[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

    • Special Agent Waleria Sobolew

      Gemeinsam duschen.. zu ihm ziehen.. in einem Bett schlafen und am Morgen den ersten Kaffee zusammen trinken.. Das waren alles so Sachen, die man in einer Beziehung tat, jedenfalls konnte sich Waleria nicht vorstellen, dass es Menschen taten, die nicht irgendwie miteinander was am Laufen hatten. Was das zwischen ihnen beiden war konnte sie nicht sagen, es war ihr zwar bekannt, was sie vielleicht für Don empfand und sie hatte vorhin erfahren, dass sie ihm wichtig war, damit wusste sie auch mehr, oder weniger, was er für sie empfand. Sollte sie das vielleicht einfach ansprechen? Sprach man einfach darüber, was man für den anderen empfand, oder ließ man es einfach in Ruhe und sah zu, wie es sich weiter entwickelte? Ob Don es vielleicht anspricht, oder war er sich seiner Sache ziemlich sicher?
      Zu viele Fragen, zu wenige Antworten, aber es gab auch niemanden, den Waleria darüber hätte fragen können. Sie entschloss sich es zu belassen, es einfach abzuwarten, bis sie sicher genug war und sie beide nicht mehr die Sorge haben mussten draußen erschossen, oder entführt zu werden. Vielleicht könnte es dann wirklich etwas aus ihnen beiden werden, sie könnten sich ein wenig besser kennen lernen, vielleicht mal ausgehen, was trinken gehen. Doch erst widmete sich die Frau dem Essen zu, wollte den Tisch decken, den Auflauf, der wirklich wahnsinnig gut roch, auf den Tellern verteilen, aber Don kam ihr dazwischen, er wollte es machen, befahl ihr sich schon mal hinzusetzen. Mit einem Schmunzeln auf den Lippen tat die Frau das auch, räumte ihren Laptop vom Esstisch zur Seite, um Platz für die beiden zu schaffen. Das Essen wurde ihr serviert, der Mann spielte auch schon gleich einen Kellner, womit er ihr ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Es war albern, es war wirklich albern, aber der Mann schaffte es mit so simplen Sachen ihr ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, er schaffte es so einfach ihr Herz zum schmelzen zu bringen und er bereitete ihr immer wieder dieses angenehme Kribbeln im Bauch. Schade nur, dass er sich etwas angezogen hatte, so mit nur einem Handtuch um die Hüften gefiel er ihr schon ein wenig mehr, aber nur ein klein wenig.
      "Mir reicht Wasser, vielen Dank", antwortete sie ihm und lächelte noch breiter, ehe sie ihm nach sah, als er wieder in der Küche verschwand. "Außer es gibt etwas süßes.. Saft, oder so.. Dann nehme ich auch das". Das würde ihr auch gut tun, ihren Zuckerspiegel ein wenig heben, sie nicht mehr so träge machen, auch wenn es schon langsam dunkler wurde, die Sonne ging unter, es wurde langsam Abend. Ob Don sich einfach so neben sie ins Bett legen wird? Oder wird er wieder davon sprechen, auf dem Sofa zu schlafen? Seine spätere Wahl könnte ihr vielleicht ein klein wenig davon verraten, wie sie nun zueinander standen.. "Ich finde die Wohnung irgendwie ganz süß", fing Waleria aber ein anderes Thema an. "Ich würde gerne sagen, dass es mich an meine eigene Großmutter erinnert, aber ich habe keine.. Oder kenne sie einfach nur nicht". Die Verzierungen, die Stickereien, es war alles schon süß und vor allem wohnlich, es sah so aus, wie in den spanischen Dörfern, in welchen die Blondine schon einmal gewesen ist.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Auch wenn es super albern für andere war und er sich vielleicht genauso fühlte, so wollte der schwarzhaarige ihr zumindest ein Lächeln auf die Lippen zaubern. In letzter Zeit hatten sie eh schon beide genug Sorgen gehabt und mussten zusehen irgendwie zu überleben auch wenn e Momente dazwischen gab, die beide sichtlich genießen durften. Aber nichts desto trotz lag die Prozenthöhe auf 85% wenn es darum ging am Leben zu bleiben. Zuerst die Problematik mit seinem Bruder, dann wurde auch sie noch zusätzlich entführt, dann verschwand Waleria für gute 4 Wochen und danach kam sie zurück mit der Meldung, dass Adam und Larcksen verhaftet wurde. Wann machte ihr Job eigentlich mal Pause? Klar, er brauchte am Wenigsten darüber reden, denn immer wenn er sich vornahm vielleicht mal ein oder zwei Tage frei zu nehmen, wurde er schon zu einem nächsten Fall gerufen. Mörder und Leichen machten halt auch nie Pause.
      Nachdem sie sich für Wasser oder einen süßlichen Saft entschied, begab er sich zurück in die Küche um nach einen der Dinge zu suchen wobei Wasser nicht besonders schwer war zu finden. Schließlich kam dies ja aus der Wasserleitung aber von Saft war eher weniger was zu finden gewesen. Hatte die alte Frau, welche hier lebte, denn rein gar nichts hier? Don wollte schon aufgeben zu suchen und ihr ein Wasser geben als im letzten Regal dann doch ein Süßsaft vorhanden war, den man mit Wasser verdünnen musste. Daher holte er zwei Gläser aus dem Regal, gab jeweils ein klein wenig davon hinein bevor schon Wasser dazu kam und der Agent mit den beiden zurück zu ihr kam und es auf den Tisch stellte. "Ich hoffe, es schmeckt" dabei griff er sich etwas verlegen an den Kopf, da er nicht wusste wie süß Waleria diesen gerne trank. Das Einzige was er sich mal merken konnte war, dass Waleria ihren Kaffee schwarz trank, nachdem er ihr diesen schon zum 5ten Mal, wenn nicht mehr, brachte.
      "Na dann guten Appettit" meinte er noch bevor er schon die die Gabel zum ersten Mal ins Essen stoch um davon ein klein wenig zu kosten. Was genau ihnen zubereitet wurde, wusste er nicht aber es schmeckte dennoch wirklich gut. Wenn nicht sogar das erste gute Essen nach Tagen was ihm zwischen die Zähne kam. Hatten sie gestern überhaupt was gegessen? Wenn er darüber so nachdachte, konnte er es selbst nicht mehr sagen. Wann hatte er eigentlich zuletzt bei seiner Familie gegessen? Weiter kam er mit dem Denken nicht, da Waleria wieder das Wort ergriff und meinte, dass die Wohnung süß sei. Dabei wandte er selbst seine Augen kurz durch die Räume und musste dabei etwas Lächeln. Stimmt! Der Stil hatte defintiv was von einer Großmutter. "Soweit ich mich erinnere, war das Haus meiner Großeltern ähnlich alt eingerichtet gewesen" sprach er nach einer kurzen Weile von sich "Ist nur mehr eine Frage der Zeit wann mein Vater anfängt unser Haus so einzurichten" dabei konnte er sich einen kurzen Lacher nicht verkneifen. Aber da David schließlich bei ihm wohnte und vor 2 Jahren das Haus gekauft hatte, da es sich mit der Pension seines Dad's nicht mehr ausging, glaubte Don eher weniger daran, dass es mal soweit kommen wird. Eher wird Amira zu ihnen ziehen und somit die beiden eine kleine Familie gründen. Ob er auch jemals soweit sein wird? Don wünschte sich sowas natürlich aber mit seinem Job kombiniert war es einfach viel zu gefährlich gewesen. "Was für einen Film möchtest du dir dann ansehen? Schon einen im Kopf?" wechselte er so das Thema bevor er weiter an dem Essen speiste. Ihm war es eigentlich egal gewesen, da er heute für alles offen war. Hauptsache sie konnten sich einmal entspannen ohne Angst zu haben gleich erschossen zu werden.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es gab tatsächlich einen Saft, da war die Frau wieder am lächeln, sie freute sich innerlich sehr, dass es etwas süßes geben wird. Sie bedankte sich kurz, mit einem Nicken und einem Lächeln, wartete noch einen Moment, bis sich Don zu ihr an den Tisch gesetzt hatte, um nach ihrer Gabel zu greifen und das Essen zu probieren. Es war wirklich gut, es war gut gewürzt und der Käse oben drauf war knusprig. Was es genau war konnte die Frau nicht sagen, aber sie schmeckte Gemüse heraus, Tomaten und auch Nudeln waren zu finden, es war eine Art Lasagne mit Sicherheit, aber auch wenn sie keinen Hunger hatte, es schmeckte so gut, dass sie bereit war ihren Magen damit zu füllen, um nicht wieder das abzunehmen, was sie gerade innerhalb der vier Wochen zugenommen hatte. "Guten Appetit", wünschte auch Waleria und musterte den Mann kurz, um einzuschätzen, ob es ihm auch schmeckte, oder nicht. Sie sprach dann die Einrichtung an, merkte an, dass es sie vielleicht an eine Großmutter erinnerte, die sie nicht hatte, was der Agent aber bezeugen konnte, bevor er davon sprach, dass es vielleicht bei seinem Vater bald so weit sein würde. Die Blondine schmunzelte. "Na, ich weiß nicht, ich glaube, er steht nicht so auf Stickereien", gab sie ihre Meinung dazu und zuckte mit den Schultern. "Er wirkt nicht so". Er wirkt vor allem noch nicht alt, aber das konnte immer täuschen.
      Don wechselte das Thema, er fragte nach dem Film, welchen sie sich angucken wollten, da blickten die blauen Augen nach ihn, um sich die nächste Portion auf der Gabel in den Mund zu schieben. Waleria kaute, sie wartete mit ihrer Antwort, um mit leerem Mund erst zu antworten. "Ist unwichtig, Hauptsache wir kommen einfach nur etwas runter", sprach sie und zuckte mit den Schultern, ehe die Frau nach dem Glas mit dem Saft griff. Es war anders, als die Säfte, die sie normalerweise trank, aber es war etwas süßliches, wie sie es haben wollte. "Wir können einfach gucken, was im Fernsehen läuft.. Vielleicht gibt es da was interessantes". Das war nur ein Vorschlag, wenn Don einen besseren hätte, konnte er natürlich darüber sprechen, das war nicht verboten.
      Waleria schenkte dem Mann noch ein Lächeln, ehe sie sich wieder dem Essen widmete, weiter aß, es schmeckte zu gut, um einfach die Hälfte stehen zu lassen. "Ich kann uns auch mit Sicherheit Bier besorgen.. Oder Wein, wenn du magst". Da grinste sie ein wenig frech, der Alkohol machte die beiden ein wenig.. offener, wobei sie auch scheinbar die letzte Nacht kein Problem damit hatten auch ohne übereinander her zu fallen, wie ausgehungerte Hunde, die einen Knochen vorgesetzt bekamen. Es kribbelte bei der Erinnerung daran, es kribbelte noch mehr, wenn sie daran dachte, wie gut es gewesen ist, aber vielleicht sollte sie nicht während des Essens daran denken, vielleicht sollte sie sich einfach konzentrieren und den Teller leeren. Ihr wurde es langsam innerlich warm, die Erinnerungen haben einiges andere ausgelöst, aber Waleria wollte sich nichts anmerken lassen.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Es hatte etwas von einem italienischen oder spanischen Gericht gehabt. Welches es aber genau war konnte nicht mal er selbst sagen. Er war nicht gerade jemand gewesen der gerne in diese Länder flog aber wenn es seine Begleitung unbedingt wollte, würde er es natürlich nicht ausschlagen. Umso mehr man von der Welt sah, umso besser war es doch gewesen, oder? Daher speiste er weiter als das Gespräch zu der Einrichtigung der Wohnung kam und beide ihre Großeltern erwähnten wobei Waleria nicht mal ihre kannte. Don wuchs mit seinen auf, bis beide aufgrund ihres Alters verstarben. Richtig viel hatte er, umso älter er selbst wurde, nicht mehr gehabt, da es ja für Teeanger und deren Pubertät eher uncool war mit alten Leuten abzuhängen. Aber als er dann schließlich auch erwachsener wurde und nach Quantico zog, war der Kontakt sowieso zu allen Leuten, die ihm etwas bedeuteten, abgebrochen gewesen. In dieser Zeit fühlte er sich einfach nur verraten, da ihn keiner dabei unterstützte ein FBI Agent zu werden. Klar, niemand ist gerade begeistert wenn man hört, was der eigene Sohn für einen Berufsweg einschlug aber dennoch war er einfach jemand gewesen, welcher der Stadt helfen wollte und so war es doch ein guter Weg. Daher hatte er auch bis zu ihrem Tod keinerlei Kontakt mehr zu ihnen gehabt. Irgendwie bereute es der schwarzhaarige aber die Zeit war nunmal nicht mehr zum zurückdrehen. Ein kleines Lächeln glitt über seine Lippen als die blondhaarige ihm gegenüber meinte, dass sein Vater eher weniger auf Strickerein stand. "Ach ich denke von der Schwiegertochter lässt er sich sowas nicht abschlagen" gab er scherzend dazu wobei es aber nicht direkt auf sie gemeint war. Don wusste, dass David und Amira schon lange zusammen waren somit konnte es ja auch sein, dass bei den beiden mal die Hochzeitsglocken läuteten?
      Nachdem er nach dem passenden Film fragte, war es ihr eigentlich egal gewesen solange sich die beiden etwas entspannen konnten. Da sprach er nicht groß dagegen, da ihm die Auswahl auch ziemlich egal war. So wie beide sowieso drauf waren, würden sie vermutlich vor Erschöpfung nicht mal mehr das Ende mitbekommen bevor sie einschlafen würden. Apropo schlafen. Würden sich beide einfach gemeinsam ins Bett legen wie ein normales Pärchen oder sollte er wieder vorschlagen das Sofa zu benutzen? Nach dem Streit von heute Nachmittag war Don das erste Mal doch unsicher gewesen was diesmal die richtige Entscheidung war. "Normales Fernsehrprogramm klingt gut. Vielleicht gibt es ja was spannendes zu sehen" meinte er noch dazu als er sich dem Essen widmete, dies aber nicht lange anhielt da der Blick zurück auf die junge Dame ging. Bier oder Wein? "Sagte Sophia nicht, dass sie einkaufen gehen wollte? Da könnten wir doch mitgehen?" schlug er vor wobei er selbst auf die Uhr blickte und merkte, dass es schon recht spät im Gegensatz zu vorher war. Ob sie schon ohne ihnen gegangen war? "Ansonsten besorgen wir es halt für Morgen" dabei zuckte er kurz mit den Schultern als er fertig speiste und sich zufrieden in den Stuhl zurücklehnte um einen Schluck von seinem Saft zu machen. Wenn er ehrlich war, war es seit seiner Kindheit das erste Mal wieder gewesen, dass er solch einen süßlichen Saft trank. Ansonsten war eher Bier, Kaffee, reichlich viel Kaffee, Wasser oder einfaches Sprudelwasser in seinem Glas gewesen. Zum anderen wusste er aber auch selbst wie es zwischen den beiden immer ausging wenn sie Alkohol im Blutspiegel hatten was ihn keineswegs davon abneigte, denn schließlich hatten sie es in der letzten nacht auch ohne diesem geschafft, aber vielleicht war es einfach gut nur die Ruhe zu genießen und entspannt einzuschlafen.
      Nachdem beide mit dem Essen fertig waren, nahm er die Teller und brachte diese erstmal in die Küche um sie auch gleich abzuwaschen. Wenn ihnen schon eine Wohnung zur Verfügung gestellt wurde, dann wollte Don diese nicht als Mühlhalde oder sowas hinterlassen. Danach wurde dann auch noch die Auflaufform mit dem Rest in den Kühlschrank geräumt um für Morgen noch etwas zu haben bevor der Tisch noch geputzt wurde. Anschließend begab er sich mit den Gläsern aufs Sofa um nach der Fernbedienung zu greifen und durch die Sender zu sappen, nachdem das Gerät eingeschalten wurde, doch fand er nicht wirklich was passendes. Das Programm war heute eher fad gewesen. Nicht mal einen spannenden Actionfilm gab es. Eher entweder Romantikfilme oder irgendwelche Dokumentationen. "Hier" dabei übergab er ihr die Fernbedienung, da es ihm somit egal war, was sie sich anschauten und überließ ihr somit die Auswahl. Vielleicht hat sie ja was gesehen, was sie interessierte. Währenddessen lehnte er sich etwas mehr ans Eck um es sich ein wenig bequemer zu machen und legte dabei komplett autoamtisch und unterbewusst einen Arm um die blondhaarige, so als wäre es das Normalste auf der Welt, dass die beiden so hier saßen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Den Kommentar mit der Schwiegertochter verstand Waleria nicht ganz, jedenfalls wusste sie nicht, was damit wirklich gemeint war. Meinte Don gerade Scherzhaft, dass sie damit gemeint war? Oder war es eine Anspielung darauf, was der Mann sich wünschte, was die beiden möglicherweise sein könnten? Sie kommentierte es selbst nicht, schwieg und dachte noch einmal darüber nach, was sie nun wirklich gemeinsam waren. Ein Paar? Ein klein wenig benahmen sie sich so, aber wurde man normalerweise nicht gefragt? Sollte er ihr nicht einen Zettel zukommen lassen, auf welchem sie ankreuzen könnte, ob sie mit ihm zusammen sein wollte, oder nicht? Sie aßen einfach weiter, sprachen vor allem auch darüber, was sie beide gucken wollten, worauf die Blondine Lust hatte, sie antwortete und widmete sich weiter ihrem Essen zu. Sie fragte auch gleich nach Bier und Wein, um einen entspannten Abend miteinander zu haben, da kam der Vorschlag des Mannes mit Sophia mit einkaufen zu gehen, ein guter Vorschlag, aber sie war mit Sicherheit schon los und Waleria war sich nicht sicher, wo sie hier hin gegangen ist. "Wir können auch morgen einfach los gehen", da zuckte sie mit den Schultern und leerte den Teller, der Magen war wirklich gut voll, das Essen war gut gewesen und der Saft war ein sehr guter Nachtisch, auch wenn ihr anderes auch einfallen würde, was zu einem Nachtisch dazu zählen könnte.
      Don hatte den Tisch mehr, oder weniger gedeckt, da wollte die Frau gerne das Abräumen übernehmen, aber auch das übernahm Don für sich und stellte sich gleich auch schon in die Küche, um abzuwaschen. Grinsend hatte sich die Frau an den Türrahmen zur Küche angelehnt, um den Agent dabei zu mustern, wie heiß er doch dabei aussah, wie er den Abwasch machte. Sie biss sich auf die Lippe, kreuzte die Arme vor der Brust, würde er auch so sein, wenn sie sich wirklich dazu entschließen wird mit ihm zusammen zu ziehen, um jedes Mal gemeinsam zu duschen? Das wurde immer besser und sie eigentlich immer mehr von der Idee überzeugter. "Womit habe ich das jetzt verdient?", fragte sie und musste ein klein wenig grinsen. "Wobei ich schon auf Männer stehe, die so eine gute Figur in der Küche machen.. Kann man dich buchen?". Das Flirten fiel ihr leicht, es fiel ihr leichter, als sich über einige andere Dinge zu unterhalten, aber lange hatte es nicht mehr gebraucht, da saßen sie beide auf der Couch und Don sprang durch die Kanäle, um etwas zu finden, was sie beide gucken könnten. Es gab seiner Meinung nach nichts interessantes, er gab ihr die Fernbedienung in die Hand, damit sie nach dem Programm gucken konnte, sein Arm legte sich um sie, es löste wieder dieses Kribbeln aus.. Wie automatisch lehnte sich Waleria an ihn, legte ihren Kopf auf die Brust des Mannes, als würde das einfach dazu gehören, als würde es normal sein. Ein sachtes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, es fiel ihr auf, dass sie es getan hatte, sie kommentierte es nicht, legte noch ihren Arm mit der Fernbedienung um den Mann, um vielleicht etwas zu finden, was sie gucken konnten. Es lief nichts, jedenfalls nichts, was sie ansprach, es könnte doch auch andere Möglichkeiten der Ablenkung geben, oder nicht? Don war vorhin doch noch sauer auf sie, war er das noch immer?
      Die Frau fand etwas erträgliches, eine Komödie, die gleich in wenigen Minuten nach der Kriminallserie laufen sollte. "Besser, als diese schnulzigen Romanzen", kommentierte sie dazu und lehnte sich kurz nach vorne, um die Fernbedienung auf dem Tisch abzulegen, ehe sie sich wieder zurück zu Don legte und ihren Kopf wieder auf seiner Brust ablegte.

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    • Special Agent Dominic Walker

      Don war es selbst nicht entgangen, dass Waleria auf sein Kommentar hin mit der Schwiegertochter kein Wort mehr darauf erwiederte. Hatte sie es etwa falsch verstanden? Andererseits wollte er damit jetzt nicht unbedingt ausdrücken, dass sie jetzt für immer und ewig zusammen bleiben mussten, auch wenn das ein Gedanke war, mit dem sich Don anfreunden konnte, aber man konnte ja nie wissen was noch alles in Zukunft kommen würde. Schließlich gaben beide ja von Anfang an zu keine großen Beziehungstypen zu sein. Besonders Don nicht, da es bei ihm oft mit Vertrauensporbleme scheiterte sowie sich nicht öffnen konnte und auf sowas stand nun wirklich niemand. Warum war Waleria also noch bei ihm?
      Nachdem anschließend dann noch der EInkaufsplan für morgen besprochen wurde, aßen beide fertig sodass Don anschließend den Tisch räumen konnte sowie die Teller auch gleich abwusch. Wenn sie schon Gäste bei jemanden waren, wollte er wenigstens keinen Müll hinterlassen. Daher machte er sich gleich an die Arbeit wobei er vom Augenwinkel aus erkennen konnte wie Waleria am Türrahmen stand um diesen ebenfalls zu beobachten. "Stimmt. Eigentlich müsstest du hier stehen und abwaschen" grinste er frech zurück während er den letzten Teller zur Seite stellte zum abtrocknen und das Trockentuch über seine Schultern legte um dann zu ihr zu gehen "Mein Terminplaner ist voll aber wenn Sie mir einen guten Grund geben, kann ich Sie ja vielleicht noch dazwischen schieben" sanft legte er dabei seinen Arm selbst auf den Türrahmen während die andere unter ihr Kinn landete um ihr Gesicht zu ihm nach oben zu heben "Ich bin aber nicht billig" hauchte er ihr leise zu und gab ihr noch einen sanften Kuss auf die Wange bevor er wieder frech grinsen musste, das Tuch zurückhing, wo es vorher lag um sich gleich darauf ihre Hand zu nehmen und gemeinsam aufs Sofa zu legen. Don switchte durch jeden kanal durch, doch gab es heute wirklich nichts Gutes im Programm was ihn interessieren konnte weshalb er Waleria gleich die Fernbedienung weitergab sodass sie vielleicht was finden konnte. Romanzefilme und Dokumentationen waren nunmal nicht sein Ding gewesen und die einzige Serie welche am Laufen war, war eine Krimiserie. Früher schaute er sowas total gerne an und war fasziniert von deren Ermittlungen gewesen doch seitdem er den Job selber machte, merkte er erst wie falsch es gedreht wurde und fand es einfach nur mehr lächerlich. Als Waleria dann schließlich durchschaute und bei der Krimiserie hängen blieb, wollte er zwar was sagen, aber beließ es bei sich, da er nicht wieder einen Streit mit ihr anfangen wollte. Der von heute Nachmittag hatte ihn schon vollkommend gereicht gehabt und auf eine zweite Runde war er nun wirklich nicht scharf gewesen. Doch als diese dann die Spur von dem Täter fanden und zur Adresse fuhren und einfach so reinstürmten ohne das Haus erstmal von außen zu sichern sowie auch die Typen ohne jeglichen Widerstand festgenommen wurden, konnte er sich einen leichten Seufzer nicht verkneifen. "Echt jetzt? Das wars? Keine Schießerei? Keine Sicherung bevor man reinstürmt? Wer hat den das Drehbuch geschrieben? George Washington?" kam es sakastisch aus ihm heraus "Wenn das immer so einfach wäre, würde man doch keine Bundesbehörde benötigen. Dann kann die Polizei ja gleich alles alleine erledigen" meinte er dann noch dazu und war froh als die Serie endlich zu Ende war. "Früher fand ich die echt klasse aber seitdem ich selbst weiß wie sowas in der Realität abläuft, ist es einfach nur noch schwachsinn" gab Don noch seine ehrliche Meinung dazu und war froh als das eine Komödie startete. Diese kannte er zwar schon vom Titel her aber dennoch musste er zugeben, dass es immer wieder ein witziger Film war. Draußen wurde es mit der Weile immer dunkler dunkler weshalb er sanft wieder über ihren Arm strich und als er merkte langsam müde zu werden sich auch über die Augen strich. Leicht beugte er sich auch nach vorne um zu sehen ob Waleria überhaupt noch munter war. Wenn nicht, würde er natürlich ihr zu Liebe sitzen bleiben und im Notfall auch am Sofa schlafen doch andererseits wäre das Bett doch bequemer dennoch wollte er sie nicht aufwecken.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Manche Ihrer Flirtereien blieben fast schon unerwidert, was Waleria dazu trieb nur noch weiter zu machen, um dem Mann etwas zu entlocken, wenn er dann aber bereit dazu war etwas zu erwidern ließ es gleich ihren ganzen Körper kribbeln. Sie war ein wenig frech gewesen, als sie den Mann in der Küche beim Abwasch musterte, aber dieses Mal ging er auf ihr Spielchen ein und alleine die Art, wie er sie ansah, während er auf sie zu ging jagte der Blondine eine Gänsehaut ein. Ihre Augen musterten sein Gesicht, versuchten sich auf einen Punkt zu konzentrieren, aber es gab zu viel, was sie gern sah, es gab zu viele Möglichkeiten. Waleria musste sich letztendlich nicht entscheiden, denn der sanfte Kuss auf die Wange brachte ihre Gedanken zum still stehen und ihre Knie dazu, weich wie Butter zu werden. "Machen Sie sich um die Bezahlung keine Sorgen", grinste sie ein klein wenig frech, es fühlte sich so ganz natürlich an hier zusammen zu stehen und ein klein wenig rumzualbern, auch wenn ihr Körper sich scheinbar an so etwas noch nicht gewöhnen konnte, nach den Reaktionen her zu sehen.
      Die Frau ließ sich mit ziehen, um es sich gemütlich auf dem Sofa zu machen. Als wäre es selbstverständlich hatte sie dabei ihren Kopf auf die Brust des Agents gelegt und sich dazu entschieden die letzten Minuten der Krimiserie zu sehen, um die Komödie danach zu sehen. Ob es jetzt Don störte, oder nicht wusste sie nicht, er hatte es nicht kommentiert, hätte er etwas gesagt wäre Waleria auch, dazu bereit etwas anderes an zu machen, sie hatte sich nur für das kleinere Übel entschieden, aber nach den Kommentaren des Mannes zu beurteilen war es die falsche Entscheidung. Sie schmunzelte ein wenig, als Don sich ein klein wenig über den Ausgang der Serie aufregte. Es brachte die Blondine zum Schmunzeln, ehe sie ihren Kopf drehte, um von unten zu dem Mann zu sehen. "Falls du also aus dem FBI raus willst, könntest du eigentlich Drehbuchautor werden und diese Serien mehr an die Realität bringen", schlug sie ihm vor, wollte ihn aber auch ein klein wenig ärgern. "Ich finde es dann aber wirklich unfair, dass die Jungs weniger verdienen, als du.. Ich meine, die selbe Arbeit machen sie ja scheinbar". Ihr Grinsen konnte nur auf einen Scherz deuten, Waleria war sich immerhin dessen bewusst, was für eine Arbeit Don mit seinen Team leistete und dafür war sie dankbar.
      Die Komödie war eine gute Auswahl gewesen, es war ganz nett und zauberte der Frau immer wieder kleine Schmunzler auf ihre Lippen. Während es draußen immer dunkler war merkte sie, dass die Müdigkeit auch langsam zu ihr durch drang. Gegähnt hatte sie ein paar Mal, hatte zwischendurch die Augen für einen Moment geschlossen und als sie merkte, dass Don nach ihr blickte, öffnete sie diese wieder, um zu ihm zu sehen. "Wollen wir ins Bett?", fragte sie auch schon, im diesem Zustand würde sie sicherlich schlafen wie ein Baby, vor allem, wenn sich Don mit ihr hin legen würde. Er sah müde aus, die Chancen standen gut und wenn er jetzt anfangen sollte vom Sofa zu sprechen und getrennten Schlafen, würde sie ihn einfach mit sich zerren. Ihre Augen blickten zu seinen, um sie für einen Moment zu mustern, sie blickten zu seinen Lippen und lange zögerte sie nicht, um sich vor zu lehnen und dem Mann einen sanften Kuss auf die Lippen zu geben, um ihn vielleicht auch davon zu überzeugen mit ihr mitzukommen. "Schlaf wird uns gut tun", lächelte sie ihm auch schon zu und erhob sich sanft von ihm, um sich zu strecken.
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    • Special Agent Dominic Walker

      "Will ich doch hoffen, ansonsten muss ich andere Geschütze auffahren um an meine Bezahlung zu kommen. Und die werden Ihnen ganz sicher nicht gefallen" hauchte er ihr noch mit einem verführerischen Ton ins Ohr bevor sich beide schließlich zum Sofa bewegten um es sich dort ein wenig bequemer zu machen. Im Programm spielte es für ihn nichts interessantes weshalb er Waleria den Sender aussuchen ließ was er aber auch gleich wieder bereute als sie zu einer Krimiserie hinschaltete, die eine Verhaftung von 08/15 durchführten. Wenn dies im realen Leben auch so wäre, dann würden jeden Tag 3 Agent's mindestens drauf gehen und dann wäre das FBI mehr mit Beerdigungen als mit Festnahmen beschäftigt. Daher konnte sich der schwarzhaarige dazu auch seine Kommentare nicht für sich belassen weshalb er diese laut aussprach. Aber auch da ließ es sich die blondhaarige nicht nehmen um ihn ein wenig damit zu ärgern. Anscheinend fand sie es etwas amüsant wie er sich darüber aufregte aber das war auch berechtigt gewesen. Heutzutage würde solch ein Vorgehen doch nie funktionieren. "Ich weiß nicht mal ob bei der Serie noch was zu retten ist" kam es sakastisch aber dennoch auch mit einem leichten Lächeln aus ihm heraus. Leicht wuschelte er ihr durch die Haare, da er es sich in ihrer Position nun wirklich nicht verkneifen konnte während er die weiteren Worte von der Agentin horchte "dafür stelle ich aber alles richtig, somit darf ich ruhig mehr verdienen" grinste er frech vor sich her bevor sich beide der anschließenden Komödie wandten. Sie war recht witzig gewesen und es gab auch ein paar Stellen, welche den schwarzhaarigen immer wieder zum Lächeln brachten aber mit der Zeit merkte er selbst wie dunkel es draußen sowie wie müde er eigentlich geworden ist. Da sich Waleria schon seit einiger Zeit nicht mehr wirklich bewegt hatte, schaute er zur Sicherheit langsam nach ob diese nicht doch bereits eingeschlafen war, versuchte sie aber nicht zu wecken. Don hatte kein Problem in dieser Position zu bleiben, sodass sie weiterschlafen würde, doch wusste er aber auch, dass es ihm morgen sicher sein Rücken dafür bedanken wird. "Entschuldige, ich wollte dich nicht wecken" meinte er leise als er merkte, wie sie die Augen öffnete als er nach ihr blickte. "Gute Idee" ging er auf ihre Frage darauf ein und lächelte ihr noch etwas sanft zu bevor sie sich dazu schließ ihm einen Kuss zu geben was ihn doch einerseits gerade überraschte aber andererseits erwiederte er diesen zärtlich. Nachdem sie sich anschließend erhob um sich zu streckten, nutzte er ebenfalls kurz diesen Moment da er merkte wie steif diese Position seinen Körper nicht machte, drehte gleich danach den Fernsehr ab, stand auf, sah nochmals zur Sicherheit nach ob die Türe eh zugesperrt war, da er nicht gerade auf Hausgäste in der Nacht scharf war um sich dann ins Schlafzimmer aufzumachen. Das Shirt sowie die Jogginghose landeten auf dem Stuhl, welcher im Eck stand, sodass Don sich nur mehr mit der Boxershort in das Bett legte und sich etwas zu Waleria's Seite legte, welche anscheinend schon wieder eingeschlafen war, achtete aber darauf, dass sie selbst noch genug Platz hatte. Ein sanftes Lächeln glitt wieder über seine Lippen als er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich bevor er schließlich selbst einschlief.
      Am nächsten Morgen wachte Don ziemlich früh auf und als sein Blick auf die Uhr ging, merkte er, dass es erst 06.00 Uhr Morgens gewesen war. Die Vögeln zwitscherten draußen bereits und auch Kindergeschrei war zu hören. Für einen kurzen Moment musste er seine Gedanken ordnen, als ihm die Umgebung fremd vorkam und erinnerte sich gleich, dass sie ja gestern ins Dorf von einer Sophia und Tobias gekommen waren die ihnen Unterschlupf gewehrten. Leicht strich er sich über die Augen, streckte sich und sah nach der blondhaarigen, welche immernoch friedlich schließ, gab ihr einen sanften guten Morgen Kuss auf die Stirn und bewegte sich langsam aus dem Bett mit der Vorsicht aber sie nicht zu wecken. Danach packte er sich schon seine Jogginghose, zog diese an, verließ das Schlafzimmer, schloss aber hinter sich die Türe und sah in der Küche nach Frühstück. Zu seinem Pech war auch da außer Kaffee nichts vorhanden gewesen. Gab es hier überhaupt etwas wo er was holen gehen konnte? Kurz sah er sich noch in den Regalen um, fand jedoch nichts, weshalb er zurück ins Schlafzimmer kam, leise seine Klamotten von gestern holte sowie seine Börse, die Türe wieder schloss und sich im Wohnzimmer anzog bevor er anschließend die Wohnung verließ. Unten angekommen, hielt er erstmal die Hand vor die Augen da die Sonne in den frühen Morgenstunden doch etwas in den Augen schmerzte als gerade Sophia bei ihm vorbeiging. "Guten Morgen....ähm Sophia, richtig?" kam es etwas verschlafen aus ihm heraus. Richtig munter war Don nicht gewesen und schon gar kein Morgenmensch gewesen aber durch seinen Job hatte er sowas wie schon einen inneren Wecker gehabt, der ihn sozusagen dazu zwang so früh aufzustehen. "Sag mal, habt ihr irgendwo einen Laden oder Bäckerei oder sowas wo ich was zum frühstücken holen kann?" wollte er von ihr wissen und als sie ihm alles beschrieb, bedankte er sich noch und begab sich schon dorthin um ein klein wenig Gebäck zu holen bevor er anschließend zurück in die Wohnung kam, leise aufsperrte sodass er Waleria damit nicht weckte, sollte sie nicht bereits schon munter sein.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie hatte sich die Leggings wieder ausgezogen, um mit dem Shirt und ihrer Wäsche ins Bett zu klettern, welches relativ kalt, aber dennoch gemütlich war. Don legte sich zu ihr, er kam ihr näher, selbst die Haarsträhne, die er ihr aus dem Gesicht wich merkte sie noch, aber es fühlte sich zu gut an, um einfach den Moment zu zerstören und irgendetwas zu sagen. Der Kuss auf die Stirn zauberte ihr ein Lächeln, kaum hatte sich der Mann gemütlich hingelegt und nach einer Weile war Waleria näher an ihn gerückt, um sich an ihn ran zu kuscheln und die Wärme zu genießen, die seine nackte Haut ausstrahlte. So konnte sie jede Nacht schlafen, so wusste sie auch, dass sie kein Alptraum heim suchen wird und so wusste Waleria auch, dass sie glücklich die Nacht verbringen wird. Es war verrückt, wie abhängig man von jemanden werden konnte, wie sehr man an jemanden gebunden war, ohne wirklich zu bemerken, wann das passiert sein soll. Don hatte einen besonderen Platz bei ihr eingenommen, wie er das getan und wann er das getan hatte wusste sie selbst nicht, aber es war passiert und vielleicht sollte sie langsam anfangen damit zu leben und sich nicht dagegen zu wehren, oder es zu hinterfragen.
      Am Morgen hatte die Frau kurz ihre Augen aufgemacht, es war sehr früh, es war gerade erst die Sonne am aufgehen, da beschloss sie sich auf die andere Seite zu Don zu drehen und die Augen für einen weiteren Moment zu schließen, es lohnte sich noch gar nicht schon aufzustehen, es war noch viel zu früh dafür. Waleria schlief tatsächlich noch einmal ein, sie war eingenickt, hatte es aber erst mitbekommen, als Don ihr einen Kuss auf die Stirn drückte und das Zimmer verließ. Kurz hörte sie hin, ob sie sich Sorgen machen sollte, aber es schien alles in Ordnung zu sein, jedenfalls bestand dieser Gedanke, bis der Mann ein zweites Mal ins Zimmer kam, was mit nahm und anschließend die Haustür zu hören war. Ein wenig verwirrt öffnete Waleria wieder ihre Augen, um einen Moment zu warten, um zu hören, ob sie den Grund dafür heraus bekommt, aber in den nächsten Minuten passierte nichts und so erhob sie sich aus dem Bett, um nachzusehen. Ein wenig Angst übernahm sie, der Gedanke, der Agent könnte sie hier alleine zurück lassen ließ sie nicht los, dabei dachte sie nicht, dass er das machen würde, weil er sie nicht an der Backe haben wollte, sondern weil er vielleicht einen Plan verfolgte und diesen durch ziehen wollte.. Doch kaum im Wohnzimmer angekommen ließ der Gedanke sie auch wieder los, denn es stand und lag alles so, wie sie gestern Abend das Zimmer verlassen hatten. Die Waffen waren noch da, ihr Laptop.. Wollte der Mann vielleicht Frühstück holen? Oder hatte er etwas anderes vor?
      Letztendlich wusste die Blondine es nicht, sie nahm sich aber vor abzuwarten, nicht in Panik zu verfallen und so lief sie erst einmal ins Bad, um sich frisch zu machen, bevor sie in der Küche das Wasser für den Kaffee einsetzte. Filterkaffee hatte sie schon Ewigkeiten keinen gemacht, hatte sonst immer eine Kaffeemaschine zuhause gehabt, aber nachdem sie mehrmals nach gedacht hatte, hatte sie den Dreh raus, jedenfalls hoffte sie es. Das kochende Wasser goss sie über den Kaffee im Filter, ließ ihn ziehen und in die darunter stehende Kanne fließen, ehe sie eigentlich im Schlafzimmer ein wenig Ordnung rein bringen wollte. Sie hörte Schritte, es klopfte.. Ein Mal.. Ein zweites Mal.. Ihre Panik machte sich wieder bereit und die Knie fingen an zu zittern. Nein, sie bildete sich hier was ein, es gab niemanden, außer ihr in dieser Wohnung. Schritte waren wieder zu hören, sie kamen aus dem Schlafzimmer, es klopfte. Langsam bewegte sich die Frau aus der Küche ins Wohnzimmer, um nach einer der Pistolen in Rucksack zu greifen, die sie mit genommen hatte, sie entsicherte sie, war wieder bereit sofort zu schießen, aber im Schlafzimmer angekommen war da einfach keiner. Es war ihr unangenehm, Waleria hatte versucht sich selbst davon zu überzeugen, dass da nichts war, aber sie musste es ja mit eigenen Augen sehen, um es zu glauben. Ein wenig enttäuscht, gleichzeitig aber erleichtert seufzte sie, wollte die Waffe wieder weg legen, da hörte sie wieder etwas. Ein Schlüssel im Schloss? Es war ganz leise.. Dann Schritte, ihr Herzschlag beschleunigte sich wieder, die Panik war wieder da, jemand war hier, jemand war im Wohnzimmer. Lange dachte sie darüber nicht nach, mit gezogener Waffe überbrückte sie den kleinen Abstand bis in das Wohnzimmer, um die Waffe auf Don zu richten. Don! Verdammt, das hätte sie sich denken können.. Ihre Augen weiteten sich einen Moment, als sie realisierte, dass nur er es war und das sie die Waffe auf ihn richtete, bevor sie ihre Augen für den Moment schloss und das Gesicht verzog, weil sie selbst realisierte, dass sie sich und ihre Paranoia vielleicht verraten hatte. Natürlich nahm sie die Waffe runter, sicherte sie gleich auch schon, nein, das hatte sich nicht wie Don angehört, verdammt, war sie so unmerksam geworden?! "Tut.. mir leid.. Ich hatte für einen Moment Sorge, jemand ungebetenes wäre hier".
      Waleria wurde blass, ihr wurde es für einen Moment schwindelig im Kopf und kaum war der Stuhl gegriffen schon zog sie diesen zu sich, um sich zu setzen, bevor es ihr noch schwarz vor den Augen werden wird.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Eigentlich war er immer jemand gewesen der sich nie in eine Wohnung schlich, da sich dies Meistens anders anhörte als wenn man normal durch eine Wohnung scritt, doch diesmal wollte er die blondhaarige nicht aufwecken. Dass sie aber gar nicht mehr schlief konnte er nicht wissen. Daher schloss er die Türe auf, zog sich leise die Schuhe aus bevor er vom Vorzimmer schon ins Wohnzimmer kam um dort alles auf dem Esstisch vorzubereiten als plötzlich im nächsten Moment Waleria mit einer Waffe gezielt auf ihn aus dem Schlafzimmer kam. Warum genau sie das machte wusste Don nicht aber dennoch stellte er die Tüte auf den Tisch und hob gleich darauf seine Hände, wie man es sonst immer von Filmen kannte, während er auch Schritt für Schritt sich der jungen Dame näherte. "Wenn du schießen willst, mach es lieber gleich anstatt zu zögern" sprach er kalt aus. Dass es ihre Paranoia war, welche die Frau dazu zwangen die Waffe auf ihn zu richten, konnte er nicht ahne, wer wusste schon was der wahre Grund dafür war. Vielleicht war es auch schon immer das wahre Gesicht von ihr gewesen. Nutzte den Agent nur aus um an weitere Informationen zu kommen, nun war die Situation aussichtslos und musste ihn damit beseitigen. Klang doch logisch, oder? Doch anstatt wirklich zu schießen, ließ sie die Waffe sinken, sicherte diese und entschuldigte sich auch schon damit zu meinen, sich jemand ungebetenes erwartet zu haben. Wer sollte denn hierher kommen? Toby sagte doch, dass dieser Ort sicher sei und jetzt fing sie damit an sich Sorgen zu machen, dass sie vielleicht doch aufgeflogen waren und jemand hierher kam der sie umbringen wollte?
      Noch bevor es weiter passieren konnte, merkte er selbst plötzlich wie blass Waleria wurde, sich einen Stuhl zu sich zog um sich schnell darauf zu setzen bevor sie doch noch umflliegen würde, weshalb er ihr auch gleich half und schon in die Küche ging um ihr ein Glas Wasser zu holen. Was war los gewesen? So kannte er sie ja gar nicht? War etwa vielleicht doch etwas in der Hütte passiert gewesen von dem er nichts wusste und sie deswegen Angst hatte, dass hier jemand reinkam, denn sie nicht kannte? Zusätzllich waren sie auch noch in einem Dorf mit Leuten die sie nicht kannten, außer Sophia und ihre Kinder. Oder kannte Waleria hier etwa doch einige? Genau wollte sich der schwarzhaarige jetzt darüber keinen Kopf machen als er zu ihr zurückkam und das Glas hinhielt. "Hier, du solltest etwas trinken" meinte er und nahm ihr auch gleichzeitig die Waffe aus der Hand "Richte niemals wieder eine Waffe auf mich" kam es wieder kurz mit einem kalten Ton aus ihm heraus während er zur Sicherheit nochmals kontrollierte ob diese auch wirklich gesichert war, legte sie zurück auf den Tisch um sich anschließend zurück an Waleria zu wenden, welche immernoch ziemlich blass im Gesicht war. Leicht hockte er sich vor sie ihn und legte seine Handflächen auf ihre Beine um nicht selbst nach hinten zu fliegen. "Willst du mir nicht sagen was da gerade los war?" war seine Stimme wieder sanfter und vor allem besorgt gewesen. Dass er vorher so kühl reagierte, verdankte er wieder der Seite des Agenten in ihm. Er hasste nichts mehr als wenn eine vertraute Person eine Waffe auf ihn richtete. Das Spielchen gab es schon einmal, doch ging das damals anders aus. Nicht sein Gegenüber war es gewesen der schoss, sondern Don selbstund 3 Tage später lag dessen Körper unter der Erde. "Wir sind hier in Sicherheit. Hier gibt es niemand der einfach so reinspazieren kann. Toby's Männer sind draußen überall positioniert" erklärte er ihr weiterhin ruhig um Waleria auch die gewisse Sicherheit zurück zu geben.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Ihr wurde es übel, trotz der Tatsache, dass die Frau bisher noch nichts getrunken, oder gegessen hatte, noch dazu hatte sie das Gefühl ihre Beine würden gleich versagen. Sie wollte Don nicht erschießen, nein, ihre Angst war eher gewesen, Benjamin würde hier stehen, oder Igor, aber sie konnte doch nicht ahnen, dass sich der Agent in die Wohnung schleichen würde, vermutlich um sie nicht zu wecken. Als Waleria realisierte, wie dumm es war und das sie vor allem jetzt nicht mehr so tun konnte, als wäre nichts wurde sie blass, ihr wurde es schlecht und die Knie gaben nach, da hatte sie sich unterbewusst einen Stuhl zu sich gezogen, um sich drauf zu setzen, bevor Don mit anderen Sachen hier noch zu kämpfen haben wird. Er reagierte erstaunlich gelassen, jedenfalls hatte die Frau sich eher vorgestellt, er würde sie anmeckern, vielleicht anschreien, wie dumm das war und das sie es niemals wieder machen sollte, er war aber eher besorgt, gab ihr etwas zu trinken und nahm auch die Pistole aus ihren Händen, vielleicht auch besser so. Mit zittrigen Händen versuchte die Agentin einen Schluck zu trinken, es befeuchtete ihre trockene Kehle, die sich plötzlich so rau anfühlte, als könnte jedes Wort sie reizen, Schmerzen zufügen. Sie sollte auf Don niemals mehr die Waffe richten, natürlich nicht, sie hatte keinen Grund dafür gehabt, er gab ihr keinen, aber das war nicht an ihn persönlich gerichtet und vielleicht sollte sie es ihm erklären.
      Zwei Schlücke nahm die Frau, dann stellte sie das Glas vorsichtig, aber noch immer zitternd auf den Tisch neben sich, um sich mit den freien Händen durch das Gesicht zu fahren, ihre offenen Haare mit ihren Fingern nach hinten zu kämen. Ihre Augen blickten nach Don, der sich vor sie hin gehockt hatte, verdammt, es tat ihr so unendlich leid. "Ich weiß", sprach sie über die Worte, sie wären hier sicher. "Und es tut mir so leid.. Es war nichts persönliches, okay?". Das sollte er wirklich nicht denken, wenn sie das jetzt alles wirklich damit vermasselt hatte, dann würde sich die Blondine wirklich selbst hassen, bis ans Lebensende. Ihre Panik nahm nur bedingt ab, ihr Herz schlug ihr gefühlt immer noch bis zum Hals und sie ließ den Kopf ein wenig hängen, wie erklärte man jetzt irgendjemanden, was sie da hatte? Wie sollte sie ihm die Paranoia erklären, die sie seit zwei Tagen aus irgend einem Grund verfolgten? "Er verfolgt mich scheinbar noch immer", sie versuchte es, auch wenn der Anfang schon wieder komplett nicht so klang, wie sie es eigentlich sagen wollte. "Keine Ahnung.. Das hatte ich gestern schon.. Ein Klopfen.. Schritte.. Seine Stimme". Ihre Augen blickten auf, musterten Don, während ihr die Panik noch immer anzusehen war. "Ich weiß, dass das nur eine Einbildung ist.. Aber.. Es macht mir Angst.. Es macht mich panisch, als würde ich nicht einschätzen können, dass es nur eine Einbildung ist..". Sie flehte ihn fast schon nach Hilfe an, wenn auch indirekt, es musste doch irgendetwas geben, was ihr helfen könnte, was es besser machen wird. Waleria sank ihre Augen wieder, musterte die Hände des Mannes auf ihren Beinen. "Bevor du rein bist habe ich mir eingebildet, er wäre im Schlafzimmer.. Und bin da natürlich mit der Waffe hin... Als ich die Tür gehört habe dachte ich wirklich, dass er Rache will.. Oder Benjamin hier steht.. Ich weiß, dass das unwahrscheinlich ist, wir sind sicher hier, aber mein Kopf will es gar nicht verstehen".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don war sich zu 100% sicher gewesen, dass Waleria nicht auf ihn schießen würde aber wer wusste schon was in seiner Abwesenheit alles passiert war? Vielleicht hatte sie sich ja den anderen angeschlossen, ihm nur was vorgespielt und war nun bereit dem schwarzhaarigen das Leben zu nehmen? Doch auch wenn sie mit der Waffe auf ihn zielte, machte die Agentin einen grundsätzlichen Fehler: Sie zögerte. Und das durfte man in solch einen Moment nicht. Daher bewegte er sich zur Küche um ihr ein Glas Wasser zu holen, nachdem er die Tüte abgestellt hatte, kam anschließend zu ihr zurück, übergab es ihr und legte seine Hand auf den Lauf der Waffe um ihr diese mit der Warnung niemals wieder eine Waffe auf ihn zu richten aus der Hand zu nehmen. Danach hockte er sich vor ihr hin und sprach, dass beide hier doch in Sicherheit gewesen waren. Die Einzigen die von ihren Aufenthaltsort wussten waren Toby, Sophia und deren sehr große Familie. Zum anderen standen unten Männer bewaffnet bereit jeden ungebetenten Gast auszuschalten, von dem her war es nur eine Frage gewesen ob es der Typ dann überhaupt noch zu ihnen schaffen würde. Wovor hatte sie also solche Angst gehabt? "Es war nichts persönliches, okay?" hörte er ihre Worte als sich Waleria bei ihm wegen vorhin entschuldigen wollte weshalb er etwas lächelte "Ist also ein Kompliment, dass du mir keine Kugel verpasst hast?" musste er kurz lachen und strich ihr sanft übers Knie "Schon gut" nahm er ihre Entschuldigung somit an. Es war ja nicht das erste Mal gewesen, dass jemand mit einer Waffe auf ihn zielte. Aber dennoch war es immer wieder ein merkwürdiges Gefühl wenn es eine Person tat die jemanden so vertraut war.
      "Also? Wenn es nichts persönliches war, was war es dann?" fragte er erneut nach. Er wollte sie ja nicht unter Druck oder Zwang setzen um sich zu erklären aber wenn sie schon eine Waffe in der Hand hielt um den Nächsten, der durch die Türe kam, zu erschießen, musste doch etwas dahinter stecken? Es dauerte auch nicht lange bis sie anfing schließlich zu erklären was er zwar am Anfang nicht so wirklich verstand, wenn sie eigentlich mit 'ihm' meinte aber nachdem auch Benjamin's Namen geflogen war, dachte er somit an erster Stelle an Igor Femin. "Gestern? Etwa wie du alleine in der Hütte warst?" fragte er nach woraufhin er selbst dabei ein schlechtes Gewissen bekam. Hätte er Waleria überhaupt alleine lassen sollen? Wenn sie doch immer wieder solche Momente hatte, warum erzählte sie es ihm nicht einfach? Dass ihr die Ereignisse sozusagen im Kopf immer weiter folgten, war nicht besonders verwunderlich gewesen. Don ging es Anfangs als Agent ebenfalls nicht anders und hatte daher damals mit dem Psychologen darüber gesprochen was geholfen hatte, aber mit der Zeit lernte man einfach damit klar zu kommen und somit verschwanden diese Illusionen umso mehr passiert war. Doch Waleria war anders. Sie war nicht jemand, welche wie er an der Front kämpfte. Wie sollte er ihr also helfen können? Sein Psychologe war in der FBI Zentrale, somit war es schon mal aussichtlos gewesen mit ihm zu reden. "Warum hast du mir davon nicht früher was gesagt?" es war nicht vorwurfsvoll gemeint sondern eher besorgt. Hätte er davon gewusst, würde er sie doch nicht alleine lassen. Bei sowas würde man doch wahsninnig werden und er wollte keinesfalls, dass sie ständig in Angst leben musste, wenn er fort war und so konnte er ihr doch etwas Schutz bieten. Sanft strich er sich mit der Hand übers Gesicht um nachzudenken. Wie konnte er ihr helfen? "Wärst du denn bereit mit jemanden darüber zu sprechen?" wandte er seine Aufmerksamkeit von den Gedanken wieder zurück auf Waleria. Vielleicht hatte er ja doch eine Chance gehabt einen Psychologen zu besorgen. Sie war nicht krank, aber er war auch nicht gerade die beste Hilfe gewesen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war ihr unangenehm darüber zu sprechen, dass sie verrückt wurde und all das, was in diesem Keller passiert war sie verfolgte. Es war ja nicht nur das, es waren auch die ganzen anderen Sachen, die auf einen Schlag einfach zu viel waren. Zuerst das mit Igor, dann ihre vier Wochen am Ende der Welt, abgeschottet und ohne Kontakt, ihre eigene Behörde, die gegen sie vorging und ein Arbeitskollege, der scheinbar im Auftrag hatte sie umzubringen.. Die Frau hatte nicht einmal die Zeit dazu gehabt sich in Ruhe zu setzen und darüber nachzudenken, wie es denn weiter ging, was passiert ist und wie es dazu kommen konnte, sie musste funktionieren, sie musste einfach nur mitmachen und je mehr sie ihre Sorgen und Ängste zurück schob, desto schlimmer wird es. Don war für sie da und er nahm ihre Entschuldigung an, es war ihr einfach so peinlich, dass sie die Waffe auf ihn gerichtet hatte, es war ihr so peinlich, dass sie damit nicht klar kam und selbst verrückt wurde. Dennoch war dieser Mann einfach so herrlich, er war für sie da, er war fürsorglich und hatte sich sogar frei genommen, um ihr bei ihrem Problem zu helfen. Waleria erklärte sich, sie erklärte, was los war und wieso sie die Waffe auf den Mann gerichtet hatte, der ihr jetzt so sanft über das Knie strich. Als er danach fragte, ob sie die Situation meinte, als sie allein in der Hütte war nickte sie gleich auch schon, ohne aufzusehen, es war ihr wirklich unangenehm, dass sie das zugeben musste. Am liebsten würde sie im Boden versinken, aber das war nicht möglich, also musste sie darüber sprechen, warum sie vorher nichts gesagt hatte, Waleria seufzte.
      "Ich sollte mich dann in Sicherheit bringen.. Und dann kamen wir hier her und letztendlich.. Wollte ich nicht, dass du mich für verrückt hältst", erklärte sie ehrlich und zuckte ein wenig mit den Schultern, als würde das nichts großes sein. "Ich weiß selbst noch nicht, was ich davon halten soll". Oder was sie dagegen tun könnte, vielleicht auch sollte, damit es besser wird. Letztendlich könnte es gut sein, dass es nur zu viel Stress war, aber mit Stress konnte sie ja eigentlich auch gut umgehen, eigentlich. Don fragte aber such schon, ob sie bereit war darüber mit jemanden zu sprechen, meinte er einen Psychiater? Ihre Augen blickten zu ihm auf, bevor die Frau mehrmals den Kopf schüttelte. "Ich bin nicht verrückt", machte sie deutlich, auch wenn viel mehr die Angst aus ihr sprach.. Angst davor, vielleicht krank im Kopf zu sein. "Ich werde damit klar kommen, ja? Gib mir ein wenig Zeit und dann wird das auch schon werden, ich kriege das irgendwie hin". Sie hasste schon das Aufnahmegespräch beim Psychologen, welcher viel zu viel auf ihr Trauma aus der Kindheit einging. "Es tut mir wirklich leid.. Ich würde niemals die Waffe einfach auf dich richten.. Eigentlich". Es war ihr unangenehm und peinlich, selbst obwohl der Agent nicht wirklich böse wirkte, doch eine Tatsache brachte sie dann doch zum belustigten schnauben. "Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal.. Ob ich wirklich getroffen hätte.. Also viel sicherer fühle ich mich mit der Pistole in der Hand nicht", da schmunzelte sie ein wenig.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don war in solchen Dingen immer sozusagen aufgeschmissen gewesen. Da er schon wenig mit seinem kleinen Bruder zu tun hatte in der Vergangenheit was Probleme geschweige denn allgemeinen Kontakt anging, war er selbst mit solchen Dingen oft mit ihm überfordert gewesen. Selbst als ihre Mutter starb und er versuchte für die Familie da zu sein war es schon eine richtige Herausforderung gewesen. Nicht, weil es nur David war, sondern, weil auch sein Vater in der Hinsicht dabei war und leider waren in gewissen Dingen die beiden Männer sich komplett ähnlich gewesen. Und somit hatte er es mit doppelter Partie zu tun gehabt. Nun war das Problem gelöst, hatte er jetzt Waleria mit solchen Dingen. "Ich halte dich nicht für verrückt" seufzte er aus. Sowas wollte und würde er niemals behaupten. Er kannte solche Probleme nur allzu gut. Es war auch oft am Anfang seiner Agenten zu sehen gewesen. Selbst bei seinem jüngsten Agenten Brian war es heute noch zu sehen. Er war zwar ein perfekter Scharfschütze gewesen aber wenn es darum ging einen Außendienstjob zu machen, war er selbst noch überfordert mit der Situation gewesen. Don sah es als normale Lage an, weil jeder in gewissen Dingen seine Erfahrungen sammeln musste aber wie genau man danach klar kommt, konnte nicht mal er selbst sagen, da es bei jeden Menschen anders zum Vorschein kam. Bei Waleria war es nunmal die Psyche gewesen. Doch sah er es nicht als was Schlechtes an. Solange es nur ansatzweise zum Vorschein kam, war es schon ein gutes Zeichen. Wichtig war einfach nur gewesen, dass man dies nicht in sich hinein frisst. Denn sowas konnte dann definitiv mit einem Selbstmord ausgehen. Dass sie auch eher weniger von seiner Idee begeistert war, wunderte den schwarzhaarigen so gut wie gar nicht. Wer alleine schon das Wort 'Psychiater' hörte, versuchte dem aus dem Weg zu gehen. Aber solche Leute gab es nicht ohne Grund. Sie waren dafür da gewesen gerade jemanden zu helfen, die mit gewissen Dingen nicht klar kamen. Sicher...Don wäre ebenfalls einer der letzten Menschen gewesen, die zu ihm gehen würden um über seine Probleme zu reden aber wie sollte er das machen, wenn er nicht mal bereit war weder mit Waleria, noch seiner Familie, noch mit Lucas oder sonst wem darüber zu sprechen? Mit seiner Mutter konnte er sofort darüber reden, weil die beiden ziemlich gleich waren. "Du wirst das nicht hin bekommen" meinte er ruhig und sah zu ihr mit einem ernsten Blick "Nicht, weil ich nicht daran glaube, dass du es schaffen könntest, sondern, weil man damit nicht alleine klar kommt ohne darüber gesprochen zu haben. Du bist nicht die erste Person, die so etwas durchmacht. Wie denkst du geht es jedem Agenten, der frisch anfängt und draußen unterwegs ist? Brian kämpft heute noch mit gewissen Erlebnissen und dennoch hat er sich unserem Kollegen anvertraut. Seitdem kommt er besser damit zurecht. Ein Psychiater ist nicht gleich der Beweis, dass man verrückt ist. Er kann wirklich helfen und ich selbst habe schon mal seinen Dienst in Anspruch genommen" versuchte er ihr klar zu machen, dass es keine Schande war dorthin zu gehen. Es brauchte ihr weder unangenehm noch sonst was sein. Es ist eine ganz normale Tätigkeit, die auch die besten Agenten nehmen müssen um irgendwie weiter zu machen. "Denk darüber nach und egal wie du dich entscheiden wirst, werde ich dies auch akzeptieren" mit diesen Worten stellte er sich wieder aufrecht hin und musste selbst bei ihrem Argument etwas lächeln als sie meinte wahrscheinlich nicht mal auf diese Distanz ihn zu treffen. Da kam ihm eine Idee. Wenn beide hier eh schon gefangen waren, so konnte er ja die Zeit nehmen und ihr das Schießen beibringen? "Wir sollten erstmal frühstücken und dann gehen wir das Training an" sprach er sanft aus, nahm ihr Glas um dieses nochmals mit Wasser zu befüllen und Waleria wieder hinzustellen. "Dafür müsst du aber erstmal viel trinken" lächelte Don ihr zu, während er sich anschließend wieder der Tüte zuwandte um das Frühstück auszupacken. Es waren nur kleine Hörnchen und Croissant mit Marmelade aber immerhin besser als nichts. Daher holte er noch Teller sowie Besteck aus der Lade, setzte sich an den freien Stuhl neben sie und begann zu essen. "Sophia ist wirklich eine nette Frau" begann er ein anderes Thema anzuschneiden um ihre Gedanken auch erstmal abschalten zu lassen. Sich darüber den Kopf zu zerbrechen brachte ihr auch nichts.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Don war der Meinung, sie würde das nicht hin bekommen, da wollte Waleria fast schon lachen und das als Herausforderung ansehen, aber er machte ihr recht schnell klar, dass er es gar nicht so meinte, es eher besorgt und lieb meinte. Das Wichtigste war, dass er sie nicht für verrückt hielt, das bedeutete der Frau vor allem eine Menge, aber es gab noch was wichtigeres zu klären und das war die Tatsache, dass der Mann meinte sie würde ein Gespräch mit einem Spezialisten brauchen. Gut, der Agent erwähnte auch, dass sie nicht die erste und einzige war, die so etwas durch machte, dass einer seiner Leute mit so etwas zu kämpfen hatte und selbst er hatte schon einen in Anspruch genommen. Es fühlte sich gut an zu wissen, man wäre nicht die einzige Person, die mit so etwas zu kämpfen hatte, aber es machte dennoch die Entscheidung nicht leichter sich jemandem anzuvertrauen. Waleria seufzte, sie sollte sich entscheiden und Don würde es akzeptieren. "Ich denke darüber nach, in Ordnung?", versprach die Blondine und lächelte ein wenig, sprach gleich auch schon die Tatsache an, dass sie vermutlich sowieso nicht getroffen hätte. Das Lächeln, welches sie dem Mann damit auf die Lippen zauberte, brachte sie gleich nur noch mehr zum lächeln, es fühlte sich gut an, dass er es ihr nicht übel nahm.
      Frühstück klang zwar gut, aber wirklich Hunger hatte die Frau nicht, es ließ dennoch ihr Herz schmelzen, als sie erkannte, was er ihnen alles geholt hatte. Es gab noch ein Glas Wasser, vermutlich war Waleria noch immer blass um die Nase, aber das würde gleich wieder vorbei gehen, dessen war sie sich sicher. " Training?", fragte sie ein wenig verwirrt, nahm aber das Glas an, um einen Schluck daraus zu nehmen. Ja, das Trinken war eine der Sachen, die die Frau gerne vergaß, aber es gab doch noch Kaffee, welcher in der Küche fertig sein sollte. Don besorgte die Teller, auch Besteck und zu solch einem Croissant wollte sie nicht nein sagen, aber kaum stellte sie das Glas auf dem Tisch ab schon erhob sie sich langsam, um in die Küche zu gehen und zwei Tassen und die Kanne zu holen. "Den habe ich aber für uns gekocht", Waleria lächelte ein wenig und stellte alles ab, um sich wieder zu Don zu setzen und nach einem Croissant zu greifen. In beide Tassen füllte sie etwas Kaffee ein, stellte eine davon zu Don, die andere zu sich, er fing auch schon ein anderes Thema an, fing an davon zu sprechen, dass Sophia eine nette Frau war. Die Blondine biss in den Croissant, bevor sie mit einem Schmunzeln nickte. "Finde ich auch.. Ich habe sie wirklich ins Herz geschlossen, genauso wie die Kinder", antwortete sie, kaum war ihr Mund leer. "Es ist einfach schön zu sehen, wie sie alle hier als eine ganze Familie leben, wie jeder jedem hilft.. Hier teilen alle alles.. Jeder ist für jeden da, ohne wenn und aber". Sie lächelte kurz, bevor sie wieder in ihr Essen rein biss. "Willst du mir verraten, was du für ein Training vor hast? Soll ich dich etwa vermöbeln?". Da grinste die Blondine etwas und ihre Gedanken waren wieder abgelenkt.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Etwas erleichtert war Don schon gewesen als sie meinte wenigstens darüber nachzudenken. Es war nicht einfach jemanden dazu zu bringen zu einem Psychologen zu gehen um mit ihm über solche Dinge zu sprechen aber wozu wurde dem FBI sonst ein Profi zugeteilt? Die meisten Menschen dachten sowieso, dass man in deren Beruf nicht viel machen musste und sie es nur taten um eine Marke und eine Waffe tragen zu könne. Dass aber mehr dahinter steckte und sie jeden Tag ihr Leben aufs Spiel setzten sahen wohl nur die Leute, die jemanden beim FBI in der Familie hatten. Seine Eltern merkten selbst wie ernst es werden konnte, als er sich dazu entschied und dennoch....egal wie sehr er selbst mitbekam wie gefährlich sein Beruf war, wollte Don heute nichts mehr anderes machen. Er wusste nicht einmal ob es einen Job gab der ihn mehr Spaß machen konnte als der jetzige. Spaß war eher eine Unterredung gewesen aber in der Hinsicht konnte er einfach am Meisten bewirken.
      Nachdem die Sache anschließend geklärt war, wandte er sich erstmal dem Frühstück zu, welches er ihnen mitgebracht hatte, holte zusätzlich noch ein weiteres Glas Wasser für Waleria, da sie immernoch nicht so wirklich gut aussah bevor er das Essen austeilte. Es war nichts besonderes und nicht viel gewesen aber immerhin besser als gar nichts gewesen. Die Dorfbewohner waren alle sehr freundlich gewesen und grüßen auch jedem der ihnen entgegen gekommen war, was Don so gar nicht gewohnt ist aber dies unterscheidet sich wohl zwischen Dorf und Stadt. Als er dann auch noch das Training ansprach, hörte er ihre verwirrende Stimme, was ihn aufblicken ließ aber auch gleich etwas zum lächeln. "Ja Training" lächelte er weiter während er dann schon in sein Croissant biss. "Ich werde dann auch alles vorbereiten gehen sodass wir loslegen können. Es wird nichts schlimmes werden aber wenn wir den Fall abschließen wollen, müssen wir definitiv deine Künste verbessern" meinte er noch dazu und sah ihr im nächsten Moment nach wie Waleria in die Küche verschwand um zwei Tassen und Kaffee zu holen. Sie hatte einen während seiner Abwesenheit zubereitet gehabt? Etwas verwundert war er ja doch gewesen da er eigentlich dachte, dass ihre Psyche ihr zugesetzt hätte als er fort war? Dennoch freute er sich darüber, nickte ihr zu und nahm mit einem sanften "Danke" um anschließend gleich einen Schluck daraus zu machen. Der Kaffee schmeckte anders als andere die er sonst trank aber wirklich gut. Danach sprach er Sophia an, welche freundlich war und ihnen den Schutz hier gewährleistete. Ob dies aber wirklich solch eine gute Idee war, wusste der schwarzhaarige noch immer nicht. Sollten Benjamin und die CIA herausfinden wo sich beide aufhielten, würde es nicht nur sie beide treffen sondern auch das gesamte Dorf. Don war schon immer jemand gewesen, der niemals wollte, dass andere in seine Sache reingezogen wurden aber was wenn sie hier erschienen? Dann war es selbst für Sophia und alle Bewohner nicht mehr sicher. Vielleicht war es doch klüger gewesen so wenig Zeit wie möglich hier zu verbringen und selbst einen neuen Unterschlupf zu suchen? Noch bevor er weiter darüber nachdenken konnte, hörte er schon die nächste Frage von Waleria, welche sich wieder auf das Training bezog. Ein kleines freches Lächeln konnte er sich auf den Lippen nicht verkneifen als sie meinte ihn zu vermöbeln. "Hmm, ja das wäre mal eine Idee. So verlockend dein Angebot aber auch klingt, muss ich es ablehnen. Es wird zwar deinen Körpereinsatz beanspruchen aber nicht so sehr wie bei einem Kampf" erklärte er ihr gleich weiter und biss nochmals in sein Croissant bis er es fertig gegessen hatte. "Ich werde mich kurz frisch machen und dann legen wir los" mit diesen Worten trank er auch noch schnell sein Kaffee aus um sich kurz darauf schon ins Badezimmer zu begeben und sich frisch zu machen. Don wollte keine weitere Zeit verlieren und umso mehr sie heute trainieren konnten umso besser war es gewesen, dass sie schneller ihre Fähigkeiten verbesserte.
      Nach gut 10 Minuten kam er wieder zu ihr zurück, nahm die Waffen in die Hand, sah nach der Munition, welche er auch gleich entdeckte und sah anschließend zu Waleria. "Können wir los?" wollte er noch wissen bevor sich beide auf den Weg machen würden. Unterwegs hatte er Sophia noch gefragt gehabt ob es leere Flaschen gab, welche er verwenden könnte um mit Waleria das Schießen zu lernen, weshalb sie ihm welche zur Verfügung stellte und er auf dem Weg Frühstück zu holen, dies auch gleich vorbereiten konnte.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Ein klein wenig besorgt war Waleria schon, sie war sich nicht sicher, was für ein Training auf sie zu kommen wird, was sie gleich machen darf und ob es peinlich werden wird. In Ruhe aßen sie das Frühstück, es war wirklich lecker, auch wenn es nur was Kleines war, letztendlich zählte, dass er sich überhaupt die Mühe gemacht hatte, um aufzustehen und Frühstück zu holen. Der Kaffee war in Ordnung, war zwar nicht so gut wie die Maschine, die sie sonst so gewohnt war, der Unterschied war schon zu spüren, aber es zählte die Wirkung und am Ende schmeckte er vollkommen erträglich, da musste man seine Anforderungen einfach ein wenig runter schrauben. Don schien sich auch nicht zu beschweren und nach der Nachfrage Walerias was für ein Training jetzt auf sie zukommen wird hatte er eine eher mittelmäßig aufklärende Antwort. Vermöbeln sollte sie ihn nicht, schade aber auch, ihre Neugierde war schon groß, wie gut sich Don ohne seiner Waffe verteidigen konnte, aber das würde es auch nicht sein, dennoch etwas, was einen Körpereinsatz fordern wird. Ein klein wenig fragend und verwirrt blickte die Frau zu dem Agent, was hatte er vor? Ein Workout mit ihr durch zu ziehen, oder wollte er ihr das Schießen beibringen? Fragend wurde sie zurück gelassen, denn der Mann wollte sich fertig machen, brauchte zehn Minuten, in denen er sie alleine ließ. Die Zeit nutzte Waleria um abzuräumen, um die Teller und Tassen in die Spüle zu legen und sich umzuziehen, immerhin war sie selbst noch nicht fertig, hatte die freie Zeit vor dem Auftauchen des Mannes mit ihren Ängsten und Sorgen verbracht. Die Jeans, die ihr Sophia gegeben hatte zog sie an, ein einfaches Oberteil oben drüber, vor allem Unterwäsche gab es, was wirklich erleichternd war, immerhin waren alle ihre Klamotten in Dons Appartement übrig geblieben, in welchem sie beinahe erschossen worden wären.. Nach zehn Minuten kam Don aber wieder, er war fertig und fragte, ob sie los konnten, als er die Waffen einpackte verstand die Blondine dann auch, was sie vor hatten, verdammt, sie sollte wirklich schießen lernen.
      "Ich brauche einen Moment", antwortete sie und deutete auf das Bad, sie wollte sich noch frisch machen, die Haare machen und mit den Nerven fertig werden, immerhin realisierte sie gerade, dass es gleich wirklich peinlich werden konnte. Verdammt, Don meinte es wirklich ernst, er wollte ihr das Schießen beibringen, was ihr bisher keiner beibringen konnte. Sie wusste, wie sie zu stehen hatte, wie sie die Waffe zu halten hatte, aber Zielen, Schießen und Treffen, das waren die großen Probleme, auf die es auch wirklich ankam. Einen Moment lang betrachtete sich die Frau nur im Spiegel im Bad, musste sich klar machen, dass es vielleicht gar nicht so unangenehm war, wie sie es sich gerade vorstellte, aber mulmig wurde es ihr schon. Sie zog es aber durch, verließ das Bad, kaum war sie fertig und schlüpfte in die Schuhe, die sie dabei hatte. "Wir können", verkündete sie Don auch schon, auch wenn sie sich nicht danach fühlte, als könnte sie es wirklich durch ziehen. "Danke für das Frühstück, übrigens", mit einem Lächeln bedankte sie sich, wollte ein wenig ablenken und nahm die Schlüssel mit, bevor sie die kleine Wohnung verließen. Die hier wieder zu finden würde sich sicherlich als schwer, aber machbar erweisen, mit Sicherheit würde Sophia sonst helfen durch das Labyrinth wieder heraus zu finden. Genau diese stand auch unten, begrüßte die beiden mit einem Lächeln, war dabei ihren Kindern zuzusehen, wie sie draußen in der Sonne spielten. Es war erst ein früher Mittag, aber das Wetter war sehr schön.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Nachdem er sich im Badezimmer ein wenig frisch gemacht hatte, was bei Männer nicht so eine große Sache war, kam er schon zurück zu Waleria und wollte wissen ob sie nun los konnten, woraufhin sie dann meinte selbst noch einen kurzen Moment zu brauchen. Etwas verwirrt sah er ihr dann nach, lächelte aber sanft und widmete sich den Waffen sowie den Munitionen. Ob dies wirklich ausreichte, wusste Don nicht, da Waleria sicher mehr Versuche brauchte aber die Männer draußen hatten sicher eine Möglichkeit gehabt ihnen ein wenig zu borgen. Die mussten doch hier sowas wie ein Waffenlager gehabt haben, wenn sie schon Wache schieben mussten, oder? War es überhaupt die richtige Entscheidung gewesen ihr es beizubringen? Was würde Adam wohl zu seinem Vorhaben sagen? Wäre er begeistert gewesen oder würde er ihn als komplett verrückt halten? Wahrscheinlich eher das Zweitere, wenn Don sich entscheiden müsste aber hierbei ging es nicht um ihn oder um Adam sondern um Waleria, welche sich besser schützen konnte, als was sie es jetzt schon konnte.
      Daher packte er diese ein und richtete seine Aufmerksamkeit zur ihr zurück als diese aus dem Badezimmer kam und meinte los zu können. Etwas verwundert war er aber doch gewesen als sie sich schließlich fürs Frühstück bedankte. Für ihn war das doch eine Selbstverständlichkeit gewesen, denn schließlich war sie es auch gewesen, die erst zu Toby führte um ihnen beiden einen sicheren Ort zu finden. Somit stand Don vermutlich mehr in der Schuld der blondhaarigen als umgekehrt. "Habe ich gerne gemacht" lächelte er zurück bevor die beiden anschließend die Wohnung verließen. Auch wenn das Gebäude von draußen so nicht aussah war es drinnen definitv verwirrend gewesen. Sein Orierntierungssinn war schon immer recht gut gewesen aber ob sie wirklich ohne Hilfe die Wohnung wieder finden würden, konnte er selbst nicht sagen.
      "Guten Morgen" begrüßte er Sophia noch einmal obwohl sie sich heute Morgen schon einmal gesehen hatten aber sein Vater hatte nun mal einen sehr freundlichen jungen Mann erzogen gehabt. "Hier sind die Sachen, welche du haben wolltest" meinte Sophia und übergab ihm eine Tüte mit leeren Flaschen. "Wenn du dem Weg Richtung Wald folgst, kommst du zu einem großen Feld. Der große Platz sollte dafür reichen" erklärte sie ihm noch kurz bevor er sich die leeren Flaschen ansah und ihr zunickte. Die Menge sollte für den Anfang mal reichen. Waleria würde sicher nicht gleich am Anfang alle treffen, daher war es schon mal mehr als ausreichend. "Hab vielen Dank" bedankte sich Don noch bei ihr als er seinen Blick gleich darauf auf die blondhaarigen fallen ließ. "Ich komme gleich wieder" meinte er und machte sich dann auch schon auf den Weg zum großen Feld um dort alles vorzubereiten.
      Währenddessen sah auch Sophia dem Mann für einen kurzen Moment nach, lächelte sanft und wandte sich Waleria wieder zu. "Sag mal, wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt? Ich kann mich nicht erinnern, dass du jemals etwas von ihm erwähnt hast. Er ist wirklich ein sehr sympathischer junger Mann" musste sie etwas lachen während sie auch immer wieder ihre Augen zu den Kindern wandern ließ um diese zu beobachten, dass eh nichts passieren konnte. Sie kannte Waleria schon ein wenig, seitdem sie ihnen geholfen hatte aber von einen Mann an ihrer Seite hatte sie nie ein Wort verloren und dieser schien nicht gerade den Eindruck zu machen von ihr abgeneigt zu sein. Warum sonst würde er ihr das Schießen beibringen wollen geschweige denn sich in den frühen Morgenstunden auf den Weg machen um Frühstück zu holen?


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie verließen die Wohnung, waren beide bereit das zu tun, was sich Don in den Kopf gesetzt hatte, auch wenn sich Waleria dessen sicher war, dass es mit den Waffen irgendetwas zu tun haben wird. Ein wenig unangenehm war ihr der Gedanke daran, mit dem Mann gemeinsam das Schießen zu üben schon, Don war gut, keine Frage, aber sie nicht so und damit könnte es vielleicht wirklich unangenehm werden. Einen Versuch war es wert und der Mann hatte schon einmal davon gesprochen, dass er sich sicher war, er würde es schaffen, vielleicht würde es ja die Blondine positiv überraschen und ihr wirklich helfen?
      Auf Sophia trafen die beiden gleich unten, die auf ihre Kinder Acht gab, mit einem Lächeln wünschte Waleria ihr einen guten Morgen, hob aber ein wenig verwirrt die Augenbraue, als es einen Austausch zwischen der Spanierin und Don gab, sie hatte ihm irgendetwas besorgt, was er haben wollte, nach dem Klimpern her zu urteilen leere Flaschen. Sie wies ihm auch gleich den Weg an, die Blondine selbst sollte warten, sie nickte deshalb auch und blickte Don nach, wie er der Weganweisung nach ging, innerlich seufzte sie, das könnte ja wirklich lustig werden.. Ihre Augen blickte zu den Kindern, ein kleines Lächeln bildete sich auf den rötlichen Lippen, auch wenn sie selbst keine eigenen haben wollte, waren Kinder schon etwas tolles, vor allem wenn sie zusammen so friedlich spielten. Lange konnte sie sich mit dem Gedanken aber nicht beschäftigen, denn die Spanierin neben ihr sprach ein Thema an, welches sie selbst lieber nicht angesprochen hätte.. Es ging um Don, die Frage würde früher, oder später kommen, dessen war sich Waleria bewusst, aber viel viel viel später wäre ihr dann doch lieber. Sie seufzte. "Wir haben uns mehr, oder weniger bei der Arbeit kennen gelernt.. vor ein paar Wochen, noch nicht sehr lange her..", sprach sie auch schon und lehnte sich gegen die warme Hauswand an, während ihre Augen auf den Kinder ruhten. "Wir haben gemeinsam nach seinem Bruder gesucht". "Ah, verstehe, aber nett ist er dennoch". Sophie schmunzelte ein wenig, aber sie nahm den Blick auch nicht von ihren Kindern runter. "Ja, das ist er", auch wenn er noch einiges andere war, als nur nett, aber sollte es wirklich solch ein Gespräch werden? Nun, Sophia ging aufs Ganze: "Magst du ihn denn auch? Ich meine, ihr taucht hier beide auf.. Ich war überrascht, als Toby von euch beiden gesprochen hat und nicht nur dir". Die braunen Augen blickten nach der Blondine, wollten eine Reaktion sehen, bekamen sie auch, denn ein klein wenig wurde Waleria rot um die Wangen, aber nur ein wenig, es war ihr kein angenehmes Thema, weil sie sich selbst nicht wirklich sicher war, wie sehr sie den Mann nun gern hatte. "Er ist schon okay.. Der erste Mann, der es überhaupt so lange mit mir aushält und so lange geblieben ist..", ein wenig schmunzelte sie, wagte es aber nicht ihren Blick auf die Spanierin zu richten. Diese schmunzelte nur noch breiter. "Schon okay also? Ich nehme an, das Sofa ist unbenutzt?". Da war Waleria ertappt worden, da wurde sie auch definitiv rötlicher um die Wangen, auch wenn sie sich noch nicht sicher war, warum genau. "Ich müsste lügen, wenn ich es bestätigen würde", gab sie dann auch schon zu. Sophia blickte zu den Kindern, sie grinste, weil sie sich dessen komplett sicher war, was es war. Einen Moment herrschte Stille zwischen den Beiden. "Ich frage mal anders.. weil du scheinbar nicht verstehst, worauf ich hinaus will.. willst du, dass er bleibt?". Eine einfache Frage, die der Blondine gleich ein sanftes Lächeln auf die Lippen zauberte. "Ja", die Frage kam schneller heraus, als es ihr wirklich lieb war, Sophia blickte wieder zu der Agentin. "Also hast du ihn doch gern!",stellte sie fest und Waleria hoffte, dass es nicht das ganze Haus gleich schon gehört hatte. Sie seufzte. "Ich habe keine Ahnung, was es ist", sanft schüttelte sie ihren Kopf. "Manchmal würde ich ihn gern erwürgen, weil er mich auf hundertachtzig bringen kann.. Aber die letzten vier Wochen, die ich Mitten irgendwo in Sibirien verbracht habe, gab es nur wenige Momente, in denen ich nicht an ihn gedacht habe". Da hatte Sophie sie dort, wo sie sie haben wollte, sie sprach selbst nicht, wollte den Moment nicht kaputt machen, während Waleria ihren Kopf gegen die Wand anlehnte und die Augen schloss, um die Sonne ein wenig zu genießen. "Es klingt echt nicht nach mir, es fühlt sich nicht nach mir an.. Ich weiß es.. Aber ich habe das Gefühl, als wäre alles andere egal, wenn er da ist". Sophie grinste nur noch breiter. "Du bist sowas von verknallt", stellte sie fest und musste sich zügeln, um es nicht gleich allen hier zu erzählen. "Ich dachte schon, du stirbst als eine alte Jungfer.. Aber scheinbar gibt es da noch jemanden, der mit dir klar kommt". "Was soll das denn jetzt heißen?!".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don begab sich währenddessen in den Wald, dessen Beschreibung Sophia ihm gegeben hatte und sah sich dabei immer wieder ein wenig um. Die Ortschaft sowie auch alles andere wirkte so friedlich. Als wären sie komplett in einem anderen Land gewesen und nicht mehr in Los Angeles. Warum kannte er diesen nicht? Sein Job brachte ihn schon in jegliche Ecken und dennoch hatte er immer mehr und mehr das Gefühl gehabt, als würde er von all dem nichts wissen. War er wirklich so ahnungslos gewesen? Langsam wusste er nicht mal mehr genau wieviel er eigentlich wusste. Hatte er genug Wissen für sein Alter gehabt oder war er immernoch der kleine Junge, der einfach nur dahin lebte? Wie sah sein Vater die ganze Sache? Schließlich waren seine Argumente, was David betraf, auch nicht besonders liebevoll gemeint gewesen. Hätte er ihm gegenüber ein besserer Bruder sein sollen? Aber wie? Er kam mit dessen Welt nunmal nicht so gut klar, wie es seine Eltern konnten und nun war Waleria in einem Zustand gewesen in dem er sich genauso hilflos fühlte. Hat Sophia einen passenden Tipp für ihn gehabt? Vielleicht hatte sie das ja hier schon mal bei jemanden gehabt und wusste daher richtig mit der Situation umzugehen?
      Weiter wollte er sich aber mal fürs Erste keinen Kopf darüber zerbrechen als er beim besagten Ort ankam und sich ein wenig umsah wie er am Besten alles gestalten konnte. Es standen hier einige Materialien zur Verfügung, so als kämen hier einige hierher um zu trainieren, weshalb sich der schwarzhaarige gleich ans Werk machte und sowas wie ein langes Brett zusammenstellt um gleich darauf die leeren Flaschen darauf zu positionieren. Natürlich standen diese mit einem eher größerem Abstand voneinander sodass Waleria sich stets auf jeweils eine konzentrieren konnte. Sie war nicht die erste Person gewesen der er das Schießen beigebracht hatte aber ob er derjenige war, der es schaffte ihr es beizubringen war wiederum eine andere Frage gewesen. Schließlich erzählte sie ja, dass es auch schon Benjamin versucht hatte aber daran scheiterte. David schoss auch schon mal mit einer Waffe um ihnen bei einem Fall besser helfen zu können, da er dafür seine Berechnungen auch brauchte aber das war auch was anderes gewesen.
      Nachdem alles vorbeiret war, machte er sich gleich wieder auf den Weg zurück um die blondhaarigen zu holen was auch ein wenig dauerte als er nach einiger Zeit zurück ins Dorf kam und sich zu dem Haus zubewegte, bei den er sie zurückgelassen hatte. Dabei kam er auch von einer anderen Richtung sodass Waleria und Sophia ihn nicht entdecken konnten. Als er gerade kurz davor war um die Ecke zu kommen, hörte er plötzlich etwas, was er vermutlich nicht hätte hören sollen "Du bist sowas von verknallt" war Sophia's Worte zu hören, was ihm zum stoppen brachte. Was? Waleria war verknallt? Aber wer war damit gemeint gewesen? Etwa Don selbst? Nein, dass konnte er sich nicht vorstellen. Vielleicht hatte sie ja jemanden in Russland kennengelernt gehabt und konnte ihn nicht mehr vergessen und sprach mit Sophia darüber, da sie es Don nicht sagen konnte? Aber dann wäre sie doch nicht mit ihm ins Bett gestiegen? Oder wollte sie nur ihre Gelüste stillen? Blödsinn! Sowas würde sie doch nicht machen. Schnell schüttelte er den Kopf als Waleria ihr die Frage stellte und kam gleich ums Eck. "Es ist alles vorbereitet" sprach er "Somit können wir gleich loslegen wenn du soweit bist" sprach er weiter und sah dabei die beiden Frauen an. "Habe ich etwas verpasst?" tat er unwissend bevor Waleria glauben würde, ob er was gehört hatte, was er hatte, aber er wollte, dass sie sich keinen Kopf darüber machte sondern sich eher mal aufs Training konzentrierte. Wenn es wirklich der Fall war, was er sich dachte, dann war das Thema sowieso schon für ihn gegessen gewesen. Er würde ihr noch helfen, da die Sache mit Sascha Wassilijew definitiv noch nicht vom Tisch war und jeder würde nach dem Fall seinen eigenen Weg gehen. Naja sie zumindest zu dem Mann in dem sie verknallt war.


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