"Das habe ich auch gar nicht als Kritik angesehen, ich bin nicht mehr so weinerlich und eingeschnappt wie damals. Ich glaube, wenn du mich damals irgendwie kritisiert hättest, dann hätte ich Rotz und Wasser geheult. Natürlich nicht vor dir, aber immerhin ... ich verstehe allerdings, wie du das meinst." Er spielte es wohl zu sehr herunter, zumindest für Caelans allgemeinen Geschmack. Rikiya konnte nicht behaupten, dass er ihm da nicht zumindest ein wenig zustimmen würde. Egal, er machte sich doch sonst keine wirkliche Sorgen darüber, wie es in seinem Leben aussah, wenn jemand - ohne Argwohn und mit Liebe - all diese Probleme aufzeigte. "Das bezweifle ich, aber es gibt zumindest eine, die ich wirklich als solche ansehen würde. Du hast mir etwas wiedergebracht, dass ich verloren habe und von dem ich nicht mehr geglaubt habe, ihn jemals wiederzusehen. Wenn auch auf Umwegen.", bedankte er sich, auf selbigem Umweg, bei diesem Mann den er so sehr liebte wie keinen Zweiten. Kein anderer Mensch konnte ihm in Ronans Augen jemals das Wasser reichen und Rikiya war auch Niemand, der den Anblick Caelans verschmähte. "Liegt dir was auf dem Herzen? Du wirkst bedrückt.", flüsterte er in angenehmen Tönen, als würde er hinter den durchsichtigen Schleier sehen, den Caelan sich aufgebaut hatte.
"Jetzt hörst du dich an wie Ronan.", belächelte er die Situation, die eigentlich weniger als angenehm war. Hatte Caelan sich jedes Mal so gefühlt, wenn er wieder unerklärlicherweise einen Moment brauchte um sich nicht wieder selbst zu verteufeln? Rikiya konnte nicht behaupten, er wäre gerade sonderlich neidisch auf diesen Mann. Aber so wie Caelan damals trotzdem zu ihm gehalten hatte, so würde er nun auch zu ihm halten - Pech und Schwefel waren immerhin meist zusammen an einem Ort und selten alleine aufzufinden. "Weil ich nie wirklich hungrig war, aber ich kann nicht behaupten, dass ich jetzt nicht hungrig bin." So, als hätten sie wirklich vor viel zu langer Zeit diese erbärmlichen Plätze getauscht und sich einen Namen daraus gemacht, einander so sehr zu ähneln, dass es schmerzte. Rikiya war, im wahrsten Sinne des Wortes, wohl wie eine Motte nachdem sie das Raupenstadium irgendwie überwunden hatte. "Na gut, na gut. Ich besorge uns etwas zu essen, also zeig dich von deiner besten Seite, ja?", lachte er und stapfte zu dem Eingang des Zeltes, ehe er die schweren Stiefel wieder anlegte. Einen Kuss hatte er sich nicht gestohlen, aber er wäre auch nicht all zu lange fort. "Und stell keinen Schabernack an.", warnte er Caelan lachend, als er das Zelt verließ - er war gar nicht all zu lange fort, aber bis auf zwei Schalen Eintopf sah die Ausbeute ein wenig mager aus.
"Jetzt hörst du dich an wie Ronan.", belächelte er die Situation, die eigentlich weniger als angenehm war. Hatte Caelan sich jedes Mal so gefühlt, wenn er wieder unerklärlicherweise einen Moment brauchte um sich nicht wieder selbst zu verteufeln? Rikiya konnte nicht behaupten, er wäre gerade sonderlich neidisch auf diesen Mann. Aber so wie Caelan damals trotzdem zu ihm gehalten hatte, so würde er nun auch zu ihm halten - Pech und Schwefel waren immerhin meist zusammen an einem Ort und selten alleine aufzufinden. "Weil ich nie wirklich hungrig war, aber ich kann nicht behaupten, dass ich jetzt nicht hungrig bin." So, als hätten sie wirklich vor viel zu langer Zeit diese erbärmlichen Plätze getauscht und sich einen Namen daraus gemacht, einander so sehr zu ähneln, dass es schmerzte. Rikiya war, im wahrsten Sinne des Wortes, wohl wie eine Motte nachdem sie das Raupenstadium irgendwie überwunden hatte. "Na gut, na gut. Ich besorge uns etwas zu essen, also zeig dich von deiner besten Seite, ja?", lachte er und stapfte zu dem Eingang des Zeltes, ehe er die schweren Stiefel wieder anlegte. Einen Kuss hatte er sich nicht gestohlen, aber er wäre auch nicht all zu lange fort. "Und stell keinen Schabernack an.", warnte er Caelan lachend, als er das Zelt verließ - er war gar nicht all zu lange fort, aber bis auf zwei Schalen Eintopf sah die Ausbeute ein wenig mager aus.
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.