Der Schnee war teilweise frisch und teilweise Jahrzehnte alt - Oyu wusste, dass sehr viele der flach getretenen Flocken um einiges älter waren, als sie es je gewesen war und womöglich je sein könnte, selbst wenn sie ein erfülltes Leben lebte. Das Eis unter dem Schnee ließ zumindest auch darauf schließen, dass es hier keinen nährhaften oder anderweitig nutzvollen Boden gab und sie die triste, eisige Einöde, die dieser Kap am Ende der thrianischen Welt war, bald hinter sich lassen würden. Wie Caelans Heimat wohl war? Oyu malte sich grüne Hügel mit haufenweise Bäumen aus und platzierte ein paar Holzhütten in der Gegend, von welchen sie schon wusste - aber waren die wirklich aus Holz? Bevor sie Caelan fragen konnte, öffnete dieser schon seinen Mund. “Finde ich auch, aber eher weil Küsse ziemlich widerlich sind, finde ich! Und dann noch von so einem schleimigen Aal …”, nuschelte das Mädchen betört. Ob Caelan da andere Ansichten hatte? Zumindest hatte er ihr schon von sich erzählt und Oyu war noch immer neugierig, wenn es um all diese Dinge ging, die sie irgendwo und irgendwie nicht ganz verstand. “Bei euch sind es doch nur Männer und Frauen die romantische Beziehungen miteinander haben dürfen, oder? Findest du es deswegen ekelhaft? Wenn ja, dann bist du aber ziemlich eigenartig.”, teilte sie dem alten Mann dennoch mit.
“Keine Ahnung, vielleicht braucht er den Platz. Könnte auch sein, dass er sich irgendeine Gegenleistung des Königs erhofft, wenn wir dich dorthin bringen - und wenn er dich ausfragen will, braucht er nun mal einen Übersetzer. Dafür hast du mich!”, lachte das Mädchen schließlich zuversichtlich. Der Schlitten geriet auch schon ins Blickfeld - er war ziemlich groß, groß genug um zumindest zwei Leute auf der Fläche zu tragen und für eine weitere Person, um sich hinten hinaufzusteigen und die Wölfe anzutreiben; sie waren riesig, das sah Oyu schon von hier aus. Zottelig und weiß, drei von ihnen und dann blickten sie auch noch drein, als wollten sie nicht so recht hier sein - schade, eigentlich. “Muhan, wie lange brauchen wir eigentlich, bis wir bei der Siedlung des Königs sind?” Der Wolf lachte auf, zog die Augenbraue hoch und grinste sie beide an. “Gute drei Monate, wenn wir im Tempo bleiben und der Schlitten nicht auseinanderfällt, vielleicht doch eher ein bisschen weniger.” “So lange!?”, rief sie empört auf. Dann drehte sie sich zu Caelan um und sah ihn etwas fragwürdig an. “Also, wir sind am Meer, und der König befindet sich momentan eher am anderen Ende des Landes. Muhan meinte drei Monate oder so?”, gestand sie, schaute dabei jedoch etwas schelmisch drein, als erwartete sie die negative Reaktion von Seiten Caelans schon. “Der Schlitten ist etwas schneller!” Konnte sie dem alten Mann das überhaupt schmackhaft machen? Oyu wusste es nicht, aber da packte Muhan sie auch schon am Arm und zog sie beide zum Schlitten - noch immer klammerte sie sich fest an Caelans Hand, und doch packte Muhan eben jene auch und ließ die wilden Schlittentiere daran schnuppern; ganz so überzeugt schienen die flauschigen Riesenwölfe doch nicht zu sein, aber auch, wenn sie auf allen vieren standen, so waren sie größer als Oyu und wenn sie sich erst auf die Hinterbeine stellen würden, dann dürften sie womöglich um einiges größer als Caelan oder Muhan sein. Das war beängstigend. “Einsteigen.”, lachte Muhan noch, und Oyu deutete auf die Sitzfläche am Schlitten. “Wir sollen es uns bequem machen … und dass die Wölfe nicht an, nur so als Tipp, die sind definitiv nicht handzahm.”
“Keine Ahnung, vielleicht braucht er den Platz. Könnte auch sein, dass er sich irgendeine Gegenleistung des Königs erhofft, wenn wir dich dorthin bringen - und wenn er dich ausfragen will, braucht er nun mal einen Übersetzer. Dafür hast du mich!”, lachte das Mädchen schließlich zuversichtlich. Der Schlitten geriet auch schon ins Blickfeld - er war ziemlich groß, groß genug um zumindest zwei Leute auf der Fläche zu tragen und für eine weitere Person, um sich hinten hinaufzusteigen und die Wölfe anzutreiben; sie waren riesig, das sah Oyu schon von hier aus. Zottelig und weiß, drei von ihnen und dann blickten sie auch noch drein, als wollten sie nicht so recht hier sein - schade, eigentlich. “Muhan, wie lange brauchen wir eigentlich, bis wir bei der Siedlung des Königs sind?” Der Wolf lachte auf, zog die Augenbraue hoch und grinste sie beide an. “Gute drei Monate, wenn wir im Tempo bleiben und der Schlitten nicht auseinanderfällt, vielleicht doch eher ein bisschen weniger.” “So lange!?”, rief sie empört auf. Dann drehte sie sich zu Caelan um und sah ihn etwas fragwürdig an. “Also, wir sind am Meer, und der König befindet sich momentan eher am anderen Ende des Landes. Muhan meinte drei Monate oder so?”, gestand sie, schaute dabei jedoch etwas schelmisch drein, als erwartete sie die negative Reaktion von Seiten Caelans schon. “Der Schlitten ist etwas schneller!” Konnte sie dem alten Mann das überhaupt schmackhaft machen? Oyu wusste es nicht, aber da packte Muhan sie auch schon am Arm und zog sie beide zum Schlitten - noch immer klammerte sie sich fest an Caelans Hand, und doch packte Muhan eben jene auch und ließ die wilden Schlittentiere daran schnuppern; ganz so überzeugt schienen die flauschigen Riesenwölfe doch nicht zu sein, aber auch, wenn sie auf allen vieren standen, so waren sie größer als Oyu und wenn sie sich erst auf die Hinterbeine stellen würden, dann dürften sie womöglich um einiges größer als Caelan oder Muhan sein. Das war beängstigend. “Einsteigen.”, lachte Muhan noch, und Oyu deutete auf die Sitzfläche am Schlitten. “Wir sollen es uns bequem machen … und dass die Wölfe nicht an, nur so als Tipp, die sind definitiv nicht handzahm.”
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.