[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie entschuldigten sich also beide, das war schon irgendwie süß. Waleria wollte einfach nicht in der Öffentlichkeit über solch ein Thema sprechen, damit riskierte sie vielleicht die ein, oder andere Träne, vielleicht auch Erinnerungen, die sie nicht gerne hatte und das sollten die anderen wirklich nicht sehen, das war ihr unangenehm. Wer zeigte sich in der Öffentlichkeit gern so .. verletzlich?
      Leicht lächelte sie Don zu, als er meinte sich entschuldigen zu müssen, beließ es aber dabei, um nicht unnötig zu diskutieren. Letztendlich sprachen sie über Mexiko. Zu seinen Worten konnte sie erst nur nicken. „Leider ja.. dort gibt es aber selten mal eine Region ohne.. das habe ich hier so noch nie in diesem Ausmaß erlebt.. und dazu noch so viele Kinder, die für Geld sexuelle Leistungen erbringen, um irgendwie ans Essen zu kommen.. das ist dort wirklich schlimm“, das war die schlimme Seite von Mexiko.
      Leicht schmunzelte Waleria aber dann. „In Mexiko nicht ganz.. da kommt es viel aufs Geld an.. und deine Bekanntschaften.. denn da kannst du fürs Geld alles tun.. Du muss untertauchen? Kein Problem, zahl den Behörden genug Geld und du hast eine offizielle neue Identität.. Du kannst dort in den Armen Regionen sogar auf der Straße um eine Niere beraubt werden, wenn jemand genug Geld dafür zahlt.. war kein einfaches Unterfangen, aber mit ein wenig Glück und guten Kontakten war es nach einem halben Jahr erledigt“. Das war ein harter Job gewesen, sehr mühsam. „Wir sprechen hier von dem Fall des gesuchten Drogenbarons.. vor drei Jahren.. der so groß in den Medien war... Ich weiß nicht mehr wer ihn gefasst hat, aber ich fand heraus wo er ist“. Darauf war sie stolz, denn nur so konnte er gefasst werden.
      Leicht nickte die Blondine, als ihr Freund ihr erzählte, wo er schon überall war. „Würdest du gerne mal die Grenze verlassen?“, fragte sie ihn neugierig. „Ich könnte dir Europa zeigen.. oder Mexiko, da gibt es auch deutlich sicherere Regionen.. Ich war noch nie in Kanada und auf den karibischen Inseln“. Sie war bereit mit Don wegzufahren, richtigen Urlaub zu machen, wenn er es denn wollte. Waleria war in diesem Thema wieder deutlich sanfter, sie war nicht mehr so angespannt. „Und wir müssten uns noch vielleicht darüber unterhalten was für Vorstellungen wir von einer möglichen gemeinsamen Wohnung haben“. Da lächelte sie Don sanft zu.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Die Erzählungen über die Armut waren für Don keine Neuigkeit gewesen. Er hörte in seinen Jahren als Agent schon sehr viel von Mexiko und den ganzen Kartell's, die aktiv dort vor Ort waren. Diese sahen aber mehr auf ihre Macht als sich um die Menschen zu kümmern, welche wirklich Hilfe brauchten. "in Mexiko heißt es nur: überleben oder sterben. Wenn man selbst am Abgrund seines Lebens angekommen ist, zieht man vermutlich an allen Leinen um nur ansatzweise weitermachen zu können. Da heißt es dann wohl auch sexueller Leistungen zu bieten", sprach er seine Sichtweise offen aus. Auch in Los Angeles waren sie durch Einsätze in Gassen gekommen wo junge Frauen ihren Körper verkauften nur um an Geld zu kommen um sich etwa zu essen kaufen zu können. Don gab ihnen damals, als er es selbst erlebte, ein paar Scheine in die Hand und ließ sie gehen ohne etwas zu verlangen. Es war schon schrecklich genug sehen zu müssen was ein Mensch tat nur um eine weitere Nacht überleben zu können.
      Als Don meinte, dass es drüben eher auf die Fähigkeiten und Künste eines Agenten drauf ankam, wr die blondhaarige da nicht ganz seiner Meinung. Sie war eher der Meinung, dass es dabei mehr um Geld und Kontakte ging um wirklich unterzutauchen. Mit genug Kohle verschaffte man ihm auch eine neue Identität und somit würde ihn keiner mehr finden. Ob das wirklich so einfach war, konnte er sich nicht vorstellen. Sein Bruder würde sicher genügend Methoden kennen um Don ausfindig zu machen. Bei solchen Aktionen dürft ihr David aber nicht einbeziehen sonst findet er euch auch unter einem neuen Namen, dachte er sich während dabei ein sanftes Lächeln über seine Lippen glitt. Etwas hellhöriger wurde er wieder als sie vom Drogenbaron sprach. Don erinnerte sich gut an den Fall. Das war kurz nachdem er die Stelle in Los Angeles angenommen und begonnen hatte. Es war tagelang in den Medien das große Thema gewesen. Er selbst hörte nur, dass dieser gefasst wurde aber es wurde nicht wirklich berichtet wem dieser Schlag gelungen war. "Du hast mitgewirkt ihn zu schnappen?", kam es beeindruckend aus ihm heraus. Kein Wunder, dass von der CIA nichts dabei zu lesen war wenn sie dort undercover unterwegs war. Wo hatte sie in den 3 Jahren noch mitgewirkt? Waren sie sich vielleicht irgendwo schon mal begegnet, wo Waleria eine andere Rolle und Verkleidung hatte, ohne es wirklich zu wissen? Überraschen würde es ihn nicht. Undercoverarbeiten konnten überall stattfinden und wer weiß? Vielleicht war sie ja in irgendeinen Fall ebenfalls verwickelt gewesen, welchen er bearbeitet hatte und Don wusste nur nichts von ihr?
      Nachdem sie dann wissen wollte wo er bereits überall war, zählte er nur 4 kleine Städte auf. Weiter weg ist er noch nie gekommen, da seine Ex Verlobte das Fliegen hasste. Daher waren die beiden mehr aufs Auto angewiesen gewesen. Ob er bereit war an die Grenze zu fahren / fliegen oder gar Europa? Reizen würde es ihn auf jeden Fall. Don war schon immer jemand der sich gerne die Welt ansah aber leider war das Meistens unmöglich. "Wenn du dann mein Navigationsgerät bist, sehr gerne", lächelte er ihr frech zu. Wal schien wieder etwas lockerer geworden zu sein nachdem er sie vorher so unter Druck gesetzt hatte. Sie wollte besprechen wie die Vorstellung mit ihrer gemeinsamen Wohnung aussehen solle. Eigentlich wollte dndakit erst nach dem Urlaub anfangen aber wenn sie jetzt schon bereit war das Thema aufzunehmen...."Sag mal", begann er "Wieso nehmen wir uns eigentlich nicht ein Haus?", beide verdienten nicht schlecht, zumindest wusste Don von seinem Gehalt. Dass Waleria mit ihrer undercoverarbeit kaum etwas einnahm, konnte er nicht glauben. Oder war sie eher jemand die liever in einer Wohnung lebte? Wenn Wal dies bevorzugte, dann würde er natürlich nachgeben. Seine Wohnung war damals ja auch groß aber in einem Haus fühlte er sich mehr zu Hause.


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      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie nickte, auch wenn es hart war. In Mexiko musste man wirklich fressen, oder gefressen werden. „Leider ja“, seufzte sie und schüttelte leicht den Kopf. Es war wirklich hart, weil Waleria diesen Kindern wirklich gerne helfen würde, aber sie konnte es nicht, sie konnte nicht ihnen allen helfen.
      Doch sie erzählte stolz, dass sie an der Fassung des Drogenbarons beteiligt gewesen ist. Nun, eigentlich hatte Waleria ihn gefunden, dank ihr wurde es geschnappt. Es war damals ein sehr harter Fall gewesen, aber sie hatte es gemeistert. Sie nickte euphorisch, als Don beeindruckt zu sein schien. „Ich habe ihn gefunden.. und dafür gesorgt, dass er in den Staaten vor Gericht gezogen wird“, erzählte sie stolz. „Das war eine Arbeit.. ein halbes Jahr war er mir die ganze Zeit vor der Nase entkommen.. Es war hart, ich habe viele Nächte nicht geschlafen, aber einen Fehler hatte er begangen, dann hatte ich ihn“, die Blondine grinste. „Aber ich war undercover, meinen Namen wird man da nie finden, was auch okay ist, ich brauche den Ruhm nicht, es reicht wenn ich es weiß .. und jetzt auch du“.
      Don stimmte der Erkundung anderer Orte zu, aber nur unter einer Bedingung. „Ich werde dein Navigationsgerät sein.. dein Reisepartner.. dein Reiseführer.. dein Übersetzer.. alles was du willst“, lächelte Wal dem Mann zu. Das Thema jetzt war viel angenehmer, es war besser geworden und sie selbst auch deutlich lockerer. So konnte sie gerne mit Don den Abend verbringen. Doch die Blondine wollte vielleicht auch über die neue Bleibe sprechen, um einfach Gemeinsamkeiten zu finden. Don wollte ein.. Haus? „Ein Haus?“, fragte sie ein wenig überrascht. „Ein ganzes Haus nur für uns zwei? Willst du so viel Freiraum von mir haben?“, scherzte sie. Kurz trank sie einen Schluck. „Warum ein Haus? Wie kommst du auf die Idee?“. Da war sie sehr neugierig. Ihr selbst war es eigentlich fast schon egal. „Ich ziehe mit dir überall hin, wo du willst Don.. Hauptsache du bist da.. ob Haus, Wohnung oder eine verlassene Hütte im Wald.. Ich bin da relativ offen.. Aber du mähst den Rasen“. Da grinste sie auch wieder.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Als Verdächtiger oder gesuchter Mörder war es schon immer wichtig gewesen keinen Fehler zu machen. Jeder in dieser Position wusste...ein Fehler konnte der eigene Untergang bedeuten. Und diesen Fehler durfte auch der Drogenbaron von Mexiko gemacht haben sodass Wal ihn gefunden hat und es den Kollegen vor Ort gemeldet hat. Danach wurde er, laut ihren Erzählungen, in den Staaten vor Gericht gebracht um dort seine gerechte Strafe zu erhalten. Ob er heute noch hinter Gitter lebte oder nicht, wusste er nicht. Ehrlich gesagt interessierte es ihm auch nicht wirklich. Nachdem er aus den Nachrichten hörte, dass man ihn gefasst hat, war selbst die Sache für ihn gegessen, sodass er sich auf seinen damals laufenden Fall konzentrieren konnte. Don ließ sich schon immer auch von anderen Fällen beeindrucken und inspirieren. Einer der Gründe warum er gerade diesen verfolgte. Aber, dass Waleria damals daran beteiligt war...."Wenn du aber immer nur Undercover arbeitest, taucht dein Name nie auf. In keinerlei Akten oder Fälle, richtig?", was eigentlich nur logisch war, denn sonst würde es ja nicht Undercover heißen. Aber der Nachteil an der ganzen Sache war, dass man auf sie nie als aufmerksam werden würde um Waleria eines Tages ein besseres Jobangebot unterbreiten zu können? Wollte sie nicht aufsteigen? Sie war ja noch jung und somit standen ihr alle Türen offen? Von seiner Seite aus auch bei der CIA, auch wenn er sich seit den letzten Vorfällen wünschte, dass sie dort kündigt und woanders anfing.
      Ein sanftes Lächeln glitt ihm über die Lippen als sie zustimmte sein persönliches Navi zu sein. So wie sein Reiseführer, Reisepartner und sogar sein Übersetzer. Alles was er wollte. "Alles was ich will, hmm?", grinste er wieder frech "Vorsicht. Solche Worte nehme ich sehr ernst", lächelte er weiter frech vor sich her. "Und was wenn ich mit dir in ein Land fliege was du selbst nicht kennst? Weder das Land, noch die Sprache?", darauf war er jetzt gespannt. Ihre Sprachkenntnisse waren beeindruckt aber es gab genügend Länder die noch andere Sprachen als ihre sprachen. Nicht nur die weiteren Urlaube wurden besprochen sondern auch wie ihre gemeinsame Zukunft aussehen soll. Waleria fing daher von einer neuen Wohnung an und wie diese nach ihren Vorstellungen aussehen solle. Don hingegen war eher mehr für ein Haus gewesen. Nicht, weil er ihr aus dem Weg damit gehen könnte, was sich vielleicht bei einem Streit als ganz nützlich erweisen könnte. Eher, weil man nie wissen konnte was noch alles passieren wird. Was wenn sie mal eine Familie gründen wollen? Dann hätte sie zumindest in der Hinsicht vorgesorgt. Das wollte er aber Waleria jetzt nicht direkt gleich, nachdem sie beschlossen hatten ein Paar zu sein, auf dem Teller präsentieren. Seine Idee dahinter? Leicht wandte er seinen Blick nach draussen auf das Meer, welches nach wie vor vor sich herrauschte. Ja, warum gerade ein Haus? Dafür gab es nur eine logische Erklärung für ihn. "Ich will es nicht nochmal als Zwischenstopp sehen müssen wo ich mich kurz mal duschen oder eine Kaffee trinken kann bevor ich wieder los muss", begann er ruhig zu sprechen "Es soll ein zu Hause sein. Ein Ort an dem man sich wohlfühlen, zurücklehnen oder sogar zurückziehen kann. Ein Leben", dabei sah er zu ihr rüber "Von mir aus mähe ich auch den Rasen", das wäre sowieso nichts Neues. In der Zeit nachdem seine Mutter starb und die beiden Männer zu nichts in der Lage waren, hatte Don so einiges für sie erledigt. Auch Dinge, welche das Haus direkt betrafen. Dazu gehörte es auch den Rasen zu mähen. "Außer dir ist eine Wohnung von der Größe her lieber. Dann nehmen wir auch eine", er war bereit Kompromisse einzugehen. Sowas tat man schließlich in einer Beziehung und für Don war es wichtiger, dass sie sich zu Hause fühlte als er selbst.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es machte sie stolz, dass Don so beeindruckt war. Ihre Arbeit wurde sonst nicht wirklich gesehen und er sah sie aber und das fühlte sich gut an. Waleria wollte sich nicht irgendwie beweisen, sie wollte dem Mann auch nicht irgendwie zeigen, dass sie besser wäre als er, aber es gab Fälle, bei denen sie wirklich stolz auf sich war. Leicht schüttelte sie den Kopf. "Mein Name taucht nicht offiziell auf, aber ich muss dennoch einen Bericht schreiben.. Ich muss vor allem Bericht erstatten, um die Summen an Geld, die ich für den Auftrag ausgegeben habe auch rechtfertigen zu können", erklärte sie ruhig. "Es ist aber alles streng geheim, das bekommt niemand anderes mit.. Finde ich aber auch besser, ich finde den Gedanken cool aus dem Hintergrund heraus zu agieren, wie ein unbekannter Superheld". Leicht schmunzelte die Frau. "Ich brauche den Ruhm nicht und die CIA ist für das ganze Undercover sehr gut.. Wir arbeiten fast alle überwiegend still und heimlich, um Informationen zu beschaffen, um das Wohl und die Sicherheit des Landes aufrecht zu erhalten, deshalb würde für mich eine andere Organisation vermutlich nicht in Frage kommen". Aber sie wusste es letztendlich nicht wirklich.
      Das Lächeln erwiderte Waleria gleich. "Alles was du willst.. was schwebt dir denn vor, wenn du mich so vorwarnst?", fragte sie gleich. Doch die Frage, die ihr gestellt wurde gefiel ihr, die war wirklich gut. "Ich bin eifrig und lerne schnell.. Sag mir welches Land und welche Sprache und ich lerne sie für uns und unseren Besuch dort".
      Dass Don ein Haus wollte war überraschend, aber vor allem wollte Waleria wissen warum es der Fall war. Don wollte ein richtiges Zuhause, kein Zwischenstopp, in welchem er ab und zu mal wäre, er wollte ein richtiges Leben. Die Blondine schüttelte leicht den Kopf. "Ich bin mit einem Haus zufrieden, das ist für mich wirklich kein Problem, ich bin da sehr offen", war sie wirklich. "Ich glaube, dass du von uns beiden die meiste Zeit dort verbringen wirst und damit ist ein Haus wirklich okay". Wenn Don das wollte warum nicht. "Ich.. weiß nämlich nicht wie meine Arbeitssituation aussehen wird, wenn der Fall vor Gericht fertig ist.. und ich muss keinen großen Auftrag mehr annehmen, in welchem ich Jahre im Undercover lebe, aber es könnte schon sein, dass ich vielleicht drei, oder vier Wochen am Stück nicht da wäre". Ein wenig unsicher wirkte sie. "Ich habe auch darüber nachgedacht etwas anderes zu machen.. Aber ich weiß nicht, ob ich überhaupt für einen anderen Job geeignet bin.. bis zur Verhandlung bin ich sowieso noch ruhig gestellt und ich überlege mir etwas". Sie wollte nicht Don womöglich nur ein mal im Monat sehen, vielleicht auch länger nicht, weil sie einen längeren Auftrag annahm. Zum ersten Mal im Leben machte sie sich darüber Gedanken, denn jetzt war sie nicht mehr alleine, jetzt waren sie zu zweit.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Er verstand ihre Arbeit. Er verstand sie sogar sehr gut, denn schließlich gab es beim FBI hier und da auch solche Einsätze. Dass Berichte geschrieben werden mussten, war vollkommen normal. Auch im offiziellen Außendienst musste man dies tun. Don liebte seine Arbeit aber nicht wenn er Büroarbeit absolvieren musste. Das war nicht gerade das, was er als Agent machen möchte aber es gehört nunmal dazu. Aber wenn man Undercover arbeitete, wie sie es tat, und nur gewisse Leute immer wieder mitbekamen welche Leistungen sie vollbrachte, würde man trotzdem nie auf sie aufmerksam werden? Und in seinen Augen hatte Waleria durchaus das Potenzial zu sehr viel Größerem. Natürlich war es am Schluss aber immer noch ihre Entscheidung was sie machen wollte und egal welchen Weg sie einschlagen würde, er stünde immer hinter ihr. Ein sanftes Lächeln glitt ihm über die Lippen als sie davon sprach sich wie eine Superheldin durch die Hintergrundarbeit vorzukommen "dein Cape hast du bis jetzt aber gut vor mir verstecken können", ging er auf ihren kleinen Spruch ein.
      Don beugte sich ein wenig zu ihr vor als Waleria wissen wollte was er sich denn so vorstellte "Wenn ich dir das gleich sage, Liebes, wäre es doch langweilig, oder?", grinste er sie weiterhin an. Wal würde jede erdenkliche Sprache für sie und ihren Besuch lernen. Das wusste er sehr zu schätzen aber in erster Linie reichten ihm die Länder, dessen Sprache sie bereits konnte.
      Don sprach seinen Wunsch nach einem Haus aus. Eine Wohnung wäre auch kein Problem aber die kleinen 4 Wänden würden für ihn wieder nur ein Zwischenstopp sein. Genau das was er nicht wiederholen wollte. Wenn sie schon zusammenziehen möchten, dann wollte er ein richtiges zu Hause. Ein richtiges Leben....am Liebsten mit ihr zusammen und da wäre ein Haus, in seinen Augen, genau der richtige Schritt dazu. Wenn sie aber lieber die Wohnung bevorzugte, würde er es auch akzeptieren. Waleria war ihm in dieser Hinsicht wichtiger gewesen als er selbst. Jedoch sah er sie etwas skeptisch an als sie davon sprach, dass er vermutlich die meiste Zeit dort verbringen würde. Keiner von ihnen beiden wusste wie es mit ihr weiterging. Dass Waleria sich da Gedanken machte, war selbstverständlich. Wem würde es in ihrer Situation anders gehen? Auch Don zerbrach sich den Kopf über ihre Zukunft bei der CIA aber...."Sir, Señora", unterbrach der junge Kellner die beiden plötzlich, der mit ihren Bestellungen ankam und diese jeweils zuerst auf ihren Platz und dann auf seinen Platz zu stellen. "Bon Appetit"...."Gracias", bedankte sich Don bei ihm woraufhin dieser mit einem Nicken wieder ging. Das Essen sah wirklich sehr lecker aus woraufhin er gleich seine Gabel nahm und etwas drauf tat. "Na dann hoffe ich mal, dass es dir schmecken wird", lächelte er sanft, wünschte ihr einen guten Appetit und fing an die volle Gabel in den Mund zu stecken.
      Mexikanische Gerichte waren wirklich sehr lecker gewesen und Don ging öfters zu einem. In Los Angeles gab es ein Lokal in der Nähe seiner Wohnung, bei welchem er stets was mitnahm. Doch kamen seine Gedanken schnell zum vorherigen Thema zurück da er gerade etwas sagen wollte bevor der Kellner bei ihnen auftauchte. "Wenn du deinen Job nach wie vor machen möchtest, dann mach das", sprach er ruhig "dabei gehört es nun mal dazu, dass du für mehrere Wochen nicht zu Hause sein wirst", natürlich gefiel ihm der Gedanke sie wochenlang nicht zu sehen, so gut wie gar nicht. Alleine ihr Aufenthalt in Russland zeigte ihm schon wie sehr sie ihm gefehlt hatte. Aber nur deswegen jetzt nach was anderem zu suchen....das sollte sie nicht machen müssen. Sanft legte er seine freie Hand auf ihre "dich solange dann nicht zu sehen gefällt mir gar nicht aber treffe diese Entscheidung nicht wegen mir. Oder uns. Sondern so wie du es willst", damit wollte er ihr zeigen, dass er all ihre Wege akzeptieren würde. Egal welcher es werden wird.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie mochte ihre Arbeit, es machte ihr Spaß und es war immer wieder eine Herausforderung, die sie meistern musste. Waleria bewies sich selbst gerne, dass sie es konnte, dass sie vielleicht auch etwas besser war, als es andere waren. Nicht jeder schaffte solche Leistungen und das wollte sich Waleria auch immer und immer wieder beweisen. Sie hatte aber auch Spaß an den verschiedenen Aufgaben, an den verschiedenen Orten und an der Zusammenarbeit mit den verschiedensten Menschen. Ihr Cape konnte sie wohl vor Don verstecken. „Ah, mein Cape ist nicht wichtig“, winkte die Frau schmunzelnd ab.
      Er wollte ihr nicht sagen, was er sich vorstellte und die Art wie er es sagte ließ es in ihrer Brust kribbeln. „Du könntest mir wenigstens etwas verraten“, schlug Waleria vor.
      Das Thema mit der gemeinsamen Wohnung, oder jetzt gemeinsamen Haus war etwas schwierig, jedenfalls für sie, weil sie nicht wusste wie es beruflich bei ihr aussehen wird. Doch ihr Essen kam und es sah wirklich gut aus. Don hatte keine schlechte Wahl getroffen. „Mit Sicherheit“, schmunzelte die Blondine. „Es sieht wahnsinnig gut aus!“. Das wollte sie auch gleich probieren und nahm sich die Gabel. Einen guten Appetit wünschte sie ihrem Freund, bevor sie einfach probierte, was da auf dem Teller war. Don kehrte zurück zu ihrem eigentlichen Thema. Leise seufzte Waleria. Sie blickte auf, als er seine Hand auf ihre legte. Er war wirklich toll, er unterstützte sie, er war da und ließ ihr die Wahl, was sie tun wollte. Damit schlug ihr Herz ein wenig schneller, es war aufgeregt über diese Worte.
      „Weiß du..“, Waleria suchte nach den richtigen Worten. „Normalerweise war es mir immer egal ob und wann ich nach Hause komme.. Ich hatte nichts, wofür ich gern nach Hause kam.. Ich lebte für die Arbeit, aber jetzt habe ich dich, ich habe uns und der Gedanke dich selten zu sehen.. Wenig Zeit mit dir zu verbringen gefällt mir nicht“. Sie war ehrlich, ihr Denken hatte sich geändert seit Don da war, seit sie wusste, dass er ihre Gefühle erwiderte. „Leider befürchte ich nur, dass für mich nichts anderes wirklich passt.. Ich kann mir nicht vorstellen, was ich sonst machen könnte.. und ich weiß noch nicht einmal ob ich meinen Job behalten kann“. Sie zuckte mit den Schultern, streichelte über Dons Hand. „Aber ein Haus klingt gut.. mit einem schönen Garten, dessen Rasen du mähen wirst“. Da schmunzelte Waleria auch wieder.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Auch wenn er eigentlich mittlerweile dagegen war, dass sie bei der CIA blieb, was er ihr natürlich nicht sagen würde, so war es dennoch schön zu sehen wie sehr sie diesen trotz allem Schwierigkeiten immernoch liebte. Es stand ihr zu selbst zu entscheiden wie es mit ihr und ihrem Weg weiterging. Don würde sie auf jeden Fall unterstützen und stets seine Hilfe anbieten, wenn sie diese auch benötigte. Als sie erwähnte, sich wie eine Superheldin vorzukommen die im Hintergrund arbeitete, er aber ihr Cape nie zu Gesicht bekam, war es für sie nicht wichtig gewesen überhaupt eines zu besitzen. "Dann bist du also sowas wie Cat Woman?", musste er lachen. Mit solchen Filmen kannte er sich nicht besonders gut aus aber soweit er wusste hatte Wonder Woman ein Cape, oder? Daher passte diese Bezeichnung dann eher weniger zu ihr. Cat Woman mit blonden Haaren....coming soon, schoss es ihm noch durch den Kopf.
      Waleria wollte wissen was es damit auf sich hatte, dass Don alles bekommen würde was er wollte. Was jedoch dies sein würde, gab er nicht direkt bekannt. Sie schien auch nicht locker zu lassen indem sie ihm anbot wenigstens etwas zu sagen. Der schwarzhaarige dachte für einen kurzen Moment darüber nach doch wollte er es seiner Freundin nicht so einfach machen. Spannungen hielten eine Beziehung am Leben. "Keine Sorge, ich verrate es dir noch früh genug", lächelte er ihr sanft zu.
      Bevor sie über die Entscheidung bezüglich eines Hauses weitersprechen konnten, kam ihnen der Kellner mit deren Essen dazwischen. Es sah wirklich lecker aus und Don hatte richtig guster auf die Enchiladas und Mini Tacos. Bis jetzt kannte er keinen Mexikaner in welchem diese Dinge nicht gut schmeckten. Nachdem der Kellner sie beide wieder alleine ließ, wünschte er ihr einen guten Appetit und fing zu speisen an bevor er wieder auf das ursprüngliche Thema zurückkam. Der Gedanke sie vielleicht nur einmal oder höchstens zweimal im Monat sehen zu können gefiel ihm ganz und gar nicht. Sie waren zusammen und wollten soviel Zeit wie möglich miteinander verbringen aber selbst Don konnte nie versprechen immer da zu sein, wenn nicht zufällig gerade sein Handy klingeln würde um ihn zu einem Fall zu holen. Das war auch früher schon so. Kaum auf einer Hochzeit oder Familienfeier seiner Ex Verlobten eingeladen, klingelte mitten drin sein Handy, weil eine tote Frau oder ein toter Mann gefunden wurde und die Spuren zu Mord führten. Seine Schwiegereltern verstanden nie wie er immer verschwinden konnte aber seine damals zukünftige Frau akzeptierte es, da sie beide zusammen in Quantico beim FBI arbeiteten. Warum sollte er es also Waleria verbieten ihrem Job nachzukommen, auch wenn es bedeutete sie vielleicht 2 oder 3 Wochen durchgehend nicht zu sehen? Sanft legte er seine Hand auf ihre um Wal damit deutlich zu zeigen, dass er immer hinter ihr stehen würde. Dass er da war und nicht gleich verschwand.
      Waleria schien da gleich zu denken wie er. Auch ihr gefiel dieser Gedanke nicht von ihm solange getrennt zu sein was ihn sichtlich freute. Damit zeigte sie weiter wie wichtig er ihr war. Es war schön zu hören jemanden zu haben der auch mal auf ihn sah und nicht nur auf sich selbst. Leicht drehte er die Hände so, sodass er diese ineinander verkreuzte "Mach dir deswegen keine Sorgen, Wal. Egal wie es vor Gericht ausgehen wird, ob du deinen Job behalten kannst oder nicht....wir beide werden das schon hinbekommen und schaffen. Und auch wenn du weiter Undercover arbeiten wirst und dies auch möchtest, dann werde ich das akzeptieren. Es gefällt mir selbst nicht alleine nur daran denken müssen dich nicht zu sehen. Ich weiß auch nicht wie dann der Kontakt zu dir während deines Einsatzes möglich sein wird um zu hören ob du überhaupt noch lebst oder nicht", das machte ihn wirklich Sorgen. Von Adam eines Tages den Anruf zu bekommen, dass ihr Fall komplett schief ging und Waleria dabei ums Leben kam "von dir getrennt gewesen zu sein, als du die 5 Wochen im Russland warst....das Ungewisse ob ich dich überhaupt noch einmal sehen konnte....", sprach er offen was ihm aber auch sichtlich schwer fiel. "es fiel mir damals verdammt schwer. Am Liebsten hätte ich mich in jeden Flieger gesetzt und überall nach dir gesucht aber ich musste akzeptieren, wie es war", dabei stoppte er für einen kurzen Moment mit seinen Worten "Auch wenn ich Angst habe dich zu verlieren, will ich nicht die Person sein, die dich davon abhält von den Dingen die du möchtest".


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Leicht runzelte sie ihre Stirn, bevor sie schmunzelte. „Ich weiß nicht was du dir vorstellst aber von mir aus wie Catwoman“, lachte Waleria. „Wie gesagt, ich kann alles für dich sein“.
      Das Essen schmeckte ihr gut, es war eine gute Wahl geworden, was Don da gewählt hatte. Doch das Thema mit dem Haus war noch ein wenig,, schwierig. Waleria wusste nicht so recht, wie es laufen wird und was auf sie zukommen wird, weil sie vor allem auch nicht wusste, ob sie ihren Job behalten konnte. Was, wenn sie es nicht konnte? Darüber wollte sie sich auch wirklich keine Gedanken machen, dafür war es noch etwas.. zu früh. Und sie konnte sich nicht vorstellen irgendetwas anderes zu machen, als das was sie jetzt tat. Doch sie wollte Don sehen, wirklich sehr. Sie wollte Zeit mit ihm verbringen, einfach mal zusammen auf der Couch liegen und die Zeit genießen. Es wäre mit ihrem Job aber vielleicht nicht möglich, vielleicht würde sie wochenlang weg sein müssen, um ihrem Auftrag nachzugehen.
      Waleria hielt seine Hand fest, als Don ihre Finger miteinander verschränkte. Sie sollte sich keine Sorgen machen, aber das war nicht so einfach. Sie machte sich jetzt plötzlich Gedanken, das war vorher nie so, vorher gab es aber auch nicht diesen Mann in ihrem Leben. Leicht streichelte ihr Daumen seinen Handrücken, als er ihr erzählte wie hart ihre Zeit in Russland für ihn war. Ihr Herz schlug schneller, weil es den Mann wirklich interessiert hatte was mit ihr war, weil er Angst hatte sie zu verlieren. Es ihr zu gestehen war mit Sicherheit nicht einfach, Waleria drückte die Hand noch ein wenig, um Don zu zeigen, dass sie da war. „Ich habe in Russland jeden Tag an dich gedacht“, gab sie letztendlich zu, lächelte dabei. „Wir haben uns beide Jobs ausgesucht, in denen wir täglich drauf gehen können“, was vielleicht nicht gut war. „Aber ich kann mich melden..Adam kann sichere Leitungen erstellen und ich kann dich schon ab und zu anrufen, wenn ich weg bin“. Damit musste Don nicht ganz im Ungewissen leben. „Doch ich will vor allem auch Zeit mit dir verbringen.. Weil du mir wichtig bist und weil ich dich liebe“. Wie einfach ihr das plötzlich fiel, die Worte hatten aber auch wirklich Bedeutung. „Ich bin einfach nicht zufrieden damit einfach weiter zu machen wie es vor unserer Beziehung war, vor dir.. das ist nicht mehr das, was ich will..ich muss nur einen Weg finden, wie ich das irgendwie vereinbaren kann“.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Waleria konnte alles für ihn sein was Don sich wünschte. Ehrlich gesagt brauchte sie das gar nicht mehr, denn sie war bereits schon alles was er wollte und brauchte. Er wüsste nicht was noch fehlen würde. Sie war die Art Frau, welche er sich immer vorstellte: Attraktiv, intelligent, selbstbewusst, zickig, widersprach ihm, liebevoll, zärtlich, hilfsbereit und verletzlich. Das perfekte Paket. Natürlich gab es hier da Probleme, welche sie zu bewältigen hatten, aber beide rauften sich stets zusammen um eine gemeinsame Lösung zu finden. Daher sah er die Zukunft mit ihr positiv an.
      Don sprach von seinen Gefühlen wie es war als sie nach Russland verschwinden musste und ihn alleine mit einem Stück Papier zurück ließ. Natürlich war er damals stinksauer aber gleichzeitig besorgt um sie gewesen. Er verstand ja, dass Waleria von der CIA den Befehl hatte unterzutauchen aber trotzdem war er sauer wie sie es tat. Gab er ihr damals nicht ständig das Gefühl mit ihm über alles reden zu können? Hätte sie ihm damals erklärt was die CIA ihr vorschrieb, hätte er es akzeptiert und hätte gewusst was los war. Die 5 Wochen wären für ihn vielleicht etwas leichter geworden aber so? Don hatte sie vermisst, hatte sich Sorgen um sie und ihr Wohl gemacht. Er wusste in der ganzen Zeit nicht ob sie überhaupt noch lebte und der Gedanke alleine sie zu verlieren......er wüsste nicht wie er es verkraften soll. Waleria war mittlerweile seine eigene kleine Familie. Sie wollten sich eine Zukunft aufbauen, eine Zukunft in welche er selbst zum ersten Mal eine Vorstellung sah. Dies hatte er mit seiner Verlobten nicht so gehabt wie mit ihr jetzt. Ein sanftes Lächeln glitt ihm ebenfalls über die Lippen als er ihren Worten horchte. Waleria wollte nicht mehr so weitermachen wie bisher. Sie wollte mehr Zeit mit ihm verbringen, ihn öfters sehen. Genau die Wünsche, welche er selbst hatte. "Dafür müssten wir beide wohl eine neue Arbeit suchen", scherzte er etwas. Der Job als Agent war nicht einfach. Am Morgen wusste man nie ob man Abends nach Hause kam oder nicht. Sie riskieren tagtäglich ihr Leben um anderen zu helfen und auch wenn sie danach gemeinsam auf dem Sofa liegen würden, konnte es passieren, dass man Don zur späten Stunde zu einem Fall rief. Schließlich machten Mörder keine Pause oder hatten nur gewisse Uhrzeit in welche sie morden durften. Sich immer auf Lucas auszureden ihn zu kontaktieren wäre nicht richtig. Er war der leitende Special Agent für Gewaltverbrechen, somit die erste Ansprechperson. "Ich liebe dich auch, sehr sogar, und genau aus dem Grund würde ich sagen, dass wir als ersten Schritt jetzt erstmal versuchen die gemeinsame Zeit zu genießen, welche uns zusteht", sprach er sanft "sobald wir in Los Angeles zurück sind können wir uns dann immer noch Gedanken über all diese Dinge machen. Jetzt geht es nur um dich, mich und dem leckeren Essen hier" lächelte er "Um nichts anderes".


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Das mit Russland war etwas schwierig gelaufen, dessen war sich die Frau auch selbst bewusst, aber sie hatte keine andere Wahl gehabt. Sie hatte sich der CIA verpflichtet und das war ihr Auftrag gewesen, den sie ausführen musste. Jetzt sah die Sache anders aus und hätte sie auch damals gewusst was ihr Chef für ein Mann war wäre sie nicht gereist, aber sie musste es damals und die Zeit konnte nicht mehr zurück gedreht werden. Es tat der Frau leid, aber jetzt wusste sie es besser und wollte die Zeit mit Don auch verbringen. Wie es laufen wird wusste sie nicht, denn vielleicht wird er arbeiten müssen, wenn sie zurück nach Hause kommt, vielleicht werden sie keine Zeit zusammen verbringen können, bevor sie wieder weiter müsste, doch das würde die Zeit zeigen.
      Doch es war Waleria wichtig, dass Don auch über seine Gefühle sprach, dass er ihr sagte was ihn störte und was seine Sorgen waren. Das nahm sie auch sehr ernst. Er war ihr wichtig, er war ihr mehr als nur wichtig, denn sie war bereit ihr Leben mit ihm zu verbringen und das war bei der Blondine eine Seltenheit. Über seinen Kommentar musste sie schmunzeln, denn für ein ruhiges Pärchenleben bräuchten sie wirklich andere Jobs. Mit einem Nicken bestätigte sie seinen Vorschlag. Es einfach auf sich zukommen zu lassen klang gut, gefiel ihr sogar. Hier sollten sie sich einfach nur aufeinander konzentrieren und das hatte sie auch vor.
      „Gefällt mir der Vorschlag“, lächelte sie Don zu. „Gefällt mir sogar sehr gut“. Denn ihre Zeit in der Gefangenschaft und davor die Zeit der Flucht.. die Zeit im Keller.. sie hatten Waleria gut mitgenommen und sie brauchte eine Auszeit, um ihre Probleme und Albträume in den Griff zu bekommen. So war sie erst einmal nicht wirklich dazu in der Lage wirklich zu arbeiten, aber sie ließ sich nichts anmerken, wollte es einfach irgendwie hinbekommen. „Dann können wir uns darüber unterhalten wo wir als nächstes Urlaub machen möchten“, schlug sie grinsend vor und aß weiter.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Es war erstaunlich an sich selbst zu erkennen wie sehr eine Person einen verändern konnte. Natürlich in seinen Augen nur im positiven Sinne. Don war noch nie jemand gewesen der einfach über seine Gefühle sprechen konnte. Soweit er sich erinnerte war er bereits mit 8 Jahren gezwungen gewesen auf sich selbst aufzupassen als man bei seinem kleinen Bruder mit 3 Jahren erkannte, dass dieser ein mathematisches Genie war. Seitdem ergatterte er die ganze Aufmerksamkeit. Sei es von seinen Eltern, familiären Verwandschaften oder Freunden. Don merkte schnell, dass es nichts brachte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Eher kam es mehr darauf an selbst etwas für sich zu tun und wenn er irgendwelchen Sorgen von der Schule oder sonst vom Alltag hatte, versuchte er selbst eine Lösung zu finden. Natürlich merkte seine Mutter oft wenn ihren Älteren etwas beschäftigte oder es ihm nicht gut ging weshalb sie sich ihm dann zuwandte. Aber gerade das war das Schwierige: Sobald er die Aufmerksamkeit seiner Eltern bekam, natürlich nicht absichtlich, konnte er nicht einfach wie ein Wasserfall drauf losreden. Sie hatte schließlich schon genug mit David zu tun und Don wollte sie auch nicht noch mit seinen Problemen belasten.
      Und jetzt? 19 Jahre später sitzt er hier mit seiner Freundin im mexikanischen Lokal und sprach das aus was ihn beschäftigte...ihn belastete und was er für die blondhaarige CIA Agentin empfand. Hätte man ihm mit 16 Jahren erzählt, dass er mit 27 Jahren eine Freundin haben wird, welcher er sich öffnen kann, hätte der Teenager-Don nur gelacht. Nie und nimmer hätte er das glauben können doch es war passiert. Er hatte jemanden an seiner Seite dem er sich anvertrauen konnte und ehrlich gesagt musste Don zugeben, dass es sichtlich gut tat nicht mehr alles runterschlucken zu müssen. Dieses Gefühl wollte er ebenfalls an Waleria weitergeben. Auch sie sollte wissen jemanden an ihrer Seite zu haben dem sie sich anvertrauen konnte. Wie soll sonst eine Beziehung funktionieren wenn nicht mal das machbar war? Daher wollte er, dass beide hier die Zeit miteinander genossen. Einfach abschalteten von all den Turbulenzen in den letzten Wochen. Wal schien für diesen Vorschlag zu sein was ihn freute. Doch wusste er aber auch im Hinterkopf, dass sie selbst noch damit zu kämpfen hatte was ihre Gefangenschaft betraf. Schließlich gab sie es ihm offen zu als Waleria ihn damals mit einer Waffe bedrohte als sie Angst hatte, dass er jemand anderes sein könnte. Und genau das bereitete ihn noch Sorgen. Würde er es schaffen ihr dabei zu helfen?
      Wo sie als Nächstes Urlaub machen würden? Don unterbrach seine Gedanken als Waleria wieder das Wort ergriff und dachte kurz darüber nach während er seine Gabel wieder in die Hand nahm um sich selbst dem Essen vor ihm zu widmen. "Wie wäre es mit Russland?", schlug er dann vor. Sie kannte seine Welt aber er nicht ihre und in Russland war er noch nie gewesen. Außer es war ihr zu früh. Dann würde er natürlich was anderes vorschlagen. Es gab genügend Orte die er noch sehen wollte.


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      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es lief doch gut zwischen ihnen, oder nicht? Waleria hatte jedenfalls dieses Gefühl und sie fühlte sich auch sehr wohl dabei, worüber sie so sprachen. Natürlich, Gefühle und Dinge, die im Inneren los waren waren nicht so ihr Ding, jedenfalls war sie nicht gut darin es auszusprechen, aber nachdem sie Don ihre Gefühle gestanden hatte fiel ihr es deutlich einfacher ihm zu sagen, was sie fühlte. Es war, als wäre ein Stück Mauer kaputt gegangen, die dringend kaputt gehen musste. Vor Don hatte sie sich vorgestellt für immer im Leben allein zu bleiben, jetzt mit Don kam das nicht in Frage, ihn wollte sie nicht mehr gehen lassen. Es fühlte sich so gut mit ihm, das wollte Waleria einfach nicht mehr missen. Allein die gemeinsame Zeit hier, außerhalb der Arbeit.
      Die Frage danach, wo sie als Nächstes ihren Urlaub machen wollten wurde schnell beantwortet. Don sprach von Russland und die Blondine blickte ein wenig verwirrt zu ihm. „Du .. willst mit mir nach Russland?“, fragte sie. Er wollte ihre Welt kennenlernen und sie war bereit sie ihm zu zeigen, aber es überraschte sie, dass der Mann es wirklich wollte. Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. „Die Russen mögen aber keine Amis.. Ich müsste dir ein paar Sätze Russisch beibringen“, scherzte sie. Das war keine schlechte Idee, auch wenn der Flug eine halbe Ewigkeit dauerte, mit dem Umsteigen und den Zwischenstopps… doch ihr Lächeln verschwand, weil sie sich an das Gespräch heute Morgen erinnerte, das mit ihrem Vater. Unsicher blickte Waleria zu ihrem Essen, war sich nicht sicher, ob sie mit Don darüber sprechen sollte. War es nicht zu früh?
      „Wir..“, fing sie an und räusperte sich. „Wir könnten vielleicht damit anfangen.. dass du meinen Vater kennenlernst?“, fragte sie. Die Unsicherheit und Überforderung war ihr anzusehen. „Ich habe ihn heute Morgen angerufen.. und im Gespräch ihm von dir erzählt.. Ich rede eigentlich nie über so etwas mit ihm, aber er würde dich gerne kennenlernen“. Waleria wusste nur nicht, ob sie das wirklich wollte.
      „Das ist okay, wenn dir das zu früh ist.. wir können damit warten und warten einfach mal schauen, wann sich etwas ergibt? Ich meine, ich bin eh nicht oft da, das hat keine Eile“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Wenn Don in den 9 Jahren, seit er beim FBI war, etwas gelernt hatte, war es Menschen zu lesen. Dies konnte durchaus alleine bei Verhören eine große Rolle spielen und einen großen Vorteil bringen. Als er vorschlug den nächsten Urlaub in Russland vielleicht zu verbringen, merkte er sofort wie Waleria darauf reagierte. Ob dies nun gut oder schlecht war konnte er noch nicht wirklich zuordnen. In erster Linie schien sie sich zu freuen als sie lächelte doch von ihrer Sprache her kam doch auch etwas Unsicherheit heraus. Möchte sie nicht mit ihm nach Russland reisen? Im einen Moment sprach sie zwar davon, dass Amis eher weniger dort gern gesehen werden und sie ihm vielleicht ein paar russische Sätze beibringen müsste, was in seinen Augen ja kein Problem darstellte, aber im nächsten Moment verschwand ihr schönes Lächeln wieder und wandte den Blick von ihm ab. Don hatte ja nur einen Vorschlag gemacht? Sie mussten ja nichts überstürzen? Von seiner Seite aus konnten Sie auch erstmal woanders hinfahren oder fliegen und Ihre Heimat nach hinten schieben? Es war nur eine Idee und jetzt kein Muss. Wenn Waleria noch nicht bereit dazu war, dann würde er es respektieren.
      Gerade als er dabei war die Gabel erneut in das Essen zu stechen ergriff sie wieder das Wort, räusperte sich und schlug vor erstmal ihren Vater kennenzulernen. Beim Telefonat von heute morgen hat sie ihm von Don erzählt? Somit wäre das Rätsel mit wem sie in meinem Zimmer gesprochen hat auch gelöst, schoß es ihm dabei durch den Kopf als er zu ihr blickte. "Ist doch schön, wenn du mit ihm über solche Dinge reden kannst, oder?", für ihn war es zumindest ein gutes Zeichen. Don konnte durchaus nachvollziehen wie schwer es sein konnte sich der Familie zu öffnen und etwas von sich aus zu erzählen. Er selbst sprach zwar mit seinem Vater hier und da über gewisse Dinge und auch David erkannte manchmal an seinem Bruder, wenn ihn etwas beschäftigte und versuchte es aus ihm herauszulocken. Zwar war es nicht gerade seine größte Stärke aber er überwand sich. Schließlich waren sie seine Familie. Und zu dieser gehörte nun auch Waleria.
      Ein leichter Seufzer entglitt seinen Lippen als Waleria meinte, dass es okay wäre, wenn es für ihn zu früh war ihren Vater kennenzulernen. Sie könnten warten und abwarten bis sich ein passender Augenblick dafür ergab. Und wann soll der sein? Etwa irgendwann wenn die beiden vielleicht mal heiraten würden? Oder wenn einer im Sterben lag? Don hatte kein Problem damit gehabt ihren Vater kennenzulernen. Schließlich wollte er ihre Welt kennenlernen aber irgendwie...."wenn du mich fragst, habe ich eher das Gefühl, dass es dir zu früh ist", sprach er ruhig bevor er die volle Gabel seitlich vom Tellerrand legte. "Wir müssen nicht gleich nach Russland, Waleria. Es war nur eine Idee. Ich möchte irgendwann auch deine kleine Welt sehen aber wir müssen nichts überstürzen. Wenn es dir lieber ist es noch aufzuschieben, weil du unsicher bist, dann fliegen oder fahren wir woanders hin", danach nahm er sein Besteck wieder in die Hand und steckte die Gabel in den Mund um sein Essen fertig zu speisen. Es gab noch zu genügend andere Länder, welche sich beide ansehen konnten. Somit lief ihnen nichts weg.
      Nachdem er fertig war, stellte er den Teller zur Seite, machte noch einen Schluck aus seinem Glas und lehnte sich etwas in seinem Sessel zurück. "Das war jetzt genau richtig", lächelte er ihr zu. "möchtest du dann noch eine Nachspeise haben?"


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Ihre Beziehung zu ihrem Vater war schon immer schwierig, aber über die Jahre hatte sich Waleria aus guten Gründen distanziert gehabt und sie hatten nicht nur etwas mit ihrer Arbeit zu tun. Es war schwierig zwischen ihr und ihrem Vater, es war alles andere als einfach und leider verschlechterte sich ihre Beziehung zu dem Mann, seit dem sie bei der CIA arbeitete. Er stellte sich etwas anderes für sie vor, was zu Waleria einfach nicht passte. Dabei ging es nicht um die Gefahr, es ging darum, dass es kein Job war, den Frauen ausführen sollten. Ihr Vater war oft altmodisch und hatte sehr viele alte Ansichten, die es im Osten einfach noch immer gab.
      Warum Waleria es ihrem Vater heute morgen erzählt hat wusste sie nicht. Vielleicht wollte sie es, weil sie sich irgendwo im Inneren eine normale Beziehung zu ihrem Vater wünschte, vielleicht auch, weil Don sie seiner Familie schon längst vorgestellt hat. Doch wie so etwas ablief wusste sie nicht, noch nie hatte sie ihrem Vater einen Mann vorgestellt, oder von ihrem Privatleben erzählt und jetzt schlug sie Don vor irgendwann in der nächsten Zeit dort hin zu fahren. Schwer schluckte die Frau, sie war manchmal so leicht zu durchschauen. Ihre Augen blickten weg, blickten aufs Essen, weil es ihr schwer fiel dabei Augenkontakt zu behalten.
      "Ich will dir meine Welt vorstellen", versicherte sie. "Ich habe nur Sorge, dass du sie nicht magst und dann vielleicht mich nicht magst, weil sie ein Teil von mir ist..", murmelte sie weiter. Die Undercoverarbeit mochte er auch nicht. "Und.. Ich habe nicht den besten Kontakt zu meinem Vater.. Ich habe ihm einfach noch nie einen Mann vorgestellt und ich habe keine Ahnung wie man das macht". Ihre Augen blickten zurück nach Don, ein wenig Verzweiflung war in ihnen zu sehen.
      "Ich hatte Angst, was du zu der Idee sagst meinen Vater kennenzulernen und ich habe Angst vor dem Zusammentreffen, weil ich weiß wie er ist und wie er sein kann.. Ich habe ihn schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen und du wärst der erste Mann, den ich ihm vorstelle und vorstellen möchte", erklärte sie weiter. Sie war einfach überfordert, doch bei der Frage nach der Nachspeise schüttelte sie ihren Kopf. Waleria war eigentlich gut satt, das Thema gerade lag ihr ein wenig schwer im Magen. "Wir müssten da am Wochenende hin, es sind gute vier Stunden Fahrt in eine Richtung".
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    • Special Agent Dominic Walker

      In seinen Augen brauchte sich Waleria darüber wirklich keine Gedanken machen. Wenn sie noch nicht bereit war ihn ihre kleine Welt zu zeigen, warum auch immer, würde er ihr die Zeit geben die sie dafür brauchte. Für ihn lief beiden nichts davon. Bis dahin gab es noch zu genügend Dinge, welche er mit ihr unternehmen wollte. Als er jedoch ihre Worte hörte, zog er dann doch fragend eine Augenbraue nach oben. "Ich habe nur Sorge, dass du sie nicht magst und dann vielleicht mich nicht magst, weil sie ein Teil von mir ist..", hatte er das gerade richtig verstanden? War das etwa ihre größte Sorge bei der ganzen Sache gewesen? Ein sanftes Lächeln glitt ihm über die Lippen als er ihre Hände in seine nahm." Es gäbe nichts......wirklich rein gar nichts was meine Gefühle zu dir je ändern würde, Wal. Ich liebe dich und mir ist durchaus bewusst, dass deine Welt anders ist als meine. Aber sie gehört zu dir und egal was dabei auf mich zukommen wird, werde ich es so akzeptieren wie sie ist", versuchte er sie damit ein wenig aufzubauen. Waleria gehörte mittlerweile zu seiner Familie. Er brauchte sie. Don würde sie bei allem unterstützen und stets zur Seite stehen, egal wie miserable die Situation vielleicht aussah. Sie gehörte zu ihm und wenn ihre Welt nicht gerade von rosaroten Rosen bedeckt war, spielte das selbst für ihn keine große Rolle. Das hatte er ihr doch schon des Öfteren bewiesen, oder? Bei Toby, bei der CIA.....bei allem wo er ihr geholfen hatte.
      Leicht strich er über ihre Haut als sie weiter von einem Treffen mit ihrem Vater sprach und welche Sorgen sie dabei hatte. Bei dem was er von ihr bereits alles über ihr Leben und Vergangenheit erfahren hat, wunderte es ihn nicht besonders, dass sie ihrem Vater noch keinen Mann vorgestellt hatte. Ihr gefiel auch der Gedanke nicht wie er darauf reagieren wird, wenn sie ihm Don vorstellte. "Du hast Angst, dass er mich nicht akzeptieren könnte", so wie meine Familie es bei dir tat, dachte er sich seinen Satz noch zu Ende "Auch wenn er mich nicht mag oder dabei irgendetwas gab was ihm nicht gefällt, würde mich das nicht stören oder in irgendeiner Sache beeinträchtigen. In erster Linie stehst du für mich an erster Stelle. Was andere an mir auszusetzen haben interessiert mich nicht und wenn ich mit deinem Vater nicht klar komme, dann ist es halt so. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich dich deswegen nicht mehr mag. Du bist du und er ist er", erklärte er ihr weiter "und gerne können wir das mal an einem Wochenende machen. 4 Stunden pro Fahrt machen mir keine Sorgen, schließlich haben wir hierher auch 3 Stunden gebraucht. Auf die eine kommt es nun auch nicht mehr drauf an", lächelte er ihr zu und winkte dem Kellner zu sich als dieser mal zu ihnen blickte. "Lust auf der Promenade noch durchzugehen oder lieber gleich zum Strand spazieren?", fragte er sie und als der junge Kellner bei ihnen ankam und wissen wollte ob er ihnen vielleicht noch etwas bringen könne, bat Don um die Rechnung.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Eine Maske zu tragen und eine andere Identität anzunehmen war für Waleria eine Leichtigkeit, ein Teil ihres Lebens, ihr Job. Sie war ein Meister darin ihre Gefühle zu verbergen, jemand anderes zu sein, dem Gegenüber das vorzuspielen, was er sehen wollte, doch umso schwerer fiel es ihr sie selbst zu sein, sich selbst zu akzeptieren. Wenn sie mit Don zusammen war trug sie keine Maske, verbarg nicht das, was sich hinter der Fassade verbarg, sie war sie selbst, eine junge Frau mit Sorgen und Ängsten, mit Gefühlen und vielen Gedanken. Doch genau das fiel ihr so schwer, sie selbst zu sein fiel ihr so schwer. Die Blondine hatte so lange sich selbst verborgen, dass sie sich nicht mehr sicher war, wie es war einfach sie selbst zu sein. Doch genau dieses Ich schien Don zu mögen, zu lieben.. und er sagte und zeigte es ihr immer und immer wieder aufs Neue. Wie sie ihn verdient hatte? Davon hatte sie keinen blassen Schimmer.
      „Wirklich rein gar nichts?“, fragte sie noch einmal nach, weil sie das hören wollte, das hören musste. „Versprochen?“. Unsicherheit war etwas Neues, jedenfalls wenn man sie anders kannte, wenn man die Waleria kannte, die sich den Russen stellte ohne zu zögern. Doch auch sie war manchmal unsicher, auch sie hatte Ängste und auch sie wollte einfach nur geliebt werden.
      Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, weil Don ihr Sicherheit gab und das war so ein schönes Gefühl. „Aber wir fliegen erst nächstes Jahr hin.. derzeit sind da Temperaturen bis Minus zwanzig Grad und anderthalb Meter Schnee.. da will man nichts erkunden oder sehen“, erklärte sie dem Mann, während aus ihrem Lächeln ein Schmunzeln wurde.
      Das Treffen mit ihrem Vater bereitete ihr Angst. Es tat ihr gut, Dons Nähe zu spüren, sie behielt ihre Hände bei ihm, brauchte gerade diese Zuneigung. Sie brauchte auch diese Worte, brauchte die Bestätigung, dass die fehlende Akzeptanz ihres Vaters nichts an ihrer Beziehung ändern würde.
      „Ich habe Angst er akzeptiert meine Wahl nicht“, erklärte sie nach seinen Worten. „Als.. er das letzte Mal meine Wahl nicht akzeptierte bin ich zur CIA gegangen.. und habe ihn zwei Jahre nicht gesehen.. Ich..“. Sie stoppte, weil die Worte, die raus wollten nicht raus sollten. Nicht hier, nicht jetzt.. „Ich möchte endlich, dass er mich und meine Wahl akzeptiert“, beendete sie den Satz trotzdem. Ein schwieriges Thema, umso glücklicher war Waleria, dass Don zahlen wollte, dass sie nicht mehr darüber sprechen musste.
      „Promenade klingt super“, bestätigte sie ihm und lächelte ihm zu.
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    • Special Agent Dominic Walker

      "Wirklich rein gar nichts. Das verspreche ich dir", bestätigte Don seine Worte nochmals. Es gab in seinen Augen wirklich rein gar nichts an ihr auszusetzen oder was er nicht lieben würde. Dass Waleria natürlich ein wenig anders als er war, war ihm bewusst. Es war auch vollkommen in Ordnung. Sie beide hatten ihre guten und schlechten Seiten aber sie fanden nichts desto trotz zusammen und stellten sich jeder Herausforderung. Er wüsste nicht was jetzt noch auf die beiden zukommen könnte was alles in seinen Augen ändern würde. Das Größte hatten beide hinter sich gebracht: Larcksen alias Wassilijew hinter Gitter bringen. Es war ein verdammt großer Schritt gewesen aber sie hatten genügend Beweise durch ihre Arbeiten gesammelt gehabt um dessen Identität aufzudecken. Wenn es nach Dominic gegangen wäre, würde er jetzt unter der Erde liegen aber erstens war es nicht direkt sein Fall, sondern von der CIA gewesen, und zweitens würde es auch nichts an ihn oder an der Vergangenheit ändern wenn er ihn erschoss. Jack würde tot bleiben sowie seine Kinder vaterlos.
      Dass ihr Ausflug erst nächstes Jahr stattfinden soll, damit hatte der schwarzhaarige kein Problem. Er war sowieso noch nie so wirklich ein Wintermensch gewesen somit konnte er ganz gut auf die Minusgrade und den ganzen Schnee verzichten. In Los Angeles gab es das zwar nicht gerade, da es selbst zu Weihnachten um die 15 - 20 Grad hatte. Don konnte snowboarden und früher als Kinder ist die Familie Walker oft in die Berge gefahren aber das war eines der Dinge was er so gut wie gar nicht vermisste. Ob Waleria vielleicht gerne Skifahren oder snowboarden ging? "Erkunden kann man schon etwas. Man braucht nur die richtige Ausrüstung dafür", musste er lachen, winkte es aber schnell mit einer kurzen Handbewegung wieder ab "Damit habe ich kein Problem. Schnee muss ich nicht gerade um mich herum haben", die warmen Temperaturen waren ihm umso mehr willkommen. Wenn er sich also entscheiden müsste jetzt für Los Angeles oder Russland....dann würde er definitiv in seiner Heimat bleiben.
      Sein Blick wurde bei ihren nächsten Worten wieder etwas ernster. Die Beziehung zwischen ihr und ihren Vater schien wirklich kompliziert zu sein, was er nur allzu gut verstand. Wie lange Don brauchte um sich seiner Familie gegenüber zu öffnen geschweige denn sie akzeptierten, dass er nun beim FBI war, konnte er nicht mehr sagen. Es war damals für sie ein Schock gewesen zu hören was ihr älterer Sohn werden wollte. Jeder wusste, dass Agenten draußen tagtäglich erschossen werden konnten und sie verstanden einfach nicht, warum ausgerechnet Don einer von ihnen werden wollte. Aber das störte ihn nach einiger Zeit nicht mehr. Er wollte es so und wenn es seine Familie nicht akzeptieren konnten, war das nicht sein Problem gewesen. Heute wusste er, dass sein Vater stolz auf ihn und seine Arbeit war. Das kam hier und da schon zur Sprache. Wenn Waleria's Vater wüsste wie gut sie in ihrer Arbeit war und was es für einen Nutzen für die Welt hatte, dass es solche Leute wie sie gab, würde er bestimmt anders darüber denken. Aber das wollte er vermutlich gar nicht und das war das traurige an der Geschichte. "Er muss deine Wahl nicht akzeptieren", sprach er vorsichtig aus auch wenn er sich vorstellen konnte, was es für sie bedeuten musste, dass ihr Vater das einmal in ihren Leben machte "nur deine Wahl für dich muss wichtig sein. Nicht was andere für dich wollen. Was hättest du davon, wenn dein Vater etwas akzeptiert mit dem du dann nicht glücklich bist?", erklärte er weiter. Sie musste mit sich, ihren Entscheidungen und Leben glücklich sein. Nicht die anderen und das wollte Don ihr zeigen. Es dauerte selbst für ihn lange genau das zu sehen aber er hatte es geschafft und jetzt versuchte er Waleria dies zu zeigen und zu geben.
      Noch bevor er weiter was sagen konnte, kam der junge Kellner mit der Rechnung zu ihnen woraufhin Don sein Portemonnaie rausholte, bezahlte und dem Kellner auch noch etwas Trinkgeld ließ. "Vielen Dank. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend", mit diesen Worten ließ er die beide wieder alleine. "Na dann lass uns auf die Promenade gehen", lächelte er ihr ebenfalls zu, stand auf und rückte seinen Sessel wieder zurecht bevor er mit ihr den Laden verließ. Leicht legte er seinen Arm um ihren Hals und ging mit ihr erstmal nach rechts wo es weiter nach hinten zu all den Attraktionen ging.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es tat gut, was Don ihr da versprach. Es würde nichts geben, was seine Gefühle zu ihr ändern würde. Diese Sicherheit gefiel Waleria, sie brauchte sie, denn in letzter Zeit war echt viel passiert und das versuchte sie zu verarbeiten. Ihre Gefangenschaft gab ihr den Rest, das war mit das Schwierigste an dem Ganzen, die konnte sie bis heute nicht wirklich verarbeiten. Doch mit Don wollte sie sich hier und jetzt eine wirklich schöne Zeit machen!
      Über die Beziehung zu ihrem Vater zu sprechen fiel ihr noch so viel schwerer und das sie das Don erzählen konnte war wirklich der Wahnsinn. Normalerweise sprach Waleria wirklich kein Wort darüber, sie behielt genau diese Problematik nur für sich, doch sie wollte sich öffnen, sie wollte diese Beziehung aufrecht erhalten und dafür gab sie wirklich alles. Leise seufzte die Frau und schüttelte den Kopf. "Das.. ist nicht einfach, wenn du dein ganzes Leben mit Erwartungen aufwächst.. Das.. Ist mir so beigebracht worden und.. ich will, dass er meine Wahl endlich akzeptiert.. Ich wünsche mir das sehr..", versuchte sie es zu erklären. Waleria zuckte mit ihren Schultern, war froh, dass dann der Kellner kam und Don bezahlte.
      "Eigentlich muss ich ja dich einladen.. Du hast so viel für mich bezahlt in letzter Zeit", schmunzelte die Blondine. Sie rückte ein wenig näher zu dem Mann, als er seinen Arm um sie legte und war zufrieden damit, dass sie der Welt zeigen konnte sie würde zu ihm gehören. "Ich bin auf jeden Fall gut satt", erklärte sie schmunzelnd und blickte sich ein wenig um, um so viel mitzubekommen, wie es nur machbar war. Es war verrückt, wenn sie bedachte, dass sie gerade erst aus der Zelle freigelassen wurde und nun mit Don zusammen einen Kurzurlaub machte. Aber es machte sie wirklich sehr glücklich hier zu sein.
      "Wo gehen wir als erstes hin?", wollte sie wissen und lächelte dem Mann zu.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Waleria wurde für Don immer wichtiger umso mehr Zeit sie miteinander verbrachten. Die ersten Tage wollte er sie so schnell wie möglich loswerden als er merkte was für eine Art Frau sie war, doch umso besser er sie kennenlernte und umso mehr Waleria aus sich heraus kam umso mehr merkte er erst wie sie wirklich sein konnte. Waleria war alles was er an einer Frau brauchte. Deswegen war es für ihn heutzutage nicht mehr vorstellbar ohne sie leben zu wollen. Sie war sein ganzes Leben und das würde er ihr auch stets beweisen. Deswegen war es für ihn ein großes Glück ihr sagen zu können, dass Don Wal liebte und sich daran nie etwas ändern wird. Es gehörte nun mal in einer Partnerschaft dazu, dass es gute als auch schlechte Zeiten gab und beide hatten hoffentlich schon zu genüge beiwssen, dass sie die schlechten Zeiten miteinander durchstanden. Wenn nicht, war alles, was bis jetzt geschah, in seinen Augen hoffnungslos. Don wollte ihr auch zeigen, dass es vollkommen okay war wie sie heute war, was sie in ihrem Leben erreicht hatte und sie damit zufrieden sein konnte. Die blondhaarige schien dies aber anders zu sehen. Sie wuchs damit auf, dass man Erwartungen an sie hatte, welche man zu erfüllen hatte. In Don's Augen war das aber der falsche Weg. Klar, er brauchte jetzt nicht groß reden. Schließlich hatte er keine Kinder und wusste daher nicht wie es war Vater zu sein. Er selbst musste mit 8 Jahren bereits lernen auf eigenen Füßen zu stehen und alleine mit seinen Problemen zurecht zu kommen, da seine Eltern zu sehr mit seinem hochbegabten Bruder beschäftigt waren. Dennoch würde er sein Kind bei allem unterstützen...egal welchen Weg er oder sie einschlagen würde. Es war das Leben des Kindes und wenn er sehen würde, dass es glücklich war und Don selbst sah, dass dessen Weg kein schlechter war, würde er es verstehen wollen und akzeptieren. Zumindest dachte er, dass Väter sowas tun würden.
      Beide wurden durch den Kellner unterbrochen woraufhin Don die Rechnung übernahm. Für ihn war es kein Problem gewesen, denn schließlich waren sie hier auf Urlaub und auch wenn Waleria der Meinung war, dass sie dran war, legte er ihr kurz den Arm über ihre Schultern und gab ihr einen Kuss auf den Kopf. "Du kannst mich draußen auf der Promenade ja auf etwas einladen, wenn du möchtest", lächelte er ihr sanft zu und machte sich anschließend mit ihr auf den Weg nach draußen um sie wieder an sich zu ziehen, seinen Arm um sie zu legen um so gemütlich Richtung Promenade zu gehen. Rechts waren weitere Essenlokale aufgebaut gewesen während sich links der Reihe nach ein Stand nach dem anderen befand. Die einen boten Süßigkeiten und Getränke an, andere waren wieder Spielbuden mit Schusswaffen, Bogenschießen, Kugelschießen usw gewesen. Auch ein kleines Riesenrad gab es für Leute, welche es ganz besonders romantisch haben wollten. Das Treiben der Menschen war hier groß und auch die Stände waren stets gut besucht. Das machte die Auswahl nicht gerade einfach. "Gibt es irgendetwas was du ganz besonders ausprobieren oder machen möchtest?", überließ der schwarzhaarige ihr die Auswahl. Don kannte hier schließlich alles. Somit wollte er Waleria die freie Wahl überlassen. Sie sollte Spaß haben. Er hatte es sowieso solange sie bei ihm war und bleiben würde.


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