spellbound. (earinor & akira)

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    • Etwas besseres hatte er sich wohl nicht überlegen können - Nayantai nahm sich Rains kleinem Problem an, einem Problem, das er selbst erzeugt hatte, indem er ihm viel zu nah trat und auf Tuchfühlung ging - und nun musste er dafür büßen. Offensichtlich tat er es gern, umspielte Rain mit seiner Zunge und suchte nach wunden Punkten, die er zuvor nie gefunden hatte. Sich langsam an all das heranzutasten war nichts schlimmes, und doch glaubte er, dass er Rain anderweitig mehr zu bieten hatte, wenn er sich selbst über eine Hürde trauen würde, die er dem Blonden einfach genommen hatte. Zugrunde ging er damit nicht, auch, wenn peinlichst klar schien, dass seine Hände sich einen Platz suchten, seine Spuren nachzogen, die er an Rain hinterlassen hatte, und dass er sich selbst freute, dass der glühende Körper unter ihm sich mit jedem weiteren Schritt in Richtung Ziellinie verkrampfte, weil die Sensation, die durch Rains Körper rang, einer neuen und unbekannten Situation zugrunde lag. An Rain gab es zu viel Haut und Fleisch, zu viele angespannte Muskeln, die er noch nicht berührt hatte, denen er noch nicht weißgemacht hatte, dass sie ihm zu Füßen lagen, aber Nayantai wollte nicht übereifrig sein, nicht, wenn sie Finger in seinen Haaren vergruben und daran zurrten, und auch nicht dann, als er glaubte, einen Blick auf Rain zu erhaschen, der sich wieder hinter seinem Polster versteckte, weil es ihm peinlich war.

      Selten hatte er jemand so gesehen, ganz ohne Verteidigung oder Möglichkeit, sich zu wehren - so endspannt und neugierig - so angetan und betäubt von triefender Liebe, die lediglich von einem hungrigem Wolf an ein gesättigtes Schaf überbracht wurde, welches wohl erst nicht wusste, wo ihm der Kopf stand. Nayantai fand heraus, welche Berührungen den Atem des Lammes stocken ließen und ihm süße, gedämpfte Töne entlockte - und er fand heraus, was ihm selbst auf dem Herzen lag und ihm aufzeigte, wie einfach alles war, wenn man sich überwinden konnte. Mittlerweile bewegte er seinen Kopf auf und ab, suchte jene Stellen heim, die Rain zu mögen schien und doch ließ er es sich nicht nehmen, ihn wortlos zu necken, seine Berührungen davonzustehlen, oder sich eher auf seine haltlosen Hände zu konzentrieren, als auf das, was er eigentlich tat. Es war nicht so, als verdiene Rain seine Belohnung nicht, oder als habe der Wolf es sich doch anders überlegt - ganz im Gegenteil - er wollte mehr davon, mehr von diesem Moment, den er auskosten wollte, bis er förmlich ausgetrunken war, damit er ihn sich in seinen Kopf brennen konnte und Rain mit all den negativen Fragmenten zu ersetzen wusste, die ihn von Zeit zu Zeit noch immer heimsuchten. Nayantai machte dort weiter, wo er gerade aufgehört hatte, drückte seine Zunge flach gegen die Unterseite und bewegte seine Lippen beinahe schon auffällig und schmerzhaft langsam, als seine rauen Hände über sanftere Zonen von Rains Körper tänzelten, um die Gänsehaut, die er selbst spürte, mit ihm zu teilen.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Rain hatte seinen Körper selten unter Kontrolle, aber gerade jetzt war es sogar schlimmer als sonst und doch lernte er auch sich selbst besser kennen, als Nayantai jeden Zentimeter erkundete. Er fühlte sich selbst wohler in seiner haut, er fühlte sich begehrt und als ob all die Selbstzweifel die er immer hegte völlig umsonst gewesen waren. Nayantai nahm ihm all das und schenkte Rain so viel mehr. Die Hand des Blonden die sich an Büscheln schwarzen Haares festhielten lockerte sich ein wenig, um Nayantai vorsichtig zu kraulen, auch wenn Rain die Kontrolle fehlte und seine dünnen Finger sich teils stockend bewegten. oder unter den Berührungen zuckten wie der Rest seines Körpers. Das Gefühl das Nayantai in ihm auslöste wurde nur noch verstärkt als er dazu überging seinen gesamten Kopf zu bewegen. Rain bebte unter ihm und kämpfte um Kontroller. Er biss sich auf die Unterlippe und schluckte etwaige Geräusche so gut er konnte herunter. Seine Finger vergruben sich in einem Meer aus schwarzem Haar in dem er nach Halt suchte, ebenso wie sich die andere Hand in seinen Polster krallte. Die Luft in ihrem Zelt fühlte sich warm und schwer an, es roch nach Nayantai und ihm selbst.

      Der Wolf brachte Rain um seinen Verstand. Immer wieder fühlte er sich wärmer und wärmer, als würde sein Körper sich mit Nayantais Wärme voll saugen. Sein Atem ging schneller und flacher, er jagte dem unbekannten Gefühl hinterher und dann, als wäre er der Ozean selbst, zog die Welle sich zurück als Nayantai dasselbe tat. Er ließ Rain zittern und manchmal entwich ihm ein leises Jaulen. Selbst Nayantais bloßer Atem der gegen ihn stieß ließ ihn leise seufzen, es klang fast wie ein Wimmern. Er wagte es nicht sich zu bewegen, hielt sogar manchmal die Luft an, bis Nayantai sich wieder weiter nach vorne beugte und dasselbe Spiel noch einmal spielte. Sein ganzer Körper füllte sich mit einem dumpfen Gefühl und es fühlte sich an als stieße Rains Herz irgendwann aus seiner Brust. Erneut fing Nayantai an Rain zu Verwöhnen, jedes Mal trieb er es ein wenig weiter. Dieses Mal bäumte Rain sich auf und drückte sich mit seinem verbleibenden Arm in eine sitzende Position. Er keuchte und als der Wolf sich erneut zurück zog, wie die Wellen die ins Meer zurück liefen, verließ Rain seine Kraft erneut und er ließ sich zurück auf den Boden fallen. Er drehte seinen Oberkörper leicht zur Seite, kuschelte mit seinem Polster und zitterte, während seine Hüften sich auf der Suche nach mehr Berührung von selbst bewegten. Das Spiel spielte Nayantai noch ein paar Mal, wagte sich immer weiter vor, bis er es an die Spitze trieb. Rain fühlte etwas brodeln und in sich aufsteigen, er zuckte und keuchte und zupfte leicht an Nayantais schwarzen Haaren. "Nayan--ngh... ich...", keuchte er und wollte ihn noch dazu bewegen von ihm abzulassen, aber es war zu spät. Rain klammerte sich fester an den Polster und erstickte ein leises Stöhnen darin. Sein Körper bebte und zuckte, als die tobenden Wellen über ihm zusammen brachen und ihn für einen langen Moment verschluckten und mit in die Tiefe rissen. Kurz darauf löste sich der Griff um den Polster und auch der um Nayantais Haare. Seine Hand plumpste zu Boden, Rain atmete zufrieden aus und blinzelte. Als ihm allerdings langsam klar wurde was passiert war, drehte er seinen hochroten Kopf zu Nayantai. "Es tut mir Leid!", rief er aus und legte sich anschließend schnell die Hände auf den Mund - er wollte Rikiya nicht wecken.
    • Unter seinen Fingern fühlte sich Rain an wie eine Marionette, die nach seinen Winken tänzelte und an unsichtbare Fäden gebunden war, an welchen er abwechselnd zurrte und locker ließ - wann auch immer sie stramm gezogen wurden, musste Nayantai dem bleichen Körper nicht nachrennen, musste nicht versuchen, ihn bei sich zu behalten und wenn er locker ließ, wenn die Fäden über den Boden streiften und Nayantai sich an der Zärtlichkeit ergötzte, die ihm durch einfache Streicheleien zuteil wurde, dann jagte er ihm dennoch hinterher. Entkommen gab es keines, nicht aus den Klauen eines hungrigen Wolfes, der sich an einem Lamm labte, das all das hier über sich ergehen ließ und den letzten Funken seiner Unschuld vergießen sollte, bis er es an die Spitze - den Höhepunkt - trieb. Nayantai lauschte den lieblichen Lauten welche er dem Lamm entlockte, hörte auf sie, als wären sie eine Melodie, die ihn auf den richtigen Weg lockte - mehr als das hier, als verbotene, süffige Zweisamkeit wollte er nicht, fühlte sich der zitternde, angespannte Körper unter seinen Fingern doch weich wie Federn an; so einfach, so zerbrechlich und doch komplex genug, um ihm jedwedes bisschen Verstand zu rauben, das er noch hatte. Der Wolf war nicht länger hungrig, er wollte sich an den lockeren und festen Berührungen, an dem hin und her wenn er seinen Kopf hob und an den Lauten, die wie der Gesang eines Vögelchens aus Rains Kehle entkamen, betrinken.

      Ein angetanes Lächeln zierte seine Lippen, und doch stand ihm eigene Röte in sein Gesicht geschrieben. Nicht mehr wollte er, als sich den Verband vom Kopf zu reißen, damit er Rain in voller Blüte betrachten konnte, aber die Wahrheit, das fehlende Auge, hielt ihn davon ab, das jemals zu tun. Seine Hände krallten sich in Rains Hüften, zogen an ihnen und drückten sie nieder, als er zu weit nach vor schnellte - die Wärme, die sich in ihrem Zelt aufbauschte, war beinahe elektrisierend; aber nicht nur das - das Zittern von Rains Körper, der sich wand wie ein Blatt in reschem Herbstwind, und das Ziehen in seinen Haaren, all das war amüsant, aber Nayantai hörte nicht auf, tat all das, was Rain von ihm verlangte, ohne es jemals auszusprechen. Sein Körper verlangte danach und wer war der Wolf, wenn nicht derjenige, der ihm all seine Wünsche erfüllen sollte? All die Gefühle wurden stärker und schlimmer, Nayantai hörte sein Herz in seinen Ohren pochen, hörte Rain keuchen und seinen Namen stöhnen, aber da war es auch schon um ihm geschehen und bittere Flüssigkeit war alles, was dem Wolf blieb, als er seinen Kopf langsam wieder anhob um Rain einen Moment der Ruhe zu geben. Er schluckte nicht gleich, stattdessen lehnte er sich mach vorne, kaum machte Rain einen Laut, der Rikiya vermutlich wecken würde - es blieb still, Nayantai packte Rains Hände und drückte seine Lippen auf die des Lammes und teilte sein Geschenk mit ihm, als würde er danach verlangen, Rain schmeckte sich selbst. Nayantai schluckte den Rest, als er sich davonzog und nahm eines der Felle, um den Rest wegzuwischen. “Das hat sich gut angefühlt, hm?” Eigentlich wären ein paar Nüsse nicht so schlecht. Ohne lange zu überlegen, drückte Nayantai seine Hand auf Rains Brust. “Und was ist mit mir?”, witzelte er.
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    • Rain keuchte und zitterte noch eine Weile, seine Wangen waren tiefrot und er blickte entschuldigend zu Nayantai auf. Diese Erfahrung war neu für ihn, er wusste nicht ob er sich richtig verhalten hatte und ob Nayantai zufrieden war. Als das Adrenalin in seinen Adern das seinen Kopf eingenommen hatte nachließ und seine Gedanken wieder frei ließ, ließ er sich erst durch den Kopf gehen, was der Wolf gerade mit ihm angestellt hatte und er wollte sich wieder verstecken. Das konnte er aber nicht, als Nayantai schon nach seinen Händen griff und sie von Rains Gesicht zog. Nayantai lehnte sich nach vorne und Rain erwartete einen Kuss, doch stattdessen wurden seine Lippen auseinander gedrückt und eine bitter Flüssigkeit tropfte auf seine Zunge, als wolle Nayantai die Erfahrung, die der Blonde zuvor definitiv noch nie gemacht hatte, mit ihm teilen. Oder wollte er ihn bestrafen? Rain war nicht sicher, er ließ es zu, obwohl er ein wenig erschauderte und seine Wangen sich anfühlten als würden sie verbrennen. Als Nayantai sich wieder zurück zog, kniff Rain die Augen zusammen und schluckte die ausgetauschte Flüssigkeit hinunter.

      Als er die Augen wieder öffnete thronte Nayantai immer noch zwischen seinen Beinen und wischte sich die Mundwinkel ab, als hätte er gerade gegessen. Rain bemerkte, dass er ihn gerne ohne seine Kleidung betrachtete, auch wenn ihn zwei der Narben, oder eher eine Narbe und ein Verband, daran erinnerten, dass er teils Schuld daran hatte. Fast schon hätte Rain seine Hand nach dem Wolf ausgestreckt, aber stattdessen ergriff Nayantai das Wort und Rain zuckte zusammen. "Hm?!", machte er einen hohen laut, aber er hatte die Frage sehr gut verstanden. Er wandte seinen Blick zur Seite, griff den Polster als Stütze und nickte bestätigend, auch wenn es ihm peinlich war es zuzugeben. Warum eigentlich? Es gab nichts wofür er sich schämen musste und doch fühlte er sich von Nayantai ein wenig beobachtet. Rain blickte schnell wieder auf als er einen leichten Druck auf seiner Brust spürte. Wenn der Wolf wollte, konnte er Rain wohl zerdrücken wie eine Puppe aus dünnem Porzellan, so weit war er aber nicht, es tat nicht weh, Rain musste nur etwas mehr kraft aufbringen um seinen Brustkorb dagegen zu stemmen. Die Frage allerdings verstand Rain als keinen Witz. "I-Ich... Was soll ich tun?", fragte er ihn und er meinte es todernst.
    • Was auch immer Nayantai wollte, würde er bekommen, so lange er es Rain auch gab. Sein eigener Kopf war weder klar, noch hatte er eine Ahnung davon, was es war, das er von dem Schaf wollte - er sinnierte darüber, wie gut es sich wohl angefühlt hätte, wenn sie all das hier bereits in Fhaergus getan hätten, aber Nayantai selbst hatte sich geziert, einfach und allein deswegen, weil es für ihn nichts gab, das ihn beruhigte, wenn er einmal in Panik verfiel. Hier draußen schien alles anders - er war in der Lage, offen und ehrlich mit seinen Gefühlen umzugehen, die aus ihm heraussprudelten, als wäre er ein Brunnen aus dem heißes Quellwasser floß - als wäre sein Mund ein verschlossener Wasserfall, den er erst jetzt öffnen konnte. Nayantai nutzte seine Position, vielleicht auch seine Kraft, um sich nach vor zu lehnen und dem Lamm einen Kuss zu stehlen, dann einen zweiten - er fühlte sich unaufhaltsam, als hätte Rain all seine Sorgen davon gewaschen. Nichts hier erinnerte ihn and das dort, etwas, das er so weit in seinem Hinterkopf vergrub, dass es gar nicht mehr zum Vorschein kam - etwas, das ihm gestohlen bleiben könnte, so lange er Rain hatte, den er als sein eigen erkannte.

      Die rote Farbe, die sich auf dem fahlen Körper unter ihm niedergelegt hatte, war wunderschön und zeugte davon, was Nayantai mit ihm angestellt hatte. “Du bringst mich um den Verstand.”, sinnierte er mit einem Lächeln auf den Lippen, wohlwissend, dass er sowieso nicht mehr klar dachte und Rain als sein ein und alles wiedererkannte. Dennoch konnte er nicht anders, als über Rain zu lachen, kaum blickte er ihn an, als hätte er selbst etwas unsagbar dummes über die Lippen gebracht - Nayantai konnte sich nicht an dem Lamm satt fressen, das wusste er jetzt schon, war dessen Existenz doch üppig und immer voller Überraschungen. “Was du tun sollst?”, neckte er weiterhin, auch, wenn er Rain nun in die Augen starrte, als hätte er ihn zum fressen gern und als wolle er nicht länger warten; um auch noch den letzten Rest von ihm in sich aufzunehmen. Wann hatte er sich das letzte Mal dermaßen glücklich gefühlt? Nayantai nahm Rains Hand am Handgelenk, zog ihn näher und drückte sie gegen seinen bedeckten Schritt - auch, wenn er sein Oberteil abgelegt hatte, so trug er noch immer eine Hose, die wohl dennoch nicht sehr viel Spielraum für etwaige Fantasien ließ. “Du bist lustig.”, kicherte er. “Nichts; wenn du das nicht möchtest. Aber wenn du schon so fragst - deine Hände oder deinen Mund benutzen? Was auch immer dir lieber ist?” Nayantai leckte sich über die Lippen, als freute er sich auf frische Beute - das hier war jedoch etwas gänzlich anderes.
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    • Rain war nervös, mehr als das, er sah vermutlich aus wie ein verirrtes Reh, das etwas im Gebüsch rascheln gehört hatte und sich nicht mehr bewegen konnte, aber es war nicht wirklich Angst die seine Brust füllte, nicht mit Nayantai. Rain wusste, dass er ihm vertrauen konnte und dass er sich auf ihn verlassen konnte, das hatten sie sich auf ihrer Reise mehr als nur einmal bewiesen. Was Rain nervös machte war das unbekannte, aber genauso war er neugierig und dennoch vorsichtig, speziell mit dem Wolf der ihm in Fhaergus schon nicht alles erlaubt hatte, jetzt aber viel ausgeglichener wirkte. Das Einzige das Rain wohl fürchtete war, dass er nicht genug für Nayantai war, dass er einen wilden, ungestümen Wolf erwartete, der sich in seinem Fleisch verbiss und laut aufheulte, während sie sich am Boden wälzten. Rain fühlte sich nicht in der Lage dazu, noch nicht zumindest, aber er musste auch niemand sein der er schlicht und einfach nicht war. Er musste aufhören sich einzureden, dass Nayantai ihn irgendwann fallen lassen würde, den bisher hatte er das kein einziges Mal auch nur angedeutet. Stattdessen küsste er ihn sanft und Rain erwiderte den Kuss.

      Zu sein wie er war schien genug, denn der Wolf lächelte ihn an und betrachtete seine Beute genüsslich als würde ihm jeder Zentimeter an Rains Körper gefallen. Rain hatte sich nie besonders hübsch gefühlt und er wäre gerne ein wenig mehr wie Nayantai gewesen, aber jetzt gerade fühlte er sich schön, vielleicht etwas zu sehr, da Nayantai seine Augen nicht von ihm nehmen wollte. Als der Wolf allerdings zu lachen begann verzog Rain sein Gesicht ein wenig und versteckte es in seinem Polster. "Hey... das ist gemein...", murmelte er, aber das hatte er vielleicht verdient, weil er Nayantai ebenso ausgelacht hatte. Er lugte wieder hervor, nur um in Nayantais Gesicht zu starren. Eine seiner Hände wurde von dem Polster gezogen und zu Nayantais Schritt geführt. Wenn Rains Wangen noch geröteter werden konnten, dann taten sie das jetzt. Beinahe schreckte er zurück, aber nach einem kurzen missglücktem Zucken ließ er Nayantai seine dünnen Finger legen, wohin er sie haben wollte. "Lustig...?", fragte er, behielt seine Finger aber wo sie waren nachdem Nayantai sein Handgelenk wieder los ließ. "N-Nein!", versicherte er Nayantai dann und setzte sich etwas auf, damit er seinen Arm nicht so sehr ausstrecken musste. "I-Ich... habe das nur noch nie gemacht...", nuschelte er verlegen. Trotzdem überwand er sich seine Finger ertasten zu lassen was er da eigentlich in seiner Hand hielt, auch wenn er beinahe zurück schreckte, als Nayantai sich bewegte. Er hatte sich allerdings entschieden, es war nur fair, wenn Rain Nayantai ebenfalls etwas Gutes tat, wenn er das so wollte. Rain setzte sich nun ganz auf und vergrub seine Zähne plötzlich in Nayantais Brust - fester, so wie er es vorhin gewollt hatte. Teils um sein Gesicht zu verstecken, teils weil es Nayantai hoffentlich gefiel und teils weil Nayantai ihn ausgelacht hatte. Dann überzeugte er sich selbst drei seiner Finger fester gegen Nayantais Schritt zu drücken und langsam auf und ab zu bewegen.
    • Nayantai war noch nie ein Mann vieler Worte gewesen, hatte sich gehen mehr gesträubt als ihm lieb war und öffnete sich anderen vielleicht selten, aber Rain war anders. Das zierliche Lamm hatte ihn nicht nur unter seiner Kontrolle - spielte mit den Fäden, die er eigentlich fest in der Hand haben sollten, und Nayantai ließ ihn, ohne weiter zu zögern, weil er Rain vertraute und der Blonde nichts tun würde, das er selbst nicht wollte. Sie waren umsichtig miteinander, kümmerten sich lückenlos um die Empfindungen des jeweils anderen und Nayantai hatte nicht das Geringste dagegen einzuwenden, seine Fesseln Rain zu überlassen, so lange er sie in eine Richtung dirigierte, die mit ihren Vorstellungen harmonierte. Rain setzte sich auf, Nayantai machte sich kleiner, als wolle er nicht imposant wirken und das kleine, verwirrte Lamm nicht erneut verschrecken. “Was ist gemein?”, wollte er wissen, als redete das Lamm gerade Stuss und Nayantai hatte es auf frischer Tat ertappt. Freude hatte sich in seiner Stimme und jedem Atemzug niedergelegt, den er machte; er war zufrieden mit all den Dingen, die das Lamm ihm bot, aber noch mehr freute er sich darüber, dass er sich mit ihm aus seiner eigenen Schale heraus traute, welche allmählich zu bröckeln begann.

      “Dann kann ich dir ja noch einiges beibringen.”, schlug Nayantai vor, als käme ihm so der weltbeste Plan in den Sinn. Rain war nicht mehr als unerfahren, vor allem im Vergleich zu ihm, aber davon wollte er sich weder abhalten noch beirren lassen - es machte wenig Sinn, vor einer Herausforderung wieder dieser zurückzuscheuen, war sie doch weder wirklich eine, noch war sie beängstigend. Am Ende dessen wartete sogar ein Geschenk auf ihn - eines, das er schon ausgepackt und angeknabbert hatte; eines, das er nie wieder loslassen wollte und eines, das ihm gerade hochkant in die Brust bis. Nayantai fiepte überrascht, darüber, dass sich plötzlich Schmerz in seinem vernarbten Oberkörper breit machte und darüber, dass Rains warmer Atem wohltuend war und er die Wärme förmlich in sich aufsog. Ohnehin hob er seine Hand und streichelte über Rains Hinterkopf, drückte einen sanften Kuss darauf und konnte sich ein leichtes Lachen wiederum nicht verkneifen, als ihm wohltuende Berührungen zuteil wurden - Rains Finger sorgten dafür, dass der Wolf sein Gesicht hinter seinem Arm versteckte, weil auch er langsam eine rote Farbe annahm; seine Haare waren aufgestellt und die elektrische Stimmung, die sich vorhin aufgelöst hatte, heizte sich wieder auf. “Willst du … mir nicht die Hose ausziehen?”, hauchte er neckend - er hatte Gänsehaut und der Stein in seinem Magen schien schwerer zu werden. Rain’s Berührungen waren nicht forcierend, sie waren freundlich, sinnlich und gewollt - und das, was Nayantai wollte, war, in Rain’s Berührungen Entspannungen zu finden - und das tat er, als er etwas weiter zusammensackte und Rain’s Kinn mit einer Hand anhob, um ihm einen herzhaften Kuss abzuverlangen.
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    • "Mich auszulachen...", erwiderte Rain leise, trotzig wie ein Kind, aber er war Nayantai nicht böse. Sie neckten sich nur gegenseitig und Rain verstand durchaus, dass es amüsant war ihm zuzusehen wie seine Wangen rot wurden und er verwirrt von der Situation versuchte sich hinter einem Polster zu verstecken. Jetzt aber versteckte er sich an Nayantais Brust, gegen die er seine kalte Nasenspitze gerne drückte um an ihm zu knabbern, so wie er es in Fhaergus auch getan hatte. Er kam Rain entgegen, der so viel kleiner war als er, so dass er sich nur ein wenig strecken musste um seinen Hals oder gar seine Lippen zu erreichen. Seine Kleidung hatte Rain nicht komplett abgelegt, vorne waren die oberen Schichten immer noch geöffnet, was ihm ein wenig peinlich war, aber er machte auch keine Anstallten etwas daran zu ändern. Die breiten Ärmel befanden sich noch auf seinen Armen, aber der Stoff war lange schon von seinen Schultern gerutscht. Mit Nayantai vor sich, der heute noch mehr Wärme auszustrahlen schien als sonst und der Kleidung die seinen unteren Rücken und Teile seiner nackten Beine und Füße bedeckte war Rain nicht kalt, nicht in diesem Moment zumindest. Seine trotz allem eiskalten Finger der freien Hand legten sich dennoch auf Nayantais Brust um sanft darüber zu streicheln.

      Beibringen konnte der Wolf Rain auf jeden Fall noch Vieles, egal ob es mit nächtlichen Aktivitäten zusammen hing, oder sich anderen Dingen widmete und Rain lernte gerne, vor Allem wenn es hieß, dass Nayantai glücklich war und etwas genießen konnte. Zu oft in seinem leben hatte der Wolf das nicht gekonnt und zu viel zeit war für ihn vergangen, in der er alleine war. Rain wollte nicht, dass er je wieder einsam war. Rain ließ langsam von Nayantais Brust ab und küsste die Kerben die er selbst verursacht hatte sanft wieder gesund. Er widmete seine Küsse auch anderen Stellen als er nun an der Reihe war den breiten Körper des Wolfes zu erkunden, mit all den Narben, der warmen Haut und den seidenen Stellen dazwischen. Auch Rains freie Hand tanzte über Nayantais bleiche Haut, wenngleich er anders als Nayantai nicht seine gesamte Handfläche über den Körper streichen ließ, sondern mit seinen Fingerspitzen von Stelle zu Stelle hüpfte. Das Wichtigste allerdings befand sich weiter unten und Rains recht Hand tastete sich langsam vor. Es war überraschend, dass jemand wie er Reaktionen aus dem großen Wolf kitzeln konnte, aber es war gleichermaßen schön zu fühlen wie Nayantais Körper an Spannung verlor und er sich ein Stückchen mehr fallen ließ. Seine Finger hatten indes zu einer sanften Massage angesetzt, zumindest bis Nayantai Rains Kinn hob und ihn küsste. Als Rain sich wieder von ihm löste nickte er langsam. Vorerst nahm er seine Hände von Nayantai und zupfte an seiner Hose. Er brauchte ein wenig Unterstützung, aber gemeinsam beförderten sie Nayantais restliche Bekleidung in die selbe Ecke des Zeltes in der schon Rains lag. Unterwäsche inklusive. Rains Wangen waren immer noch gerötet und er wagte es nicht nach unten zu sehen, auf keinen ihrer beider Körper, stattdessen blickte er zu Nayantai auf, damit er auch merkte, sollte er etwas falsch machen. Seine Finger suchten sich ihren Weg zurück zu ihrem angestammten Platz und als er gegen Nayantai stieß schreckte er kurz zurück, ehe er seine Finger doch vorsichtig an ihn legte. Nun konnte er ihn doch nicht mehr ansehen und drückte stattdessen erneut einen Kuss auf Nayantais Brust. Seine Finger fingen vorsichtig an sich ein Bild von der Situation zu machen, nur seine Fingerspitzen legten langsam den gesamten Weg bis zu Nayantais Mitte zurück, dann kehrten sie um und auf dem Weg zur Spitze erkundete er vorsichtig jede Unebenheit. Rains eigener Körper kribbelte und sein Herz schlug schneller, ohne dass er wusste wieso, war es doch er der sich um Nayantai kümmerte und nicht umgekehrt. Er realisierte allerdings, dass er sich schon lange genug Zeit genommen hatte, sich mit Nayantais Körper ein wenig vertrauter zu machen, weswegen er langsam und vorsichtig mehr Druck ausübte, auch wenn seine Hand Nayantai nicht gänzlich umschloss.
    • Sich Rain hinzugeben hatte Zeit gekostet - Monate, die er mit flüchtigen Ausreden und Filmrissen überbrückte - mit vergangenen Situationen, die er sich immer wieder in sein Gedächtnis rief. Unfern der Wahrheit kniete er nun, ließ Rain tun, was er für richtig hielt, und ließ all das über sich ergehen; nicht so, als wäre es erzwungene Qual, eine Form von Folter, die er sich selbst ausgesucht hatte und ein Moment, den er nicht als richtig erachtete, nein. Sein Herz raste und selbst seine Ohrenspitzen fühlten sich vor lauter Wärme taub an; sie waren rot und heiß, gleich wie Nayantais Gesicht es war - der Verband kratzte unangenehm und das fehlende Auge störte ihn umso mehr, aber es gab andere Impulse, die sein Körper aussandte, nun, da er sich entspannte und endlich einen Moment für sich hatte - einen Moment, den er mit jemandem teilte, der ihm so wichtig war, dass er sich wohl jeder Narbe einzeln widmen wollte, um ihm zu zeigen, dass er ihn liebte, so, wie er war. Nie hatte Nayantai Angst davor gehabt, von Rain wie ein Haustier oder ein einfaches Spielzeug behandelt zu werden und dennoch hatte er nie geglaubt, er würde mit sich spielen lassen. In diesem Fall fühlte es sich himmlisch an, als wäre er es, der wie Zucker in Rains Händen zerschmolz und sich der Liebe, die ihm zuteil wurde, die er sich aufrecht verdient hatte, hingab - so, als wäre es alles, was ihm die Welt bieten könne.

      Immer tiefer wanderten Rains Finger und die kalte Luft brannte auf Nayantais Haut - dafür fühlte sich Rain an, als wäre er wohlig warm, als hätte Nayantai keinerlei Bedenken, die er äußern musste, wenn er sich ihm übergab, als wäre er das Präsent, dass es noch auszupacken galt. Mit etwas ziehen und zurren folgte auch seine Kleidung der des Lammes in die finstere Ecke - das beengende Gefühl verschwand und wurde stattdessen mit ungeteilter Freiheit ausgewechselt, welche wiederum von Rain umkämpft wurde, der sich zuerst in seinen Augen verlor und es anschließend nicht mehr zustande zu bringen schien, ebendas zu tun. Alles kribbelte, er spürte jeden Atemzug den er machte in seinen Venen - fühlte sich ungehalten und doch stieß er einen entspannten Seufzer aus, als Rain mit seiner Hand endlich wieder dort ansetzte, wo er aufgehört hatte. Die Bewegungen waren zärtlich, vielleicht sogar ein bisschen zu sehr für Nayantais Geschmack, aber er genoss es und lehnte sich über Rain, über welchem er trotz allem noch immer zu thronen drohte. Auch, wenn er am liebsten seine Zähne in Rains Hals versunken hätte, so konnte er das nicht, während jener sein Gesicht in seiner Brust vergrub. Tiefes, zufriedenes Stöhnen drang aus seiner Kehle; all die schlechten Gedanken und Ansätze jener waren wie weggeblasen, als hätte er sich nicht mehr gewünscht. "Rain ..." Nayantai nutzte seine Hände, um Rain näher an ihn heranzuziehen, legte sie an seine Hüfte und zog ihn in seine Richtung, bevor er ihm etwas zur Hand ging und sie beide auf gleiche Höhe brachte, damit sie sich berührten - und Rain noch mehr in seinen kleinen Händen hielt. Der Wolf lachte. "Das tut dir ... bestimmt ... auch gut ..."
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    • Rain konnte sich definitiv an das Gefühl gewöhnen, dass der Wolf ihm gerade gab. Er fühlte unter seinen Händen gerne wie er sich entspannte und locker ließ, er hörte gerne seinem tiefen Atem zu und auch das tiefe, grollende Knurren war angenehm wie es durch Rains ganzen Körper drang. Für einen Moment schmiegte Rain sich an den Wolf und drückte seine Nasenspitze, dann seine Wange gegen Nayantais Haut. Er nahm die Wärme in sich auf und lauschte seinem Herzschlag für ein Bisschen. Erst dann küsste er ihn wieder. Er knabberte auch an ihm, schmeckte Nayantais Haut und wischte die langen schwarzen Haare hinter seine Schulter, damit sie nicht in Rains Mund landeten. Rain war nicht gänzlich sicher ob er alles richtig machte, er wusste selbst, dass er zögerlich war, aber trotzdem schien es Nayantai zu gefallen, der noch ein bisschen näher kam. Rain machte sich ein bisschen größer, damit der Wolf seinen Kopf auf seiner Schulter ablegen konnte, damit er noch entspannter sein konnte und er hätte ihm auch angeboten sich hinzulegen, wenn er nicht so selbstsüchtig gewesen wäre, dass er weiterhin sein Gesicht vor ihm verstecken wollte.

      Nayantai hatte scheinbar ohnehin andere Pläne. Rain fühlte zwei große warme Hände auf seiner kalten Haut und wurde plötzlich näher gezogen. Etwas überrascht sah er den Wolf an, so nah ware sie sich noch nie gewesen, während sie beide nichts an hatten. Selbst ohne Nayantai zu berühren konnte er die Wärme spüren die er ausstrahlte Noch bevor er sich in eine andere Richtung biegen konnte, spürte Rain selbst etwas in seiner Mitte. Er spürte seinen eigenen Herzschlag überall in seinem Körper, es schlug ihm förmlich bis zum Hals als er Nayantai mit roten Backen ansah und dieser nur lachte. Als sie einander berührten jagte ein elektrisierendes Gefühl durch Rains Körper und er brauchte seine freie Hand um sich an Nayantais Schulter festzuhalten, statt ihn zu streicheln. Seine andere hand bekam noch viel mehr zu tun und allein der Gedanke daran, was zwischen ihnen beiden gerade vorging, ließ Rains Atemfrequenz steigen. "I-Ich ähm... Ich...", stotterte er, aber er brachte kein Wort heraus und drückte seine Stirn lieber gegen Nayantais Schulter. Er bebte leicht als er seine Hand wieder bewegte, war er doch selbst noch ein wenig empfindlich von vorhin, aber es fühlte sich schön an Nayantai so nahe zu sein. Er konnte allerdings ein bisschen mehr Mut vertragen und er suchte Hilfe bei seinem Liebhaber, als er seinen Kopf hob und einen Kuss auf Nayantais Lippen drückte. Als der Wolf ihn erwiderte nahm Rain das Tempo als Vorbild für seine Hand, auch wenn er ab und zu nach Luft schnappen musste, oder in den Kuss hinein seufzte.
    • Kaum berührten sie sich immer mehr, stockte nicht nur Rains Atem, sondern auch Nayantais. Es fühlte sich unsagbar gut an, selbst, wenn Rain eher auf kleine Berührungen setzte und noch unerfahren war - selbst, wenn er sich benahm, als wüsste er nicht, was dem Wolf gut täte. Zu laute wollte Nayantai nicht sein, und doch schnaubte er, stöhnte mehr als einmal und ließ sich von Rain verführen, als hätte das Lamm all das nicht schon vor Ewigkeiten getan; noch immer war er nicht erschöpft, hatte noch nicht genug davon und schaffte es endlich, durch Rains Zutun, seinen Kopf auf dessen Schultern zu betten, wenn auch nicht für lange. Die blonden, länger werdenden Haare waren mittlerweile ihm weg, doch vor seinen Augen hang ohnehin ein Schleier, der ihn auf abstruse Gedanken brachte und ihm aufzeigte, wie lieblich Rain war, selbst, wenn er sich vor ihm versteckte. "Rain ...", stöhnte der Wolf erneut, doch das Gesicht des Lammes suchte das Weite, versuchte, ihm zu entkommen und sich selbst an einen besseren Ort zu bringen, wo es nicht erhascht wurde. Nayantai hingegen spürte nicht mehr länger nur Rains Hand gegen sich reiben, sondern auch etwas anderes - etwas, dass dazu führte, dass er seine Beine weiter öffnete, als wolle er mehr Platz für etwas, das ihm ohnehin nicht entfleuchen würde.

      "Du ...?", kroch es aus dem Mund des Wolfes, der ein lautes Grollen unterdrückte, als Rains Rhythmus einen neuen Höhepunkt erreichte und einen Zahn zulegte. Nayantai fühlte zu viel, fühlte sich, als würde er verglühen, während Rain sich an ihm festhielt - Rain schmeckte nach sich selbst, nach den bitteren Tropfen, die der Wolf zuvor gekostet hatte, und nach den Früchten, an denen er sich wohl sattgegessen hatte, als sie vorhin am Lager saßen; dem Wolf fiel nicht auf, dass er gerade etwas schmeckte, oder sich eben jenes zumindest einbildete, weil er Rain küsste, während sich seine eigene Hand zwischen sie beide gewurmt hatte und sich nun einen Platz in ihrer Mitte suchte. Rains Augen waren so blau wie der Himmel, und doch waren sie unter ihm, begruben ihn und Nayantai war derjenige, der sich in ihnen verlor, dem mehrmals lustvolle Laute entwichen, als hätte Rain gerade die Kontrolle über die Situation übernommen, während sie doch beide nicht besser waren. Etwas zu lange war es her, dass er sich so gefühlt hatte - so gut und wohl aufgehoben, so geliebt und ... und ... so vieles mehr. "Rain ... ich ...", presste er zwischen zusammengedrückten Lippen hervor - er wollte nicht, dass man ihn hörte, dass er die Schande, die er sich selbst und Rain gerade auferlegte, an die Ohren seines Vaters drang; er fühlte sich das Kribbeln bis unter seine Fingernägel, das von seiner Mitte ausgestrahlt wurde. Nayantai keuchte, laut und offensichtlich, küsste Rain aber bald darauf, um sich in ihm zu ertränken, während Hitze seinen Körper förmlich überflutete und er heiße Flüssigkeit spürte, die sich zwischen ihnen verteilte. Als er sich von dem Lamm löste, keuchte er - er hatte sie beide eingesaut, aber das hieß nicht, dass Rain das nicht auch durfte. "Ich ... ah ... ich habe mich ... noch nie ... so gut gefühlt ..."
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Nayantai schmolz wie Butter in Rains Händen und er mochte das Gefühl. Nayantai hatte es mehr als verdient verwöhnt zu werden, er hatte verdient die Augen zu schließen und sich gegen Rain zu lehnen, während er leise in sein Ohr keuchte. Rain freute sich, dass Nayantai ihm erlaubte ihm zu helfen zu entspannen, zu vergessen und sich einer anderen Realität hinzugeben, einer in der sie vollends sicher waren und vollends alleine, eine Realität wo der Krieg nicht existierte, sondern nur ein Wolf und ein Schaf die sich liebten. Rain kam sich dumm vor, weil er am Tag zuvor an Nayantais Liebe gezweifelt hatte und auch an seinen eigenen Fähigkeiten ihn glücklich zu machen. Nayantai schien sich wohl zu fühlen, als er Rains Namen stöhnte und das war alles das zählte. Rain fühlte sich auch wohl, selbst wenn er unsicher war was zu tun war, oder wie er die Situation noch besser machen konnte. Nayantai hatte allerdings schon nachgeholfen als er Rains Körper näher zu sich gedrückt hatte, nur damit Rain noch gerötetere Wangen bekam und sich noch weniger konzentrieren konnte. Immer wieder stoppte er, weil er sich nicht aussuchen konnte, ob er sich auf den innigen Kuss konzentrieren wollte, oder auf seine Hand, oder er stockte weil er selbst zu beben begann und nach Luft schnappen musste.

      Nayantai schien das zu merken, oder er wollte Rain tatsächlich etwas beibringen. Seine Hand gesellte sich zu Rains und das Kribbeln in seinem Bauch wurde sofort stärker. Er war voller Aufregung und lehnte sich etwas zurück um Nayantai fragend anzusehen, aber er brauchte gar keine Frage zu stellen. Nayantai kümmerte sich um sie beide, führte aber auch Rains Hand und Finger an verschiedene Stellen und gab ihm kleine Aufgaben, die schwieriger zu bewältigen waren, je länger sie hier saßen. Selten schaffte er es zu Nayantai aufzublicken, viel zu oft war er damit beschäftigt die Geräusche denen er nicht Herr wurde irgendwie zu dämpfen, entweder er biss sich auf die Lippe, oder er ließ seinen heißen Atem gegen Nayantais Haut stoßen, damit seine Stimme dort zerbarst, bevor sie in die Nacht getragen wurde. Rain blickte wieder auf als er seinen Namen hörte, Nayantais Gesicht hatte sich verändert, er sah fast ein bisschen verletzlich aus, aber jedenfalls als lege er sich komplett in Rains Hände. "Ich liebe dich...", wisperte er, als müsse er Nayantai bestätigen, dass er ihm vollends vertrauen konnte und nur einen Moment später legte der Wolf seine Lippen auf Rains. Der Kuss war leidenschaftlich, zumindest stellte Rain sich vor, dass das Wort das er nur aus Büchern kannte, dazu passte. Nayantai musst zunehmend häufiger keuchen, aber Rain ging es nicht anders. Beide ihrer Körper bebten. Rain fühlte sich unglaublich sicher in den großen, starken Armen, so sehr, dass Teile seine Schüchternheit abfielen und er Nayantai dabei helfen wollte, sich noch besser zu fühlen. Schließlich erreichte er sein Ziel als seine Hand und vermutlich auch sein Bauch, bis hin zu der Innenseite seiner Beine mit einer warmen Flüssigkeit bedeckt wurde. Er nahm seine Hand langsam von Nayantai und glaubte, dass der Wolf jetzt genug hatte, jetzt da sie quit waren... zumindest glaubte Rain, dass das gerade passiert war. Es war ihm egal, dass sein eigener Körper immer noch unter Spannung stand. Rain schüttelte vehement den Kopf als er Nayantais Worte vernahm. "Du übertreibst...", mahnte er ihn, auch wenn Rain ihn gerne mit roten Wangen und leicht hängendem Kopf keuchen sah. Er konnte wohl zufrieden mit sich sein, auch wenn Nayantai nachhelfen musste. Glücklich lächelte er den Wolf an.
    • Einen Moment brauchte er noch, um sich vollständig zu sammeln. Überfordert war er, von Eingebungen und Empfindungen, von Impulsen und Verständnissen, die er allesamt nicht aufbringen konnte - Nayantai wusste, dass er sich auf all das hier unter jedweden normalen Umständen nie eingelassen hätte, aber er wusste auch, dass er die Hoffnung, die er sich machte, nicht einfach wegwerfen konnte oder gar wollte. Rain ließ seinen Körper beben und eröffnete ihm so vieles, das er schon ausgeschlossen und aus seinem Kopf verbannt hatte - und doch ließ er sein Herz höher schlagen, pochte es doch aufmerksam und beständig in seiner Brust und zeigte ihm auf, dass er nichts dabei verlor, sich einfach zu entspannen und seine eigenen Emotionen und Gelüste zu akzeptieren, wenn sie ihn überkamen. Weitaus mehr als vor Liebe trieften sie nicht, im wahrsten Sinne des Wortes, und Nayantai brauchte einen Moment, um aufzuatmen und seine Hand erneut an Rain zu legen, den er näher an sich heranzog, aber keinerlei klebrige Flüssigkeit vom Körper wischte. "Ich ... liebe dich auch ...", hauchte er in sein Ohr, bevor er sein Gesicht wiederum in Rains Halsbeuge vergrub, an welcher er knabberte, als wäre sein Objekt der Begierde lediglich ein Knochen, über welchen er herfiel, als wäre er ein hungriges Raubtier.

      Seine Hand bahnte sich wieder seinen Weg zwischen ihnen, zu Rain, zu dem, was er vorhin angefangen hatte. Nayantai selbst keuchte noch, brauchte Luft und wusste, dass sie vielleicht nicht mehr quitt wären, wenn er es sich einfach erlaubte, Rain ein zweites Mal in einem tiefen, dunklen Loch aus Lust und Liebe zu versenken, aus dem er gerade erst selbst klettern musste. "Tue ich ... nicht. Ich bin ... froh ...", murmelte er und hielt mit seiner Hand einen stetigen Rhythmus ein - Rain in seiner Hand zu haben war so viel einfacher und ging so viel schneller, auch, wenn er dabei nicht einmal darauf achtete, dass der Blonde vielleicht noch empfindlich war, nachdem Nayantai es schon einmal zur Spitze getrieben hatte. Es fühlte sich gut an, Rains Körper auf seiner brennenden Haut zu spüren, auch, wenn er ihn nicht als Abkühlung vernahm, nachdem er selbst aufgeheizt zu sein schien. Der Wolf bemühte sich, ihnen nicht noch mehr Schlaf zu rauben, und doch fühlte er sich, als würde er geradlinig darauf zusteuern, sie beide für die gesamte Nacht zu verdammen - als mutmaßte er in die falsche Richtung, weil jede einzelne Berührung auf seiner Haut sich noch heißer anfühlte, beinahe brannte und einen kalten, angenehmen Schauer über seinen Rücken jagen ließ, der in seine Magengrube zurückschnellte und ihn wiederum anspornte, es besser zu machen. Er malträtierte Rains Hals und Nacken mit Bissen und Küssen, mit Lippen und Zunge, während seine Hände den Rest erledigten und irgendwann wiederum warme Flüssigkeit zutage förderten. Nayantai, der dieses Mal gar nicht inkludiert war, fühlte sich erschöpft und ließ Rain etwas Zeit, um das Kribbeln in seinen Gliedmaßen loszuwerden und schlussendlich mit einem Stück Fell die ganze Sauerei aufzuwischen. Davor gab er dem Lamm aber noch einen Kuss. "Danke dafür.", wisperte er. "Bist du müde?"
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    • Rain kam nicht dazu zu Atmen zu kommen. Stattdessen zuckte er zusammen als er Nayantais Hände spürte die ihn fest zu ihm zogen und festhielten. Rain konnte von den starken Armen wohl nie genug bekommen, die ihn in einem eisernen, aber liebevollen Griff hielten, egal ob es nur darum ging Rain auf das Pferd zu heben, oder darum ihn in einer liebenden Umarmung zu halten. Er fühlte sich sicher und warm und im Moment vielleicht auch ein bisschen aufgeregt. Es wurde schlimmer als Nayantai dort weiter machte wo er vorhin aufgehört hatte und Rain stöhnte überrascht auf, nur um sich schnell selbst auf die Zunge zu beißen. Er konnte nur hoffen, dass Nayantais Vater einen tiefen Schlaf hatte. "D-Du musst nicht- ah...!", wollte Rain sagen, aber er wurde unterbrochen. Der Rythmus war um einiges schneller, ebenso wie die Küsse und Bisse an seinem Nacken fester und lustvoller waren. Mit seiner sauberen Hand hielt Rain sich an Nayantai fest und schmiegte sich an ihn. Er biss zurück, um sein Keuchen zu dämpfen und konnte Nayantai nicht mehr antworten. Rain drückte seine Brust gegen Nayantais und hielt sich an ihm fest.

      Es dauerte nicht lange bis Rain seinen Höhepunkt erreichte und kurz darauf hing er in Nayantais Armen und drückte seine kalte Nase gegen den Nacken des Wolfes. Rains gesamter Körper kribbelte und jede Berührung sendete elektrisierende Impulse durch seinen Körper. Er schnappte ein bisschen nach Luft, fand sich aber schnell in einer tiefen Entspannung, vor Allem während er in Nayantais Armen liegen durfte. Schließlich musste er sich aber lösen und bekam nur einen kleinen Kuss als Entschädigung. Ihm war kalt als er nicht mehr in Nayantais Armen lag und er schmollte fast, ließ Nayantai ihre Sauerei aber ohne einen Mucks wegwischen. "Mhh... wieso bedankst du dich?", fragte Rain und nickte anschließend. "Ja, schon... ich war vorher auch schon müde." Rain kicherte ein wenig und während Nayantai ihre Körperflüssigkeiten aufwischte, zog Rain zumindest ein paar Schichten seiner Kleidung über seine Schultern, machte aber nichts davon zu. Er krabbelte auch in die Ecke in die sie ihre Klamotten geworfen hatten und förderte ihre Unterwäsche zu Tage. Seine zog er schnell an, nachdem er nun sauber war und Nayantais legte er ihm bereit. Dann legte Rain sich auch schon völlig kaputt hin und streckte die Arme aus. Er formte zwei Mal eine Faust, nur um seine Finger wieder zu spreizen und nachdem Nayantai endlich her kam um ihn zu umarmen, legte er seine Arme fest um ihn. "Würdest du sagen ich bin ein Naturtalent?", fragte er schmunzelnd un vergrub sein Gesicht an Nayantais warmen Nacken. Dann suchte er nach ein paar Decken die er zusätzlich über sie beide ziehen konnte. "Aber im Ernst, ich... es war schön. ich bin froh, dass ich diese Erfahrung mit dir machen durfte..."
    • Nayantai wollte nicht mehr als das und er wusste, dass er nicht gleich den Bogen überspannen musste, um Kopf voraus in das Chaos zu rennen, dem er sich nicht fügen wollte, nein. Jedwede schlechte Gedanken hatte er unterbunden, und sich selbst blieb er dabei nichts schuldig, musste er doch irgendwann die Quelle allen Unheils versiegen lassen und sich neuen Dingen widmen - Nayantai konnte und wollte nicht mehr daran denken, er wollte seine Erinnerungen mit Rain füllen, der so zuckersüß war, dass er zerrann, wenn ihn auch nur etwas Wasser berühren sollte. Wären sie in Fhaergus, dann hätte Nayantai wohl nicht einmal mehr daran gedacht, dass er noch Kleidung tragen würde, aber in eben jenem Fall kämpfte er sich zurück in seine Unterwäsche, nicht viel mehr als das, und sah sich noch einmal im Zelt um. Für einen Moment überlegte er sogar, noch einmal nach draußen zu gehen und das Lager etwas aufzuräumen, aber spätestens als er herzhaft gähnte und zu Rain sah, der seine Arme von sich drückte wie ein kleiner Seestern, der gerade nach einer Umarmung fragte, war es ohnehin um ihn geschehen und er verkrümelte sich in die Umarmung des Blonden, an welchen er sich schmiegte, als hätten sie nicht gerade erst unnahbare Nähe zueinander genossen.

      Langsam strich der Wolf mit seinen Händen den Rücken des Lammes entlang, kaum hatte er sich unter die Decke und die Kleidung gestohlen und schien habgieriger zu sein, als es anfangs noch den Anschein gemacht hatte. Nayantai wollte alles, so viel mehr von Rain, als er wirklich haben konnte, und er küsste ihn, als hätte er es vorhin nicht getan; es war kein hastiger, unordentlicher Kuss, sondern ein einfacher, naiver. "Weil ... naja, du ... du bist mir wichtig. Und ... ich will diese Erfahrungen mit .. mit dir machen und teilen?", murmelte er gedankenverloren, wohlwissend, dass er vergangene Situationen nicht einfach mit Neuen kaschieren konnte, und doch wollte er es zumindest versuchen, in der Hoffnung, es würde ihm zumindest für den Moment helfen, den er nicht wirklich hatte. Der Wolf kuschelte sich an sein Lamm und gähnte, herzhaft, weil er sich wohl und ausgelaugt fühlte und nicht wusste, wohin mit sich selbst. "Ein Naturtalent?", kicherte er - die Frage war zum Schreien komisch und lockerte die Stimmung auf, die zwischen ihnen beiden vorherrschte, aber nicht nur das, sie war berechtigt. "Hm, du bist gut - du kannst aber auch noch viel lernen.", neckte Nayantai schließlich, bevor er Rain kurz über die Nase leckte; das hatte er nun davon. Mehr wollte er gar nicht, hatte der Wolf doch schon die Augen geschlossen und das Lamm in seine Arme gelassen. "Ich auch. Und es freut mich, dass ... dass du so empfindest. Ich hätte gerne mehr, aber nicht heute. Wenn wir Zuhause sind ...?", wollte er hinterfragen, aber Rain schuldete ihm nicht gleich eine Antwort. "Gute Nacht, Rain ... ich bin hundemüde ..."
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    • Rain freute sich als Nayantai zu ihm kam, nicht nur wegen der Wärme die er bitternötig hatte. Er hoffte, dass er nicht krank werden würde, obwohl ihm die Kälte nicht so aufgefallen war, fragte er sich, ob die Situation sie nicht nur kaschiert hatte, denn jetzt fror er und kuschelt seine nackten Beine an die des Wolfes, ehe er alle ihre Decken und Felle über sie warf. Vielleicht hätte er sich ganz anziehen sollen, aber er wollte jetzt nicht mehr aufstehen und er konnte Nayantais Wärme besser aufnehmen während sie sich Haut an Haut schmiegten. Die großen Warmen Hände hatten sich bereits unter die Kleidung geschummelt die Rain doch trug und er mochte es die rauen Hände auf seinem Rücken zu spüren, auch wenn er sich für einen Moment fragte ob dort Narben zurück geblieben waren und ob sie Nayantai störten. Er fragte ihn nicht danach sondern drückte nur seine Stirn gegen die des Wolfes. "Ich bin froh, dass es dir gefallen hat. Du hast noch nie so entspannt ausgesehen...", murmelte Rain der seinem Wolf sanft über die Wange strich. Er wollte dass Nayantai glücklich war, nicht mehr als das.

      "Jaja... irgendwann frage ich dich danach wie du dich beim ersten Mal angestellt hast.", schmunzelte Rain und nachdem seine Nase heute zum mindestens dritten Mal abgeschleckt wurde, verlangte es nach einer kleinen Rache. Er lehnte sich nach vorne und dieses Mal war er es dessen Zähne sich in Nayantais Hals gruben, an dem er eine Weile lang fest saugte, ohne daran zu denken, dass Rikiya morgen eventuell ein paar Fragen hatte. Kurz darauf kuschelte er sich wieder in Nayantais Arme als wäre absolut gar nichts geschehen. "Mhm, ja, du musst mir ja noch einiges beibringen.", schmunzelte Rain. "Und du hast es verdient verwöhnt zu werden. Das nächste Mal stelle ich mich auch besser an." Das wollte er Nayantai versprechen, aber für heute sollten sie wohl schlafen gehen. "Gute Nacht Nayantai.", lächelte er als Antwort noch und nachdem Nayantai schon seine Augen geschlossen hatte, lehnte er sich nach vorne und setzte einen sanften Kuss auf seine Lippen. Dann suchte er sich eine gemütliche Position und war selbst schnell eingeschlafen.
    • Der Wolf zuckte zusammen, als er Zähne an seinem Hals spürte, beruhigte sich aber alsbald wieder, als ihm einfiel, dass es nur Rain war, mit dem er sich ein Zelt teilte und der sich eigentlich auch nur an ihm rächen wollte, weil er frech wurde. Nayantai ließ seine Hände wandern und kuschelte sich an Rain, als hätte er unlängst nichts mehr zu verlieren und als wäre es offensichtlich, dass sie beide über alles geredet hatten, was es zu bereden gab - viel eher lobte er sich wohl dafür, all das mitgemacht zu haben und sich nicht von trügerischen Gefühlen beirren zu lassen. Genugtuung war es dennoch keine, wenn seine Gedanken wieder an ein anderes Ufer getrieben wurden; dorthin, wo sie nichts verloren hatte und wo der Tod auf ihn wartete - etwas, das er nicht hören wollte, schon gar nicht in seinen Träumen, die ihm nicht mehr als das offenbarten, das er ohnehin schon wusste. "Du tust mir aber auch gut ...", nuschelte er in die Haut des Lammes, welches noch mit ihm verschmelzen würde, würden ihre Eskapaden noch andere Ausmaße als diese annehmen. Nayantai traute seinen Augen und Ohren dennoch nicht, zumal er eines davon geschlossen hatte und mit dem Anderen lediglich lauschte.

      "Beim ersten Mal war ich mies ...", flüsterte er verschlafen und wollte nicht weiter reden; er spürte den Kuss noch, doch die Worte, die Rain ihm so locker an den Kopf warf und ernst meinte. Viel lieber schlief er gerade, ließ die Wogen der Müdigkeit über sich ergehen und versank in einem tiefen Schlaf, aus den ihn wohl keiner mehr retten konnte - es war wie ein tiefer Brunnen, aus welchem es kein Entrinnen gab und noch dazu triefte er nicht vor lauter Leid und Hass, sondern lief parallel zu dem, was Rain heute mit ihm angestellt hatte, und er mit ihm. Sie beide waren glücklicher denn je, zumindest kam es Nayantai so vor - er wollte dieses Gefühl gegen nichts eintauschen, wollte nicht glauben, dass all das, was heute passiert war, genau so schnell wieder vorbei wäre und verschlief auch am morgen noch, weil er sich immer näher an Rain bewegt hatte und den Geruch des Blonden mit dem assoziierte, das am Vorabend geschehen war. Nayantai fühlte sich, obgleich allem anderen, federleicht und gleichzeitig, als hätte ihn am Vortag jemand erschlagen, als das Sonnenlicht und ein Kopf durch den Zelteingang lugte. Rikiya besah sich der beiden, hatte selbst Augenringe im Gesicht, und schien dennoch so, als wäre er fertig angezogen, um weiterzuziehen. "Habt ihr beide heute noch vor, aufzustehen?", witzelte er und Nayantai sah ihn komplett verwirrt, und wohl auch zerstört, an, bevor er sich kurzerhand zurück in den Fellberg fallen ließ und Rain wachküssen wollte, der noch seelenruhig neben ihm schlief. "Aufstehen ... wir haben verschlafen ...", gähnte er, noch immer einigermaßen zufrieden darüber, was wirklich passiert war.
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    • Rain wachte auf als er einen Kuss fühlte. Dann noch einen. Und noch einen. Er jammerte ein bisschen, machte aber die Augen auf, nur um blinzelnd festzustellen, dass es schon hell war. Er machte die Augen wieder zu und rollte sich zu einer kleinen Kugel zusammen. Er wollte nicht aufstehen. Normalerweise waren sie beide keine Langschläfer und schon gar nicht schliefen sie sehr tief, aber das schien diese Nacht anders gewesen zu sein. Als Nayantai sich aber ein Stück weg bewegte wurde Rain schon kalt und auch, dass er sich unter den Decken vergrub machte es nicht besser - er hatte wohl keine Wahl. Rain setzte sich langsam auf und zog seine Kleidung zusammen, damit die kalte Luft nicht ungehindert auf seine Brust stieß und sah anschließend nach Nayantai. Er wollte feststellen ob alles in Ordnung war und ob das was sie gestern getan hatten wirklich okay für ihn war, er wollte wissen ob er es bereute, oder ob es irgendetwas in Nayantai geweckt hatte, dass er lieber schlafen ließ. "Ist... alles in Ordnung...?", fragte er den Wolf ein kleines bisschen besorgt, aber er wurde mit Küssen geweckt, er machte sich also vermutlich umsonst verrückt.

      Während er auf eine Antwort wartete musste er auf einmal heftig niesen, mehrmals. Als es vorbei war wischte er sich ein paar Tränen aus seinen Augenwinkeln und schniefte. Er hatte kein Taschentuch oder etwas Ähnliches, also beließ er es vorerst dabei und krabbelte stattdessen zu seiner restlichen Kleidung in die er hinein schlüpfte, bevor ihm noch kälter wurde. Die Hose saß und die Schichten der Oberkleidung waren angelegt als er sich vor Nayantai kniete, sich aufrichtete und die Arme von sich streckte. "Kannst du mir helfen? ich hab vergessen wie das geht...", murmelte er als ihn all die Bänder zu überfordern schienen, außerdem konnte er so wenigstens einen genaueren Blick auf den Wolf werfen. Er schien müde, sonst aber auch nichts. Rain war nicht sicher wie lange sie gestern noch wach gewesen waren, oder wie viele Stunden sie am Ende schlafen konnten. Vielleicht war es aber nicht so schlecht ihre Reise zu verzögern, in Anbetracht der Situation in der Nayantai sich befinden würde...
    • Vielleicht war es eine sporadische Entscheidung gewesen, Rain einfach so zu wecken und das auch nicht mit einfachen Worten, sondern mit Küssen - etwas, das er wohl noch nie getan hatte. Nayantai schlüpfte unlängst in seine Kleidung, als sich das kleine Bündel neben ihm nochmals zusammenrollte und sich in den Schlaf davonstehlen mochte - er wollte es piksen, ihm sagen, sie hatten keine Zeit dafür, aber im Endeffekt schmunzelte er nur und ließ Rain tun, was er wollte, kaum rief er sich ins Gedächtnis, dass sie nicht länger auf der Flucht waren und sich nicht beeilen mussten. Es war ein schönes Gefühl, es war die Freiheit und Unbestimmtheit der Wölfe selbst und er ließ Rain daran teilhaben - denjenigen, mit dem er wohl auch den Rest seiner Tage teilen würde; Nayantai wollte nichts anderes. “Huh?”, fragte er verwirrt. Wieso sollte es d- oh, richtig. Das letzte Mal war es alles andere als in Ordnung gewesen und dabei hatten sie sich nicht einmal wirklich angesehen. Der Wolf nickte. “Ja, mein Vater hat uns nur geweckt. Guten Morgen, Schlafmütze.”, entgegnete er dem Lamm zufrieden, und musste sich zurückhalten, um ihm nicht durch die ohnehin zerstörte Frisur zu streicheln.

      Kaum war er fertig angezogen, minus seiner Stiefel, die wohl unter einer Schneeschicht begraben sein durften, hätte es denn geschneit, sah er zu Rain, der sich auch allmählich wieder in der Welt der Wachen einfinden konnte. Nayantai kicherte leicht und wischte sich den Sand aus den Augen, der sich dort angesammelt hatte; er empfand es als nicht weiter schlimm, wenn er sich für den Moment lediglich auf sich selbst konzentrierte, während Rain ebenfalls in seine Kleidung fand - erst, als Rain sich zirka so anhörte, wie ein alter Mann, horchte er auf. War er schon wieder krank? Er hätte ihm gestern wohl doch alles wieder anziehen sollen und ihn nicht einfach so ins Bett gehen lassen dürfen. Nayantai biss sich auf die Unterlippe und verteufelte sich innerlich schon selbst, als das Lamm ihm näher kam und um Hilfe bat, die er ihm nicht ausschlagen konnte. “Sicher, komm her.”, antwortete er und verschnürte Rain wie das Paket, das er war - und das Nayantai gestern ohne zu zögern geöffnet hatte, als er sich selbst nicht mehr sicher war, ob er klar denken konnte. Für einen Moment besah er sich des Lammes, wuschelte ihm dann doch durch die zerzausten Haare, um sie etwas in Ordnung zu bringen und grinste zufrieden, bevor er ihm einen Kuss andrehte. “Du machst dir zu viele Sorgen. Jetzt ist alles anders, nicht?”, witzelte er, bevor er Rain in eine Umarmung zog. “Wir sollten aufstehen.”
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    • Rain legte den Kopf leicht schief, aber akzeptierte Nayantais Antwort, es schien ihm gut zu gehen. "Ich wünschte wir wären endlich zu Hause...", lächelte er. Das Reisen war anstrengend und auch wenn es viel gab das Rain noch nie gesehen hatte und das ihn beschäftigte, er wünschte sich etwas Beständigkeit und ein Heim, aus dem er selten hervor musste und wenn dann nur, wenn er bereits dick angezogen war. Er wusste, dass sie auch in der Siedlung nicht faulenzen konnten, aber ein geregelter Tagesablauf und eine warme Mahlzeit jeden Tag würde schon helfen. Rain nieste erneut. Er war auch immer noch müde, am Liebsten hätte er sich wieder hingelegt. Er blieb allerdings sitzen und ließ sich von Nayantai zuschnüren wie ein kleines Paket und am Ende kam er sich ein bisschen dick vor, weil er so viele Schichten Kleidung an hatte. Die Kälte die ihn immer noch heimsuchte ignorierte er, war es doch nicht anders als in Fhaergus, wenn er durch die Gänge gewandert war, oder ein Zimmer besuchte, das nicht von einem ständig brennenden Feuer warm gehalten wurde. Ein leicht brennender Druck in seinen Knochen war normal für ihn.

      Hinzu kam, dass nun auch seine Muskeln schmerzten, allem voran aber sein Hintern, dabei sah reiten von seinem Fenster aus immer so leicht aus. Nayantai richtete Rains Frisur und der Blonde streckte seinen Finger auf um ihn gegen Nayantais Hals zu drücken, an dem er scheinbar einen blauen Fleck hinterlassen hatte. Er schmunzelte. "Danke.", lächelte er dann und öffnete anschließend den Zelteingang um in seine Stiefel schlüpfen zu können, dann kroch er heraus und stand vorsichtig auf. "Guten Morgen...", lächelte er in Rikiyas Richtung, unsicher ob sie ihn wach gehalten hatten, er hoffte nicht. Etwas peinlich berührt drehte er sich unter dem Vorwand um, dass er Nayantai beobachten wollte wie er ebenfalls aus dem Zelt kletterte. Hunger hatte Rain eigentlich keinen, er nieste nur noch drei Mal und massierte anschließend kurz seinen Nasenrücken, damit die aufkommenden Kopfschmerzen wieder verschwanden. Dann lächelte er Nayantai an. "Soll ich dir also beim Abbauen helfen?", wollte er wissen, nachdem sie am Tag zuvor darüber gesprochen hatten.