[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Waleria war schon eine Persönlichkeit für sich, aber Katja.. Die war einfach durch und durch etwas, was man normalerweise nicht in seinem Freundeskreis besaß. Es machte der Blondine einen riesigen Spaß sie zu spielen, sich in diese Rolle begeben, als würde es vielleicht ein Teil von ihr sein, eines, welches besser verborgen geblieben wäre. Sie war skrupellos, wie Don vermutlich sehr schnell selbst merkte, vorlaut und hatte kein Problem damit ins Fettnäpfchen zu treten. Letztendlich war es aber nur eine Rolle, saß bemerkte Waleria selbst schnell bei dem Kommentar des Agents zu den beiden Türstehern, die den Eingang bewachten, als würde sich dort hinter Mona Lisa selbst verbergen. Sie musste über den Kommentar schmunzeln, aber Katja war da einer anderen Meinung. "Männer mit Stil und Klasse.. So etwas ist bei uns in Russland ganz normal!", sie klang beinahe schon empört, als würde der Kommentar nicht zu den Kreisen passen, in denen sie sonst so verkehrte. Aber davon ließ sich die reiche Russin nicht ablenken sie richtete viel lieber ihre Haare, gleich noch ihren Ausschnitt, bevor sie dem Fahrer das Geld gab, um die neugierigen Blicke zu sättigen. Sie sollten alle sehen, dass das hier echt war. "Sie sind schon ein Frecher.. Aber ich hatte schon immer eine Schwäche für Bad Boys". Oft genug musste Waleria innerlich über sich selbst schmunzeln, wenn sie mit dem harten russischen Akzent englische Worte aussprach, aber vielleicht sollte sie sich genau das angewöhnen?
      Sie stieg elegant aus, schloss die Tür hinter sich, bevor sie dem Fahrer andeutete, er könnte fahren. Mit ihrem Aussehen riss sie allerlei Blicke auf sich, die langen Beine nahmen die wenigen Schritte bis zum Eingang hin, bis Hulk und sein Bruder, wie Don sie genannt hatte, grinsend zu ihr runter sahen. "Verirrt, Puppe?", fragte der eine, während sein Blick sie mehrmals musterte. "Ich gehöre zu Alejandro", entgegnete Waleria fast schon arrogant, während sie sich die Haare von der Schulter wehte. "Du kannst auch zu uns gehören", grinste der andere, während er seinen Boss anscheinend auf dem Funk am Gürtel an funkte. Es dauerte nicht lange, vielleicht nur ein paar Sekunden, da öffnete sich die Tür und der Spanier war zu sehen, dessen Name gefallen war. "Katja meine Liebe!", rief er freudig, bevor seine Arme um die Frau fielen, um ihr links und rechts einen Kuss zu geben. "Mon Cherie ich habe schon auf dich gewartet!". Er nahm sie mit rein, da nutzte Waleria noch den Augenblick und wunk den beiden Türstehern frech zu, bevor die Tür hinter ihr zu fiel. Der Club war gut besucht, die Musik laut und die Meute ordentlich am Feiern. Alejandro musste sich runter beugen, um die Haare der Frau zur Seite zu streichen und so an ihr Ohr zu kommen. "Hab ich dir gesagt, wie wundervoll du heute aussiehst?", sein spanischer Akzent war nicht so rau, wie es ihr russischer war, aber man hörte direkt raus, dass er nicht von hier war.
      "Lass uns was trinken! Ich habe Durst!", mit den Worten deutete die Russin mit ihren Fingern einen Kurzen an, bevor ihr Begleiter grinsend nickte und sie mit sich nahm. Sie wusste, wo die Bar war, sie wusste, wohin sie musste, aber sie ließ sich wie immer führen, während ihre Hand die seine hielt, um nicht in der Menge verloren zu gehen. An der Bar widmete sich der Barkeeper direkt den beiden zu, hörte sich die Bestellung seines Chefs an und machte sich direkt an die Arbeit. "Warum hast du dich so lange nicht gemeldet, schöne Frau?". An der Bar war es etwas leiser, jedenfalls konnte man sich dort besser unterhalten. Die Hand des Mannes fuhr wieder durch das blonde Haar, strich ihr die Haare hinters Ohr. Langweilig, wie Waleria fand, aber gut. "Ich habe was zu klären gehabt, was.. Wie sagt ihr dazu..",kurz musste sie nachdenken. "Überlebenswichtiges!". Da schmunzelte die Frau auch gleich, bevor die kurzen und die Drinks kamen, die bestellt wurden. Sie griff nach einem der kleinen Gläser, reichte es dem Spanier, um mit ihm mit dem anderen anzustoßen und es runter zu kippen. Ja, Alkohol würde sie warm stimmen. "Hast du es denn klären können, Cielo?". Nannte er sie gerade wirklich Himmel..? Lahm. Wirklich lahm Alejandro.
      Waleria schmunzelte, während ihre Hände nach dem Drink griffen und mit dem Strohhalm spielten. "Noch nicht ganz.. Und.. Wenn ich es nicht geklärt bekomme.. Werde ich vermutlich wieder nach Russland müssen". Sie seufzte künstlich, genau passend für ihre Worte. "Aber das kannst du nicht! Du kannst mich nicht alleine lassen, Bichito.. Ich.. Finde nie wieder so eine Frau, wie dich!". Das interessante daran war eigentlich, dass Waleria nie, wirklich nie in ihren Leben, mit diesem Mann irgendetwas angefangen hatte, aber genug Tequila und einiges an Betäubungstropfen haben ihm einen ganz anderen Film vermittelt. Er griff nach ihren Händen, um sie zu halten, um ihren Blick zu suchen. "Wie kann ich dir helfen?", er war ja so über dramatisch. Katja seufzte, sie schüttelte den Kopf, als würde sie es nicht sagen können, bis ihre Augen nach seinen sahen. "Nun.. Da gibt es jemanden.. Der.. Der mir helfen könnte.. Aber.. Ich weiß nicht.. Wie ich an ihn dran kommen kann", sie seufzte. "Wer denn, Mi Amor?". Wieder schüttelte sie den Kopf, dann führte der Mann ihre Hände zu seinem Mund, um sie zu küssen, um ihr deutlich zu machen, dass er ihr helfen wird. Falle schnappt zu, das war ein Kinderspiel. "Da.. Gibt es einen Russen.. Igor heißt der.. Ich habe gehört, er kann Menschen einfach so aus dem Blickfeld verschwinden lassen". Sie wartete, wollte eine Regung in seinem Gesicht sehen, da seufzte der Spanier. "Du gibst dich immer mit diesen gefährlichen Jungs ab, ich sagte dir doch, dass du deinen hübschen Kopf damit nicht befassen muss". Waleria schmunzelte, ihre Finger griffen nach dem Kinn des Mannes, um ihn zu sich zu drehen. "Ich brauche ihn dringend.. Er.. Ich stecke in Schwierigkeiten..", würde es klappen? Der Spanier seufzte, bevor er schmunzelnd den Kopf schüttelte. "Wie immer, Katja.. Aber ich hoffe, du hast genug Geld dabei.. Er lässt sich gut bezahlen". Der Mann kippte deinen Drink runter, bevor er ihr andeutete ihm zu folgen. "Aber nur, weil du es bist!".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Don konnte nicht sagen warum aber irgendwie verging sein mieses Bauchgefühl nicht, dass vielleicht doch etwas passieren könnte. Waleria war stets gut darin was sie tat,schließlich hatte er ja selber gerade eben eine Kostprobe davon erhalten, aber reichte es wirklich aus um an Igor Femin ranzukommen geschweige denn seinen Bruder zu finden? Was wenn irgendwer selbst seine Spione einsetzt um sie zu beschatten, herausfindet, dass sie erstens ein Agent war und zweitens zusätzlich noch mit dem FBI zusammenarbeitet? Dann war nicht nur David in Gefahr sondern auch Waleria, Lucas, Brian, Diana und Don selbst. Nein! An sowaß durfte er erst gar nicht denken. Sie würde es schaffen an Informationen ranzukommen und alles heil zu überstehen.
      "Wie sieht es bei euch aus?" dabei hob der schwarzhaarige seinen rechten Arm, da dort der Funk zu seinem Team platziert gewesen war, hielt aber stets die Augen auf die Bar um jederzeit bereit zu sein, sollte Waleria rauskommen. Bzw Katja.
      "Bin auf Position und bereit" gab Diana bekannt, welche mit einem Scharfschützengewehr etwas weiter weg auf dem Dach eines Gebäudes sIch platziert hatte und selbst ihren Blick auf die Bar gerichtet hatte damit.
      "Bin ebenfalls auf Position" kam es von Brian durch welcher selbst mit einem Passantenwagen in der Nähe stand und die Bar beobachtete.
      "Liveschaltung auf Big Brother läuft" kam auch schon von Lucas die Bestätigung, dass die Kamera's funktionierten und er somit die Möglichkeit hatte jede Person durch die Gesichtserkennung der Bundesbehörden zu jagen um herauszufinden ob es sich hierbei um ein Mitglied der Mafia handelte oder doch nur um einen normalen Bürger von Los Angeles.
      "Alles klar. Solange nichts Verdächtiges passiert, bleibt jeder auf seiner Position" befahl er seinen drei Agent noch bevor von jedem 'Verstanden' kam und somit der Funk zwischen ihnen wieder unterbrochen wurde und er sich auf das Gespräch zwischen Katja und Alejandro konzentrieren konnte.
      Don war zwar selbst ein Mann gewesen, welcher defintiv etwas für Waleria übrig hatte, aber selbst er fand es schon von der stimme alleine etwas übertrieben was er da abspielte. Gefiel ihr etwa so etwas? Die Agentin hatte nämlich nicht gerade den Eindruck auf ihn gemacht als würde sie jemanden haben wollen der so leicht nachgab. Schnell schüttelte er den Kopf um sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Jetzt war nicht die Zeit gewesen sich über sowas den Kopf zu zerbrechen rechen. Als dann die Sprache zu Igor Femin kam, wuchs die Aufmerksamkeit in Don immer mehr und mehr. Würde er zubeißen? Zum anderen würde ihm die Akte zu Alejandro ebenfalls interessieren.
      "Lucas, wie sieht es mit der Akte von diesen Alejandro aus?" fragte er ihn wieder per Funk durch.
      "Nicht gut. Da wir nur den Namen haben aber keine weiteren Anhaltspunkte außer, dass er vielleicht ebenfalls zur Mafia gehören könnte, hätte ich zwar etwas gefunden aber der Zugang darauf wird uns nicht gewehrt" meinte er nur dazu woraufhin Don wieder einen leichten Seufzer von sich ließ.
      "Da scheint wohl jemand nicht zu wollen, dass wir etwas herausfinden" kam es anschließend von Diana.
      "Ja, scheint so" sprach Don noch aus bevor er das Gespräch wieder beendete.
      Hatte die CIA diese etwa verschlossen, sodass der Undercovereinsatz von ihr nicht gefährdet war? Oder steckte da alleine Adam dahinter? Wundern würde es den schwarzhaarigen selbstverständlich nicht, so wie der andere vorher in ihrer Wohnung reagiert hatte als Don einiges klar stellte aber so war er nun mal gewesen. Aber er hatte schon zu genüge erlebt gehabt und achtete natürlich auf andere Details als jemand der nur hinter seinen Bildschirmen saß. Er selbst war nie der Typ gewesen, welchen man an einem Schreibtisch binden konnte.
      "Wie sieht es bei dir aus, Adam?" fing er so mal das Gespräch mit dem anderen Typen an.
      "Alles ruhig" kam es kurz aus ihm heraus. //Na das war jetzt ein toller Anfang//, schoss es ihm durch den Kopf. Dass die beiden überhaupt warm miteinander werden würden, schloss der schwarzhaarige langsam aus.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Innerlich schien ihre Freude riesig zu sein, denn sie hatte es geschafft den Spanier davon zu überzeugen sie dem Russen vorzustellen, auch wenn es ein Kinderspiel gewesen ist. Klar, äußerlich steckte Waleria in ihrer Rolle, aber innerlich war sie noch immer sie selbst und kurz hatte sie die Sorge gehabt zu dreist gewesen zu sein, aber scheinbar wollte dieser Mann genau diese Dreistheit haben. Nun, Katja war es schon immer gewesen, sie nahm sich das, was sie wollte und ließ es nicht aus ihren roten Krallen heraus. Nicht immer klappte diese Vorgehensweise sehr gut, aber in der Regel reichte es aus, wie es auch hier in diesem Fall war.
      Den Drink nahm die Blondine mit, sie wollte gleich nicht den Eindruck erwecken, als würde sie etwas haben wollen, denn entgegen aller Gedanken und Bedenken von Don wusste sie ganz klar, was sie hier tat und was vielleicht auf sie zu kommen könnte. Sie kannte den Russen nicht, war sich nicht sicher, ob er vertickte, oder einen leichten Spaß aus war, hier in dieser Bar wurde oft etwas in die Drinks gemischt, deshalb würde auch ihr Getränk den Abend über stehen bleiben, um sich nicht dieser Gefahr auszusetzen, aber das war ein anderes Thema, viel lieber konzentrierte sich die Frau auf den Weg, den der Spanier nahm. Er hatte ihre Hand genommen, um sie sanft mit sich mit zu ziehen, sie mussten die Tanzfläche überqueren, sich zwischen die Menschen drängen, um durch zu kommen. Waleria wurde mehrmals angesprochen, zum Tanzen aufgefordert aber sie zeigte stets auf die Hand, die ihr hielt und zuckte entschuldigend mit den Schultern. Sie war hier nicht, um sich mit den zahlreichen jungen Leuten zu vergnügen, aber das konnten ja sie nicht wissen, doch mit einem Lächeln auf ihren roten Lippen schienen sie ihr gleich schon zu vergeben, dass sie sich dem Spaß entzog.
      Es hatte einige Momente gedauert, da waren sie beide aus dem Gerangel und der Menge raus, steuerten gleich die Treppe nach oben, zu dem VIP Bereich, den Waleria genauso gut kannte. Manchmal machte es sogar Spaß diese Rolle zu spielen, aber auch nur manchmal, wenn sie sich nicht dauernd von Männern anhören musste, wie schön sie doch war und sie gern sie sie haben würden. Dachten Männer wirklich, Frauen ständen auf genau diese Art von Aufmerksamkeit? Niemals. Niemals konnten sie so dämlich sein und das glauben.. Doch statt sich weiter mit dem Gedanken zu beschäftigen nickte die Blondine den beiden Affen an der Treppe zu, die für die beiden die Absperrung lösten, damit sie durch konnten. Alejandro ließ ihre Hand nicht los, aber wenn er damit glücklich war, sollte es so sein. Sie durfte es sich mit dem Spanier nicht verscherzen, er war ihre Eintrittskarte zu der Untergrundwelt, zu all den Kriminellen, mit denen man sonst keinen Kontakt aufnehmen konnte, allein aus diesem Grund war seine Akte fest unter Verschluss, um keine Verhaftung zu riskieren. Schwere Angelegenheit, aber eine der wenigen, von denen ihr Chef Bescheid wusste und bei der sie seinen Segen hatte, jedoch nur solange ihre eigentlichen Ermittlungen andauerten.
      "Igor!", begrüßte der Spanier einen der Männer, der sich mit jeweils einer Frau an seiner Seite mit einigen anderen in einer der Nischen gemütlich gemacht hatte. Eine fast schon nackte Dame rekelte sich auf dem Tisch vor ihnen, aber die Männer schienen sich zu unterhalten, jedenfalls bis Alejandro den Namen nannte. Der Russe blickte auf, runzelte die Stirn, während er den Spanier musterte, bevor seine Augen auf die Blondine neben ihm fielen. "Mein alter Freund!". "Wir sind keine Freunde", brummte der Mann und blickte wieder zu dem Spanier. "Aber du bist in meinem Club, also sind wir es irgendwie", Alejandro lachte kurz, bevor seine Hand auf Walerias Schulter landete. "Ich will dir jemanden vorstellen". Er deutete gleich auf Waleria, die nicht lange wartete, um den Mann auf russisch zu begrüßen. Er schmunzelte ein wenig. "Wusst' Ich es doch!". Alejandro grinste mit, der Mitläufer wollte gut dar stehen. "Eine alte Freundin von mir.. Die sehr daran interessiert wäre mit dir zu sprechen". Waleria hatte ihre Augen nicht von dem Russen gelassen, ja, sie hatte ihn hier im Club hier schon mal gesehen, aber so gelassen, wie er wirkte er sie vermutlich auch. Seine Augen wollten nicht aufhören sie zu mustern, scheinbar hatte ihr Outfit genau ins Schwarze getroffen, denn kaum war der Mann fertig, schon verscheuchte er die beiden Damen zu seiner rechten und linken, um auf den Platz neben sich zu klopfen. Damit war die Arbeit des Spaniers getan und er konnte sich zu seinen alten Freunden setzen, die nach ihm in einer der anderen Ecken riefen. Lange zögerte die Russin nicht, um an den anderen Herren vorbei zu laufen und sich letztendlich neben dem eigentlichen Ziel zu setzen. Er bot ihr was zu trinken an, aber sie deutete auf das Glas in ihrer Hand, bevor sich die Frau seitwärts setzte, um ihn zu mustern. Sie schmunzelte. "Ich habe von dir gehört", begann sie auch schon das Gespräch auf englisch, sie brauchte noch ihr russisch nicht. Der Mann lachte auf. "Was braucht so eine hübsche Frau von mir, wenn nicht das Glück im Bett?". Er schien von sich selbst so überzeugt zu sein, dass es Waleria beinahe übel wurde.. Das war fast schon zu viel, wirklich. Sue schmunzelte aber selbst, Katja wusste ganz genau, was sie wollte. "Vielleicht.. Einen Auftrag? Ich.. Bezahle auch gut". Seine Augen fuhren wieder über ihren Körper, musterten den Ausschnitt des Kleides, bevor sein Grinsen breit auf den Lippen wurde.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Nachdem anscheinend Katja mit diesem Alejandro zu Igor gingen und der Spanier den anderen begrüßte, gab er Lucas den Befehl auch gleich die Akte von Igor Femin aufzurufen um nochmals alles genau durchzugehen sodass sie nichts übersehen hatten beim ersten Mal, doch war diese Datei plötzlich verschlüsselt gewesen. "Was soll das nun wieder bedeuten?" wurde der schwarzhaarige langsam sauer. Wie konnte das sein? Sie hatten doch schon mal Zugriff darauf gehabt und nun soll diese verschlüsselt sein? "Scheiße" vor lauter Wut schlug er mit der rechten Handfläche gegen sein Lenkrad, versuchte sich aber schnell wieder zu beruhigen um dem Gespräch zwischen Katja und diesem Igor zuzuhören. Doch ob dies wirklich besser bei dessen Worte war, konnte selbst er nicht sagen aber Katja würde ganz sicher nicht auf dessen Spielchen eingehen und mit ihm ins Bett hüpfen um an Informationen zu kommen, oder? Er kannte zwar Waleria ein wenig und schätzte sie so ein aber Katja war ja bereits jemand anderes gewesen. In seinen Augen sowieso etwas unsympathisch aber das musste nicht Don's Problem sein. Für einen kurzen Moment wurde er selber dann etwas nervös als von Igor noch keine Antwort auf Ihre letzte Frage kam bevor der Funk von seinen Agenten wieder losging.
      "Ähm, Boss? Wir haben ein kleines Problem" kam es von der anderen Seite des Gerätes aus Lucas heraus, welcher die Kamera auf zwei schwarze Geländewagen richtete, welche sich ebenfalls in der nähe des Clubs gestellt hatten.
      "Und wie klein ist das Problem?" wollte dieser gleich wissen "2 Geländewagen von der Homeland" gab ihm der andere kurz darauf die Antwort.
      "Was will die Homeland Security denn hier?" war Don verwirrt gewesen. "Hat David nicht auch für sie gearbeitet? Vielleicht suchen sie ihn ja genau wie wir?" sprach Diana ihre Gedanken laut aus was eigentlich ganz simple klang. Doch warum wandten sie sich nicht zuerst an das FBI? Jeder der mit David zusammengearbeitet hatte, wusste doch, dass sein Bruder beim FBI war. Oder war gerade das der Grund dazu gewesen, dass sie nicht zu ihm kamen und versuchten alleine zu ermitteln? "Wo stehen die beiden Wagen?"....."Auf der anderen Seite der Bar, in etwa auf deiner Höhe" bei diesen Worten stieg der Agent aus und machte sich gleich auf den Weg dorthin bevor diese vielleicht noch die Untersuchungen und den Auftrag des FBI's vermasselten. Waleria durfte auf keinen Fall etwas passieren und schon gar nicht ließ er sich von der Homeland Security den Auftrag vermasseln.Bei dem beiden wagen angekommen, leuchtete er mit der Taschenlampe rein, doch musste er feststellen, dass die Fahrer bereits nicht mehr in den Autos saßen. "Lucas, wo sind sie?" wurde er wieder sauer und strich sich mit der Hand durch die Haare während sein Blick in alle Richtungen gingen. "Ich weiß es nicht. Sie sind in eine Gasse abgebogen wo keine Kamera's sind" kam es dann selber schon etwas nervös aus ihm heraus während man das tippen auf der Tastatur im Hintergrund hören konnte. "Ich hab sie" kam es von Diana raus, welche die Männer mit ihrem Scharfschützengewehr ausfindig machen konnte. "Don, sie bewegen sich auf die Bar zu. Wenn sie reinkommen, ist Agent Sobolew nicht mehr sicher" das wusste Don selber. Verdammt. "Halt sie auf" gab er ihr zu Befehl wobei doch alles verwirrt gewesen waren "Wenn ich das mache, bricht doch...."......"mach es einfach" unterbrach er sie und noch ohne eine Sekunde zu zögern, richtete Diana die Waffe aus, zielte in die Nähe der Homeland Agenten und lies anschließend in der Nähe der Bar schon einen Schuss fallen, welcher direkt in die Wand beim Eingang der bar ging. Don zögerte keine Sekunde lang um zu dieser zu laufen. Jetzt konnte er nur darauf hoffen, dass Waleria in Sicherheit war und sein Befehl kein Fehler war. Diana schoss währenddessen auch auf die Reifen der Geländewagen sodass die Homeland Security keine Chance hatten zu fliehen während Don Brian und Diana schon den Befehl gab diees festzunehmen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      "Einen Auftrag?", der Russe hob seine Augenbraue, bevor er lachen musste und seinen Drink mit einem Zug leerte. Ein klein wenig unsicher war Waleria, aber nur innerlich, hatte sie zu schnell gefragt? Hätte sie noch ein wenig mit ihm flirten sollen? Aber eigentlich wollte sie genau mit den Worten zeigen, dass sie nicht nur für den Spaß hier war. Er schüttelte den Kopf, bevor sich der Mann mit einer Hand über den Mund fuhr und zu ihr blickte. "Ich habe noch nie einen seriösen Auftrag von einer Frau bekommen.. Noch dazu einer solch hübschen..". Optisch passte sie schon mal, dessen war sich die Russin sicher, vor allem nach dem Blick zu urteilen, der wieder auf sie geworfen wurde. Doch Igor blieb ein Gentleman, jedenfalls noch, er überschritt seine Grenze nicht. "Was kann ich für dich tun, Kleines?". Er hatte angebissen, deshalb schmunzelte die Blondine gleich auch schon, bevor sie ihr Glas abstellte und nach ihrer Clutch griff. Sie blickte hoch, blickte ihm in die Augen und sprach gleich schon auf Russisch, dass sie vielleicht wo anders darüber reden sollten. Das Grinsen auf den Lippen des Mannes verriet ihr recht schnell, dass er damit kein Problem hatte, er erhob sich, um ihr die Hand anzubieten und sie mit sich mit zu nehmen. Im hinteren Teil des VIP Bereiches gab es eine Tür, die zu den restlichen Räumen des Clubs führte, die vor allem für schmutzige Geschäfte und Sex genutzt wurden, abgeschieden, bewacht, einfach perfekt. Einer der Affen bewachte die Tür, die den beiden sofort geöffnet wurde, damit sie einen der Räume ansteuern konnten. Waleria wusste direkt, was sie erwarten könnte, was passieren könnte und innerlich war sie immer ein klein wenig.. ängstlich, was das weitere Vorgehen an ging, aber sie hob ihr Kinn nur noch höher, um ihre Angst ganz weit nach hinten zu stellen und sich auf die Aufgabe zu konzentrieren.
      Eines der Hinterzimmer hatte der Russe geöffnet, hatte ihr die Tür aufgehalten, bevor er sie hinter ihr abschloss. Waleria blickte sich um, ein Ledersofa war sofort zu erkennen, außerdem eine kleine Bar und viel Krimskrams, ein großer Fernseher, mehr realisierte sie auch nicht. "Ich denke, es verhandelt sich besser mit etwas zu trinken", stellte sie fest und blickte zu dem Mann, der sie noch einmal von oben nach unten musterte. Er grinste, nickte, bevor er sich an die Bar begeben wollte. Mit einer Hand auf seiner Brust signalisierte ihm die Blondine stehen zu bleiben. "Ich mach das schon für uns", sie zwinkerte ihm zu, bevor sie das Grinsen musterte und sich mit wenigen Schritten an der kleinen Bar an der Wand befand. Er hatte sie von hinten gemustert, natürlich, das hätte vermutlich jeder Kerl jetzt gemacht, der nicht schwul war, aber er sollte gucken, er sollte sehen, was ihm entgehen wird. Mit dem Rücken zu dem Mann griff sich die Frau dezent in den Ausschnitt, um die kleine Phiole zu ergreifen, die nicht viel größer, als ein Parfümtester war, sie war immer vorbereitet. Sie griff zu zwei Gläsern, um gleich nach der Flasche Scotch zu greifen und in beide Gläser zu füllen. In das Rechte kam auch gleich schon der Tropfen aus der Phiole, bevor diese wieder in ihrem Ausschnitt landete.
      "Draußen soll es Schüsse gegeben haben". Waleria blickte zurück, musterte den Mann auf dem Sofa mit einer gerunzelten Stirn. "Schüsse?", fragte sie und nahm die Gläser, um das rechte dem Mann zu reichen, der auf sein Handy blickte. "Wir sollten verschwinden, es wird gefährlich", da blickte der Mann hoch, es war fast schon zu süß, dass er sich Sorgen um sie machte, aber auch nur fast, denn die Blondine wusste direkt, dass es sich hier nicht um Sorgen handelte, sondern eine für ihn willkommene Möglichkeit sie einfach mit zu nehmen und hier zu verschwinden. "Für dich ist doch so eine dumme Schießerei nichts gefährliches, oder nicht?", da grinste Waleria auch schon, bevor sie ihm das Glas in die Hand drückte und andeutete einen Schluck zu nehmen. "Jetzt trink mein Großer und entspann dich, bevor wir gleich verhandeln werden". Das Grinsen auf ihren Lippen deutete an, sie würde sich keine Sorgen machen, aber dem war es definitiv nicht so, denn sie hatte ganz eindeutig Sorgen bezüglich der Schüsse draußen. War es das FBI? Oder einfach nur irgendjemand der Kriminellen? Das würde Polizei hier her ziehen, sie musste sich eindeutig beeilen.. Innerlich seufzte sie, beobachtete, wie der Mann einen Schluck nahm, da setzte ihre Hand an seinem Glas an und deutete es ihm an es zu leeren. Der Russe kam dem nach, leerte das Glas und wollte es weg stellen, da ergriff die Blondine die Initiative und setzte sich gleich auf seinen Schoß, weshalb ihr Kleid hoch rutschte. Ihre Augen blickten nach seinen, zwei Minuten, vielleicht ein wenig weniger, dann konnte sie ihre Show abbrechen.
      "Du gehst also gleich aufs Ganze? Gefällt mir", Igor grinste breit, bevor er sich zurück lehnte und seine Hände auf ihre Hüfte ablegte. Er musterte die freie Haut über den Stiefeln, bevor er hoch blickte. Waleria sagte nichts, sie zählte innerlich die Sekunden, strich mit der Hand über die Wange und kaum war ihre Hand an seiner Brust, schon fielen die Augen langsam zu. Das Grinsen des Mannes wurde frecher. "Ich zeige dir jetzt, was ich will", lallte er und wollte Waleria von sich werfen, um sich über sie auf der Couch zu beugen, aber da war der Film auch schon gerissen und der Mann weg. Sie seufzte laut. "Na endlich..",murmelte sie und erhob sich, um das Kleid runter zu ziehen und sie darüber zu ekeln, dass sie schon wieder auf ihren Körper reduziert worden ist. Kurz durchatmen, dann konnte sie auch der Arbeit nach gehen und das Handy des Mannes zu ergreifen. Sie nahm selbst ihr zweites aus der Clutch, wählte Adams Nummer, während ihre Finger das Handy präparierten. "Schon fertig?", fragte Adam auch schon verwundert. "Was zur Hölle ist da draußen los?".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Warum musste nun jetzt alles so aus dem Ruder geraten? Sie hatten in den letzten Stunden alles so schön geplant gehabt und nun soll alles auseinander brechen und auch ihre Spuren verschwinden? Nein! Don würde es auf keinen Fall zulassen, dass nur ansatzweise es jemand schaffen würde von hier zu verschwinden. Nicht, wenn er es verhindern konnte. Daher zog er ebenfalls seine Waffe während er sich weiter auf die Bar zubewegte, wo auch schon wie er sie vorher genannt hatte, Hulk und dessen Bruder davor standen und jeden daran hinderten sich in das Gebäude zu bewegen. "Verschwinde. Sonst werden wir dafür sorgen" kam es bedrohlich aus einem der Männer heraus als der Agent vor diesen zum stehen kam und im nächsten Moment schon zwei weitere Kugeln direkt neben dessen Köpfen in der Wand zum stecken kamen. Doch zuckten diese keine Sekunde lang als dann einer der Homeland Security Agent's beide vom Hinterhalt her jeweils eine Kugel in den Kopf jagte."Verdammt" fluchte Don laut vor sich her, als sich dieser selbst kurz erschrak und seinen Blick auf ihn wandte bevor dann schon Brian und Diana auftauchten unddem Typen die Handschellen anlegten "Alles okay?" wollte sie wissen während sie kurz ihren Boss von oben nach unten musterte und erleichtert aus atmete als man keije Verletzungen erkennen konnte. "Leider zu spät" kam es sauer aus ihm heraus bevor er an den beiden vorbei ging und sich in das Gebäude hinein begab aber gleich in Schutz ging, da die Schießerei drinnen weiter folgte. Dabei sah Don hin und wieder um die Ecke, als er selbst das Feuer damit eröffnete und ein paar der Leute in der Bar ausschalten konnte, während andere nach hinten liefen um den hinteren Ausgang dazu zu nutzen um zu entkommen. Dem Agent war es in diesem Augenblick vollkommen egal gewesen, dass Mitglieder der Mafia vielleicht verschwinden konnten. Waleria stand an seiner obersten Stelle und deren Sicherheit, weshalb er sich immer weiter und weiter nach vorne arbeitete bis er schließlich zu den hinteren Räumen kam. Dabei überraschten ihn selbst 2 Männer, welche ihn in Bedrängnis brachten, weshalb er kurz durchatmtete, seine Munition kontrollierte welche noch 5 Schuss hergab, bevor er wieder loslegt und den einen mit einem gezielten Kopfschuss ausschaltete und der andere den nächsten Schuss in die Brust bekam. Kurz darauf machte er sich schon weiter auf die Suche nach der blondhaarigen Agentin, durchsuchte jeden Raum bis er schließlich die Türe öffnete zum richtigen öffnete in welchen sich Waleria auch befand und anscheinend schon mitten drin war ihren Job zu erledigen. "Wie sieht es aus?" wollte er gleich wissen als er im Augenwinkel jemanden um die Ecke kommen sah und diesen auch gleich erschoss bevor er die Türe hinter sich schloss, ein Regal vom Zimmer vor die Türe stellte um zu verhindern, dass weitere Männer reinkommen konnten um anschließend zu ihr zu gehen und Waleria kurz musterte ob sie keinerlei Verletzungen davon trug. "Alles in Ordnung?" kam es dann vielleicht doch etwas besorgter aus ihm heraus als was der schwarzhaarige Agent wollte. "Don? Draussen ist alles sicher. Wie sieht es bei dir aus?" kam es im nächsten Moment von Brian per Funk durch "Alles in Ordnung. Wir kommen gleich raus" damit unterbrach er wieder das Gespräch und wandte seine Aufmerksamkeit zurück auf Waleria. "Wir sollten von hier verschwinden. Hast du alles bekommen können was wir brauchen?" wartete er noch auf ihre Antwort während man schon anhand der Türschnalle erkennen konnte, dass jemand versuchte hier rein zu kommen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Ein langgezogener Seufzer kam aus der anderen Seite der Leitung raus, der ihr eigentlich auch schon signalisierte, dass es nicht gut aussah. "Draußen.. gab es irgendwelche Schüsse.. Keine Ahnung, frag mich nicht, aber dieser möchte-gern Agent ist auf dem Weg zu dir und draußen ist die Hölle los". Für einen Moment war das Entsetzen auf ihrem Gesicht zu sehen, Waleria war sich nicht sicher, ob sie jetzt, oder gleich komplett austicken sollte, denn das alles bedeutete nichts Gutes, definitiv nichts Gutes. Sie holte tief Luft, um sich mit zwei Fingern die Nasenflügel zu zu halten und tief auszuatmen. Für einen Moment schloss sie ihre Augen, Adam seufzte ein zweites Mal, er merkte deutlich, dass ihr seine Worte nicht gefielen. "Du willst mich verarschen, oder?", noch klang ihre Stimme ruhig, aber der harte, scharfe Unterton war deutlich raus zu hören. "Verfickte scheiße, wollt ihr mich alle verarschen?!", sie wurde etwas lauter, bevor ein Seufzer wieder ihre Lippen verlor.
      "Ich habe keine Ahnung.. draußen wird geschossen, hier drinnen wird geschossen, bring dich in Sicherheit und gut ist, wir können nachher darüber reden". Belustigt schnaubte die Blondine, bevor sie mehrmals den Kopf schüttelte und einen kühlen Kopf bewahren musste. Es war einfach alles kaputt, ihr ganzer Fortschritt war kaputt und das.. das musste sie irgendwie später ihrem Chef beibringen, ihr Untergang. "Er wird mich köpfen", sprach sie wieder ruhig und fuhr sich über das Gesicht, bevor sie den Kopf noch einmal schüttelte und sich zu dem Russen zubewegte, der durch die K.O Tropfen schlafend auf dem Sofa lag. "Er wird mir meinen Job weg nehmen und mich in den Innendienst setzen, in welchem ich am Schreibtisch die Unterlagen durch gehen werde!". "Beruhige dich, wir kriegen das hin". "Nichts kriegen wir hin! Gott, du verstehst nicht, dass.. Gott.. Ich würde sie am liebsten alle köpfen.. Alle!". Waleria kniete sich an die Couch dran und griff in die Hosentaschen des Mannes, um nach seinem Portemonnaie zu greifen. Sie bekam noch einiges andere zu spüren, er hatte Drogen bei sich, Zigaretten, Unterlagen.. Die Zigaretten nahm sie gleich selbst mit, wenn ihre Nerven sich nicht gleich beruhigen wird sie die ganze Packung leer rauchen, die Unterlagen steckte sie sich aber ebenfalls in die Clutch, bevor sie alles andere wieder zurück schob. Die Tür öffnete sich, Dons Stimme ließ die Frau fast schon wieder auf hundertachtzig fahren, sie erhob sich und ihre Blick hätte ihn gleich am liebsten schon getötet, wenn es nur möglich gewesen wäre. Er fragte, ob alles in Ordnung sei, da musste Waleria schon wieder belustigt schnauben, mit dem Telefon an ihrem Ohr. "Ob alles in Ordnung sei?", fragte sie noch relativ ruhig. "Du willst mich verarschen, oder?". Er kündigte an, sie würden gleich raus kommen, am liebsten hätte sie ihm ihr Telefon an den Kopf geworfen, um ihn zu würgen, um ihm die Wut zu zeigen, die gerade in der Blondine wuchs. Sie hielt sich wieder die Nasenflügel zu, um tief durchzuatmen, um die AUgen kurz geschlossen zu halten. "Beruhige dich", murmelte Adam am Telefon. "Ich melde mich später", zischte Waleria ihm schon zu, bevor sie auflegte und noch einmal tief durch atmete. "Du bist dir schon dessen bewusst, dass gerade nichts von dem hier mehr was bringen wird, um deinen scheiß Bruder zu finden? Es ist alles umsonst gewesen, alles..". Sie schüttelte den Kopf.
      "Wir gehen hinten raus". Sie kannte den Weg dafür..
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    • Special Agent Dominic Walker

      "Ein'Ja, alles Bestens' hätte es auch getan" kam es sakastisch aus ihm heraus während er seinen Blick durch den Raum fallen ließ. Dass Waleria's Stimmung nicht gerade auf der besten Höhe gewesen war, so wie der Abend ablief, konnte Don wohl am ehesten verstehen aber sich gegenseitig jetzt anzuschreiben, anzuschnauzen oder sonst was brachte die beiden Agenten hier auch nicht weiter weshalb es erstmal wichtiger gewesen war einen kühlen Kopf zu bewahren. Doch funktionierte dies weniger gut als Waleria neben ihm wieder das Wort ergriff und meinte so keine Chance zu haben seinen Bruder zu finden. Dachte sie denn wirklich das würde er selbst nicht so sehen? "Du kannst mir gerne später all deine Vorwürfe an den Kopf schmeißen wie beschissen dieser Abend nicht abgelaufen ist, in welch Scheiß Situation wir uns nicht jetzt befinden und das wir alle Spuren wahrscheinlich zu David verloren haben....wenn es dir dabei besser geht, bitte. Ich halte dich nicht auf" sprach Don selbst sauer und etwas lauter aus. Ihm war durchaus bewusst gewesen, dass ihre Mission damit gefährdet wenn nicht komplett am Ende war, aber nichts und niemand könnte ihn daran hindern seinen kleinen Bruder weiter zu suchen bis er diesen fand und heil nach Hause bringen konnte. Don hatte es seinen Vater versprochen und einen weiteren Verlust wollte er weder sich noch seiner Familie zumuten müssen. Und wenn er dabei seinen Job verlieren würde...dies war ihm vollkommen egal gewesen. Nachdem sie dann meinte hinten rauszugehen, zögerte er keine Sekunde um ihr zu folgen, sagte aber kein Wort mehr dazu. Am Liebsten hätte er noch sakastisch hinzugefügt, dass er ihr gerne das Leben versuchte zu retten doch in ihrer Stimmung wäre dies wahrscheinlich ein fataler Fehler gewesen und der Agent hatte nun wirkloch keine Lust gehabt mehr darüber zu diskutieren. Während die beiden sich auf den Weg nach draussen machten, achtete Don stets darauf, dass die beiden nicht überrascht wurden, doch kam es zu keinem Zwischenfall mehr bis sie schließlich aus der bar waren und Brian schon auf die beiden zusteuerten.
      "Wie sieht es aus?" wollte der leitende Agent gleich von diesem wissen während er seine Waffe wieder sicherte und hinten beim Rücken einsteckte. "Es ist alles gesichert. Leider konnten aber einige verschwinden, darunter auf Alejandro. Die Polizei ist ebenfalls bereits auf dem Weg hierher" brachte er seinen Boss schnell auf den neuesten Stand bevor dieser zunickte "Alles klar. Ich will von jedem Toten hier die Daten haben. Egal von wo sie kommen, wer sie waren oder was sie zuletzt gegessen haben. Ich will alles. Zum anderen seht zu, dass dieser Igor Femin verschwindet. Dass er jetzt noch geschnappt wird, will ich nicht zulassen" erklärte er diesem "Und was sollen wir mit den anderen machen?"......."Bringt sie zurück zum FBI. Um die werde ich mich höchstpersönlich kümmern" kamen die letzte Worte mit einem gefühllosen Ton aus ihm heraus bevor sein Blick kurz auf Waleria ging "du wirst mit ihnen fahren" meinte er noch dazu bevor Don gleich darauf zu seinem Wagen ging, mit denen er und Waleria gekommen waren, sich reinsetzte und kurz seufzte während sein Kopf nach hinten gelegt wurde und die Augen schloss. Die Reaktion von ihr im Raum war zwar berechtigt gewesen aber es war auch nicht Dominic schuld gewesen, dass die Homeland Security plötzlich auftauchte und ihren ganzen Plan zunichte machte. Zum anderen wusste sie ja auch nicht, dass diese hier auftauchten. Woher denn auch? Kurz strich er sich mit der Hand durch die Haare, öffnete darauf schon seine Augen und blickte für einen Moment noch auf sein Handy bevor er den Schlüssel in die Zündung reinsteckte und den Wagen startete um Richtung Büro zu fahren. Vielleicht war es die falsche Entscheidung gewesen Waleria alleine zunlassen aber in diesen Moment wollte er einfach nur seine Ruhe haben und da half sie ihm nicht besonders mit ihrer Laune. Zum anderen machte er sich selbst schon genug Vorwürfe seinen Bruder dadurch jetzt verloren zu haben, da brauchte er das jetzt nicht noch von ihr zu hören wieviel Scheiße abgelaufen ist.
      Nach gut 35 Minuten kam er dann endlich beim FBI Büro an, begab sich erstmal zu seinem Spind um sich was Frisches anzuziehen, was er immer parat hatte, bevor er dann schon zu Lucas ging, welcher immernoch hinter den Videos saß und diese immer wieder von Anfang an abspielte. "Hast du was gefunden?" sprach dieser aus während sein Blick selbst auf den Bildschirmen ging "Nein. Was hatte die Homeland dort zu suchen?" kam Lucas gleich auf den Punkt woraufhin Don seinen auf diesen warf "Das werde ich noch herausfinden. Ruf Adam an, vielleicht kann der dir helfen" sprach er weiter mit einem eher gefühllosen Ton, was Lucas nur alzu gut verstehen konnte und seiner Bitte auch gleich nachkam indem er die Nummer vin adam wählte. Die Homeland hatte nicht nur die Mission vom FBI behindert sondern auch noch das Leben von David aufs Spiel gesetzt. Daher war dessen Reaktion darauf nur berechtigt gewesen. Währenddessen setzte sich der schwarzhaarige zu seinem Platz, lehnte sich in den Stuhl zurück, stützte seinen Ellbogen auf die Armlehne und legte zwei seine Finger auf den Nasenrücken wobei er seine Augen wieder schloss und versuchte seine Gedanken erstmal zu ordnen bis die anderen eintreffen würden. Es war jetzt besonders wichtig gewesen einen klaren Kopf zu bewahren. Dass er im Verhör seine Nerven verlor, konnte sich der schwarzhaarige nun gar nicht leisten, denn somit hätte sein Boss gewonnen und der Fall wäre weg.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie sollte mit den anderen fahren, kaum waren die beiden durch den hinteren Ausgang aus dem Club gekommen. Es war vielleicht besser so, denn Waleria konnte nicht für sich garantieren. Sie hatte ihren Mund gehalten, seit sie den Raum verlassen hatten, hatte bloß abwägig den Kopf geschüttelt, als sich der Agent von ihr entfernte und sie damit den anderen überließ. Die Blondine dachte sich ihren Teil dazu, griff lieber zu den Zigaretten, die sie mitgenommen hatte, um sich gleich die erste zwischen die Lippen zu stecken und anzuzünden. Igor gehörte zu den besseren Rauchern, wie es Waleria fand, er hatte sein Feuerzeug mit in der Verpackung und gleich auch gute Zigaretten. Oft rauchte sie nicht, aber in Stresssituationen brachte es gelegentlich die Ruhe mit sich mit, wenn sie einfach ein wenig ihre Gedanken ordnen konnte. Letztendlich beobachteten ihre Augen die anderen, wie sie irgendjemanden in die Autos verfrachteten, während sie gleich auch schon zu der zweiten Zigarette griff, die dringend nötig war. Waleria rauchte sie nicht zu Ende, wurde zum Auto gewunken, als die anderen fertig waren, damit sie mit kommen konnte, was sie auch tat, wortlos vor allem.
      Sie hatte kein Wort mit den anderen gewechselt, hatte sich lediglich bedankt, als ihr die Tür aufgehalten wurde, aber in ihrem Kopf schwirrten zu viele verschiedene Gedanken, die alle eine Antwort haben wollten, welche es gar nicht gab. Was sollte sie am Besten tun? Nun, vielleicht ihren eigenen Arsch retten, bevor sie sich weiterhin in die Suche nach David rein stürzte? Sie würde nicht mit dem Agent arbeiten können, das klappte vorne und hinten nicht, sie hatten unterschiedliche Ansichten und unterschiedliche Vorgehensweisen, das wird einfach nur klappen und dessen wurde sich die Blondine bewusst. Sie wusste, dass es ihren Untergang bedeuten könnte, wenn sie weiterhin mit dem FBI arbeiten wird, deshalb stand ihr Entschluss ziemlich schnell fest.

      A der Zentrale war sie ausgestiegen, hatte angedeutet, dass sie noch eine rauchen muss, bevor sie mit hoch käme. Waleria wurde in Ruhe gelassen, sie hatten sich nicht viel um sie gekümmert, was auch besser so war. Am liebsten hätte sie Adam angerufen, um mit ihm ihr weiteres Vorgehen zu besprechen, aber da war sich die Frau der Gefahr bewusst wieder hoch zu gehen, wenn er ihre Nerven strapazieren würde und sie brauchte ein Gespräch mit Don, um wenigstens den Anstand zu besitzen sich bei ihm persönlich abzumelden. Eine kurze SMS an Adam reichte aus, Waleria schrieb ihm kurz, dass sie die Arbeit mit dem FBI abbrachen, was mit einem kurzen 'ok' quittiert wurde. Sie streckte ihren Nacken ein wenig noch, bevor sie ins Gebäude lief, um den Aufzug nach oben zu nehmen.
      Ihre Beine trugen sie direkt in das offene Büro des Agent, dabei hallten ihre Schuhe in dem großen Raum, während zu sehen war, dass die anderen die Gefangenen mit zerrten, vermutlich fürs Verhör, was denn sonst? Darum kümmerte sich die Blondine nicht, sie blieb in der Tür stehen, um mit ihrem unzufriedenen Blick Don zu mustern,eigentlich hatte sie sich versprochen es ruhig anzugehen, aber ihre Wut war wieder spürbar. "Ich habe keine Ahnung, was diese Scheiße da sollte", es gab keine richtigen Worte jetzt, es gab hier nur ihre Unzufriedenheit über die Situation und eine mögliche Lösung. "Aber der Tod wird noch das angenehmste sein, was mir jetzt widerfahren kann". Ein wenig dramatisch vielleicht, aber die Wahrheit. "Zwei verschissene Jahre sitze ich schon den Russen hinterher.. Ich habe ein Jahr gebraucht, um mich in diese verfickte Bar zu bringen und Vertrauen zu gewinnen, um an die Informationen zu kommen die einigen in den Staaten schon das Leben gerettet haben.. Und jetzt.. Kann ich froh sein, wenn sie mich nicht finden und in der nächsten Gasse für Verrat aufschlitzen!". Ihr Ton war scharf, aber nicht laut genug um zu brüllen, daß war eine Angelegenheit der beiden, nicht des restlichen Teams. "Damit", sie deutete an sich runter. "Verdiene ich mein Unterhalt.. Und wenn ich mir suspendiert werde, dann ist es noch sehr gnädig von meinem Chef.. Ich habe keine Ahnung, was das sollte, aber glaub mir, ich wäre da lebend rausgekommen, ganz ohne dich.. Und jetzt wissen diese scheiß Kriminellen, dass ich zum FBI gehöre, was ich noch nicht einmal tue!". Sie schüttelte mehrmals den Kopf. "Genau aus diesem Grund arbeite ich alleine.. Und genau deshalb bin ich auch raus.. Viel Glück euch, denn ich kann dir garantieren, wenn sie wegen dir hinter David her sind, dann habt ihr ihm jetzt den Todesstoß gegeben.. Ihr habt keine Ahnung, wer diese Leute sind, wie die Russen agieren, wie viele Kontakte sie haben.. Aber es ist mir egal, die CIA ist raus". Sie hob ihre Hände auf die Brusthöhe, um zu signalisieren, dass es vorbei war. "Und Igor.. Der wird sich schneller ein neues Handy besorgen, als ihr gucken könnt". Waleria schüttelte noch einmal den Kopf, dann war sie bereit aus dem Raum zu gehen, nein, aus der ganzen Zentrale raus. Sie war fertig, sie hatte jetzt viel größere Probleme, als David zu finden, sie musste jetzt ihren eigenen Hintern retten.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Brian und Diana wechselten noch kurz ihre Blicke, nachdem die Agentin schließlich zu den anderen kam, und ihr Boss meinte Agent Sobolew mitzunehmen, bevor er selbst schließlich verschwand und die Agenten ihre Arbeit erledigten. Nachdem dies erledigt war, begaben sie sich zum Wagen wobei Brian Waleria die Türe aufhielt, bevor er selbst einstieg und der Weg zurück zur Zentrale folgte. Selbst er merkte schon die unruhige Stimmung, welche sich zwischen Don und ihr aufgebaut hatte weshalb Brian sich schon denken konnte, dass dies im Büro weitergehen würde.
      Don musste zugeben die Ruhe, welche momentan in seinem Büro herrschte, wirklich zu genießen, doch nachdem seine Agenten mit Waleria zurück kamen, dauerte es keine Minute länger bis diese schließlich ihren Weg weiter zu ihm nahm und auch schon mit den Vorwürfen anfing, welche er ihr vorher zusagte, später auch ihm noch an den Kopf werfen zu dürfen. Doch schien sie immernoch nicht verstehen zu wollen, dass der Fehler diesmal nicht am FBI lag sondern eher an der Homeland Security. Waleria schien dies aber genauso wenig zu interessieren weshalb er sich langsam fragte ob es überhaupt noch Sinn machte mit ihr zu arbeiten. Beide hatten komplett andere Sichtweisen und Arbeitsvorgänge was den Fall betraf...daher wäre es vielleicht die bessere Entscheidung. Eine Weile horchte er noch ihren Worten als er seinen Blick auf sie werfen ließ bevor Waleria schließlich meinte die Zusammenarbeit zu beenden sowie auch noch hinzufügte, dass er seinen Bruder zu Tode verurteilt hatte. Sie hatte es zwar nicht mit diesen Worten ausgesprochen gehabt aber genau so horchte es sich für Don an, weshalb seine Hände zu Fäuste geballt wurden, innerlich selbst schon vor Wut kochte und Waleria dabei zusah wie diese aus seinem Büro Richtung Aufzug zusteuerte. Für einen kurzen Moment schüttelte er noch den Kopf, schluckte all dies runter bevor er sich selbst dazu entschied aufzustehen um ihr zu folgen.
      "Das wars also?" begann er schließlich zu sprechen woraufhin alle Agent's die Blicke auf die beiden warfen. Das Gespräch zwischen den beiden war ja nicht gerade eine geheime informationsbesprächung gewesen, denn Waleria hatte ja vorhin ebenfalls schon bei seiner Türe in sein Büro angefangen diesen zusammen zu schnauzen. Daher bekamen alle es von Anfang an mit. "Anstatt in mein Büro zu kommen, mir all die Vorwürfe zu machen, dass die Mission gescheitert ist, wie Scheiße das FBI nicht gearbeitet und das dein Leben auf dem Spiel steht, solltest du dir eher mal die Frage stellen warum das Ganze so ablief? Wieso wir eingreifen mussten? Du hast Recht, ich habe keine Ahnung wie die Russen ticken, wieviele Mitglieder es gibt geschweige denn wer das alles ist und ja, wahrscheinlich habe ich nun auch das Todesurteil meines Bruders damit unterschrieben aber in Gegensatz zu dir schmeiße ich nicht alles hin und riskiere damit die Chancen, dass mein Informant vielleicht wirklich dem Tod gegenübersteht. Wenn du also schon jemanden die Schuld dafür geben möchtest, dann mach das gefälligst mit der Homeland Security. Denn genau die sind der Grund warum alles außer Kontrolle geriet" war er immernoch sauer wobei auch seine Stimme dementsprechend erhöht als auch gefühllos war. "Du kannst gut auf dich selber aufpassen und willst alleine weiter arbeiten wie bisher? Gut, ich halte dich nicht auf. Rechne aber nicht damit, dass ich irgendwann auftauche um dir wieder den Arsch zu retten, was ich übrigens gerne gemacht habe. Und um deinen Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen warst du auf der Suche nach mir und nicht umgekehrt" mit diesen Worten wandte er sich von ihr ab ohne noch auf irgendeine Reaktion von Waleria zu warten und begab sich dann schon in einen der Verhörräume, wo man die Agenten der Homeland Security hingebracht hatte.
      "Es ist nicht Ihr Recht uns hier festzuhalten, Agent Walker" begann dieser zu sprechen woraufhin Don schon kalt zum lachen anfangen musste während er den Kopf schüttelte, seine kleinen Runden um den Tisch herum machte, welcher in der Mitte des Raumes mit den 2 Stühlen stand, bevor er schließlich hinter ihm zum stehen kam, seine zwei Hände auf dessen Schultern legte und fest zu drückte sodass dieser zusammenzucken musste. "Sie werden mir jetzt alles sagen was Sie wissen, ansonsten werde ich dafür Sorgen, dass es der letzte Fall war an welchem Sie je gearbeitet haben" flüsterte der schwarzhaarige ihm schon bedrohlich ins Ohr bevor er sich wieder von ihm entfernte und weiterhin seine Runden um diesen drehte.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es hätte ihr klar sein sollen, dass Don nicht locker lassen wird, aber Waleria war glücklich, dass sie ihren Stolz behielt und vor allem die gute Erziehung, denn sie hatte es ihm direkt gesagt, dass sie raus war. An sich hätte sie genauso gut einfach verschwinden können, sie musste unter tauchen, musste abwarten, wie es für Katja nun aussehen wird und ob auf ihren Kopf eine Belohnung ausgestellt wird, denn damit würde auch Waleria ausgeschaltet werden. Es ist schon mal etwas schief gegangen und schon mal war sie unter getaucht, aber dieses Mal konnte sie nicht auf die Hilfe ihrer Zentrale hoffen, sie hatte die Konsequenzen von der Zusammenarbeit mit dem FBI zu tragen, ihr Chef hatte sie deutlich gewarnt.
      Sie schnaubte belustigt, als Don seine letzten Worte aussprach, er würde ihr nicht mehr den Hintern retten. "Zu deiner Information!", sie rief ihm gerne nach, während er verschwand. "Mein Arsch musste bisher noch nie gerettet werden, bis du aufgetaucht bist!". Sie würde seine Worte doch nicht so einfach stehen lassen, definitiv nicht, aber er sollte hier nicht den großen Helden spielen, nicht so tun als würde sie ihm für irgendetwas dankbar sein, denn das musste sie nicht und gabz sicher würde sie es auch nicht. Der Aufzug kam, die Türen öffneten sich, der Rest der Besatzung hatte die Blondine noch gemustert, hatten zwar mitbekommen, was los war aber verstehen konnte es keiner. Es war besser so, wenn sie die Zusammenarbeit abbrechen, da stand zu viel im Raum, was noch offen war und ganz sicher war dieser Abend daran schuld, an welchem sie sich näher gekommen waren. Verflucht sei Anziehungskraft!
      Mit einem Kopfschütteln war Waleria im Aufzug verschwunden, hatte den richtigen Knopf gedrückt, bevor sich die Türen schlossen und sie nach unten fuhr. Sie kramte ihr Handy heraus, wählte dieses Mal Adams Nummer direkt, um nach wenigen Sekunden sein Seufzen zu hören. " Sag bitte nicht, du hast eine Szene gemacht..", murmelte der Mann und lehnte sich hörbar zurück. Waleria schmunzelte ein wenig. "Ich habe ihm gesagt, was ich zu sagen habe und habe die Zusammenarbeit beendet.. Er ist genauso ausgetickt und nun arbeitet die CIA nicht mehr mit dem FBI zusammen". Der Aufzug kam an, die Blondine verließ diesen und lief durch den dunklen Empfang, Mitten in der Nacht war hier keiner, kein Wunder. Adam seufzte wieder. " Ich habe dir einen Uber bestellt.. Steht draußen und wartet.. Ich dachte mir schon bei der SMS, dass es nicht gut ausgeht" , sehr begeistert klang der Informatiker nicht. " Es ist alles scheiße gelaufen". "Da sagst du was", murmelte die Blondine und bemerkte draußen den Wagen, der für sie bereit stand. "Ich muss zur Zentrale.. Ich ziehe mich um und fahre rüber.. Ich muss mit dem Boss reden und mir was überlegen, bevor ich die ganze FBI Zentrale noch in die Luft jage". Sie stieg in den Wagen ein, begrüßte den Fahrer kurz und schnallte sich an, bevor dieser runter fuhr und den Weg zu ihrem Appartement auf nahm. " Ich habe keine Ahnung, was Homeland dort wollte.. Aber es ist nicht das erste Mal, dass die dort auftauchen.." . "Sag nicht, die sind noch immer hinter Alejandro her.. Wir hatten einen Deal.. Das letzte Mal ist es auch gut ausgegangen, keine Ahnung, was das FBI für ein Problem hatte". Adam seufzte, wie schon oft an diesem Abend. " Keine Ahnung.. Aber wir müssen dich erstmal hier in Sicherheit bringen und dann sehen wir weiter.. Wir können nicht riskieren, dass du für irgendso einen Typen drauf gehst.. ". Eifersucht, ganz klar. "David ist nicht irgendwer.. Ich bin es ihm schuldig ihm wenigstens zu helfen.. Ich muss ja dafür nicht mit seinem Bruder arbeiten".
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    • Special Agent Dominic Walker

      "Denken Sie wirklich, dass Sie mit dieser Drohung weiterkommen werden" meinte der Homeland Agent dann noch dazu und verschrenkte die Arme vor der Brust um damit zu zeigen, dass Don nicht einfach so an seine Informationen kommen würde wie er es vielleicht dachte. "Nein, aber Ich kann Ihnen versprechen hier solange sitzen bleiben zu müssen bis ich meine Informationen habe und glauben Sie mir" dabei legte er seine Hände auf den Tisch und beugte sich etwas drüber "ich habe die ganze Nacht Zeit" sprach er anschließend etwas leiser aus bevor er sich wieder von ihm entfernte, sich mit dem Rücken gegen die Wand lehnte und diesen mit seinem Blick fixiert. "Aber wahrscheinlich Ihr Bruder nicht. Ihre Vorgehensweise war nicht gerade die beste Idee die Sie hatten" musste der Typ wieder lachen doch ließ sich Don nicht aus der Ruhe bringen "Was wissen Sie schon"......"über Sie? Genug. Wir informieren uns nun mal über die Leute mit denen wir zusammenarbeiten und da Mister Walker uns schon des Öfteren aushalf, war es nicht besonders schwer gewesen auch Informationen über Sie zu erhalten" konterte er ihm woraufhin Don nicht besonders überrascht war. Dass so die Homeland vorging, war klar. Schließlich waren alle Informationen streng geheim gewesen und wenn sie schon im Untergrund blieben, dann wollten sie sicher wissen mit wem sie arbeiteten und wie dessen Leben aussah. Daher war klar, dass diese irgendwann herausfinden mussten, dass Don David's Bruder war und beim FBI arbeitete. "Das ist nicht gerade etwas was mich überrascht. Jeder möchte gerne wissen mit wem man arbeitet" ging Don auf dessen Gespräch ein woraufhin sich der andere etwas nach vorne beugte und seine Hände, welche mit Handschellen gefesselt waren, auf den Tisch legte. "Stimmt das auch wirklich? Denn so wie Sie mit Agent Sobolew umgehen, scheint es nicht gerade so auszusehen, dass Sie genau wissen mit wem das FBI arbeitet" musste er dann frech grinsen woraufhin Don nicht wusste ob er ihn jetzt nur provozieren wollte oder ob da nicht vielleicht doch mehr dahinter steckte. "Und das soll nun was heißen?" wollte der schwarzhaarige wissen "Warum sollte ich Ihnen unsere Informationen geben?" damit wusste Don schon, dass der Typ ohne einem Deal sicher hier nicht rausgehen wollte. Doch hatte er keine Zeit für die dämlichen Spielchen der Homeland gehabt weshalb seine Handflächen auf den Tisch knallten "Sie haben meine Mission ruiniert, das Leben von uns aufs Spiel gesetzt + das der CIA und damit vielleicht auch den Tod von Mister Walker, welcher übrigens euch schon oft den Arsch gerettet hat, damit unterschrieben. Wenn Sie also etwas wissen, spucken Sie es gefälligst aus" Don verlor langsam wirklich die Beherrschung was den ganzen Fall anging. Aufgrund der Unsicherheit wie es seinem Bruder ging, geschweige denn ob der überhaupt noch lebte, machte es ihm wahnsinnig hier stehen zu müssen anstatt ihm helfen zu können. "Wieso waren Sie also dort" fragte er diesen nachdem Don kurz durchatmtete und so versuchte wieder ruhiger zu werden. "Wir hatten neue Spuren zu Alejandro und diesen wollten wir nachgehen" erklärte er dann plötzlich woraufhin Don etwas hellhöriger wurde "Was hat die Homeland Security mit der russischen Mafia zu tun?" fragte er weiter "wir sind eigentlich hinter jemand ganz anderem her. Alejandro war nur unser kleiner Fisch um Agent Sobolew an die Angel zu bekommen. Wir beobachten die CIA Agentin schon eine ganze Weile und wir wissen auch, dass sie ihre Kontakte mit ihrer anderen identität hat, doch steckte mehr dahinter als wir dachten. Durch Agent Sobolew sind die erst auf Ihren Bruder aufmerksam geworden und um dessen Loyalität der Mafia gegenüber zu beweisen, haben die Mister Walker entführt. Agent Sobolew steckt mehr in der Mafia drinnen als was wir alle dachten. Wie genau aber wissen wir selbst leider nicht. Dafür haben wir noch zu wenige Informationen. Aber anscheinend dürfte sie es nicht wissen, dass man sie damit prüft" Don wollte zuerst nicht glauben was ihm da erzählt wurde doch als ersichtlich die Worte von Waleria durch den Kopf gehen ließ, erzählte sie doch, dass 2 Jahre lange Arbeit durch den einen Einsatz komplett vernichtet wurde. Wie sehr sie da drinnen steckte konnte Don selber nicht wissen, auch nicht wie tief die CIA damit zu tun hatte, denn schließlich durfte sie ihm keine Informationen geben. Nur, dass sie welche für ihre Behörde organisieren musste. "Und in wie fern hilft es Ihnen weiter, dass Agent Sobolew etwas mit der Mafia zu tun hat ?" fragte er wieder nach um irgendwie auf den Punkt zu kommen. "Die Homeland ist schon lange hinter dieser Mafia hinterher und wenn wir beweisen können, dass sie genauso zu denen gehört, können wir alle Mitglieder von einer der gefährlichsten Gruppe festnehmen" meinte er noch dazu bevor Don den Verhörräume verließ und zu Diana ging. "Ich will alle Informationen zu Agent Sobolew haben. Von mir aus brich damit auch alle Gesetze" gab er ihr zu Befehl woraufhin diese zunickte und sich auch schon an die Arbeit machte. Was wenn er Recht hatte? Steckte Waleria wirklich mehr in dieser Gruppe drinnen und spielte ihm nur was vor um so an weitere Informationen für die Mafia zu kommen? War dies auch der Grund dafür gewesen als sie sich näher kamen? Um so sein Vertrauen zu gewinnen? Nein! Das war nicht ihre Art, oder etwa doch?
      "Das Einzige was ich finden kann ist, dass sie russische Wurzeln besitzt aber in Amerika wohnt und in einem Büro angestellt ist. Mehr nicht der Rest der Dateien ist verschlüsselt" fluchte Diana vor sich her "Und das nicht gerade schlecht" meinte sie noch dazu bevor ihr Blick zu ihrem Boss ging. "Adam" murmelte er leise vor sich her. War ja klar, dass sie nicht so leicht an die Informationen kommen würden. Dann holt sie her. Wenn es auch sein muss mit Handschellen. Es ist mir scheiß egal" wurde seine Laune wieder schlechter woraufhin Brian und Diana sich auch schon auf den Weg machten. Russische Wurzeln passte doch schon mal zu der russischen Mafia. Vielleicht spielte sie auch der CIA lange etwas vor, ohne, dass sie es wussten.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie hatte ihr Appartement erreicht, hatte sich vor allem die Schuhe ausgezogen, um barfuß durch die Wohnung zu laufen. Ihre Laune war im Keller, ihre Lust jetzt noch raus zu fahren war dahin und vor allem spürte die Frau schon eine leichte Müdigkeit, sie war schon so lange auf den Beinen, aber letztendlich musste sie zur Zentrale fahren, denn nur dort konnte ihre Sicherheit gewährleistet werden und außerdem sollte sie ja noch mit ihrem Boss reden, ob sie wollte, oder nicht. Waleria hatte sich aus dem Bad ein Abschminktuch genommen, fuhr sich damit durch das Gesicht und nahm die Schminke runter, sie wollte nicht so in der Zentrale auftauchen, wollte schon ordentlich aussehen. Keine zehn Minuten später war sie umgezogen und holte nach und nach die falschen Haare aus ihren Haaren, um den Rest zu einem Zopf zusammen zu binden. Sie seufzte, als sie ihr eigenes Gesicht im Spiegel sah.. Zwei Jahre Arbeit waren an einem einzigen Abend einfach so dahin, einfach so vernichtet, denn jetzt an die Jungs zu kommen war nicht mehr einfach. Sie würden sich verschanzen, ihre Handys weg werfen, sich neue Nummern zu legen und vorerst unter tauchen, denn es war klar, dass Katja vom FBI da raus geholt wurde. Die Blondine fuhr sich mit beiden Händen durch das Gesicht, am liebsten würde sie sich weinend in die Ecke setzen und nie wieder raus kommen, weil sie Angst davor hatte, was jetzt passieren wird. Sollen sie sie doch schnappen und foltern, aber ihre Arbeit.. Sie liebte ihre Arbeit doch, was anderes wollte sie einfach in ihrem Leben nicht mehr machen.
      Letztendlich hatte sich Waleria zusammen gerissen, das Gesicht mit kaltem Wasser noch sauber gemacht, um ihre Wimpern ein wenig zu schminken, damit sie nicht allzu müde und fertig aussah. Schnell zog sie sich mit ihrem Eyeliner noch zwei Linien nach, nicht zu sehr, nur ein wenig, dann war sie auch bereit zur Zentrale zu fahren und sich in wenigen Stunden ihrem Chef zu stellen. Das Telefon klingelte, als die Frau gerade ihre Schuhe mit Absätzen anzog, "Was ist", fragte sie, als sie Adams Namen auf ihrem Display lesen konnte. "Ich hätte eine freundlichere Begrüßung erwartet",murmelte der Mann und seufzte dann. "Das FBI hat deine Akte aufgerufen und versucht zu öffnen". "Das FBI?", fragte Waleria nach und hielt kurz inne. Sie runzelte ihre Stirn, wollte Don sie jetzt etwa wirklich überprüfen? Das konnte er vergessen, die Akte war bewusst versperrt. "Keine Ahnung, rein gekommen sind sie nicht.. Aber es war definitiv das FBI und ich tippe da auch schon auf jemanden ganz bestimmten". Waleria seufzte, bevor sie ihre Jacke und ihre Tasche ergriff, um die Wohnung zu verlassen. "Irgendetwas muss Homeland denen erzählt haben, dass die auf die Idee kommen mich erst jetzt durch die Datenbank zu jagen". "Ich dachte, wir hätten einen Deal?", Adam wirkte ein wenig verwirrt. "Ja, das dachte ich auch.. Aber die sind ja immer noch unzufrieden damit, dass ich nicht mehr Informationen raus haue.. Ich sag es dir, wenn ich die in die Finger bekomme!". Sie nahm den Aufzug runter. "Egal, ich fahre jetzt direkt in die Zentrale, sollen die machen, was sie wollen.. Bevor ich nicht mit dem Boss gesprochen habe wird nichts gemacht.. In ner Stunde bin ich da, solange sollen die sich mit den wenigen Infos glücklich schätzen".
      Sie seufzte. Letztendlich stieg Waleria in ihren Wagen und fuhr raus, um direkt auf den Highway zu kommen. Mehrmals schüttelte sie den Kopf, was wollten diese Idioten dieses Mal kaputt machen? Seufzend wählte sie Dons Nummer, er sollte ihr persönlich sagen, was er von ihr will.
      "Du hast mich überprüft. Was willst du wissen, was du mich nicht selbst fragen kannst?".
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    • Special Agent Dominic Walker

      "Findest du nicht, dass es langsam aus dem Ruder gerät?"" kam Lucas auf Don zu welcher sich währenddessen wieder zurück in sein Büro begab und aus dem Fenster blickte. "Bist du hier um mir wieder einen deiner Vorträge zu halten?" kam es etwas kühler aus ihm heraus während sein Blick weiterhin nach draussen ging. "Don, ich arbeite für dich nun seit 5 Jahren. Aber wenn ich eines von dir gelernt habe dann, dass du niemals einfach so einer anderen Bundesbehörde glaubst was sie dir erzählen und nicht gleich die Person festnehmen lässt. Wir haben keinerlei Beweise, dass Waleria wirklich etwas anderes als ihre Undercoverarbeit mit der russischen Mafia zu tun hat und ganz ehrlich? Ihre Herkunft hat mit all dem nichts zu tun" Lucas war schon immer derjenige gewesen der Don auf den Boden zurückholen konnte und vielleicht war auch seine Reaktion sie auch mit Handschellen im Notfall herzuholen etwas voreilig gewesen aber der schwarzhaarige musste es selber von ihr hören und so wie er die Agentin mittlerweile einschätzen konnte, würde sie sicher nicht aus freien Stücken zu ihm kommen. Nicht nach diesem Streit der total sinnlos war, wenn sie erstmal gefragt hätte warum, weshalb oder weswegen. "Und was soll ich in deinen Augen sonst machen?" kam die Frage dann schon etwas ruhiger aus ihm heraus während Lucas weiterhin seinen Blick auf den Boss gerichtet hatte. "Wenn es hier um meinen Bruder gehen würde, würde ich Genauso allen Spuren folgen, welche ich finden kann. Und sei es nur ein Körnchen aber an deiner Stelle würde ich dir empfehlen erstmal nach Hause zu fahren um etwas zu schlafen. Durchzuarbeiten und den Verstand dabei zu verlieren bringt keinem von uns etwas. Schon gar nicht wenn unser Boss nicht mehr klar denken kann und anfängt plötzlich jemanden zu misstrauen bei der es vielleicht gar nicht notwendig ist" mit diesen Worten ließ er Don wieder alleine, welcher über dessen Worte nachdachte und dabei den Verkehr auf der Autobahn beobachtete, welchen man sehr gut von seinem Stockwerk aus sehen konnte.
      Hatte er wirklich überrreagiert? Es war ja nicht so gewesen als hätte er diesen Streit gewollt aber was hätte er sonst machen sollen? Waleria ihrem Schicksal überlassen und darauf hoffen, dass sie nicht in der bar erschossen wird? Ein leichter Seufzer entglitt seinen Lippen, da er langsam das Gefühl hatte nicht mehr weiter zu kommen und somit seinen Bruder in Stich zu lassen. Don konnte in diesen Moment nichts mehr tun als darauf zu hoffen, dass dieser noch lebte.
      Gerade als er sich auf seinen Stuhl setzte, fing plötzlich sein Handy zu läuten an, holte es aus der Tasche und ohne drauf zu sehen wer anrief, hob er schon mit "Walker?" ab woraufhin im nächsten Moment Waleria's Stimme zu hören war. Doch so wie ihr Ton gewesen war, schien sie immernoch etwas gereizt ihm gegenüber zu sein. Warum mussten Frauen auch nur so kompliziert sein? "Ich versuche meinen Fall zu lösen und dabei gehen wir nur alle Informationen nochmals durch, mehr nicht" log der schwarzhaarige aber seine Stimme war schon ruhiger ihr gegenüber geworden als vorhin. Sollte er sie wieder um Hilfe bitten? Nein! Er hatte in seinen Augen nichts falsch gemacht von dem her sah er auch keinen Grund sich zu entschuldigen. Aber hieß es nicht auch, dass der klügere immer nachgeben sollte? Einen Moment war es noch recht still zwischen den beiden am Telefon gewesen bevor er nochmals tief durchatmtete "Du wirst weiter nach David suchen, oder?" kam die Frage ohne nachzudenken aus ihm geschossen. Er glaubte einfach nicht, dass sie alles hin schmieß und damit riskierte, dass David doch noch starb. So war sie doch nicht, oder? Während er auf die Antwort von Waleria wartete, schrieb er auf einen kleinen Zettel etwas drauf, begab sich zu Lucas und bat ihm dies zu erfüllen woraufhin dieser Brian und Diana anrief um ihnen mitzuteilen, dass sie ihren Weg zur CIA stoppen sollen. Wenn er es wirklich durchzog, würde er sich die Frau nur noch mehr zum Feind machen und vielleicht könnte ja eine weitere Zusammenarbeit klappen?


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es hatte nur einen Moment gedauert, da wurde es auf der anderen Seite der Leitung abgehoben und Don meldete sich mit seinem Nachnamen. Waleria begrüßte ihn nicht, wollte ihn lieber direkt schon danach fragen, warum er sie durch die Datenbank hat jagen lassen, aber seine Antwort schien nicht so wirklich der Wahrheit zu entsprechen, denn wenn man Eins und Eins zusammen zählte, konnte man sehr schnell darauf kommen, dass er irgendetwas suchte, irgendetwas wollte. Er war der Meinung noch einmal alles durch zu gehen, da gehörte Waleria nicht dazu, sie war eigentlich keine Information, die sie hätten abfragen können, es gab nur zwei Möglichkeiten, wie man diese Aussage erklären konnte: Entweder war der Agent wieder einmal der Meinung, sie könnte etwas mit dem Verschwinden des Mannes zu tun haben, wirklich aktiv zu tun haben, oder aber die Homeland Security hatte ihm wirklich irgendetwas erzählt, was ihn skeptisch gemacht hatte. Was es auch war, beides schien auf das Gleiche hinaus zu führen..
      Waleria seufzte, sie fand es schon fast lustig, was hier wirklich passierte, aber bevor sie ihm vorwerfen konnte, dass er lügt kam Don schon mit einer ganz anderen Frage heraus, denn er wollte wissen, ob sie wirklich weiterhin nach David suchen wird. Die Blondine schluckte schwer, bevor sich ihre Hände ein wenig fester an dem Lenkrad fest hielten. Es war eine ganz andere Frage, die mit diesem Streit, diesem Ausarten gar nichts zu tun hatte, es war eher der Schrei nach Hilfe, danach, den hilflosen Mathematiker zu finden, der damit einfach nichts zu tun hatte. Sanft schüttelte Waleria ihren Kopf, es konnte natürlich auch die Ablenkung sein, um sie zu orten, um sie zu finden. Schwachsinnige Idee, eine wahnsinnig schlechte Idee, wie sie fand, denn wenn Don es wagen sollte, dann .. oh dann sollte er lieber gut im Reden sein, vor allem sich etwas Gutes einfallen lassen, sie würde ihm seinen Posten nehmen, ihn komplett auseinander nehmen. "Du bist ein wahnsinnig schlechter Lügner", sprach sie, ohne auf seine Frage einzugehen. Sie würde sich nicht verarschen lassen, nicht hier und nicht jetzt. Es war eine schlechte Idee gewesen mit dem FBI zu arbeiten. "Ich warne dich nur ein Mal, Agent Walker.. überlege dir gut, was du bereit bist zu verlieren". Sie legte auf, blickte auf ihren Bildschirm im Wagen, um wieder Adam anzurufen, er sollte genau wissen, was hier passiert.
      "Hm? Was gibt`s?", er war dieses Mal deutlich entspannter drauf, er schien etwas zu essen. "Ich habe die Befürchtung gleich abgeführt zu werden", erklärte Waleria eigentlich auch schon und fuhr vom Highway runter, um gleich einen ganz anderen Weg zur Zentrale zu nehmen. "Wie kommst du jetzt darauf? Wirst du wieder paranoid?". Sie lachte kurz. "Nein, aber Walker hat gelogen auf die Frage hin, warum er mich ausgerechnet jetzt abfragt.. Er war der Meinung, er müsse alles noch einmal durch gehen und hielt mich an der Leitung.. Ich glaube ihm kein Wort, er hat mich von Anfang an nicht durch die Datenbank gejagt, aber ausgerechnet jetzt, wenn Homeland Security bei denen in den Verhörungsräumen sitzt?". Da schnaubte die Blondine belustigt. "Mhmm.. Es klingt plausibel.. Aber das ist doch ein Quatsch.. Kindergarten.. Ich glaube nicht,dass das FBI so blöd ist.. vor allem unter welchem Vorwand?". "Das weiß ich nicht, aber wenn ich nicht in einer halben Stunde an der Zentrale bin.. Wenn ich mich nicht melde, dann musst du Larcksen anrufen.. Direkt.. Es ist mir scheiß egal, dass es Mitten in der Nacht ist, aber ich will nicht mit Handschellen beim FBI die restliche Nacht abhängen, verstanden?". "Yes..Ich werde ihn persönlich wach klingeln",sehr überzeugt klang Adam nicht, aber Waleria würde Don nicht die Genugtuung geben und sie einfach verhaften lassen, das konnte er vergessen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Dass die Lüge bezüglich ihrer Akte nicht durchging, konnte er schon ahnen. Dafür hatte sie wahrscheinlich schon mit genug Leuten zu tun gehabt aber was hätte er ihr bitte sonst sagen sollen? Dass die Homeland Security ihm etwas mitteilte, was nun sein Bewusstsein trübte? Wie erbärmlich konnte er eigentlich noch sinken? Bei ihrem Satz konnte er selbst nur drüber lächeln. Das hätte er sich wirklich sparen können.
      "Ich warne dich nur ein Mal, Agent Walker...überlege dir gut, was du bereit bist zu verlieren" kamen plötzlich die nächsten Worte aus ihr wobei er nicht wusste ob er da gerade richtig gehört hatte? War das wirklich ihr Ernst gewesen? Sie drohte ihm? "Das war ein schwerer Fehler" sprach er zu sich selbst nachdem auf der anderen Leitung augelegt wurde und Don auf sein Handy blickte. Dass Waleria diesen Weg gehen würde, hätte er nun wirklich nicht gedacht doch wenn sie dies machen wollte, dann würde er sie nicht aufhalten. Sie war schließlich schon jahrelang auf sich alleine gestellt gewesen und wusste was sie tat...da würde Don auch alles selber machen um seinen Bruder zu finden. Sie schafften es bis jetzt auch ohne der CIA, warum sollte es also diesmal anders sein? Weil es hier um seinen Bruder ging? //Unsinn//, schoss es ihm durch den Kopf bevor er das kleine Gerät auf seinen Tisch legte, sein Büro verließ und zu Lucas ging. "Wie sieht es eigentlich mit Alejandro aus? Gibt es da irgendeine Spur nach dem Verschwinden aus der Bar?" fragte er nach, denn irgendwo mussten sie ja weiter arbeiten, oder? "Ich habe ihn noch eine Weile durch die Kamera's in der Stadt beobachten können, doch verlor ich ihn nach gut 25 Minuten. Er wirkte nicht gerade so als würde er wo bestimmtes hin, sondern eher als würde er Zeit schinden wollen"
      erklärte ihm sein Agent was Don nur verwirrter machte. "Warum sollte er Zeit schinden wollen? Das ergibt doch keinen Sinn?"......"vielleicht wusste er ja von Waleria's zweiter Identität und dass sie mit einer Bundesbehörde zusammenarbeitet? Schließlich war er es auch gewesen, welcher uns in die leeren Hallen leitete und wollte somit abwarten was ihre nächsten Schritte sind?" zuckte Lucas mit den Schultern woraufhin der schwarzhaarige ihm recht geben musste. Alejandro sah nicht gerade wie jemand aus der einfach Dummheiten machte, weil es Spaß machte...Nein! Bei ihm steckte immer ein Plan sicher dahinter und wenn es Don's Verstand jetzt nicht täuschte, würde er sicher versuchen mit ihr wieder Kontakt aufzunehmen, wenn es wahr war, dass dieser über deren Identität wusste. Dann war es vielleicht auch er gewesen, welcher David entführt hatte um an sie ran zu kommen? "okay danke" mit diesen Worten begab sich der Agent wieder zurück in sein Büro, nahm sein Handy in die Hand und wählte schon Adams Nummer, woraufhin er hoffte, dass dieser rangehen würde. Nachdem ein klick zu hören war, dachte er keine Sekunde lang ihm zu Wort kommen zu lassen, sondern sprach selbst gleich drauf "Adam, hier Don. Ich brauche deine Hilfe. Was wisst ihr wirklich alles über diesen Alejandro?" wollte er gleich von diesem wissen und hoffte darauf, dass Adam ihm jetzt nicht eine Szene machte sondern ihm half. Er vermutete schon, dass Waleria ihm alles erzählte was ablief aber das war dem leitenden Agenten in diesen Moment sowaß von egal. "Ich brauche alle Information bezüglich der Zusammenarbeit zwischen Waleria und Alejandro. Er ist vermutlich der Einzige der uns zu David bringen kann"


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      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es passierte zu ihrer Überraschung nichts, ob Don einfach nur nach gab? Oder hatte er doch noch was anderes, was er nun plante? Waleria war sich darüber nicht so ganz sicher, denn sie konnte den Mann nicht ganz einschätzen. Ja, sie hatten sich tierisch gestritten, aber konnte man ihr ihre Wut verübeln? Sie war noch immer komplett wütend, wenn sie daran zurück dachte, was sie jetzt erwarten könnte. Ihr Chef war wahnsinnig empfindlich, was den Russen-Fall anging, die Blondine war auch schon die dritte Person, die ihn behandeln durfte, vor allem aber sollte sie die letzte sein. Wie stolz sie doch vor zwei Jahren gewesen war, als ihr dieser Fall zugeteilt wurde, als ihr Chef ihr das Vertrauen schenkte, auch wenn sie sich dessen bewusst war, dass es schon Gründe dafür gab, warum andere diesen Fall nicht mehr bearbeiteten. Sie waren tot, alle beide, was der Frau ebenfalls zustoßen könnte und sie verstand nun warum. Wenn es schlecht laufen wird, dann werden sie sie foltern, ihr die Haut von den Knochen abziehen und sie flehen lassen sie endlich umzubringen, mit viel Glück würde sie lediglich bei einem Autounfall ums Leben kommen. Man konnte es nie wissen, was die Jungs herausfinden, allein deshalb hielt sie ihren Vater auf Distanz, wollte nicht auch noch ihn verlieren und ganz alleine bleiben. Aus diesem Grund bund sie sich auch nicht gerne, aus diesem Grund hielt sie Don auf Abstand.. Es hatte genug Verluste in ihrem Leben gegeben, was nutzte es ihr sich zu binden, jemanden an sich zu lassen und ihn danach zu verlieren. Warum, wenn man es umgehen konnte?

      Adam hatte vor seinem Schreibtisch auf eine Nachricht gewartet, oder eher auf die Zeit, nach der er seinen Boss anrufen würde. Er hasste es Larcksen anrufen zu müssen, er hasste diesen Kerl und er wusste ganz genau, dass dieser ein Problem mit ihm hatte. Das Telefon klingelte, da drehte sich der Mann ein weiteres Mal und runzelte die Stirn, Agent Walker rief ihn an.. Adam seufzte, er sollte ihm vielleicht genauso sagen, dass er nichts mehr tun konnte, wie auch dem Kollegen, der vorhin angerufen hatte. Er nahm ab, wollte schon was sagen, aber der Agent ließ ihn gar nicht, sprach schon sofort und bat um Hilfe. Er mochte diesen Typen nicht, er passte ihm nicht, aber es tat ihm dennoch leid, irgendwie.. "Sorry Mann, aber der Boss hat jegliche Zusammenarbeit mit dem FBI unterbunden". Mit dem Boss meinte er Waleria, die ihm deutlich zu verstehen gegeben hatte, dass sie beide da raus waren. Adam folgte sowieso nur ihr.. Er seufzte, ließ den Kopf kurz hängen, es tat ihm Leid den Agent jetzt einfach so abzuspeisen. "Ich weiß wirklich nicht viel.. Ich bin nur der Informatiker, Waleria kümmert sich immer um diesen Scheiß, pflegt Kontakte, arbeitet Undercover... Ich verlasse mein Schreibtisch nur zum Pennen..", er klang aufrichtig, vor allem entschuldigend. "Versöhn dich einfach mit ihr und frag sie danach.. Die ist schon auf hundert achtzig, dass du in ihre Akte rein wolltest, überleg dir einfach irgendeine Entschuldigung, keine Ahnung, was Frauen gerne hören.. Und dann arbeite mit ihr und..", er seufzte, bevor er sich durch das Gesicht fuhr. "Geht einfach beide mal ne Runde schlafen, das wird das meiste lösen, denke ich".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don konnte Adam nicht ausstehen und dies beruhte wahrscheinlich auf Gegenseitigkeit aber zumindest hoffte er ein paar Informationen aus diesem heraus zu bekommen wenn Waleria schon nicht mehr mit dem FBI arbeiten wollte, weshalb er auch ein eher schlechtes Gewissen bekam, diesen erst gar nicht am Anfang zu wortkommen zu lassen. Don durfte aber keine Zeit verlieren, denn genau die Sekunden, welche er heute vergeuden könnte, hätten ihm geholfen seinen Bruder doch noch das Leben zu retten. Dieses Mal kam es nicht drauf an um an viele Infos zu kommen sondern lagsam schneller zu werden. Er musste schon einmal zusehen wie jemand vor seinen Augen starb und dies sollte sich auf keinen Fall wiederholen müssen. Nicht solange er lebte. Zu seiner Enttäuschung durfte Adam aber keinerlei Daten oder sonst aß rausrücken als er meinte, dass der Boss es verboten hatte. War der Boss nun der Boss der CIA oder eher Waleria gewesen, welche Adam darum bat Don nicht zu helfen? Diese Frage würde wohl für immer unbeantwortet bleiben. "Das dachte ich mir schon" dabei konnte man doch etwas den enttäuschten Unterton raus hören während Don sich mit der Hand in den Nacken griff. Es war ihm sowieso schon unangenehm gewesen diesen anzurufen aber langsam gingen selbst dem Agenten die Optionen aus weshalb er darauf gehofft hatte zumindest von ihm etwas Hilfe zu bekommen. Das nennt man mal Pech gehabt. "Mach dir keinen Kopf deswegen. Tut mir leid, dass ich dich überhaupt um diese späte Stunde noch gestört habe. Mit dem Schlaf könntest du wahrscheinlich recht haben" dabei musste er selbst kurz lachen. Wann hatte Dominic eigentlich richtig durchgeschlafen? Soweit er sich erinnern konnte war dies vermutlich vor David's Verschwinden gewesen. Seither hatte er mehr gearbeitet als sich ausgeruht. Sogar seine Agent's hatten defintiv mehr geschlafen aber auch nur, weil er es ihnen befohlen hatte. Don sollte wirklich anfangen sich auch an seine eigene Regeln zu halten und nicht nur die anderen deswegen verurteilen. "Ich wünsche dir alles Gute" mit diesen Worten verabschiedete er sich, seufzte und strich sich mit der Hand durch die Haare. Also war es wirklich so gewesen, dass die CIA nicht mehr mit dem FBI arbeitete? "Und was nun?" murmelte er leise vor sich her bevor er auf die uhr blickte und merkte wie spät es war. Daher packte er seine Sachen, drehte das Licht im Büro ab und begab sich zurück zu Lucas wobei Diana und Brian auch schon zurückkamen. "Ihr solltet euch für heute ausruhen. Wir haben die ganze Nacht gearbeitet und ein wenig Ruhe tut uns allen gut, wenn wir David bald finden wollen" sprach er ruhig aus woraufhin alle doch etwas verwundert waren über diesen plötzlichen Vorschlag "Was machen wir mit den Leuten von der Homeland?" fragte Diana vorsichtig nach "lasst sie gehen aber beantragt, dass sie unter Beobachtung bleiben. Ich will alle Schritte von ihnen wissen" mit einem Nicken verabschiedete er sich auch schon von seinen Agenten, begab sich zum Aufzug mit welchen er runter zur Garage fuhr, stieg in seinen Wagen und fuhr anschließend zu seinem Elternhaus. Es war Zeit wieder mal nach seinem Dad zu sehen nach allem was passiert ist.
      Es dauerte geschlagene 25 Minuten bis er bei dessen Auffahrt hochfuhr, die Zündung ausschaltete, ausstieg und sich in das Haus begab wo sein Vater im Essbereich saß und eine Zeitung las. "Hey Dad" kam es mit einem sanften Lächeln aus ihm heraus während er an diesen vorbei ging, sich ein Bier aus der Küche holte bevor er anschließend schon zurück zu ihm kam und sich auf den Stuhl neben ihn fallen ließ. "Harte Nacht?" so gut wie er es auch versuchte aber seinem Vater konnte er wohl nichts vormachen. Dafür kannte er seinen Sohn zu gut. "Kann man so sagen" sprach dieser enttäuscht aus, machte einen Schluck bevor er aufstand und sich Richtung Stufen zubewegte. "Donnie?" dabei wandte er seinen Blick auf den alten Herren "Es ist nicht deine Schuld. Du versuchst alles um ihn zu finden und das wissen alle welchen David etwas bedeutet. Aber bitte pass auch auf dich selbst gut auf. Ich will nicht beide Söhne verlieren müssen" Don konnte sehen, dass sein Vater einerseits doch enttäuscht war aber andererseits auch wusste was auf den Schultern des schwarzhaarigen lastete. Daher begab er sich, ohne noch was zu sagen, nach oben, ging ins Badezimmer, zog seine Klamotten aus und stellte sich unter die Dusche wobei er erstmal nur das Wasser auf seinen Körper prasseln ließ. Manchmal stellte er sich die Frage ob es überhaupt noch Sinn machte ein Agent zu sein. Was wollte er damit erreichen? Allen beweisen was er konnte? Dieses Mal war es was komplett anderes gewesen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Ihre Absätze hallten in der leeren Halle, nachdem Waleria ihren Wagen abgestellt und sich in Richtung ihres Büros bewegte. Um diese Uhrzeit gab es nur wenige Leute hier, die meisten schliefen, oder waren gar nicht erst im Land zu finden, sie war nicht die einzige, die die Welt bereiste. Adams Büro war gleich neben ihrem, da lief sie auch dran vorbei, um in der Tür stehen zu bleiben und zu seufzten. Der Blonde blickte von seinem Bildschirm auf, musterte die Frau mit einer gerunzelten Stirn. "Doch hier?", fragte er sie, bevor er mit einem breiten Schmunzeln auf den Sitz vor sich deutete. Zu gerne setzte sich Waleria seufzend hin und fuhr sich durch das Gesicht. "Ich schwöre dir hier hoch und heilig.. Wenn das vorbei ist werde ich diesen Kerl mit meinen eigenen Hängen erwürgen", sie meinte es nicht ernst, aber Adam verstand, was sie sagen wollte. Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück, musterte sie. "Ich hätte ehrlich gedacht, du würdest verhaftet werden". Er schmunzelte ein wenig. "Du in Handschellen.. Das ist schon eine amüsante Vorstellung". Ihr wütender Blick nahm ihm den Spaß dennoch nicht. "Das ist so ein Vollidiot! Diese ganze Abteilung, diese Behörde ist einfach nur ein Witz!", Waleria war einfach noch nicht ganz runter. "Und jetzt kriege ICH Probleme.. Und warum? Weil ich scheiße nochmal David das schuldig bin.. Warum hat er nie erwähnt, dass sein Bruder so anstrengend ist?".
      Da hob der Blonde seine Augenbraue hoch. "Ich finde dich auch ziemlich anstrengend", gab er zu und zuckte mit den Schultern. "Ich und anstrengend? Ich brauche jetzt eine Zigarette". Da schüttelte Waleria den Kopf und streckte ihren Arm aus, um nach der Packung zu greifen, sie würde gar nicht raus gehen, steckte sich die Zigarette zwischen die Lippen. "Ist meine Vierte heute.. Kannst du es fassen?", sie seufzte belustigt. Dafür, dass sie nur bei Stress rauchte war es heute ziemlich viel gewesen. Adam hob seine Augenbraue. "Er wird dich töten", sprach er schon, bevor er den Kopf schüttelte. "Er wird mich auch noch feuern, da ist es mir egal..". Sie zündete sich die Zigarette an, zog daran, bevor sie sich wieder zurück lehnte, um einen Moment zur Ruhe zu kommen. "Ich muss jetzt sowieso warten, bis er irgendwann hier auftaucht". "Willst du nicht einfach deine Arbeit weiter machen?", Adam hob seine Augenbraue. "Welche Arbeit? Mein Fall ist durch und genauso Don.. Er braucht mich nicht, ich brauche ihn nicht, fertig ist es auch". Das würde sie auch genau so sofort unterschreiben. Adam seufzte. "Ich glaube, er braucht dich mehr, als er es zugibt", da schüttelte er gleich den Kopf. "Wie meinst du das?", Adam war doch von vorne rein ein Gegner von dem FBI und dem Agent gewesen! Wieder einmal seufzte der Mann. "Er ist verzweifelt und braucht Informationen.. Er hat mich angerufen und mich um Hilfe gebeten..". Da runzelte Waleria die Stirn. "Bitte was?", fragte sie gleich auch schon. "Ich sagte es dir doch.. Er rief mich an und bat mich um Hilfe.. Sei doch wenigstens ein Mal nicht so stur und erledige das.. Ich habe keine Lust mehr mich mit denen auseinander zu setzen und deinen Streit zu klären!". Da war die Blondine gleich empört. "Meinen Streit zu lösen? Mein Lieber, dich hat keiner um Hilfe gebeten!". Und damit war sie auch schon aus seinem Büro raus.

      Es hatte vielleicht eine viertel Stunde gedauert, da tauchte Waleria aus ihrem Büro wieder raus. Sie klopfte an, blickte zu dem Blonden hinter dem Schreibtisch, der ein Spiel zu spielen schien. Er blickte auf, runzelte die Stirn über die Sachen in ihren Händen. "Du hast gewonnen..", murmelte die Blondine und verdrehte die Augen. "Ich tue David den Gefallen und setze mich dann mit Larcksen und meinem Job auseinander.. Ja, du hast Recht, er verdient es und er verdient es auch, dass ich seinem Bruder eine Unterstützung bin, auch wenn ich ganz genau weiß, dass er jetzt lachend den Kopf schütteln würde, wenn er mich sähe". Adam schmunzelte. "Du bist so stur, wie ein Stier.. Weiß du denn, wo er ist?",entgegnete er gleich und schüttelte den Kopf. "Ja, vielleicht bin ich das.. Ich fahre zu seinem Vater.. Oder zu seiner Wohnung.. Irgendwo muss er sein.. Aber zum FBI fahre ich definitiv nicht hin, ich liefere mich doch nicht selbst aus!", da war sie noch immer sehr sensibel mit.. "Ich versöhne mich mit diesem Vollidioten und biete ihm einen Waffenstillstand bis zum Auffinden von David an.. Danach kann er mich mal.. Genauso, wie das FBI, für immer und ewig!". Adam lachte. "Halt mir Larcksen vom Leibe.. Lenk ihn ab, oder so..".
      Es war schon Morgens, als Waleria ihren Wagen vor der Auffahrt des Familienhauses parkte und tief durch atmete. Sie war langsam müde, ein Kaffee würde ihr Leben definitiv retten, aber sie wollte das durch ziehen, auch wenn sie es tausend Mal in ihrem Kopf durch gegangen war. Sie hatte einiges mit gebracht, hatte vor allem ihren neuen Laptop mit, diese merkwürdige Notiz aus Igors Tasche und eine kleine Überraschung für Don, die er doch selbst haben wollte. Sie stieg aus, nahm ihre Tasche und die Tasche mit dem Laptop und ihrer Akte raus, um sich langsam auf das Haus zu bewegen. Dons Wagen stand in der Auffahrt, das sollte heißen, dass er hier war.. Wenn nicht, würde sie zu seiner Wohnung fahren, aber einen Versuch war es wert. Sie klingelte an der Tür, musterte kurz das Namensschild. bevor sie noch einmal tief durch atmete. Nur keinen Streit provozieren..
      Das Lächeln auf ihren Lippen war warm und ehrlich, als sie einen Mann an der Tür erblickte, den sie sofort als seinen Vater erkennen konnte. Einige Bilder hatte sie gesehen gehabt. "Guten Morgen und entschuldigen Sie bitte die Störung.. Aber.. Ist Don zu sprechen?".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don ließ noch eine Weile das Wasser auf seinen Körper prasseln, wobei er gar nicht sagen konnte wie lange es war, bis er sich dazu entschied sich richtig zu duschen um anschließend ins Bett zu gehen. Es war einer der Vorteile das Elternhaus näher am Büro zu haben als die eigene Wohnung: Wenn Don das Bedürfnis hatte nach Hause kommen zu wollen, konnte er dies jederzeit machen weshalb sie damals zu Zeiten seiner Mutter, welche gestorben war und er sich um alles kümmern hat müssen, sich dazu entschlossen das Zimmer komplett neu einzurichten wofür er heute wirklich dankbar war. Nachdem er sich fürs Bett umgezogen hatte und sich reinlegte konnte man deutlich spüren wie plötzlich anfing sein ganzer Körper zu schmerzen durch die Anspannung der letzten Stunden und Tagen, weshalb er kurz noch das Gesicht verzog aber auch recht rasch in einem tiefen Schlaf sank. Anscheinend hatte er diesen bitter nötig gehabt.
      Am nächsten Morgen stand sein Vater schon ziemlich früh auf, nachdem dieser selbst spät ins Bett ging, öffnete leise die Türe zum Zimmer von Donnie und fand diesen noch in seinem Bett schlafend auf, woraufhin sich ein sanftes Lächeln auf die Lippen setzte. Es war immer ein beruhigender Anblick gewesen den Ältesten so friedlich liegen zu sehen. Daher schloss er diese wieder leise und begab sich nach unten um sich erstmal einen Kaffee zu machen und die Zeitung von draussen zu holen als es plötzlich an der Türe klopfte. Wer konnte das denn um diese frühe Uhrzeit sein? Als er die Türe öffnete und die junge blondhaarige Dame vor sich stehen sah mit den Sachen in der Hand, hatte er schon die größte Befürchtung gehabt, dass man vielleicht David tot fand und ihm dies nun mitteilen wollte doch stattdessen wurde er nach seinem Ältesten gefragt welcher aber noch schlief. "Im Moment leider nicht. Wollen Sie reinkommen? Es ist noch recht früh und die kalte Luft macht es nicht gerade besser" bot er der jungen Frau an was eigentlich eher weniger seine Art war aber wenn sie seinen Sohn schon mit Vornamen ansprach, kannte er sie bestimmt und somit vertraute er ihr ebenfalls. "Ich mache gerade Kaffee. Darf ich Ihnen ebenfalls einen anbieten?" fragte dieser freundlich nach als er sich auf den Weg zur Küche machte und noch ohne auf eine Antwort zu warten kam er dann schon mit zwei Kaffeetassen raus, holte noch zusätzlich die Kanne dazu mit Zucker, stellte alles auf den Esstisch und bot ihr mit der Hand an sich zunihm zu setzen. "Darf ich fragen wer Sie sind und was Sie von Donnie wollen?" wollte er schließlich wissen um wenigstens mit ihr ein wenig Konversation führen zu können. Wer wusste schon wann sein Sohn aufstand und so wie der gestern aussah, könnte dies sicher noch ein wenig dauern.


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