[2er RPG] 365 days. [Sohira & Lu-Chan]

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    • Christopher Carter

      Gerade als er glaubte das Thema wäre in seinen Kopf vom Tisch, tauchten immer wieder die selben Fragen auf: war es richtig Luana in sein Leben zu holen? Ist es richtig sich ihr gegenüber zu öffnen? Wäre es nicht klüger lieber alleine zu bleiben um den ganzen Schmerzen aus dem Weg zu gehen? Schmerzen, welche man entweder sich selbst oder der anderen Person antat. Dass Luana hier kein einfaches Leben mit ihm hatte zeigten bereits die letzten Wochen zu genüge und nichts desto trotz blieb sie bei ihm. Eigentlich sollte er sich glücklich darüber schätzen sie gefunden zu haben aber irgendwie wurde er das Gefühl nicht los sie noch mehr zu belasten als was sie selbst schon auf den Schultern trug. Chris sollte seine Probleme für sich behalten und lernen selbst damit fertig zu werden doch umso besser fühlte es sich doch an ihr zu erzählen was er getrieben hat als er die Stufen rauf und runter ging.
      Sarah's Zimmer wollte er schon seit längerer Zeit ausräumen aber ehrlich gesagt hatte er es nie übers Herz gebracht da die Angst, sie irgendwann dadurch zu vergessen, zu groß war. Klar, seine Eltern würden ihn sowieso ständig daran erinnern aber dies betraf eher die Erinnerung an den Unfall. Mit ihr gab es aber auch genügend gute Erlebnisse, welche er nicht vergessen wollte. Sarah war für ihre 14 Jahre zwar schon ein selbstständiges junges Mädchen gewesen, besonders dann wenn er arbeiten musste, aber Geheimnisse hatte sie so gut wie nie welche. Chris wollte stets die Person für sie sein, die sie sich anvertrauen konnte. Alles was sie belastete oder was sie getan hat blieb unter ihnen. Daher war er umso mehr überrascht darüber, dass sie ihm nichts von diesem Brief erzählte. Wahrscheinlich wollte sie ihn damit beschützen aber das musste sie nicht. Chris war es gewohnt gewesen von der Familie als schwarzes Schaf angesehen zu werden. Das hätte sich danach nicht geändert.
      Chris entschuldigte sich gleich dafür sie mit seinem Krach wach gehalten zu haben. Er wollte Luana nicht den Schlaf rauben aber wie es schien war sie so oder so wach gewesen. Konnte sie etwa die ganze Nacht über nicht schlafen? Wundern würde es ihn nicht. Schließlich hatte er Stunden vorher großen Mist angestellt. Chris sprach weiter davon, dass er vermutlich Luan genau das selbe antat wie seiner Schwester. Ohne ihm hätte sie diesen Unfall nicht gehabt und wäre somit körperlich nicht eingeschränkt. Ohne ihm hätte er sie gestern nicht so sehr verletzt, nachdem sie sich doch ein wenig näher kamen und sich Geborgenheit schenkten. Egal wie sehr er darüber nachdachte....es gab in seinen Augen nichts was für sie vielleicht vom Vorteil wäre, außer, dass er ihre Schulden übernahm. Luana schien dies aber anders zu sehen als er ihre Hand in seiner spürte und anfing alles aufzuzählen was er für sie tat. Leicht wandte er seinen Blick auf ihre Hände, drückte diese etwas, da es wirklich gut tat. Auch wenn sie es gut meinte um ihn vielleicht ein wenig damit aufzubauen....Luana würde bei allen diesen Dingen Chris nicht brauchen wenn er sie fahren hätte lassen. Luana wäre nicht mit dieser Geschwindigkeit gefahren und somit wären sie ein paar Minuten später an der Kreuzung erschienen. Vielleicht auch erst nachdem der LKW über rot fuhr. "Es ist das Mindeste was ich tun kann", sprach er leise bevor er kurz seine Augen schloss. "Aber das wird nicht für immer so sein", dabei öffnete er wieder seine Augen um in ihre zu sehen. "Irgendwann wirst du wieder selbständig sein, was ich mir natürlich für dich wünsche. Jedoch....", dabei sah er zurück auf ihre Hände "solltest du dir bis dahin überlegen ob es wirklich hier das Leben ist, was du führen willst", Chris wollte ihr nichts vormachen. Sie bekam in letzter Zeit genug mit wie sein Leben ablief. Sie sollte sich auch bewusst sein, dass dies auch der Grund ist warum keiner bei ihm blieb. Niemand wollte sich das antun. Weder das mit seiner Familie, noch sein Alkoholproblem wenn er nicht mehr konnte, noch seine Depressionen. Auch wenn er on außen hin wie ein selbstbewusster Mann wirkte der alles hatte was man sich wünschen konnte, so war er innerlich komplett leer. Chris konnte Luana nichts versprechen.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Luana Young

      Es könnte so vieles passieren, wenn man sich im Leben anders entscheiden würde, aber das Leben war nun einmal so. Man konnte nicht vorher wissen, was passiert wenn man nach rechts geht, statt nach links, genauso gut konnten sie nicht wissen was passiert wäre, wenn Luana gefahren wäre. Vielleicht wären sie beide jetzt tot, vielleicht beide gesund, vielleicht wäre auch was komplett anderes passiert.
      Skeptisch hob die Frau ihre Augenbraue an und musterte Chris. "Den wahren Charakter eines Menschen lernt man meistens dann kennen, wenn man ihre Hilfe braucht", erklärte die Frau ruhig. "Du hättest das nicht alles machen müssen, jedenfalls nicht so.. Du hast mehr getan, als du tun musstest und wenn du mich in solch einer Situation nicht im Stich lässt, dann bin ich mir dessen ziemlich sicher, dass es auch gut laufen wird, wenn ich deine Hilfe nicht mehr brauche.. eher, wenn ich auf diese nicht mehr angewiesen bin".
      Leicht legte sie ihren Kopf schief, wollte, dass Chris wieder zu ihr blickte. "Ich habe auf der Straße gelebt, ich habe gehungert.. wurde von den Freunden meiner Mutter regelmäßig verprügelt, wenn es ihnen passte.. Habe jahrelang meine Mutter ertragen müssen.. musste dubiose Jobs machen, um mich irgendwie übers Wasser zu halten.. Wenn du dich für schlimm hältst, dann fehlt da noch ein wenig was zu". Ein leichtes Schmunzeln zierte ihre Lippen.
      "Wenn du nicht möchtest, dass ich hier bleibe, dann musst du es mir sagen.. dann sollst du mir einfach jetzt sagen, dass ich gehen soll.. Und ich versichere dir, dass ich meine Sachen nehme und gehe". Auch wenn sich diese Worte nicht gut anfühlten, aber sie mussten raus, dringend. Chris sollte wissen, dass er ihr nichts schuldig war. "Und ich komme dann auch klar, irgendwie.. Ich bin bisher immer irgendwie im Leben klar gekommen, also sollte dich die Sorge davor, wie es mir danach geht dich davon abhalten es mir zu sagen, dann brauchst du dich nicht zurück zu halten". Es war ihr wichtig, dass Chris auch das wusste. "Und wenn du es mir nicht sagst würde ich gerne hier bleiben.. am liebsten vielleicht sogar für immer". Das Lächeln auf ihren Lippen war warm und zart, auch wenn ihr Herz sehr schnell schlug. Diese Worte fielen ihr nicht einfach, aber es schien so, als müsste das jetzt mal gesagt werden.
      "Ich.. habe dich gern, Chris..". Das war verdammt schwer auszusprechen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Christopher Carter

      Es gab nicht viele Dinge in seinem Leben was er nicht mochte. Eines davon war es alleine zu sein. Seit Sarah gestorben war fühlte er sich seitdem alleine und in Stich gelassen. Bei einem Todesfall innerhalb der Familie sollten die Überlebenden doch zusammenhalten und sich die nötige Liebe und Kraft geben die man brauchte um diese schwere Zeit zu überwinden. Wenn man in die Familie Carter einheiratete, war es eines was sie nicht hier erwarten konnten. Sophie heiratete trotz der Kaltherzigkeit seiner Eltern und die Liebe, wo auch immer Brian diese hernahm, in diesen kleinen Kreis ein. Zu seiner damaligen Verwunderung sogar akzeptierten seine Mutter und sein Vater das neue Mitglied. Eigentlich hatten sie hohe Anforderungen bezüglich einer Frau ihrer Söhne schon immer gestellt gehabt. Als er Sophie selbst bei einem Familienessen kennenlernte stellte der blondhaarige fest, dass sie keines dieser Anforderungen erfüllte. Trotzdem war sie stets willkommen. Ob es bei Luana auch so sein wird eines Tages? Würde sie als vollkommendes Mitglied akzeptiert werden? Nach ihren Worten von vorhin, so dachte er, wird es ihr vermutlich vollkommen egal sein. Bei diesem Gedanken glitt ihm für einen kurzen Moment über die Lippen.
      Sanft legte er seine zweite Hand auf ihre, welche eine von seinen noch hielt, während er ihren Worten horchte. Luana hatte vollkommen recht. Den richtigen Charakter eines Menschen kommt erst zum Vorschein, wenn man auf diese angewiesen ist. Chris hätte es vollkommen egal sein und sie alleine machen lassen können, doch stattdessen half er ihr wo er nur konnte. Das lag aber daran, nicht, weil er ein netter Kerl war, sondern daran, dass sie ihm wichtig genug geworden war. Beide hatten eine sehr ähnliche Vergangenheit mit ihren Familien erlebt und konnten sich dadurch besser verstehen und alles besser nachvollziehen wieso man so wurde wie man heute war. Gerade deswegen gab es auch etwas zwischen ihnen was die jeweilige andere Person zur anderen anzog.
      Luana's Vergangenheit jedoch war noch etwas schlimmer als seine eigene gewesen. Sie musste für ihre Mutter herhalten, wurde geschlagen, musste zusehen irgendwie nur ansatzweise zu überleben und sei es im schlimmsten Kaff was sie finden hätte können. Luana war in seinen Augen der lebende Beweis, egal wie scheiße das Leben noch laufen konnte, egal wie dich andere behandeln oder in den Dreck werfen....es zählte nur eines: wieder aufzustehen und das tat sie. Tag für Tag und was weiß er wer es geschafft hatte, dass sich die beiden begegneten. Chris war auf jeden Fall dankbar für diesen einen Tag gewesen. Auch wenn er es nicht gerade auf die feinste Art eines Gentleman tat.
      Als sie dann weiter davon sprach, dass sie gehen würde wenn er es ihr sagte und er sich keine Sorgen um sie zu machen brauchte, da sie ja sowas wie eine Überlebenskünstlerin, in seinen Augen, war, schloss er für einen kurzen Moment seine Augen während sich wieder ein Lächeln auf die Lippen bildete. Soviele Missverständnisse lagen in der Luft und dennoch gab sie offen zu, dass sie ihn gerne hatte. "Genau das ist das Problem", sprach er leise als er seine Augen wieder öffnete, sanft ihre Hand mit seiner hob um einen Kuss auf den Handrücken zu hinterlassen. "Wie soll man jemanden gehen lassen die gerade zugab mich gern zu haben?", dabei sah er wieder zurück in ihre Augen. "Ich habe dir vorher gesagt, dass ich dich brauche und nicht will, dass du gehst. Wieso soll ich daher meine Meinung 5 - 10 Minuten später wieder ändern?", lächelte er ihr sanft zu. "Dies wird sich auch nicht ändern bis du von dir aus selbst die Entscheidung getroffen hast die Tasche zu packen und das Haus zu verlassen. Das ist dein zu Hause, Luana. Ich will, dass du dich hier entspannen und dich zurücklehnen kannst, wenn du es brauchst. Es soll dein Rückzugsort sein. Du kannst für immer hier bleiben wenn du es auch möchtest. Ausserdem brauchst du mich ja um einzuschlafen", grinste er dabei etwas frech bevor er sich ein wenig vor lehnte um eine Hand auf ihre Wange zu legen. "Ich habe dich auch gerne, Luana. Sehr sogar. Gerade deswegen bist du mir auch so wichtig geworden", vermutlich sogar mehr als was er je wollte. Aber Chris wusste, dass man sowas nicht aufhalten konnte. Entweder es passierte oder es passierte nicht. Dazwischen gab es nichts.


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    • Luana Young

      Seine beiden Hände zu spüren, diese Nähe zu spüren war der Frau wirklich wichtig. Sie brauchte diese Nähe gerade, bei diesem wichtigen Thema vor allem. Es ging hier schon um sie beide, um das weitere Zusammenleben, vielleicht sogar um das gemeinsame Leben, welches vor ihnen lag. Luana war sich sicher, was sie wollte, aber sie war sich nicht sicher, was dieser Mann vor ihr wollte. Er musste sich entscheiden, was er wollte und bisher schien er sich irgendwie nicht sicher zu sein, er sprach jedenfalls von unterschiedlichen Dingen. Vielleicht wollte er ihr nicht sagen, dass er sie hier haben wollte, vielleicht fiel ihm das schwer, umso mehr wollte die Blondine ihm helfen, ihm verdeutlichen, dass er ihr wichtig geworden ist.
      Ihr Herz schlug viel zu schnell, ihre Aufregung in ihrem Inneren war groß, dennoch blieb Luana ruhig an dem Küchentisch sitzen. Chris zu sagen, dass sie ihn gern hatte fiel ihr nicht leicht, weil sie sich damit verletzlich zeigte, doch sein Lächeln auf den Lippen machte ihr deutlich, dass es das wert war. Der Kuss auf dem Handrücken hinterließ ein Kribbeln und ließ auch auf ihren Lippen sich ein Lächeln bilden.
      Doch der Mann bestätigte ihr noch einmal seine Worte, was sie sehr wichtig fand. Er sprach von ihrem Zuhause, ein Fremdwort für die Frau, jedenfalls bis vor kurzem war es das gewesen. Hier fand sie ein Zuhause und Chris hatte Recht: Sie brauchte ihn, um einzuschlafen. Seit Jahren hatte sie nicht mehr so gut geschlafen, wie neben ihm, ganz gleich ob sie Albträume plagten, oder nicht. "Und ich möchte dieses Zuhause nicht verlassen", erklärte sie offen und ehrlich. Ein weiteres Lächeln schenkte sie Chris, welches noch viel größer wurde, als er ihr gestand sie auch gern zu haben. Das waren wirklich schöne Worte, die sie hören wollte. Wenn er sie gern hatte und sie ihn, dann gab es nur die Möglichkeit hier zu bleiben. Was anderes kam einfach nicht in Frage.
      "Chris.. Mir ist deine Vergangenheit egal", das war sie ihr wirklich. "Mir sind deine Zukunft und deine Gegenwart viel wichtiger". Denn jetzt nahm sie daran teil und das würde sich auch nicht ändern. "Und mir ist es auch egal, was deine Familie sagt.. Was sie von dir halten.. Ich finde dich toll und das bleibt auch so".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Christopher Carter

      Es fühlte sich wirklich gut an zu hören, dass Luana dieses zu Hause nicht verlassen wollte. Zwischen ihnen standen schon soviele Ungereimtheiten und auch ihrer beider Leben bzw. Probleme, welche ständig dazwischen kamen, machte die Sache nicht besonders einfacher und trotzdem wollte sie bleiben. Also stimmte entweder mit ihr etwas nicht oder sie war genauso dämlich wie er zu glauben, dass sie es beide irgendwann mal besser haben könnten. Trotzdem war er glücklich über die Tatsache das sie blieb. Hier. Bei ihm. Chris musste nicht mehr alleine sein und bleiben. Es gab jemanden die bereit war zu bleiben und das wusste er sehr an ihr zu schätzen. Als sie dann weiter davon sprach, dass ihr seine Vergangenheit egal war und für sie nur seine Gegenwart und Zukunft wichtig war sowie es auch keine Rolle spielte was seine Familie sagte oder von ihm hielt und er in ihren Augen toll war, konnte er sein Lächeln auf den Lippen nicht für sich behalten. Woher nahm diese Frau nur all diese Kraft her? Sie durchlitt mehr und schlimmere Sachen wie er und trotzdem fand sie ständig einen Weg weiter zu machen während er sich schon Tabletten einwerfen musste um sich nicht direkt vor das nächste Auto zu werfen, welches vorne bei der Hauptstraße vorbei fahren würde. "Du bist wirklich bemerkenswert, weißt du das?", sprach er leise aus während sein Blick wieder zurück auf ihre Hände gingen und er sanft drüber strich.
      Es tat gut, dass die beiden hier einfach zusammensitzen und über solche Dinge sprechen konnten. Sowas hatte er schon lange nicht und gerade jetzt wurde ihm erst wieder klar wie sehr ihm das gefällt hatte. Mit jemanden reden zu können was einem belastete oder beschäftigte und sich einen Rat einholen können. Klar, mit der Frau seines Bruders konnte er auch reden aber es machte immer noch einen deutlichen Unterschied ob es nun mal die eigene Freundin oder nur eine Verwandtschaft war.
      "Ich wollte heute schauen gehen ob der Wagen abholbereit ist. Hast du vielleicht Lust mitzukommen. Danach könnten wir zum See fahren und dort ein wenig spazieren oder was anderes unternehmen, wenn du möchtest?", schlug er ihr vor, denn so kamen die beiden endlich mal wieder raus. Chris war zwar eh ständig draußen aber nur wenn er auf dem Weg zur Arbeit war. Heute hatte er nun wirklich keine Lust gehabt dort aufzutauchen geschweige denn Homeoffice zu machen. Zurzeit brauchte er den Abstand von seiner Familie und wollte sich stattdessen ganz auf sich und Luana konzentrieren.


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    • Luana Young

      Sein Lächeln war ansteckend und es gefiel Luana sehr. Sie musste direkt unwillkürlich mitlächeln und versuchte es gar nicht erst zu unterdrücken. Chris war toll, er sah es nur manchmal nicht wirklich und es war Luanas neue Aufgabe es ihm zu zeigen und zu verdeutlichen.
      "Bemerkenswert?", fragte sie jedoch etwas verwirrt. "Warum das denn?". Sie konnte es sich jedenfalls nicht erklären, warum er sie so nannte.
      Es war jedoch wirklich schön, dass es zwischen ihnen beiden wieder gut lief. Luana war wirklich sehr glücklich darüber! Sie war eigentlich eine Einzelgängerin, doch mit Chris war es irgendwie.. Anders. Er war einfach genauso kaputt wie sie es war und irgendwie war das schön, auch wenn es nicht schön für ihn war. Sie hatte das Gefühl er konnte sie verstehen und das erleichterte viele Dinge, das machte es ihr einfacher sich ihm zu öffnen.
      "Ich komme gerne mit", stimmte Luana der Frage zu. Ein wenig rauskommen würde ihr gut tun. "Und See klingt noch besser". Ein Lächeln schenkte sie dem Mann, denn die Ideen gefielen ihr wirklich gut. "Ich kann zwar noch nicht wirklich ins Wasser, aber ich würde sehr gerne mit dir an den See fahren". Generell würde sie gerne Zeit mit diesem Mann verbringen und das wollte sie ihm mit ihren Worten deutlich machen. Denn sie hate ihn gern, sie mochte ihn und das hatte sie jetzt mehr, als deutlich gemacht, oder nicht? Vielleicht.. waren sie ja mehr zusammen, als wirklich angenommen? Es fühlte sich jedenfalls so an und es fühlte sich vor allem auch wirklich gut an.
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    • Christopher Carter

      Dass Luana nach seinen Worten gleich wissen wollte warum sie bemerkenswert war, war schon zu erwarten. Sie war wie er: kaputt und tat sich verdammt schwer sich zu öffnen und jemanden an ihre verletzte Seele ran zu lassen. Beide hatten sich eine Mauer aufgebaut um sich vor allem zu schützen was nur ansatzweise Gefahr für ihre Gefühle bedeuten konnte. Daher war er über diese Frage nicht überrascht. Aber wie solle er ihr das nur erklären? Chris war jetzt nicht gerade ein großer Redner über solche Dinge gewesen. Schon gar kein Romantiker. Über solche Sachen zu reden lag ihm einfach nicht. Eher zeigte er es mit seinen Taten. Zumindest versuchte er das. "Weil du so bist, wie du bist", sprach er mit einem sanften Lächeln aus während er weiter über ihre Handfläche strich "Und das ist vollkommen in Ordnung so", er hoffte, dass Luana dies verstehen würde. Sie musste sich in seinen Augen für ihn nicht verbiegen. Er mochte ihre Aufrichtigkeit, Direktheit...einfach wie alles an ihr war. Luana spielte ihm nichts vor, sondern war die typische Frau, welche sie nun mal war. Bei ihr wusste man wo man stand. Entweder sie mochte einem oder nicht. Daher verstand er nicht wieso sie genauso kaputt wie er war. Beide waren doch normale Menschen gewesen die einfach den anderen zeigten wie sie waren geschweige denn von ihnen hielten? Jeder suchte solche Menschen die ehrlich waren und doch kamen die Meisten damit nicht zurecht. Das war traurig. Besonders in der heutigen Zeit.
      Chris sprach von seinen Plänen was heute anstand, und wollte wissen ob sie ihn vielleicht begleiten möchte um auch wieder mal aus dem Haus zu kommen. Es tat ihr vielleicht ganz gut. Nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Es konnte manchmal sehr belastend sein wenn einem die Decke auf den Kopf flog. Luana schien von der Idee erfreut zu sein als sie meinte gerne mitzukommen. Noch mehr als er einen Spaziergang am See vorschlug. "Hmm schade. Ich wollte schon meine Badehose mitnehmen", machte er einen kleinen Scherz daraus, schüttelte jedoch den Kopf. Er hatte volles Verständnis dafür. Dass sie natürlich noch nicht ins Wasser konnte, war klar. Vielleicht wollte sie aber doch die Füße reinhalten? Es war warm genug draußen und Chris hatte sich den heutigen Wetterbericht noch nicht angesehen oder angehört. Somit wusste er nicht wie warm es werden würde.
      "Brauchst du heute wieder Hilfe mit dem Haare waschen oder möchtest du es alleine versuchen?", fragte er als Nächstes. Chris wollte ihr ihre Eigenständigkeit lassen. Luana sollte sich nicht wie ein Pflegefall vorkommen, denn das war sie nicht. Wenn sie etwas alleine versuchen wollte, dann würde er sie das machen lassen. Sollte sie doch Hilfe brauchen, würde er ihr zur Seite stehen.


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    • Luana Young

      Weil sie so war wie sie war? Kurz war Luana verwirrt, dann schmunzelte sie breit. Chris mochte sie also so wie sie war und das gefiel ihr, das ließ sie lächeln. „Ich mag dich auch so wie du bist, Chris“, versicherte sie. Sie mochte den Mann wirklich so, wie er war, ganz gleich was er für ein Arschloch sein konnte. Chris hatte eine Menge sehr guter Seiten an sich und die überwogen!
      Die Idee einen Spaziergang am See zu machen gefiel der Blondine wirklich gut. Sie wollte ein wenig an die frische Luft, wollte sich etwas bewegen, umso schöner war es, dass Chris ihr das ermöglichen wollte. Sein kleiner Scherz ließ Luana breit schmunzeln. „Du kannst ja ohne mich rein springen“, scherzte Luana. „Brauchst keine Badehose für“. Kurz zwinkerte sie dem Mann zu, wollte einfach nur seinen Scherz aufnehmen. „Ich würde mich gleich umziehen, dann könnten wir los“. Vielleicht würde sich Luana etwas kürzeres anziehen, um die Füße ins Wasser zu halten.
      Ob sie Hilfe brauchte? Kurz überlegte die Blondine, dann nickte sie. „Ich glaube ich bräuchte noch einmal Hilfe“. Damit lächelte sie dem Mann zu. „Dann wird es nicht im Chaos enden“. Denn sie würde es alleine mit Sicherheit nicht hinbekommen. Der Arm war noch für ein paar Tage im Gips und mit einem Arm war es wirklich schwer sich die Haare zu waschen. „Aber nur, wenn es für dich okay ist“. Wenn Chris es nicht tun wollte, dann war es auch in Ordnung, er musste nicht ihr Babysitter sein und sich auch nicht um Luana kümmern, wenn er es nicht wollte, wenn es ihm vor allem zu viel wurde. Doch sie würde sich über die Hilfe sehr freuen.
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    • Christopher Carter

      Im ersten Moment glaubte er, dass Luana seine Erklärung, warum sie bemerkenswert in seinen Augen war, nicht wirklich verstanden hätte. Wie denn auch? Bei solchen Dingen war er nun wirklich kein Meister. Überhaupt jemanden zu sagen was er für jemandes empfand oder was an dieser Person toll war, lag ihm nicht. Doch als sie dann breit vor sich her schmunzelte war das ein gutes Zeichen, oder? Dies bestätigte sie gleich mit ihren nächsten Worten was selbst ihm ein Lächeln auf den Lippen brachte. Sie mochte Christopher...so wie er war. Dies sah er mal als positiv an, denn Luana war in der Hinsicht die erste Frau, welche seine gutmütige aber auch Arschlochseite aushielt. Seiner Ansicht nach dürften beide nun deutlich und oft genug erwähnt haben, wie sehr sie sich mochten. Das reichte ihm vollkommen.
      Chris schlug vor zu einem See spazieren zu fahren. Der Weg dort war gut gepflastert, weshalb Luana mit dem Gehen dort keine Probleme haben sollte. Diesen kannte er von früher und sollte sie doch Schwierigkeiten bekommen, könne sie sich ja bei ihm einhacken. Andererseits fand er es auch gut, denn so käme die blondhaarige mal aus dem Haus. Klar, sie war hier und da im Garten gewesen aber das war in seinen Augen nicht das selbe. Ein weiteres Lächeln glitt ihm dabei über die Lippen als sie meinte, dass er ruhig ohne sie reinspringen könne. Auch ohne einer Badehose. Einerseits war er über ihr Kommentar überrascht gewesen, andererseits gefiel ihm dieser Reiz. "Eine Option, welche ich mir offen lassen sollte", ging er auf ihr Spielchen ein, nickte aber gleich darauf als sie meinte sich nur kurz umziehen zu müssen.
      Chris bot ihr seine Hilfe an, sollte sie die Haare wieder waschen wollen. Es waren bereits 2 Tage seit dem letzten Mal her gewesen, daher glaubte er nicht, dass sie so rausgehen wollte. Ihn würde es nicht stören. Luana's Haare sahen auch heute immer noch perfekt aus. Aber bei Frauen war die Ansicht der Haare sowieso immer anders. Da hatte ein Mann in ihren Augen nicht viel mitzureden. "noch chaotischer als wenn ich alleine das Bad benutze kann es nicht werden", versuchte er sie damit aufzubauen. Und wenn...es war dann Luana's Chaos. Das gehörte jetzt zu seinem Leben dazu. Ob sie sich deswegen mal streiten werden? Defintiv. Welche Beziehung war denn heutzutage perfekt? Gerade als er aufstand um mit ihr rauf in das Badezimmer zu gehen, seufzte dieser aus "Ich würde nicht fragen wenn es nicht okay wäre", Luana machte sich zu sehr einen Kopf. Das Angebot kam ja schließlich von ihm. Daher nahm er ihre Hand und ging mit ihr langsam die Stufen nach oben, sodass sie keine Schmerzen bekam. Im Badezimmer stand immer noch der Hocker vom letzten Mal, auf welchen sie sich wieder setzen konnte. Währenddessen richtete er wieder alles her was sie brauchten: Shampoo, Balsam, Kopfhandtuch, Föhn, Bürste. Lockenstab und Gleteisen hatte er auch noch von Sarah im Haus aber wie man diese Dinger benutzte, davon hatte er nun wirklich keine Ahnung. Eher wäre das in seinen Augen gefährliche Waffen. Reize niemals eine Frau im Badezimmer, schoss es ihm dabei durch den Kopf. "Möchtest du dieses Mal was anders haben oder einfach wie beim letzten Mal waschen?", fragte er zur Sicherheit nach. Konnte ja sein, dass Luana das eigentlich sonst immer anders gemacht hat oder andere Produkte verwendete um, laut Werbung im TV, der Haare mehr Fülle oder Glanz zu geben. Daran glaubte Chris zwar nicht aber mit ihr wollte er diesbezüglich auch keinen Streit provozieren.


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