"Was sich für mich richtig anfühlt?", hinterfragte er verwundert. Wann ging es das letzte Mal um solche trivialen Dinge? Richtig und falsch waren längst durchgestrichene Worte auf vergilbten Seiten, denen sich seit Jahren keiner mehr angenommen hatte. Die Wahrheit war wohl wirklich, dass es nicht weiter wichtig gewesen war, als er kaum noch über sich selbst oder die Welt um ihn herum, die Geschehnisse in dieser, nachdenken konnte. Stattdessen sehnte er sich nach Freiheit die er nicht bekam, nach rauem Sand unter ihm und nach dem Gesang der Vögel, die selbst die raueren Gewässer seiner Heimat nicht mieden. "Ich ... überlege es mir. Ich weiß nicht, ob das für mich richtig ist.", entschied er sich schließlich. Selbst, wenn sein Vater nur das Beste für ihn wollte, so war er doch lediglich jemand, der eine Version seines Sohnes kannte, oder vielleicht zwei, womöglich drei - Nayantai wusste, dass sein alter Mann einen Haufen seiner Facetten kannte, verstand, dass er nun einmal mehr alles gesehen hatte, was man sehen konnte. Dennoch, würde es Rikiya helfen wenn er ihm auch noch diese Farbe seines Lebens zeigte, in einer Palette, die bereits zu breit gefächert war? "Mhm. Ich weiß, dass du nicht Unrecht hast und mich nicht dazu zwingen willst. Ich denke, dafür brauche ich mehr Zeit - das hat schon Überwindung gekostet. Tut mir leid."
Rains Kichern fühlte sich an wie ein Blütenregen, herzhaft und aufmunternd, bald vom Winde verweht und doch so lebendig und einschlagend. Nayantai wollte nicht, dass er jemals wieder aufhörte. "Das tue ich auch. Ich würde es wieder machen, aber diesmal nicht, weil wir es müssen, weißt du? Ich will dir noch so viel zeigen.", spielte er sich auf. Weiter in das Landesinnere seiner Heimat kämen sie nie, würde Rain doch zu einem Eiszapfen erstarren, aber in Adrestia, würden sich die Grenzen erst wieder für sie öffnen? Nayantai wollte es sehen, dieses Land das er hasste, mit Rain an seiner Seite - zusammen, vielleicht sogar als herrenlose Landstreicher. Der Gedanke allein ließ ihn ein wenig schmunzeln. "Dann will ich dir zumindest dabei helfen, deine eigenen zu tragen. Ich habe immer ein offenes Ohr für dich, so wie du für mich." Ob er die Wahrheit, die ihm nicht ausgeschüttet wurde, überhaupt akzeptieren konnte, war ein gänzlich anderes Kapitel - eines, das jetzt noch keinen Platz in seinem Kopf fand. Wohlwollend akzeptierte er Rains Umarmung, seine sanften Gestiken, seine Liebe; er schmiegte sich im Gegenzug an ihn, zeichnete Kreise in den Stoff seiner Kleidung und gab sich der Welt um sich seiner eigenen Welt hin, in der nie irgendetwas passierte. Wie lange konnte er wohl noch in diesem Traum, dieser Einbildung, existieren? "Wonach steht dir?" Hatte Rain genug zu essen? Genug getrunken? Wollte er einfach wieder nach draußen? Nayantai machte sich wohl doch zu viele Sorgen.
Rains Kichern fühlte sich an wie ein Blütenregen, herzhaft und aufmunternd, bald vom Winde verweht und doch so lebendig und einschlagend. Nayantai wollte nicht, dass er jemals wieder aufhörte. "Das tue ich auch. Ich würde es wieder machen, aber diesmal nicht, weil wir es müssen, weißt du? Ich will dir noch so viel zeigen.", spielte er sich auf. Weiter in das Landesinnere seiner Heimat kämen sie nie, würde Rain doch zu einem Eiszapfen erstarren, aber in Adrestia, würden sich die Grenzen erst wieder für sie öffnen? Nayantai wollte es sehen, dieses Land das er hasste, mit Rain an seiner Seite - zusammen, vielleicht sogar als herrenlose Landstreicher. Der Gedanke allein ließ ihn ein wenig schmunzeln. "Dann will ich dir zumindest dabei helfen, deine eigenen zu tragen. Ich habe immer ein offenes Ohr für dich, so wie du für mich." Ob er die Wahrheit, die ihm nicht ausgeschüttet wurde, überhaupt akzeptieren konnte, war ein gänzlich anderes Kapitel - eines, das jetzt noch keinen Platz in seinem Kopf fand. Wohlwollend akzeptierte er Rains Umarmung, seine sanften Gestiken, seine Liebe; er schmiegte sich im Gegenzug an ihn, zeichnete Kreise in den Stoff seiner Kleidung und gab sich der Welt um sich seiner eigenen Welt hin, in der nie irgendetwas passierte. Wie lange konnte er wohl noch in diesem Traum, dieser Einbildung, existieren? "Wonach steht dir?" Hatte Rain genug zu essen? Genug getrunken? Wollte er einfach wieder nach draußen? Nayantai machte sich wohl doch zu viele Sorgen.
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.