[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

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    • Adam

      Es war ungewöhnlich, dass sein Handy klingelte, seit Waleria in den Bus in Moskau eingestiegen war. Sie fehlte ihm, auch wenn es gerade vierundzwanzig Stunden waren, seit dem er mit ihr gesprochen hatte, aber wenn man sonst immer wieder etwas von ihr hörte, dann war es einfach merkwürdig plötzlich nichts mehr von ihr mitzubekommen. Es war für alle hart, vier Wochen waren eine lange Zeit, aber es war für die Blondine das Beste, wenn sie sich aus allem raus hielt und sich einfach nur zurück lehnte, nichts tat, was sie selbstverständlich nicht konnte. Adam hatte schon mitbekommen, dass sie gestern nach ihn gefragt hatte, dass sie mit ihm reden wollte nach dem, was in L.A. passiert war, aber er konnte doch nicht einfach riskieren, dass sie aufflog, dass man heraus fand, wo sie war, oder nicht? Sie würden sie töten, vor allem, wenn sie alle bemerken, wer Katja wirklich ist. Verdammt, in was haben sie sich da nur rein geraten? Es war nicht einfach das richtige Verfahren dafür jetzt auszuwählen, aber der Vorstand hatte Recht, sie musste in Sicherheit bleiben, so viel konnten sie ihr gewährleisten. Dennoch, der Mann würde ihrem Wunsch nach gehen, er würde ihr Informationen geben und sie endlich dazu bringen nicht über irgendetwas nachzudenken, was hier passiert!
      Ein wenig verwundert blickte er auf sein Telefon, um festzustellen, dass es nicht sein Informant war, auf wessen Anruf er wartete, wäre auch noch sehr früh gewesen, wenn er ehrlich war.. Es war Don. Was wollte Don jetzt von ihm? Hoffte er darauf zu verraten, wo sich Waleria versteckte, oder wollte er etwas ganz anderes haben? Er hob ab, wollte schon fragen, was das Problem war, aber der Agent war schneller und sprach davon, dass er seine Hilfe bräuchte. Ein Name fiel, der bei Adam jedoch nicht sehr viel bewirkte, er verzog kurz das Gesicht, um nachzudenken, aber letztendlich schüttelte er für sich selbst den Kopf. " Sascha Wassilijew.. Ein russischer Name", stellte er nur fest. "Ich habe keine Ahnung, wer es ist.. Sollte ich es wissen?". Hatte er vielleicht irgendetwas verpasst? Aber da war noch etwas ganz anderes, was er mit Don vielleicht besprechen sollte. "Ich habe gehört.. Ihr habe Alejandro bei euch?", er hatte es eher gesehen, aber das mussten sie nicht thematisieren. "Ich hoffe, es läuft bei euch nicht offiziell, sonst wird auffallen und das CIA wird Interesse bekommen..", es war ein kleiner Tipp, ein kleiner Gefallen, einfach weil die Blondine es so haben wollen würde. "Ich habe natürlich so getan, als wüsste ich von Nichts, aber ich könnte mir vorstellen, dass einige anderen nicht davon begeistert sein werden". Er meinte damit die anderen, die auch hinter dem Spanier her waren, einige, die es taten.. Die CIA war nur ein kleiner Teil davon. "Ich habe echt keine Ahnung, wer dieser Typ ist, nie gehört.. Ich kann ihn durch die Datenbank jagen, wenn dir das hilft, aber nie gehört". Er wüsste nicht, ob Waleria mit dem Namen etwas anfangen konnte, aber bei ihrem Namen fiel dem Mann noch etwas ein.
      "Übrigens... Ich mache Waleria ein Paket fertig, damit sie nicht ganz so vereinsamt.. am Arsch der Welt.. Irgendwelche Vorschläge, oder Ideen?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Dominic hat nun wirklich keine Lust auf einen Vortrag von Adam gehabt was die ganze Sache mit dem Verhör, der Festnahme und keine Ahnung was Don Waleria nicht alles angetan hatte, gewesen sein soll. Dass die beiden nicht gerade die besten Freunde geschweige denn überhaupt Freunde waren, konnte man deutlich erstens an deren Ton hören, welche beide gegenseitig ansprachen sowie an der Begeisterung miteinander zusprechen. Wenn es nach dem schwarzhaarigen ginge, würde er ihn sowieso nie freiwillig anrufen doch in der Hinsicht brauchte er die Hilfe und hoffte darauf diese auch zu erhalten. Aber als Adam den Namen nochmals erwähnte und meinte, dass dies ein russischer Name sei, waren das nicht gerade neue Informationen gewesen, welche Don nicht wusste. Er wusste ganz genau wer Sascha Wassilijew war bzw. wie dieser aussah.....merkwürdiger wsr einfach nur, dass er noch am Leben sein solle. "Nein, schon gut. Ich dachte nur, dass euch der Name vielleicht was sagen könnte aufgrund der Ermittlungen von Waleria" meinte er kurz dazu. Dass Adam von den Vorfall etwas in efahrung bringen konnte, würde ihm nicht gefallen und noch komische Kommentare dazu, dass er es als FBI Agent nicht geschafft hätte selbst aus dessen Gefangenschaft zu kommen, hatte er nun auch keine Lust gehabt. Nachdem er auch noch Alejandro's Namen wieder erwähnte, kam er zurück von den Gedanken in die Realität und horchte dessen Worten was ihn amüsant zum Lächeln brachte. Machte er sich etwa Sorgen, dass dem FBI etwas passieren könnte? "Darum brauchst du dir keine Gedanken machen. Es werden keine Nachrichten rausgehen solange ich es nicht angeordnet habe. Sobald ich alle Informationen habe, die ich brauche, werde ich Alejandro mit Igor hinter Gitter bringen" gab er noch bekannt bevor Adam wieder meinte Sascha Wassilijew noch nie gehört zu haben. "Es wäre mir eine große Hilfe wenn du das machen könntest" sprach er ehrlich aus und hoffte wenigstens, dass Adam anhand dessen an was ran kommt an dem das FBI versagte. Aber wie meinte das Alejandro, als er meinte, dass Sascha die ganze Zeit über vor aller Augen war? Gab es etwa in den Behörden einen Maulwurf? Und wenn ja, wer war es gewesen? Gerade als Don dabei war Luft zu schnappen um mit dem nächsten Satz anzufangen, kam ihm der mann auf der anderen Leitung schnell dazwischen der meinte Waleria ein Päckchen zu schicken und ob er Lust hatte etwas mitreinzulegen. Er schickte ihr was? Somit wusste Adam ja wo sie gewesen war? Sollte er danach fragen? Nein! Somit würde er nur zeigen, wie verzweifelt er war und wie hoch seine Sehnsucht nach ihr gewesen war. Dominic konnte sich nicht daran erinnern wann es das letzte Mal gewesen war, dass er jemand so sehr vermisste. Ausserdem wäre es sicher nur ein gefundenes Fressen für Adam gewesen um ihn damit aufzuziehen. "Ich kann mir vorstellen, dass David ihr sicher was schicken wollen würde. Wäre es ein Problem?" fragte er nach um nicht damit zu zeigen, dass er ebenfalls was mitsingen wollen würde. Natürlich wird Dominic auch etwas vorbereiten aber Adam direkt danach zu fragen, war ihm dann doch etwas peinlich gewesen. "Wie sollen wir dir es bringen?" wollte er dann noch wissen da laut Waleria es nicht Adams Art gewesen war das Büro zu verlassen. Daher glaubte der schwarzhaarige auch nicht, dass er diesmal es wieder verlassen würde um nur einen Brief oder sowaß entgegen zu nehmen. Hatte Adam überhaupt regelmäßigen Kontakt zu Waleria gehabt? Wusste er wie es ihr ging? "Wie sieht es mit Waleria's Identität aus? Hat schon jemand Verdacht geschöpft?" fragte er weiter nach um wenigstens auch da auf den Laufenden zu bleiben, sollte Adam ihm nur ansatzweise Informationen geben. Dennoch war es nicht auszuschließen, dass Don sich deswegen auch Sorgen machte. Schließlich trug er ja auch seinen Teil der Schuld an sich.


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      Dead but alive at the same time!"
    • Adam

      Es war nicht so, dass Adam fies sein wollte, dass er womöglich Don irgendwie eins rein zu würgen, aber wäre Waleria hier, würde sie es sicherlich wollen, dass man den Agent wenigstens ein klein wenig warnen will. Er sollte sich nicht mit der CIA auseinander setzen müssen, er sollte einfach vorsichtig sein, damit hatte der Informatiker seinen Part auch schon erledigt gehabt, wenn es nach ihm aber gehen würde, hätte er nie ein Wort dazu gesagt. Er würde Don gerne mal auflaufen lassen, immerhin war er ihm ein Dorn im Auge, aber so einfach war es nicht, die Blondine hatte noch ein Wort zu sagen und wie sie auch beide zueinander standen, es schien so, als wäre der eine dem anderen nicht egal und das störte Adam so sehr. Es gab so viele Männer in ihrem Leben, mit denen sie arbeitete, aber sie hatte sich nie so sehr darum geschert, wie es bei Don der Fall war! Was haben sie nur getan, bevor sie in der Nacht nach Russland geflogen ist? Warum sollte sie lieber bei dem Mann sein und nicht bei ihm in der CIA Zentrale? Innerlich seufzte der Mann..
      Don sprach davon, dass es eine große Hilfe für ihn sein würde, wenn Adam den Namen durch die Datenbank jagen würde, das konnte er machen, kein Problem, das machte ihm nichts aus. "Ich melde mich dann, wenn ich etwas habe", versprach er, er hatte kein Problem damit den Gefallen zu tun, da könnte vielleicht Waleria stolz auf ihn sein, sich darüber freuen. Da sprach der Informatiker aber auch schon das Päckchen an, welches er für die Agentin fertig machen wollte. David wollte sicherlich was dazu packen, warum nicht? "Klar, kein Problem..", sie würde sich mit Sicherheit freuen ein Stück Heimat zu kriegen. "Wenn ihr fertig seid schreib mir eine SMS.. Ich schicke jemanden, der das abholt.. Ich muss mir sowieso noch überlegen, was ich ihr rein stecke..". Bücher, eine Menge Bücher würden ihr sicherlich gefallen, immerhin hatte die Frau jetzt Zeit und die Kosten für das Paket trug sowieso die CIA selbst, da konnte es so groß und so schwer sein, wie Adam es auch wollte. Don fragte aber noch anderes, er fragte nach Waleria, nach ihrer Identität, wollte er so wissen, wie es ihr ging? Er seufzte. "Ich weiß es, um ehrlich zu sein nicht", gab er zu und lehnte sich in seinem Stuhl zurück. "Ich weiß, dass sie gestern angekommen ist, wo sie auch hin sollte, aber alles andere ist ein gesperrtes Kapitel, über welches kein Wort gefällt wird, um nicht womöglich irgendetwas preis zu geben, was die anderen auch nur ansatzweise darauf bringen wird, wo sie ist". Er war der Einzige, der wirklich wusste, wo sie steckt. "Nach den Kameras in ihrem Appartement würde es mich nicht wundern, wenn Leitungen abgehört werden.. Deshalb gehen wir strenger vor.. Keiner weiß, wo sie genau ist.. Keiner weiß, wie lange und keiner weiß auch, wie viel die anderen wissen.. Es kümmert sich zur Zeit auch keiner um ihren Fall, soweit ich weiß.. Hat denn Alejandro irgendetwas brauchbares erzählt? Wissen sie von Waleria?". Er wollte es nicht aussprechen, dass sie Katja war, wer weiß, ob sie nicht wirklich abgehört wurden, das konnte keiner wirklich sicher stellen.
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    • Special Agent Dominic Walker

      "Verstanden. Danke" bedankte er sich nochmals bein ihm da es nicht wirklich eine Selbstverständlichkeit in seinen Augen ist, dass man Hilfe von einer anderen Bundesbehörde bekommt. Dennoch war es gut, dass vielleicht mehrere ein Auge auf diesen Sascha Wassilijew haben. Wenn sich seine Vermutung bestätigte, dann war es nur mehr eine Frage der Zeit gewesen wann der Maulwurf aufflog. Sollte die Geschichte von Alejandro natürlich stimmen. Don glaubte zwar eher weniger seinen Verdächtigen aber in dieser Geschichte lief eben nicht immer alles nach Plan. Als Adam dann noch wissen wollte ob Dominic eine Idee oder Vorschläge hätte für das Paket, welches er ihr senden möchte, schlug er seinen Jüngeren vor, welcher es sich sicherlich nicht entgehen lassen würde ihr etwas zu schicken. Schließlich waren die beiden doch Freunde gewesen, soweit er es verstanden hatte und beide würden sich die Schuld dafür geben was dem jeweils anderen passiert war. Aber auch so hatte Don die Chance gehabt etwas in die Kiste miteinzupacken. Vielleicht sollte er ihr einen Brief schicken, indem er ihr berichten konnte, dass es David gut ging. So wie sie ihn sah, machte sie sich vermutlich auch Sorgen. Doch wie ging es ihr mit all den Dingen? Dass es bei ihr ohne Folgen vorüber ging konnte sich der schwarzhaarige nun wirklich nicht vorstellen. "Ich denke, dass er es morgen früh fertig haben wird" versicherte er ihm sodass Adam nicht lange auf die Walker Brüder warten muss. Danach kehrte für einen kurzen Moment Stille zwischen ihnen ein als Don diese wieder durchbrach indem er sich nach der Identität von Waleria informierte. Dass die CIA innerhalb von 24h vielleicht schon was Neues hatte, war eher ausgeschlossen gewesen, da es nicht gerade einfache Sache war. Nein! In dem Fall suchte man eher die Nadel im Heuhaufen aber vielleicht hatte Adam ja trotzdem schon was gefunden oder gehört? Zu seinem bedauern war dies jedoch nicht gewesen was ihn selbst nur Seufzen ließ. Wenigstens wusste er schon mal, dass die blondhaarige Agentin gut an ihr Ziel gekommen war. Dann musste es ihr doch gut gehen, oder? Es machte ihn wahnsinnig nichts zu wissen. Andererseits fühlte er sich auch so als hätte sie mit ihm gespielt bis der Fall abgeschlossen war. So schnell wie sie aufgetaucht war, so schnell war sie auch wieder verschwunden. Doch wurde er hellhöriger als Adam weitersprach. "Kamera's? Was für Kamera's in ihrem Appartment?" war seine Stimme etwas ernster geworden während sich Don aufrechter hinsetzte. Warum wusste er davon nichts? Zum anderen machte ihn auch noch etwas anderes stutziger "Die CIA befiehlt ihr abzutauchen um ihre Sicherheit zu gewährleisten aber keiner kümmert sich um ihren Fall? Wie habt ihr vor sie dann wieder zurück zu holen?" dass Adam am wenigsten dafür was konnte, wusste er eh aber mit wem sollte er sich sonst darüber unterhalten!? Er glaubte kaum, dass die CIA Agenten freiwillig Informationen rausrücken würden. "Hat denn Alejandro irgendetwas brauchbares erzählt? Wissen sie von Waleria?" waren schon die nächsten Fragen gewesen, welche durchs Handy kamen. Sollte er ihm vom Maulwurf erzählen? Wenn dies wahr war und Adam vor ihm erfuhr, wer es war, würde er selbst nur in Schusslinie geraten und wenn das passiert würde es Waleria ihm niemals verzeihen. "Alejandro als auch Igor geben Waleria die Schuld für das Verschwinden von Katja. Schließlich haben die beiden seit der Bar von der Russin nichts mehr gehört. Einer der Gründe vermutlich warum man sie auch entführt hatte" erklärte er in kurzen Worten "Bitte mach mir einen Gefallen: Durchsuche auch die gesamte Datenbank nach CIA Leuten. Egal ob Agenten, IT Spezialisten, Chefs, Pathologen oder was auch immer. Ich kann dir nicht sagen worauf du genau achten sollst aber Vergleich es mit Sascha's Wassilijew Daten. Irgendwas gefällt mir da nicht und sei vorsichtig. Keinerlei Spuren dürfen zu deinem Computer führen" das musste er ihm sicher nicht sagen aber wenn Don ihn schon in solch eine Gefahr bringt, dann wollte er einfach nur auf Nummer sicher gehen. "Ich werde meine Leute genauso drauf ansetzen die gesamte FBI Datenbank zu durchsuchen. Wenn es auch notwendig ist, werden wir die Homeland Security, das LAPD sowie den NCIS Stützpunkt hacken und durchsuchen" erklärte er noch weiter. "Ich weiß, dass es keine kleine Sache ist aber einen anderen Ausweg weiß ich nicht. David kann ich momentan auch nicht fragen" gab er ihm ehrlich zu und hoffte darauf, dass Adam einfach ihm den Gefallen tat.


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    • Adam

      Er seufzte wieder, als sich Don über die Kameras aufzuregen schien. "Ihr Appartement war verwanzt und voll mit Kameras und ich habe keinen blassen Schimmer, wie das passieren konnte", er war nicht ganz stolz darauf. "Mir wurde versichert, dass dies vorher von jemanden unbedeutsamen stamm.. niemand, der relevant ist und deshalb verstehe ich es nicht.. Ich befürchte, dass diese vorher dort waren, oder vorher angebracht worden sind". Er wollte nicht von einem Maulwurf sprechen, er hatte es auch noch nicht mit Waleria besprochen gehabt. "Es kann nicht geschehen sein, seit sie dort wohnte.. Es waren nur ein paar Tage und ich habe mir die Überwachungsvideos mehrmals angesehen, ich habe auch die Bewegungsmelder überprüft, da war nichts.. da kann auch nichts sein". Damit war auch eigentlich klar, dass Waleria vielleicht auch schon ein wenig länger in Gefahr war, wer wusste schon, wie lange sie observiert wurde?
      Don gefiel aber noch etwas anderes nicht, da seufzte Adam wieder. "Ich weiß es nicht", antwortete er ehrlich. "Ich habe die Anweisung gehabt für ihr Wohl zu sorgen, das habe ich getan.. Mir sind die Hände gebunden, der Fall wird nicht bearbeitet und alles wartet, bis sie zurück kommt.. Ich bin kein Agent, ich kann es nicht machen". Er nahm es Don nicht böse, dass er sich so aufregte, es war vielleicht normal, aber für jemanden, dem die Blondine am Herzen lag. Was war das zwischen den beiden nun wirklich? Hatten die wenigen Tage zwischen ihnen gereicht, um eine Bindung zueinander aufzubauen? Verdammt, er musste aufhören ständig darüber nachzudenken. Stattdessen fragte der Informatiker nach Alejandro, nach den Informationen, die das FBI raus bekommen hatte. "Ich finde es sehr.. interessant, dass sie sich auf Waleria beziehen und nicht das FBI oder Homeland, die dort anwesend waren", sprach Adam seine Gedanken frei heraus. Doch da kam noch was.. Er sollte die Datenbank durchsuchen, aber auch die von ihren eigenen Leuten? War Don auch schon auf den Gedanken eines Maulwurfs gekommen? Interessant.. Was hatte Sascha damit zu tun?
      "Ich habe mich schon ins Pentagon gehackt.. Das ist eher ein Kinderspiel", murmelte der Informatiker auf die Worte, er solle vorsichtig sein, wobei es ja auch nur nett gemeint war von dem Agent. "Die Datenbank von Homeland ist ein Witz", kommentierte er dann noch mit einem Grinsen. "Das kriegst selbst du hin, die legen nicht sehr viel Wert auf die Sicherheit der Daten..", auch das war nicht abwertend gemeint, aber Don hatte bisher nicht den Anschein gemacht, als wüsste er auch nur irgendetwas über das, was Adam in seinem Leben tat.. Oh Computer, Informatik und Co war schon immer sein Leben gewesen, seit Klein auf..
      "Ich krieg es hin, wenn ich was finde melde ich mich.. Frag David einfach nach den Sachen für Waleria.. Ich denke, was zu Lesen könnte ihr gut tun.. Aber Frauen sind so schwer von ihrem Geschmack her", vor allem die Agentin selbst. "Schreib mir einfach, wenn ihr fertig seid, dann schicke ich dir jemanden, der es abholt.. Und du machst vorsichtig, ok? Ich habe keine Lust mich nachher bei ihr rechtfertigen zu müssen, dass ich mich wieder in irgendeine Scheiße hab reinziehen lassen". Er würde Don den Gefallen tun, kein Problem, so etwas tat man manchmal, was sollte Adam aber auch sonst anderes tun? Ihm blieb nichts übrig..

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    • Special Agent Dominic Walker

      "Vorher dort waren?" wiederholte er gedankenverloren nochmals die Worte von Adam und dachte darüber nach. Wie konnte sowas passieren? Adam achtete doch darauf, dass die Appartments von Waleria immer sicher genug waren sodass ihr nichts passieren konnte und nun erfuhr er, dass sie verwanzt waren. Wusste sie selber davon? Wenn ja, warum hatte sie ihm nichts gesagt? Don ließ wieder einen Seufzer von sich als er darüber nachdachte. Es machte einfach keinen Sinn sich darüber den Kopf zu zerbrechen wenn sie selbst nicht mal zu ihm kam um mit ihm darüber zu sprechen. Vielleicht war er der Einzige der es so sah wie es war und sie verschwand. Vermutlich war es eh eine bessere Option gewesen. "Wer wusste von dem Appartmentwechsel noch? Ich denke die Anordnung dürfte nicht nur von dir stammen, oder?" wollte er anschließend wissen. Dass Adam sie verwanzten würde, war klar gewesen aber wer gab ihm die Anordnung dies zu veranlassen? Vielleicht war wirklich ein Maulwurf in der Runde und keiner wusste es. Somit würde es auch erklären wie Kamera's vor Waleria's Einzug dorthin kamen. Wussten die dann aber auch von ihm und ihr? Bei dem Gedanke was sie alles sehen konnte, wurde ihm dann doch etwas mulmig im Magen.
      Don nahm es ihm nicht übel, dass er keinerlei Chancen hatte sich dem Fall von ihr anzunehmen. Aber dennoch verstand er die Vorgehensweise der CIA nicht. Wie sollen sie einer ihrer Agenten wieder holen, wenn der Fall immernoch nicht abgeschlossen war und somit weiterhin die Möglichkeit bestand, dass sie in Gefahr geriet? "Außer sie versuchen somit Waleria fern zu halten" sprach er leise aus was natürlich Sinn ergeben würde. Aber wieso? Vor was versuchten sie sie fernzuhalten? Don hätte natürlich Adam gefragt ob es irgendeine Akte gab in der die Fortschritte von ihr zu sehen waren aber das würde natürlich die CIA auch unter Verschluss halten. Somit hätte er keine Chance gehabt diese sich anzusehen. Aber David müsste doch noch alle Berechnungen haben, oder? Vielleicht halfen ihm diese ja weiter. Als Adam dann noch meinte, dass es interessant war, dass die Mafia spezifisch ihre Suche nach Waleria gewandt hatten und nicht an das FBI oder Homeland Security, gab ihm der schwarzhaarige recht. Das fand er auch schon merkwürdig genug aber wahrscheinlich würden sie verstehen wieso wenn sie herausfanden wer wirklich dahinter steckte "Sie wissen ganz genau, dass ich in dem Fall ermittel, machen aber keinerlei Anstalten. Aber vielleicht wissen sie, dass sich Katja nicht in meiner oder Homeland's Gewalt befindet?" meinte er zu Adam's Gedankengang bevor er dann schon veranlasste die gesamte CIA Datenbank durchzugehen um die Akte von Sascha Wassilijew zu vergleichen. Er wusste nicht wieso aber irgendwie hatte er das Gefühl gehabt, dass Sascha eine größere Rolle spielte in dem Ganzen als was jeder glaubte. Daher würde er auch die gesamte FBI Datenbank, die des Homeland Security, LAPD's und des NCIS durchgehen. "Kein Wunder, dass die dann so oft gehackt wurden" gab er selbst scherzend dazu, als Adam meinte, dass die Homeland Security nicht viel Wert darauf legte. Diana würde dies ganz sicher ohne Probleme schaffen. Schließlich ist sie seine beste IT Kriminalistin aber vermutlich nicht soweit wie es Adam war. Aber meistens reichten ihre Künste schon aus um bestimmte DInge herauszufinden. Nachdem er dann auch noch meinte ihm Bescheid zu geben, sobald sie fertig waren und dass dieser vorsichtig sein sollte beim Hacken konnte er sich ein Lächeln nicht verkneifen. Machte er sich etwa Sorgen? Dass Don sowas mal erfahren durfte "Mach dir deswegen keine Sorgen. Schieb es einfach auf mich, dann wird sie es schon verstehen" Don wollte selbst nicht, dass Adam seinetwegen etwas passierte. Bevor dies geschehen würde, würde er selbst jegliche Hand dran legen. "Also wir hören uns" mit diesen Worten legte er anschließend auf und seufzte erneut durch.
      "Sascha Wassilijew, hmm?" hörte er plötzlich den Namen von seinem Vater kommen weshalb er kurz zu ihm blickte bevor dieser wieder zurück auf sein Handy ging. "Kann das nicht Lucas übernehmen?" machte sich dieser sichtlich Sorgen was der schwarzhaarige ja auch verstehen konnte. "Es geht da um was Größeres als nur um ihn" erklärte er ihm doch brachte sich das nichts. Sein Vater würde die ganze Sache sowieso nicht verstehen weshalb er auch keine Lust darauf hatte sich jetzt zu rechtfertigen. Stattdessen begab er sich nach hinten zur Garage, in welcher sich David mit allen seinen Zahlen wieder ausgetobt hatte. Leise klopfte dieser gegen die Türe um den Jüngeren nicht zu erschrecken, doch klappte dies eher selten. David schreckte etwas auf als sein Blick nach hinten ging und Don erblickte. "Hey" schenkte er ihm ein sanftes Lächeln "Hey" begrüßte Don seinen Bruder und sah sich die Tafeln an, welche an den Wänden hingen "Was machst du da?"......"Ach nur ein paar Matheaufgaben" zuckte dieser kurz mit den Schultern. "Gibt es was Neues?" wollte er gleich wissen. David kannte ihn einfach schon zu gut, weshalb er wusste, dass dieser nicht ohne Grund zu ihm gekommen war. "Ich habe gerade mit Adam telefoniert. Ein Freund von Waleria"..."Ja ich weiß, er ist ihr IT Freund oder sowas" wusste dieser gleich Bescheid "Er wird Agent Sobolew etwas schicken. Ein kleines Päkchen. Wenn du möchtest, kannst du ruhig etwas hinzufügen. Ich müsste ihm dann nur Bescheid geben, dass er jemanden schickt um es abzuholen" erklärte er kurz woraufhin die Begeisterung in dessen Augen zu sehen war. Dass David sich die Chance nicht nehmen ließ war klar gewesen. Daher machte sich der Jüngere gleich an etwas ran um es ihr zu schicken. Vielleicht sollte er wenigstens selbst ein paar Zeilen hinterlassen? Wäre sicher keine schlechte Idee gewesen. Don begab sich zurück ins Haus um ein Zettel und einen Stift zu holen, sich zum Esstisch zu setzen und anfing ein paar Worte an sie zu richten. Auch wenn sie nichts mehr wissen wollte, so wollte er zumindest nicht der gleiche Arsch sein.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war kalt, aber je weiter sie kamen, desto weniger wurde der Nebel. Sie waren eine viertel Stunde unterwegs, vielleicht auch über zwanzig Minuten, aber durch die Schneeschuhe und die zwei paar dicker Socken fühlte sich ihre Füße dieses Mal nicht wie Eis an. "Wir sind gleich da", sagte der ältere Mann zum dritten Mal nun, deutete aber auf eine kleinere Halle. Sie waren an einigen Häusern vorbei gegangen, hatten sogar jemanden auf der Straße gesehen, den sie gegrüßt haben, oder eher ihr Begleiter, aber so wie es schien würden sie gleich endlich da sein. Waleria hatte kein Problem mit der Kälte, eigentlich kannte sie diese schon, aber ihre Innereien fühlten sich so schmerzhaft an, dass sie sich wirklich zusammen reißen musste. Die Kälte tat ihrem Bauch scheinbar gar nicht so gut, aber sie lenkte sie von jeglichen Gedanken ab, mit denen sie zu kämpfen hatte.
      Sie betraten die warme Halle, in der das Leben tobte. Es waren eine Menge Stände zu sehen, mit Klamotten, Essen und anderen Sachen, ein richtiger Basar Mitten im Nirgendwo. Die Menschen waren alle dick angezogen, hatten aber ihre Jacken größtenteils geöffnet und die Handschuhe ausgezogen, es war hier drin warm genug gewesen. Ein kleines Lächeln zierte die Lippen der Blondine, das war schon ein schöner Ort, an dem sie mit Sicherheit alles bekam. Da um die Ecke gab es gefälschte Markentaschen, irgendwo verkaufte jemand Parfüms und einige Stände hatten auch typisch russisches Essen, welches sie von ihrem Vater kannte. "Komm", Sascha deutete auf einen Gang, sie folgte ihm, blickte sich aber um und nickte den Menschen zu, die bemerkten, dass sie hier fremd war. Ein kleines Dorf, da kannte jeder jeden, das hatte Adam ihr auch schon gesagt. "Du wartest hier". Der Mann befahl ihr in der Ecke der Halle zu warten, weit genug von den anderen, aber immer noch in Sichtfeld. Waleria verstand nicht, warum sollte sie hier warten? Konnte sie nicht mit und sich weiter umsehen? Sie verstand es nicht.. Auch nicht, als sich jemand zu ihr gesellte, sich ganz still zu ihr stellte, als würde es das normalste der Welt sein. Ein Handy wurde ihr gereicht, sie erblickte es aus dem Augenwinkel und fühlte sich noch verwirrter, aber sie zog ihren Handschuh aus, um es vorsichtig anzunehmen. Hatte man sie hier gefunden? "Da?", fragte sie am Telefon, blickte aber noch immer auf die Menschenmenge vor sich. "Keine Vierundzwanzig Stunden am Arsch der Welt und du schaffst es echt nicht, ohne meinen Namen auch nur zu erwähnen?". Adam! Gott sei Dank, es gab also doch eine Möglichkeit ihn zu kontaktieren, die Blondine schmunzelte. "Du glaubst gar nicht, wie froh ich bin, dass du anrufst". "Ich bin es nicht.. Die Anweisungen sind doch eindeutig.. Kein Kontakt zur Außenwelt!". "Und warum rufst du mich dann an?". Es war so gut wieder englisch zu sprechen.. "Weil Babushka sich angefangen hat Sorgen zu machen, als du wohl in der Nacht durchgedreht bist und nach mir und der CIA gefordert hast! Bist du komplett verrückt?!". Waleria seufzte. "Ich habe den Einsturz des Regierungsgebäudes gesehen.. Ich musste wissen, was da los war.. Wer drin war, wer dafür verantwortlich ist!". Jetzt seufzte der Informatiker wieder. "Habe ich mich nicht klar ausgedrückt, dass sie vorerst nicht wollen, dass du dich damit beschäftigst? Wir wissen beide, wer dafür verantwortlich ist und verdammt.. Es ist gefährlich für dich!". Es kam selten vor, dass Adam mit ihr meckerte, aber vielleicht war es dieses Mal zurecht. "Ich wollte doch nur wissen, ob die Informationen in den Nachrichten stimmen.. Ist nur der Gesundheitsminister tot?". "Don lebt und dem geht es gut, also beruhige dich und genieße deine Auszeit! Übrigens geht es mir auch gut". Ein wenig rot wurde die Blondine um die Wangen, das hatte sie doch gar nicht gefragt gehabt! "Ich wollte nur auf Nummer sicher gehen, dass nicht jemand wieder entführt wurde, oder so..", sie versuchte sich zu rechtfertigen, ließ es letztendlich dann auch wieder sein. "Ich habe vorhin mit ihm telefoniert.. Er fragte mich nach einem Namen.. wie hieß der Kerl.. Sascha.. Wa..Ich komm gleich drauf!". "Sascha Wassilijew? Was will er mit dem Namen?". "Ja genau! Keine Ahnung.. Er fragte mich, ob ich damit etwas anfangen kann". "Das ist aber eine kalte Spur, er ist tot..glaube ich.. Den habe ich sogar aus meiner Liste gestrichen, meine ich sogar". Die Frau runzelte ihre Stirn. "Wollen sie den Fall wieder aufrollen? Du hast ihm aber nicht meine Akte gegeben, oder?". Adam seufzte. "Denkst du, ich bin blöd? Reicht doch schon, dass sie Alejandro haben.. Ich weiß nicht wofür er es braucht und ich weiß nicht, woran er arbeitet, aber es ist auch unwichtig, denn du Fräulein wirst die nächsten vier Wochen keinen, aber auch wirklich keinen Versuch starten Kontakt mit mir aufzunehmen, klar? Glaube mir, wenn irgendetwas sein sollte, was dich betrifft, oder was du wissen solltest, dann werde ICH mich melden, klar?". "Yes, Sir", sie musste da wohl durch. "Kannst du mir nur einen Gefallen tun?". Das sollte sie eigentlich persönlich machen, ging aber nicht mehr.. "Kannst du dich bei meinem Dad melden und ihm ausrichten, dass es mir gut geht und ich mich melde, sobald ich wieder an die Oberfläche darf? Ich habe.. ihm versprochen mich zu melden die Tage". Sie hasste es, ihn zu vernachlässigen, aber das war hier ihre Arbeit. "Mache ich.. Überlege dir, was du haben willst, schreib Babushka eine Liste und ich schicke dir die Tage was zu..". "Alles klar.. Mal sehen, ob ich vier Wochen überleben werde...".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don wusste nicht wieviel Zeit vergangen war, seit er sich vorgenommen hatte sich den Zettel und einen Stift aus der Lade zu holen um ein paar Wörter an Waleria zu wenden. Doch was sollte er schreiben. Die erste Anrede war schon auf dem Blatt Papier zu sehen doch weiter kam der Agent nicht. Es war wie eine Blockade in ihm, welche nur deutlich danach schrie, dass er es nicht tun sollte. Daher klopfte er schon eine Weile mit dem Stift auf den Tisch um so vielleicht besser nachdenken zu können. "Soll ich fragen was du hier versuchst?" fragte sein Dad, als er kurz nachsah an was sein Älterer grübelte, welcher so aussah, als würde er noch an den Matheaufgaben grüblen an denen er immer scheiterte. "Nichts bestimmtes" versuchte dieser abzublocken doch wusste er aber auch, dass es bei dem alten Herren nichts brachte einem Thema auszuweichen. Dafür kannte er Don einfach zu gut. "Willst du mir nicht erzählen was passiert ist?" kam es sanfter aus diesem heraus, während er sich auf den Stuhl neben seinem Sohn setzte. Es war selten vorgekommen, dass die beiden über irgendwas von dessen Leben sprachen. Don war schon immer eher der zurückhaltende Typ, der kaum etwas erzählte. Seit David die gesamte Aufmerksamkeit erhalten hatte, war der schwarzhaarige dazu gezwungen gewesen alles alleine zu stämmen. Dies änderte sich bis heute auch nicht "Dazu gibt es nichts zu erzählen. Sie verschwand und hinterließ nur Zetteln um sich zu erklären, wieso. Punkt" kam es eher sauer aus ihm heraus woraufhin schon ein Seufzer glitt. Es war ihm deutlich anzusehen, dass er doch mehr für sie empfand als was man unter Kollegen eigentlich sollte. Dies brachte seinen Dad leicht zum schmunzeln. Schlließlich war es ja nicht oft vorgekommen, dass sein Sohn jemanden an sich ran ließ geschweige denn es wenigstens versuchte. "Sie wird ihre Gründe gehabt haben. Gib ihr wenigstens eine Chance sich zu erklären warum sie es so tun musste." versuchte er ihn aufzubauen bevor er wieder aufstand, diesen auf die Schulter klopfte und sich aufs Sofa setzte um sich das weitere Baseballspiel anzusehen. Und wie sollte es ihm helfen diesen blöden Brief zu verfassen? Um seine Gedanken erstmal zu ordnen, holte er das Telefon heraus und rief Diana an um diesen die Anweisungen zu geben auch sich in das System der Homeland zu hacken sowie auch die Daten des LAPD's und des NCIS durchzugehen. Dabei erklärte er auch noch, dass Adam sich um die CIA kümmerte und er auf einen Anruf wartete ob es dort irgendeinen Zusammenhang zwischen Sascha Wassilijew und einen der Mitarbeiter gab. Zusätzlich forderte er auch nochmals die Akte von dem Russen, welche sie bitte auf seinen privaten Laptop schicken solle, welcher sich bei seinen Vater befindete. So konnte er zumindest noch ein wenig diese durchblättern und sehen ob er nicht vielleicht etwas übersehen hatte. Danach legte er schon wieder auf und widmete sich anschließend den Blatt Papier, welches immernoch außer der Anrede leer gewesen war. "Also gut" seufzte er aus, atmete tief durch und fing an ein paar Zeilen zu schreiben was ihm durch den Kopf ging. Nachdem er erst angefangen hatte, war es doch gar nicht mal so schwer gewesen weiter zu kommen woraufhin er nach gut 5 Minuten fertig gewesen war. Es war zwar kein Roman gewesen aber immerhin besser als wenn er nur die Anrede stehen ließ. Den Zettel zusammengefaltet, gab er diesen noch in einen Umschlag rein bevor er dann schon nach hinten zu David ging. "Bist du soweit?" wollte er vom Jüngeren wissen, welcher zu Don aufsah und ihm selbst ein Brief überreichte. Dabei entdeckte er auch den Umschlag den sein Bruder in der Hand hielt umd musste lächeln. "Du schickst ihr auch etwas?" kam es zwar fragend aber andererseits auch erfreut aus ihm heraus. Don warf kurz einen Blick auf den Umschlag bevor seine Augen zurück auf David gingen. "Nichts besonderes. Nur ein paar Zeilen, dass es dir gut geht usw." wimmelte er das Thema gleich ab, holte sein Handy raus um Adam eine Benachrichtigung zu schreiben, dass sie fertig waren und er den Boten schicken konnte. Danach machte er sich auf den Weg zurück zum Haus, holte seinen Laptop von seinem Schlafzimmer, begab sich runter zurück ins Wohnzimmer, öffnete diesen, schaltete es ein und machte sich gleich an seine Emails, wobei die von Diana auch schon dabei war, welche er gleich öffnete und sich die Akte von Sascha Wassilijew aufrief. Richtig viel war von ihm nicht zu erfahren geschweige denn waren kaum Informationen vorhanden die ihm weiterhelfen konnten einen Zusammenhang zwischen all dem zu finden.


      Spoiler anzeigen

      Hallo Waleria,

      Adam teilte uns mit, dass er dir ein Packet zu schickt mit ein paar Dingen sodass du die Zeit etwas totschlagen kannst. Daher dachte ich einfach dir ein paar Zeilen zu hinterlassen. Ich bin wirklich nicht gut darin so etwas zu schreiben und wahrscheinlich grinst du jetzt, weil es dir nicht anders dabei geht oder mein Brief einfach nur mies ist. Ich wollte dir mitteilen, dass hier in Los Angeles alles in Ordnung ist, die Sonne immernoch scheint, der Verkehr miserabel ist und, dass es David gut geht. Ich weiß nicht ob es ihm wirklich so gut geht wie er immer sagt aber da er zurück in seiner Garage ist um dort seinen Matheaufgaben nachzukommen, scheint es wohl momentan so zu laufen.
      Ich hoffe dir geht es auch gut? Adam meinte, dass du am Arsch der Welt seist. Hoffentlich hast du wenigstens einen Strand mit Meerblick und ein paar Cocktails dabei. Kleiner Scherz.

      Pass gut auf dich auf.
      Don



      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Eine ganze Woche war schon vergangen, seit dem sie mit Adam telefoniert hatte, drei Wochen hatte die Frau noch vor sich. Wie die Zeit bis dahin vergangen ist wusste sie selbst nicht, denn eigentlich schien sie still zu stehen und sich gar nicht mehr zu bewegen, vermutlich bildete sie es sich auch nur ein, dass schon eine Woche hinter ihr war. Es war anstrengend nichts zu tun, darauf zu warten Beschäftigung zu kriegen, denn den Zettel mit ihren Wünschen hatte sie brav abgegeben. Mit Sicherheit konnte Waleria sagen, dass die russischen Serien, die sich hauptsächlich um Drama und Romanze drehten, vor allem auch um Hausfrauen, langweilig waren, sie konnte auch ohne sich zu wiegen sagen, dass sie mindestens zwei Kilo drauf hatte, aber ihre Hosen gingen noch zu, es war vor allem oben rum ein wenig mehr geworden, was verdammt ungewohnt war, aber hier Mitten im Nirgendwo konnte sie regelmäßig essen, oder eher gemästet werden, die Bewegung war eher weniger da, denn auch wenn ihre Aufgabe der Einkauf war und damit der Weg zum Markt, gerne ging man hier nicht raus, aber die ältere Dame im Haus hatte dazu nur gesagt, dass man sich nur warm halten konnte, wenn man auch etwas Fett am Körper hatte. Letztendlich hatte sich die Blondine dazu durch gedrungen ein wenig Training zu machen, hatte sich ein wenig ausgepowert, aber das half nicht gegen die fetten Sahnetorten, die hier gebacken wurden, oder die dicken Suppen, mit viel Fett, denn man verwertet alles vom Tier. Ein klein wenig schlimmer hatte sich Waleria das alles hier vorgestellt, sie hatte eigentlich auch damit gerechnet, dass sie nach den ersten zwei Tagen durch drehen würde, aber es passierte nicht, daß passierte vielleicht jetzt gerade.
      An Yoga hatte sich die Frau versucht, übte das, was sie von ihrem Kurs in der Highschool noch im Kopf hatte, hatte aber auch ein Buch darüber auf die Liste geschrieben, sie versprach sich davon mehr Gelenkigkeit und vor allem auch ein ausgeglichenes Ich. Es klingelte, was hier normalerweise eher selten geschah, deshalb öffnete Waleria ihre Augen, auch wenn sie eigentlich am Meditieren war. Hier hatte des an der Haustür in den letzten sieben Tagen zwei Mam geklingelt, das war auch der Postbote gewesen, war ihr Paket vielleicht dabei? Er wurde nicht direkt zu ihr geschickt, deshalb dauerte es so lange, sondern über Umwege und andere Stationen hier her, um die Fährte zu verwischen. "Waleria!", rief Irina von unten, es gab also wirklich etwas für sie! In Windeseile war sie unten und blickte auf das große Paket auf dem Esszimmertisch. Die Stube war angenehm warm, im Kamin brannte Holz und bald würde es mit Sicherheit Essen geben, das konnte man schon riechen. "Das ist für dich", die ältere Frau deutete auf das Paket, lächelte auch ganz sachte, dabei lächelte sie kicht oft, freute sie sich etwa für die Blondine? Sie selbst freute sich auch, wie ein kleines Kind, wollte unbedingt wissen, was drinnen war, um ihre Langeweile endlich zu bekämpfen. Das Paket war schwer, es wog einiges, aber es wurde dennoch nach oben getragen, um mitten auf dem flauschigen Teppich aufgemacht zu werden.. Wie ein aufgeregtes Kind zu Weihnachten fühlte sie sich, während sie das Klebeband ab machte und den Inhalt des Pakets sah. Bücher, eine Menge Bücher waren auf den ersten Blick zu sehen, drei Umschläge, warme Socken und ein Bilderrahmen.. Kaum nahm Waleria ihn in die Hand erblickte sie auch schon sich selbst als kleines Kind auf dem Nacken ihres Vaters sitzend und vor allem in die Kamera strahlend. Sie strich über das Bild, der Rahmen schien neu zu sein, hatte ihr Vater etwas mit rein gepackt? Due Blondine lächelte, während eine Träne ihr Auge verließ und über die Wange runter lief. Verdammt, sie musste sich unbedingt bei ihrem Vater melden, wenn sie wieder hier weg durfte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Es war bereits eine Woche vergangen gewesen seitdem Don mit Adam telefoniert hatte, dieser jemanden vorbei schickte um den Brief abzuholen, welcher der Agent für Waleria hinterlassen hatte. Einerseits wusste er, dass sie keinerlei Möglichkeiten hatte ihm nur ansatzweise darauf zu antworten aber andererseits erhoffte er sich doch wenigstens ein kleines Lebenszeichen zu erhalten. Dass sie verschwunden war ohne ihm persönlich auf Wiedersehen zu sagen, verstand er, ja wirklich, dennoch konnte er es nicht verleugnen, dass es ihm mehr schmerzte als was es sollte. Desweiteren machte ihn auch der Fall mit Sascha Wassilijew bedenken. Auch wenn bis zu einem Ergebnis der Fall erstmal beiseite geschoben wurde um andere währenddessen in Angriff zu nehmen, gingen ihm einfach die Worte von Alejandro nicht aus dem Kopf. Dieser saß nun auch schon seit geschlagenen 5 Tagen mit Igor Femin im Gefägnis und warteten auf das Urteil, welches Morgen gefällt werden sollte. Don würde selbstverständlich persönlich daran teilnehmen, da er schließlich als Zeuge aussagen musste aber das war einer der kleinen Dinge gewesen die kein Problem darstellten.
      Auch David ging es mittlerweile wieder sehr gut. Er unterrichtete seit 3 Tagen wieder an der Universität und konzentrierte sich auf seinen nächsten Durchbruch als Mathematiker. Don hätte zwar in den letzten Tagen oft seine Hilfe benötigt aber er beherzigte die Worte, welche sein Vater damals an ihn gerichtet hatte weshalb er mit allen Mitteln versuchte zu verhindern, dass sein jüngerer Bruder jemals wieder in die Sache mitreingezogen werden würde. Er machte sich damals schon genug Vorwürfe, dass dies alles nur seinetwegen passiert war und hatte keine Lust auf eine zweite Runde gehabt. Um seine Gedanken selbst etwas zu ordnen, lud er weitere Munition in seine Glock 19, setzte sich wieder die Ohrenschützer auf, entsicherte sie und richtete diese auf das Plakat vor sich bevor Don im nächsten Moment losschoss bis sie wieder leer war. Es war zwar nicht gerade die beste Methode gewesen aber dem Agenten half es oft einen klareren Kopf zu bekommen. Plötzlich fing sein Telefon zu klingeln an, weshalb er die Ohrenschützer abnahm und dieses aus der Tasche holte "Walker?" hob er ab und horchte den Worten auf der anderen Leitung "Ja, wir kommen sofort" mit diesen Worten legte er auf, machte seinen Platz sauber und begab sich anschließend rauf zu seinem Büro. "Wir haben einen neuen Fall. Überfall auf die Broadway Federal Bank" mit diesen Worten schnappte er sich noch seinen Ausweis und seine Schlüssel bevor er ich auf den Weg zurück zum Aufzug machte und auch schon seine anderen Agenten bei ihm auftauchten. "Wäre das nicht ein Fall des LAPD's oder sowas?" wollte Diana wissen. Es war zwar nicht das erste Mal gewesen, dass sie zu einem Banküberfall gerufen wurden aber meistens bekam das LAPD zuerst diesen zugeordnet bevor man das FBI hinzufügen würde. "Nicht wenn es sich hierbei um einen Serientäter handelt" kam es kühl aus dem schwarzhaarigen gesprochen. Selbst seinen Agenten war aufgefallen, dass sich Don von seiner Art her etwas verändert hatte. Woran das aber lag konnte niemanden sagen aber seit dieser Woche...Nein! Eher gesagt nach diesem Fall mit seinem Bruder und Agent Sobolew löste er jeden weiteren Fall ohne Probleme und mit sehr viel Eifer was auch seinem Chef nicht entgangen war und stolz war wieder den Agenten zu haben, welchen er kannte. Unten beim Wagen angekommen, stieg Don schon auf der Fahrerseite an, startete diesen und machte sich dann schon auf den weiteren Weg zur Federal Bank, welche mehr im Stadtinneren lag. Daher dauerte eine Weile, trotz Blaulicht, bis diese dort waren. Seine Sonnenbrille und FBI Kappe aufgesetzt, zog er die Handbremse an bevor er den Wagen ausschaltete und ausstieg um sich dann zu den LAPD Leuten aufzumachen. "Was haben wir bereits?" wollte er wissen woraufhin er dann schon hineingeführt wurde. "Es sind wieder die selben Täter wie bei den letzten Male schon. Sie betreten ganz normal als Kunden die Bank, sehen sich um, heben Geld vom eigenen Konto ab und verschwinden wieder. Und am nächsten Tag wird die Bank leer aufgefunden" kam nach kurzer Zeit die Erklärung während sie sich auf den Weg zum leeren Tresor machten. "Sie wissen auf jeden Fall wie man unauffällig hineinkommt" kam es sakastisch aus ihm heraus während sein Blick durch den ganzen Raum ging. "Wie sieht es mit den Überwachungskamera's hier herunten aus?" wollte er wissen da sich der Tresor, wie sonst auch immer, ganz unten der Bank befand. "Die zeichnen nichts auf. Wir haben schon 3x mal angerufen, dass sie jemand reparieren kommt aber bis heute kam niemand" erklärte die Assistentin des Chefs, welche beide auftauchten "Und wer sind Sie?" fragte er nach woraufhin sich der Chef und seine Assistentin vorstellen "Und das Sie eine andere Firma damit beauftragen, diese reparieren zu lassen? Ich meine, hier ging es doch um eine hohe Geldsumme?" kam es unverständlich aus Don heraus. Schließlich ging es hier um einen Tresor mit einer Menge Geld und keiner kümmerte sich darum? Gerade als Chef würde ich so schnell wie möglich handeln um mein Geld zu schützen. "Um genau zu sein etwa um Zehn Millionen Dollar" kam es vom LAPD Agenten als Don selbst bei diesen Worten kurz schlucken musste, woraufhin er seine Kappe abnahm und sich durch die Haare strich. "Alles klar. Die Spurensicherung soll vorbei schauen und alles kontrollieren. Vielleicht finden wir ja Fingerabdrücke oder was anderes passendes" gab er noch als Befehl als der Chef plötzlich zu ihm trat. "Wir sperren in einer Stunde wieder auf. Wir können nicht riskieren, dass die Außenwelt davon Wind bekommt" bat er den Agenten "Und wir können nicht riskieren die Typen mit solch einer Summe verschwinden zu lassen" sprach er kühl aus bevor er nach oben ging und seinen Leuten weitere Anweisungen gab. Eine Weile blieb er selbst noch bei der Bank um die weiteren Geschehnisse zu leiten sowie weitere Befehle zu geben.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie hatte das Bild auch wieder zur Seite gelegt, denn anfangen zu weinen wollte sie nun wirklich nicht und Waleria weinte selten, wirklich selten. Seit ihre Mutter sie und ihren Vater verlassen hatten so gut wie nie, denn sie sagte sich stets, dass das wirklich ein Zeichen der Schwäche war, nicht etwa seine eigenen Fehler einzusehen, vor allem auch zuzugeben.. Es war nicht so, dass sie keine Gefühle zeigen konnte, oder wollte, es fiel ihr verdammt schwer das zu tun, wie es auch scheinbar der Psychiater fest gestellt hatte, der ihren CIA Bericht schrieb. Bindungsangst.. Da konnte sie wirklich lachen, so etwas gab es mit Sicherheit nicht und wenn sie wollte, konnte sich die Frau binden, sie wollte es nur nicht, war das so schwer zu verstehen?
      Es gab noch viel mehr in der Kiste, die Umschläge waren interessant, wurden aber zur Seite gelegt, um sie gleich in Ruhe zu lesen. Adam hatte eine Menge Bücher geschickt, die Notizbücher, wie sich Waleria es gewünscht hatte, aber auch ihre liebsten Süßigkeiten waren dabei und die Akte, um die sie in dem kleinen Brief mit der Liste quasi gebettelt hatte. Sie wollte sich abschotten, wollte ja nichts tun, aber sie musste auch ihr weiteres Vorgehen planen, wollte sich Gedanken dazu machen, was sie denn überhaupt noch machen konnte, wenn sowohl Igor, als auch Alejandro raus fielen. Letztendlich war sie doch schon froh darüber, dass Don die beiden in Gewahrsam hatte, sie war sich nur nicht sicher, inwiefern ihre Nicht-Aussage die beiden wirklich in den Knast bringen werden und was das FBI ihnen beweisen konnte. Hoffentlich brachte Don ihre Akte nicht mit, hoffentlich wurde diese nicht offiziell gebraucht, denn dann müsste sie sich rechtfertigen und darauf... Hatte die Frau nur wenig Lust. Sie schüttelte den Gedanken aber auch wieder ab, blickte auf den kleinen Zettel, der auf der Akte klebte.
      Ich war mir ja nicht sicher, aber bevor du am Ende nicht mehr als Agent zu gebrauchen wirst, weil du alles vergessen hast, gebe ich sie dir lieber. Keine Ahnung, was du damit anstellen kannst, aber viel Spaß. A.

      Die Hauptsache war es, dass Waleria die Akte hatte, wie schmunzelte auch kurz über die Notiz, ließ sie aber drauf kleben, bevor sie sich die Briefe schnappte und gespannt war, wer ihr schrieb. Die Schrift ihres Vaters erkannte sie sofort und aus Sorge, es würde sehr emotional werden legte sie den Brief auch wieder zur Seite, der könnte am Ende dran kommen. David schrieb ihr auch, er hatte ihr ein Buch mit rein gelegt, mit welchem sie vielleicht ein wenig ihre Mathematikskills verbessern könnte, um sie nutzen zu können, wo auch immer sie jetzt war. Amüsant war es schon, vor allem die Tatsache, dass David davon ausging, sie würde auch nur irgendetwas davon verstehen, ihre Kenntnisse endeten mit dem Highschoolabschluss, sie waren ihr sonst nicht notwendig, dafür hatte sie David gefunden, aber es war schön, dass er an sie dachte. Er schrieb ihr auch, dass es ihm gut ging, auch wenn alles noch sehr komisch war, ja, das konnte sie so unterschreiben. Alpträume plagten sie, aber damit konnte sie ungehen, die Frage war, mit was David umgehen konnte, er war nicht trainiert, er war kein Agent, ob es ihm wirklich gut ging? Am meisten überraschte es die Blondine aber, dass der letzte Brief von Don war... Er war kurz, er war simpel, aber der Mann hatte sich die Zeit genommen ihr etwas zu schreiben. Ein Lächeln war auf ihren Lippen zu sehen, es waren banale Zeilen, aber das warme Gefühl in ihrer Brust löste doch ein klein wenig Herzrasen aus. In L.A. war es also wie immer und Don schien es gut zu gehen, wenn er ihr etwas schreiben konnte. Strand mit Meeresblick und Cocktails wünschte er ihr, ja, das war sehr nah an dem dran, was es hier gab.. Wie viel wenige einfache Zeilen bewirken konnten.. Darüber wunderte sich Waleria selbst.
      "Ich sagte doch, dass er wieder kommt", Irina stand in der Tür mit einem Kochlöffel in der Hand und blickte auf die Blondine, die zusammen zuckte und erschrocken zur Tür blickte. "Aber er wird nicht bleiben, wenn du so mager bleibst, Kind! Es gibt essen!".
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    • Special Agent Dominic Walker

      14.39 Uhr waren die Zeiger auf seiner Armbanduhr gestellt gewesen als Don einen kurzen Augenblick darauf warf. Auch wenn es wie jeder anderer Tag heute auch war, so kam ihm dieser doch endlos vor. Woran lag es? Schließlich tat er ja nichts anderes als sonst auch? Aufstehen, Kaffee trinken, duschen und sich auf den Weg zum Büro machen um den nächsten Fall anzutreten, welcher ihm überreicht wurde. So war es doch heute genauso gewesen? Zum einzigen Unterschied, dass er seit gut einer Woche bei seinem Vater und David schlief. Don war schon immer der Typ gewesen der die meiste Zeit entweder im Büro oder im Elternhaus verbrachte. Es war eher ungewohnt gewesen des Öfteren in seiner eigenen Wohnung zu erscheinen. Dies war eher nur ein Rückzugsort gewesen, wenn er einmal alleine sein wollte. Ein kurzer Blick auf sein Handy zeigte auch keine Neuigkeiten an. Hatte Adam in dieser einen Woche wirklich nichts gefunden gehabt? Lag er mit seiner Theorie, dass sich ein Maulwurf unter ihnen befinden konnte, so daneben? Hatte Alejandro in der Hinsicht nur mit ihnen gespielt? Nein! Dafür war seine Reaktion darauf zu ernst gewesen. Wahrscheinlich wusste man schon, dass man nach dem Maulwurf suchte und wollte damit verhindern, dass es so schnell ans Licht kam. Vielleicht sollte er es aber dennoch in Betracht ziehen den Kollegen Waleria's mal zu kontaktieren. "Don, sieh dir das mal an" kam Diana plötzlich mit einem Laptop zu ihm, welcher auf dem Kofferraum ihres Wagens abgestellt wurde, eine Videoaufnahme zu sehen war, nachdem sie auf Play gedrückt hatte. Dabei konnte man ganz deutlich erkennen, wie die Räuber den Vordereingang benutzt hatten um reinzukommen sowie auch diesen mit vollen Taschen verwendeten um mit einem Wagen zu flüchten. Jedoch waren aufgrund der Kappen keine Gesichter zu erkennen. "Wer benutzt denn zur Flucht den Eingang?" kam es fragend aus dem Agenten heraus da es nicht die typische Art und Weise eines Räubers war. "Ich weiß nicht aber wir haben noch eine Notiz gefunden" diesen überreichte die Agentin ihrem Boss auch gleich, doch konnte er selbst eher weniger was damit anfangen, da nur lauter Zahlen drauf zu sehen waren. "Vielleicht kann uns ja David weiterhelfen?" meinte sie noch dazu wobei auch Don für die Idee wäre aber er hatte seinem Dad versprochen niemals wieder David um Hilfe zu bitten. Seit dieser Zeit lebten sich auch die Brüder immer mehr auseinander. Auch wenn sie sich täglich im Haus sahen, so war die Stimmung doch etwas anders geworden was ihm ebenfalls zusetzte. Er genoss es in den 3 Jahren dem Jüngeren wieder näher sein zu können, versuchte seine Welt zu verstehen und auch wenn die noch so unterschiedlich zu seiner war, so hatte sein Beruf die beiden gut zusammengehalten gehabt. "Bringt die Daten in die Forensik. Vielleicht können die ja was damit anfangen" meinte er noch woraufhin Diana ihn doch etwas verwunderlich ansah aber seinem Befehl folge leistete. "Zum anderen sucht nach dem Wagen, den sie zur Flucht benutzt haben. Irgendwo mussten sie ja das Geld gebracht haben. Ich will die gesamte Strecke wissen, welche sie genommen haben" gab er noch weiter bevor Diana sich schon an die Arbeit machte und Don zu seinem Wagen ging. Viel konnte er selbst nicht mehr ausrichten. Die Spurensicherung war bereits eingetroffen gewesen, welche alles nach Abdrücken und keine Ahnung was noch suchten, Diana, Brian und Lucas machten sich auf die Suche nach dem Wagen sowie versuchten herauszufinden was es sich mit den Notizen auf sich hatte. Somit lief doch alles ohne Probleme, oder? In seinen Augen eigentlich schon zu einfach. Nochmals warf er einen Blick auf sein Handy und wählte Waleria's Nummer, doch kam anschließend wieder nur die Mailbox, dass der gewünschte Teilnehmer nicht zu erreichen war. War er denn wirklich so abhängig von ihr gewesen, dass er es nicht aushielt, ohne sie weiter zu machen? Warum machte er sich überhaupt solche Gedanken? Sie verschwand, reagierte nicht auf seinen Brief und keiner wusste wie lange ihr Spiel noch gehen würde. Zum anderen machte die CIA auch keinerlei Anstalten ihren Fall zu lösen. Irgendwas passte da doch nicht? Eigentlich müsste er sie doch hassen, oder? Wut war auf jeden Fall vorhanden gewesen, keine Frage, aber richtig hassen konnte er sie nicht. Dafür war ihm sowas schon zu oft passiert. Daher wählte er die Nummer von Adam und wartete darauf, dass dieser abheben würde. Vielleicht konnte er ihm ja bezügllich der Daten zu Sascha Wassilijew schon etwas sagen. "Hey, Don hier. Gibt es schon was Neues?" er war sich durchaus bewusst gewesen, dass Adam meinte sich zu melden sobald er was gefunden hätte, aber aus irgendwelchen Gründen bereitete es ihm doch Magenschmerzen zu, so langsam voran zu kommen. Er hatte Angst etwas zu verpassen was weitere Leute in Gefahr bringen konnte. Seinetwegen.


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    • Adam

      Sein Telefon klingelte.. Es war schon eine Woche vergangen, seit Waleria unter getaucht ist und seit dem er das letzte Mal mit Don gesprochen hatte war es still geblieben. Es war ungewöhnlich, dass es jetzt klingelte, es konnte definitiv nicht die blonde Agentin sein, sie wollte brav sein und warten, es könnte aber Don sein, jemand anderes kam nicht in Frage. Ihm fehlten ihre Anrufe, ihm fehlte Arbeit und vor allem war es merkwürdig nur toleriert zu werden hier in der CIA und nicht mehr als ein Mitglied angesehen zu werden. Nun, ein Mitglied war er vielleicht noch nie, eher ein Quereinsteiger, der nur hier sein durfte, solange er für die Agentin brauchbar war, ob er die nächsten drei Wochen auch einfach toleriert wird?
      Adam gähnte kurz, griff nach dem Telefon, um abzuheben und es sich ans Ohr zu halten. Don, Jackpot! Hätte der Informatiker gewettet, hätte er jetzt reich sein können. Der Agent wollte wissen, ob es was Neues gab, da gähnte Adam zunächst, bevor er sich aufsetzte und seine Füße den Boden berührten. "Waleria hat das Paket heute bekommen", teilte er die Neuigkeiten mit, wusste zunächst aber nicht, was eigentlich gemeint wurde. Der Mann rieb sich die Augen, dann fiel ihm ein, was eigentlich gemeint wurde. "Ah.. Sascha..ja", er sprach noch nicht weiter, erhob sich, um barfuß zu dem Schreibtisch mit dem Computer zu laufen. Der Bildschirm war aus, der Computer aber noch an, er lief immer, eigentlich vierundzwanzig Stunden am Tag. "Ich habe, um ehrlich zu sein nichts gefunden.. Walerias Aufzeichnungen sind von ihr verschlossen und ich gehe da ungern dran.. Aber unsere Datenbank hat nichts interessantes ergeben.. Der Kerl scheint tot zu sein", so hatte es ihm die Agentin eigentlich auch erzählt. "Ich habe alles gecheckt.. Die Datenbank, Aufzeichnung unserer Leute.. Die Stadtdatenbank.. Frühere Decknamen, nicht abgeschlossene Fälle.. Nichts, es ergab einen einzigen Treffer und er führt zu Walerias Arbeit über die Russen". Vielleicht hätte Adam das auch nicht erzählen sollen, aber er hatte gar nicht darüber nach gedacht, er war aus dem Schlaf gerissen worden und war vor allem noch nicht ganz mit seinem Kopf da.
      Letztendlich gab es aber noch eine ganz andere Frage, die geklärt werden sollte, oder eher musste. "Wie sieht es aus mit der Verhandlung von Igor und Alejandro? Werden die ohne Walerias Aussage verurteilt? Reichen die Beweise aus, oder muss ich mir Sorgen machen, dass sie morgen auf freien Fuß sich auf die Suche nach ihr machen?". Rache war üblich in diesen Kreisen, lang genug hatte sich der Informatiker in diesen aufgehalten, um genau das zu wissen. Waleria war zwar irgendwo am Ende der Welt, aber das hieß nicht, dass sie in drei Wochen, wenn sie wieder auftauchen durfte in Sicherheit war, es sollte lediglich all ihre Spuren verwischen, dafür sorgen, dass die Gefahr gemindert wurde.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Sie hatte das Paket erst heute erhalten? Kein Wunder, dass sie sich dann nicht gemeldet hatte. Wie denn auch, wenn sie bis zum heutigen Tage noch nicht einmal wusste, dass er ihr einen Brief hinterlassen hatte. Aber wenn es auch erst heute bei ihr ankam, wollte erst gar nicht wissen wo sie sich befand, wenn es solange dauerte bis es erstmal ankam. Als er dann aber auch gleich auf das Thema kam welches Dominic eigentlich gemeint hatte, horchte er seinen Worten und war doch etwas enttäuscht gewesen, dass nicht mal Adam etwas herausgefunden hatte. Entweder wusste Sascha Wassilijew genau seine Spuren zu verwischen, Aljenadro log ihn an oder er hatte noch einen kleiner Helfer der ihm über jeden Schritt berichtete der die CIA, FBI oder sonst wer machte. "Und was wenn genau in ihren Aufzeichnungen etwas vorhanden ist, was uns weiterhelfen könnte?" wollte er von Adam wissen, respektierte aber auch dessen Einstellung auf Walerai's Arbeit. Don selbst würde nicht gerade in ihrer Arbeit reinpfuschen wollen aber was wenn es notwendig war? Was wenn genau in diesen Akten etwas vorhanden war um weiterzukommen? Was wenn es genau das war, was sie bisher zurückgehalten hatte? Sascha Wassilijew ist nicht tot. Don glaubte dies ebenfalls aber irgendwas sagte ihm, dass es nicht der Fall sein konnte. Der Agent wurde etwas hellhöriger als Adam meinte, dass es nur einen einzigen Treffer gab und zwar in Waleria's Arbeit gegen die Russen. Konnte es sein? "Und wie komme ich an diese Akte ran?" kam es ernster aus ihm heraus. Don hasste es wenn man ihn entweder davon abhielt etwas zu tun geschweige denn ihn daran zu hindern an Informationen zu kommen.
      Anstatt aber die Antwort zu hören, welche er gerne gehabt hätte wurde ihm stattdessen eine andere Frage gestellt, welche ihm selbst schon den ganzen Tag im Magen lag. Hatte er wirklich genug Beweise um die beiden gefangen zu halten? "Igor Femin wird auf jeden Fall sitzen. Es gibt einen Zeugen der genug Beweise liefern kann. Alejandro's Beweise sind ein wenig schwieriger aber der Anschlag auf die Los Angeles Regierung wird hoffentlich selbst genug sein um ihn fürs Erste einzusperren. Daher braucht ihr euch keine Sorgen machen, was die Sicherheit von Agent Sobolew angeht" sprach er zwar einerseits etwas besorgt aber auch andererseits ernst aus. Wenn Don sich einem sicher war, dann das die Verhandlungen morgen keinerlei Einfluss auf Waleria haben werden. "Wie sieht es mit euch aus? Wird Larcksen und andere Mitglieder ebenfalls anwesend sein, oder überlässt die CIA die Angelegenheit alleine dem FBI?" wollte er selbst noch von ihm wissen. Es wäre auf jeden Fall überraschend, wenn sie sich diesmal nicht einmischen würde. Doch konnte sich Don das nicht vorstellen. Wenn Waleria schon nicht hier war, müssten sich ja die anderen Mitglieder davon überzeugen, oder?


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    • Adam

      Es hätte ihm wirklich klar sein sollen, dass Don nicht locken lassen wird, wenn er heraus findet, dass Walerias Akte der einzige Treffer war, den er finden konnte, immerhin klang es danach, als würde er verzweifelt nach etwas suchen, was ihn weiter bringen wird. Ein wenig ähnelte er dabei der Blondine selbst, sie war genauso drauf, wenn sie sich in etwas fest verbiss, dann wollte sie es auch auf der Stelle haben, koste es was es wolle, doch hier in diesem Moment musste Adam auf die Bremse treten, denn er konnte nicht einfach in die Akte sehen, ohne sie zu fragen, es waren ihre Gedanken drin, ihre Erfolge und es war ihr Fall, nicht seiner, er war selbst nicht einmal ein Agent.. Doch er wechselte schnell das Thema, ließ Dons Fragen unbeantwortet, er wollte über seine Antwort gründlich nachdenken, bevor er sich in etwas rein reiten wird, was nicht gut ausgehen könnte. Waleria würde ihm die Hölle heiß machen..
      Don sprach aber davon, dass ihr Wohl mit der Verhandlung nicht gefährdet war, dass es vermutlich genug Beweise geben wird, das hörte sich gut an, das war sogar sehr gut, nur konnte der Informatiker diese Informationen nicht mit der Betroffenen selbst teilen. Er wurde gleich gefragt, ob jemand von der CIA dabei sein wird, da musste er seufzen, das war nicht so einfach. "Es ist ihr Fall und es wurde beschlossen, dass keiner in der Lage ist es so gut wieder zu geben, wie es sie selbst kann.. Deshalb hatte Larcksen abgelehnt und darauf verwiesen, die Agentin zur Verhandlung frei stellen zu lassen, sobald sie wieder zurück ist.. Dies wurde abgelehnt, damit wird morgen die CIA vermutlich nicht dabei sein". Keine zufriedenstellende Antwort. "Jedenfalls sagt keiner aus.. Ob einer der anderen die Verhandlung verfolgen wird ist eine andere Sache, aber es will sich keiner einmischen, das ist.. Hier sehr.. Schwierig". Das Wort beschrieb es sehr gut, es waren komische Verhältnisse. "Außerdem ist sie.. Nicht sehr beliebt hier... Als eine Frau, die eine höhere Position hat als einige der Männer ist sie eher.. Auf sich alleine gestellt". Da musste sich Adam durch sein Haar fahren, er hatte schon einige Auseinandersetzungen mitbekommen, die aus diesem Grund überhaupt statt gefunden haben. Es war Neid, wie er es gerne sagte, denn eigentlich war die Agentin eine sehr tolle Persönlichkeit, die genau wusste, was sie wollte, damit konnten jedoch viele Männer nicht umgehen. Da war aber noch was anderes offen..
      "Hör mal.. Das mit der Akte.. Ich kann sie dir nicht einfach aushändigen.. Waleria wird mir den Kopf abreißen und dir gleich mit, wenn ich einfach an ihre Arbeit gehe..", das war moralisch einfach falsch. "Ich würde fast schon sagen frag sie selber.. Aber ich weiß, dass es gerade nicht möglich ist.. Ich kann dir anbieten, dass ich es mir angucke, was da überhaupt drin steht, es kann sein, dass der Name nur erwähnt wird, aber nichts mehr zu finden ist.. Wenn etwas Relevantes drin stehen wird.. Dann..", er seufzte wieder. "Gott, sie wird mich hassen".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Dass Larcksen die Agentin frei gestellt hatte für die Verhandlung war ihm klar gewesen. Was brachte es sonst den eigenen Agenten untertauchen zu lassen, wenn sie nach einer Woche zu einer Verhandlung kommen müsste. Da hätten sie Waleria ja gleich ins Zeugenschutzprogramm bringen können. Ein leichter Seufzer entglitt seinen Lippen als Adam dann auch noch meinte, dass keiner der CIA kommen würde, war es doch für ihn seltsam gewesen. Es ging ihm nicht eher darum, dass jemand aussagte sondern eher, dass jemand einfach nur anwesend war. Es ging hier schließlich um einen Fall ihrer Kollegin, wieso also kam niemand? Wenn dies die Art der Bundesbehörde war, musste Don zugeben echt froh gewesen zu sein sich doch beim FBI beworben zu haben. "Soll also damit bedeuten, dass die Männer eurer Abteilung neidisch auf Waleria sind, weil sie einen besseren Job macht" bei diesem Kommentar konnte er sich ein sanftes Lächeln nicht verkneifen. Es war für ihn nicht gerade eine überraschende Information gewesen, denn anders hatte er die blondhaarige nicht eingeschätzt gehabt. Sie machte ihre Arbeit in Los Angeles wirklich gut. Wenn nicht sogar besser als Don. Doch andererseits war sie dafür mehr in Gefahr als jeder anderer gewesen. Sich freiwillig der russischen Mafia entgegen zu stellen war ein riskantes Spiel gewesen und nur eine Frage der zeit wann sie auffliegen würde. Zum anderen wollte er nicht genau wissen was sie noch alles außer ihren Vater im leben hat aufgeben müssen. Don war früher mit seinem Kollegen Cooper zwar als Zielfahnder unterwegs gewesen für eine längere Zeit weshalb oft die Familie nicht wusste wo er war geschweige denn ob er noch lebte aber wirklich Undercover zu gehen war vermutlich eine Sache gewesen, die er sich dreimal überlegen würde bevor er zustimmen würde. Was war also der Reiz für sie gewesen es zu machen?
      Noch bevor er selbst noch etwas sagen konnte, horchte er dann schon den weiteren Worten welche Adam zurück an die Akte widmete. "Ich weiß, welches Risiko du mit dieser Akte und Waleria eingehst und von meiner Seite her hast du die komplette Unterstützung, sollte sie dir den Kopf abreißen, aber ich muss wissen ob etwas über den Typen da drin en steht. Egal was du findest, jegliche Informationen sind relevant. Irgendwas sagt mir, dass Sascha Wassilijew nicht tot ist. Ich kann es mir selbst nicht erklären aber sollte er wirklich noch am Leben sein, werde ich keinerlei Sekunde daran zögern ihn zur Strecke zu bringen. Vielleicht hilft es dir auch Waleria zurück nach Los Angeles zu bringen" versuchte er den anderen damit zu motivieren auch wenn dies vermutlich gar nicht notwendig gewesen ist. Dennoch wusste er ganz genau was Adam für ihn tat und stand selbstverständlich in dessen Schuld. "Schieb den Hass weiter auf mich, dann bist du aus dem Schneider" gab er noch als kleinen Scherz dazu bevor sein Blick als auch sein Ton wieder ernster wurde "ich danke dir für die Hilfe, Adam. Ich weiß es wirklich zu schätzen. Du hast was gut bei mir" sprach er noch die Worte aus als dann Diana ihm zuwinkte. "Hör mal, ich muss weiter. Solltest du etwas in ihren Akten finden, ruf mich bitte an. Bis dann" im nächsten Moment legte er schon auf und begab sich rüber zu seiner Agentin. "Habt ihr was rausgefunden?"..."Wir haben den Wagen gefunden. Er wurde verlassen in Hollywood stehen gelassen" gab Diana ihm bekannt "also haben sie vermutlich einen anderen Fluchtwagen genommen" dachte er laut. "Fahrt hin und untersucht dort alles. Vielleicht gibt es auch zeugen die etwss gesehen haben. Hollywood ist schließlich nicht gerade ein Ort an dem kaum jemand wohnt" bei diesen Worten machte sie sich gleich auf den weg, packte sich Brian und Lucas und fuhren auch schon los. Don selbst sah ihnen noch nach bevor er sich selbst in den Wagen setzte und Richtung Zentrale fuhr. Der Autopsiebericht, welchen Don angefordert hatte vor gut einer Woche, lag heute bereit auf seinem Tisch. Vielleicht fand er ja dort irgendwelche Ansätze darauf, dass er noch lebte?


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Vier Wochen waren eine verdammt lange Zeit, eine wirklich lange Zeit und wie die Waleria überstanden hatte wusste sie selbst nicht. Die letzten paar Tage haben sich noch mehr gezogen, als es die Wochen schon sowieso getan haben, es war schwer, zumal die Bücher alle durch gelesen worden, auch in das Buch von David hatte sie rein geguckt, die Akte war von ihr mehrmals auseinander genommen, aber ein Tag hatte einige Stunden und das größte Problem dabei war eigentlich auch die Aktivität, die die Frau mit sich brachte. Sie schlief normalerweise nicht viel und hatte einen aktiven Tag, beschwerte sich eher, dass sie zu wenig Zeit hatte, jetzt war es genau anders, jetzt hatte sie einfach viel zu viel Zeit, mit der sie nichts produktives anfangen konnte. Nun, sie hatte es versucht sich zu beschäftigen, die Bücher wurden gelesen, die Akte ist sie mehrmals durch gegangen, neue Informationen und neue Gedanken wurden in dem Notizbuch fest gehalten in der Hoffnung, es könnte ihr später helfen, aber wirklich weit war sie nicht gekommen, ihr fehlte das Internet, die Möglichkeit einer Recherche und vor allem Adam mit seinen hervorragenden Kenntnissen in der IT. Letztendlich gab es neue Anregungen, neue Fragen, neue Ideen, denen sie nach gehen wird, sobald sie raus konnte.
      Der Koffer ging gerade so zu, als Waleria auch die Briefe und das Bild von sich und ihren Vater rein gelegt hatte, sie hatte die Bücher zwar zurück in den Karton gepackt, mit welchem sie her gekommen waren, aber in den vier Wochen hatte sie sich auch einiges neue gekauft, vor allem warme Kleidung auf dem Markt, die sie hier brauchte. Der Brief mit den Anweisungen war vor zwei Tagen gekommen und nun, nun war es soweit! Das Auto würde sie gleich abholen und sie konnte endlich wieder zurück ins Leben kommen. Ein wenig schade fand die Frau es schon, denn Irina und Sascha waren wie ihre echten Großeltern, sie sind Familie geworden, auch wenn sie fremd waren und auch wenn es vor allem die ältere Frau nicht zeigte, das Paar fand es auch schade, dass ihr Gast nun wieder weg war. Sie hatten sich an sie gewöhnt, die Blondine hatte im Haushalt einige Aufgaben übernommen, hatte vor allem das Schwere übernommen, nun trug sie ihren Koffer die Treppe herunter, um gleich wieder hoch zu laufen und nach der Kiste zu greifen. "Hast du alles, Kind?", fragte Irina sie und musterte den Koffer ein wenig skeptisch, sie hatte Waleria selten bei ihren Namen genannt. "Ich denke schon", antwortete die Blondine und stellte auch die Kiste hin, um danach zu sehen, eigentlich waren die Kommode und der Schrank leer gewesen.. "Wenn ich was vergessen habe, hole ich es noch einmal ab", sie zuckte mit den Schultern und blickte zu der älteren Frau, die selbst seufzte. "Du sollst ja auf dich aufpassen", befahl sie, ehe sie die Blondine zu sich zog, um sie in den Arm zu nehmen. "Und weiter viel essen, die Knochen sieht man immer noch durch!". Ein wenig hatte die Agentin ja zugenommen, die Hosen gingen noch zu, aber der Hintern ist schon was mehr geworden, auch die Oberweite. "Ich werde mein Bestes geben!", versprach sie aber und drückte auch die Frau an sich, bevor sie sie schmunzelnd anblickte. Sie hatte sie wirklich ins Herz geschlossen. "Und ich werde mich melden.. Danke für alles".
      Auch der Mann trat für einen Moment in den Flur, um die Agentin in den Arm zu nehmen, um ihr einen guten Rat auf den Weg mitzugeben und ihr in den Mantel zu helfen, den sie sich neu gekauft hatte. Er war warm, lang, flauschig und sah gut aus, so einen hatte sie in den Staaten noch nicht bekommen. Winterschuhe zog sie zwar an, hatte aber Wechselschuhe dabei, denn sie musste ja nur in den Wagen einsteigen, der vor dem Haus anhielt. Ein letzter Abschied, dann war sie auch schon raus in den kalten Winter, um nach der Tür zu greifen und auf den Rücksitz des schwarzen Mercedes zu steigen. Die Sitzheizung war an, der Wagen war warm und ein Umschlag mit scheinbar den nächsten Anweisungen lag neben ihr schon bereit. Der Fahrer hatte den Koffer und die Kiste verstaut, er grüßte die Agentin kurz mit einem Nicken, stieg aber ein, um loszufahren, während sie sich um die Unterlagen kümmerte. Ein Pass, eine neue Identität und ein Telefon war vorhanden, hatte sich Adam um einen Ersatz für Katja gekümmert? Schwarzhaarig.. Mal was Neues, aber das Handy war vorerst interessanter, es wurde eingeschaltet, es wurde entsperrt.. Nachrichten flogen ein, unbeantwortete Anrufe.. Wie oft hatte Don sie versucht anzurufen? Schlechtes Gewissen meldete sich, während sich gleichzeitig ein warmes Gefühl in der Brust ausbreitete.. War sie ihm wichtig? Vermisste er sie? Waleria las seine letzte SMS, beschloss, dass sie sich vielleicht zurück melden sollte.. Mit dem Zeitunterschied war es sicherlich bei denen Mitten in der Nacht, aber das machte ja nichts.
      "Ich bin zurück unter den Lebenden.. Strand, Meeresblick und Cocktails waren zwar nah dran, aber doch sehr weit verfehlt.. Schnee wohin ich schaue eher der täglicher Begleiter.. Freue mich, dass ich dir deinen hübschen Arsch retten konnte, habe mitbekommen, dass Alejandro und Igor sitzen, dann war es ja alles ein voller Erfolg.. Danke für den Brief und ich hoffe doch, dass alles in Ordnung ist..
      Tut mir Leid, dass ich mich nicht früher melden konnte.
      Waleria. "
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Special Agent Dominic Walker

      4 Wochen waren bereits vergangen seitdem er und Waleria sIch zuletzt gesehen hatten. 4 Wochen, an denen er unzählige Fälle bearbeitet und aufgeklärt hatte. Und dennoch kam er nicht dahinter wer Sascha Wassilijew gewesen war. Langsam glaubte er selbst schon daran, dass es von Alejandro Fernández vielleicht nur eine Reizung gewesen war um diesen auf die falsche Fährte zu bringen. Wenn dies so war, musste der Agent zugeben das Spiel verloren zu haben. Er hatte alles überprüft, die Akten, welche ihm zur Verfügung standen, die Daten von Waleria's Arbeit, welche sich Adam angesehen hatte sowie der Autopsiebericht, aber nichts schien auf sein Überleben hinzudeuten. Hatte er sich selbst denn so sehr getäuscht? Nachdem sie den aktuellen Fall für heute abgeschlossen hatten, indem eine junge Frau erschossen wurde aufgrund Drogenhandels, landete ein Bericht nach dem anderen seiner Agenten auf seinen Tisch während er selbst gerade dabei war in der Küche sich einen Kaffee zu holen. David hatte ihn gebeten heute Abend zum Essen zu kommen, doch wenn er ehrlich war, hatte er auf Gesellschaft nun wirklich keine Lust gehabt. Irgendwie war auch seine Laune seit geraumer Zeit nicht mehr die selbe gewesen. "Wir machen uns dann schon langsam auf den Weg nach Hause, wollen aber noch was trinken gehen. Kommst du mit?" kamen sich die drei Mitarbeiter verabschieden "Nein, danke. Bis morgen" verabschiedete er sich auch von ihnen und begab sich anschließend mit dem Becher Kaffee zurück in sein Büro um die restliche Arbeit zu erledigen. Ein Blick auf die uhr seines Bildschirms zeigte bereits 21.27 Uhr an. Vielleicht sollte er alles liegen lassen und ebenfalls nach Hause fahren? Irgendwie war er es seinem jüngeren Bruder auch schuldig gewesen. Die letzten 2 Wochen waren für ihn eher schwer gewesen, da die ganzen Bilder von der Entführung in seinen Träumen erschienen und David dadurch auch mit Ängsten zu kämpfen hatte. Don war stets für ihn da gewesen, jede Nacht, jede freie Minute und doch wurde es nicht besser. Er schlug schon vor vielleicht mit dem Psychologen des FBI's zu sprechen doch verweigerte sein Vater diese Idee. "David ist doch nicht psychisch krank" schossen ihm die Worte durch den Kopf. Das wusste er doch selber aber andererseits wusste er auch, dass David nicht wusste wie er damit umgehen konnte. Er war auf solche Sachen nicht vorbereitet worden. Klar, das war Don genauso aus nie aber da er jeden Tag mit dem Tod zu tun hatte und wusste was es bedeutete sein leben aufs Spiel zu setzen, war es eine komplett andere Situation gewesen. Ein Seufzer entglitt seinen Lippen bevor er sich aufrecht hinsetzte, sich die Berichte zu sich nahm und einen nach dem anderen durchlas. Seine Agenten beschrieben immer alles ganz präzise und auch die Details waren stets nachvollziehbar. Nach allem was in den 3 Jahren passiert war, musste er zugeben wirklich glücklich sein zu können, solch ein Team an seiner Seite zu haben. Er konnte sich jederzeit auf sie verlassen, egal was mal zwischen ihnen stand. Sei es Verrat, heftige Meinungsverschiedenheit oder was es noch so gab. Sie waren wie eine Familie gewesen und das bedeutete dem schwarzhaarigen viel. In Quantico legte nur jeder drauf Wert den Fall zu lösen und danach waren sie verschwunden. Von Zusammenhalt war nichts zu sehen.
      Es brachte sich nichts. Don konnte sich nicht konzentrieren, weshalb die Berichte zugeschlagen wurden, der Computer ausgeschaltet wurde und sich der schwarzhaarige für einen kurzen Moment in den Stuhl zurücklehnte und die Augen schloss. Wann hatte er eigentlich das letzte Mal wirklich durchgeschlafen? Durch die Sache mit David waren auch seine Nächte ziemlich unruhig gewesen. Meistens blieb er dann auch die restlichen Stunden munter da an Schlaf sowieso nicht mehr zu denken war. Sein Vater versuchte es zwar immer wieder ihn dazu zu bringen sich nochmals hinzulegen aber egal wie oft er es probierte....es klappte einfach nicht. Daher gab er gleich auf und las dann Zeitung oder sah sich die Sportergebnisse vom Vortag an. Würde es heute nicht anders werden? Für einen kleinen Moment strich er sich noch kurz über die Augen bevor er sich seine Sachen schnappte, aufstand und zum Aufzug ging, welcher ihn runter in die Garage brachte, er in den Wagen einstieg und zum Elternhaus fuhr. Der Verkehr heute Abend war heute flüssig gewesen. Kein Wunder, um die Uhrzeit waren die Meisten ja auch schon lange zu Hause gewesen. Daher dauerte es nicht lange bis er selbst vor diesem parkte, ausstieg und schon Richtung Türe zusteuerte, welche er öffnen wollte aber da kam ihm David wohl dazwischen. "Da bist du ja endlich. Wir warten bereits seit 30 Minuten auf dich" grinste ihm der Jüngere zu. "Tut mir leid. Ich werde den Tätern sagen sie sollen sich mit dem Töten und Festnehmen lassen nächstes Mal beeilen" gab der Ältere scherzen dazu bevor die beiden Jungs dann schon hineingingen. Es war bereits 22 Uhr gewesen bis die Männer zum Essen kamen und sich nett unterhielten. Der ganze Abend verlief eigentlich ziemlich ruhig ab bis sein Vater und sein Bruder beschlossen sich um Mitternacht schlafen legten. "Gute Nacht" rief er den beiden noch hinterher während Don weiterhin am Sofa sitzen blieb mit einer falsche Bier in der Hand und sich noch das Baseballspiel fertig ansehen wollte als plötzlich sein Handy klingelte da eine Nachricht eintraf. Wer schrieb ihm um diese Uhrzeit noch? Mit einem fragenden Blick nahm er sein Handy vom Tisch und sah, dass es Waleria war. Wie konnte das sein? Sie war doch komplett abgeschottet gewesen? Auf Neugierde hinaus öffnete er die Nachricht und las sich diese durch. Ob er nun erfreut oder doch verärgert darüber sein sollte wusste er noch nicht aber das warme Gefühl, welches sich in ihm ausbreitete, war nicht abstreitbar gewesen. Wenigstens wusste er jetzt, dass es ihr gut ging. Aber, dass sie über Alejandro's und Igor's Festnahme wusste überraschte ihn doch. Von wem hatte sie die Informationen? Etwa von Adam? Waleria durfte doch keinen Kontakt nach draussen haben? Sich darüber jetzt noch Gedanken zu machen, brachte ihn sowieso nicht weiter. Sie war in Sicherheit gewesen und ihr ging es gut. Mehr spielte für den Agenten keine Rolle mehr weshalb er das Handy zurück auf den Tisch legte, den Fernseher ausschaltete und sich zurück aufs Sofa legte, seinen Arm über die Augen, welche geschlossen waren, ein Bein abgewinkelt und versuchte etwas Schlaf zu finden bevor dies vermutlich wegen David wieder unterbrochen werden würde.


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      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie erwartete keine Nachricht sofort, dass war immerhin auch spät in L. A., aber irgendwie war schon ein klein wenig Hoffnung da, dass Don vielleicht noch wach war und ihr zurück schreiben wird. Letztendlich sollte sie sich da nicht in etwas rein steigern, was nicht war.. Sie haben zusammen gearbeitet gehabt und mehr war es auch nicht, auch wenn sie Sex gehabt hatten, auch wenn sie zusammen kuschelnd auf dem Sofa eingeschlafen sind, da war nichts, was die Gefühle in ihrer Brust irgendwie rechtfertigen würde. Waleria schluckte es einfach runter, sie versuchte diese Gedanken und Gefühle weit in eine düstere Ecke zu vergraben, denn in den letzten vier Wochen hatte sie keinerlei Antworten auf die Fragen bekommen, die sie sich stellte. Warum bedeutete ihr Don so viel? Die anderen Männer in ihrem Leben, die waren genauso schnell wieder abgeschoben, wie sie gekommen waren, aber dieser Mann blieb immer noch, zumindest in ihren Gedanken.
      Waleria schrieb Adam kurz, dass sie im Auto ist, bevor sie die Akte zu ihrer neuen Persönlichkeit raus holte, um sich alles anzusehen. Tatjana Ira Andrejew.. Kein so schlechter Name für eine hübsche, schwarzhaarige junge Frau, die scheinbar jetzt ihre neue Begleiterin war, ihre neue Persönlichkeit. Es änderte sich kaum was, sie würde immer noch russisch sprechen, sie würde immer noch gegen die Russen ermitteln, nur ihr Äußeres musste sich ändern, aber dafür gab es Perücken. Das Handy klingelte, ohne drauf zu sehen wusste sie eindeutig, dass es Adam sein musste. "Da?", fragte sie mit einem russischen Akzent, es war Gewohnheit geworden. "Herzlich Willkommen zurück", er schien zu grinsen. "Ich habe eine lange Zeit auf diesen Moment gewartet". Waleria schmunzelte kurz. "Ah hör auf, du kannst dich wann anders einschleimen.. Ich bin jedenfalls froh, wieder ein wenig Englisch reden zu können", das vermisste sie tatsächlich, genauso wie einiges andere, woran sie nicht denken wollte. "Ja, das kann ich mir vorstellen.. Wie geht es dir?". "Gut.. Denke ich.. Aber was gibt es für Anweisungen? Wie geht es weiter?". Adam tippte etwas in seinen Computer ein. "Ich habe ein Appartement für dich in Moskau.. Ganz hübsch,klein... Die Sachen für Tatjana liegen schon dort, ich habe mir erlaubt mal ein paar Kleinigkeiten zu kaufen.. Kannst mal gucken, was dir davon gefällt und was du behalten willst.. Ich weiß nicht, wie du weiter vorgehen magst, hast du dir was überlegt?". Er wusste doch, dass sie sich Gedanken gemacht hatte. "Ich habe eine Spur, der ich hier nach gehen könnte.. Ich denke, ich setze dort an wo ich das letzte Mal aufgehört habe.. Ich könnte wieder mich in der Stadt umhören, Tatjana ist ja neui, sie ist noch nicht gesehen worden, man kennt sie nicht, ich hätte Chancen dabei unentdeckt zu bleiben, etwas in Bewegung zu bringen". "Keine so schlechte Idee.. Und wie lange willst du da bleiben? Willst du zurück nach L. A?". "Vielleicht.. Ich weiß es nicht.. Ich wüsste nicht, warum ich es sollte.. Ich kann dort vorerst nicht wirklich weiter arbeiten, vier Wochen reichen mit Sicherheit nicht aus, um die Russen zu beruhigen, da bin ich hier deutlich besser aufgehoben". Adam seufzte. "Ich kann da sowieso nicht mit reden", es würde auch wirklich nichts bringen. "Erzähl mal einfach, wie es dir geht? Was gibt es Neues? Was habe ich verpasst, was nicht im russischen Fernsehen zu sehen war?".
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    • Special Agent Dominic Walker

      "NEIN! NEIN! BITTE AUFHÖREN. LASST SIE ZUFRIEDEN" hörte man plötzlich David's Schreie durchs ganze Haus rufen, weshalb Don im nächsten Moment aufrecht auf dem Sofa saß, sich umsah und erst dann mitbekam, dass es wieder sein kleiner Bruder war, welcher wohl schlecht träumte. Daher zögerte er keine Sekunde lang aufzuspringen und rauf in den ersten Stock zu laufen, in das dritte Zimmer von links, in welchen er schlief, und sah wie sich David immer nach links und rechts bewegte. Don begab sich gleich zu ihm, setzte sich an den Rand seines Bettes und legte beide Hände auf dessen Schultern um ihn sanft wach zu rütteln "Hey David" sprach er leise "David, wach auf" versuchte er es weiter aber irgendwie wollte der Jüngere nicht auf ihn hören "NEIN! NICHT! TÖTET MICH" gerade als die Worte aus ihm kamen, öffnete er die Augen, setzte sich aufrecht hin vor Schreck, fing zu zittern an und atmete hektisch bevor die Hände in sein Gesicht landeten um so die Tränen zu verbergen, welche die Wangen runterflossen. "Hey, du bist in Sicherheit" sprach Don weiterhin ruhig aus und nahm David sanft in die Arme um diesen zu trösten sowie das Gefühl zu geben, dass er nicht alleine war. Er hasste es seinen Bruder so leiden zu sehen und am Liebsten hätte er ihm diese Schmerzen auch abgenommen aber dies war nicht machbar. Mehr als ihm das Gefühl zu geben, dass er nicht alleine und sicher wsr, konnte der schwarzhaarige nicht tun. Es dauerte auch nicht lange bis schließlich sein Vater bei den beiden ankam und sa was passiert war. Leicht lehnte er sich gegen den Türrahmen und beobachtete seine beiden Söhne bis David nach einiger Zeit dann in Don's Armen wieder eingeschlafen war. Sanft legte er diesen zurück, legte die Decke über ihn drüber bevor er selbst aufstand um das zimmer zu verlassen. "Vielleicht wäre es doch keine schlechte Idee euren Psychologen um Hilfe zu bitten" hatte Don da gerade richtig gehört? Etwas verwundert blickte er zu ihm doch nickte er auch zugleich als er die Türe zu David's Zimmer schloss. Dass er sich Sorgen um ihn machte war verständlich. Schließlich ging es ihm nicht anders. Die restliche Nacht verbrachte Don wach am Esstisch, strich sich immer wieder mit der Hand über die Augen um diese offen zu lassen als am Morgen Schritte von oben zu hören waren, welche sich immer mehr und mehr ihm näherten und im nächsten Moment David zu erkennen war. "Hey, wie fühlst du dich?" wollte er gleich wissen woraufhin der andere aber nur mit den Schulter zuckte "irgendwie gerädert" kam es müde aus ihm heraus. Es wunderte ihn nicht. Don fühlte sIch oft nicht anders, wenn er von der Entführung und Folterung träumte. "Willst du Kaffee?" fragte er ihn dann noch woraufhin sein Bruder nickte und er sich gleich in die Küche aufmachte um ihn einen zu holen "Hast du eigentlich mal was von Waleria gehört?" kam die Frage plötzlich aus dem Jüngeren geschossen weshalb Dominic kurz mit seinen Bewegungen stoppte "Wie kommst du denn jetzt darauf?"....."Naja, ich habe schon lange nichts mehr gehört. Genau genommen seitdem Adam fragte ob ich ebenfalls was ins Paket tun möchte, welches er ihr zukommen hat lassen. Ist sie denn wieder zurück in Los Angeles?" ein Seufzer entglitt seinen Lippen als David ihm diese Frage stellte. Tja, wenn er das selbe wüsste aber wieso sollte es ihm noch interessieren? Sie war untergetaucht und hat jetzt nach 4 Wochen ihm wieder mal eine Nachricht geschickt. Hatte dies überhaupt irgendeine Bedeutung gehabt oder tat sie das auf Zwang, weil er versuchte sie zu erreichen? "Ich bekam gestern eine Nachricht, dass sie wieder unter den Lebenden sei" begann er zu erzählen während er mit zwei Tassen, Zucker, Milch und der Kaffeetasse zurück kam und alles auf den Tisch stellte. "Ob oder wann sie überhaupt wieder zurückkommt kann ich nicht sagen" meinte er noch dazu "wirst du sie denn vom Flughafen abholen, wenn sie sich dazu entschließt zu kommen?"......"wieso willst du das denn wissen?" war Don überrascht gewesen. Wieso stellte sein Bruder ihm diese merkwürdigen fragen? Das kannte er gar nicht von ihm. "Weil ich doch sehen kann, dass du sie magst. Komm schon Don, sogar Dad hat es auch mitbekommen und wir wissen beide wie du zu Beziehungen stehst. Also spring über deinen Schatten" grinste ihm der Jüngere an, während sich dieser Kaffee einschenkte. Ja! Wie stand er eigentlich zu ihr? Das war selbst eine Frage gewesen, welche er sich selbst noch nicht beantworten konnte und vielleicht auch immer unbeantwortet bleibt. "Mal sehen. Vielleicht bleibt sie ja auch für immer weg" sprach er leise zu sich als er sich ebenfalls Kaffee einschenkte und einen Schluck daraus machte.


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