Abgesandte von Garlingen
Vanya
Nach stundenlanger Reise durch eintönige Sandebenen und erste Dünen und Hügel, mit der Last der erdrückenden Mittagshitze, die sich langsam bis in die Knochen brannte, trotz der Schutzkleidung, die sie trugen, wurden sie plötzlich von einer Reitergruppe die sich näherete überrascht. Zum Glück entdeckte ein Späher sie rechtzeitig, und Kal fragte nach Ortschaften auf der Karte, aber hier gab es nichts bekanntes. Ein Posten oder Lager von Umherziehenden vielleicht, oder Händler, aber die sahen nicht aus wie Händler. Und das bestätigte sich später auch, als sie nah genug heran waren. Kal und die Soldaten blieben beim Wagen und den Pferden, während Vanya sich etwas weiter weg begab und auf einer Düne Stellung bezog. Hier hatte sie alles gut im Blick, und sollte es zu einem Kampf kommen, konnte sich auch keiner all zu schnell entfernen, und hinter Dünen in Deckung begeben, da der Wagen und die Zehn Reiter nun alle in einer Senke standen. Sie hatte bereits den Bogen im Griff, hielt ihn aber nur bereit, noch nicht im Anschlag, und wartete ab, was dort unten geschehen würde. Kal schien mit dem Anführer zu reden, der aber offenbar nicht viel Interesse an irgendwelchen friedlichen Gesprächen zeigte. Worum es letztenendes ging, wusste sie nicht, da sie zu weit weg war, um das Gesprochene zu hören, aber die Bewegungen und der Aufschrei der Reiter zeigten ihre wahren Absichten. Entweder waren es Raubmörder oder Sklavenhändler. Vielleicht ein Söldnertrupp der nach Eindringlingen spähte und sich teuer dafür bezahlen ließ, und dabei ggf. noch Geld von denen kassierten, die sie fanden, aber dafür nicht verraten würden. Aber das hier war ernst. Auch bemerkte sie Kals Blick, konnte aber sein Gesicht nicht lesen. Er würde um den Frieden trauern müssen, den Vanya hatte nicht vor, hier die eigenen Leute zu vergraben. Oder einen Elfen bis in die Wälder zu schleifen.
Vanya fluchte auf elfisch und legte rasch den Bogen an, spannte die Sehne und ließ ihr Mana in die Waffe fließen.
"Möge der Wind euch leiten ..", flüsterte sie, auch wenn es kein Wind gab. Luft umgab sie immer, und auch dort gab es Strömungen, die ein Normalsterblicher sicher nicht bemerkte. Vanya schoss und einer der Zehn Reiter wurde plötzlich in die Brust getroffen, genau dort, wo er keinen Schutz hatte, der ausreichte, um einren Pfeil aus der Entfernung ausreichend abzufedern. Und der Pfeil der ihn trasf, schien silbrig weiß zu glitzern, und verschwand wie der Rauch einer ausgeblasenen Kerze, nachdem er zu Boden fiel.
Zwei seiner Kameraden sahen zu ihm hinab, bemerkten den Windpfeil nicht mehr rechtzeitig und fragten sich, was geschehen war, als bereits ein zweiter zu Boden ging und ein Dritter am Arm getroffen wurde.
Das war alles, was Vanya zunächst an Unterstützung beisteuern konnte, da sie jetzt mit den Lyxanern ins Gefecht gerieten, und zu nahe dran waren.
Schwerter klirrten aneinander, aber jetzt waren die Chancen gut ausgeglichen. Dennoch konnte der Verletzte auch noch kämpfen, und er schien sich um die anderen herum an Kal versuchen zu wollen.
"Hehehe, komm her, Elf. Ich werde dir eine Lektion erteilen. Skor nimmt auch Spione denen das ein oder andere Körperteil fehlt. Hauptsache er kann euch noch foltern."
Insgeheim hoffte der Mann auch, das er mit ihm als Geisel den Schützen zur Aufgabe zwingen könnte. Zuerst ein wenig verletzen, dann mit der Klinge an die Kehle und zum Schützen sehen. Er sollte das Signal verstehen.
Das Vanya aber bereits aus der Hocke sprang und in die Senke hinab lief, bemerkte er nicht. Ihre Pfeile würden sicher treffen, wenn sie nah genug heran wäre. Und vielleicht konnte sie verhindern, das Kal selbst kämpfen und jemanden erschlagen müsste.
Camisse Anvilberge nahe Burg Anvil
Mehyves Armee Haus Negrell und Haus Servic
Auf den Karten geplant und abgesprochen, gab es mehrere Möglichkeiten, Burg Anvil zu erreichen. Die einfachste Methode wäre es gewesen, dem Fluss zu folgen, bis unter die Berge und dann direkt nach Norden auf die Burg zu, um sie von Süden her zu belagern. Der Weg wäre aber auch für Überfalltruppen zu Pferd und reichlich Hinterhalten perfekt ausgelegt. Unbekanntes Gebiet, welches die Zwerge aber kannten. Der Flusslauf wäre sicher noch ein Schutz gewesen, hätte zeitgleich aber auch eine Flucht in die Richtung verhindert. Servics Spione haben auch nicht sonderlich viel herausgefunden, was die SAche sicher noch erschweren könnte. Letztenendes entschied man sich die Burg vom Osten her durch die Berge anzumarschieren. Ein etwas erschwerter Weg, aber er bot weniger Angriffsflächen für Hinterhalte. Späher, die voraus ritten, konnten Gefahren vorab melden, und erkuundeten auch den Weg, der an einigen Stellen sehr gefährlich war.
Ein Bereich mit einer Schlucht war es schließlich, der dem Vorstoß zum Verhängnis wurde. Ein großer Felsbrocken hatte sich vom oberen Hang des Berges gelöst, um den der Trupp zog, und den schmalen Pfad gebrochen. Es dauerte nur Sekunden, aber das was geschehen war, konnte viele Stunden Zeitverlust bedeuten. Das allein aber war bei Weitem noch nicht das Schlimmste. Einen Tag später zu belagern hätte den Zwergen nur Aufschub gewährt und der Angriff wäre so zeitgleich mit dem von Krend begonnen, nun aber wurde die Armee geteilt. Servic, der mit der ganzen Armee und den Belagerungswaffen sowie Perrot, der bei den Maschinen lief und selbst schon ganz verschwizt war, weil er seit einigen Kilometern jedesmal befürchten musste, das irgendwann ein Katapult den Hang hinabstürtzte, auf dem bereits beschritten Weg verblieb, befanden sich Oriel und Ariel genau auf der anderen Seite des Bruches. Auch sie starrten auf das Loch. Oriel fluchte lautstark.
"Verdammter Mist, wie konnte das denn passieren? SERVIC! SCHICKT SOLDATEN DEN HANG HINAUF. HALTET AUSSCHAU NACH ZWERGEN!", rief sie noch herüber, ritt mit ihrem Pferde vorsichtig bis an den Abgrund und spähte hinab, untersuchte die Felswand. Keine Chance. Das waren sicher fünf oder sechs Meter Bruch. Selbst mit einem Pferd war ein gewagter Sprung eher ein Todesurteil. Vom Fußtruppen und schwerem Gerät ganz zu schweigen. Hier kam keiner mehr rüber. Außerdem kamen sie auch nicht zurück. Die einzigen Soldaten die den Negrell Schwestern blieben, waren die fünf Späher, die vorausgeritten waren. Ansonsten waren sie auf sich allein gestellt.
Oriel vermutete also einen Hinterhalt, eine Falle der Zwerge. Vielleicht gab es dort oben Tunnel, oder eine Höhle. Vielleicht war es auch nur ein dummer Zufall.
"Ausgerechnet jetzt.", knurrte sie. Ihre Fäuste ließen die Zügel ihres Pferdes knirschen, so kraftvoll ballte sie sie.
Was sollten sie jetzt tun? Es würde Stunden dauern, die ganze Truppe wieder zum Fuße des Berge zu bringen, und einen zusätzlichen halben Tag diesen zu umrunden. Außerdem kamen sie dann wieder in Gebiet das für größere Überraschungsangriffe geeignet war. Nein, eine andere Lösung muss her. Außerdem wurde es schon dunkel. Sie mussten also so oder so erstmal lagern.
Eine halbe Stunde verging, und mit einem Katapult hatte man noch ein Zelt und Ausrüstung, Wasser und Verpflegung zu dem Schwestern geschleudert. Kurz darauf brannte ein Feuer am provisorischen Lager am Felshang des Berges.
Der Spähtrupp war ebenfalls zurück, weil sie am Warteort niemanden vorfanden, und nachsahen, wo sie blieben. Auch sie errichteten Zelte und entfachten Feuer. Immerhin hatten die Schwestern so noch etwas Verteidigung und Schutz.
Während Orilen auf dem zähen Fleisch kaute, das man ihnen zugeworfen hatte, kam ihr eine Idee. Auch wenn das bedeutete, das ihr Angriff abgeschwächt sein würde.
Sie ging nochmal zum Abgrund und ließ nach Perrot rufen. Dann ordnete sie an, das er bis morgen früh Zeit hatte, aus seinen Maschinen die dafür nötig waren, eine stabile Brücke zu bauen, die man über diesen Krater schieben konnte. Wenn er versagen würde, sollte Servic ihn in den Abgrund schleudern lassen.
Zudem war ja bereits der Sommer angebrochen und das bedeutete, kürzere Nächte. Er hatte Zeit bis die Sonne über die Bergspitzen scheinen würde. Das waren noch etwa sieben Stunden. Sieben Stunden eine Brücke zu planen, und die Katapulte entsprechend zu zerlegen und neu zusammenzunageln und mit Seilen zu fixieren. Für einen sicheren Überweg musste sie mindestens acht Meter lang sein, besser zehn, um stabilen Halt an der Bruchkante und eine bessere Gewichtsverteilung zu gewährleisten. Außerdem musste sie gut drei bis vier Meter breit sein, um auch Wagen und die restlichen Maschinen darüber zu bekommen.
Wer genau hingesehen hätte, hätte vermutlich das Zucken seiner Locke bemerkt, die sich bereits mit dem Abgrund anfreunden wollte ....
Vanya
Nach stundenlanger Reise durch eintönige Sandebenen und erste Dünen und Hügel, mit der Last der erdrückenden Mittagshitze, die sich langsam bis in die Knochen brannte, trotz der Schutzkleidung, die sie trugen, wurden sie plötzlich von einer Reitergruppe die sich näherete überrascht. Zum Glück entdeckte ein Späher sie rechtzeitig, und Kal fragte nach Ortschaften auf der Karte, aber hier gab es nichts bekanntes. Ein Posten oder Lager von Umherziehenden vielleicht, oder Händler, aber die sahen nicht aus wie Händler. Und das bestätigte sich später auch, als sie nah genug heran waren. Kal und die Soldaten blieben beim Wagen und den Pferden, während Vanya sich etwas weiter weg begab und auf einer Düne Stellung bezog. Hier hatte sie alles gut im Blick, und sollte es zu einem Kampf kommen, konnte sich auch keiner all zu schnell entfernen, und hinter Dünen in Deckung begeben, da der Wagen und die Zehn Reiter nun alle in einer Senke standen. Sie hatte bereits den Bogen im Griff, hielt ihn aber nur bereit, noch nicht im Anschlag, und wartete ab, was dort unten geschehen würde. Kal schien mit dem Anführer zu reden, der aber offenbar nicht viel Interesse an irgendwelchen friedlichen Gesprächen zeigte. Worum es letztenendes ging, wusste sie nicht, da sie zu weit weg war, um das Gesprochene zu hören, aber die Bewegungen und der Aufschrei der Reiter zeigten ihre wahren Absichten. Entweder waren es Raubmörder oder Sklavenhändler. Vielleicht ein Söldnertrupp der nach Eindringlingen spähte und sich teuer dafür bezahlen ließ, und dabei ggf. noch Geld von denen kassierten, die sie fanden, aber dafür nicht verraten würden. Aber das hier war ernst. Auch bemerkte sie Kals Blick, konnte aber sein Gesicht nicht lesen. Er würde um den Frieden trauern müssen, den Vanya hatte nicht vor, hier die eigenen Leute zu vergraben. Oder einen Elfen bis in die Wälder zu schleifen.
Vanya fluchte auf elfisch und legte rasch den Bogen an, spannte die Sehne und ließ ihr Mana in die Waffe fließen.
"Möge der Wind euch leiten ..", flüsterte sie, auch wenn es kein Wind gab. Luft umgab sie immer, und auch dort gab es Strömungen, die ein Normalsterblicher sicher nicht bemerkte. Vanya schoss und einer der Zehn Reiter wurde plötzlich in die Brust getroffen, genau dort, wo er keinen Schutz hatte, der ausreichte, um einren Pfeil aus der Entfernung ausreichend abzufedern. Und der Pfeil der ihn trasf, schien silbrig weiß zu glitzern, und verschwand wie der Rauch einer ausgeblasenen Kerze, nachdem er zu Boden fiel.
Zwei seiner Kameraden sahen zu ihm hinab, bemerkten den Windpfeil nicht mehr rechtzeitig und fragten sich, was geschehen war, als bereits ein zweiter zu Boden ging und ein Dritter am Arm getroffen wurde.
Das war alles, was Vanya zunächst an Unterstützung beisteuern konnte, da sie jetzt mit den Lyxanern ins Gefecht gerieten, und zu nahe dran waren.
Schwerter klirrten aneinander, aber jetzt waren die Chancen gut ausgeglichen. Dennoch konnte der Verletzte auch noch kämpfen, und er schien sich um die anderen herum an Kal versuchen zu wollen.
"Hehehe, komm her, Elf. Ich werde dir eine Lektion erteilen. Skor nimmt auch Spione denen das ein oder andere Körperteil fehlt. Hauptsache er kann euch noch foltern."
Insgeheim hoffte der Mann auch, das er mit ihm als Geisel den Schützen zur Aufgabe zwingen könnte. Zuerst ein wenig verletzen, dann mit der Klinge an die Kehle und zum Schützen sehen. Er sollte das Signal verstehen.
Das Vanya aber bereits aus der Hocke sprang und in die Senke hinab lief, bemerkte er nicht. Ihre Pfeile würden sicher treffen, wenn sie nah genug heran wäre. Und vielleicht konnte sie verhindern, das Kal selbst kämpfen und jemanden erschlagen müsste.
Camisse Anvilberge nahe Burg Anvil
Mehyves Armee Haus Negrell und Haus Servic
Auf den Karten geplant und abgesprochen, gab es mehrere Möglichkeiten, Burg Anvil zu erreichen. Die einfachste Methode wäre es gewesen, dem Fluss zu folgen, bis unter die Berge und dann direkt nach Norden auf die Burg zu, um sie von Süden her zu belagern. Der Weg wäre aber auch für Überfalltruppen zu Pferd und reichlich Hinterhalten perfekt ausgelegt. Unbekanntes Gebiet, welches die Zwerge aber kannten. Der Flusslauf wäre sicher noch ein Schutz gewesen, hätte zeitgleich aber auch eine Flucht in die Richtung verhindert. Servics Spione haben auch nicht sonderlich viel herausgefunden, was die SAche sicher noch erschweren könnte. Letztenendes entschied man sich die Burg vom Osten her durch die Berge anzumarschieren. Ein etwas erschwerter Weg, aber er bot weniger Angriffsflächen für Hinterhalte. Späher, die voraus ritten, konnten Gefahren vorab melden, und erkuundeten auch den Weg, der an einigen Stellen sehr gefährlich war.
Ein Bereich mit einer Schlucht war es schließlich, der dem Vorstoß zum Verhängnis wurde. Ein großer Felsbrocken hatte sich vom oberen Hang des Berges gelöst, um den der Trupp zog, und den schmalen Pfad gebrochen. Es dauerte nur Sekunden, aber das was geschehen war, konnte viele Stunden Zeitverlust bedeuten. Das allein aber war bei Weitem noch nicht das Schlimmste. Einen Tag später zu belagern hätte den Zwergen nur Aufschub gewährt und der Angriff wäre so zeitgleich mit dem von Krend begonnen, nun aber wurde die Armee geteilt. Servic, der mit der ganzen Armee und den Belagerungswaffen sowie Perrot, der bei den Maschinen lief und selbst schon ganz verschwizt war, weil er seit einigen Kilometern jedesmal befürchten musste, das irgendwann ein Katapult den Hang hinabstürtzte, auf dem bereits beschritten Weg verblieb, befanden sich Oriel und Ariel genau auf der anderen Seite des Bruches. Auch sie starrten auf das Loch. Oriel fluchte lautstark.
"Verdammter Mist, wie konnte das denn passieren? SERVIC! SCHICKT SOLDATEN DEN HANG HINAUF. HALTET AUSSCHAU NACH ZWERGEN!", rief sie noch herüber, ritt mit ihrem Pferde vorsichtig bis an den Abgrund und spähte hinab, untersuchte die Felswand. Keine Chance. Das waren sicher fünf oder sechs Meter Bruch. Selbst mit einem Pferd war ein gewagter Sprung eher ein Todesurteil. Vom Fußtruppen und schwerem Gerät ganz zu schweigen. Hier kam keiner mehr rüber. Außerdem kamen sie auch nicht zurück. Die einzigen Soldaten die den Negrell Schwestern blieben, waren die fünf Späher, die vorausgeritten waren. Ansonsten waren sie auf sich allein gestellt.
Oriel vermutete also einen Hinterhalt, eine Falle der Zwerge. Vielleicht gab es dort oben Tunnel, oder eine Höhle. Vielleicht war es auch nur ein dummer Zufall.
"Ausgerechnet jetzt.", knurrte sie. Ihre Fäuste ließen die Zügel ihres Pferdes knirschen, so kraftvoll ballte sie sie.
Was sollten sie jetzt tun? Es würde Stunden dauern, die ganze Truppe wieder zum Fuße des Berge zu bringen, und einen zusätzlichen halben Tag diesen zu umrunden. Außerdem kamen sie dann wieder in Gebiet das für größere Überraschungsangriffe geeignet war. Nein, eine andere Lösung muss her. Außerdem wurde es schon dunkel. Sie mussten also so oder so erstmal lagern.
Eine halbe Stunde verging, und mit einem Katapult hatte man noch ein Zelt und Ausrüstung, Wasser und Verpflegung zu dem Schwestern geschleudert. Kurz darauf brannte ein Feuer am provisorischen Lager am Felshang des Berges.
Der Spähtrupp war ebenfalls zurück, weil sie am Warteort niemanden vorfanden, und nachsahen, wo sie blieben. Auch sie errichteten Zelte und entfachten Feuer. Immerhin hatten die Schwestern so noch etwas Verteidigung und Schutz.
Während Orilen auf dem zähen Fleisch kaute, das man ihnen zugeworfen hatte, kam ihr eine Idee. Auch wenn das bedeutete, das ihr Angriff abgeschwächt sein würde.
Sie ging nochmal zum Abgrund und ließ nach Perrot rufen. Dann ordnete sie an, das er bis morgen früh Zeit hatte, aus seinen Maschinen die dafür nötig waren, eine stabile Brücke zu bauen, die man über diesen Krater schieben konnte. Wenn er versagen würde, sollte Servic ihn in den Abgrund schleudern lassen.
Zudem war ja bereits der Sommer angebrochen und das bedeutete, kürzere Nächte. Er hatte Zeit bis die Sonne über die Bergspitzen scheinen würde. Das waren noch etwa sieben Stunden. Sieben Stunden eine Brücke zu planen, und die Katapulte entsprechend zu zerlegen und neu zusammenzunageln und mit Seilen zu fixieren. Für einen sicheren Überweg musste sie mindestens acht Meter lang sein, besser zehn, um stabilen Halt an der Bruchkante und eine bessere Gewichtsverteilung zu gewährleisten. Außerdem musste sie gut drei bis vier Meter breit sein, um auch Wagen und die restlichen Maschinen darüber zu bekommen.
Wer genau hingesehen hätte, hätte vermutlich das Zucken seiner Locke bemerkt, die sich bereits mit dem Abgrund anfreunden wollte ....
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