[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es schien, als würden sich die beiden schon Jahre kennen, dabei war ihr Don eigentlich noch ziemlich fremd, wenn man es genauer betrachtete. Waleria sprach über sich selbst nicht gerne, oder eher über das, was sie belastete und was sie fühlte, aber auch wenn sie es nicht gern tat musste sie zugeben, dass es ihr bei Don ein klein wenig leichter fiel, als bei anderen. Vielleicht war es die Tatsache, dass er etwas ähnliches erlebt hatte? Die Tatsache, dass er selbst ein Agent war und vor allem ihr so ähnlich war? Er war auch verschlossen, er war ein Arbeitstier und reagierte auf einiges genau so, wie es die Frau selbst machen würde, sie waren sich beide so ähnlich, dass es kein Zufall sein konnte, aber es vereinfachte einige Sachen, es vereinfachte auch einige Sachen zu sagen. Sie öffnete sich, wenn auch nur ein wenig, sprach davon, dass auch sie Alpträume plagten und sie manchmal diesen Schuss immer noch hörte, aber sie sprach ihre Verfolgungsangst nicht an, brauchte auch nicht zu erwähnen, dass sie manchmal Paranoia bekam, manches sollte einfach unter Verschluss bleiben. Don strich aber über ihre Hand, ließ die Stellen, die er berührte damit kribbeln und trotz der schwierigen Situation und des schwierigen Themas gab es ein paar bessere Gefühle in ihrer Brust durch die Tatsache, dass er einfach da war. Er sprach davon, dass David wenigstens gewusst hätte, dass er sie hätte schützen können, wenn er sich für sie geopfert hätte, aber Waleria konnte seinen ängstlichen Gesichtsausdruck noch immer nicht vergessen, während sie zu ihm gesehen hatte. Sie konnte nicht aufhören daran zu denken, wie oft sie ihn geschlagen hatten, dabei war es ihr nicht einmal wirklich in Erinnerung geblieben, wie sehr sich Igor um sie gekümmert hatte nein, einzig und allein David und das Drumherum war das, was sie so sehr belastete.
      Wie bekam man das einfach weg? Wie konnte man das aus seinem Gehirn weg radieren, um weiterhin in Ruhe leben zu können? Die Hand auf ihrer Wange ließ sie hoch blicken, Don wollte sie nicht mehr alleine im Zimmer lassen, eine schöne Geste, die gleich wieder ein warmes Gefühl in ihrer Brust auslöste. So eine liebevolle Art hätte sie ihm am Anfang nicht zugetraut, jetzt war er bereit sich frei zu nehmen, um ihr zu helfen und sogar sie nicht mehr allein zu lassen, aber Waleria war sich dessen bewusst, dass es unmöglich war. Ein kleines Lächeln zauberte es ihr dennoch auf die Lippen, die lehnte ihre Wange gleich auch schon gegen die Hand an, horchte den weiteren Worten. Er würde nie wieder zulassen, dass dir jemals wieder so etwas geschieht, ihr Herz schmolz dahin. "Danke", hauchte sie ihm entgegen und wusste es sehr zu schätzen, dass er das ernst meinte. Natürlich, gerade in diesem Moment fühlte sie sich wie ein kleines Mädchen, welches vor den bösen Jungs beschützt werden musste, aber ab und zu war es so viel wert sich einfach mal fallen lassen zu können. Zu gerne würde die Blondine dem Agent zeigen, wie sehr es ihr bedeutete, aber sie wusste nicht wie und er war der Meinung sie sollte sich noch ein wenig ausruhen. Mit einem Nicken bestätigte sie das, lächelte gleich wieder, als er ihr einen Kuss auf die Wange gab, sie wollte aber mehr, wollte etwas richtiges und beugte sich zu ihm runter, als er sich wieder zurück lehnte, um ihre Lippen auf seine zu legen und ihm einen sanften Kuss zu schenken. "Aber nur, wenn du wirklich hier bleibst", sie schmunzelte gleich ein wenig frech, blickte noch kurz in das Gesicht des Mannes, bevor sie ihren Kopf wieder auf seine Brust legte, um in diesen verletzlichen Moment nicht allein zu sein. Er hatte vielleicht böse Geister geweckt, aber sie vertraute ihm..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Dies war wieder einer seiner Eigenschaften gewesen, welche der schwarzhaarige an sich hatte. Er sah lieber, dass es Waleria gut ging als zuerst auf sich selbst zu achten. Doch dürften seine Worte auch sie ein wenig entspannter gemacht haben, weshalb sie sich dafür bedankte. Aber wieso? Für ihn war es selbstverständlich gewesen, dass er für sie da sein würde, egal was komme. Dass sich beide überhaupt erst so verstanden und sich gegenseitig öffneten wsr am Anfang ihrer Begegnung kaum vorstellbar gewesen. Wenn er sich so zurück erinnerte, ging ihm die Frau erstmal richtig auf die Nerven, da sie mit keinerlei Informationen rausrückte. Sie war überheblich und dachte in seinen Augen alles besser zu Wissen. Solch eine Art konnte er bei niemanden leiden. Egal ob Männlein oder Weiblein. Im Endeffekt war er es aber wirklich gewesen der von nichts eine Ahnung hatte. Wie denn auch? Sein Bruder war auf mysteriöse Weise verschwunden, Waleria wusste wieso, durfte aber aufgrund ihrer Arbeit nichts sagen. Umso länger die beiden aber zusammenarbeiteten umso mehr wurde von ihrer Undercoverarbeit aufgedeckt was ihn nur mehr in ihre Welt zog. Don fand es nicht schlecht aber andererseits merkte er selbst wie gefährlicher es wurde. Die russische Mafia durfte man auf keinen Fall unterschätzen. Man sah ja schließlich zu was sie aller fähig waren.
      Durch ihr Nicken kam der Agent wieder zurück in die Realität, sprach davon bei ihr zu bleiben während sie sich ausruhen konnte, gab ihr anschließend einen sanften Kuss auf die Wange bevor er sich wieder zurücklehnte. Doch schien sie sich damit nicht zufrieden zu geben weshalb sich die junge Dame über ihn beugte um ihn einen richtigen Kuss zu geben, welchen er selbst nur willkommen hieß, dabei seine Hand hinter ihr Ohr legte um diesen zärtlich zu erwiedern als er anschließend wieder gelöst wurde. Für einen kurzen Moment blickte er auch in ihre eis blauen Augen, die ihm gefangen hielten. Wieviele Männer hatte sie mit ihren Augen schon festgehalten? So wie er es richtig sah, wollten auch Igor sowie Alejandro was von Katja. Ob sie deren Wunsch irgendwann mal erfüllte? Um ihre Identität sicher zu halten, hätte sie vermutlich alles getan was notwendig war. Richtig einschätzen konnte er es aber selber nicht und auch keinen weiteren Gedanken daran verschwenden. Waleria gehört ihm alleine und niemand anderem. Für andere war es sicher egoistisch gewesen, sie für sich zu behalten aber war das nicht eine normale Reaktion gewesen, wenn man die Person mochte? "Mir fällt gerade ein, dass ich noch etwas zu tun habe" meinte er plötzlich, setzte sich auf, fing jedoch im nächsten Moment zu lachen an als er sich wieder zurücklegte und Waleria mit sich zog indem er einen Arm um diese legte. "Ich werde nirgendwo hingehen" sprach er sanft aus, legte seinen freien Am hinter den Kopf um es sich so etwas gemütlicher zu machen während seine Hand über ihre Haut strich. Eine Weile blieb er noch wach im Bett liegen während sein Blick nach draussen ging und die Tropfen anfingen gegen die Scheibe zu prasseln. Das Wetter alleine war in den letzten Wochen wirklich furchtbar gewesen. Klar, die Sonne schien untertags aber am Abend sorgte der Regen für die entsprechende Abkühlung. Ein Wunder, dass das Gras überhaupt noch was aufnehmen konnte. Die ganze Zeit über hörte er mit den Bewegungen seiner Hand nicht auf um ihr ein wohliges Gefühl zu übermitteln, solange sein Blick aufs Fenster gerichtet waren. Immer wieder strich er sich über die Augen um wach zu bleiben sollte Waleria selbst ihre wieder öffnen. Er wollte für sie da sein, schließlich versprach er es ihr in gewisser Weise.


      Don konnte sich nicht mehr erinnern wieviel Zeit vergangen war, seit er mit seinem Wagen vor dem Haus zum stehen kam und seinen Blick darauf wandte. Von dort aus konnte man gut die zwei kleinen Kinder, Sohn und Tochter, im Wohnzimmer gemeinsam spielen sehen während nach ein paar Minuten auch schon die Mutter der beiden hinzustieß um diese in die Arme zu schließen. Es war eine liebevolle Umarmung gewesen, welche man so immer von den Müttern kannte. Wie lange war es her gewesen, als er seine Mutter zuletzt in die Arme schloss? Eigentlich als er sich damals verabschiede bevor die reise nach Quantico ging. Nachdem er zurückkam um ihr beizustehen, als der Krebs immer schlimmer wurde, traute er sich nicht seine Arme um sie zu legen da der Agent ihr nicht noch mehr Schmerzen zufügen wollte. Tief atmete er noch durch bevor er sich dazu beschloss die Autotüre zu öffnen, diese wieder hinter sich zu schließen um seine Beine Richtung Haustüre der Familie O'Connor zu zwingen, welche seinem Befehl Folge leisteten. Lucas fragte ob er vielleicht die Nachricht übermitteln sollte, doch weigerte er sich. Für Don war es wichtig gewesen es selbst zu tun, schließlich kannte er die Frau länger als jegliches Teammitglied. Kurz darauf bestätigte er schon die Klingel des Hauses woraufhin es nicht mehr lange dauerte bis die Türe vor sich geöffnet wurde und Lucia O'Connor zum Vorschein trat. "Ja?" kam es zuerst fragend aus ihr heraus "Don? Was machst du denn hier?" war sie überrascht ihn zu sehen, doch wünschte sich der schwarzhaarige zu einem schöneren Anlass zu kommen. "Hallo Lucia. Kann ich reinkommen?" fragte er nach woraufhin die Mutter kurz zu ihren Kindern sah bevor ihre Augen zurück auf den Agenten fielen. Schon an seinem Gesichtsausdruck konnte sie merken, dass etwas nicht stimmte. Dies kannte sie sehr gut von ihrem Mann...dürfte wohl eine typische Agentenmimik gewesen zu sein. "Wo ist Jack?" wollte sie gleich wissen. Sie wusste, dass er Don's Team beigetreten war, welcher auch dafür verantwortlich war, dass sie überhaupt nach LA kamen. "Bitte lass mich rein, dann erkläre ich dir alles in Ruhe" versuchte er sie so etwas zu beruhigen. "Nein! Ich will sofort wissen wo er ist. Wo ist Jack? Wo ist mein Mann?" wurde die Stimme der Frau leicht erhöht. "Lucia....ich" Don wusste selbst nicht wie er es ausdrücken sollte aber mehr brauchte er auch nicht sagen. Lucia verstand. Sie wusste ganz genau was er versuchte ihr mitzuteilen weshalb ihr Blick plötzlich wie versteinert aussah "Er ist tot" sprach sie plötzlich die Worte, welche er versuchte anders auszudrücken. "Es ist deine Schuld. Wärst du nicjt augetaucht, wäre er noch am Leben.....ES IST ALLES DEINE SCHULD. VERSCHWINDE....VERSCHWINDE SOFORT VON MEINEM HAUS. VON MEINER FAMILIE. LASS UNS IN RUHE" schrie sie ihn förmlich schon an und knallte die Türe direkt vor der Nase zu.


      Genau dieser Knall riss ihn zurück in das Bett in seinem Schlafzimmer, weshalb Don sich für einen kurzen Moment umsah bis er merkte, dass noch alles in Ordnung war. Waleria war immernoch auf seiner Seite gewesen, welche friedlich auf seiner Brust ruhte. Doch war es vorhin nicht das selbe Geräusch gewesen wie von der Türe. Nein! Draussen hatte sich zusätzlich zu dem Regen auch bereits ein Gewitter gebildet gehabt, weshalb es der Donner war, welchen Don aus dem Traum riss. War er selbst etwa eingeschlafen? Sanft ließ er seinen Kopf wieder nach hinten sinken, atmete tief durch und strich sich über die Augen. An Schlaf war jetzt gar nicht mehr zu denken


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      Dead but alive at the same time!"

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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es hatte nichts mehr gebracht gegen die Müdigkeit anzukämpfen, welche die Frau fast schon überraschte. Das Kraulen ließ sie für den Moment einfach ihre Augen schließen und es genießen, dass der Mann neben ihr da gewesen ist. Die letzten Nächte hatte Waleria stets alleine verbracht, sie hatte alleine in dem großen Bett ihres Appartements in Moskau verbracht, starrte stundenlang das Fenster an, in der Hoffnung wenigstens ein wenig Schlaf zu bekommen und jetzt war es deutlich anders, jetzt lag Don neben ihr und seine nackte Haut strahlte so viel Wärme aus, dass die Decke fast schon nicht zu gebrauchen war. Klar, es war hier vor allem auch deutlich wärmer, als in dem kalten Russland, dennoch machte das Wetter draußen nichts besser, es war kalt und ungemütlich, da blieb man schon lieber in dem Bett liegen, vor allem wenn man solch einen Mann neben sich hatte.
      Eine Zeit lang hatte die Blondine ihn ebenfalls gekrault, ein wenig über den Bauch gestreichelt, aber sie war irgendwann zu müde, hatte den Kampf aufgegeben gehabt, um ein wenig Schlaf zu bekommen. Der Sex hatte sie schon gut müde gemacht, die Wärme und das Kraulen gab ihr den Rest, damit war es eigentlich schon hervorzusehen, dass sie irgendwann von der Dunkelheit umgeben werden wird, um sich ihr hin zu geben in der Hoffnung, es würde nicht so Enden, wie in den letzten Wochen.

      Sie lag wieder auf diesem kalten Betonboden. Der Schmerz, der durch den Bauch zog war kaum aushaltbar, es war kaum möglich die Augen offen zu lassen, aber Waleria zwang sich es zu tun. Sie dachten, sie hätten sie besiegt, hätten sie zu Boden gerissen, aber damit haben sie sich definitiv verschätzt, denn sie erhob sich noch einmal, sie schaffte es sich auf die Beine zu stellen, um zu laufen, einfach zu laufen. Der Knall ertönte, als sie ihn mit zu Boden riss, sie hörte ihn deutlich, hatte schon mit ihrem Leben abgeschlossen, aber kaum landete ihr Körper auf dem Boden, schon öffnete sie ihre Augen wieder. Das Herz schlug ihr bis zum Hals, es schlug viel zu laut und viel zu schnell, in ihren Ohren sauste das Blut und die Panik ergriff langsam ihren Verstand. Waleria hatte den Schuss doch deutlich gehört, sie hatte nicht verstanden, warum sie im weichen Bett lag, anstatt auf dem kalten Boden des Kellers, aber nach und nach realisierte sie, dass sie hier bei Don lag, nicht bei Igor in seinem Versteck. Sie atmete wieder, hatte gar nicht mitbekommen, dass sie den Atem angehalten hatte, sie versuchte es ruhig und gelassen, es war doch noch so dunkel in dem Zimmer. Der Raum erhellte sich, ein weiterer Knall war zu hören, es gewitterte, das war vermutlich auch der Schuss, den sich die Blondine eingebildet hatte. Sie blieb liegen, ließ ihren Kopf auf der warmen, weichen Brust liegen, aus Sorge ihr könnte etwas geschehen, wenn sie sich jetzt bewegen wird. Es war Schwachsinn, dessen war sich die Frau bewusst, aber die Angst und Panik, die sie ein nahmen ließen sich nicht einfach runter schlucken und vergessen.
      Wie lange Waleria so gelegen und versucht hatte ihre Panik in den Griff zu bekommen wusste sie nicht, aber sie hatte sich innerlich ein wenig erschrocken, als Don seine Hand hob, um sich die Augen zu reiben. Hatte sie ihn etwa geweckt gehabt? Vorsichtig blickte die Frau hoch, um in das verschlafene Gesicht des Mannes zu sehen. Sie schmunzelte ein wenig. "Guten Morgen", hauchte sie ihm entgegen.. Es war eine klare Ablenkung von ihrer Panik, die ihr Herz noch immer ein wenig schneller schlagen ließ.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Dass Waleria selbst einen unruhigen Schlaf hatte, bekam Don erst gar nicht mit. Dafür waren seine Gedanken komplett abgeschweift gewesen aber als er sich mit der Hand über die Augen strich bemerkte er wie sich etwas unter ihm zum bewegen anfing und Waleria zu diesen aufsah. Hatte er sie etwa geweckt gehabt? Dennoch musste er zugeben, dass es sich wirklich gut anfühlte nicht alleine aufwachen zu müssen. In den letzten Wochen war er zwar im Elternhaus gewesen wo auch sein Vater und David anwesend waren aber dennoch war es was komplett anders wenn man in Betracht bezog, entweder aufzuwachen und es wanderte jemand im Haus herum oder aufzuwachen mit jemanden an seiner Seite. Wenn er sich entscheiden müsste, würde er selbstverständlich Nummer Zwei wählen. "Guten Morgen'sprach er leise sanft aus und setzte dabei selbst ein Lächeln auf die Lippen. Er hatte sie vermisst....hatte ihre Wärme vermisst...ihre Fürsorge als auch einfach dieses wunderschöne Lächeln auf ihre Lippen. Wie konnte er ohne all dem nur die letzten 5 Wochen überstehen? Gerade in dieser Zeit merkte er wie abhängig der Agent von dieser Frau wurde. Wieso schaffte sie es ihn so leicht um den Finger zu wickeln? Auf jeden Fall war etwas an ihr gewesen was ihn nicht mehr loslassen wollte. Er konnte und wollte nicht mehr ohne sie sein. Ob es genau das war, was andere fühlten um eine Beziehung einzugehen? Er war damals zwar verlobt gewesen, dennoch war es nicht das selbe Gefühl wie mit ihr gewesen. "Ich denke gegen Kaffee wird Miss Sobolew kein Problem haben, oder?" grinste er ihr zu, setzte sich etwas auf um ihr noch einen Guten Morgenkuss zu geben bevor er sich seine Short drüberzog um Richtung Küche zu gehen. Auch wenn die beiden schon zum zweiten Mal miteinander schliefen und schon genug vom Körper des anderen sahen, so musste er trotzdem doch nicht nackig durch seine Wohnung laufen. Don holte zwei Tassen aus dem Kasten, schaltete die Kaffeemaschine ein, fühlte noch etwas Wasser hinzu, sodass auch genug rauskommen konnte, bevor er wieder Milch und Zucker herrichten, es auf Tablett stellte um es ihr anschließend ins Schlafzimmer bringen zu können. Aber brauchte sie das überhaupt? Wir oft hatte er ihr es mit dem Kaffee schon hingestellt gehabt ohne wirklich darauf zu achten was sie davon benötigte? Ein sanftes Lächeln glitt über seine Lippen als er über sich selbst innerlich lachen musste. Wie aufmerksam unaufmerksam er eigentlich war. Nachdem der Kaffee fertig war, nahm er die Tassen, stellte sie zu dem Zucker und der Milch, nahm das Tablett auf beiden Seiten und brachte es ihr anschließend ins Schlafzimmer "Madam? Der Kaffee ist....." doch weiter kam er nicht als plötzlich im untersten Drittel seines Fenster etwas durchschoss und in einer der Kaffeetassen einschlug, sodass diese ebenfalls auf dem Tablett zersplitterte. Gefolgt von weiteren Schüssen, welche durchs Fenster kam, lies Don alles aus seiner Hand fallen und bewegte sich sogleich rüber zu Waleria "RUNTER!" rief er laut warf sich zu ihr um diese gleich darauf an den Schultern zu packen um sich im nächsten Moment mit dem Rücken gegen die Wand zu knallen, woraufhin er kurz aufstöhnte vor Schmerz, sodass beide im Schutz zwischen Fenster und Schlafzimmerbett am Boden befanden während weitere Kugeln auf sie einschossen sowie auch im Wohnzimmer das Feuer eröffnet wurde. Don legte zum Schutz seine Arme um Waleria, um diese vor weiteren splittern zu schützen als er nicht mehr lange zögerte um sich vorsichtig seiner Nachtschublade zu nähern, diese zu öffnen und seine Ersatzwaffe rauszunehmen, welche er stets immer bereit hielt. Die Waffe entsichert, beugte er sich etwas nach oben um wenigstens etwas sehen zu können, doch anstatt jemanden zu erblicken, hörte er nur wie die Kugel knapp an seinem Kopf vorbeiflog sodass der schwarzhaarige gezwungen war wieder nach unten zu gehen. Als für einen kurzen Moment keine weitere Kugeln kamen, nutzte Don die Chance um wieder nach draussen zu sehen und entdeckte dabei am gegenüberliegenden Gebäude einen Scharfschützen, weshalb er durch das Loch im Fenster zielte und direkt auf den Mann schoss. Zu seinem Pech, erwischte er ihn zwar, hatte aber noch die Möglichkeit gehabt in Deckung zu gehen, sodass der Agent keine Sicht mehr auf ihn hatte. "Scheiße" fluchte er leise und wandte seinen Blick zurück auf Wal als er sich zu ihr runterbeugte. "Hör mir zu. Ich werde dir Rückendeckung geben. Schnapp dir deine Sachen und sieh zu, dass du hier rauskommst. Ich werde direkt hinter dir sein" sprach er ernst aus. Jetzt war nicht die Zeit gewesen um zu zögern. Sie mussten hier raus und das schnell.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war schön neben jemandem aufzustehen, mit dem man den Abend vorher verbracht hatte. Einen Moment lang erwischte sich die Frau dabei, wie sie es wirklich vorstellte, ob sie es nicht für die nächsten aber tausenden Morgen auch haben wollte, aber wenn sie ehrlich war, wollte sie es wirklich für immer haben. Es war schön ein Lächeln zurück zu bekommen, wenn man hoch sah und es war vor allem auch schön einen Kuss am frühen Morgen zu bekommen. Ob sie nichts gegen einen Kaffee hatte? Niemals, vor allem nicht, wenn sich Don wirklich nicht mehr anzog, als nur die Shorts, die gerade mal das Nötigste bedeckte. Mit einem Grinsen blickte ihm Waleria nach. "Ich hätte auch gegen ganz andere Sachen nichts dagegen", rief sie ihm entgegen und musste fest stellen, dass sie schon länger nicht mehr so offensichtlich flirtete ohne der Absicht, in ihrer Arbeit damit weiter zu kommen. Es lockerte die Situation auf, es lockerte vor allem auch ihre Gedanken darüber, dass sie sich entscheiden musste, wie sie jetzt mit der CIA umgehen sollte, Don hatte ihr immerhin zwei Vorschläge gemacht gehabt. Doch noch bevor sich die Frau wirklich Gedanken darum machte streckte sie sich vom Bett runter, um das Hemd des Mannes zu ergreifen und es sich über zu werfen, es fühlte sich merkwürdig an komplett nackt so rumzusitzen und sein Hemd stand ihr mit Sicherheit auch nicht schlecht. Der Geruch vom Kaffee war schon im Schlafzimmer angekommen, bevor Don mit dem Tablett zu ihr gekommen war, Waleria hatte geschmunzelt, während sie sich die Knöpfe vorne zu machte, um zu ihm aufzublicken. Er brachte ihr wirklich Kaffee ins Bett, warum war der Mann nur noch single? Nun, die Gründe dafür lagen schon fast auf der Hand, es war aber eine ganz andere Geschichte.
      Zu dem Kaffee kam es nicht, ein Schuss so klar und deutlich, der die Frau für einen Moment all ihre Muskeln anspannen ließ. Hatte sie es sich eingebildet, dass die Tasse gerade zersprang? Erst der Befehl, sie sollte sich runter bewegen, ließ die Frau in ihrem Kopf schalten, ließ ihre Muskeln wieder locker werden, ehe sie sich schon auf dem Boden bei Don befand. Es waren weitere Schüsse zu hören, verdammt, was war hier los? Sie verstand es nicht, die Blondine war verwirrt, sie war ängstlich, sie wusste gar nicht, was sie überhaupt tun sollte, da spürte sie schon die warmen Arme des Mannes um sich herum. Er war da, er war hier bei ihr und hielt sie fest, denn wenn sie ehrlich war, wüsste sie nicht einmal, wie sie hier raus kommen sollte, Waleria konnte nicht schießen! Ein Deja-Vù .. Es gab doch schon einmal eine ähnliche Situation, in welche sie beide verwickelt waren, aber da war sie psychisch auf einem deutlich besseren Stand gewesen! Nur die Ruhe bewahren, sagte sie sich mehrmals, ließ Don schießen, ließ ihn versuchen, aber scheinbar brachte auch das nur sehr wenig, denn er offenbarte ihr, dass sie hier raus sollte. Es wurde auf die beiden geschossen und er sagt ihr, sie soll hier verschwinden?! Ihre Augen weiteten sich, sie musterten das Gesicht des Mannes, der es scheinbar wirklich ernst meinte. Waleria schluckte, dann nickte sie, sie sollte ihm vertrauen, sie sollte ihm einfach nur vertrauen. Ihr Blick glitt zu ihrem Koffer, sie musste schnell überlegen, was sie denn überhaupt mitnehmen sollte. Etwas zum Anziehen brauchte sie, irgendetwas, Hauptsache sie würde nicht nackt hier raus kommen, den Rest konnte man unterwegs kaufen.. Ihre wichtigsten Sachen waren in ihrer Handtasche im Flur, da musste sie auch raus, mehr war hier nicht zu holen.
      Noch einmal holte die Blondine tief Luft, ehe sie sich in die Hocke begab, um bis drei zu zählen.. Eins.. Zwei.. Sie lief los, geduckt, um nicht getroffen zu werden, um sich ihre dicke Leggings aus dem Koffer zu schnappen, die oben drauf lag und sich hinter der Kommode in Sicherheit zu bringen. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, es raste und hatte Sorge, gleich aufzuhören, aber dafür war gerade keine Zeit. Noch einmal tief durch atmen, dann lief sie wieder los, bis zu der Couch, um sich dort zu verstecken, bevor sie es wagte bis zum Flur zu laufe, wo sie in Sicherheit war. Ihre Handtasche war hier, mehr brauchte sie nicht.. Doch, Don! Ihre Augen sahen direkt nach ihm.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Eigentlich hatte sich Don den Morgen mit ihr vollkommen anders vorgestellt gehabt: Gemeinsam frühstücken, unter die Dusche springen und danach überlegen wie sie bezüglich der CIA vorgehen werden. Alles war schon in seinem Kopf dafür verpflanzt gewesen aber einer schien wohl dagegen zu sein als plötzlich Schüsse durch seine Fenster in die ganze Wohnung flogen. Wer genau das war, konnte der schwarzhaarige nicht sagen aber irgendwie musste er ja aufs Hochhaus kommen, daher war es auszuschließen, dass er allen Kamera's in seiner Umgebung aus dem Weg gehen konnte. Don nutzte die Chance, als sich diese ergab und keine weitere Kugeln kamen, um selbst welche abzufeuern. Eine traf in dessen Körper ein aber wo genau der Scharfschütze getroffen wurde, war auf die Entfernung schwer zu sehen. Als danach weitere Schüsse kamen, ging selbst der Agent wieder in Deckung und achtete darauf weiterhin, dass selbst Waleria nichts passierte. Sie mussten hier raus. Und das schnell. Solange er nicht wusste wer genau das Ziel von ihnen war, blieb ihm keine andere Möglichkeit.
      Daher wandte er seine Aufmerksamkeit auf Waleria um ihr die nächsten Schritte zu erklären. In diesen Moment war es nicht der romantische Don gewesen der ihr noch Kaffee ans Bett bringen wollte, sondern kam ihm in solch einer Situation der Agent aus ihm heraus dessen höchste Priorität die Sicherheit von Waleria gewesen war. Egal ob ihm selbst eine Kugel traf oder nicht...ihr musste es gut gehen. Mehr spielte für ihn keine Rolle. Daher wartete dieser noch ab bis die blondhaarige schließlich loslief und er ihr geduckt schon folgte. Dabei packte er selbst seine Klamotten welche auf dem Boden lagen, während die Kugeln weiter einschossen, Don diese aber immer wieder erwiederte. Entweder traf der Schütze ernsthaft daneben oder ließ sie absichtlich leben, was er sich nicht vorstellen konnte. Doch warum schoss er dem schwarzhaarigen nicht direkt in den Kopf anstatt auf die Kaffeetasse? Das ergab alles keinen Sinn und, dass sich beide so geschickt anstellen um heil hier rauszukommen, konnte er sich schlecht vorstellen. Bei der Kommode in Sicherheit gebracht, versuchte er selbst seine Atmung zu beruhigen, doch dafür schoss viel zu viel Adrenalin durch seinem Körper. Gerade als er um die Ecke blicken wollte, flog schon die nächste Kugel an ihm vorbei weshalb er gleich zurück zuckte. "Wenn ich es nicht besser wüsste, müsste es einer von deinen Exfreunden oder meiner Exfreundinnen sein, welche uns nach dem Leben trachten" versuchte er ihr so etwas von der Angst zu nehmen als er zu ihr sah und merkte wie hektisch ihre Atmung war. Kurz nahm er ihre Hand in seine bevor er dann schon nach seiner Munition in der Waffe blickte. 4 Kugeln waren noch vorhanden gewesen. Die restliche Munition lag noch in der Schublade im Schlafzimmer, an welche er nicht mehr kommen würde. Daher blieb ihm nichts anderes übrig als sich diese einzusparen. Nachdem Waleria weiter zum Sofa lief, folgte er ihr weiter dorthin, begab sich selbst für einen kurzen Moment in Schutz während die Fenster aufgrund der Schüsse weiter zersprangen. Viel Zeit zum Nachdenken hatten sie aber nicht weshalb beide schon Richtung Flur liefen, Waleria dort gut ankam und auch Don, welcher vorher noch seine Glock 19, seinen Ausweis und Schlüssel holte, einem kurzen Moment später neben ihr zu erscheinen um die Türe hinter sich zu schließen, welche angefangen wurde zerschossen zu werden. "Na los, weiter" packte er sie schon an der Hand um diese mit sich zu ziehen. Anstatt den Aufzug zu verwenden lief er mit ihr die Stufen nach unten bis zur Tiefgarage wo sein Wagen parkte. Es war ihm in diesen Moment komplett egal gewesen, ob sie dabei gesehen wurden wie sie halb nackt runterliefen. Jeder im Gebäude wusste, dass Dominic ein FBI Agent gewesen wsr. Wenn er dies also tat, dann musste es schon ziemlich brennen. Unten angekommen, begab er sich nichts desto trotz vorsichtig zu seinem Wagen, um so sicher sein zu können, dass hier unten nicht auch noch ein Kugelhagel anfing. Aufgesperrt, legte er seine Sachen auf den Rücksitz um sich eines nach dem anderen anzuziehen, seine Waffe hinten in die Hose zu stecken, während sein Ausweis und sein Handy ebenfalls in den Taschen landeten. Das Einzige was ihm fehlte, waren seine Schuhe gewesen aber die brauchte er nicht um den Wagen zu bewegen. "Alles okay bei dir?" wollte er als erstes wissen bevor er versuchte weiterhin einen klaren Gedanken zu fassen. Sie wurden in seiner eigenen Wohnung fast erschossen worden. Woher wusste der Typ von seinem Aufenthaltsort? Er hätte ja auch genauso gut bei seiner Familie sein können? David und sein Vater hätten jetzt tot sein können. Don wollte gar nicht weiter darüber nachdenken was hätte dot alles passieren können. "Wir werden zum FBI fahren. Dort sind wir erstmal sicher bis wir wissen wer es auf uns abgesehen hat" Don wählte mit Absicht das Wort 'uns' da er ihr nicht angst machen wollte, dass das Ziel höchstwahrscheinlich eigentlich Waleria war. Wundern würde es ihm nicht. Sie war die einzige Person noch gewesen, welche von der CIA auf freien Fuß war. Daher stieg er auf der Fahrerseite ein, wartete darauf bis diese neben ihm Platz nahm, startete den Motor und fuhr auch schon aus der Garage um die Richtung auf die Zentrale zu richten. Dabei wurden weitere Schüsse auf diesen abgefeuert bis sie außer Reichweite waren. Zu seinem Glück waren die Autos der Bundesbehörde so gut wie kugelsicher gewesen um zu verhindern, dass die Agenten unterwegs erschossen werden konnten.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Wie sie letztendlich auf den Beifahrersitz von Dons Wagen kam konnte Waleria kaum richtig sagen, sie war noch ein wenig geschockt und verwirrt von der ganzen Situation gewesen, ihre Hände hatten gezittert, als sie sich die Leggings unten am Wagen angezogen hatte. Obenrum trug sie noch Dons Hemd, es bedeckte das Wichtigste und ließ zwar erahnen, was sich darunter verbarg, aber das war in diesem Moment weniger wichtig, jetzt war nur wichtig, dass sie beide heile da raus gekommen sind. Waleria konnte es sich nicht erklären, wurde sie verfolgt, hatte das was mit ihrer Rückkehr und der Tatsache zu tun, dass Larcksen angeblich mit der russischen Mafia zusammen arbeitete? Oder war es die Folge von etwas ganz anderem? Wer war das Ziel gewesen, Don oder die Blondine selbst? Sie hatten doch die Chance gehabt sie zu erschießen, definitiv! Als sie sich aufgesetzt, hatte war sie doch ein leichtes Ziel gewesen, Don stand mit dem Tablett, sie waren doch ein super leicht zu treffendes Ziel und das schienen Profis zu sein, nicht Anfänger, wir es die Agentin war. Sie konnte es sich nicht erklären, konnte vor allem ihre Gedanken nicht richtig ordnen, sie war nicht dafür gedacht, in solche Situationen zu kommen, die Frau war dafür ausgebildet undercover zu arbeiten, deshalb hatte sie die CIA gewählt und nicht das FBI, oder die Homeland Security.. Im Gegensatz zu Don hatte sie damit keinerlei Erfahrungen, lediglich die wenigen Male, die mit ihm zusammen stattgefunden haben zählten dazu, alles andere war eine mehr, oder weniger sichere Arbeit als jemand anderes, unbewaffnet und ohne einen Kugelregen, der sie jeder Zeit hätte umbringen können.
      Don wollte wissen, ob alles in Ordnung war, da nickte die Frau mehrmals, auch wenn noch ein wenig unsicher, bevor sie sich durch ihr Gesicht fuhr. Sie stieg in den Wagen ein, schnallte sich ein, bevor ihr offenbart wurde, was der Plan des Agents war. Er wollte zu der FBI Zentrale fahren, er konnte mit ihr überall fahren, wohin er wollte, solange sie irgendwie entkommen konnten, um sich in Sicherheit zu begeben. "Ich habe keine Ahnung, was das gerade war", noch einmal fuhr sich Waleria durch das Gesicht, sie blickte auf die Straße vor sich und versuchte ihre Gedanken irgendwie zu ordnen, aber das Adrenalin war noch immer in ihren Venen vorhanden und brachte vor allem ihr Herz immer noch zum Rasen. "Wir.. Wir hätten tot sein können, warum haben sie nur daneben geschossen?". Es war ihr aufgefallen, natürlich, trotz des schlechten Wetters und der Dunkelheit war es doch mit Sicherheit für einen geübten Schützen kein Problem, Don hatte doch auch getroffen, oder nicht? Waleria schüttelte ihren Kopf, sie hatte keine Ahnung, was sie jetzt tun sollte, sie hatte nicht einmal die Möglichkeit Adam anzurufen, irgendjemanden anzurufen, ihr Handy war tot, Adam war vermutlich hinter Gittern und sie auf sich allein gestellt, toll, wollte ihr das Schicksal noch mehr Steine in den Weg legen?
      Sie lehnte sich zurück, blickte auf die Straße vor ihnen, es donnerte keine fünf Sekunden, nachdem der Blitz die Straße für einen Moment erleuchtete. "Ich habe ein Deja Vu", ein schmunzeln war auf ihren Lippen gesehen "Zuerst mein Apartment... Jetzt gleich deines".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Dominic hatte ja in seinen Berufsjahren schon viel miterlebt gehabt aber, dass ein Scharfschütze ständig dabei schoss, war noch nicht dabei gewesen. Nun konnte er auch unter dieser Kategorie ein Hackerl setzen. Es musste absichtlich gewesen sein. So versuchten sie die Agenten aus seiner Wohnung zu jagen und das genau das hatten sie geschafft. Aber wofür? Soweit er wusste gab es nichts besonderes dort zu finden, daher war es ausgeschlossen gewesen, dass dieses ihr Ziel war. Nachdem er Waleria fragte ob alles okay war und sich die beiden fertig anzogen, stiegen sie auch schon in den Wagen um das Gebäude zu verlassen. Durch die Nässe auf der Straße so wie dem Gewitter war die Sicht etwas getrübt gewesen was es dem Agenten schwerer fiel auf der richtigen Spur zu bleiben. Dennoch würde er sein Ziel, die FBI Zentrale, nicht aus den Augen verlieren. Don hatte keine Ahnung ob es die richtige Entscheidung war dorthin zu fahren aber eine andere Möglichkeit hatten sie nicht. Zu seinem Elternhaus zu fahren, wäre viel zu gefährlich für die anderen geworden und ihr Appartment war genauso wenig eine Lösung, da diese komplett verwanzt war, sollte Adam dies nicht schon längst bereinigt haben. Sanft legte er seine Hand auf ihre um Waleria zu beruhigen. Jetzt die Nerven wegzuschmeißen, brachte die beiden auch nicht weiter und wenn sie da durch wollten, brauchte er auch ihren klaren Verstand "Das wird schon werden" versuchte er ihr zu versichern obwohl er sich selbst nicht mehr so sicher sein konnte. Sie hätten wirklich tot sein. Warum wurde nur daneben geschossen? "Ich weiß nicht warum er absichtlich daneben schoss aber dafür wird es sicher auch eine vernünftige Erklärung geben" sprach er ruhig weiter als er über jeden weiteren Schritt nachdachte. Sie brauchten Informationen...sie brauchten neue Sachen und auf jeden Fall brauchte Don mehr Munition. Wenn sie in das CIA Gebäude gehen wollten, brachte ihm seine Waffe wenig weiter. Zum anderen war er auch der Einzige von ihnen, der schießen konnte. Nicht, dass Waleria es nicht konnte aber sie schießen zu lassen wäre zu riskant.
      Gerade als er dabei war die Nummer von Lucas zu wählen fiel ihm plötzlich was ein, was den Agenten dazu brachte eine Notbremsung zu machen. Wie konnte er nur so dämlich sein? "Campbell hier?" war die Stimme des angenommenen Anrufer's auf seinem Handy zu hören als er die Lautsprechanlage aktiviert hatte. "Hallo? Don? Was ist los?" sprach Lucas weiter, doch antwortete Don ihm immernoch nicht. Die FBI Zentrale war der komplett falsche Weg gewesen. Sie wussten nicht wer das Ziel war aber wenn der schwarzhaarige es war, würde er somit nur alle mitreinziehen und damit alle seine Agenten in Gefahr bringen. Dieses Risiko wollte er auf keinen Fall riskieren weshalb er ohne noch ein Wort zu sagen das Telefonat wieder abbrach und nachdachte. Wohin sollen sie fahren? Das Einzige was in diesen Momenten zu hören waren, waren die Scheibenwischer des Wagen's welche sich immer wieder rechts nach links bewegten um die Regentropfen auf der Windschutzscheibe zu verwischen. //Komm schon, Don. Denk nach. Es muss auch einen anderen Weg geben//, schoss er sich immer wieder selbst in den Kopf bis ihm nach einigen Minuten einfiel, wohin sie fahren konnten. Daher legte er wieder den ersten Gang ein, drehte sein Lenkrad so, dass er sich mit dem Auto um 90 Grad wendete und fing an in die andere Richtung zu fahren aus der sie gerade kamen. Es gab in Venice eine kleine Unterkunft, welche das FBI für die schlimmsten Fälle benutzte. Es kam zwar so gut wie gar nicht vor, dass es wirklich jemand in Anspruch nehmen musste aber dies hier war ein Notfall. "Wir werden nicht zur Zentrale fahren. Wir wissen nicht wer hinter uns her ist und warum wir überhaupt noch leben. Solange wir das nicht wissen, kann ich es nicht riskieren noch mehr Leute in die Sache miteinzubeziehen" erklärte er kurz während sie auf dem Highway landeten und Richtung Strand fuhren. "Somit müssen wir uns nun auf uns selbst verlassen".


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie waren beide jeweils ein Special Agent und haben mit Sicherheit das Selbe verdient, aber es gab einen gewaltigen Unterschied zwischen den beiden Agents und spätestens jetzt war dieser Unterschied zu sehen. Waleria stürzte sich nicht in Mitten des Geschehens, sie konnte nicht schießen und hatte jetzt keinerlei Ahnung, was sie tun sollten, aber Don schien einen Plan zu haben, vor allem einen zu verfolgen, deshalb vertraute sie ihm einfach und versuchte sich zusammen zu reißen, um zu funktionieren. Das konnte sie sonst immer und ihr fielen sonst immer hunderte Ideen ein, wie sie ihre Situation bewältigen konnte, warum konnte sie es jetzt nicht? Tief atmete Waleria ein, gleich auch wieder aus, sie konnte es, sie konnte sich komplett abschotten, um zu funktionieren, auch wenn es vielleicht bedeutete Don für einen Moment aufs Abstellgleis zu stellen, es ging aber mehr darum zu überleben, es einfach zu schaffen an irgendwelche Antworten zu kommen.
      Auch er konnte es sich nicht erklären, was los gewesen war, er war aber der Meinung, dass es dafür eine Erklärung gab, wie für die gabze Situation. Okay, sie würden es hin bekommen und Waleria würde sich zusammen reißen, sie schafft das, mit Sicherheit, das hatte sie die letzten vier Jahre immer hin bekommen. Noch ein Mal tief durch atmen, dann schaffte sie das sich ihr Pokerface aufzusetzen, bis zu dem Moment, an dem Don eine Vollbremsung vollzog. Sofort war das Adrenalin wieder vorhanden, es floss durch die Venen in ihrem Körper und überrascht blickte Waleria zu dem Mann auf der Fahrerseite, um zu realisieren, was los war. Er hatte jemanden angerufen, hatte sich aber nicht gemeldet und aufgelegt, da kehrte wieder die Ruhe in den Wagen ein. Was war los? Was hatte er realisiert, was ihn dazu brachte den Weg abzubrechen? Waleria wartete auf eine Erklärung, die sie nicht bekam, sie sprach selbst nicht, wollte die Anspannung zwischen ihnen nicht brechen, sie ging selbst all die Möglichkeiten durch, die ihnen blieben. Ihr Vater war noch etwas, was ihnen übrig blieb drei Stunden Fahrt, aber weit genug von allem hier, aber war es sinnvoll ihren Vater mit in die Sache einzubeziehen? Er würde Fragen stellen, eine Menge Fragen..
      Don fand eine Lösung, er schien jedenfalls eine Idee zu haben, denn er fuhr los, wendete, noch bevor er der Blondine wirklich erklärte, was er vor hatte. Es war ihr schon klar, dass sie nicht zur Zentrale fahren werden, dafür war doch die Vollbremsung da gewesen, aber wohin wollte er dann? Mit einer Sache hatte er aber Recht: sie konnten niemanden anderen in diese Sache einbeziehen, definitiv nicht, sie konnten es nicht riskieren, mussten sich aufeinander verlassen und es selbst regeln. "Alles klar", Waleria konnte sowieso nichts dagegen sagen, aber sie war jetzt da, sie war konzentriert und wachsam, die Panik hatte sie weit in eine düstere Ecke abgeschoben, sich dessen bewusst, dass es definitiv dreifach zurück kommen würde, aber sie musste jetzt funktionieren und das würde sie auch, Don konnte es nicht alleine hin bekommen. "Das kriegen wir hin". Keine Deckung, keinerlei Hilfe, keine Möglichkeiten, aber wenigstens zwei mehr, oder weniger schlauen Köpfe, die es gemeinsam weit schaffen könnten.
      Don fuhr auf den Highway drauf, währenddessen ergriff die Frau ihr Handy aus der Tasche, es war zwar unbrauchbar, aber sie schaltete es dennoch auch, falls sie dadurch überwacht werden sollte. "Reiche mir dein Handy", sie streckte ihre Hand aus, um es an sich zu nehmen. "Wir rufen nur noch aus Telefonzellen an... Um es nicht zu riskieren geortet zu werden". Es reichte die Karte raus zu nehmen, um die Nummern wenigstens noch parat zu haben.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Nachdem Don die Vollbremsung vollzog sodass der Wagen auf der Stelle stehenblieb und nur die Scheibenwischer zu hören waren, rief er währenddessen Lucas an, doch antwortete nicht auf seine Worte. Hatte er gerade einen Fehler gemacht? Er wusste ganz genau wie die Situation aussah und das FBI wäre wahrscheinlich die größte Hilfe gewesen, welche ihnen zur Vefügung stand. Doch war das Risiko einfach zu hoch gewesen seine Agenten in eine Sache reinzuziehen solange nicht wussten mit wem sie es zu tun hatten. Waren es etwa wieder die Russen, welche ihr vielleicht nach Amerika gefolgt waren oder war es die CIA gewesen, die ihren Kopf haben wollten? Der Agent konnte auf jeden Fall keinen der beiden ausschließßen, daher war es wohl die besere Idee gewesen erstmal abgeschottet zu arbeiten. In diesem Fal waren die beiden auf sich alleine gestellt gewesen. Aber wo sollten sie hinfahren wenn nicht zur Zentrale? Einen Moment lang überlegte der schwarzhaarige noch bis ihm schließlich einfiel, dass es noch eine kleine Unterkunft in Venice gab wo sie in Ruhe alles klären konnten. Daher legte er wieder den Gang rein bevor er das Lenkrad so drehte, sodass der Wagen wendete und sie in die entgegengesetzte Richtung fuhren auf den Highway. Dies war der schnellste Weg gewesen und Don wollte nicht noch mehr Zeit verschwenden.
      Als er Waleria den Plan erklärte und sie daraufhin zustimmte, beruhigte ihn das schon ein wenig. Klar, er war zwar immer direkt an der Front gewesen und es war nicht das erste Mal gewesen, dass jemand auf ihn schoss aber jetzt griff man ihn persönlich an. Sein zu Hause war mit Kugeln durchschossen, die Zentrale war kein sicherer Ort gewesen und zu seiner Familie konnte er auch nicht fahren. Langsam konnte er vielleicht verstehen wie sich die blondhaarige neben ihn fühlen musste die letzten 4 Jahre während sie undercover gearbeitet hatte. Zum anderen wurden die Agenten aber darauf aufmerksam gemacht, dass eines Tages passieren konnte, dass auch ihr privates Leben angegriffen werden würde. Don nahm dieses Risiko auf sich aber fühlte sich dennoch ein wenig verloren. Aus den Gedanken gerissen, horchte er ihre Worte, reicht das Handy rüber und sah wie sie dabei war seine SIM-Karte rauszunehmen. Telefonzellen waren keine schlechte Idee gewesen, denn genau diesen Gedanken hatte er auch schon. Nichts und niemand durfte auf die beiden zurückführen. Da Waleria viel Erfahrung hatte was Undercoverarbeit anging, hatte er keine Zweifel mehr gehabt, dass sie es nicht schaffen könnten. Aber wie lange müssten sie untertauchen? Sollte er Dad und David anrufen um Bescheid zu geben was los war? Sollte er Personenschutz für die beiden organisieren? Dass sein Gehirn anders lief als das von Waleria war klar gewesen aber vermutlich brauchten sie auch beide Seiten um da heil rauszukommen. Weiter seinen Blick auf die Straße gerichtet fuhr er nach einer Weile die Abfahrt nach Venice runter, fuhr bei der nächsten Kreuzung nach rechts und folgte dieser bis zur Hälfte um dort nach links in eine lange Einkaufsmeile einzufahren. Die Straßen waren zwar noch leer gewesen aber Don musste noch jemanden kontaktieren. Im Unterschlupf hatte er zwar Zugriff auf das System der Zentrale gehabt aber mehr nicht. Daher blieb er auf der linken Seite neben dem Randstein stehen, stellte den Motor ab und blickte kurz nach draussen um sicher zu gehen, dass ihnen niemand gefolgt war. "Bleib im Wagen" meinte er zu ihr, stieg aus und begab sich gleich zur Telefonzelle, welche sich nicht weit weg befand, warf ein paar Münzen rein, wählte eine Nummer und wartete darauf, dass auf der anderen Leitung abgehoben wurde. "Ich bins" sprach er ernst und richtete dabei seinen Blick auf Waleria "Du muss was für mich überprüfen" sprach er weiter und horchte was der andere zu sagen hatte "Weil du mir noch einen Gefallen schuldest" grinste er dabei etwas leicht "perfekt, danke" mit diesen Worten legte er schon wieder auf und begab sich zurück zum Auto, stieg ein, startete den Motor und fuhr dann auch schon los. Nach noch gut 15 Minuten kamen beide bei einem kleinen Bootshaus an, welches am Wasser schwam, aber von draussen eher wie jedes andere aussah. So war es wenigstens nicht leicht zu finden geschweige denn konnte man nicht erkennen, dass es eigentlich einer Bundesbehörde gehörte. Den Wagen stellte er dabei drei Häuser weiter in dessen Garage ab. Es war kein Problem gewesen, da dieses Haus ebenfalls leer stand und es das FBI gemietet hatte. Meistens nutzten es ein paar Agenten um in der Nähe arbeiten zu können aber in der Garage waren sowieso immer Platz für 2 Autos gewesen, daher war es kein Problem, dass auch Don seinen dort parkte. "Hast du alles?" wollte er von ihr wissen bevor sie ausstiegen um dann zum Bootshaus zu gehen. Angekomme, holte er den Schlüssel unter einer Blumenvase, eher unter dessen Erde heraus, sperrte die Türe auf und ließ Waleria den ersten Eintritt. Von draußen sah es zwar klein aus aber die Inneneinrichtung machte es dennoch etwas größer. Es war nicht besonders häuslich eingerichtet. Ein Sofa, welches man ausziehen konnte, sowie eine kleine Küche und Bad war zur Verfügung gestellt aber auch berufliches wie einen Tisch mit einem Monitor war vorhanden sowie ein Extrazimmer mit Waffen und Klamotten. "Die Einrichtung ist nichts besonderes. Ich hoffe aber auch, dass wir nicht alzu lange hier sein müssen" gab er offen zu nachdem er nach ihr eintrat, die Türe wieder schloss und zusperrte um gleich darauf weiter reinzugehen und das System einzuschalten. Don wollte keine Zeit mehr verschwenden, daher war er für ihn wichtig so schnell wie möglich weiter zu kommen "Gibt es irgendwas, was ich von Russland wissen sollte? Hast du dort nach den 4 Wochen was für die CIA machen müssen?" warf er dann schon die erste Frage an sie was nicht gerade verwunderlich war.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie hatte die Karte aus dem Telefon entfernt, um dem Handy damit die Möglichkeit geortet zu werden zu nehmen, hatte die Karte in ihrem Portemonnaie verstaut, um diese Don später wieder geben zu können. Es war besser so, es war sicherer so, zur Sicherheit nahm sie auch ihre Karte aus dem Handy raus, um nichts zu riskieren trotz der Tatsache, dass sie eigentlich nicht wirklich funktionierte. Waleria hatte einiges an Erfahrung mit Undercover, mit Untertauchen und vor allem mit der dazu gehörigen Sicherheit, sie hatte aber auch keinen Problem damit, sich von ihrer Familie zu distanzieren, keinen Kontakt zu ihrem Vater aufnehmen, um ihn nicht in Gefahr zu bringen, wie sah es dabei mit Don aus? War er bereit dazu einfach unter zu tauchen? War er bereit, wenn es nötig war, wochenlang den Kontakt zu meiden? Sie in Unsicherheit leben lassen, ob er denn wirklich heim kommen wird? Das glaubte sie fast schon nicht, es hatte ihn persönlich schon gestört, dass sie unter getaucht war, Don war nicht zufrieden damit gewesen und er schien so, als würde er ein großer Familienmensch sein, andererseits kannte sie seine Akte, er hatte auch was erzählt und im Quantico war er auch von der Familie entfernt gewesen. Schwierig.. Schwierig das einzuschätzen, aber die Blondine war sich sicher, dass sie jetzt der tragende Part war, was das anging, sie würde ihn aufhalten, zurückhalten und stützen. Die richtige Waleria war zurück, sie schaffte es sich zusammen zu reißen und wieder zu funktionieren, mit einigen Hintergedanken dazu, wie es wohl am Ende mit ihrer Psyche aussehen wird, aber das war kein Thema, über welches sie jetzt gerade nachdenken wollte, es war ein Thema für später, für einen ruhigeren Abend wo auch immer Don się beide hin fuhr.
      Er hatte irgendwann angehalten, fragend hatte die Agentin zu ihm gesehen, sie hatte sich gewundert, wo sie hier waren, wollte eine Erklärung haben, aber sie sollte hier warten, während er selbst ausstieg. Die Telefonzelle war sein Ziel gewesen, damit konnte Waleria leben, deshalb seufzte sie auch laut und fuhr sich mit den Händen durch das Gesicht. Ihre Nerven lagen irgendwie blank, während sie darauf gefasst waren aufmerksam zu sein und jedes kleine Detail aufzunehmen. Sie griff aber nach ihren Zigaretten, die in der Tasche zu finden waren, öffnete die Beifahrertür, es war immerhin nicht viel los, bevor sie sich eine der Zigaretten anzündete, wohl darauf bedacht nicht ins Auto zu rauchen. Der Wind wehte leicht in die andere Richtung, nahm den Rauch mit, die Zigarette war auch ausgeraucht, als Don wieder zurück kam, als er sich rein setzte war auch Waleria wieder bereit, sie schloss die Tür und ließ sich dort hin bringen, wohin sie auch immer hin sollten. Sie fragte nicht, mit wem er gesprochen hatte, denn ihr Kopf versuchte schon einen Plan B zusammen zu kriegen, ihn irgendwie sinnvoll zu gestalten. Lange fuhren sie nicht, sie kamen an, ein See lag an den Häuschen, nett hier, aber ob es sicher genug war? Es schien niemand ihnen gefolgt sein, kein weiteres Auto war hier her abgebogen, aber man wusste nie. Viel musste die Frau nicht mit nehmen, lediglich ihre Tasche, in der alles wichtige drin war, daher nickte sie, als der Agent wissen wollte, ob sie alles hatte, um auszusteigen und ihm zu folgen. Ein Schlüssel unter der Blumenvase.. "Ich soll mich in einem Haus sicher fühlen.. Bei dem der Schlüssel für alle zugänglich unter einer Blumenvase gelagert wird?", sie meinte es sarkastisch, aber der trockene Humor gehörte zu der Agentin-Waleria, zu der knallharten Frau, die in die Datenbank der CIA rein kommen musste, irgendwie..
      Das Häuschen war nett, es hatte alles, was nötig war, das reichte aus, um ein paar Tage hier unter zu kommen. Waleria betrat es, legte ihre Tasche auf dem Sofa ab, sie fühlte sich noch merkwürdig in Dons Hemd, aber das war nicht weiter schlimm, da konnte sie drüber hinweg sehen.. Sie setzte sich auf das Sofa hin, musterte die Einrichtung kurz, es war das Wichtigste da, das reichte ja auch, wie der Agent es sagte. Er sprach wieder mit ihr, wollte wissen, was in Russland gewesen ist, da blickten die blauen Augen nach ihm, ihre Abneigung dagegen ihm irgendetwas von ihrer Arbeit zu erzählen war wieder da, aber das war in ihrem Arbeitsmodus immer der Fall gewesen. Kurz musterte Waleria den Mann, bevor sie seufzte und sich durch die offenen Haare fuhr, sie hatte kein Haargummi hier, oder war in der Handtasche noch was? "Ich habe nach den vier Wochen ganz normal weiter gearbeitet", fing sie mit dem Erzählen an, blickte zu Don wieder zurück. "Ich habe mir überlegt, mit was ich weiter machen kann.. Wie ich das Puzzle weiter machen kann.. Ich habe eine neue Persönlichkeit geschaffen.. Katja ist zu gefährlich, Tatjana ist jetzt die neue Hauptperson.. Ich habe dann angefangen zu observieren.. Um wieder rein zu kommen.. Um mir ein Opfer zu suchen, welches die Position Alejandros einnimmt und mich rein bringt.. Als Adam mich anrief war ich Mitten drin". Sie zuckte mit den Schultern. Die Russen hätten uns sofort getötet.
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    • Special Agent Dominic Walker

      "Hey, wenn du ein Problem damit hast, dann kannst du ja einen anderen Ort vorschlagen an dem wir arbeiten können" kam es kurz genervt aus ihm heraus als er die Schlüssel rausholte und die Türe aufsperrte um einzutreten. Er wusste ja, dass Waleria dies vermutlich nicht böse gemeint hatte aber von draussen aus soll es doch wie ein normales Haus aussehen und als würde hier ein ganz nettes Pärchen wohnen. Daher war es auch wichtig gewesen die typischen Zeichen dafür zu behalten. Nachdem beide mehr eintraten und Don gleich auf das System zugriff um dies einzuschalten wandte er dabei schon die erste Frage zurück an die blondhaarige Agentin. Es war notwendig soviel wie möglich darüber zu erfahren was sie alles nach ihrem Auftauchen wieder in Russland erledigt hatte. Don konnte niemanden ausschließen solange sie Gewissheit hatten und genau deswegen musste er jeden einzelnen Schritt erfahren, auch wenn es bedeutete, dass es Waleria oder der CIA gegen den Strich ging. Doch Don war in diesen Moment kein FBI Agent gewesen. Alles was er tat, durfte nicht auf seine Bundesbehörde zurückgehen. Dafür würde er alles in seiner Machtstehende tun. Es dauerte nicht lange bis sie schließlich zum erzählen anfing und meinte ihren Job sozusagen unter einer anderen Person weitergeführt zu haben. Waleria war in Russland, Kilometer weit weg gewesen und Adam ließ zu, dass sie ihren Job alleine dort weitermachte nach allem was passiert war? Wozu hatte man sie dann überhaupt untertauchen lassen? Ein leichter Seufzer glitt über seine Lippen als er weiterhorchte. Sowas konnte er einfach nicht ausstehen wenn es um Undercoverarbeiten ging. Man hatte keinerlei Kontakt zu jemanden gehabt, war komplett abgeschottet von jeglichen Personen, die einem bedeuteten und das schlimmste an der ganzen Sache war, dass man nicht mehr damit aufhören konnte. Er war zwar selbst in der Zielfahndung drinnen aber mit der Zeit merkte er selbst, dass es immer mehr und mehr zu etwas wurde, was er nicht sein restliches Leben machen wollte. "Hast du jemand Passendes denn dafür gefunden?" wollte er gleich wissen als er seinen Blick zu ihr warf.
      Wenn es wirklich die Russen waren, welcher ihr nach Los Angeles gefolgt sind und nun ihren Kopf sehen wollten, hatten die beiden ein größeres Problem gehabt als gedacht. Denn er selbst war sich nicht mal sicher gewesen ob sie es zu zweit gegen eine ganze Mafia aufnehmen konnten.
      Sein Blick wich kurz zurück zum Bildschirm, welcher noch dabei war hochzufahren. Bis dies erledigt war, sollten sich beide vielleicht andere Klamotten anziehen. Don fehlten Schuhe und Waleria war immernoch in seinem Hemd unterwegs gewesen. Es war ja nicht so als würde es ihr nicht passen. Nein! Irgendwie mochte er es, wenn die Frau es anzog, denn so hatte er auch etwas Duft von ihr bei sich aber für den jetzigen Job war es doch eher unpassend gewesen. "Bevor wir weitermachen, sollten wir uns was anderes anziehen. Komm mit" dabei deutete er mit einer Handbewegung, dass sie ihm ins nächste Zimmer folgen sollte. Es sah wie ein ganz normales Schlafzimmer aus, doch als der schwarzhaarige dabei einen kleinen Kopf unter einer Nachtschublade drückte, öffnete sich neben dem Kasten eine Wand wo dahinter reichlich viele Klmaotten waren für Männer als auch für Frauen. Sowie waren auch die unterschiedlichsten Waffen für jeden Einsatz dabei gewesen. Davon würde Don später sich noch Gebrauch machen aber in erster Linie waren die Klamotten dran. Schuhe, Hosen, T-Shirt's, Blusen, Hemden.....alles was für Undercovereinsätze als auch normale Fälle notwendig war. "Bedien dich" lächelte er ihr sanft zu während er selbst schon hinging und sich umsah was er sich anziehen konnte.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Waleria schmunzelte ein klein wenig, als Don ihren Kommentar wohl in den falschen Hals bekam und schüttelte ihren Kopf ein wenig. Er biss zurück, dabei war es sarkastisch gemeint, es war nicht ihr Ernst gewesen, es war ein Kommentar, um die Stimmung ein wenig zu heben, aber das kam wohl nicht so gut an, deshalb beschloss sie nur noch zu reden, wenn es sich lohnte, dann riskierte sie keinen genervten Gesichtsausdruck des Mannes. Sie waren beide gestresst, natürlich, die Situation war nicht gerade einfach, aber sie mussten sich beide zusammen reißen und mussten vor allem beide an einem Strang ziehen und damit die Blondine keine schlechte Stimmung verteilte entschloss sie sich einfach nichts mehr zu sagen. Klar, es war kindisch, aber ohne ihrer sarkastischen Kommentare war Don auch nicht genervt.
      Sie waren rein getreten, da hatte sich Waleria umgesehen, sich auf das Sofa gesetzt, um am Ende auch die Frage zu beantworten, die ihr gestellt wurde. Klar, es passte ihm nicht, aus irgendeinem Grund, es passte ihm vieles nicht, aber da wollte sie auch nicht mehr nach fragen, ein Streit würde jetzt nämlich, gar nicht gut sein, das würde sie beide nicht weiter bringen und nur an den Nerven kratzen. Der Agent wollte wissen, ob sie jemanden passenden gefunden hatte, als Ersatz für Alejandro, der sie rein bringen würde, da musste sie gleich ein wenig schmunzeln, ihr fielen so viele verschiedene freche Antworten ein, die sie zu gerne bringen würde, wie ganz am Anfang, als sie noch indirekt miteinander geflirtet hatte, aber ob es eine gute Idee war? "Also einen Ersatz für dich habe ich noch nicht finden können", antwortete sie und zwinkerte dem Mann zu, ehe sie ein Bein anzog und sich ein wenig schräg hin setzte. Die dicke Winterleggins ließ sie nicht ganz nackt da sitzen, nicht einmal richtige Unterwäsche hatte sie sich anziehen können, durch das Hemd sah man bestimmt etwas durch, aber Don hatte sie oft genug ohne gesehen, ein Problem war es deshalb nicht. Doch das war ja nicht die Sache.. "Ich war gerade erst am Anfang.. Ich hatte ein paar potentielle Möglichkeiten, aber ich habe nicht wirklich etwas gehabt, bevor ich hier her geflogen bin". Sie zuckte mit den Schultern. "Eine Woche ist nicht gerade viel Zeit für so etwas". Waleria hat zwei Jahre gebraucht, um so weit zu kommen, wie sie bis zum Verschwinden von David war, da war eine Woche nichts, da konnte man nicht viel reißen.
      Letztendlich sprach Don die Kleidung an, die die beiden an hatten, sie hatten sich nur irgendetwas gegriffen und es sich über gezogen, es war ja auch nicht viel Zeit gewesen, um den Koffer durch zu suchen. Waleria hätte auch in dem Hemd weiter sitzen bleiben können, so war es nicht, sie hatte kein Problem damit, sie waren hier unter sich, aber sie sollte mit kommen, deshalb erhob sie sich wieder von dem Sofa, um ins Nebenzimmer zu folgen. Es gab Kleidung, Waffen.. Was man halt brauchte, nichts Besonderes, vor allem nicht der Stil, dem die Blondine sonst immer treu war, aber sie wollte nicht meckern, das war hier ein Notfall, später könnte sie sich noch immer was anderes besorgen. Sie sollte sich bedienen, da nickte die Frau, blickte nach einem Tanktop und einem Pullover, die Leggings konnten noch an bleiben, auch wenn ihr Unterwäsche fehlte, gut, das war nicht das große Problem.. Langsam knöpfte sie sich das Hemd auf, die nackte Haut darunter war schnell zu sehen und kaum war das Hemd ausgezogen, zog sie sich das Tanktop an, um auch den Pullover drüber zu ziehen. Ein wenig zu groß, sie war recht zierlich, aber das reichte für den Gebrauch komplett aus.
      "Ich gucke gleich, ob ich in Adams virtuellen Arbeitsplatz irgendwie rein komme, um an irgendwelche Informationen zu kommen", verkündete sie dem Agent, den Laptop hatte sie in ihrer Handtasche mit gehabt, hatte ihn bisher nicht gebrauchen können, wie ihr Telefon. "Können wir denn überhaupt ins Netz? Ohne verfolgt zu werden?".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Seine Laune an der blondhaarigen auszulassen war definitv falsch gewesen und das wusste Don auch. Aber beide waren in einer heiklen Situation, jemand wollte einen von ihnen, wenn nicht sogar beide, tot sehen und er hatte noch keine Ahnung warum. Meistens konnte er sich in solchen Situationen an sein Team wenden aber nicht mal das stand ihm dieses Mal zur Verfügung. Don und Waleria waren komplett auf sich alleine gestellt und das machte ihn ehrlich gesagt ein wenig Angst. Sicher, die Gefahr stand ja nicht das erste Mal vor Don's Türe und er hatte genügend Erfahrungen draussen gesammelt gehabt, sodass er wusste was zu tun war aber es ging hier um die russische Mafia oder die CIA. Sich gegen zwei solche Gegner zu stellen war für 2 Leute nicht besonders einfach gewesen. Als Waleria schließlich auch erzählte was sie nach den 4 Wochen in Russland tat, horchte er ihre Worte woraufhin auch schon die Frage flog, ob sie jemand passendes gefunden hatte. Nach einer Woche einen zu finden der ins Muster passte, war fast unmöglich gewesen aber vielleicht hatte die Agentin ja ein paar Tricks auf Lager gehabt, welche sie schnell voran brachten? Sie kannten sich zwar erst 2 Monate lang aber wirklich von ihr alles zu wissen war nicht drin. Genauso wenig wie sie alles über ihn wissen konnte. Eine Akte verriet noch nicht alles über einen Menschen. Ein sanftes Lächeln bildete sich auf seine Lippen als sie meinte noch keinen Ersatz für ihn gefunden zu haben. "Ist sowas überhaupt bei dir möglich?" ging er auf ihr kleines Spielchen ein um die Stimmung wieder zu lockern. Er hatte sie vorher etwas angefahren, daher war es nur gerecht gewesen. Dabei beobachtete er jegliche Bewegungen von ihr, auch als sie das Knie etwas an sich zog bevor sie dann schon weitersprach und er seine Arme vor der Brust verschrenkte. "Die Frage ist nur ob es sich dann überhaupt noch auszahlt nach einer Person zu suchen, die dich da wieder reinbringt. Wenn es sich wirklich um die Mafia handelt, die deinen Kopf sehen will und auf uns schoss, kann es sich nur mehr um Stunden oder Tage handeln bis wir alle erwischen" schloss der schwarzhaarige nicht ganz aus.
      Doch noch bevor die beiden überhaupt was unternehmen würde, war es Zeit die Klamotten zu wechseln. Schließlich wollte er nicht gerade in den Jetzigen Verbrecher jagen gehen und Waleria würde dies vermutlich in ihrer Leggins und in seinem Hemd auch eher weniger tun. Besonders da, weil sie sicher keine Zeit hatte eine Unterwäsche drüber zu ziehen nach der Nacht die die beiden miteinander verbracht haben. Ins Schlafzimmer gegangen, den Knopf gedrückt machte sich im nächsten Moment schon die Wand neben dem Kasten auf wo sich dahinter reichlich viele Klamotten als auch die unterschiedlichsten Waffen mit Munitionen befanden. Er selbst machte sich dann auf die Suche nach was Frischen, nahm sich eine schwarze Jeans, ein weißes Shirt sowie einen grauen Pullover aus dem Kasten, dazu passende schwarze Schuhe bevor er sich sein Hemd und seine Hose auszog um die neuen Sache drüber zu ziehen.

      Danach legte er sich noch eine Armbanduhr an, holte Munition für seine Glock 19 aus einer der Laden, fühlte diese zusätzlich auf um weitere in die Tasche zu packen um kurz darauf zu der blondhaarigen zurückzukehren. "Bist du dir sicher, dass nichts passieren kann? Was wenn sie genau wissen, dass du das vor hast? Schließlich werden sie Adam nicht nur wegen Vermutung auf Zusammenarbeit mit der Mafia ihn gefangen genommen haben?" ließ er seine Frage fallen. Wer wusste schon ob die CIA nicht darauf wartete, dass Waleria diesen Schritt ging um somit ihren Standort zu lokaliseren? Auch wenn die Hütte hier spezielle Signale ausstrahlte um dies zu verhindern, hatte es eher großteils was mit dem FBI System zu tun und nicht von einer anderen Bundesbehörde. "Das Gebäude ist reichlich geschützt um fremde Signale zu blocken. Von diesem Ort wissen nur Leute des FBI's die eine höhere Position als ich haben" da Don selbst mal einen höheren Posten in Quantico als seinen Jetzigen hatte, war es für ihn kein Problem gewesen hier zu sein. Als ein piepsendes Ton im Raum erschien so als hätte jemand eine Nachricht erhalten begab sich der Agent daher gleich zu seinem System rüber, tippte etwas auf der Fläche und sah, dass er bereits eine Email von Malcolm erhalten hatte. Ein sanftes Lächeln glitt auf seine Lippen...auf den Mann war einfach Verlass gewesen. Daher zögerte er nicht diese zu öffnen und zu sehen was sein Freund herausgefunden hatte. "Na bitte, wer sagst denn. Da haben wir ja unseren kleinen Schützen" sprach er plötzlich aus und schob die Akte auf den großen Bildschirm an der Wand sodass im nächsten Moment das Bild sowie jegliche Informationen, die offen waren, zur Sicht kamen. "Benjamin Brown, 34 Jahre alt, Wohnort Los Angeles, arbeitet seit 10 Jahren als CIA Agent, trat aber vor 7 Jahren den Posten als Scharfschützen an" dabei sah er rüber zu Waleria. "Kennst du den Kerl?"


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war eine merkwürdige Stimmung in der Hütte zwischen ihnen gewesen, es war auch eine merkwürdige Situation. Zum einen hatten sie gestern Abend sich ausgesprochen, hatten hoffentlich alles geklärt und das Wiedersehen ein wenig...Genossen.. Zum anderen mussten sie sich heute vor einem Kugelschauer retten und fliehen, dabei war es Don mit Sicherheit bewusst geworden, dass er sich vorerst sowohl von seinem Vater, als auch von David fern halten musste, um die beiden zu schützen und sie fern von dem Ganzen hier zu halten. Es war schwierig, es war nicht klar, wie es in der nächsten Zeit aussehen wird, es war nicht klar, ob sie es überleben werden und wer daran schuld war. Viel zu viele offene Fragen, eigentlich etwas, was zu ihrem täglichen Job gehört, aber hier waren Waleria die Hände gebunden, das war ihr größtes Problem, sie musste an Informationen kommen, ohne dabei erwischt zu werden.
      Don hatte seine eigene Meinung zu der Arbeit der Agentin, er sprach sie aus, ließ die Frau damit ein wenig Kopf schütteln. "Ich denke nicht, dass wir am Ende die russische Mafia damit in die Knie bringen..", sprach sie offen aus. "Das wäre.. Fast schon peinlich.. Wenn man bedenkt, wie lange sie schon agieren und wie oft sie aus den Fängen der Behörden entkommen sind.. Es blieb mir nach dem Untertauchen nichts anderes, als weiter zu arbeiten.. Die Anweisung war weiter zu arbeiten und deshalb nahm ich eine neue Persönlichkeit an, mit einer kompletten Wandlung meines Aussehens". Aber das Thema war wie Sand in der Wüste, eher endlos.. Eine Antwort darauf gab es nicht, jedenfalls nicht die eine richtige, deshalb widmeten sich die beiden den neuen Klamotten, Waleria zog sich langsam das Hemd des Mannes aus, um sich was neues anzuziehen, aber das Hemd entsorgte sie nicht, das wollte sie gerne mit nehmen, behalten, eine kleine Erinnerung, je nachdem, wie es nun überhaupt weiter gehen sollte. Sie sprach an, was sie vor hatte, wie sie vielleicht an Informationen kommen konnte, doch Don hatte seine Einwände und kaum hatte er das Wort erhoben blickten die blauen Augen zu ihm, im ihn zu mustern, wie er sich dad Oberteil über dem Kopf zog. Die Hemden hatten ihn schon gut gestanden, aber der Pullover stand ihm noch besser, wie sie fand. Sie schmunzelte. "Sie haben Adam fest genommen, weil er kriminell war und ein Deal mit der CIA hat", sie zuckte mit den Schultern. "Er arbeitet für mich und unter meiner Verantwortung.. Bekommt dafür eine neue Identität und Immunität, solange er nichts neues anstellt und solange er mir zu Nutze kommen kann..". Es war eine sehr merkwürdige Geschichte, wie die beiden sich kennen gelernt hatten. "Da es Vorwürfe gegen mich und ihn gibt ist es eigentlich sofort klar gewesen, dass er von der CIA in Gewahrsam genommen wird..". Deshalb konnte die Frau nicht sagen, ob die Behörde erwarten wird, dass sie sich in seinen Computer einloggt, es gab aber noch andere Möglichkeiten, sie musste sich nur daran erinnern, was Adam ihr damals gesagt hatte, sie hörte ihm oft bei den Vorträgen nicht zu, die für den Notfall gelten sollten, der sowieso nie eintreffen wird.. Naja, jetzt traf er ein.
      Der Agent erklärte, dass nur die höheren Positionen von dem Haus hier wussten, er erklärte auch, dass die Signale unterbrochen wurden, da nickte Waleria, sie hätte noch die ein, oder andere Idee, auf die sie zurück kommen könnte, aber sie kam nicht dazu darüber zu sprechen, denn der Mann ging zurück ins Wohnzimmer, hatte er gerade wirklich eine Nachricht bekommen? Das würde sich gleich klären, da lief Waleria ihm nach, nahm den Laptop aus ihrer Tasche, die auf der Couch lag, suchte gleich nach einem Haargummi, zu ihrer Freude gab es auch eines, womit sie ihre langen Haare bändigen könnte. Sie nahm den Kopf runter, fuhr sich durch das hängende Haar und umgriff es, um den Kopf auch wieder zu heben und das Haargummi um die Haare zu wickeln. Ein einfacher, simpler Dutt sollte sie ihr einfach nur vom Gesicht halten, damit sie sich konzentrieren und arbeiten konnte. Während sie die Haare mit dem Haargummi zusammen nahm, blickten die blauen Augen auch schon auf den Bildschirm, auf welchem Don scheinbar etwas zu zeigen hatte. Er meinte, dass er den Schützen hatte, wollte sie wissen wie? Noch bevor die Daten des Mannes auf dem Bildschirm vorgelesen wurden wusste Waleria, um wen es sich handelte, natürlich kannte sie dieses hübsche Gesicht, aber das sollte ihr Schütze gewesen sein? Das ergab keinen Sinn. "Die CIA würde mich nicht einfach so versuchen auszuschalten.. das Risiko ist zu groß, dass wenn ich entkomme ich Informationen gegen Schutz eintauschen könnte". Ihre Augen musterten noch immer den Bildschirm, während sie anfing auf der Innenseite der Wange zu kauen. "Der Kerl hat versucht mir das Schießen beizubringen", erklärte sie aber auch schon für Don, sie kannten sich, er war okay, gehörte zu den wenigen, die ihr gegenüber nicht negativ waren, Waleria hatte sogar noch was gut bei ihm, hatte er deshalb nicht getroffen? "Er verfehlt sein Ziel nicht.. Hab ihn schon mal in Aktion gesehen.. Er hätte uns definitiv töten können, keine Frage.. Es stimmt etwas nicht..". Das tat es schon die ganze Zeit nicht, was aber, wenn die Vorwürfe gegen Larcksen vielleicht stimmten? Verdammt, warum hatte sie ihre Akte zu der russischen Mafia nicht da, wenn sie es brauchte?
      Mehrmals schüttelte die Blondine den Kopf, bevor sie sich auf das Sofa setzte, um nachzudenken. "Die CIA beauftragt ihren eigenen schützen mich zu töten.. Er tut es nicht.. Ich kann mir auch erklären warum.. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die CIA mich töten lässt.. Das ist bisher nie vorgekommen.. Seinen eigenen Agent.. Niemals.. Denn wenn die Vorwürfe gegen Larcksen stimmen sollten, dann brauchen die meine Informationen, um den Ausmaß einzudämmen.. Sie gehen ja davon aus, dass ich ein Teil dieser.. Was auch immer bin". Ihre Augen blickten nach Don. "Ich verstehe daa nicht".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      "Schon klar, dass es nicht so leicht geht. So einfach habe ich das auch nicht gemeint" sprach er etwas leiser aus. Es war nicht seine Absicht gewesen zu meinen, dass sie somit die ganze russische Mafia damit stürtzen würde. Sowas war unmöglich gewesen. Was wäre das für eine Organisation, wenn es so leicht ging wofür Waleria die letzten zwei Jahre gearbeitet hatte? Als sie weiter erzählte und meinte eine neue Persönlichkeit erhalten zu haben, blickte er doch etwas überrascht rüber. Es war zwar für Adam vermutlich ein Kinderspiel gewesen eine neue Person für Waleria zu erschaffen aber, dass das so schnell ging? "Die Information kam zwar von Adam aber wer hat die weitere Arbeit veranlasst?" wollte er dann wissen. War es die ganze Zeit geplant gehabt, dass man sie vielleicht aus dem Weg räumte um freie Bahn in LA haben zu können? Kurz schüttelte er bei dem Gedanken den Kopf. Das war Schwachsinn gewesen. Sie war doch eine bedeutsame Person für die CIA und für die russische Mafia gewesen, sie war sozusagen das Bindeglied zwischen den beiden gewesen daher war es Blödsinn zu denken, dass einer von ihnen versuchte Waleria wegzuräumen. Das würde keinen Sinn ergeben. Die Behörde würde ohne ihren Informationen nicht weiterkommen und die Mafia würde somit ein wichtiges Mitglied verlieren.
      Ohne noch ein Wort darüber zu verlieren, zog er sich das Shirt sowie den Pullover über weshalb er kurz auch mit dem Rücken zu ihr stand, bevor er schließlich sich zu ihr drehte und davon weitersprach als sie meinte nach Adam's Informationen zu sehen und ob dies wirklich so eine kluge Idee war. Ihre Erklärung dauerte nicht lange was auch wirklich logisch klang aber vielleicht taten sie das auch um an sie leichter ran zu kommen. Die CIA muss wissen, dass Adam der blondhaarigen Agentin nicht egal sein wird und sie alles versuchen wird ihren Kollegen da rauszuholen aber die Frage war nur wie geschickt sie sich dabei anstellen würde. Wussten sie auch, dass Waleria Hilfe vom FBI bekam? Sollte er sie danach fragen? Nein, vermutlich war es besser gewesen den Gedanken erstmal für sich zu behalten. Wer wusste schon wie lange Zeit ihnen noch blieb und diese wollte Don keinesfalls mit einem Streit verbringen. "Also gut" sprach er sanft "logg dich in dessen Arbeit ein und sieh zu ob du dort etwas findest. Pass aber gut auf, dass deine Spuren nicht zurück zu verfolgen sind. Auch wenn das Signal hier sicher ist...die CIA wird sicher nicht so leicht aufgeben" meinte er noch dazu wobei Waleria dies doch besser wissen müsste. Noch bevor aber jemand was unternehmen konnte, hörte er schon ein Piepsen als eine Nachricht eintraf, begab sich daher gleich darauf ins Wohnzimmer um diese zu öffnen und zu sehen was Malcolm ihm gesendet hatte. Etwas überrascht war er schon als er eine Akte auf rief. Er wusste ja, dass dieser schnell war aber so schnell? Zum anderen war es sicher auch keine Herausforderung gewesen sich in die Kamera's der Stadt zu hacken und diese bei Don's Wohnung ausfindig zu machen um zu sehen welcher Schütze auf den Wohnblock gegenüber von ihm anfing auf die beiden zu schießen. Doch, dass es sich hierbei um einen CIA Schützen ging war nicht verwundert. Daher schob er die Akte von kleinen Bildschirm an den großen auf der Wand wobei er seine Aufmerksamkeit zurück auf Waleria wandte um zu wissen ob sie den Typen kannte. Lange dauerte es nicht bis sie wieder das Wort ergriff und meinte ihn zu kennen. Also hatte sie schon des Öfteren mit ihm zu tun gehabt? Aber warum versuchte er sie dann zu töten obwohl er daneben schoss? In gewissen Dingen hatte er ja sein Ziel erreicht gehabt aber wenn er sein Ziel niemals verfehlte, dann gab es auch da eine sinnvolle Erklärung sicher dazu. Mit einem hatte die Agentin recht: Die CIA würde sicher nicht das Risiko eingehen um sie umbringen zu lassen. Aber....."Nicht wenn Larcksen und Adam ihnen alles sagen können" sprach er seinen Gedanken laut aus. Sie hatten die wichtigsten Männer in Gewahrsam gehabt, warum also Waleria noch am Leben lassen? "Weiß Adam über alles Bescheid was du in den Jahren bei der russischen Mafia getan hast? Wirklich alles?" fragte er zur Sicherheit nach. War das der Fall, würden sie Waleria nicht mehr gebrauchen und daher den besten Schützen schicken um sie zu erledigen. Aber warum schoss er daneben und was meinte sie damit, dass sie sich erkläre könnte warum er dies tat. Steckte zwischen diesen Benjamin und Waleria mehr als was sie sagte? Dafür blieb ihm aber jetzt keine Zeit als er sah, wie sie sich aufs Sofa setzte und sich all diese Fragen stellte. Dass die eigene Behörde gegen jemanden vorging war nicht gerade das beste Gefühl gewesen weshalb er sich zu ihr begab und sanft seine Hand auf ihren Kopf legte "Wir werden herausfinden was hier gespielt wird, warum Larcksen, Adam und du in Gefahr geraten seid geschweige denn warum dein Kollege versucht auf dich zu schießen aber trotz allem sein Ziel verfehlt" sprach er die Worte ruhig aus und hockte sich vor ihr auf den Boden bevor seine Hände auf ihren Beinen landete wobei er ihre in seine nahm "ich kann verstehen, dass es für dich keine leichte Sache ist das alles zu verarbeiten bzw. damit klar zu kommen....aber ich brauch dich bei klaren Verstand, wenn wir das schaffen wollen" versuchte er für sie da zu sein. Waleria musste da nicht alleine durch. Don war da und das würde er auch bleiben bis der Fall abgeschlossen war "Gibt es irgendwelche speziellen Eingänge bei der CIA die kaum benutzt werden? Wie sieht es mit der Anzahl der Agenten aus? Gibt es irgendeinen Zeitpunkt, wo weniger als sonst da sind?" sollten sie versuchen in die Zentrale zu kommen, war es wichtig gewesen, dass es zu einer Zeit war wo kaum jemand da war. Sie würden zwar einige ausschalten können aber da Don alleine schießen muss, war es gut sovielen wie möglich aus dem Weg zu gehen.


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      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Wer die Befehle gab? Das war doch klar. "Larcksen teilt meine Befehle aus.. Adam steht mit mir in Kontakt, also leitet er sie weiter an mich.. Er ist quasi mein Bindeglied zu der CIA", da zuckte die Frau mit ihren Schultern. "Oft genug kommen sie auch von weiter oben". Sie erhielt sie nur, hinterfragte sie kicht, ein guter Agent tat so etwas nicht, er war der Organisation treu und führte deren Befehle aus. Dann gab es noch Don, der sich seinen Befehlen zwar nicht widersetzte, also so etwas war ihr nicht aufgefallen, aber das tat, was er wollte.. Was im Davids Fall gut zu sehen war, aber da ging es um die eigene Familie, das war was anderes.
      Es gab eine Erlaubnis dafür, sich in Adams PC einzuloggen, da wollte Waleria kurz darüber scherzen, dass sie sich dafür bedankte, sie biss sich aber dennoch auf die Zunge, sprach es nicht aus. "Ich werde mich nicht in sein CIA Zugang einloggen", erklärte die Frau. "Ich muss erst einmal rein kommen.. Das kann ein wenig dauern", sie hatte keine Ahnung, was das Passwort war, das könnte wirklich ein wenig dauern, vor allem, weil Adam und sie sich nicht viel über Privatleben unterhielten. Sie arbeiteten zusammen, Punkt.. Auch wenn der ITler sich gerne mehr wünschte, das war eine ganz andere Geschichte. Zunächst gab es wohl neue Erkenntnise, was den Schützen anging, Waleria machte sich die Haare und erklärte, dass sie den Mann kannte. Sie erklärte auch, dass sie sich nicht vorstellen konnte, ihre Behörde würde sie töten lassen, Don war da einer ganz anderen Meinung, wie würde er wohl drauf sein, wenn es um seine Behörde gehen würde? "Jetzt mal wirklich im Ernst", sie blickte den Mann auch ernst an. "Würdest du zu hundert Prozent sagen, dass das FBI jemals versuchen würde dich umzubringen? Ich bin mir sicher, dass die CIA mich nicht töten lassen wird..", vielleicht steckte da doch jemand anderes dahinter? Aber der Gedanke von Don war ja berechtigt. "Adam hat nur davon eine Ahnung, wobei er hilft.. Er könnte meine Arbeit nicht wiedergeben, genauso wenig Larcksen, da gehe ich sehr stark von aus.. Larcksen kennt nur berichte, Adam erfährt nur vielleicht die Hälfte... Ich will jetzt wirklich nicht überheblich klingen, oder arrogant.. Aber wenn sie das Wissen wollen, was nicht in der Akte steht, wozu ich noch nicht gekommen bin nieder zu schreiben brauchen sie mich". Ihre Loyalität der CIA gegenüber konnte nicht einmal in Frage gestellt werden, man war sich dessen sicher, dass sie ihnen eigentlich blind vertraute. Don war für sie da, er ließ sie nicht alleine und das zeigte er ihr auch, da seufzte die Blondine gleich und schüttelte den Kopf. "Tut mir leid", sie war ein wenig ... Hart gewesen. "Du hast Recht.. ich versuche irgendwie daran zu halten, dass meine Behörde mir nicht so on den Rücken fällt.. Es überfordert mich einfach alles.. Aber du hast Recht". Das sollte gesagt werden und sie sollten in Ruhe von Vorne anfangen, noch einmal alles zusammen bekommen, was sie wussten, was sie hatten vor allem.. Streit würde sie nicht weiter bringen..
      Don sprach etwas anderes noch an, er fragte nach ihrer Zentrale, nach Eingängen und Agenten, ein wenig runzelte Waleria ihre Stirn. "Wir werden nicht in die Zentrale rein brechen.. Ich werde mich doch nicht auf dem Präsentierteller anbieten", ein wenig besorgt blickte die Frau nach ihm. "I-ich war die letzten zwei Jahre Undercover.. Ich bin froh, wenn ich weiß, wie ich zu meinem eigentlich nicht genutzten Büro dort hin komme.. Ich habe meine Ahnung, wo sie alle ein und aus gehen, wann die meisten da sind.. Ich sitze nie hinterm Schreibtisch". Dieser Gedanke war gruselig da rein zu kommen. "Wir müssen es anders regeln.. Wissen, was Larcksen überhaupt vorgeworfen wird.. Don, die werden dafür sorgen, dass du deine Stellung verlierst, wenn sie uns da erwischen". Da gab es noch ganz andere Sorgen, die sie hatte, aber es musste eine andere Möglichkeit geben, ganz sicher. "Okay.. Warte.. Wir denken in Ruhe nach und tragen alles zusammen.. Larcksen wird vorgeworfen mit der russischen Mafia zusammen zu arbeiten, wie Adam es mir sagte.. Dieser wurde wiederum vermutlich fest genommen, weil sowohl ihm, als auch mir vorgeworfen wird unter einer Decke mit Larcksen zu stecken.. Brown schoss auf uns in deinem Apartment.. Er.. Schuldet mir noch einen Gefallen, wahrscheinlich hat er deshalb daneben geschossen.. Oder er sollte uns warnen? Vielleicht vertreiben? Was ist, wenn ich aus dem Weg geschaffen werden soll nicht, weil es die Vorwürfe gibt.. Sondern..", es war vielleicht nicht richtig diesen Gedanken auszusprechen. "Sondern weil ich die Vorwürfe gegenüber meines Vorgesetzten vielleicht bestätigen könnte?".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Also wusste Larcksen von allem was Waleria tat sowie auch die Obrigkeiten daher war in seinen Augen ein Maulwurf bei der CIA nicht mehr auszuschließen. Don wusste nicht wieso aber irgendwie konnte er sich nicht vorstellen, dass die russische Mafia alleine dahinter steckte. "Hat jemand von der Organisation versucht Katja zu erreichen? Schließlich war sie doch ein besonderes Mitglied?" es würde ihn nicht wundern, wenn sie dies verneinen würde. Alejandro und Igor saßen in seiner Zentrale in Untersuchungshaft. Leider dauerte es immer bis die Verdächtigen hinter Gitter kamen aber auch da sah der Agent ein baldiges Kommen. Andererseits schätzte er auch die junge Agentin so ein, dass sie jegliche Befehle annahm ohne diese zu hinterfragen während er selbst komplett anders war. Die Treue gehörte dem FBI, das war klar, aber dennoch gab es Dinge die selbst er nicht befolgte und dies zeigte sich meistens auch zum positiven, weshalb sein Boss damals auch wollte, dass Don die Leitung in Los Angeles übernahm. In Quantico bildete er selbst die zukünftigen Agenten aus und machte ihnen klar, dass die Gesetzte das A und O der oberen Leute gilt aber jeder dennoch die freie Entscheidung hatte ob er diese zu 100% befolgte oder doch den eigenen Weg ging. Er selbst versuchte immer die beste Lösung für alle zu finden weshalb auch jeder Verdächtige und Mörder in seinen Augen das Recht hatte gerecht bestraft zu werden.
      "Du sagtest doch vorher, dass du dich in seinen Arbeitsplatz hecken willst" sprach er mit einem sanften Lächeln aus, konnte aber verstehen, dass es wohl nicht so einfach werden würde. David erwähnte schon mal, dass Adam Waleria's IT-Kollege war und so wie er seine eigenen Leute kannte, würde sicher niemand freiwllig und mit leichten Zugang die Daten schützen. Daher nickte dieser nur als sie meinte eine Weile zu brauchen. Wenn er ehrlich war, lief ihnen sowieso nichts davon. Zumindest Don nicht. Als dann die Rede zu ihrem anderen Kollegen kam, der auf beide geschossen hatte, sprach er selbst seine Gedanken laut aus, was wohl ein Fehler war als Waleria's nächste Frage flog. "Würdest du zu hundert Prozent sagen, dass das FBI jemals versuchen würde dich umzubringen?", schoss diese nochmals durch den Kopf was ihn selbst für einen kurzen Moment zum nachdenken brachte. Wenn er an das dachte was vor 2 Jahren in seinem Team passiert war, dann würde er keine Sekunde lang daran zögern, dass das FBI dazu in der Lage sei "Die Menschen können schneller umdenken als was du glaubst" kam es selbst plötzlich ernst aus ihm heraus. Denn er selbst hätte fast seine eigenes Mitglied getötet auf Verdacht, dass er wahrhaftig ein Spion der Chinesen war. Zum Glück hatte sich dies aber am Ende doch anders gezeigt und somit bekam Brian wieder das Vertrauen zurück, welches er verdient hatte. "Um deine Frage somit zu beantworten......ja ich kann zu 100% sagen, dass das FBI durchaus in der Lage sei diesen Weg einzuschlagen" sprach er im selben Ton aus bevor er dann schon wissen wollte ob Adam wirklich von allem wusste was Waleria alias Katja trieb. "Kann also gut vom Vorteil sein für die CIA, dass dich Benjamin nicht getroffen hat" kam es wieder ruhiger aus ihm heraus als er selbst darübe nachdachte. Aber wieso sollte er das Risiko eingehen von der eigenen Behörde dann bestraft zu werden, wenn sie erfuhren, dass er sie am Leben hat lassen um zu flüchten? Zum anderen würden sie eher Don die Schuld fürs Entkommen geben, denn wenn sie erfuhren, dass sie mit dem FBI zusammen war, würde es nur mehr Komplikationen geben. Nachdem er dann merkte, dass es ihr mehr zusätzte, hockte er sich zu ihr runter um sie etwas aufzubauen, auch wenn andere Worte vielleicht in diesen Moment besser gewesen wären aber dafür war einfach nicht der Zeitpunkt gewesen. Waleria war ihm aber stets wichtig genug gewesen, sodass er selbst sagen konnte sie niemals in solch einer Sache alleine zu lassen. Ein sanftes Lächeln setzte sich auf seine Lippen als sie sich dafür entschuldigte. Wofür denn? Weil ihr alles zuviel wurde? "Du brauchst dich für die momentane Lage doch nicht entschuldigen. Ich kann verstehen, dass es dir zuviel wird aber wir müssen etwas dagegen machen um wieder alles ins Reine zu bringen. Für Adam und Direktor Larcksen" versuchte er sie so zu motivieren und gleichzeitig aufzubauen.
      Danach stellte er schon die weiteren Fragen was die Zentrale sowie den Mitglieder betraf wobei er nicht genau wusste ob er gerade richtig gehört hatte. Sie wollte nicht einbrechen? Und wie hatte sie dann vor gehabt ihre Leute da raus zu holen geschweige denn ein genaueres Bild von allem zu bekommen? Was ihn aber nicht überraschte war die Tatsache, dass sie keine Ahnung hatte wann wenige und wann mehr Agenten vorhanden waren. Das hätte er sich selbst auch denken können, schließlich wusste er ja, dass sie in den letzten Jahren eher mehr unterwegs war als im Büro. "Und wie willst du bitte an diese Informationen kommen, wenn selbst Adam dir nicht mehr zur Verfügung steht? Du kannst von hier draussen nicht wissen was sich im Gebäude abspielt. Gerade deswegen finde ich es besser hinein zu maschieren und so zu versuchen an die beiden zu kommen um mit ihnen zu reden" gab er seine Meinung dazu wobei er etwas verwundert war über die Worte. Sie machte sich Sorgen, dass er seine Stellung verlieren könnte? "Mach dir wegen meinen Job keine Sorge. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich meinen Posten damit riskiere" lächelte er kurz bevor sein Blick wieder enrster wurde als Waleria alles in kurzen Worten nochmals zusammenfasste. "Ich glaube nicht, dass es darum ging, dass er dir noch einen Gefallen schuldet weshalb er daneben schoss. Mit der Warnung könnte schon was dran sein...zumindest würde es erklären, warum er in die Tasse und nicht in den Kopf schoss" kam es ehrlich gemeint aus ihm heraus. Don rechnete jeden Tag damit, dass es sein Letzter sein könnte. Am Anfang war es schwer gewesen mit solch einer Einstellung umzugehen....heute war es schon ein Teil von ihm gewesen mit dem er sich abgefunden hatte. Waleria hatte vermutlich da eine komplett andere Einstellung gehabt. "Wieso denn bestätigen?" kam er zurück in die Realität und blickte zu ihr. "Du denkst doch nicht, dass sie glauben, dass du reichlich Beweise hast um zu beweisen, dass Larcksen damit etwas zu tun hat? Das wäre doch komplett bescheuert und soweit würde nicht einmal die CIA sinken?" Nein! Das konnte er sich nun wirklich nicht vorstellen. Aber war es zum ausschließen? Adam könnten sie auch nur gefangen genommen haben um Waleria damit anzulocken. Wenn es wirklich die eigene Bundesbehörde war, welche hinter ihr her waren, dann wussten sie genau auf welchen Wundenpunkt sie treffen mussten um sie zurück zu holen. "Was, wenn du recht hast und Benajmin versuchte sich zu warnen.....könntest du doch mit ihm Kontakt aufnehmen?" sein Plan war auch nicht gerade der Sicherste gewesen aber zumindest war es schon mal ein Versuch wert, oder?


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    • Name:
      Alan Walker


      Alter:
      60 Jahre


      Herkunft:
      Los Angles


      Wohnort:
      Los Angeles


      Beruf:
      damaliger Stadtplaner, heute Pensionist


      Vergangenheit:
      Alan Walker ist der liebenswürdige und freundliche Vater von David und Don und schützt besonders seinen jüngeren Sohn David. Er ist Witwer und pensionierter Stadplaner. Er ist damit beschäftigt, sich auf das Privatleben und die Karriere seiner Söhne einzulassen und sich freiwillig für Anliegen einzusetzen, an die er glaubt. Es macht ihn stolz, dass seine wettbewerbsfähigen Söhne zusammenarbeiten. Er kennt ihre besten Freunde und Kollegen, von denen die meisten ihn respektvoll als "Mr Walker" ansprechen. Dennoch macht er sich auch meistens Sorgen um Don welcher sich jeden Tag in die Gefahr stürzt. Er war von Anfang an eher wenig begeistert gewesen, dass er zum FBI ging aber heute konnte er stolz sagen, dass er seinen Sohn bei nichts anderem mehr vorstellen konnte. Auch wenn es oft zwischen den beiden kracht, weiß er was er damals hat aufgeben müssen als seine Mutter im Sterben lag.


      Aussehen:



      Alan und Margaret Walker


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie mussten etwas tun, um diese Sache aufzuklären, sie zu beenden, da hatte Don total recht, aber wie sie es anstellen wollten wusste die Blondine nicht. Sie musste sich zusammen reißen und funktionieren, ja, das musste sie, aber das war nicht gerade einfach mit all dem, was geschehen war. Sie nickte dennoch, als Don ihr versuchte Mut zuzusprechen, es war gut, dass Waleria in diesem Moment nicht alleine war, klar, sie wäre auch alleine klar gekommen, aber mit dem Mann an ihrer Seite fühlte es sich schon ein wenig besser an, ein wenig viel besser. "Konzentriert arbeiten und sich nicht hängen lassen", sprach sie und wiederholte damit die Worte ihres Mentors, der sie ausgebildet hatte. "Kriege ich hin.. Gib mir fünf Minuten, dann bin ich wieder die eiskalte Bitch, die in dein Büro rein spaziert kam, als würde ihr die Welt gehören". Diese Persönlichkeit war nur.. Knallhart und manchmal auch skrupellos, aber man konnte na dazu lernen und beides verbinden. Waleria sollte vielleicht aufhören zu denken, wie eine CIA Agentin, sie sollte von der CIA weg gehen, gedanklich jedenfalls, denn gerade waren sie auf sich selbst gestellt.
      Waleria wollte alles zusammen tragen, sie wollte aber vor allem nicht in die Zentrale rein spazieren, als würden sie unsichtbar sein, sie stellte es sich Don vor? Das war verrückt! "Zur Not werde ich mich stellen.. Aber wir können da doch nicht rein spazieren und die beiden befreien.. Also definitiv nicht ohne erkannt zu werden.. Und du weiß, was auf uns wartet, wenn wir einen von denen umbringen! Das ist definitiv nicht die erste Wahl, die wir gleich nehmen müssen!". An so viel Gewalt war sie gar nicht gewohnt, ihr Leben bestand darin sich versteckt und sicher zu halten, verdeckt zu ermitteln, nicht vorne an erster Stelle zu stehen. Die Frau atmete durch und blickte noch einmal zu dem Agent. "Don ich bin ein Undercover-Agent, der nicht einmal schießen kann.. Ich glaube daran, dass du alleine ins weiße Haus rein kommst und sicher wieder raus spazierst, das traue ich dir zu, aber doch nicht mir!". Gut aussehen, hübsch sein und Männern den Kopf verdrehen, das konnte sie, außerdem auch die russische Mafia an der Nase herbei führen, Waleria hatte andere Qualitäten, die auch nötig waren, sie war für so etwas gar nicht gemacht." Ich finde es ja süß, dass du dir das freiwillig antun willst, aber ich bin für so etwas definitiv unbrauchbar". Ihr Vater sagte immer, dass man seine eigenen Nachteile kennen musste, seine Schwächen, um sie mit Stärken ausgleichen zu können. Waleria kannte ihre Schwächen ubd Schwachpunkte.
      Sie ging letztendlich an es zusammen zu fassen, ihre Informationen wieder zu geben, da gab Don auch schon seine Meinung dazu ab. Er stimmte einer Warnung zu, sehr gut, aber er wunderte sich bei ihrer anderen Aussage. "Nun, sie werfen ihm was vor... Wollen es beweisen können, um ihn hinter Gitter zu bringen, entgültig.. Adam ist da außen vor, er arbeitet für mich, aber ich führe die direkten Befehle Larcksens aus, da habe ich eigentlich all die Informationen, die sie haben wollen..", sie zuckte mit den Schultern. "Es ist nur ein Gedanke", naja, so halb.. Aber vielleicht sollte sie ihren Verdacht nicht laut äußern. Don kam mit einem anderen Gedanken, er sprach den Schützen an, mit dem sie eigentlich doch Kontakt aufnehmen könnte.. Ja.. Vielleicht. Waleria überlegte kurz. "Letztendlich weiß ich ja nicht ob und was mir wirklich vorgeworfen wird.. Ich weiß nicht, ob sie hinter mir her sind, oder nicht.. Ob es einen Haftbefehl gibt oder nicht.. Er könnte mir zumindest Informationen liefern... Aber... Ohne meiner Datenbank keine Nummer". Ihre Augen blickten nach ihren Laptop. "Es führt kein Weg an Adams virtuellen Arbeitsplatz vorbei", da seufzte sie. "Er hat eine Cloud mit Kopien außerhalb der CIA Datenbank, das weiß ich.. Aber ich müsste gründlich überlegen, ob ich das Passwort weiß...". Sie verzog ihren Mund zu einem Strich. "Ich kenne ihn privat kaum". Jedenfalls nicht den Namen der Mutter.. Oder möglicher Geschwister... Oder Sonstiges. "Gib mir fünf Minuten zum nachdenken.. Ich muss meine Erinnerungen durchforsten, ob er mir jemals irgendetwas darüber erzählt hat".
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