu probieren. Wer nicht will hat schon, war mittlerweile ihre Sichtweise auf ihn.


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    • Luna Young

      Es war eine merkwürdige Stimmung, war es hier etwa normal, dass alle diesen riesigen Elefanten im Raum ignorierten, der sich bildete, seit dem das junge Paar das Wohnzimmer betreten hatte? Oder war er schon vorher vorhanden und gehörte quasi zu der Einrichtung dazu? Viel zu vieles erinnerte die Blondine an die Familie ihres Vaters, mit der sie schon vor seiner grandiosen Aktion keinen Kontakt mehr aufrecht erhielt, genau aus diesem Grund, weil sie alle übereinander her zogen und keiner dem anderen das Wasser reichen konnte. Fürchterlich.. Mussten sie öfter hier her kommen? Das nächste Mal ist Luana freiwillig krank, aber sie lächelt dennoch freundlich und ist doch relativ froh, dass sie mit Sophie ein wenig Zeit alleine hat, immerhin waren sie die beiden letzten, die den Raum verließen. Sie erzählte der Blondine, dass die Brüder früher ein Herz und eine Seele waren, nichts, was sie sich auch nur annähernd vorstellen konnte, wirklich, das musste in einer anderen Dimension gewesen sein. Brian konnte sich jedenfalls warm anziehen, denn Luana wärmte sich gerade erst für einen richtigen Krieg auf und sie würde nicht zögern, um ihr Königreich zu verteidigen, sollte noch ein dummer Kommentar fallen.
      Sophie schien ein Einzelkind zu sein, genau wie Luana selbst auch, ihre Wege trennten sich mit dem Betreten des Esszimmers, welches mehr, als nur riesig war, und der gedeckte Tisch erst, war sie jetzt eine Art Prinzessin geworden, oder was war das hier? Mit einem Lächeln bedankte sie sich bei Chris für das Zurechtschieben ihres Stuhls und nahm Platz neben seinem Vater, gleich gegenüber von Brian, wie herrlich, so konnte sie ihm jeder Zeit ins Schienbein treten, sollte es von Nöten sein, oder sollte sie die Lust dazu haben. Doch sie hielt es noch zurück und blickte zu ihrem Verlobten, der sie fragte, was sie haben wollte. Die Auswahl war riesig, da war die Frage, womit sie anfangen wollte. "Was würdest du mir empfehlen?", fragte sie ein klein wenig überfordert von der Auswahl, lächelte jedoch charmant. "Ich würde ein Wasser nehmen", wenn er ihr denn schon wirklich was anbot. Sie lächelte ihm noch zu, bevor sich ihre Augen seiner Mutter widmeten, die danach fragte, wie lange sie schon hier war. Eine gute Frage, bei der sie kurz nachdenken musste. "Ich bin seit gut fünf Jahren hier", erklärte sie. "Ich habe leider keine wirkliche Familie mehr". Ja, ihr Vater.. Verließ sie und ihre Mutter für ein billiges Flittchen, mit welchem er zwei Kinder zeugte und ihre Mom.. War psychisch krank und in einer Klinik, keine wirkliche Familie. "Aber ich finde es schön hier, besser, als in Ohio".

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    • Christopher Carter

      Chris konnte gar nicht oft genug sagen wie sehr er es hier hasste und noch dazu die ganze 'Mühe' welche seine Eltern gespielt hier machten nur um vielleicht einen guten Eindruck zu hinterlassen. Doch in seinen Augen übertrieben sie alle maßlos. Sobald er jedoch was dazu sagen würde, würde auch schon ein riesen Streit eskalieren und darauf hatte er heute echt keine Lust. Besonders dann nicht wenn Luana dabei war. Sie hatte es ja schon selbst heute Abend schwer genug, da musste er ihr das nicht auch noch zumuten.
      Daher versuchte er wenigstens heute ihr noch einen angenehmen Abend zu bescheren als sie beim Esstisch ankamen, er ihr den Stuhl für sie frei rückte bevor er selbst neben ihr Platz nahm und wissen wollte was sie denn gerne haben wollen würde. Was er empfehlen könnte? "Die Pasta von Simon ist ausgezeichnet. Aber auch seine Fleischbällchen sind zu empfehlen. Das Fleisch ist vom Geschmack her zwar gut aber leider schafft er es manchmal nicht ganz durch zu kochen" gab er offen mit einem kurzen Lächeln zu was aber schnell wieder verschwand bevor sein Bruder nur wieder ein blödes Argument fallen ließ. Gleich darauf bemerkte der blondhaarige aber auch, dass sie immer noch nichts zum trinken hatte weshalb er auch da nachfragte woraufhin sie dann schon auf ein Wasser bestand. Ohne zu zögern begab er sich schon in die Küche um ein Glas aus dem Schrank zu holen, ein Krug mit Wasser fühlte und dies zurück zum Esszimmer brachte als er die Fragen seiner Mutter horchte. Dass sie mehr über Luana erfahren wollte war jetzt keine große Überraschung gewesen, jedoch wusste er aber eines schon: dass seine Freundin eher weniger gern über ihre Familie sprach aber anscheinend hat sie da selbst nicht lange überlegt und seiner Mutter die Antworten geliefert. "Fünf Jahre schon? Hatten sie denn vor Chris auch schon einen Freund gehabt oder hat es einfach so lange gedauert?"...."Mum, bitte ja?" kam es etwas genervt aus Chris, da die Frage in seinen Augen wirklich nicht angebracht war. "Was denn? Man wird doch noch fragen dürfen, oder? Ausserdem freut es mich nur zu sehen, dass es endlich jemanden an deiner Seite gibt, die zu dir durchkommt. Kommt ja sonst nicht so oft vor" meinte sie noch zu seinem Sohn "woran das wohl liegt" murmelte er leise während er sich selbst etwas von der Pasta auf seinen Teller nahm sowie dazu einen gemischten Salat in die kleine Schüssel gab. "aber wegen deiner Familie mach dir keine Sorgen, jetzt hast du ja eine Neue" meinte sie dann noch woraufhin Chris aber für einen kurzen Moment das Besteck auf den Tisch knallte welches er in diesen Moment noch in der Hand gehalten hatte.
      Auch wenn sie selbst ihm eigentlich noch nicht viel geschweige denn eigentlich gar nichts über ihre Familie erzählt hatte, konnte er sich wenigstens das mit ihrer Mutter ein wenig zusammenreimen. Schließlich hatte sie schon mal erzählt, dass es ihr nicht gut ginge und heute waren sie auch noch im einer Psychiatrie. Also wer sollte sonst dort drinnen liegen? Bevor er jedoch was sagte, nahm er einen weiteren Schluck vom Bier und trank dies komplett leer. Es reichte schon, dass er das schwarze Schaf war aber auch noch sie zu beleidigen......"Sie hat bereits eine Familie und ich glaube kaum, dass sie hier von dieser dämlichen Show, ein Teil davon werden will" kam es gefühlskalt aus ihm heraus während er aufstand "Ich hole mir noch ein Bier" mit diesen Worten begab er sich erneut in die Küche und um sich eine weitere Flasche zu holen und gleich zu kippen.


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    • Luana Young

      Sie spielten es perfekt, wie es jedenfalls Luana empfand, es war eine kleine Allianz gegen den Rest der Familie, die sie vor allem gut darin bestärkte, was sie hier gerade dem Rest vorspielten. Es war gut, dass Chris noch immer ihr gegenüber freundlich blieb, es gestaltete dieses Zusammenkommen ein wenig einfacher, es gab ihr vor allem ein gutes Gefühl, während sie ihm zuhörte, was er empfehlen würde. "Ich nehme beides bitte", bat sie ihn und hielt ihm ihren Teller hin, damit er die von ihm gemeinten Gerichte auch wirklich ergreifen konnte. Sie bat auch gleich um ein Wasser, welches schneller folgte, als sie es erwartet hätte. Vielleicht wurde sie wirklich zu einer Prinzessin und man würde ihr jetzt immer alles reichen und vereinfachen? Ein dummer Gedanke, aber gleichzeitig ein sehr amüsanter.
      Die fünf Jahre, die sie schon hier verbrachte, waren nicht gelogen, dafür aber die Gründe, die sie hier her gelockt hatten, eigentlich war es nur ihre Mutter, die unbedingt hier her wollte, um so weit, wie es nur war Luanas Vater zu sein, aber das war eine andere Geschichte. Es gab auch keine Liebe, der sie wegen hier her kam und auch keine Arbeit, auch wenn sie hier Arbeit fand. Die Frage danach, ob es vor Chris schon jemanden gab hätte sie fast schon verneint, in der Highschool zuletzt hatte sie eine Beziehung geführt, Chris jetzt war ihre erste richtige, wenn man das überhaupt so nennen konnte.. Aber Chris mischte sich ein, er wollte sie wohl vor den Fragen schützen, vor allem vor den Aussagen und Bemerkungen, wie der nach ihrer Familie. Sie sollte sich keine Sorgen machen? Ihr gefiel es nicht wirklich, dass dieses Thema weiter angesprochen wurde, Luana schluckte schwer, aber es war Chris, der für sie für den Moment einstand, mal wieder. Ein wenig überrascht blickte die Frau zu ihm rüber, sie haben über ihre Familiensituation noch nicht gesprochen, es war aber vermutlich nicht wirklich schwer eins und eins zusammen zu zählen, um herauszufinden, dass sie nicht gerne über ihre Familie sprach. Er verließ die Gesellschaft, ließ sie für den Moment alleine in dieser unangenehmen Stille, die nach seinen Worten übrig blieb. Luana nahm einen Schluck ihres Wassers. "Ich bin wegen der Liebe her gekommen", erklärte sie und blickte zu seiner Mutter, die ursprünglich gefragt hatte. "Aber es hatte leider nicht lange gehalten.. und so blieb ich die meiste Zeit single.. Bis Chris in mein Leben traf, was bisher das Beste überhaupt war". Sie lächelte und stellte das Glas mit dem Wasser wieder zurück, um nach ihrem Besteck zu greifen und zu probieren, was auf ihrem Teller war, was Chris ihr vor allem empfohlen hatte. Luana musste eine glückliche Freundin spielen, sie nahm sich vor allem vor Chris in ein besseres Licht zu stellen, wenn es seine Familie nicht tat.
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    • Christopher Carter

      Stille......Es war diese unangenehme Ruhe gewesen, welche hinterlassen wurde als alle mit dem stoppten, was sie gerade taten, nachdem Chris sein Besteck auf den Tisch knallte, verächtliche Worte bezüglich der Familie aussprach und sie dann schließlich alleine ließ um sich ein Bier zu holen.
      Sophie konnte seine Sichtweise vollkommen verstehen, denn selbst ihr was es nicht entgangen wie sich hier alle heute aufführen weshalb sie aufstand und sich ebenfalls entschuldigen wollte um mit ihm zu reden, doch stand auch Dwayne, sein Vater, auf, deutete sich wieder setzen zu sollen und begab sich mit einem "entschuldigt mich" in die Richtung, in welche auch sein Sohn verschwunden war.
      In der Küche angekommen begab er sich gleich zum Kühlschrank um sich ein Bier zu nehmen, dieses zu öffnen und runter zu kippen. Es war nicht das erste Mal, dass er eines auf einen Schlag austrank und auch über die Menge des Alkohols musste er sich heute Abend keine Sorgen machen, da er Luana so oder so das Steuer überlassen hatte und nun wusste sie wieso. Egal wie oft er zu seine Eltern schon gefahren war, ohne Promille kam er nie raus. Zum einen war es aber auch heute eine andere Art des Besuchs gewesen, denn seine Familie spielte hier ein komplettes Theater ab. Als hätten sie es vorher mit einem Drehbuch einstudiert. Die einzige Person in dem Raum, welche wirklich ihre natürliche Art zeigte, wie sie wirklich war, war Sophie. Wie konnte sein Bruder überhaupt jemanden wie sie finden bzw. was hielt sie überhaupt an Brian? Ohne groß nachzudenken wollte er sich gerade eine weitere Flasche aus dem Kühlschrank nehmen als plötzlich jemand den Raum betrat. "Glaubst du wirklich Bier wird helfen?" kam es selbst mit einer etwas kühleren Stimme aus seinem Vater heraus als er diesen beim Eingang rein kam und die Flasche vor ihm erblickte "solange es den Abend erträglicher macht?" sprach auch der blondhaarige im selben Ton aus "du musst noch heimfahren, findest du es dann klug dich hier zu betrinken?"......."Luana fährt und ausserdem kann es dir doch egal sein" kam es erneut kühl aus ihm heraus. Sein Vater konnte nur ein Seufzen hinterlassen als er merkte, dass er mit kein Stück Vernunft zu diesen durchdrang "weißt du, wir versuchen hier für deine neue Freundin einen guten Eindruck zu hinterlassen, zu zeigen, dass wir eine liebevolle Familie sind die aufeinander aufpassen und du hast nicht Besseres vor als alles nur zu kritisieren und dich zu besaufen. Von meinem erwachsenen Sohn habe ich echt mehr erwartet", Chris musste plötzlich bei seinen Worten anfangen zu lachen da dies wirklich amüsant war. Dass er natürlich wieder alles falsch machte, war nichts Neues gewesen aber die Worte alleine die sein Vater aussprach waren einfach nur lächerlich in seinen Ohren "ihr versucht einen guten Eindruck zu hinterlassen und eine liebevolle Familie zu zeigen? Wow, ihr müsst ja wirklich euer Programm lange geprobt haben" kam es mit Sarkasmus aus ihm heraus "Die einzige Person hier die normal ist und sich nicht verstellt, ist Sophie. Sie versucht wenigstens einen netten Eindruck zu hinterlassen und das macht sie auch. Das Einzige was ihr versucht ist entweder mich oder Luana einfach nur zu beleidigen oder uns runter zu machen, egal in welcher Hinsicht" mit diesem Worten begab er sich dann schon zur Kuchentüre als er noch für einen kurzen Augenblick inne hielt "bevor ich es vergesse....vielleicht weißt du es noch nicht aber von deiner 'liebevollen' Familie, wie du es gerne nennst zu haben, ist schon lange nichts mehr vorhanden"...."und wessen Schuld ist das?" wurde nun auch sein Vater etwas lauter "wegen dir wurde diese Familie doch erst zu dem was sie heute ist...früher war das Haus voller Freude und Liebe mit Sarah und du hast sie einfach rausgerissen aus diesen Leben. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn du...." kam es kühl aus ihm heraus, stoppte jedoch seine Worte bevor der Satz beendet Würde und ihm klar war, was er fast ausgesprochen hatte. Dass sein Vater damit anfing war keine Überraschung gewesen. Irgendwie hatte er schon vermutet gehabt, dass es irgendwann erneut dazu kommen würde. Aber selbst wenn sein Vater die letzten Worte nicht aussprach, wusste er ganz genau was er sagen wollte was ihn schwer schlucken ließ. Für einen kurzen Augenblick wusste er wirklich nicht wie er auf das reagieren soll. Dass er oder vielleicht sogar die ganze Familie so denken würde... "Chris, du bist mein Sohn, wir wollen...." doch stoppte er wieder als sein Sohn die Hand hochhielt um diesen zu unterbrechen. Kurz hatte er noch seinen Blick auf den alten Herren gerichtet gehabt bevor er schließlich noch ohne was zu sagen, was sogar besser war als wenn was rauskam und er es bereuen würde, an diesem vorbei ging, zurück ins Esszimmer kam und zu Luana blickte "Gib mir die Autoschlüssel, wir fahren" sprach er zu ihr und ohne noch den anderen einen Blick zu würdigen begab er sich gleich zum Ausgang, schnappte sich seine Jacke und verschwand nach draussen um bei seinem Wagen auf sie zu warten. "Christopher warte" rief ihm sein Vater noch hinterher als er sich dann selbst zum Ausgang aufmachte. Sophie folgte ihm zur Sicherheit, da sie wusste, dass dies wohl kein gutes Zeichen war, wenn ihr Schwager so schnell die Flucht ergriff. Aber kein Wunder, denn die lauten Töne von den beiden waren zwar zu hören aber was wirklich gesprochen wurde, war eher weniger zu verstehen.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Luana Young

      Die Stille blieb auch nachdem Luana gesprochen hatte und nachdem auch Chris Vater ihm nach gelaufen war, die mehr, als nur unangenehm war. Die Blondine versuchte sich nicht anmerken zu lassen, dass es ihr nicht gut mit der Stille erging, sie griff langsam zu dem Besteck, um wie der Rest mit dem Essen anzufangen, es zu probieren, auch wenn Geräusche zu dem Rest durch drangen. Worüber sie sprachen war Luana nicht klar, einzelne Worte drangen zu ihnen durch, nichts, was irgendwie zusammen hängend erklären könnte, was dort passierte. Die Blicke hingen immer noch an ihr, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob das auch wirklich notwendig war, haben sie nicht schon genug gesehen und genug gefragt? So wirklich warm konnte sie mit ihnen nicht werden, es fühlte sich an wie damals, als die Familie ihres Vaters etwas finden wollte, um weiter auf ihr herum zu hacken. Die fanden einiges, einiges vieles sogar, aber die Stille war die gleiche, wie auch hier gewesen.
      Langsam probierte die Frau etwas von dem Nudelsalat, den ihr Chris empfohlen hatte, bis die Tür wieder aufging und sie genau ihn erblickte. Er wirkte.. wütend. Denn Schlüssel? Was war passiert? Ahja, den Schlüssel hatte sie ja noch. Es war keine gute Idee ihn fahren zu lassen, nicht nach der Wut, mit der er die angesehen hatte, mit dem Alkohol intus war es eine schreckliche Kombination.
      Unsicher blickte sie ihn an, bevor er wieder aus ihrem Blickfeld verschwand. Die Stille gerade eben war ihr deutlich lieber, als das, was jetzt gerade los was. Die Blicke von Chris Familie waren jetzt nur noch unangenehmer, weshalb sich die Blondine erhob und ihre Tasche an sich nahm, in der die Schlüssel drinnen waren. "Vielen Dank für das Essen", bedankte sie sich, bevor sie den Raum verließ, um durch das Wohnzimmer zur Tür zu gehen. Das war alles so unangenehm, so wahnsinnig unangenehm, vielleicht noch ein wenig mehr, weil jetzt noch sein Vater ihm nach rief und folgte. Ihn fahren zu lassen war keine gute Idee, die Schlüssel ergriff die Frau aus ihrer Handtasche und hielt sie fest, während sie ihrem Verlobten nach wollte. "Steig auf der Beifahrerseite ein, ich fahre", wies sie ihn an, kaum kam sie zu ihm.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."