[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Special Agent Waleria Sobolew

      Das Telefon klingelte zum dritten Mal schon, Waleria suchte es in ihrer Handtasche, hatte es beim ersten Mal ignoriert gehabt, denn eigentlich observierte sie einen der Herren von ihrer Liste, die sie sich gemacht hatte. Sie hatte sich Gedanken gemacht und hatte einige Namen gehabt, die sie vielleicht weiterbringen könnten, die sie rein bringen könnten, um wieder undercover von Innen ermitteln zu können, aber scheinbar war etwas anderes wichtiger, scheinbar brannte gerade die Regierung, warum sonst sollte Adam ein drittes Mal hintereinander anrufen? Als die Blondine ihr Handy fand war sie zu spät, mit den dicken Lederhandschuhen war es nicht so einfach aber kaum wollte sie zurück rufen, schon kam der Anruf Nummer vier. "Sag mal, brennt die Regierung?", lachte die Frau, kaum hatte sie abgehoben, aber ihr Lächeln verschwand, als sie die nächsten Worte hörte. "Das ist nicht lustig, aber es ist fast das Selbe! Hör mir genau zu, es ist wichtig!". Adam klang ernst, er klang vor allem...panisch? Was war passiert? "Larcksen ist verhaftet worden. Er sitzt hier in der CIA in Untersuchungshaft! Wir sind gleich die nächsten! Verdammt, ihm wird vorgeworfen mit der russischen Mafia zusammen zu arbeiten!". Waleria runzelte ihre Stirn, sie entfernte sich von ihrem Platz, um um die Ecke zu gehen. "Was? Das ist doch ein schlechter Scherz! Niemals!". "Ich meine es ernst! Sie haben eindeutige Beweise und sowohl ich, als auch Du sind mit verdächtigt! Du musst dringend, dringend in die Staaten zurück kommen, du darfst dich vor allem in Russland nicht fest nehmen lassen! Die werden grausam sein! Und ich weiß nicht, ob sie dich suchen! Meine Zugänge für alles sind weg, ich könnte jeder Zeit... ". Der Informatiker brach Mitten im Satz ab. "Adam? ", fragte Waleria und spürte, dass etwas nicht in Ordnung war. "Adam?!". Die Verbindung war weg, aber sie versuchte ihn noch einmal anzurufen, vergeblich.. Sie kam nicht durch, wurde ihre Karte gesperrt? Waleria versuchte es noch einmal, aber es klappte nicht, verdammt, sie musste dringend hier weg, dringend!
      Keine zehn Minuten hatte sie zu ihrem Apartment gebraucht, um den Koffer aus dem Schrank zu holen und ihre Klamotten rein zu schmeißen. Wenn Adam sie so panisch anrief und mitten drin die Verbindung ab brach, dann war wirklich etwas los, dann musste sie aber so schnell es ging zurück nach L. A. kommen. Die Klamotten landeten wahllos alle im Koffer, ihre Schuhe, die Sachen aus dem Badezimmer gleich auch noch, Hauptsache der Koffer ging zu, was er auch tat. Waleria war im Stress, aber schon immer konnte sie in solchen Situationen einen kühlen Kopf bewahren, wie auch jetzt.. Einen Taxi nehmen, ein Ticket kaufen, in den Flieger steigen und sich vor allem nicht verhaften lassen, hoffentlich gab es noch keine Meldung darüber hier drüben, hoffentlich wollte die CIA es anders klären.. Aber letztendlich war es nicht vorherzusagen. Was hatte Larcksen getan? Was gab es für Vermutungen gegen ihn? Was war das Problem? Verdammt, warum gab es keine Antworten?

      Der Plan nach Hause zu kommen war einfach, aber die Verwirklichung dessen gar nicht mehr so wirklich. Zum Flughafen war Waleria gekommen, aber ihre Karte, ihre Konten waren gesperrt worden und ihr Bargeld hatte nicht ausgereicht, um sich ein Ticket zu kaufen. In letzter Sekunde war ihr ihre Kreditkarte eingefallen, der Kerl hinter der Kasse war zwar schon genervt, aber kaum klappte die Karte händigte er ihr such schon das Ticket aus. Eine Stunde hatte sie noch, so lange musste sie überleben und sich nicht verhaften lassen, nicht auffallen.. Wenn ihr Handy nicht funktionierte und sie kein Bargeld hatte brauchte sie dringend einen Transport von Flughafen in L. A., ihr Auto stand noch bei der CIA, galt die erste Zeit über als ein Beweismittel. Als erstes wollte die Frau Don anrufen, er würde ihr bestimmt helfen, aber er hatte auch eine Woche nach ihrer SMS nicht zurück geschrieben, war er böse, oder sauer auf sie? Wollte er keinen Kontakt mehr zu ihr haben? Warum also der Brief?
      Letztendlich suchte sich die Blondine die Nummer von David raus, warf ihr letztes Kleingeld in die Telefonzelle und wartete, bis jemand sbhib. Es dauerte...aber es meldete sich niemand, die Mailbox ging dran.. "David?", warum klang sie fast verzweifelt? "David Waleira hier! Ich habe nicht viel Zeit, ich kann dir nicht alles jetzt erklären.. Hör zu, ich stecke vielleicht in Schwierigkeiten, ich weiß noch nichts... Kannst du mir bitte.. Bitte einen Gefallen tun?". Vielleicht wurde sie jetzt innerlich langsam auch ein wenig sehr angespannt über die Situation. "Mein Flieger landet übermorgen um 22:35 Uhr in L. A.. Könntest du mich abholen bitte? Ich erkläre dir später alles, okay? Übermorgen um 22:35 Uhr..". Die Verbindung brach ab, das Kleingeld reichte nicht mehr aus, das Telefonat in die USA war verdammt teuer, aber er würde die Nachricht anhören, hoffentlich. Sonst würde Waleria laufen, mehrere Stunden, aber sie würde laufen..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      "Wie sieht es aus?" sprach Don per Funk, während er in seinem Wagen saß, die Sonnenbrille auf hatte und einen Kaugummi kaute. Es waren bereits 4 Tage vergangen seitdem sie eine Zeugin beschützen mussten, welche heute in einem Mordfall aussagen musste. Das Problem lag nicht daran sie dorthin zu bringen, sondern diese am Leben zu lassen. Diese sagte bereits schon einmal vor Gericht aus um den Typen hinter Gitter zu bringen doch als er vor 4 Tagen die Flucht ergriff war das FBI gezwungen gewesen die junge Frau zurück ins Zeugenschutzprogramm zu holen, was ihr weniger gefiel. Doch Don versprach ihr wieder auf sie Acht zu geben, solange er auf freien Fuß war, und sicher zum Gerichtsgebäude zu bringen. Und genau dies konnte er auch einhalten. Vorgestern hatten sie ihn gefunden und wieder festgenommen. Zu deren Pech jedoch hatte er da schon eine weitere Frau auf dem Gewissen gehabt, welche damals ebenfalls aussagte. "Alles sicher" sprach Lucas im nächsten Momemt durch, welcher mit der Zeugin im großen Gerichtssaal gewesen war und seinen Boss zurück in die Realität holte. "BlackAngel meldet ebenfalls keinerlei Probleme" gab Diana durch, welche als Scharfschützin an einen der Dächer patrouillierte. "Hintere Eingänge sind genauso sicher" sprach Brian als Letzter durch "Alles klar, bleibt auf Position und haltet die Augen weiterhin offen" gab er noch als Anweisung durch bevor der Funk unterbrochen wurde und Don weiterhin seinen Blick auf dein Haupteingang gerichtet hielt. Die ganze Verhandlung verlief ziemlich ruhig und ohne Komplikationen ab was er wirklich willkommen hieß. Schließlich waren die letzten Tage und Wochen schon genug anstrengend gewesen. Nachdem es vorbei war und alle das Gerichtsgebäude verlassen hatten, kam Lucas mit miss Johnson auf ihn zugesteuert, welche ihm sanft zulächelte "Haben Sie vielen Dank, Agent Walker. Ich weiß, dass ich am Anfang nicht gerade freundlich war, was das Zeugenschutzprogramm anging" entschuldigte sich diese bei ihm was er selbst nur mit einer Handbewegung abschüttelte "kein Problem. Nach allem was beim ersten Mal passiert war, kann ich das gut verstehen" sprach er selbst mit einem Lächeln aus "Passen Sie gut auf sich auf" mit diesen Worten verabschiedete er sich von dieser bevor Lucas die junge Frau zu seinem Wagen brachte und nach Hause fuhr. Kurz darauf fing schon sein Handy zu klingeln an, welches er rausholte und sah, dass es David war "Hey Brüderchen, was gibt es?" war er etwas überrascht gewesen. Schließlich telefonierten die beiden in den letzten Tagen eher selten miteinander sowie auch sahen sie sich kaum. "Don? Kann ich dich um etwas bitten?" klang dieser eher nervös "Was ist los?" fragte er gleich nach da David's Stimme nicht besonders beruhigend klang "Waleria hat mich anscheinend versucht zu erreichen, da ich eije Nacbricht auf meiner Box von ihr habe. Irgendwas stimmt nicht. Sie meinte in Schwierigkeiten zu sein aber wollte noch nicht sagen, warum. Sie bat mich sie übermorgen um 22:35 Uhr vom Flughafen abzuholen. Könntest du das vielleicht für mich übernehmen?" fragte er den Älteren. Einerseits war es doch die Sorge, welche David um sie hatte, wenn er daran dachte was beim letzten Mal passiert war, sowie wusste er auch, dass sie bei seinem Bruder vermutlich besser augehoben war und zum anderen wollte er versuchen die beiden auch wieder zusammen zu bringen. "Klar, kann ich erledigen" meinte der schwarzhaarige noch dazu bevor die beiden noch kurz miteinander sprachen und Don versuchte den Jüngeren etwas zu beruhigen. Dass dieser sich sorgen mschte, war verständlich gewesen. Auch in Don stieg die Sorge was passiert war. War ihre Identität etwa aufgeflogen? Wenn ja, wieso kam sie dann zurück nach Los Angeles? Von den Neuigkeiten bei der CIA hatte niemand etwas mitbekommen, da dies noch unter Verschluss blieb.


      2 Tage waren seit dem Anruf von David vergangen gewesen und als Don auf seine Uhr blickte, war es bereits 22:30 gewesen. Er selbst war schon seit gut einer Stunde am Flughafen gewesen, welcher mit seinem Wagen am Landeplatz parkte. Dies war als Bundesagent schon immer der Vorteil gewesen. Seine Hände in der Hosentasche vergraben, hielt er weiterhin Ausschau auf einen Flieger, welcher jeden Moment auftauchen sollte. Doch wurde er mit jeder Minute auch etwss unruhiger. Wie sollte er auf sie reagieren? Was soll er sagen? Gab es überhaupt etwas was er ihr sagen konnte? Klar, sie hatte ihm vor gut einer Woche eine Nachricht geschrieben gehabt, auf welche bis heute nicht reagiert hatte aber was hätte er schreiben sollen? Dass er sich freute, dass sie noch am Leben war nachdem sie einfach so verschwand und untertauchte? Don verstand es ja, keine Frage, dennoch hätte sie sich auch anders verabschieden können. Persönlich. Schnell schüttelte er den Kopf um all diese Gedanken zu verdrängen. Dies spielte alles keine Rolle mehr. Jeder ging seinen eigenen Weg, mehr nicht. Vermutlich war es gar nicht möglich, ich gewesen, dass die beiden mehr waren. Gerade als er alles beiseite schob sah er schon einen Flieger am Himmel, welcher immer mehr und mehr nach unten sank bis schließlich die Räder ausgefahren wurden, das Flugzeug den Boden berührte und sogleich auch die Bremsen aktivierte. Jetzt war es nur mehr ein kleiner Augenblick gewesen bis Agent Sobolew aussteigen würde.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Waleria versuchte sich nicht anmerken zu lassen, wie angespannt sie war, aber sie schaffte es durch die Kontrolle, auch wenn ihr amerikanischer Pass merkwürdig gemustert wurde. Es gab scheinbar noch keinen Haftbefehl, keine diskrete Suche nach der Frau, die sich nicht vorstellen konnte, was überhaupt wirklich los war. War ist passiert? Hatte das Homeland etwa weitere merkwürdige Unterstellungen gehabt? Dieses Mal aber gegen den Leiter einer der Abteilungen der CIA? Oder waren die Unterstellungen und die Beweise wirklich ernst? Gab es etwas, wovon die Frau nichts wusste? Verdammt, warum hatte sie schon wieder keinerlei Antworten auf die vielen Fragen? Sie musste die nächsten dreißig Stunden in Unsicherheit leben und sich Gedanken machen, wie es nun weiter laufen wird. Das Apartment war mit Sicherheit hin, wenn ihre Konten schon gesperrt waren und ihre Handykarte nicht funktionierte, dann würde es auch keine Bleibe geben, aber die Hotels akzeptierten auch Kreditkarten, das konnte die Blondine nutzen, in der Hoffnung nächsten Monat würden die Konten wieder frei gegeben werden. Am größten war ihre Sorge aber, im Ausland verhaftet zu werden, denn dort würde sich alles als deutlich schwieriger erweisen, in den Staaten selbst würde es einfacher laufen, da wusste sich die Blondine zu helfen.
      Letztendlich konnte sie ohne Probleme in den Flieger steigen, sie konnte sich hin setzen und sich für die nächsten Stunden ein wenig ausruhen, ihre Gedanken ordnen und die Panik in den Griff zu kriegen. Der Zwischenhalt in den Niederlanden lief auch gut ab, vor allem aber auch ohne Zwischenfälle. Waleria schaffte es eine Kleinigkeit zu essen, während sie fünf Stunden auf ihren Flieger warten musste, ihr Koffer kam mit und sie wurde auch rein gelassen, ohne schief angesehen zu werden, schaffte es durch die Kontrolle. Hier in Europa ging man mit amerikanischen Staatsbürger besser um, hier wurde man nicht schief angesehen, hier interessierte man sich scheinbar aber auch nicht wirklich für sie, besser so.. Die innere Panik konnte so in den Griff bekommen werden, die Frau konnte sich beruhigen und durch atmen, denn wenn nicht die Bundesbehörde am Flughafen auf sie warten wird, um sie in Handschellen abzuführen, würde alles wirklich glatt laufen.

      Der Flug dauerte einige Stunden, dreißig Stunden war Waleria insgesamt unterwegs und schaffte es kaum ihre Augen für einen Moment auszuruhen, denn der Kopf wollte nicht still sein, ihre Gedanken wollten nicht still sein. Aufgeregt war sie dann aber doch ein wenig, als es hieß, dass sie landen würden und verwirrt, als sie aussteigen durfte und jemanden bekannten erblickte. Don stand mit seinem Wagen nicht weit des Landeplatzes, holte er sie wirklich ab? Oder wusste das FBI bescheid und er sollte sie holen, sie verhaften? Dann würden eigentlich noch mehr hier stehen, oder nicht?
      Sie lief die Treppe runter, musterte den Mann für einen Moment, bevor sie sich auf ihn zubewegte. Konnte David nicht? War ihm was passiert? Oder wollte Don sie abholen? Was sollte sie vor allem sagen? Ihr Herz setzte einen Moment aus, es wurde warm in ihrer Brust und irgendwie freute sie sich, ihn zu sehen. "Hi", begrüßte sie den Mann und steckte ihre Hände in den langen Mantel, den sie trug, sie hatte es nicht geschafft sich umzuziehen, war in ihren Sachen einfach geflogen, hatte sich keinerlei Gedanken dazu gemacht, dass es hier mit Sicherheit deutlich wärmer war. "Ist.. Mit David alles okay?". Es war nicht schlimm, dass Don sie abholte, ihr Herz freute sich wahnsinnig darauf, aber den Grund dafür wollte die Frau gerne wissen, sie wollte nicht erfahren, dass der Mathematiker gar nicht konnte, weil etwas passiert war. Gott, warum fühlte es sich so merkwürdig an? Fünf Wochen hatten sie sich nicht gesehen, Don hatte ihr nicht mehr zurück geschrieben, jetzt stand er hier.. Und er sah so gut aus, dass ihre Sorgen und ihre innerliche Panik für einen Moment vergessen wurde.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Auch wenn es nicht besonders kühl in Los Angeles um diese Jahreszeit gewesen war, wurde es in der Nacht doch frischer als gedacht, weshalb er zwar seine schwarze Jacke an hatte aber diese doch offen trug. Nur im Winter schloss er diese wirklich, da es sonst nicht anders zum aushalten war. Als der Flieger landete und auch die Luke für die Passagiere aufging, dauerte es nicht mehr lange bis schon die Ersten rauskamen und direkt auf den Shuttlebus zusteuerten, welcher sie nach unten bringen würde um die Koffer abzuholen. Waleria erschien als einer der Letzten, doch begab sie sich nicht gleich zum Bus sondern erblickte Don, welcher immernoch etwas weiter weg bei seinem Wagen stand, auf welchen sie nach einem kurzen Moment zukam. Er selbst musterte die junge Frau, betrachtete auch den langen Mantel, welchen sie an hatte und auch den Rest, den er sah, war irgendwie nicht der Modegeschmack gewesen, welcher er sonst von ihr zu sehen bekam. War sie etwa in dem Land, in welchen sie war, wieder Undercover unterwegs gewesen? Nein! Das brauchte ihn nicht zu interessieren was sie in den letzten Wochen tat. "Hey" begrüßte er sie ebenfalls als Waleria bei ihm stand, doch konnte er die Freude eher weniger zeigen, auch wenn diese innerlich doch größer war. Erst jetzt selber bemerkte er für sich selber wie sehr sie ihm eigentlich wirklich gefehlt hatte. Warum war Waleria ihm nur so wichtig gewesen? Doch andererseits war er auch wütend....wütend einfach abgestempelt geworden zu sein, auch wenn dies vielleicht nicht ihre Absicht war. Am Liebsten hätte er sie gefragt warum sie wieder hier war....was passiert war, dass sie gezwungen wurde zurück nach LA zu kommen. Doch konnten seine Fragen warten als sie dann schließlich wissen wollte ob mit David alles in Ordnung war. Richtig verwundert war er über diese Frage nicht gewesen, denn eigentlich hatte sie ihn ja angerufen und gebeten sie abzuholen. Aber warum David? Warum hatte sie nicht Don angerufen, wenn es doch so ernst war? Oder hatte sie Angst wie er reagieren würde? "Es geht ihm gut. Du brauchst dir keine Sorgen machen" sprach er ruhig aber dennoch auch mit einem eheren ersten Ton aus bevor er schon auf den Wagen deutete. "Wir sollten hier keine Wurzeln schlagen" meinte er noch und begab sich zu diesem um auf der Fahrerseite einzusteigen, den Schlüssel ins Zündschloss zu stecken bevor er diese auch aktivierte sodass der Wagen anprang "Wohin soll ich dich bringen?" wollte er gleich von ihr wissen nachdem die Agentin neben ihm Platz genommen hatte und er langsam losfuhr um erstmal vom Flughafen weg zu kommen. Von dort aus hatte er jegliche Möglichkeiten gehabt in jede Richtung zu fahren. Zum anderen wunderte es ihn eher, dass Adam nicht jemanden vorbeischickte um sie abzuholen. Gab es etwa bei der CIA irgendwelche Probleme welche bis heute nicht ans Tagelicht gekommen waren? Einerseits konnte er es ja auch verstehen, denn schließlich stand keine Bundesbehörde gerne im Rampenlicht der Nachrichten und zum anderen wusste man ja auch nicht, wie groß man sich dabei selbst zur Zielscheibe machte wenn die anderen mitbekamen, dass man angreifbar war. Draussen angekommen, blieb er bei einer der Kreuzungen stehen und richtete sein Blick auf sie. "Also wohin?"


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war förmlich zu spüren, dass die Luft zwischen ihnen dick war und Waleria merkte auch, dass Don distanziert war, war er sauer? Hätte sie was anderes machen sollen? Aber er hatte ihr doch einen Brief geschrieben und sie hatte sich gleich gemeldet, nach dem sie aus ihrem Versteck raus war.. Was hätte sie noch machen sollen? Oder eher.. Die viel wichtigere Frage war, was erhoffte sich Don? Hatte sie etwas missverstanden? Hatte er sich mehr erhofft, als das, was sie ihm gegeben hatte? Aber es gab doch für sie kaum Anzeichen dafür, dass er es wirklich ernst mit ihr meinte, er war doch genauso wenig ein Typ für Beziehungen, wie er es verraten hatte. Kurz zog sich ihre Brust zusammen, als Waleria daran dachte, wie sie am Abend vor ihrem Verschwinden auf der Couch gelegen haben, verdammt, vielleicht hatte sie sich wirklich wie ein Arsch aufgeführt..
      David ging es gut, das war gut zu wissen, aber warum holte sie Don ab? Das traute sich die Frau kaum zu fragen, sie hatte Sorge, dass der Mann es in den falschen Hals kriegen wird, allein deshalb nickte sie auf seine Worte hin, dass sie keine Wurzeln schlagen sollten, dass sie los sollten. Ihren Koffer hatte sie dabei, sie konnte ihn im Kofferraum verstauen und sich auf den Beifahrersitz zu setzen. Es fühlte sich merkwürdig an, es fühlte sich gewohnt ungewohnt an, vor allem dieses bedrückende Gefühl in ihrer Brust. Sollte sie etwas sagen? Sollte sie sich entschuldigen? Innerlich seufzte Waleria, sie hätte gerne irgendwelche Antworten, aber ihr Kopf war müde, die letzten dreißig Stunden waren anstrengend, vielleicht noch mehr als das und dieser ständige Gedanke vielleicht alles zu verlieren, was sie hatte war nur noch bedrückender. Doch in dem Auto merkte sie auch, warum sie vielleicht nicht gerne Don dabei hätte.. Sie müsste sich gleich mit Sicherheit rechtfertigen, erzählen, warum sie hier war und warum sie ihn darum bitten wird sie in ein Hotel zu fahren. Sich zu rechtfertigen war nie einfach, aber vor Don zuzugeben, dass man vielleicht versagt hat, dass seine Anschuldigungen damals im Verhör nun wieder aufgeholt wurden war noch peinlicher.. Doch sie schluckte es runter, merkte, dass sie angesehen wurde, Don fragte schon zum zweiten Mal, wohin er sie bringen sollte. Vorsichtig blickte die Blondine auf, musterte ihn, bevor sie den Blick wieder sank, wie ein reudiger Hund, der sich dessen bewusst war, was er getan hat. "In irgendein Hotel bitte", bat sie den Mann und blickte auf die Straße, um sich zu überlegen, was als nächstes überhaupt kam. "Egal welches, irgendeines, was noch Zimmer hat reicht vollkommen". Sie seufzte, auch wenn es eher nicht gewollt war, es fühlte sich erniedrigend an, wie eine Niederlage, die sie jetzt eingestehen musste, vor allem vor Don, der sich gleich sofort Gedanken dazu machen wird. Verdammt, konnte David sie nicht abholen? Wenn sich die beiden im Auto auch noch streiten werden, werden ihre Nerven komplett blank liegen. "Danke, dass du mich abholst". Waleria blickte kurz zu dem Mann auf dem Fahrersitz, sie wollte es noch gesagt haben, bevor vielleicht gleich nur noch dickere Luft folgen wird.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Dass er vielleicht etwas zu hart zu ihr war, war dem Agent selbst bewusst gewesen doch wsr dies einfach sein Abwehrmechanismus gewesen um nicht weiter solche Gefühle zu spüren. Sich schlecht zu fühlen. Vermutlich mschte er damit auch seine Fehler aber was anderes fiel ihm in diesen Moment einfach nicht ein. Was hätte er sonst machen sollen? Sich normal verhalten wie sonst auch immer? Das konnte er ehrlich gesagt nicht und etwas Falsches vorzuspielen hatte die Agentin genauso wenig verdient gehabt. Nachdem sie aus dem Flughafen kamen und Don bei einer Kreuzung stehenblieb, da er nicht wusste, fragte er erneut nach dem Weg nachdem Waleria auf seine erste Frage nicht geantwortet hatte. Er merkte selbst wie erdrückend die Stimmung zwischen ihnen gewesen war. Am Liebsten hätte er diese auch gelöst aber das hatte auch noch später Zeit gehabt. In erster Linie mussten sie mal von hier weg und als Waleria ihren Blick kurz auf ihn warf bevor dieser wieder gesunken wurde, meinte sie dann auch noch in irgendein Hotelzimmer gebracht zu werden. Hatte er da gerade richtig gehört gehabt? Seitwann wollte sie denn dorthin? Hatte Adam nichts organisiert gehabt oder wusste er gar nicht, dass sie zurück war? Nein! Das konnte er sich nicht vorstellen, dass er nichts davon wusste. Wahrscheinlich war er der Grund für ihre Rückkehr gewesen. Einen anderen Grund konnte sich der schwarzhaarige nicht vorstellen. "Bevor ich dich zu einem Hotel fahre, werde ich dich lieber in meine Wohnung bringen" meinte er dazu als er als Nächstes den Gang einlegte und schon losfuhr Richtung Highway. Waleria dachte doch nicht, dass er sie dorthin bringen würde? Solange er nicht wusste was los war, war solch ein Zimmer wahrscheinlich auch nicht sicherer gewesen. Und wer wusste schon, was dort alles passieren könnte und so hatte Don doch die Möglichkeit gehabt ein Auge auf sie zu halten, sollte der schlimmste Fall eintreffen. Es dauerte nicht lange bis sie schließlich auf der Autobahn ankamen und Don den Tempomaten aktivierte um sich so besser auf den Verkehr zu konzentrieren. Es war um diese Uhrzeit nicht besonders viel los gewesen weshalb es flüssig voran ging. Einen kurzen Blick wandte er auf die blondhaarige als sie sich dafür bedankte, dass er kam um sie abzuholen bevor sein Blick zurück nach vorne ging. "Schon gut. Kein Grund dich zu bedanken" meinte er etwas sanfter "mich wundert es eher mehr, dass Adam niemanden geschickt hat um dich abzuholen. Ich hoffe doch, dass alles in Ordnung bei ihm ist" sprach er ehrlich aus. Schließlich war es nicht dessen Art gewesen sich diese Chance entgehen zu lassen geschweige denn, dass sie David um diesen Gefallen bat. Doch genau wollte er nicht darauf eingehen. Wer wusste schon wie unangenehm ihr die Situation sowieso schon war.
      Die ganze Fahrt über sagte er nichts mehr bis beide bei seiner Wohnung nach gut 20 Minuten ankamen. Don parkte seinen Wagen in der Garage, stellte die Zündung ab, stieg aus und holte den Koffer von ihr aus dem Kofferraum während er dann auf sie wartete, abschloss und sich Richtung Aufzug zubewegte wobei er den Rufknopf gleich betätigte. Bei ihm zu Hause würde sie sich vielleicht doch heimlicher fühlen als in irgendeinen billigen Hotelzimmer was noch frei gewesen wäre. Als der Aufzug ankam, stieg er mit ihr ein, drückte den Knopf für sein Stockwerk, auf welchen er gleich zufuhr, beide oben ankamen und Don die Türe zu seiner Wohnung öffnete. "Du kannst dich hier ruhig ausbreiten. Es ist zwar nicht gerade viel hier zum Essen aber im Notfall bestellen wir was" meinte er noch dazu als er den Koffer abstellte, sich die Jacke und Schuhe auszog um diesen in sein Schlafzimmer anschließend zu bringen "Du kannst ruhig mein Schlafzimmer verwenden solange du hier bist. Ich werde die Couch nehmen" gab er ihr bekannt als er zurück in die Wohnküche kam und direkt zur Kaffeemaschine zusteuerte. Schlafen würde er jetzt sowieso nicht können dafür raterten zuviele fragen durch seinen Kopf. Doch sie damit zu überfallen wäre genauso falsch gewesen. Jedoch war die wichtigste Frage immernoch nicht beantwortet gewesen. Wieso war sie hier in LA? Don hatte aber das Gefühl, dass sich dies bald von selber beantworten würde. "Möchtest du auch eine Tasse haben oder was anderes zum trinken?" egal was zwischen den beiden vorgefallen war.....die Gastfreundschaft hat er auf keinen Fall verlernt.


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sohira ()

    • Special Agent Waleria Sobolew

      Don würde sie nicht zum Hotel fahren, er hatte es abgelehnt und wollte sie zu seiner eigenen Wohnung bringen, das hatte Waleria doch nie verdient, sie hatte ihn scheinbar weh getan, hatte ihn scheinbar böse gemacht, aber was es auch immer war, er fragte nicht warum sie in ein Hotel wollte. Wollte er es nicht wissen, oder wollte er jetzt nicht darüber sprechen? War er so nett und wollte es ihr vorerst nicht schwerer machen? Er schwieg, sprach erst wieder als sich die Blondine dafür bedankte, dass er sie abholte. Don hoffte, dass es bei Adam alles in Ordnung war, das war es leider nicht, aber die Agentin schwieg vorerst und betrachtete die Straße, bis sie da waren und sie aussteigen konnte. In dem Mantel war es ihr warm, auch in den Schuhen war es auch sehr warm, aber den Weg bis nach oben würde sie noch aushalten, um sich oben umzuziehen, immerhin war sie für den kalten Winterübergang in Russland vorbereitet, da war es knapp unter Null Grad gewesen.
      Oben angekommen ließ Waleria Don vor, er zog seine Schuhe und die Jacke aus, erklärte ihr, dass sie sich hier ausbreiten konnte, dass es nicht viel Essen gab, aber das war nicht schlimm, sie hatte keinen Hunger jedenfalls. Sie nickte, schloss die Tür hinter sich und zog den Mantel aus, um diesen über ihren Koffer zu werfen und sich zu bücken, um die warmen, dicken Stiefel auszuziehen. Sie trug eine warme, dicke Leggins und einen Pullover, man konnte mit Sicherheit erkennen, dass sie ein wenig zugenommen hatte, was ihr gleich wieder ein wenig unangenehm war, verdammt, die Situation hier ist echt schlimm gewesen.. Aber den Gedanken schob die Frau wieder weg, sie betrat das warme Wohnzimmer, bekam das Schlafzimmer angeboten, die Couch war doch gar nicht gemütlich, wollte er es sich wirklich antun? Widerworte hatten hier keinen Platz, Waleria fühlte sich wie ein Hund, der seinen Schwanz einzog und sich dafür entschuldigte, dass er die Wohnung kaputt gemacht hatte. Wie sollte sie sich entschuldigen? Wie sollte sie erfahren, was überhaupt das Problem war? Vielleicht sollte sie sich über ihren Schatten stellen und darüber sprechen, was passiert ist.. Seufzend setzte sich die Blondine auf einen der Barhocker an der Theke, legte ihre Arme auf der Theke an, blickte zu dem Mann, der sie fragte, ob sie Kaffee haben wollte. "Sehr gern", er würde sie vielleicht ein wenig auf die Beine stellen, vielleicht ihr etwas dabei helfen die richtigen Worte zu finden. Nickend bedankte sich Waleria auch schon, als sie eine Tasse bekam, ergriff sie mit beiden Händen und blickte zu der schwarzen Flüssigkeit.
      "Larcksen..mein Vorgesetzter.. Ist verhaftet worden von der CIA", fing sie an, um das zu sagen, was sie wusste. Der Kloß in ihren Hals war groß, aber sie versuchte es runter zu schlucken. "Adam hat mich vor fünfunddreißig Stunden angerufen.. Und sitzt vermutlich selbst in der Haft.. Er hat.. Mir gesagt, ich soll so schnell es geht hier hin kommen und mich nicht in Russland verhaften lassen.. Meine Handykarte ist gesperrt.. Meine Konten sind gesperrt.. Ich habe keinen Kontakt zu meiner Bundesbehörde und habe keine Ahnung, was ich jetzt tun soll". Sie blickte auf, wollte eine Reaktion des Mannes sehen. "Ihm wird vorgeworfen.. Mit der russischen Mafia zusammen zu arbeiten.. Und scheinbar sowohl Adam, als auch mir auch.. Danach war die Verbindung weg". Die Frau schluckte schwer, sie blickte dann wieder zum Kaffee, um mit ihrem Löffel ein wenig darin zu rühren. "Ich habe Angst, wenn ich zu meiner Zentrale fahre, dass ich nicht mehr raus komme".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Die Situation schien wohl für beide nicht ganz so einfach gewesen sein, denn auch Waleria schwieg den ganzen Weg zu seiner Wohnung. Auch wenn er es nicht gerne zugab aber anscheinend waren sich beide doch ähnlicher als gedacht, weshalb er sich verdeckt ein sanftes Lächeln nicht verkneifen konnte. Vielleicht war dies auch der Grund dafür, weshalb es ihm so schwer fiel sich von ihr abzuwenden. Natürlich zeigte er ihr momentan die kalte Schulter aber wenn er es genau betrachtete, hatte sie dies auch irgendwie verdient gehabt. Bei seiner Wohnung angekommen dauerte es nicht lange bis beide oben ankamen, er sich seine Schuhe und Jacke auszog, ihren Koffer ins Schlafzimmer brachte bevor er weiter in die Küche ging um sich erstmal einen Kaffee runter zu drücken. Es half oft gegen einen Schlaf und auch für seine Nerven war es gerade das richtige Getränk. Daher fragte er die blondhaarige auch gleich nach einer Tasse woraufhin sie sich auf einen seiner Barhocker setzte und wie ein kleines braves Mädchen darauf wartete. Man konnte ihr deutlich ansehen, dass ihr eines durch den Kopf schoss, weshalb er auch nicht nachfragte. Er wollte nicht auch ein Messer in die Wunde stechen. Schließlich wusste er ja nicht was sie so sehr beschäftigte aber Waleria war auch nicht der gerade der Typ Mensch gewesen, welche freiwillig darüber sprach. Daher wandte er seine Aufmerksamkeit zurück auf die Kaffeemaschine, holte eine zweite Tasse heraus um diese ebenfalls mit Kaffee zu befüllen bevor er diese vor sie hinstellte dazu mit Milch und Zucker sollte sie etwas davon benötigen und gegenüber vom Tisch stehenblieb. Zu seiner Überraschung fing sie dann doch an zu erzählen was in ihrem hübschen Kopf vorging. Larcksen wurde von seiner eigenen Bundesbehörde festgenommen? Ohne sie nur ansatzweise zu unterbrechen, horchte er ihren weiteren Worten, welche irgendwie kaum zu glauben waren. Wer hatte diese Beweise gefunden? Adam konnte es eher weniger sein, wenn man ihn selbst in Haft gesteckt hatte. Also gab es doch einen bestimmten Grund warum sie zurückkehren sollte. Wäre sie es auch, wenn bei der CIA alles in Ordnung gewesen wäre oder wäre sie weiterhin untergetaucht geblieben? "Das sind ja mal große Neuigkeiten" kam es ihm ruhig über die Lippen während er einen Schluck von seinem Kaffee machte. Dass in den Nachrichten nichts aufgetaucht war, wunderte ihn eher weniger. Schließlich würde sich die CIA damit zu freiwilligen Zielscheibe aller Bundesbehörden machen und dieses Risiko geht keiner ein der noch bei klarem Verstand war. Zum anderen erklärte dies nun auch warum Adam nichts unternommen hatte was die Ankunft von ihr in LA betraf und wieso sie sich bei David gemeldet hatte. Dennoch verstand er aber auch nicht Wieso sie seinen kleinen Bruder da wieder mitreinzog. Hatte es nicht gereicht, dass er wegen ihr schon in solch eine Gefahr geriet? Ihr aber jetzt Vorwürfe zu machen, brachte sie auch nicht weiter. Sie hatte schon genug Probleme und wollte ihr nicht zusätzlich welche machen. Seine Sache konnte später auch noch besprochen werden. "In erster Linie ist es wichtig erstmal herauszufinden wer an diese Beweise gekommen ist" widmete er seine Aufmerksamkeit zu ihr. Dass sie Angst hatte in die zentrale zu fahren war berechtigt gewesen. Daher würde Don ihr seine ganze Unterstützung geben, welche sie brauchen konnte. "Zum anderen haben wir zwei Möglichkeiten: Erstens, wir hacken uns in die Datenbank der CIA ein und schauen ob wir so an Informationen ran zu kommen was die Verhaftung und Beschuldigung von Direktor Larcksen betrifft oder zweitens, wir begeben uns direkt zum Haupteingang der CIA und klären das vor Ort" schlug er ihr vor. Don war zwar ein FBI Agent gewesen aber für diese Handlungen würde er seinen Namen ablegen. Nichts durfte auf seine eigene Bundesbehörde zurückführen. "Aber auf eines kannst du dich verlassen......ich werde dich das nicht alleine machen lassen" versuchte er sie so ein wenig aufzubauen. "Und ich glaube auch, dass David sich das nicht nehmen lassen würde". Aber eines störte ihn an der sache. Warum wurden nur Adam, Larcksen und Waleria auf diese Tatsache hinzugezogen? Es könnte sich ja auch um weitere Mitglieder der CIA handeln?


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie sprach es aus, es fühlte sich schrecklich ein, es fühlte sich richtig schrecklich an es auszusprechen, aber letztendlich fühlte sie sich am Ende doch befreiter an, lockerer. Es war keine Möglichkeit es für sich zu behalten, sich gegenseitig anzuschweigen und dann einfach schlafen zu gehen, immerhin hatte ihr auch der Abend auf der Couch etwas bedeutet, sie hatte an Don gedacht in den letzten fünf Wochen und vielleicht war er auch der einzige, der ihr wirklich helfen konnte. Letztendlich war sie irgendwie auf ihn angewiesen, Waleria hatte kein Auto, sie hatte keine Mittel, ihre Konten waren gesperrt, sie konnte nur ihre Kreditkarte benutzen und sie war psychisch gesehen komplett dahin, es war zu viel hin und her gewesen. Während sie den Mann musterte, nachdem sie ihre Worte ausgesprochen hatte machte sich in ihr der Wunsch breit einfach nur in den Arm genommen zu werden, aber die kalte Schulter, die ihr gezeigt wurde verstand sie schon.
      Im Gegensatz zu ihren Erwartungen ging Don wirklich auf ihre Worte ein, er hatte einen Plan und die blauen Augen leuchteten kurz auf, as die Blondine das hörte. Er meinte, sie mussten herausfinden wer an diese Beweise gekommen ist, dann schlug er zwei Möglichkeiten vor, die sie hatten und die Tatsache, dass er das Wort wir nutzte, ließ ihr Herz fast schon schmelzen, er würde ihr helfen.. Die beiden Möglichkeiten waren gut, aber sie waren beide nicht ohne, denn was, wenn Waleria rein kommen, aber nie wieder raus kommen wird? Das würde alles unter dem Tisch geklärt werden, unter der Hand, sie würde in einem Keller oder einem dunklen Ort landen und nie wieder raus kommen, denn die Gefahr war zu groß sie könnte Informationen verraten, oder gar verkaufen, außerdem stand der Hochverrat vermutlich gerade zur Debatte.. Die Frau hatte wieder runter zu ihrem Kaffee geblickt, sie musste es sich durch den Kopf gehen lassen, sie musste überlegen, was sinnvoller und besser war.. Don ließ sie jedoch mit seinen Worten aufsehen, er würde sie es nicht alleine machen lassen. Schuldgefühle breiteten sich in ihrer Brust aus, der Kloß im Hals war wieder vorhanden, er war so gut zu ihr, obwohl er scheinbar sauer zu sein schien. Waleria realisierte, dass sie ein schrecklicher Mensch war, dass sie sich wirklich wie ein Arschloch verhalten hatte.
      Die Blondine nahm den Blick wieder runter, sie hob ihre Tasse an, um sich einen Schluck zu nehmen. "Danke", es war das Mindeste, was sie sagen sollte, aber der Rest war nicht so einfach auszusprechen. Sie wollte den Mann fragen, was los war, warum genau er sauer war, aber gleichzeitig hatte sie das Gefühl, es genaustens wissen zu müssen. "Ich denke in Ruhe darüber nach, was sinnvoller ist.. Ich.. Würde vorher duschen gehen, wenn das okay ist". Dreißig Stunden war sie unterwegs, womöglich wurde ihr Hochverrat vorgeworfen, wenn sie wirklich der Meinung waren, sie würde mit Larcksen unter einer Decke stehen. Es war ihr klar, dass Adam verhaftet worden ist, er war kriminell gewesen und die CIA duldete ihn nur Waleria zu lieber, ihrer Arbeit zuliebe, aber das hatte jetzt eine Grenze.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Dominic war zwar ebenfalls immer ein großer Arsch gewesen in Augen der anderen aber wenn er als Leitender Agent etwas gelernt hat dann, dass er seine Leute niemals in Stich lassen würde. Auch wenn Waleria nicht zu seine Einheit gehörte, so aar sie ihm jedoch wichtig genug gewesen um zu seinen kreis zu zählen. Zum anderen war sie ihm auch noch ein Gespräch schuldig gewesen und dies würde er nicht mit ihr führen können, wenn man die junge Agentin in einem dunklen Keller gefangen hielt. Zum anderen war es doch etwas fragwürdig gewesen. All die Wochen versuchte Adam und Don selbst herauszufinden wer Sascha Wassilijew gewesen war....dies war seine einzige Spur zu der russischen Mafia gewesen. Alejandro und Igor hatten keine Möglichkeit gehabt vom Knast aus nur ansatzweise etwas zu bewirken. Selbst Besucher wurden ihnen auf seine Anweisung hin verboten. Wie bestand also die Möglichkeit, dass der Direktor der CIA persönlich festgenommen wurde? Woher wussten sie, dass Adam und Waleria ebenfalls in dem Thema verwickelt waren? Nachdem sich die Agentin bei ihm bedankte, riss ihm dieses Wort wieder zurück in die Realität, weshalb seine Aufmerksamkeit kurz auf sie ging. Da war noch etwas was ihn beschäftigte. Waleria war in Gefangenschaft, war 5 Wochen verschwunden, auf sich alleine gestellt wenn man es genauer betrachtete und nun wird sie von der CIA gesucht auf Verdacht mit der Mafia zusammen zu arbeiten. Wie ging es ihr dabei? Don hatte die Sorge, dass es sie selbst bald zusammenschmeißen würde psychisch. Hatte sie eigentlich in all den Wochen eine bezugsperson gehabt mit der sie reden konnte? Er selbst beeilt ja einiges für sich und schluckte es großteils runter aber selbst einem wie Dominic wurde mal was zuviel. Dies hatte sich ja bereits gezeigt als sie David fanden und im Krankenhaus seine Nerven nicht mehr mitspielten. Es war zwar vielleicht eine harmlose Situation gewesen und irgendwann würde er gezwungen sein mit einem Psychiater reden zu müssen aber so wie die Lage momentan aussah, war es nur mehr bei ihr eine Frage der Zeit gewesen.
      "Also spring über deinen Schatten"
      waren plötzlich die Worte seines Bruders zu hören, welche er ihm an den Kopf warf. Vielleicht hatte David recht. Das Letzte was sie jetzt brauchte war einen sturköpfigen Mann als Unterstützung der nur sauer war, weil sie aus nachvollziehbaren Gründen untertauchen musste. Ein leichter Seufzer entglitt seinen Lippen als er darüber nachdachte. Manchmal stellte er sich wirklich lächerlich an. "Du kannst sie ruhig verwenden. Fühl dich hier wie zu Hause" sprach er sanft aus und blickte dabei wieder zu ihr rüber. Waleria's Verfassung sah wirklich nicht gut aus und am Liebsten würde er ihr all diese Gefühle, welche momentan durch ihren Kopf schossen, abnehmen aber er wusste nicht wie. Don war schon immer jemand gewesen der wollte, dass es allen anderen gut geht bevor er auf sich selber schauen würde. Es war einfach der Beschützerinstinkt in ihm gewesen, den man schlecht ablegen konnte. Vermutlich war dies auch einer seiner Schwächen gewesen. Doch manchmal zeigte sich diese Schwäche als sehr hilfreich. Daher stellte er die Tasse auf den Tracen ab als sie aufstand, nahm sachte ihre Hand in seine und zog die blondhaarige zu sich um sie sanft in die Arme zu schließen. Wie lange musste er ohne diese Wärme der Frau auskommen? Wie lange hatte er sich gewünscht sie einfach wieder bei sich haben zu können? Don musste zugeben, dass sie ihm wirklich gefehlt hatte. Auch wenn er sich wünschte, dass sie aus freien Stücken zurückgekommen ist sowie zu einen besseren Anlass, so war er trotzdem froh, dass sie einfach hier war. Don wollte aber in diesen Moment nicht auf seine sondern auf die Gefühle von Waleria schauen. Was er wollte, war in diesen Moment vollkommen nebensächlich gewesen. Er wollte einfach nur, dass sie das Gefühl hatte sich beschützt zu fühlen. Dass sie wusste nicht alleine durch zu müssen egal was in den kommenden Stunden oder Tagen auf sie zukommen würde. Don würde jederzeit wieder seine Karriere als auch sein Leben aufs Spiel setzen solange es ihr was half. "Egal für was du dich entscheiden wirst......ich werde stets hinter dir stehen" sprach er ruhig aus als er seine Augen in ihre hat fallen lassen. "Wir werden herausfinden was los ist und das du als auch Adam sicher aus der Sache rauskommt" versicherte er ihr auch wenn er selbst nicht sicher war ob er dies auch halten konnte. Dennoch würde er nicht augeben.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Seit ihre Mutter nicht nur ihren Vater, sondern auch sie verlassen hatte hatte sich Waleria versprochen stark zu bleiben und niemals mehr einfach zu weinen, sie hatte sich versprochen ihren Weg durchzuziehen und ohne der Wärme und Liebe auskommen, die sie damals bekommen hatte. Ihr Vater war nie jemand, der sonderlich viel Liebe und Gefühle gab, er hatte auch stets versucht die Rolle von sowohl Vater, als auch Mutter zu übernehmen, aber spätestens in der Pubertät der Blondine war es dann doch deutlich schwieriger und komplizierter, als er es sich vorgestellt hatte. So eine wirklich richtige Bindung hatten die beiden nie gehabt, klar, Waleria liebte ihren Vater, er war ihr wichtig, aber er war auch immer arbeiten und er verdiente das Geld, sie war meist auf sich allein gestellt, musste mit ihren Problemen klar kommen, da fing sie vermutlich damit an alles runter zu schlucken und so tun, als hätte sie immer stets alles im Griff. Dieses Mal hatte sie es nicht, dieses Mal hatte die Frau das Gefühl, als würde ihr alles aus den Händen entgleiten und als würde sie gleich mit dem Schiff untergehen. Es war schon schwer genug sich Don zu öffnen, ihm zu erzählen, was das Problem war, aber da war noch viel mehr, denn die letzten Wochen über war Waleria wirklich alleine und wenn sie ehrlich war.. Dieses Mal hatte es sie gestört, es hatte ihr wirklich jemand gefehlt, Don hatte ihr gefehlt. Was das zwischen ihnen war konnte sie nicht sagen, sie konnte auch keinen passenden Ausdruck dafür finden, aber seit sie so viel Zeit miteinander verbracht haben und seit sich die beiden so nah gekommen sind, war er ihr sehr ans Herz gewachsen.
      Es überraschte sie für den ersten Moment, dass er ihre Hand nahm, im zweiten Moment überraschte sie die Tatsache, dass Don sie zu sich zog, um seine Arme um sie zu legen. Dieses Mal dachte Waleria nicht darüber nach, sie lehnte ihren Kopf gegen seine Brust und legte ihre Arme ebenfalls um ihn herum, um einfach nur die Wärme zu genießen, die von ihm aus ging. Sie hatte ihn vermisst, er hatte ihr gefehlt und auch wenn es schwer war sich das selbst einzugestehen, Waleria war froh, dass er sie wirklich in den Arm nahm. Für einen Moment ließ sie sich fallen, sie ließ sich beschützen, such helfen, um nicht zu riskieren, dass ihr alles aus den Händen entgleitet. Sie schloss ihre Augen, atmete sein Parfüm rein, sie hätte vorher kommen sollen, sie hätte zurück kommen sollen, kaum war sie wieder auf freiem Fuß. Letztendlich konnte man die Entscheidungen auch nicht mehr verändern, nicht mehr rückgängig machen, man musste mit den Konsequenzen leben, aber ganz gleich, wie sie sich entscheiden wird, Don wollte hinter ihr stehen. Ihre Augen blickten nach seinen, er versprach ihr seine Hilfe, ihr Herz schmolz dahin... Die blauen Augen wurden ein wenig glasig, aber weinen würde Waleria definitiv nicht, sie weinte nicht, nickte lediglich auf seine Worte hin. "Danke", sprach sie leise, hatte das Gefühl ihre Stimme würde gleich versagen, der Kloß löste sich noch immer nicht. Sie lehnte ihren Kopf noch für einen Moment wieder an seine Brust, wollte für einen Moment diese Ruhe und diese Wärme genießen, die ihr gegeben worden ist. Es war nicht selbstverständlich, allein deshalb war sie nur noch dankbarer.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Auch wenn es ihr vielleicht selbst bewusst gewesen war, war es dem schwarzhaarigen doch wichtig gewesen, dass sie es auch selbst von ihm hörte. Don verstößt dabei wahrscheinlich gegen jegliche Regeln als Bundesagent aber dieses Risiko würde er eingehen. Er würde an diesen Tag nicht als Special Agent des FBI's unterwegs sein sondern als ganz normaler Mitbürger von Los Angeles. Wenn es auch notwendig war, würde er die Hilfe von David in Anspruch nehmen auch wenn es seinem Vater eher weniger gefiel. Aber wer war besser für mathematische Probleme als sein Jüngerer Bruder gewesen? Zum anderen wollte er David aber nicht wieder in eine gefährliche sache ziehen. Er hat seit 5 Wochen seine Dienste nicht mehr in Anspruch genommen und man konnte selbst sehen wie sehr er in seinen eigenen Job als Matheprofessor wieder aufblühte. Warum sollte er das wieder zerstören?
      In erster Hinsicht war es ihm aber wichtiger gewesen, dass Waleria sich sicher fühlen konnte. Dass sie wusste, dass es jemanden gab bei dem sie sich fallen hat lassen können. Dass jemand einige war, wenn sie sich alleine fühlte. Er wusste nicht wie es ihr in den letzten 5 Wochen ergangen war und es waren soviele Fragen offen gewesen, welche er gerne beantwortet bekommen hätte doch war es einfach nicht der richtige Zeitpunkt gewesen. Nein! Stattdessen hatte er sie sachte in seine Arme gezogen und diese auch um sie gelegt um Waleria stets das Gefühl zu übermitteln. Dabei konnte er auch spüren wie die Agentin ihre Arme um ihn legte sowie ihren Kopf gegen seine Brust lehnte. Es war wirklich ein angenehmes als auch beruhigendes Gefühl gewesen sie bei sich spüren zu können. Sanft legte er sein Kinn auf ihren Kopf, schloss seine Augen und horchte einfach nur der Stille welche sich in den Raum angesammelt hatte. Warum blieben solche Momente eigentlich viel zu selten im Leben? Hieß es nicht oft, dass es die wertvollste Zeit war es mit dem zu genießen, den man liebte? Doch was empfanden die beiden für den jeweils anderen? Don wusste auf jeden Fall, dass es ihm und besonders seiner Laune weniger gut getan hatte als sie nicht hier war. Umso mehr freute es ihn innerlich, dass es jetzt genau andersrum gewesen war. Er würde nicht mehr zulassen, dass sie einfach abtauchte. Dass sie sich aus der Wohnung schlich ohne, dass er was mitbekam. Dafür war ihm die Frau viel zu wichtig geworden.
      Nachdem sie sich bei ihm bedankte, schenkte er ihr wieder ein sanftes Lächeln, strich dabei eine Haarsträhne von ihrem Gesicht hinters Ohr und genoss es sichtlich als ihr Kopf anschließend wieder gegen seine Brust gelehnt wurde. "Ist doch klar" meinte er dazu und gab ihr einen sanften Kuss auf den Kopf. Für einen kurzen Moment genoss er es selbst noch mit ihr einfach nur hier zu stehen, doch wussten sie aber auch, dass es nicht für immer so bleiben würde. Zum anderen fühlte Don auch, wenn er sie wieder zu sehr an sich ran ließ, dass es ihn umso mehr schmerzen würde, wenn Waleria nicht mehr hier war. "Du solltest erstmal duschen gehen und dich danach etwas hinlegen. Die Reise zurück nach Los Angeles war sicher anstrengend gewesen. Ausserdem wirst du deine Kräfte noch für was anderes benötigen, daher nutze jede Minute aus" meinte er dann noch bevor er sie schließlich losließ und noch kurz ansah. Don würde diese ja selber noch gebrauchen aber wenn er ehrlich zu sich war, bekam er sich kein Auge zu. Erstens wegen der sorge von Waleria, denn sie so zu sehen war nicht die Frau, welche er kannte und zum anderen die Sorge um David. In den letzten Wochen kam es vielleicht 3x oder 4x vor an dem die Nacht wirklich ruhig verlief. Die anderen waren geplagt von Albträumen. Ob es diesmal auch so war? Zum anderen wusste David ja, dass er Waleria am Flughafen abgeholt hatte und sagte nicht der Jüngere selbst, dass er sich um die Beziehung mit ihr drumherum kümmern solle?


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Einen Moment die Welt stehen lassen und einfach nur dem Herzschlag zuhören.. Das fühlte sich so gut an, dass Waleria mehr davon wollte. Irina hatte recht gehabt, er würde zurück kommen und er nahm sie sogar in den Arm, vielleicht hätte sie einfach nur auf die Worte der älteren Dame hören und sich weniger Kopf machen sollen? Warum machte sie sie nur so viel Kopf? Kein Mann war ihr bisher jemals so wichtig gewesen, außer ihr Vater, kein Mann hatte ihre Gedanken so eingenommen und sie nicht in Ruhe gelassen, aber es brachte jetzt nicht wieder daran zu denken, es brachte nichts sich den Kopf damit zu beschäftigen, denn Don hatte recht, eine Dusche und ein wenig ausruhen würde ihr gut helfen, aber an Schlaf konnte sie nicht denken, der Kopf wollte einfach nicht still stehen.
      Waleria nickte dennoch sachte, sie lächelte sogar sanft, als der Mann gelächelt hatte, es war ehrlich gewesen, ihre Laune hatte sich ein wenig gesteigert, auch wenn sie jetzt noch ganz andere Sachen beschäftigten. Die Tasse leerte sie kurz, der Kaffee könnte ihr helfen im Kopf ein wenig klarer zu werden, wenn er gleich wirken sollte. "Bis gleich", die Frau blickte kurz zu dem Agent, dann griff sie nach ihrem Koffer, um den in das Schlafzimmer der Wohnung zu nehmen. Sie brauchte neue Klamotten, neue Sachen, hatte die Sachen von Don noch mit, die sie tatsächlich getragen hatte, aber das sollte sie vielleicht erwähnen.. Den Koffer öffnete sie im Schlafzimmer, die Kleidung war wirr durcheinander, Waleria hatte wenig Zeit gehabt, um sich darum zu kümmern, aber ein Nachthemd zum Schlafen und Unterwäsche hatte sie dennoch gefunden. Der Koffer wurde wieder geschlossen, kaum waren auch der Kulturbeutel und die Duschsachen gefunden, das Chaos würde morgen beseitigt werden können, dafür hatte die Frau heute keine Lust, sie wollte sich lieber frisch machen, vor allem die warmen Sachen los werden..

      Die Dusche tat ihr gut, das warme Wasser löste die Verspannungen in dem Nacken und dem Rücken, die Blondine hatte es auch wirklich genossen und ausgenutzt. Die Gedanken rasten, der Kloß im Hals wurde auch mit der Dusche nicht besser, eher ganz im Gegenteil, er wurde nur noch größer je mehr es der Frau klar wurde, was Don für sie tat. Er wollte ihr helfen, wollte für sie da sein, gab ihr Asyl und hatte sie sogar in den Arm genommen, trotz der Tatsache, dass er scheinbar böse auf sie war. Sie sollten gemeinsam miteinander reden, Waleria sollte sich vielleicht erklären, sie wollte es ja klären, aber der Gedanke daran war hart.
      Mit nassen Haaren und ihrem Nachthemd kam sie barfuß aus dem Bad heraus, legte ihre Sachen auf ihren Koffer, um nach den Agent zu sehen, der für sie da sein wollte. "Don?", sie blickte nach ihm, setzte sich dabei auf die Lehne des Sofas, der Kloß wurde nur noch größer, er war gar nicht mehr zum schlucken. Dennoch schluckte sie schwer, zog ein wenig an dem Stoff, um ihre Hände zu beschäftigen. Wie fing man so etwas an? Wie entschuldigte man sich dafür, dass man ein Arsch war. "Ich.. Habe vier Wochen in einer kleinen Ortschaft mitten in Russland gelebt.. Bei einem älteren Pärchen, umgeben von Schnee und nichts anderem.. Abgeschottet von allem, ohne Handy, ohne Internet.. Mit einem Fernseher, der ab und zu auch amerikanische Nachrichten zeigte.. Und langweiligen russischen Melodramen.. Als ich raus war, habe ich mich direkt bei dir gemeldet.. Ich habe mich auch sehr über deinen Brief gefreut.. Und den von David..". Es schien einfacher zu sein, ein wenig vorher zu erzählen. "Es tut mir leid.. Dass ich einfach abgehauen bin.. Dass ich ein Arsch bin.. Einfach für alles". Waleria hoffte nur, dass sie nicht falsch mit ihrer Vermutung lag.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don sah ihr noch für einen kurzen Moment nach bevor sie in sein Schlafzimmer verschwand um sich eine heiße Dusche zu gönnen und sich vielleicht noch umzuziehen. Schließlich meinte er ja, dass sie sich wie zu Hause fühlen soll. Daher nahm er seine Tasse, trank diese leer bevor er sich einen frischen Kaffee runterdrückte, sich mit damit zum Sofa bewegte und sein Handy mitnahm. Manchmal bereute er es sich als Bundesagent beworben zu haben. Auch wenn er seinen Job liebte, wünschte er sich dennoch auch mal ein paar einfache Fälle. Das mit der CIA konnte er nun wirklich nicht nachvollziehen aber wahrscheinlich blieb diese Frage auch nicht lange unbeantwortet. So hatte er es zumindest im Gefühl. Daher nutzte er die momentane Ruhe, welche ihm zur Verfügung stand und wählte die Nummer von Lucas "Campbell?" hörte er von der anderen Seite seine verschlafende Stimme. Dass dieser schon schlief war nicht verwunderlich gewesen. Schließlich war es bereits 23.20 Uhr gewesen und es war nicht gerade die normale Zeit wo die Meisten noch munter waren. Schon gar nicht Lucas. Dieser legte nämlich sehr viel Wert auf Schlaf. Selbst er dachte sich schon oft ein Beispiel an ihm zu nehmen "Don hier"..."Hey Boss. Ist was passiert?" wollte er wissen da es ungtypisch war, dass er um diese Uhrzeit anrief "Nein, tut mir leid falls ich dich geweckt haben sollte. Ich habe eine Bitte an dich"....."Und die wäre?" Lucas merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Nicht umsonst würde Don ihn sonst um einen Gefallen bitten. Sein Boss war eher weniger der Typ dafür und wenn er es mal machte, dann musste es schon verdammt heiß brennen "Ich werde mir für ein paar Tage frei nehmen. Es gibt da etwas zu klären und das kann ich nicht aufschieben. Daher wirst du während meiner Abwesenheit das Kommando übernehmen, verstanden?"...."Verstanden. Aber pass gut auf dich auf" Lucas brauchte erst gar nicht weiterfragen was genau Don zu klären hatte. Er vertraute ihm, genauso wie Don ihm sein Team als stellvertrender Leiter anvertraute. Sie arbeiteten schon lange zusammen und genau aus dem Grund funktionierte es zwischen den beiden auch so gut. Danach verabschiedeten sie sich auch schon wieder woraufhin kurz danach schon von seinem Schlafzimmer aus Geräusche wahrzunehmen waren und Waleria im nächsten Moment nach ihm rief. Don wandte gleich die Aufmerksamkeit in die Richtung als sie mit nassen Haaren und einem Nachthemd rauskam und sich zum Sofa zubewegte. Eines musste er schon zugeben: Egal was sie trug, egal ob die Haare nun trocken oder nass waren.....es passte einfach immer perfekt zusammen. Selbst wenn sie einfach nur Shirt und eine lockere Jogginghose tragen würde, würde es immernoch besser aussehen als wenn er sich mit Shirt und gemütlicher Hose kleiden würde. Dennoch fiel ihm auf, als ihre Finger anfingen mit dem Stoff zu spielen, dass sie etwas sagen wollte aber anscheinend nicht wusste wie sie vorgehen sollte. Wie oft hatte er sowas schon in einem Verhör gesehen? Die meisten Menschen versuchten sich mit den Fingern zu beschäftigen um entweder einer unangenehmen Konversation aus dem Weg gehen zu können oder nachzudenken wie sie diese starten sollten. Und das dürfte auch ganz gut auf sie zutreffen. Doch ließ Waleria nicht lange auf ihn warten indem sie schon die passenden Worte gefunden hatte und anfing zu erzählen wo sie gewesen war und warum sie sich nicht gemeldet hatte. Man konnte deutlich erkennen, dass es ihr wirklich leid tat. Aber wenn es ihr so zusetzte...warum tat sie es dann überhaupt? "Russland, hmm?" begann er selbst zu sprechen als er seinen Blick nach vorne auf den Fernsehr gerichtet hatte, welcher aber nicht eingeschalten war "Du warst kein Arsch" waren seine nächsten Worte eher ruhiger und leiser gewesen "und du musst dich dafür auch nicht entschuldigen. Sowas konnte ich an Frauen echt noch nie leiden aber andererseits hattest du deine Gründe dazu, welche du befolgen musstest. Wenn die Bundesbehörde sowas vorschreibt, hat man als Agent keine freie Bahn um kurz darüber nachzudenken. Zum anderen ging es hierbei auch um deine eigene Sicherheit und die war wichtiger als das du mir eine Erklärung schuldig warst" dabei sah er wieder zu ihr rüber und klopfte dabei aufs Sofa als Andeutung, dass sie nicht auf der Lehne sitzen bleiben musste. "Ging es dir wenigstens gut? Ich meine, du siehst mir nicht gerade aus als wärst du der typische Schneemensch" versuchte er sie so etwas aufzubauen. Sie hatte schon genug in ihrem Kopf zu verabreiten, da musste er nicht auch noch mit Vorwürfen kommen wie mies es ihm gegangen war mit ihrer Aktion. Sie sollte den Abend einfach genießen um für ein paar Stunden wenigstens befreit zu sein.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Waleria war nicht sie selbst, oder eher nicht die sie selbst, die sie sonst gewesen ist. Es war viel passiert, es war verdammt viel passiert und sie hatte zur Zeit eigentlich kein Rückgrat, welches sie stützte, welches ihr half, bis auf vielleicht Don, der sich wirklich viel Mühe gab. Doch er war sauer, er war irgendwie verletzt, irgendetwas war da, was geklärt werden musste, bevor es am Ende wieder so wird, wie es im Auto zwischen ihnen gewesen ist. Das hatte sich nicht gut angefühlt, es war merkwürdig gewesen im Wagen zusammen zu sitzen und sich anzuschweigen, die dicke Luft zwischen ihnen war spürbar gewesen, es hatte ihr nur noch größere Schuldgefühle bereitet und da war Waleria sicher, dass sie das lösen musste und dass Don scheinbar eine größere Rolle in ihrem Leben spielte, als angenommen. Wenn sie ehrlich zu sich war, war es ihr eigentlich klar gewesen, aber es war einfach es zu verdrängen, als darüber zu reden, dass man jemanden doch lieber mochte, als bisher angenommen. Zu so einem Gespräch würde es zwischen ihnen nicht kommen, jedenfalls würde die Frau es definitiv nicht anfangen, es reichte ihr schon vollkommen aus, dass sie sich hier zum Affen machte und sich entschuldigte, während sie ihre Nervosität nicht in den Griff bekam. Es war schwierig gerade das Bild von der tapferen, stolzen und vor allem komplett selbstständigen Agentin zu halten, aber wenn sie ehrlich war, war die Blondine lieber von Don nervös und unsicher, als vor irgendjemanden anderen.
      Sie hatte ihre Worte ausgesprochen, hatte sich entschuldigt und auf eine Reaktion gehofft, die ihr nicht die kalte Schulter zeigen wird. Don konnte ihr helfen aus der Sache raus zu kommen, er war hier gerade der Einzige, der irgendwie Ahnung hatte und wusste, was zu tun war, er war gerade der Kopf dieser Sache. Er sprach, er sprach von Russland, hatte sich abgewendet und ihr erzählt, dass sie sich nicht entschuldigen musste.. Die Frage war nur, was seine Bemerkung, was er an Frauen hasste ihr sagen sollte, war das ein versteckter Hinweis? Eine Andeutung? Doch er schien Verständnis zu zeigen, er schien die Situation zu verstehen, man konnte sich seiner Bundesbehörde nicht einfach widersetzen, warum war er dann sauer? Was war dann sein Problem mit der Agentin gewesen? Hatte sie es falsch gedeutet und sich jetzt lächerlich gemacht? Verdammt.. Aber Waleria setzte sich um, als sie auf das Sofa eingeladen wurde, knickte ihr Bein an, setzte sich auf dieses und berührte so sanft, vor allem aber unabsichtlich mit ihrem Knie sein Knie. Don fragte sie nach ihrem Wohlergehen und kaum sprach er den Schnee an musste sie schon anfangen zu lachen.
      "Es gibt zich tausend abgelegene Orte auf der ganzen Welt", begann sie und schüttelte den Kopf. "Und er schickt mich in Mitten am Arsch der Welt, mit nichts, als Schnee umgeben! Weiß du, es gibt einsame Inseln, es gibt kleine Dörfer in Spanien, in denen ich sicher gewesen bin, mit Sonne, Strand und Meer! Aber ich kriege vier Wochen Schnee, Kälte und nichts um mich herum.. Ein einfach nichts! Das nächste Haus war eine viertel Stunde Fußmarsch entfernt.. In anderthalb Meter Schnee!". Kaum musste sie nicht mehr über den unangenehmen Part sprechen kam doch ein Stück der echten Waleria raus, der, welcher sie sonst immer war. "Meine Füße sind eingefroren dauerhaft und ich habe durch dauerhaftes Essen drei Kilo zugenommen!", nun für Don vielleicht an den richtigen Stellen "Das schlimmste war aber definitiv der Fernseher.... Russisches fernen ist so.. Übertrieben dramatisch und wenn ich mir Nachrichten angesehen habe, dann gab es immer die größten Katastrophen, ohne, dass ich irgendwelche Informationen bekam.. Ich habe mir Sorgen gemacht! Mal bist du im Regierungsgebäude gewesen, welches eingestürzt ist.. Dann war bei meinem Vater in dem Dorf eine Flut.. Die ganzen anderen Sachen brauche ich auch nicht mehr aufzuzählen". Es tat gut sich mal etwas auszusprechen, es mal jemandem zu sagen. Waleria seufzte kurz. "Wie geht es dir eigentlich?", ihr Blick glitt wieder zu dem Mann, nach David hatte sie ja schon gefragt.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don wusste, wenn er nicht der Anker war an dem sie sich vielleicht noch festhalten konnte, würde alles einstürzen und so wie Lage momentan war, konnte sich keiner diesen Einsturz leisten. Schließlich ging es hier um ihre, Adam's und um Direktor Larcksen's Zukunft, welche hier auf dem Spiel stand. Wie sollte man da wegsehen können? Auch wenn Dominic sauer oder verletzt war, würde e niemals die Person in Stich lassen die ihm wichtig genug war um diese zu schützen. Und genau das traf zu 100% auf Waleria zu. Als sie sich dann bei ihm entschuldigte, war er doch froh über diese Worte gewesen. Andererseits gab es aber nichts zu entschuldigen. Sie befolgte nur die Befehle ihres Chef's und hatte keine Zeit gehabt nur eine Minute zu zögern. Vielleicht wäre es ihr sogar schwerer gefallen sich von ihm zu trennen, wenn sie sich persönlich verabschiedet hätten. Nein! So wichtig war er nun auch wieder nicht gewesen. Dennoch war es auch nicht das erste Mal gewesen, dass einfach eine Frau aus seinem Leben verschwand ohne nur ein Wort zu sagen. Wie oft hatte er es mit einer Frau probiert gehabt, welche ihm am Ende doch immer wieder verlassen hatte ohne nur ansatzweise eine Nachricht zu hinterlassen? Als er versuchte Antworten zu finden, kam niemals eine Rückmeldung und auch die Person zu finden war unmöglich, ich gewesen. Nie hatte er erfahren was jemals falsch gelaufen war. Die einzige Beziehung, welche wirklich gut lief, war die in Quantico gewesen. Doch diesmal war er an der Trennung schuld gewesen, da er nach Los Angeles zu seiner kranken Mutter reisen musste. Seitdem war er keinerlei Beziehungen mehr eingegangen bis schließlich Waleria in seinem Büro erschien. Und was war? Selbst sie hatte ihm wieder stehen gelassen. Wenigstens hatte sie einen zettel mit einer Erklärung hinterlassen gehabt aber dennoch tat es einfach weh. Da er aber auch nicht gerade der Mensch war, welcher seine verletzte Seite zeigte, war es für ihn die bessere Entscheidung gewesen ihr zu zeigen, dass alles okay war. So war er schon immer. Auch als seine Mutter starb, schöpfte er die Kraft hraus für seinen Vater und Bruder da zu sein und schluckte seine eigenen Gefühle runter. Erst als er dann eine zeitlang alleine in seiner Wohnung gewesen war, kamen all diese Gefühle heraus und wenn er zurück daran denken musste, hat es wirklich gut getan. All der Druck fiel mit einem Schlag von seinen Schultern.
      Nachdem die blondhaarige Agentin auf seine Einladung aufs Sofa einging und sich neben ihn setzte, das Knie so abwinkelte, dass sich ihrer beide berührten, war wieder dieses angenehme Gefühl hier gewesen. Das warme und beruhigende Gefühl was er jedes mal spürte, wenn sie in seiner Nähe war. Doch konzentrierte er sich weiter auf das Gespräch und musste selbst etwas Lächeln bei dem Gedanken Waleria in den dicken Klamotten zu sehen. Komplett das genetisch von dem was sie sonst an hatte. "Hey, sieh es doch positiv. So hast du halt statt Cocktails heißen Kakao mit Marshmallows trinken können" grinste er frech rüber "mal eine Abwechslung" versuchte er sie so etwas zu necken. Es tat gut zu sehen wie sie mit dem Themenwechsel umging. Anscheinend war es die richtige Entscheidung gewesen um ihre dunklen Gedanken für einen Moment zu verdrängen. Dennoch war es auch mal was anderes gewesen....eine verletzte Waleria, welche sonst immer so sicher rüber kam. "3 Kilo? Na bitte dann ist ja mein Rätsel somit gelöst" musste er etwas Lachen bevor dies aber wieder verschwand als sie erzählte die Nachrichten gesehen zu haben und dabei auch selbst mitbekam wie das Regierungsgebäude über ihn einstürzte sowie das eine Flut über das Dorf ihres Vaters floss. Sie hatte sich wirklich Sorgen um ihn gemacht? Wieso? Schließlich hatte sie ja keinen Grund dazu? Sanft als auch automatisch legte er seine Hand auf ihr abgewinkeltes Knie und wandte dabei seinen Blick wieder nach vorne "Das war halb so schlimm. Amira hatte damals mit ihrer Berechnung recht gehabt. Alejandro wollte die Regierungsleute umbringen indem er das ganze Gebäude sprengt. Einer aus dem Gesundheitsministerium wurde dabei erschossen. Wer dies aber zu verantworten hat, ist bis jetzt noch nicht klar" sprach er kurz über das Ereignis um ihre sorge zu nehmen bevor sie dann schon wissen wollte wie es ihm ging. Ja, wie ging es Don? Eigentlich ganz gut, oder? Sanft strich er kurz über ihr Knie bevor der schwarzhaarige ihr ein sanftes Lächeln schenkte "um mich brauchst du dir keine Sorgen machen. Es geht mir gut" wie oft redete er sich dies ein bis es schließlich für ihn zur Wahrheit wurde? "Hast du was herausfinden können ob es deinem Vater nach der Flut gut geht?" wollte er wissen als Don zu ihr blickte. Hatte sie Adam vielleicht um irgendwelche Recherchen gebeten was das betraf? Irgendwie konnte er sich nicht vorstellen, dass sie nichts unternommen hatte. Schließlich ging es hier um ein Familienmitglied der ihr wichtig war.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Don neckte sie, er zauberte ihr damit ein Lächeln aufs Gesicht und ließ sie für einen Moment vergessen, was ihr durch den Kopf ging, was sie vor allem beschäftigte. Er sprach auch die drei zugenommenen Kilo an, da ließ sich Waleria für einen Moment ärgern und schlug den Mann sachte auf sein Oberarm. "Du hättest mir lieber sagen sollen wie gut das aussieht", sie schmunzelte. "Jetzt kriege ich Komplexe!". So etwas gab es bei der Blondine nicht wirklich, sie wusste, dass wie gut sie aussah, ohne arrogant oder überheblich zu wirken, es war einfach was anderes, wenn man zufrieden mit sich selbst war. Die mehr Kilo waren jetzt kein Problem, aber sie waren ungewohnt, das war das größere Problem, es sah einfach im Spiegel ungewohnt aus, doch mit Sicherheit würden die bald schon wieder runter sein, wenn der Stress weiterhin auf ihren Magen spielen wird und Waleria anfängt wieder nichts zu essen, was sie ganz sicher nicht tat, um abzunehmen, der Magen war einfach nur auf Stress empfindlich.
      Sie sprach von den Nachrichten, die sie gesehen hatte, hatte selbst kaum realisiert, dass sie verraten hatte sich Sorgen um Don gemacht zu haben, aber sie realisierte die Hand auf ihrem Knie, die gleich den ganzen Körper kribbeln ließ. Es wurde ihr warm innerlich, es fühlte sich gut an, es gab ihr ein gewohntes Gefühl zurück, welches sie vermisst hatte. Die Blondine ließ die Hand drauf, wollte das Gefühl einfach genießen und sich weiter auf ihre Erzählung konzentrieren, sprach von ihrem Vater und fragte anschließend, wie es dem Agent selbst ging. Er erzählte von dem Regierungsgebäude, erzählte davon, dass es keinen Verantwortlichen dafür gab, das wusste Waleria noch nicht, sie hatte eigentlich gedacht, dass es Igor und Alejandro dafür verantwortlich waren.. Don ging es gut, er lächelte und strich über das Knie, auf dem seine Hand lag.. Ging es ihm wirklich gut? Er wirkte nicht so, als wenn alles in Ordnung wäre, sein Lächeln ließ die Frau dennoch gleich mit Lächeln. Das Thema wechselte, es ging um ihren Vater, dem es zum Glück gut ging. "Meinem Vater geht es gut", antwortete sie ehrlich und freute sich innerlich über die Tatsache, dass es den Agent interessierte. "Ich habe ihn angerufen, kaum war ich wieder befreit.. Unser Haus ist nicht betroffen, nur der Keller ist ein klein wenig überflutet... Aber sonst ist alles gut, die anderen hat es hart getroffen und denen hilft mein Dad auch.. Er hat mir auch einen Brief mit gegeben und in die Kiste gelegt". Sie lächelte, es war schön, dass das Haus nicht betroffen war. "Aber einen Schreck habe ich dennoch bekommen". Vor allem auch, als das Gebäude einstürzte und sie mit bekam, dass Don mit darin war.. Aber das Thema hatten sie abgeschlossen gerade eben und vielleicht sollten sie jetzt, mit einem deutlich besseren Gefühl und mit einer deutlich besseren Stimmung zwischen ihnen beiden über das reden, was den Mann belastete.
      Waleria griff sachte nach der Hand, die auf ihrem Knie lag, legte ihre oben drauf und verschränkte ihre Finger von oben miteinander. "Wie geht es dir wirklich, Don? Ich meine.. Du bist sauer.. Oder enttäuscht... Sagst mir aber, ich muss mich nicht entschuldigen.. Was ist los?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      "Hab ich denn gesagt, dass es nicht gut aussieht?" grinste er sie frech an und tippte dabei auf ihren Bauch "aber ungewohnt ist es schon einen kleinen Bauch zu sehen" musste er lachen bevor er seine Hand zurück auf ihr Knie legte. Wie sehr hatte er es vermisst mit ihr einfach hier zu sitzen und über die verschiedensten Themen zu sprechen? Dominic hatte das Gefühl in den letzten Wochen gehabt als müsste er mit all den Dingen, die passiert waren, sei es jetzt Arbeit oder Privates, alleine klar kommen zu müssen. Aber in Wahrheit war Waleria hier gewesen um ihn zuzuhören. Ihm diese Last abzunehmen. Aber da er selber mitbekam wie schlecht es ihr ging, wollte der schwarzhaarige ihr das nicht auch noch zumuten müssen, weshalb er auch nach ihrem Vater fragte sodass sie sich das von der Seele sprechen konnte.
      Kurz darauf meinte sie auch schon, dass es diesem gut ging und sie Kontakt augenommen hatte, nachdem sie die Chance dazu hatte. Es freute ihn doch zu hören, dass sie versuchte die nähe ihres Vaters zu suchen als sie damals meinte komplett Abstand genommen zu haben um diesen durch ihre Arbeit nicht in Gefahr zu bringen. Als sie dann auch noch meinte einen Schreck nichts desto trotz bekommen zu haben, war es nicht gerade verwunderlich gewesen. Ihr Vater lag ihr einfach sehr am Herzen, daher war es ganz normal gewesen, dass man sich um diese Person sorgen machte. "Vielleicht hast du ja irgendwann die Möglichkeit, ihn doch zu besuchen. Darüber würde er sich sicher freuen und du sicher genauso" sprach er sanft aus.
      Plötzlich ohne, dass er sich irgendwie darauf vorbereiten konnte, spürte er im nächsten Moment wie Waleria sachte nach seiner Hand griff und ihre drauflag um die Finger mit seinen zu verkreuzten, weshalb er seine selbst etwas schloss um ihre festzuhalten geschweige denn das warme Gefühl zu bewahren, welches sich immer mehr und mehr in ihm ausbreitete. Wieso fühlte es sich einfach so gut, sie zu spüren? Sie bei sich zu haben? Als er dann ihre Fragen horchte und wissen wollte was los war, war er doch darüber etwas überrascht gewesen. Seitwann war er, was seine Gefühle oder Verhalten anging, so ein offenes Buch geworden? Ein leichter Seufzer gefolgt von einem Lächeln, konnte sich der schwarzhaarige nicht verkneifen. War es denn so offensichtlich gewesen? "Wie soll man denn auf dich sauer sein?" sprach er leise und öffnete dann seine Finger um sanft mit diesen über ihre Haut zu streichen, während ihre Finger weiterhin verkreuzten blieben. "Ich war einfach....." es war schwer für ihn gewesen darüber zu sprechen. Aber wann war es mal einfach über seine Gefühle zu reden? "Es war nicht das erste Mal gewesen, dass einfach jemand ging ohne etwas zu sagen. Du hast mir zwar eine Notiz hier gelassen mit der Erklärung, welche ich ja nachvollziehen konnte. Dennoch war es nicht das selbe" es war ihm irgendwie unangenehm gewesen darüber zu sprechen. Er kam sich wie ein kleiner Junge vor, der von seiner Freundin abserviert wurde und nicht damit klar kam. Doch Don hatte schon viele Verluste einstecken müssen. Er war jahrelang auf sich alleine gestellt gewesen und nun als jemand hier war um ihn aufzufangen, verschwand der Anker wieder vor seinen Augen weshalb er drohte abzustürtzen. Wie lange würde sie diesmal bleiben? Gab es überhaupt eine Zukunft, welche beide bestreiten würden? Zum anderen machte ihm noch eine andere Sache zu schaffen. Welche die Alejandro ausgesprochen hatte. Sascha Wassilijew. Vor Wochen hatte er anfangen nach diesem zu suchen und doch waren alle Spuren ins Leere zu führen. Wenn er wusste, dass dieser tot war, warum sprach er dessen Namen aus? "Du solltest dich schlafen legen. Morgen wird ein harter Tag werden und da helfen dir meine Sorgen auch nicht weiter" meinte er im nächsten Momemt plötzlich als er seine Hand mit ihrer hob und auf ihren Handrücken sanft einen Kuss hinterließ. Einerseits genoss er die Nähe der jungen Frau neben sich aber andererseits hatte er Angst es zuzulassen und somit angreifbar zu sein. Das Leben als Agent war für die Partner noch nie einfach gewesen und meistens drohte man damit die andere Person mitreinzuziehen und in Gefahr zu bringen. Genauso wie es mit David passierte.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Ein kleiner Bauch war zu sehen? Vielleicht Bahn Waleria das mit den Komplexen doch wieder zurück, denn jetzt fühlte sie sich doch etwas schlecht mit dem Wissen, dass sie ein kleines Bäuchlein hatte, aber nur für den Moment, danach war es wieder egal, es ging um andere Thematiken. Es war schön gemeinsam ein wenig rumzualbern, dem anderen ein Lächeln auf die Lippen zaubern und einfach nur ein wenig locker werden, das hatte es die letzten Wochen nie gegeben, es gab viel mehr Einsamkeit, Ruhe und dumme Gedanken, jedenfalls für die Blondine selbst. Wie es Don in den Wochen erging? Hatte er sie überhaupt vermisst? Er war.. Schwierig, jedenfalls konnte man ihm seine Gedanken eher selten vom Gesicht ablesen, nicht, wie es mit den anderen Menschen auf der Welt war. Das Einzige, was Waleria definitiv sagen konnte war die Enttäuschung, die sie sehr konnte, oder vielleicht auch eher eine Wut? Definitiv war Don auf sie sauer, er zeigte ihr sonst nicht die kalte Schulter, er war sonst so, wie es gerade der Fall war, nicht so, wie es im Auto gewesen ist, dass eher nur dann, wenn sie selbst mal wieder etwas falsches gesagt, oder getan hatte, wie an dem Morgen nach ihrer gemeinsamen Nacht, ja, da war er auch ziemlich enttäuscht gewesen.
      Natürlich war es nicht angenehm über so etwas zu sprechen, Waleria hasste es selbst über die eigenen Gefühle zu reden, aber sie wusste auch, dass manche Sachen ausgesprochen werden sollten, bevor sie für immer irgendwie zwischen den bleiben werden, ganz gleich, was aus ihnen passiert. Den Gedanken, was sie waren und was sie überhaupt werden hatte sie schon während der Dusche zur Seite gestellt, es brachte nichts darüber nachzudenken, es würde kommen, wie es kommen wird, mal was Neues einfach irgendetwas so hinzunehmen, wie es kam. So wollte die Frau auch die Worte hin nehmen, die ihr Don vielleicht geben würde, sie wollte seine Antwort akzeptieren und nahm sich vor es nicht zu verurteilen, wenn sie sich wirklich wie ein Arsch verhalten hatte. Ja, das hatte sie.. Einfach feige zu gehen, noch dazu eine blöde Nachricht auf einem Zettel zu hinterlassen war nicht die feine englische Art, jetzt so im Nachhinein konnte sie es definitiv sagen, in dem Moment selbst erschien es ihr als das Richtige. Waleria sank ihren Blick, als sie die Worte hörte und betrachtete ihre Finger, wie sie von seinen gestreichelt wurden. Ein Schauer fuhr ihren Rücken hinunter, aber ein ganz angenehm warmer. Sie sollte vielleicht ihre Gedanken und ihre Gründe offen legen, aber sich hier noch mehr zum Deppen zu machen wollte sie auch nicht, doch andererseits war sie schon bisher offen gewesen, Don hatte ihr ehrlich gesagt, was sein Problem war, da konnte sie nicht einfach kneifen und ihn mit diesem schlechten Gefühl zurück lassen.
      Innerlich seufzte die Frau, da nahm der Agent wieder das Wort an sich und hob seine Hand, mit ihrer gleich mit, um ihr einen Kuss auf den Handrücken zu geben. Die blauen Augen blickten sofort nach seinen, das Kribbeln verteilte sich in dem ganzen Körper, es brachte Waleria sogar für einen Moment zum schmunzeln, eine kleine Geste, die so viel bewirken konnte. "Ich werde nicht schlafen können und dessen sind wir uns beide bewusst", sprach sie gleich ehrlich und drehte sich ein wenig, um sich mit ihrer Seite an der Rückenlehne des Sofas anzulehnen. "Und da der Gedanke daran, womöglich morgen in Untersuchungshaft zu landen nicht gerade toll ist, finde ich deine Sorgen viel angenehmer". Sie schmunzelte, es war vielleicht besser darüber zu sprechen, warum sie sich nicht persönlich verabschiedet hat, als darüber nachzudenken, dass heute vielleicht der letzte Abend in Freiheit sein könnte. Ob es schon einen Haftbefehl gab? Waleria seufzte, dieses Mal deutlich, sie sank ihren Blick, um die richtigen Worte zu finden. "Wenn es dich tröstet.. Als ich von Zuhause gegangen bin hatte mein Dad nicht einmal einen Zettel zurück gelassen bekommen", sie versuchte es auf diese Art und Weise, auch wenn sie sich dessen bewusst war, dass es die Sache nicht besser machte. Sie seufzte wieder. "Ich bin wahnsinnig schlecht mich von Leuten zu verabschieden, die mir am Herzen liegen.. Keine Ahnung, wie man das macht.. Vor allem, wenn man nicht einmal sagen kann, für wie lange", die Frau zuckte mit den Schultern. "Ich habe einige Minuten lang in der Tür gestanden und zugesehen, wie du schläfst, um mich dessen sicher zu werden, ob ich dich jetzt wecke, oder nicht.. Und ich weiß, wie psycho das klingt!". Sie blickte kurz hoch. Okay, vielleicht waren die Gedanken daran, dass es womöglich ihr letzter Abend in der Freiheit war doch besser, aber es war schon angefangen.. "Ich habe mich mit dem Gedanken wahnsinnig schlecht gefühlt dich jetzt zu wecken und dir einfach nur zu sagen, dass ich jetzt gehen werde.. Du.. Hattest die Tage davor nicht wirklich schlafen können, wir haben alle nach David gesucht und dann war alles gut.. Meine Gedanken waren durcheinander, ich war irgendwie von dem ganzen Geschehen da traumatisiert und.. Keine Ahnung". Es gab keine Erklärung dafür, sie war einfach ein Arschloch. "Es tut mir leid, Don".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Das Letzte was der Agent wollte war die Agentin mit ihrem zusätzlich Gewicht zu verunsichern. Eigentlich hatte er es eher aus Spaß gemeint. Sie sah immernoch so perfekt aus bevor sie verschwand. Aber auch wenn er das sagen würde, das wahrscheinlich das schlechte Gewissen nicht mehr gut machen. Daher konzentrierte er sich lieber auf die Frage, welche ihm gestellt wurde und er auch mit schweren Worten beantwortete. Selbst als Don damals als einziger Schüler eine Matheaufgabe richtig gelöst hatte aber die Lehrerin es ihm nicht abkaufte und die beiden sich so sehr stritten, sodass er in die Ecke gehen musste um sich zu beruhigen. Die kommenden Tage darauf machte David seine Aufgaben, da es dem Jüngeren mehr Spaß machte und als es ans Licht kam und er auch noch zusätzlich Ärger von seinen Eltern bekam, beschloss Don nicht mal da etwas zu sagen. Nein! Stattdessen fraß er alles weiter in sich hinein bis ihm die schlechten Gedanken den Schlaf raubten, er eines Nachts aufstand um etwas zu trinken als dann sein Vater es bemerkte und ihn zur Rede stellte. Erst da fing der Ältere an zu erzhählen was passiert war, woraufhin alle anfingen ihn zu verstehen. Don fühlte sich damals nicht verstanden. Dies war auch der Grund gewesen wieso es ihm dann auch egal war ob David die Aufgaben löste oder er. Hauptsache das Ergebnis passte. Da auch die ganze Aufmerksamkeit auf seinen Bruder ging, lernte er schon früh alleine auf den Beinen zu stehen. Dies war auch der Grund gewesen warum es ihm heute so schwer fiel über seine Gefühle zu sprechen.
      Nachdem er erklärte wo das Problem lag und wie sie es getan hatte, fühlte er sich auch gleichzeitig schlecht, da sie sicher auch ein schlechtes Gefühl deswegen bekam. Doch heute saßen sie hier und sprachen darüber. Somit konnte man es doch als einen Erfolg bezeichnen, oder? Als er dann auch noch meinte, dass sie sich schlafen legen sollte und ihr gleich darauf einen Kuss auf ihren Handrücken gab, entging ihm nicht der Blick, welchen Waleria ihm zuwarf. Der Geruch, welcher von ihr ausging, war wirklich angenehm. Es war zwar sein Duschdas gewesen der über ihren Körper lag aber auf ihr wirkte es doch anders als auf seinen eigenen. Waleria wollte und konnte nicht schlafen gehen. Nicht nachdem was sie hier besprachen und wie sich beide vermutlich fühlten. Don selbst würde wahrscheinlich jetzt auch nicht schlafen können. Zum anderen war die Sorge, dass David wieder Albträume hatte und sein Dad alleine dieses Mal durch musste in seinem Hinterkopf verankert gewesen. Würde er es denn auch schaffen? Klar, sein Dad hatte schon so einiges durchgemacht mit den beiden Jungs aber das war was anderes gewesen. Doch verdrängte er den Gedanken wieder nachdem sie die Untersuchungshaft erwähnte. "Du denkst doch nicht wirklich, dass ich das zulassen werde, oder?" kam es kurz aus ihm ernst heraus. Bei sowas kam des Öfteren der innere Agent zum Vorschein. Don versprach ihr alles in seiner Macht stehende zu tun um zu verhindern, dass sie in Gefangenschaft gerät. Schon wieder. Er nahm sich doch gerade deswegen die nächsten Tage frei....um herauszufinden was sich bei der CIA abspielte und wie sehr das Leben aller gefährdet waren. Ohne noch wirklich auf das Thema einzugehen, sprach sie auch schon wieder von Verabschiedung und wie es damals zu Zeiten ihres Dad's gewesen war. Sollte er sich damit jetzt geehrt vorkommen, dass sie das Gleiche bei ihm abzog aber noch so freundlich war einen Zettel zu hinterlassen? Natürlich verstand er ihren Standpunkt. Sie waren alle gedanklich fertig mit den Nerven gewesen, da keiner wusste ob sie David wirklich lebend finden würden. Zum anderen hatte sie auch noch die Gefangenschaft mit Igor Femin zu bewältigen gehabt und plötzlich kam die Information, dass sie untertauchen sollte. Wer wäre da nicht psychisch fertig gewesen? Dennoch wusste sie aber auch, dass Don stets hinter ihr stehen würde und hätte es verstanden, wenn Waleria ihn geweckt hätte um die ganze Situation zu erklären. Er war kein Idiot gewesen. Kein Bankangestellter oder Supermarktverkäufer, welcher solch eine Sache nicht verstehen würde. Er war, verdammt nochmal, selbst ein Bundesagent gewesen. Wann wollte das in ihrem Kopf? Ein Seufzer glitt über seine Lippen um seine Gedanken wieder zu ordnen und sich innerlich zu beruhigen "Wie oft willst du dich jetzt noch entschuldigen?" ließ er die Frage erstmal so im Raum stehen. "Der erste Gedanke der mir in den Kopf schoss, als ich deinen Brief laß, war, dass dir alles egal war, dass es dir nichts bedeutet hat. Dass du die ganzen Situationen nur ausgenutzt hast um deinen Vorteil für die Ermittlungen nutzen zu können. Deswegen war ich enttäuscht und gleichzeitig sauer auf dich. Andererseits konnte ich mir nicht vorstellen, dass du solch ein Typ Frau bist. Du hast nur Nachrichten hinterlassen. Wie soll man denn auf sowas sonst reagieren?" dabei blickte er zu ihr rüber, setzte aber ein sanftes Lächeln auf die Lippen "Ich bin einfach nur froh, dass es dir gut geht und du gesund bist" mit diesen Worten legte er sanft seine Hand auf ihre Wange "Versprich mir einfach mir es zu sagen, wenn der Zeitpunkt wieder kommen sollte. Verschwinde nicht einfach wieder und bereite mir solche Sorgen" waren die letzten Worte etwas leiser aus ihm herausgekommen. Auch wenn es nicht der Don war, welcher sonst alles für sich behielt...spürte er das erste Mal, dass es vielleicht doch notwendig war. Er vermisste sie. Mehr als was es hätte sein dürfen. Doch war es ihm egal gewesen was andere darüber dachten. Diesmal sollte er erstmal auf sich selber schauen. Und seine Gefühle führten ihn nun mal zu der blondhaarigen.


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      Dead but alive at the same time!"
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