[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

    • Special Agent Waleria Sobolew

      Die Stimmung schien ein wenig bedrückt zu sein, oder es kam Waleria nur so vor, was sie sich wirklich nicht erklären konnte. Waren sie an dem Punkt angelangt, an welchem man wirklich über das reden musste, was da wirklich im Busch war, oder redete sich Waleria alles nur ein? Sie war es sich nicht sicher, aber einer Sache war sie sich Sicher: Don mochte sie, vielleicht auch ein wenig mehr, als es normal war, da erinnerte sie sich an seine Worte, die er ihr in der Hütte noch entgegen gebracht hatte. Ja, er war wütend gewesen, aber er hatte ihr deutlich gemacht, dass sie ihm was bedeutete und er bedeutete ihr auch wirklich viel, aber wie sagte man so etwas am Besten? Wie drückte man aus, dass man jemanden gern hatte, ohne, dass es komisch wirkte? Wenn sie ihm jetzt auf der Stelle sagen würde, dass sie ihn gern hatte, würde der Mann doch mit Sicherheit überrascht und überrumpelt zu ihr sehen, oder nicht? Warum war sie nur so schlecht in solchen Sachen? Konnte sie nicht wenigstens ein Mal wissen, wie man es richtig tat?
      Bei Don schien alles in Ordnung zu sein, jedenfalls sagte er das, da hatte sich Waleria etwas zu trinken geholt und einen großen Schluck auch daraus genommen, bevor sie sich an ihren Laptop setzte, der noch kein Internet hatte. Sie sprach auch von der Einladung zum Abendessen, fragte vor allem Toby nach dem Passwort für das Internet, da hatte sie nicht mit gerechnet, dass sich der Agent zu ihr gesellen würde. Er war für den Abend, das war schon schöner, als hier wieder vor dem Fernseher zu hocken und darauf zu hoffen, dass sie nicht allzu lange hier sein mussten, da lächelte die Blondine kurz, aber kaum stand Don bei ihr, spürte sie wieder diese innere Aufregung, wie im Wald, als er hinter ihr stand. Eine Gänsehaut breitete sich auf dem ganzen Körper aus, aber die Frau versuchte es sich nicht anmerken zu lassen. So viele anderer Männer waren ihr schon so nah gewesen und Don brauchte einfach nur neben ihr zu atmen, um sie aus dem Gleichgewicht zu bringen.
      "Ich habe nach dem Passwort für das Internet gefragt", antwortete Waleria und war froh, dass sie jetzt nicht irgendwie auf das Gespräch eingingen, dass sie heute Abend gemeinsam eingeladen waren. Galt man als ein Paar, wenn man sich so nah stand? Nun, zusammen geduscht haben die beiden ja schon, sie schliefen auch einige Nächte zusammen in einem Bett, eingekuschelt vor allem, hatten Sex, aber das war kein wirkliches Kriterium für eine Beziehung, jedenfalls nach Waleria, man konnte es auch ohne einer Beziehung haben.. Ab wann galt man aber als ein wirkliches Pärchen? Eines, welches sich ein Haus gemeinsam kaufte, Kinder bekam und glücklich wurde, wobei vor allem das Vorletzte nicht auf die Blondine zutreffen wird. Ihr Wegwerfhandy vibrierte, da blickte sie drauf und bekam einen Routernamen und gleich auch schon das Passwort, welches sie nutzte. Sie gab es in ihrem Laptop ein, wurde verbunden. "Ich bin drin und wir können arbeiten", verkündete sie es auch schon dem Agent, vielleicht würde sie eine Menge Arbeit sehr gut ablenken? So etwas klappte eigentlich immer, wirklich immer. "Was war eigentlich am Ende aus dem Gespräch mit Benjamin geworden?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Ob sie ihm nun glaubte oder nicht, dass alles in Ordnung war, überließ Don ganz ihr selbst. In seinen Augen war es so der Fall gewesen und er konnte sich nicht erinnern ihr irgendwie ein Anzeichen darauf zu geben, dass dies nicht so war aber auch wenn ihm genug Sachen durch den Kopf gingen war er einfach nicht der Typ gewesen der gerne darüber sprach. Meistens behielt er es für sich selber und versuchte alleine eine Lösung dafür zu finden und solange er auch nicht wusste wie es mit ihnen weiterging nach dem Fall, wollte er nicht damit anfangen seine Sorgen zu teilen. Dies zu machen wenn dann die Person sowieso wieder verschwand tat mehr weh als sich jemanden anzuvertrauen der immer da war. War vielleicht auch einer der Gründe wieso er momentan versuchte sich auch seinem Vater in der Hinsicht zu nähern was jedoch immer schwer wurde. Beste Szene im Krankenhaus. Einerseits war dieser ihm dankbar gewesen, dass sein älterer Sohn David wieder nach Hause brachte aber gleichzeitig machte er ihm auch genügend Vorwürfe, wie schlecht es ihm nicht jetzt durch die ganze Situation ging. Er machte sich doch ständig selbst genügend Sorgen und Vorwürfe was den Jüngeren betraf aber sich deswegen alles Mögliche jetzt an den Kopf zu werfen machte nichts besser daraus.
      Bevor er sich weiter darüber den Kopf zerbrechen konnte, fragte er schon nach wie es aussah woraufhin die blondhaarigen meinte, nach dem Passworts verlangt zu haben. Würde wohl noch etwas Zeit benötigen bis beide sich wirklich an die Arbeit machen könnten weshalb er währenddessen seine Flasche holte um wieder einen Schluck daraus machen zu können. Doch kam es schneller als gedacht als plötzlich ihr Handy zum vibrieren anfing und Waleria meinte drinnen zu sein sodass sie endlich an die Arbeit gehen konnten. Wie sehr sehnte er sich schon danach? Er mochte es zwar mal auch etwas ausschalten zu können aber gerade in Situationen wie diesen half es doch, dass die Arbeit vor einem stand und alles andere damit verhinderte. Meistens half es ihm auch als das Date nicht gerade so lief wie er dachte oder die Person ihm gegenüber nicht die war, die zu ihm passte und sein Handy klingelte, weil ein neuer Fall reinkam. Gerade für solche Momente war er seinen Agenten dankbar gewesen...sie wussten gar nicht wie oft sie ihm damit das Leben gerettet hatten. Etwas verwundert war er dann doch über die Frage von Waleria gewesen als sie wissen wollte wie das Gespräch mit Benjamin eigentlich gelaufen war. Ja! Wie lief dies eigentlich ab? Wenn er sich daran zurück erinnerte, musste der schwarzhaarige ehrlich zugeben, dass er nicht besonders viel aus ihm heraus bekam. Wenn sogar gar nichts. "Er glaubt selbst, dass Sascha Wassilijew tot ist. Jedoch meinte er auch, dass wir nirgendwo sicher sein werden solange du von der CIA gesucht wirst. Sie wollen nicht nur Larcksen und Adam tot sehen sondern auch dich" sprach er ehrlich aus während er sich gegenüber von ihr auf den freien Stuhl setzte und seinen Blick auf die Flasche wandern ließ. "Es war nutzlos zu ihm zu fahren" war er irgendwie etwas sauer über diese Sache gewesen. Die Zeit, welche er genutzt hatte hin und zurück zu fahren hätte er gleich viel besser nutzen können doch musste Benjamin seine Zeit verschwenden. Da fiel ihm aber plötzlich etwas ein was seinen Blick auf die blondhaarige fallen ließ. "Wer hat eigentlich die Verhaftung veranlasst?" kam es fragend aus ihm heraus "Ich meine, es werden doch nicht einfach so Beweise aufgetaucht sein, welche Adam, Larcksen und dich damit belasteten. Irgendwer muss es doch ins Spiel gebracht haben?" versuchte er ihr klar zu erklären. "Was wenn Larcksen nicht der einzige Maulwurf in der CIA ist?" ließ er die Frage mal so in den Raum fallen.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Arbeit war immer etwas schönes gewesen, jedenfalls für die Blondine. Sie gab auch gerne und ohne Probleme zu, dass sie ein Workaholic war, der nicht bereit war sich zu ändern, weil ihr es einfach viel zu viel Spaß machte. Klar, es war auch schön, dass sie sich hier auch wirklich ablenken konnten, aber am Ende war die Arbeit noch schöner, deshalb freute sie sich innerlich auch auf das Passwort für das Internet, um wieder rein kommen zu können.
      Sie fragte nach Benjamin und das Gespräch, weil sie es nicht mitbekommen hatte, weil sie keine Zeit bisher hatten darüber zu reden, aber es war ernüchternd gewesen, wie Don es ihr erklärte. "Sie werden weder Larcksen, noch Adam töten, das ist Schwachsinn", kommentierte die Frau die Worte des Schützen. "Und sobald es genug Beweise für ihre Unschuld gibt, werden sie auch raus gelassen, auch wenn ich nicht denke, dass Larcksen unschuldig ist.. Wenn er nicht Wassilijew ist, hat er definitiv Dreck am stecken". Und das würden die beiden beweisen können, auf jeden Fall. Aber Don hatte noch andere Ideen, die er mitteilte. Waleria hatte sich zurück gelehnt, hatte ihre Arme vor der Brust gekreuzt, um darüber nachzudenken, was sie ihm sagen konnte, was sie wirklich wusste. "Nun, ich denke der Vorstand.. Adam hatte mir in dem letzten Telefonat gesagt, dass es Beweise gegen Larcksen gibt.. Und sie denken, dass wir da mit drinnen stecken.. Ich denke, weil wir seinem Team angehören, denn wirkliche Beweise gibt es nicht gegen mich, wenn ich nichts getan habe". Und der Mann sollte am besten wissen, dass sie da wirklich nicht mit drinnen steckte. "Aber noch einen Maulwurf würde ich wirklich ungewöhnlich finden, fast schon wirklich unwahrscheinlich..", war ihre ehrliche Meinung dazu.
      Die blauen Augen blickten zurück auf den Bildschirm, öffneten die Datei, in der die Frau alles zusammengefasst hatte, was sie in der Hütte herausgefunden hatte. "Ich denke wirklich, dass Larcksen Dreck am Stecken hat und das jetzt raus gekommen ist, das Problem ist nur, dass ich nicht in meine Dateien komme, um irgendetwas nachvollziehen zu können.. Wenn ich aber das ansehe, was wir bisher haben..", sie seufzte. "Es bringt irgendwie alles nichts, es klingt alles, wie aus den Fingern gezogen". Irgendein Detail fehlte ihnen doch. "Dieser Tod des Mannes, der sonst nirgendswo vermerkt wird.. Ich habe zu Larcksen nichts zu seiner Vergangenheit gefunden, keine Einträge nichts.. Als würde er einfach alles ausgelöscht haben, außer diesem scheiß Tod und der Verkündung der CIA, dass Larcksen als neuer Abteilungsschef anfangen wird.. Und das merkwürdige ist, dass er keine drei Tage nach dem Tod dieses Kerls da bei der CIA anfing.. und das ist kein Monat nach dem Tod von Wassilijew.. Aber wenn ich so etwas dem Vorstand präsentiere, werden die mich auslachen!". Es gab sonst noch die Email, oder eher den Ausschnitt dieser, das Bild von Larcksen und den Artikel über den Tod des Mannes, mit dem selben Namen und dem selben Geburtsdatum.

      Email
      '[...]Wir können nicht ausschließen, dass es sich bei Direktor Elias Larcksen um einen möglichen Spion der russischen Mafia handelt.. Einige Beweise liegen mir vor, solange ich diesen Beweisen nach gehe, muss sowohl er, als auch sein Team aus dem Verkehr gezogen werden, um den möglichen Schaden weitestgehend einzugrenzen. Ich will mir das Ausmaß dessen gar nicht vorstellen. Sollten diese Informationen an die Oberfläche gelangen, werde nicht nur ich, sondern auch Sie den Job verlieren[.....]'


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    • Special Agent Dominic Walker

      Es klang logisch was Waleria von sich gab. Hatte der Boss Dreck am stecken gehabt wurde auch dementsprechend sein Team da mit reingezogen. Das würde bei ihm und dem FBI nicht anders laufen, denn schließlich war es ja auch sein Team gewesen, die ihm am Nächsten standen und somit dachte man automatisch auch daran, dass diese was mit der Sache zu tun haben konnten. Einer der Gründe warum der schwarzhaarige gerade bei solchen Fällen wie diesen lieber einen Alleingang unternahm. Niemand sollte seinetwegen die Folgen ziehen müssen. "Was ist mit dem restlichen Team? Oder seid ihr beide die Einzigen welche für Larcksen arbeiten?" kam es ihn dann in die Gedanken, da schließlich Waleria eigentlich nie ein anderes Mitglied erwähnte außer Adam. Reichte es überhaupt aus wirklich nur 2 Mitglieder zu haben um jegliche Fälle undercover zu erledigen? Und wenn es noch welche gab, saßen die dann genauso wie Larcksen und Adam in Untersuchungshaft? Dass es einen weiteren Maulwurf gab, verwarf die blondhaarige Agentin gleich wieder was ihn gar nicht überraschte, denn gerade sie musste es doch am Besten wissen. Er konnte nur seine Theorien aufstellen und versuchen ihr gedanklich ein wenig zu helfen aber das wars auch schon. Von der CIA hatte er dafür zu wenig Ahnung gehabt. Dennoch blieb eines an dem selbst Don festhielt: Larcksen musste Wassilijew sein und wenn dies der Fall sein würde, würde er diesmal keinerlei Sekunde zögern um ihn umzubringen.
      Die nächsten Worte brachten die beiden auch nicht weiter. Der Tod von dem Typen der genauso aussah wie Larcksen genauso wie seine Daten und die Verkündung als Chef der CIA waren jetzt keine Beweise die ihn belasten konnten. Und da auch ihr der Zugriff auf weitere Dateien fehlten, machten die ganze Sache auch nicht besonders einfacher. "Was ist mit seiner Frau?" schoss es ihm plötzlich raus. "Du sagtest doch etwas von seiner Frau damals bezüglich des Berichts. Was wenn wir mal mit ihr darüber reden?" schließlich war es ja nichts Neues gewesen mit den nächststehenden Personen zu reden und vielleicht erfuhren sie ja was, was ihnen bei den Ermittlungen helfen konnte. Andererseits bestand auch die Chance sehr hoch, dass diese von all dem nichts wusste und ihren Mann wirklich für Tod hielt. Dass der Vorstand ihnen die Beweise auch nicht abnehmen würde, war klar gewesen und richtig ernst würde auch er dies nicht nehmen, wenn man es ihm in einer Akte präsentierte. "Solange wir keinen Zugriff auf die beiden haben, ist es schwer zu agieren. Das Einzige was mir noch einfallen würde, wäre eine Blutabnahme um so die Daten von Wassilijew von damals und dem jetzigen Larcksen zu vergleichen. Aber das würde auch keinen Sinn ergeben" meinte Don mit einem Seufzer als er aufstand, sich mit der Hand durch die Haare fuhr und sich im Wohnzimmer ein wenig bewegte. Es gab noch eine einzige Möglichkeit um vielleicht an weitere Daten zu kommen aber das wollte er in erster Linie nicht und auf der zweiten Linie würde es sogar Waleria ausschließen. Schließlich meinte sie ja doch selbst es niemals wieder machen zu wollen. "So wie unsere Situation aussieht, kommen wir alleine nicht mehr weiter" war sein Ton plötzlich ernster geworden als sein Blick für einen kurzen Moment aus dem Fenster ging bevor die Augen zu ihr gingen. "Daher wird uns wahrscheinlich nichts anderes übrig bleiben als David miteinzubeziehen. Bevor du was sagst hör mir zu" dabei hob er gleich seine Hände, da er schon damit damit rechnete, dass sie vielleicht was sagen würde "Ich weiß du sagtest, ihn nicht mehr mitreinziehen zu wollen aber ganz ehrlich? Du sagtest auch vorher, dass es keine Beweise sind die wir dem Vorstand vorlegen können. Wenn wir uns alles genau ansehen haben wir nichts. Nichts was weder Adam aus der Untersuchungshaft nur ansatzweise rausbringen könnte und nichts was beweisen würde, dass Larcksen was mit der russischen Mafia zu tun hat. Desweiteren haben wir auch keine Ahnung welche Beweise vorliegen, dass sie es überhaupt geschafft haben die beiden aus dem Verkehr zu ziehen. Wir kommen mit diesen Daten nicht weiter und wenn David zum FBI geht und von dort aus versucht sich einzuschleusen oder keine Ahnung was, haben wir vielleicht bessere Chancen"


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Don war jemand, mit dem man gut arbeiten konnte, jedenfalls war das Walerias Meinung, ganz gleich, wie sehr sie ihr sonst auch mochte. Er behielt einen klaren Kopf, warf Ideen in den Raum und evaluierte andere Ideen, konnte unter Stress auch sehr gut arbeiten, aber auf Dauer könnten die beiden mit Sicherheit kein so gutes Team werfen. Ihre Ansichten waren ein klein wenig anders und außerdem auch die Vorgehensweise, dazu kam noch die Tatsache, dass sie sich beide sehr gerne als das Alpha-Tier aufspielen, was schon mal zum Streit führte. Sie waren beide sehr starke Persönlichkeiten, vielleicht konnten sie deshalb auch so gut miteinander arbeiten? Vielleicht, wer wusste das schon?
      Der Agent stellte schon die nächsten Fragen, er fragte nach dem restlichen Team, nach mehr, die für Larcksen arbeiteten. "Ich weiß nicht, was er noch alles betreut.. Aber in der Sache der Russen gibt es nur mich und Adam", antwortete die Blondine wahrheitsgemäß, bevor sie sich ein wenig verlegen über den Nacken fuhr. "Wie ich schon mal gesagt hab, will keiner mit mir arbeiten.. Jedenfalls nicht auf längere Dauer hin.. Aber ich habe mich nie dafür interessiert, was Larcksen noch alles macht, reichte schon, dass er mein Vorgesetzter ist". Sie hatten nicht die beste Beziehung zueinander, auch wenn der Mann der Agentin bisher alles hat durch gehen lassen, wirklich alles, ohne irgendwelche Predigten, oder dergleichen. Es gab zwar Gespräche, aber in Sache der Russen wurde ihr bisher immer nur alles genehmigt und entschuldigt, sollte sie das vielleicht ansprechen? Es war schon ein wenig auffällig.. Aber Waleria fasste erst einmal zusammen, was sie alles hatten, auch wenn es nicht sonderlich viel war. Don wollte direkt wissen, was mit der Frau des Verstorbenen war, das wäre natürlich eine Idee, mit ihr zu sprechen. "Ja, sie hat am Ende des Artikels ein paar Worte an ihn gerichtet.. Es wäre natürlich eine Möglichkeit mit ihr zu sprechen, aber was, wenn sie einfach weiterhin in den Glauben lebt, dass ihr Mann nicht lebt? Oder noch besser...was, wenn sie nicht weiß, dass man womöglich die Identität ihres Mannes gestohlen hat? ". Andererseits würde es mit Sicherheit irgendwelche Informationen geben, die man mit Larcksen vergleichen könnte.. "Ich kann gleich mal nach ihr suchen", das Internet hatten sie ja jetzt.
      Viel hatten sie wirklich nicht und es schien aussichtslos zu sein, wenn ihnen beiden nicht irgendetwas einfallen würde, das fasste der Agent gut zusammen, während Waleria sich nickend zurück lehnte und sich durch das Gesicht fuhr. Er sprach auch davon, dass sie allein nicht weiter kamen, wer sollte ihnen aber helfen? Die Antwort fiel sehr schnell.. David.. Da blickte sie Frau aber schnellstens zu Don zurück, um zu erfahren, ob das jetzt wirklich sein ernst war. Es war sein Ernst, es war wirklich sein ernst. Hatten sie sich nicht darauf geeinigt ihn nicht mit einzubeziehen? Nie wieder? Das reichte doch schon, was mit der Entführung gewesen ist, da konnte man den Mathematiker nicht noch einmal in Gefahr bringen! Aber Waleria hörte ihm zu, sie sagte nichts, weil er sie darum bat. Ja, irgendwo hatte er Recht, aber das war nicht die Lösung. "Don..", ihre Stimme klang noch ruhig. "Wenn wir ihn um Hilfe bitten steht er genauso auf der Abschussliste, wie auch wir beide.. Ich werde es mir nicht verzeihen können, wenn ihm wieder was passiert! Du hast mir doch erzählt, wie schlimm es um seine Psyche geht.. Ich stelle mich lieber selbst, bevor ich ihm so etwas noch einmal antue". Sanft schüttelte die Blondine ihren Kopf, mit so etwas konnte sie doch nicht leben, mit dieser Schuld nicht. "Ich kann es mir noch immer nicht verzeihen, was er da im Keller erfahren hat.. Und ich denke nicht, dass dein Dad begeistert sein wird, wenn wir ihn wieder rein ziehen".
      Waleria fuhr sich durch das Gesicht, es war verlockend, es war eine gute Idee, aber nicht auf solche Kosten. "Was, wenn ich mit Benjamin spreche? Nur, weil er dir nichts gesagt hat, heißt es nicht, dass er nicht vielleicht mit mir redet.. Wir könnten einen sicheren Ort dafür nehmen.. Tobys Bar zum Beispiel.. Irgendetwas wird Benjamin schon wissen müssen".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Weitere Teammitglieder waren schon mal auszuschließen als die blondhaarige meinte, dass nur Adam und sie es waren die mit Larcksen an dem Russenfall arbeiteten. Irgendwie auch verständlich, denn umso weniger an was arbeiteten umso besser kamen sie an Informationen ohne, dass man sich ständig in die Quere kam oder 3 gleichzeitig an einer Sache arbeiteten ohne, dass der jeweils andere davon etwas wusste. Don würde in dieser Sache nicht anders handeln, daher war das Thema mal abgeschlossen gewesen. Als er dann auch noch nachfrage was mit seiner Frau sei, schloss es Waleria nicht aus mit ihr zu reden. Dennoch war das Risiko zu hoch gewesen, dass sie entweder von der Existenz ihres Mannes nichts wusste oder doch aber ihn nicht auffliegen lassen wollte. Mehr aber, dass er eh schon in Untersuchungshaft sitzte, konnte doch eh nicht mehr passieren, oder? Klar, sterben aber dies würde er selbst schon übernehmen. "Was wären das für Worte gewesen?" wollte er wissen als Waleria davon sprach. Was wenn sie davon wusste, wer er heute war und versuchte mit den letzten Worten ihm eine Botschaft zu übermitteln? Was wenn sie mit ihm unter einer Decke steckte? Langsam glaubte der schwarzhaarigen schon seine Fantasie dabei zu verwenden was nicht alles möglich sein könnte aber war es auszuschließen? Nein! Es gab schon genügend Fälle an denen er gearbeitet hatte und meistens die Frau auch eine große Rolle spielte. "Und was wenn sie ein Teil seines Spiels ist?" sprach er seine Gedanken laut aus, sodass sie ihm folgen konnte auf was er eigentlich hinaus wollte.
      Mehr Möglichkeiten hatten sie ehrlich gesagt nicht mehr gehabt, denn egal wieviele Informationen sie durchgingen, langsam gingen ihnen die Optionen aus um wirkliche Beweise zu finden. Waleria hatte zwar Zugang ins Internet gehabt aber an ihre Daten kam sie dennoch nicht so ran wie sie es gerne hätte. Daher blieb doch keine andere Wahl als vielleicht Daid wieder mit in die Sache einzubeziehen. Als er den Vorschlag schließlich brachte kam genau die Reaktion, mit welcher er gerechnet gehabt hatte und auch ihm gefiel sein eigener Gedanke nicht nach allem was gewesen war aber wie lange wollte sie noch versuchen an etwas ran zu kommen was für die beiden unmöglich war? Don war sich den Folgen durchaus bewusst gewesen. Er selbst wusste ganz genau wie mies es seinem Bruder ging und was sein Vater dazu sagen würde aber diesmal würde David nicht alleine an der Sache arbeiten. Seine Agenten wären bei ihm und würden ihn unterstützen sowei Schutz gewehren. Dafür würde er selbst schon Sorgen. Niemals wieder sollte David so etwas zustoßen. "Ja danke dem bin ich mir auch bewusst, was er davon halten würde" kam es mit einem eher genervten Ton aus ihm heraus. Waleria hatte ja recht mit ihren Worten und ihm war das Alles auch klar gewesen aber andererseits war es auch David gewesen der ihm meistens bei den Fällen geholfen hatte und ihn soweit brachte wo der schwarzhaarigen heute stand. Er hätte selbst nicht gedacht, dass er jemals wieder die Hilfe des Jüngeren brauchen würde aber so war es nunmal gewesen. "Ich würde dafür sorgen, dass meine Leute bei ihm wären. Wenn ich nicht wüsste was auf dem Spiel steht, würde ich die Option nicht in Betracht ziehen, oder?" sprach er weiter und war dann über den nächsten Vorschlag von der blondhaarigen überrascht gewesen. Das war doch nicht ihr Ernst gewesen? "Tolle Idee" kam es sarkastisch heraus "Dann kannst du gleich zur CIA gehen" dass das gerade unangebracht war, war ihm selbst klar "Bin ich vorhin nicht zu ihm gefahren um zu verhindern, dass er dich in die Finger bekommt? Was wenn er genau darauf wartet, dass du dich bei ihm meldest, sodass er dich persönlich gefangen nehmen kann um anschließend die Lobbeeren bei der CIA zu erhalten?" versuchte er ihr klar zu machen. Don wusste nicht mehr wenn sie eigentlich vertrauen konnten. Was wenn Benjamin zu denen gehörte, die Waleria hinter Gitter sehen wollten? Was wenn er somit jegliche Spuren zu ihr verlieren würde und es das letzte Gespräch hier war was die beiden führten? Als ihm all dies durch den Kopf ging, konnte er sich einen weiteren Seufzer nicht verkneifen. Welche Wahl hatten sie sonst noch? Wenn es nicht David war, war es somit noch die einzige Chance die sie hatten nur ansatzweise weiter zu kommen. "Also gut. Vereinbare ein Treffen mit ihm aber es muss die Bar von Toby sein" kam es mit einem ernsten Ton aus ihm heraus. Don würde keinen anderen Treffpunkt akzeptieren "So kann ich dich wenigstens im Auge behalten" meinte er noch dazu. Er würde Waleria da nicht alleine hingehen lassen um das passieren zu lassen wovor er sich fürchtete. Waleria für immer zu verlieren.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Don wollte wissen, was für Worte der Ehefrau unter dem Artikel über den Tod ihres Mannes standen, da musste sich Waleria aber an den Laptop wenden, um dort die Seite noch einmal aufzurufen, auf der das zu finden gewesen ist. Sie brauchte nicht lange. "Die Welt hat mir dich viel zu früh weg genommen.. Du wirst immer in meinem Herzen bleiben. In Liebe, Ellie", las die Blondine dann vor und blickte dann zu dem Agent, um seine Reaktion darauf zu sehen. Es wirkte jetzt nicht, wie eine versteckte Botschaft, oder irgendein Spiel des Russen, das waren langsam wirklich verrückte Ideen, wie Waleria es fand, aber gut, wenn es keine anderen Ideen mehr gab, mussten nun die verrücktesten raus, das war schon verständlich. Was weniger verständlich war war die Tatsache, dass Don seinen kleinen Bruder wieder mit ein beziehen wollte. Es war nicht nur nicht verständlich, es war auch wirklich verrückt, das hatten sie doch das letzte Mal schon durch machen müssen, dass David was passiert ist und ein weiteres Mal würde einfach nicht drin sein können. Was, wenn dem Mathematiker auch nur irgendetwas passieren würde? Waleria äußerte ihre Bedenken, vor allem auch ihren Standpunkt dazu, sie war nicht bereit den Schritt zu wagen und scheinbar passte das dem Agent nicht wirklich, oder ihre Worte, denn er reagierte sehr.. genervt. Die Blondine seufzte, während ihre blauen Augen nach dem Mann sahen. Sie war sich dessen sicher, dass er sich ihren Worten bewusst war, aber er musste jetzt nicht das Arschloch raus hängen lassen.. sie konnten wie normale Menschen darüber reden, aber es gab keinen Kommentar ihrerseits, sie hörte sich lieber seine Worten an, auch wenn sie nicht besser wurden. "Wenn du aber deine Leute da auch mit rein ziehst haben wir wieder das erreicht, was wir eigentlich verhindern wollten"; da konnten sie gleich sofort zu der FBI Zentrale fahren, in welcher sie genauso sicher waren.
      Waleria hatte eine andere Idee, die sie gleich ansprach: Sie wollte mit Benjamin sprechen, aber das gefiel dem Agent mal so gar nicht. Sie konnte sich dann gleich schon stellen, aber hatte sie nicht gerade gesagt, dass sie lieber das tut, als David mit in die Sache rein zu ziehen? Es ging noch weiter und Don ließ seine Laune frei heraus, jedenfalls klang es sehr danach. Warum fand er die Idee seinen Bruder mit in die Gefahr rein zu ziehen besser, als einfach nur ein wenig ihr eigenes Leben zu riskieren? Bedeutete sie ihm inzwischen wirklich so viel? Würde er sich aber dann wie ein Arschloch verhalten? Noch bevor die Frau jedoch ihren Kommentar dazu abgeben konnte bekam er aber die Kurve und willigte ein Gespräch ein, jedoch nur in der Bar von Toby. Es war ihm ernst und kurz darauf war auch zu wissen, warum.. Don wollte Waleria im Auge behalten, was ihr gleich ein Schmunzeln auf ihr Gesicht zauberte, während sich ihrer Brust ein warmes Gefühl ausbreitete. "Ich würde dort nicht hin wollen.. ohne dich". Es war auch ihr sehr ernst und trotz des Schmunzelns auf ihrem Gesicht war ihr Ton sehr ernst. Hatte sie gerade wirklich verraten, das sie Angst alleine hatte? Und das sie Don gerne an ihrer Seite hatte? "Aber eigentlich solltest du ihn im Auge behalten und nicht mich". Da zwinkerte sie dem Mann auch schon wieder zu, trotz der ernsten Lage fiel es ihr irgendwie schwer nicht mit ihm zu flirten. "Und wir können uns darauf einigen, dass wenn das nicht klappt, wir noch einmal in Ruhe über den Vorschlag mit David reden, okay?".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Eigentlich hatte er sich mehr erhofft aus dem Abschnitt, welchen seine Frau hinterlassen hatte aber zu seinem Bedauern war es nicht der Fall gewesen. Es waren einfache Worte die man jedem Toten hinterließ. Auch sein Vater hatte ein paar Worte an seine Mutter gerichtet gehabt als die Beerdigung stattfand. Würde er dies genauso machen, wenn er erstmal seine Frau verlieren würde? Sollte er überhaupt mal heiraten. Solche Sachen waren für Don lange noch keine Überlegung gewesen. Klar, sein Vater erwartete sich von seinen Söhnen, dass diese bald mal heiraten und Kinder bekommen würden und wenn er sich die Lage so momentan ansah war sein Bruder definitiv sicher vor ihm dran gewesen. Nachdem er aufgestanden war um ein wenig im Wohnzimmer auf und ab zu gehen, ging der schwarzhaarigen jegliche Optionen in seinem Kopf durch, welche Möglichkeiten bestanden um an weitere Daten geschweige denn Informationen zu kommen. Don hatte keinerlei Kontakt zum FBI gehabt um seine Spuren zu verwischen und Adam saß selbst bei der CIA fest. Somit waren die größten Anhaltspunkte schon mal aus dem Weg geräumt. Zum anderen könnten sie noch Amira oder David fragen aber als Don mit diesem Vorschlag kam, konnte die Stimmung zwischen den beiden nicht schlimmer sein. Dass Waleria komplett gegen diesen Vorschlag war, war ihm selbst durchaus bewusst gewesen und auch Don selbst würde diese Idee auch gleich verwerfen aber wenn man ihre Lage ansah, hatten die beiden nicht gerade handfeste Beweise gehabt, welche erstens Adam aus der Untersuchungshaft brachten oder Larcksen hinter Gitter behielt bis sie herausgefunden hatten ob es sich hierbei wirklich um Wassilijew handelte oder nicht. Somit hatten sie doch keine andere Wahl mehr gehabt, oder?
      Als es für einen kurzen Moment ruhig im Raum wurde, da keiner mehr was sagte, begann Waleria diese Stille wieder zu unterbrechen in dem sie vorschlug sich mit Benjamin vielleicht persönlich zu treffen. Hatte er da etwa gerade schlecht gehört? War er nicht alleine zu ihm gefahren um gerade dies zu verhindern und nun wollte sie persönlich durchziehen? Dass Don's Art darauf nicht gerade gentlemanmässig war, war verständlich. Andererseits machte er sich aber auch gleichzeitig Sorgen, dass ihr dabei etwas passieren konnte. Wer wusste denn schon was mit ihr geschah, wenn die CIA sie in die Finger bekam? Waleria war ein bedeutsames Mitglied der Behörde gewesen und auch die Person, welche am näherten der russischen Mafia war. Die würden doch nur 1 und 1 zusammen zählen und sie für ein Maulwurf in der Hinsicht halten? "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" kam es laut denkend aus dem Agenten heraus bevor er schließlich auch zustimmte, dass sie sich treffen konnten aber nur unter der Bedienung, dass er die blondhaarige dort im Auge behalten durfte. Er würde es sich niemals verzeihen können, wenn ihr etwas passierte ohne, dass er dabei war. Daher war es beruhigend gewesen zu hören, dass sie nicht ohne ihn hingehen würde. Dabei konnte sich Dominic ein leichtes Lächeln nicht verkneifen da es doch ein gutes Gefühl war zu wissen, dass ihr wichtiger war, dass er dabei war als es vielleicht immer den Anschein machte. Schließlich hatten die beiden bis heute nicht darüber gesprochen gehabt was es nun zwischen ihnen war aber Don hatte auch schon oft genug bewiesen gehabt, wie wichtig sie ihm geworden war auch wenn es gegen die Regeln der Behörden und seines Job's war jemals einen Fall zu persönlich werden zu lassen. Wie oft hatte Don diesen Schritt schon überschritten gehabt? Aus seinen Gedanken horchte er den kleinen flirthaften Satz, welcher von ihr kam woraufhin er selbst kurz lachen musste "Tja, was soll ich sagen. Leider sieht er nicht annähernd so gut aus wie du, daher kann ich nichts versprechen" ging er darauf ein bevor sie anschließend schon das Thema wieder auf David wandte. "Wer weiß ob es dann überhaupt noch soweit kommt" war sein Ton wieder etwas ernster geworden "Und wie willst du das Treffen arangieren? Ihn etwa anrufen? Das wäre zu riskant. Schließlich wissen wir nicht, welche Wege die CIA eingeschlagen hat um dich zu finden. Die könnten sein Handy angezapft haben ohne, dass er es selbst weiß" blieb Don ruhig während er laut über jegliche Theorien nachdachte. Ob er bereits übertrieb wusste er selbst nicht aber wer würde dabei nicht schon jegliche verrückte Ideen durchgehen?


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Die ganze Situation schien aussichtslos zu sein, es gab keine richtigen Beweise, es gab keine richtigen Spuren und bisher blieb ihnen nichts anderes übrig, als sich zu verstecken, um nicht erwischt und getötet zu werden, oder vielleicht noch viel schlimmeres. Es gab Vorschläge von beiden Seiten aus, doch während Don seinen kleinen Bruder dazu holen wollte, wollte Waleria lieber mit dem Schützen sprechen, der sie beide am Leben gelassen hat. Es gab Widerworte zu diesem Vorschlag, er gefiel dem Agent nicht, aber letztendlich stimmte er zu und war bereit mitzumachen, unter der Bedingung, dass er mit kommen würde. Natürlich, was anderen würde Waleria nicht in den Kopf steigen, sie würde sich gar nicht trauen alleine dort aufzukreuzen, so gut konnte sie wirklich nicht schießen, das Training war erst ein Anfang gewesen.
      Das Lächeln auf Dons Lippen, nach dem Kommentar, sie würde da nicht alleine hin wollen, erwärmte ihre Brust und ihr Herz, es ließ sie selbst lächeln und bereitete ihr ein wohliges Gefühl. Verstand der Mann jetzt, dass es ihr wichtig war? Oder musste sie es deutlicher sagen? Er war ihr wichtig, er war ihr verdammt wichtig.. Aber sie wollten sich damit nicht aufhalten, deshalb gab es noch einen frechen Kommentar, um vor allem sich selbst ein wenig zu beruhigen, sich abzulenken, was nur mäßig passierte, denn die Antwort des Mannes darauf war ganz anders, als erwartet. Waleria wusste, dass sie gut aussah, sie war selbstbewusst und sie wusste auch, dass die Schönheit immer im Blick des Betrachters liegt, aber es bedeutete ihr in diesem Moment schon viel, dass Don sie gut fand, dass er sie wirklich gut fand. Er mochte ihr Aussehen und kaum wurde es ihr bewusst, wurde die Blondine ein klein wenig verlegen, verdammt, sie war normalerweise tough und frech, nicht weich und.. Verlegen. Was tat er nur mit ihr? Vor allem warum tat er das mit ihr?
      Waleria schlug vor, sich danach vielleicht mal über David zu unterhalten, um ihn wenn, dann mit einem Plan einzubinden, es war zu gefährlich ihn einfach zu kontaktieren und miteinzubeziehen, aber Don winkte es erst einmal ab, fragte stattdessen lieber nach der Möglichkeit, wie sie den Schützen überhaupt kontaktieren wirken. Ja, eine gute Frage, aber da würde sich mit Sicherheit irgendetwas finden. "Ich habe nicht einmal seine Nummer, um ihn anzurufen", entgegnete die Agentin und zuckte mit den Schulter, sie musste kurz nach denken, kurz überlegen, wie sie es anstellen konnten. "Ich kann ihm eine Mail schreiben.. Auf seine private Mail, wenn ich sie noch habe... Oder ich rufe in der Schmiede an, bitte ihn uns zu kontaktieren.. Oder gebe die Koordinaten durch, wo wir uns treffen.. Das wäre sicherer, denke ich.. Ich denke nicht, dass die CIA das Telefon der Schmiede abhört.. Sonst könnte man mit Sicherheit auch einen der Jungs hin schicken, um ihm eine Nachricht abzugeben, damit würden wir keine Leitungen benutzen". Sie zuckte mit den Schultern. "Sind nur die ersten Ideen".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Die Vorschläge, welche Waleria auf den Tisch legte waren gar nicht mal so schlecht gewesen und auf irgendeines würde Benjamin sicher eingehen aber die andere Frage war auch gewesen ob dies auch ausreichte? Soweit er von sich selber sagen konnte war der CIA Agent nicht gerade einfach zu überzeugen gewesen. Natürlich wusste er auch nicht wie er auf Waleria reagieren würde, wenn er erfuhr, dass sie Kontakt zu ihm aufnehmen wollte. Aber würde das auch so einfach gehen? Es wäre ja dann doch etwas zu einfach für Don's Geschmack. "Die Frage ist nur ob er auch wirklich darauf eingehen wird" kam es laut denkend aus ihm heraus als Don seine Schritte wieder im Wohnzimmer aufnahm. "Als ich bei ihm war, kam es mir nicht gerade so vor als wäre er einer der Typen die einfach so zustimmen. Ich glaube eher, dass er jemand ist der einen sehr guten Grund braucht um dort aufzutauchen" meinte er noch dazu bevor sein Blick anschließend zu ihr ging. "Und welchen wirst du ihm liefern?" fragte er weiter nach, da er wissen wollte wie genau sie es anstellen würde. Waleria kannte Benjamin natürlich besser als er selbst, daher hatte sie sich sicher schon genügend Pläne zur Seite gelegt. Wenn das aber mit der Bar von Toby funktionieren soll, musste auch er über ihre Pläne Bescheid wissen. "Das Einzige was wir noch machen könnten ist, das sich mich dorthin bewege um ihm diese Nachricht auszurichten. Die CIA hat nichts in der Hand um mich festzuhalten, sollten sie mich schnappen und das ich deinen Aufenthaltsort bekannt gebe, können die lange darauf warten" bot er noch an wobei Don aber damit rechnete, dass die blondhaarige Agentin eher weniger begeistert von dieser Idee sein würde.
      Im Endeffekt war es ihm eigentlich nur wichtig gewesen, dass es ihr dabei gut ging. Dass Waleria nichts passierte. Ob er vielleicht nicht doch etwas zu übervorsichtig war? Aber was solle er sonst machen? Dies war nun mal seine Art gewesen gegenüber Menschen die ihm etwas bedeuteten. Er machte sich auch immer große Sorgen, wenn einer seiner Agenten Undercover gehen musste, da es in ihren Fällen schon oft pränzlich wurde aber meistens schafften sie es wieder gesund und munter nach Hause. Waleria war aber dennoch eine komplett andere Person für Don gewesen. Es war anders als bei seinen anderen Agenten, doch ließ er ihr selbstverständlich den Freiraum welchen sie benötigen würde. "Wenn du dorthin gehst, sollten wir auch schauen einen Funk herzubekommen. Nur Informationen zu beschaffen hilft uns nicht weiter, wenn wir diese nicht belegen können. Ansonsten steht es Aussage gegen Aussage" kam wieder die Seite des Agenten aus ihm heraus. Don versuchte alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen um an Beweise ranzukommen, welche Waleria aus dem ganzen Mist herausbringen konnte. "Was ist Plan B wenn er nicht darauf eingehen wird?" kam es nach einen Moment der Stille. Ihn anzurufen und nach einem Treffen zu 'fordern' war gut und schön gewesen aber was wenn der Plan nicht funktionierte? Welche Ausweichmöglichkeiten hatten die beiden dann noch gehabt?


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war erleichternd, dass Don dem Vorschlag mit Benjamin zu sprechen eingewilligt hat, damit hatten sie einen Plan, oder entwickelten diesen langsam. Er war noch skeptisch, verständlich, aber die beiden waren was Ideen angeht langsam ein wirklich eingespieltes Team, einer gab skeptische Kommentare und hinterfragte alles und der andere versuchte irgendetwas auf die Beine zu stellen, dabei wechselten sie sich mit den Rollen ab, so kamen sie gut voran, bisher jedenfalls. Don bewegte sich wieder im Raum, er tat es schon häufiger, wenn er nachdenken musste, Waleria dagegen blieb lieber sitzen, eine Zigarette könnte ihr vielleicht gut tun, aber das konnte noch kurz warten. "Er wird auch nicht einfach so zustimmen", bestätigte sie, als der Mann im Raum den Gedanken einwarf, dass Benjamin überzeugt werden musste, um mit ihnen zu sprechen. Waleria schmunzelte, als Don zu ihr blickte und wissen wollte, wie sie es anstellen möchte. "Das ist eigentlich einfacher, als du denkst.. Ich werfe ihm ein Stichwort in den Raum.. H.O.U.N.T. Erpressungen sind zwar nicht meine Lieblingsvorgehensweise, aber wer auf mich schießt, kann auch ruhig erpresst werden". Das Lächeln auf ihren Lippen glich einem Engel, so unschuldig und dennoch sich dessen bewusst, was sie anstellen wird. "Es war ein Projekt, bei dem mehrere Millionen U.S. Dollar sich einfach in Luft aufgelöst haben .. Benjamin hat seine Mitarbeit daran immer stets bestritten, aber ich habe zufällig Beweise, die ihm definitiv schnell Probleme bereiten werden". Da zuckte sie auch gleich schon mit den Schultern, es war fies, aber es würde etwas sein, was sie beide weiter bringen würde.
      Don hatte noch einen anderen Vorschlag, er würde sonst die Nachricht ausrichten, sich wieder dort hin bewegen, aber was, wenn die Festnahme das Beste wäre, was ihm dabei passieren könnte? Was, wenn sie ihm viel schlimmeres antun werden? Wenn er nicht mehr lebend zurück kommt? Ein Knoten bildete sich in ihrem Magen und Waleria wollte sich das nicht ausmalen. "Ich denke, es wäre auch zu gefährlich, um unser Versteck nicht zu verraten.. Denn scheinbar wusste er auch von der Hütte", warf sie rein und war sich unsicher, ob sie noch mehr dazu sagen wollte. "Oder dir passiert noch was". Das wollte sie wirklich nicht, das würde ihr die Chance nehmen irgendetwas hin zu bekommen und es würde ihr das Herz brechen, aber diese Gedanken konnten schnell wieder vergessen werden, denn es gab noch andere Einwände, andere Probleme, die besprochen werden mussten. Waleria legte ihre Füße auf einem der anderen Stühle und lehnte sich weiter zurück, um Don zu beobachten. "Es aufzunehmen wäre gar nicht so schlecht", entgegnete sie und nickte, das war keine schlechte Idee, aber einen Plan B, den gab es ihrerseits nicht, was sollten sie sonst machen? David mit einbeziehen? Das war eine wirklich dumme Idee, aber letztendlich vielleicht ihre letzte Chance, die sie hatten. Waleria seufzte. "Wenn es nicht klappt mit Benjamin, sprechen wir über David in Ruhe und überlegen uns, wie wir ihn einbeziehen können, ohne ihn oder dein Team zu gefährden".

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    • Special Agent Dominic Walker

      Dass Waleria auf Erpressungen umstieg war nun wirklich nicht ihre Art gewesen. Zumindest nicht solange er sie schon kannte aber vielleicht war es für sie immer etwas gewesen wo sie zugreifen würde, wenn es wirklich keine andere Optionen mehr gab und einen Mann wie Benjamin davon zu überzeugen etwas zu unternehmen war in seinen Augen nun wirklich nicht einfach gewesen. Als sie auch schon erklärte was es sich mit diesen H.O.U.N.T. auf sich hatte, konnte auch er sich ein kaltes Lächeln auf den Lippen nicht verkneifen "So hübsch und dennoch so gefährlich" konnte er sich das Kommentar darauf nicht verkneifen. Waleria sah nun wirklich nicht wie jemand aus die immer gleich die bösen Karten auf den Tisch legte aber anscheinend konnte sie noch mehr als was sie bisher gezeigt hatte und Don war nun wirklich nicht davon abgeneigt gewesen von dieser Seite mehr zu sehen.
      Seine Idee sich Benjamin wieder gegenüber zu stellen, klang im ersten Moment zwar ganz gut aber andererseits ging er somit auch das Risiko ein selbst erwischt und verhaftet zu werden, wenn die CIA nicht sogar noch schlimmere Methoden einging um den Aufenthaltsort von Waleria zu erfahren. Jedoch wäre es nicht das erste Mal, dass man versuchte Informationen aus ihm rauszuprügeln wenn er daran denken musste was vor einem Jahr im Keller passiert war. Bei diesem Gedanken wurde ihm etwas mulmig im Magen, doch schob er dies gleich wieder zu Seite. Sich darüber jetzt den Kopf zu zerbrechen war vollkommen Fehl am Platz gewesen. Etwas verwundert blickte er dann doch zu ihr rüber, als sie meinte, dass ihm vielleicht etwas passieren konnte. Machte sie sich etwa wirklich solche Sorgen um sein Wolbefinden? Das war doch nicht notwendig gewesen aber er wusste auch was sie sagen würde, wenn er dies laut aussprach. Daher behielt er es lieber für sich wobei er aber auch nicht verleugnen konnte, dass es sich gut anfühlte, dass sich jemand um ihn sorgte. Besonders nicht, wenn es Waleria war. War es ihm denn mittlerweile so wichtig geworden, was sie über ihn dachte? Um schnell das Thema wieder zu wechseln kam er schon auf den Funk zu sprechen, um das Gespräch zwischen den beiden aufzunehmen. Die ganze Aktion brachte nichts, wenn sie dabei keinerlei Beweise sammeln konnten und so wäre es doch die perfekte Möglichkeit gewesen. Daher war er froh, dass sie zustimmt bevor sie schon zu dem Plan B kamen. Waleria meinte zwar David mit in die Sache einzubeziehen geschweige denn sein Team und Don hätte auch nichts dagegen gehabt, denn schließlich war es ja auch seine Idee gewesen aber was wenn ihm wirklich etwas dabei wieder passieren konnte? Don fand es einerseits gut aber andererseits war seine Handlung vorhin vielleicht doch etwas zu übereifrig gewesen. Daher ging er erst gar nicht auf ihre Worte ein. "Was wenn Benjamin der CIA Bescheid gibt? Du lockst ihm zwar mit der Erspressung zu dir aber was wenn er es selbst zu einer Falle für dich werden lässt? Wir sind selbstverständlich da aber du musst doch am Besten wissen zu was deine Behörde im Stande ist. Benjamin kann es drehen, sodass die anderen nichts von H.O.U.N.T. erfahren" sprach er seine Sorge noch aus. Klar, Toby's Leute und Don würden niemals zulassen, dass etwas passierte aber andererseits kannte er ihre Behörde nicht so gut wie sie selbst. Er war es gewohnt gewesen sich in eine Gafrh zu stürzen ohne seine Gegner wirklich zu kennen aber heute und hier war es eine komplett andere Sache gewesen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Waleria wurde schon immer unterschätzt, seit eigentlich Anfang ihrer Karriere an. Man war stets der Meinung, sie wäre hübsch und würde sich am Ende mit Sicherheit hoch schlafen, aber die Blondine überraschte immer wieder aufs Neue und das machte sie selbst auch wirklich stolz. Sie hatte sich gegen einige beweisen können und leitete ihre eigenen Ermittlungen, die ihr gerade zwar einen Strich durch die Rechnung machten, aber da war nur vorübergehend so, jedenfalls hoffte sie das. Don schien ein wenig überrascht zu sein, es wirkte jedenfalls so und sein Kommentar hinterließ zweierlei Gefühle in ihr zurück. Einerseits war sie schon stolz auf sich und es schmeichelte ihr, aber andererseits fragte sich die Frau für einen Moment, wie viel Don ihr wirklich zutraute und ob er ebenfalls noch immer Vorurteile ihr gegenüber hatte.
      Der Mann sprach davon die Nachricht selbst zu überbringen und Waleria machte ihre Befürchtungen dazu klar, sprach vor allem aus, dass sie nicht wollte, dass ihm etwas passierte. Seine Verwunderung war dieses Mal deutlich zu sehen und ein wenig verlegen wurde die Blondine dabei schon, seit wann wusste sie überhaupt, was Verlegenheit ist? Seit wann brachte irgendjemand sie dazu verlegen zu werden? Don in letzter Zeit häufiger, aber dieses Mal auch nur, weil er scheinbar verwundert darüber war, dass sie sich Sorgen um ihn machte. Hätte sie es nicht ansprechen sollen? Hätte sie lieber schweigen sollen? Es war nun ausgesprochen, da führte kein Weg mehr dran vorbei, aber sie wechselten zum Glück das Thema und es gab keinen Kommentar zu ihrer Bemerkung! Gott sei Dank.. Stattdessen sprachen sie von einem Plan B, der gar nicht weiter diskutiert worden ist, Don wollte anderes besprechen, er wollte wissen, was passieren wird, wenn es schief läuft, wenn Benjamin der CIA etwas sagen wird.. Ein guter Einwand, darüber hatte Waleria noch nicht nach gedacht, aber sie war sich sicher, dass es klappen wird, das war dieser Optimismus in ihr, der sie immer daran denken ließ, dass alles gut sein wird. Sie schmunzelte kurz. "Wenn sie mich fest nehmen, dann werde ich verhandeln und ihnen ein Dokument zeigen, aus welchem sich Benjamin nicht mehr raus reden lässt... Er will es nicht riskieren, ich denke, keiner, der bewusst einen Fehler gemacht hat, der einem den Job und kosten könnte und vielleicht auch irgendwo die Freiheit würde es freiwillig riskieren". Ein wenig fies, ja, aber manchmal musste man mit solchen Karten spielen. "Wenn die CIA aufkreuzen sollte, werde ich das Gebäude verlassen und mich fest nehmen lassen, um Tobys Geschäfte und die Einnahmen für das hier nicht zu riskieren.. Dann habe ich verloren, ich werde da jetzt nicht kämpfen, oder abhauen.. An Ende werden sie die Menschen hier noch zurück schicken, sie ihrer Existenz berauben, dann gehe ich lieber unschuldig sitzen". So viel Ehre und Stolz besaß Waleria wirklich, sie wollte diese Gastfreundschaft hier nicht auf Spiel setzen, das Vertrauen hier missbrauchen. "Wir brauchen an sich nicht viel von Benjamin.. Ich will wissen, was sie gegen mich in der Hand haben wollen, ob es genug wäre, um mich direkt in den Kerker zu schmeißen und ob er irgendetwas zu Larcksen weiß.. Ich werde ihm das Dokument aushändigen, wenn er bereit ist zu kooperieren, dann sollte er eigentlich nicht daran denken, uns irgendwie hier zu verarschen". Sie zuckte mit den Schultern. "Wir können nachher mit Toby sprechen, nach dem Essen, wenn du magst.. Vielleicht hat er sonst noch eine Idee".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Auch wenn es vielleicht unnötige Informationen waren, war es dennoch wichtig jeden einzelnen Schritt zu besprechen. Man könnte nie wissen was dort wirklich auf die beiden zukam und besser sie hätten einen Plan B, C, D, E, F wenn nicht das ganze Alphabet durch, als wenn es nur bei einem Plan B blieb und selbst dieser schief ging. Don wollte zwar David's Hilfe annehmen aber dennoch war das Risiko dafür einfach viel zu hoch gewesen ihn wieder zu verlieren. Es war seine Idee aber auch gleichzeitig war er dagegen. Als er dann auch noch die Frage in den Raum warf, was passieren könnte sollte Benjamin die CIA hinzufügen, dauerte es einen Moment bis Waleria darauf einging und auch ihren Gedanken freien Lauf ließ. Ihre Gedanken waren zwar gut und auch logisch aber sollte die CIA sie wirklich gefangen nehmen, hätte Dominic keinerlei Chancen gehabt sie vielleicht heil da rauszuholen. War ihr dieses Risiko bewusst gewesen? "Wenn das passiert, ist die ganze Mission bezüglich Larcksen und Adam gescheitert. Wir wissen nichts davon wie die CIA momentan auf dich zu sprechen ist. Was wenn sie dich zwar gefangen nehmen um anschließend zu versuchen die Informationen aus dir herauszubekommen? Du warst am Nähersten der russischen Mafia. Sie werden sicher denken, dass du ein Spion von ihnen bist oder dich denen angeschlossen hast. Ich weiß nicht ob ich dann nur ansatzweise eine Möglichkeit habe, dich da wieder rauszuholen" sprach er selbst seine Sorgen aus, blieb aber vom Tonfall her weiterhin ruhig. Dass sie auch dort keinen Aufruhr veranstalten will, gerade, weil es Toby's Gebiet war, konnte der schwarzhaarigen genauso gut verstehen. Schließlich waren sie wahrscheinlich auch sowas wie eine kleine Familie für sie gewesen. Weiter horchte er ruhig ihren Worten zu und auch die Idee mit Benjamin zu sprechen ob die CIA irgendwas gegen sie hatte geschweige denn ob er wasüber Larcksen wusste war nicht schlecht gewesen. Vielleicht kamen sie ja so an irgendetwas ran was ihnen half. Aber vielleicht dachte Don auch immer zu negativ und Benjamin würde sich vielleicht ihrer Seite anschließen um all dies zu beenden. Mit einem Seufzer strich er sich durch die Haare und schloss für einen kurzen Moment die Augen. "Also gut" dabei sah er wieder zu ihr. "Wir werden es so machen aber beim ersten Anzeichen von Gefahr, brechen wir die ganze Mission ab. Dich der CIA auszuhändigen ist viel zu gefährlich. Bist du einmal dort drinnen, kann ich dir nicht mehr helfen" sprach er ernst aus und setzte sich wieder auf dem Stuhl ihr gegenüber hin. Irgendwann musste er doch mal nachgeben und eine andere Möglichkeit nur an irgendwas zu kommen war auch nicht mehr hier, somit blieb ihnen nichts anderes übrig mehr als das Treffen mit ihrem Kollegen in Kauf zu nehmen. Desweiteren hatte sie dann noch die Idee gehabt mit Toby über weitere Sachen zu reden. "Ja klingt gut. Vielleicht gibt es noch etwas was wir übersehen haben" meinte er noch und machte einen Schluck von seiner Wasserflasche. "Nimm Kontakt zu ihm auf. Der Rest ergibt sich dann sowieso von selbst" sprach er weiter sodass sie anfangen konnten, das Ganze ins Laufen zu bringen. Don wollte nicht mehr warten. Er wollte Antworten. War Larcksen wirklich Wassilijew? Umso länger die ganze Sache dauerte umso ungeduldiger würde er werden. Das war auch schon bei den normalen Fällen so. Don hatte eine lange Geduldsstrecke aber seitdem er erfuhr, dass der Russe vermutlich noch am Leben war, wollte er nichts mehr als ihn selbst zu Strecke zu bringen. Nicht nur für ihn, sondern auch für Jack und dessen Familie. "Wann müssen wir bei Sophia sein?" versuchte er dann wieder etwas das Thema zu wechseln sodass die beiden nicht ständig an die Arbeit denken mussten, was bei zwei so großen Workaholicer echt schwer werden würde.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war nicht sehr schlau sich festnehmen zu lassen, aber vielleicht war das eben die letzte Möglichkeit gewesen? Es gab keine bessere, sollte ihr Plan wirklich scheitern und sollte es dazu kommen, dass Benjamin die CIA mit sich zu dem Treffen brachte. Don fasste es gut zusammen, man konnte auch gut raushören, wie wenig es ihm passte, dass es diese Möglichkeit überhaupt gab, aber was sollte Waleria denn sonst machen, sollte es wirklich dazu kommen?
      "Ich weiß, dass es nicht die beste Lösung ist", bestätigte sie seine Bedenken und seufzte innerlich. "Und ich weiß, dass es keine Möglichkeit von Zurück gibt, wenn es so weit kommen sollte". Sie würde nur noch auf sich selbst gestellt sein, müsste sich da vielleicht selbst durch kämpfen, oder eben für immer aufgeben und es dabei belassen, sich damit abfinden. Don fasste es noch einmal zusammen, er meinte, sie würden alles abbrechen, bei dem ersten Anzeichen von Gefahr, aber die Gefahr lauerte doch wirklich überall. Waleria seufzte hörbar und kaum hatte sich der Mann vor ihr hin gesetzt, musterte sie ihn auch schon. "Don.. Ich verstehe deine Sorgen, aber wir müssen irgendwie weiter kommen.. Und mir persönlich ist es wirklich lieber mich selbst zu stellen, als dich, oder die Menschen hier in Gefahr zu bringen.. schon mal daran gedacht, dass sie dir eine Mitschuld anhängen könnten? Larcksen weiß, dass ich mit dem FBI zusammen gearbeitet habe.. Er könnte dir damit deinen Job kaputt machen, oder Probleme bereiten.. Ich will nicht, dass du wegen mir nur noch mehr Schwierigkeiten hast". Er hat schon wirklich genug getan und genug für sie riskiert, da sollte er nicht noch seinen Job verlieren, oder gar schlimmeres, was, wenn er dann auch ein Verfahren gegen ihn geben wird?
      Waleria warf noch die Idee rein, Toby nach dem Essen mit einzubeziehen, eine gute Idee, wie Don fand, wenigstens etwas, bevor er davon sprach, dass die Frau mit der Kontaktaufnahme anfangen konnte. Sie nickte dem zu, würde sich gleich daran setzen und schauen, ob sie noch die andere Email-Adresse des Mannes hatte, oder sie wirklich auf Tobys Männer zurückgreifen musste. Sie nahm die Beine vom Stuhl runter, blickte auf ihren Laptop und öffnete ihren Email-Account, der nicht mit der Arbeit verbunden war, um in ihren Mails danach zu suchen, ob sie Benjamin jemals so geschrieben hatte. Sie wusste es nicht, um ehrlich zu sein, aber vielleicht gab es durch einen Zufall so etwas in den letzten Jahren, versuchen konnte man es ja. Währenddessen sprach Don wieder, er fragte nach, wann sie zum Essen eingeladen waren. "Heut Abend.. Sie meldet sich, wenn wir rüber kommen können", antwortete die Blondine gleich. "Sie macht vermutlich etwas typisch spanisches, aber das von gestern Abend war auch sehr lecker gewesen". Waleria nahm an, dass es dieses Mal genauso gut schmecken wird, jedenfalls hoffte sie das vor allem.
      Ihre Augen konzentrierten sich auf den Bildschirm, sie ging Mails durch, suchte vor allem die Zeit ab, in der sie damals mit dem Mann noch etwas zu tun gehabt hatte.. "Ich weiß, dass es dir hier langweilig ist.. Ich würde dir auch sehr gerne etwas anbieten, aber außer Sex, oder die Wohnung hier aufräumen fällt mir wirklich nichts produktives ein". Die Frau blickte an ihrem Laptop vorbei zu Don, um seine Reaktion zu sehen, ein freches Schmunzeln war schon auf ihren Lippen zu sehen. "Ich kann dir auch anbieten etwas Smalltalk zu führen, während ich hier noch auf der Suche bin".
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    • Special Agent Dominic Walker

      "Wenn du meine Sorgen verstehst, würdest du dich nicht in solch eine waghalsige Aktion stürzen" wurde er langsam sauer. Don verstand ja, dass es keine andere Option mehr für die beiden gab und dass sie das Risiko auf sich nehmen mussten. Es war auch nicht das erste Mal gewesen, dass sie sich in Gefahr stürtzten, denn schließlich nahm es der schwarzhaarigen seit er beim FBI angefangen hatte es auf sich am Abend nicht mehr lebendig nach Hause zu kommen. Da durfte solch eine Aktion auch kein Problem sein aber es machte ihn sauer wie Waleria damit umging. Aber diese Diskussion hatten sie schon im Unterschlupf des FBI's gehabt. Wenn sie wirklich so dachte, dann..."Wenn du wirklich der Meinung bist und davon überzeugt bist, dass es besser so wäre, über was reden wir hier dann noch? Wieso machen wir uns dann noch solche Gedanken was nicht Plan B, C, D, E, F oder sonst was ist" sprach er weiter wobei er selbst diesmal merkte, dass der Fall für ihn langsam zu persönlich wurde. Mehr als was es durfte und was seine Gedankengänge manipulierte. Aber wahrscheinlich würde es ihr nicht anders gehen, wenn er solch einen Vorschlag unterbreitete. Sprachen sie aber nicht schon davon, dass sie sich stellte und vorher war sie dagegen gewesen? Dass sich Waleria auch noch Sorgen um seinen Job machte, war wirklich nicht notwendig gewesen, denn schließlich hatte er die Linie bereits überschritten gehabt, als er beschloss sich wegen ihr frei zu nehmen um zu helfen. "Wenn Wassilijew wirklich hinter Larcksen steckt und wir es beweisen können, wir er es sein der Schwierigkeiten hat und nicht ich" kam es wieder kälter aus ihm heraus und atmete tief durch um sich wieder zu beruhigen.
      Dass sich beide hier stritten brachte auch niemanden weiter, daher war er froh gewesen, dass sie sich wenigstens auf die Kontaktaufnahme mit Benjamin konzentrierte. So konnte auch er seine Gedanken wieder ordnen und sich überlegen was er tun konnte, wenn wirklich das Schlimmste eintraf. Dennoch machte ihn die Ruhe im Raum etwas unruhig weshalb er erstmal nach dem Essen von Sophia fragte woraufhin Waleria auch schon eine passende Antwort gab und meinte, dass es vermutlich irgendwas spanisches zum Essen gab. "Europäische Speisen sind doch mal was anderes" meinte er ruhig dazu während sie sich wieder dem Laptop widmete und er versuchte irgendwelche Beschäftigung zu finden. Es war ja nicht so als wäre ihm langweilig...er war einfach nur gewohnt gewesen all die Jahre stets auf der Hut zu sein und etwas zu machen weshalb es ihn umso schwerer fiel einfach nur ruhig sitzen zu bleiben. Einer der Gründe warum er kaum Urlaub nahm und wenn er sich einen nahm, dann um auch etwas Produktives zu machen. Aber hier sitzen und einfach abzuwarten war nicht gerade seine größte Stärke gewesen. Dies schien auch die blondhaarige mitbekommen zu haben, weshalb sie ihre Worte an ihn richtete was ihn etwas zum Schmunzeln brachte "Das Erstere klingt doch gar nicht mal schlecht" ging er auf ihr Spielchen ein doch war er dafür nun auch wirklich nicht in Stimmung gewesen. "Smalltalk? Und was genau willst du wissen?" es war auch nicht die weitere Stärke von ihm gewesen von sich selbst aus etwas zu erzählen. Streng genommen hasste er es sogar. Für ihn war es immer so gewesen: Umso weniger ein Mensch über dich etwas wusste, umso besser war es für dich selbst gewesen. Er war schon mit vielen Frauen zusammen gewesen und einige wussten auch etwas über ihn und genau die Menge die sie wussten, reichte ihm auch aber dies schien wohl ihnen nicht gereicht zu haben. Ob es bei Waleria genauso war?


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war doch nur eine 'Was-wäre-wenn-Idee', Waleria hatte doch bisher nichts davon gesagt, dass sie wirklich vor hatte sich zu stellen und damit alles aufs Spiel zu setzen, was sie bisher erarbeitet haben, es ging hier wirklich nur um den Fall, dass etwas schief laufen wird bei dem Gespräch mit Benjamin. Don übertrieb, er übertrieb maßlos und regte sich vollkommen unnötig auf, vor allem war seine Reaktion überhaupt nicht gerechtfertigt, aber Waleria atmete durch, schloss für den Moment die Augen und ließ es einfach über sich ergehen, denn sie hatte keine Lust sich jetzt hier zu streiten, es war unnötig. Es war einfach ein Punkt, in welchem sie sich nicht einig werden können.. Don durfte sich in Gefahr begeben und durfte komische Beschlüsse treffen, wenn es darum ging ihr Leben, oder ihren Hintern zu retten, aber wenn die Blondine selbst etwas tun wollte, um seinen Hintern zu retten wurde er gleich schon wütend und sauer. Ja, sie hatte den Mann schon sehr gern, wirklich gern vor allem, aber es war anstrengend, wenn er ständig meinte ihr Grenzen auferlegen zu wollen. Noch ein Mal atmete die Frau gut durch, ließ ihre Argumente und Kommentare sich in Luft auflösen, um sich lieber dem Laptop zu widmen und dort nach Benjamis E-Mail-Adresse zu suchen, wenn es denn überhaupt eine in ihrem Postfach gab.
      Don fragte nach dem Essen, kurz sprachen die beiden darüber, bevor auch Waleria bemerkte, dass es dem Mann an Beschäftigung fehlte, dass er vor allem nichts zu tun hatte. Sie schlug ihm zwei Dinge vor, die er machen könnte, das erste vor allem war mit auf sie bezogen und das Schmunzeln, welches sie auf den Lippen des Mannes erblickte ließ sie gleich selbst schmunzeln. "Ich wusste, dass du dazu nicht nein sagst", kommentierte sie frech und blickte wieder auf den Bildschirm zurück, streckte jedoch eines ihrer Beine aus, um mit dem Fuß sanft sein Knie zu berühren und über das Bein zu fahren, ein wenig ärgern wollte sie ihn, aber nur ein wenig. Waleria schlug sonst noch Smalltalk vor, auch wenn Don dieses Mal gar nicht so begeistert sprach, ein Grinsen zauberte er ihr dennoch auf die Lippen. "Beim Smalltalk geht es nicht nur darum zu erfahren, was man wissen will.. Wir können uns so etwas unterhalten.. Du kannst mir von deinen Lieblingsfächern in der Schule erzählen, oder von Freundinnen, die du vorher hattest.. Von deinen Hobbys, die du ausgeübt hattest, bevor du zu einem Workaholicer wurdest". Da wurde das Grinsen noch breiter. "Erzähl mir irgendetwas von dir, banale Sachen, nichts, was ich nicht schon in deiner Akte gelesen habe". Ups, da verriet die Frau ein wenig viel. "Oder du stellst mir irgendwelche Fragen.. Wir können uns auch gegenseitig jeweils eine Frage stellen.. Das wird dich besser ablenken, als weiterhin Löcher in die Gegend zu starren.. Und ich verspreche auch hoch und heilig auf jede Frage ehrlich und mit reinem Gewissen zu antworten". Die blauen Augen sahen nach dem Mann, sie wollten eine Reaktion sehen, es war doch eine gute Ablenkung und so konnten sie sich noch ein wenig kennenlernen.
      "Ich fange sogar an, damit du nicht nachdenken muss.. Was kannst du so gar nicht an Essen leiden?".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Dass er zu weit ging wusste er und auch Waleria bestätigte dies mit ihrer Stille nichts mehr darauf zu erwiedern. Dass er sich ständig in Gefahr begeben durfte, war für ihn deswegen klar gewesen, weil er ein Mann war. Sie konnte sich auch schützen und dies hatte sie selbst schon zu Genüge bewiesen gehabt aber bei ihm war es einfach der Trieb gewesen mit der Angst leben zu müssen jemanden zu verlieren die ihm wichtig war. Er wollte nicht nochmals auf eine Beerdigung gehen müssen mit dem Wissen nichts machen hätte zu können um genau das zu verhindern. Der Tod seiner Mutter konnte keiner verhindern. Wie denn auch? Krebs kam und tötete die Menschen wenn er schon zu weit fortgeschritten war. Aber Jack und Tony starben auf eine Weise, welche er hätte verhindern können. Es war seine Aufgabe als Leiter der Kriminalabteilung auf die anderen aufzupassen und genau solche Tode zu stoppen aber nicht immer war dies zu verhindern und dennoch gab er sich dafür immer die Schuld. Deswegen war es auch für ihn extremst schwer gewesen diese Seite auch bei Waleria abzulegen, auch wenn sie kein Mitglied seines Teams war. Nein! Sie war viel bedeutsamer gewesen.
      Als sie dann auch schon mit Ideen kam, um seine Langeweile zu unterbrechen und er auf das Erstere kein Problem hätte, spürte er im nächsten Moment auch schon wie sie ihren Fuß auf sein Knie legte um ihm damit ein wenig zu ärgern, weshalb er auch schon ihren Fuß in seine Hände nahm und anfing diesen etwas zu massieren. Ein wenig verwöhnen durfte er sie ja, oder? Schließlich hatte die blondhaarige ja auch schon ein hartes Training hinter sich gehabt, wobei sie sich wirklich bewiesen hatte. Danach kam auch schon die Sprache auf den Smalltalk zurück woraufhin sie auch schon meinte einiges aufgrund seiner Akte zu wissen. Moment! Sie hatte seine Akte gelesen? "Wie kommst du denn bitte an meine FBI Akte?" war sein Ton etwas ernster geworden. Wenn es darum ging seine Daten durchzulesen sowie all seine Fälle, außer die eine welche geschlossen war, war Dominic doch etwas heikel gewesen. Dass einige diese lasen war ihm klar gewesen aber von Leitern der unterschiedlichsten Abteilungen war jegliche Akten verschlüsselt gewesen und somit nicht für andere Behörden zugänglich gewesen. Wie war es also Waleria gelungen erstens daran zu kommen und zweitens diese zu öffnen? Und wann hatte sie das getan? Wieso wusste er nichts davon? Schließlich las er auch erst ihre, nachdem Waleria ihm diese zur Verfügung stellte und vorher nicht. Er war noch nie jemand gewesen der gleich die Akte von jemanden las, der ihm bei einem Fall half. Es kam ganz alleine aufs Vertrauen drauf an aber dies schien ja bei ihr oder der CIA wiederum anders zu laufen. Hatte sie diese auch gelesen bevor sie sich dazu entschloss zu ihm ins Büro zu kommen um nach David zu suchen oder hatte sie es erst später getan? Sich darüber aber auch den Kopf zu zerbrechen würde nichts bringen. Hatte sie noch etwas getan von was er nichts wusste? "Es gibt nichts mehr über mich zu wissen als was du eh schon gelesen hast" meinte er dazu, nahm ihren Fuß von seinem Knie, stand auf und packte seine Wasserflasche. "Ich werde eine Runde spazieren gehen. Vielleicht hast du so bessere Chancen mit Benjamin Kontakt aufzunehmen" mit diesen Worten verließ er auch schon die Wohnung, begab sich runter zum Ausgang und ging einfach mal Richtung kleines Dorf um sich hier ein wenig umzusehen. Schließlich war der Wald das Einzige gewesen, was er daweil zu Gesicht bekommen hatte sowie der Weg zu der kleinen Bäckerei und so wie es hier aussah, gab es vielleicht mehr zu sehen als was er dachte? Zum anderen tat die frische Luft gerade wirklich gut um die Gedanken erstmal abzuschalten. Was wusste Waleria alles über ihn ohne nur ein Wort darüber verloren zu haben?


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es gab einige Gründe, warum sich Waleria kälter gab, als sie wirklich war und warum sie sich ungern anderen Menschen öffnete und dieser Grund führte gerade dazu, dass Don die Wohnung wirklich verließ. Seufzend ließ die Frau ihren Kopf auf den Tisch fallen, um sich dafür zu bestrafen dämliche Scherze zu machen, dabei dachte sie wirklich nicht daran, dass der Mann jetzt so empfindlich reagieren wird. Sie hatte seine Akte nicht wirklich gelesen, hatte sich das Nötigste raus gesucht, als sie mit Don Kontakt bezüglich David aufnehmen wollte, alles andere war ihr doch total unwichtig gewesen, es war Don, der nach ihrer Akte gesucht hatte, als er sie festnehmen lassen wollte, hatte er das schon vergessen? Und da hatte er auch kein Wort drüber verloren gehabt, bis sie ihm diese selbst in die Hand gedrückt hatte. Der Mann selbst hatte einen schrägen Humor und bisher scherzten sie viel miteinander, aber genau deshalb hatte Waleria nicht gedacht, dass er gleich sofort aus der Tür raus ist, um zu spazieren.
      "Das war ein Scherz!", rief sie ihm hinterher und verstand nicht, was sein Problem jetzt war. Stand etwa was drin, was sie auf keinen Fall lesen durfte? Oder war er nur empfindlich, weil er sich nicht öffnen wollte? Was es auch immer war, es nervte Waleria wirklich sehr, vor allem aber schmerzte es in ihrer Brust, dass er jetzt einfach so gegangen war. Ein toller Rat von Sophia gewesen, sich ihm einfach ein wenig zu öffnen, das hatte die Blondine nun davon! Und Frauen sollen kompliziert sein, dabei waren es die Männer, die scheinbar mit allem ein Problem hatten. Erst motzt er sie an, weil sie über den Plan B spricht, den er unbedingt haben wollte und dieser ihm nicht passt, dann dreht er komplett durch und verlässt die Wohnung. Was war mit dem Mann nur los? Sollte Waleria am besten den Mund halten und für immer in der Wohnung bleiben, um sich ja nicht zu gefährden? Sie arbeitete Undercover mit gefährlichen Russen, was sollte ihr die CIA da schon antun? Vergaß der Mann wirklich, dass sie eine Ausbildung hatte und sich genauso gut verteidigen konnte? Es wurde ihr alles zu viel und alles zu anstrengend, genau deshalb ging Waleria keine Beziehungen ein und genau deshalb wird sie es in Zukunft nicht tun, da konnte ihr Herz noch so weich werden, wenn er ihr zulächeln wird, oder ihr ihre Füße massiert, sie wird nicht nachgeben und nicht mehr weich werden, und auch ja nicht mehr verlegt! Er wird einfach die alte Waleria bekommen, die kein Problem damit hat ihm eine Kugel zu verpassen! Okay, das war vielleicht in ihrer Wut ein wenig zu viel, aber der Rest stimmte da schon.
      Etwas genervt griff die Blondine nach den Rucksack, in welchem sie auch ihre Zigaretten fand, um den Laptop zu nehmen und sich in der Küche auf die Arbeitsplatte zu setzen, die vor dem Fenster war. Sie öffnete dieses weit, wollte die Wohnung nicht voll rauchen, das war sicherlich nicht gut für die Dame, die eigentlich hier wohnte, bevor sie sich eine der Zigaretten zwischen die Lippen steckte und anzündete. Ihr Stresskiller.. Und eine Maßnahme, um sich wenigstens ein wenig auf die eigentliche Arbeit konzentrieren zu können.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Ein Seufzer glitt über seine Lippen als er darüber nachdachte was für eine Arschaktion er da eigentlich durchzog. Er wusste, dass es gerade sowas von falsch war die Wohnung zu verlassen aber was hätte er sonst machen sollen? Was seine FBI Akte betraf war er nun mal extremst heikel gewesen. Es standen Dinge drinnen, die niemanden was angingen und dies sollte auch so bleiben. Klar, er hatte ja auch versucht ihre Akte zu lesen als er sie damals hat verhaften lassen, hat es aber dann doch bleiben lassen und erst gelesen als sie es ihm selbst anbot. Eine eigene Akte zu haben war sowas schon wie ein eigenes Tagebuch in welches jemand reinlas. Aber er vertraute Waleria und das mehr als was er sich hätte jemals vorstellen können. Warum störte es ihn dann? Oder hatte sie diese gar nicht gelesen gehabt und wollte ihn damit wieder nur ärgern? Wenn dies wirklich der Fall war, dann war das ein echt mieser Scherz von ihr gewesen. Wieder entglitt ihm ein Seufzer. Das schlechte Gefühl wollte einfach nicht aus ihm verschwinden und es würde auch nicht besonders besser als er ein Pärchen mit einer hochschwangeren Frau sah, dessen Mann ihr gerade dabei half die Stufen hochzugehen. Würden die beiden denn jemals so enden? Waleria hochschwanger mit einem Kind von ihm? Don konnte sich dabei ein amüsantes Lächeln nicht verkneifen, da diese Vorstellung zwar schön war aber er genau wusste, dass sowas nie kommen würde. Erstens waren die beiden nun wirklich keine Menschen, die Zeit für eine Familie hatten, wenn man sich deren Leben ansah und zweitens konnte er ja aus dem Gespräch mit Sophia raushören, dass Waleria ja Interesse an jemand komplett anderen hatte. Was in seinen Augen auch wiederum keinen Sinn ergab...denn schließlich kam sie ja wieder mit Vorschlägen, welche nur ein Pärchen machten und sie bot es ihm an obwohl ihre Gefühle ja für jemand anderen waren. Spielte sie nur mit ihm? Die Frau zu verstehen war selbst für ihn schon mittlerweile eine harte Nuss gewesen, dennoch musste er sich eingestehen, dass es Zeit wurde wieder zurückzukehren um sich wenigstens bei ihr zu entschuldigen. Soweit hatte er noch Anstand gehabt. Den Rest würde er ihr überlassen sobald der Fall zu Ende war. Da würden dann beide sowieso ihre eigenen Wege gehen und somit konnte Waleria auch zu den Mann gehen, deren Gefühle wirklich gehörten. Daher machte er sich nach einiger Zeit wieder auf den Rückweg zur Wohnung, blieb vor dieser noch kurz stehen um erneut einen Seufzer von sich zu lassen. Entschuldigungen waren nun wirklich nicht seine größte Stärke gewesen aber sie hatte es verdient gehabt, daher atmete der schwarzhaarigen tief ein, sperrte diese auf um sich hinein zu begeben. Dabei konnte er ein wenig vom Rauchgeruch wahrnehmen, welcher leicht in der Wohnung lag. Hatte sie etwa wieder eine Zigarette geraucht gehabt? Eines was er bei den Menschen sowieso nicht besonders mochte aber das war sie nun mal gewesen und wenn es half, dann sollte sie eine rauchen. Er fand sowas für unnötig, da es nur den Körper schadete, besonders dann wenn man ständig im Außendienst zuständig ist. "Waleria?" rief er durch die Wohnung und als er weiter reinkam erblickte er sie auch schon. "Wegen vorhin.......ich hätte nicht einfach so verschwinden sollen" dabei legte er seine Hand auf den Hinterkopf um sich dabei etwas durch die Haare zu streichen, da es ihm wirklich unangenehm war. "Ich habe überreagiert und das war falsch. Es tut mir leid" kam es jedoch ernst aus ihm heraus. Wenn er sich schon mal entschuldigte, dann richtig. Don war nicht gerade der Typ der dies machte aber wenn er schon mal einen Fehler machte, dann sah er diesen auch ein. Sie waren Menschen und diese waren auch nicht immer perfekt gewesen.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
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