Sie beide waren sich verdammt ähnlich, wenn es darum ging, Arbeit vor sich herzuschieben und nur die feinen Züge des Lebens zu genießen - zumindest in diesem Moment, wo all das nicht passieren sollte. Nayantai genoss es, bei Rain zu sein und mit ihm zu entscheiden, was sie wirklich tun wollten; er genoss die zierliche Hand, die über seine Brust streichelte und die Kälte, die das Lamm oftmals versprühte, aber noch viel mehr genoss er es, mit ihm zu kuscheln und den Rest der Welt auszublenden. "So wie ich. Und dann haben wir einen Rain Schneemann und einen Nayantai Schneemann.", kicherte der Wolf beinahe. Es war lustig, darüber nachzudenken und doch wusste er, dass es nicht so einfach war. Sie beide waren nun mal nicht aus Schnee gemacht, sondern aus Fleisch und Blut - und der Wolf war sich relativ sicher, dass Schneemänner keinen Hunger bekamen, aber dafür auch an Sonnenstrahlen und etwas zu viel Hitze starben. "Tust du das nicht sowieso schon?", neckte Nayantai, wohlwissend, dass Rain vermutlich gerade mit Absicht in ein Fettnäpfchen getreten war, oder sich eiskalt dabei erwischen ließ, wie er unachtsam war. "Du bist mir gegenüber loyal, das reicht mir. Dein Volk wird es dir verzeihen können, wenn es erfährt, dass man dich vertrieben hat - du bist nicht freiwillig geflohen." Tatsächlich hatte Nayantai ein kleines bisschen Angst davor gehabt, mit Rain einfach davonzurennen - was, wenn er sich noch immer dagegen gesträubt hätte?
Egal wohin sie liefen, schlussendlich würden alle Wege nach Thria führen, solange sie wussten, wohin sie mussten und wo sie ungefähr waren. Wenigstens den ungefähren Umkreis ihres Aufenthaltsorts konnte der Wolf bestimmen und die Tatsache, dass er immer näher an seine Heimat kam, ließ ihn förmlich erstrahlen. "Das sollte sie auch gar nicht sein." Sie hatten einander, Wasser, Proviant und einen Weg - beinahe alle anderen Dinge waren hauptsächlich nebensächlich, größtenteils deswegen, weil sie einfacher zu ignorieren waren, als dass man sie ansprechen sollte oder gar wollte. "Sie sind leider wahr, aber ich kann dagegen nicht viel tun." Selbst, wenn er sich dazu entscheiden würde, das Gebiet der Kannibalen wieder zu annektieren, so würden seine Worte vermutlich nur auf taube Ohren fallen, weil die Kannibalen selbst nicht mehr an den Königsstamm und den Rest von Thria glaubten. Wieso auch? Sie wurden verstoßen, weil man sie nicht gebrauchen konnte und während Nayantai sich so fühlte, als kannte er eben jenes Gefühl, lauschte er Rain. "Es ist in Ordnung, wir sind bald dort, also ... wir müssen nicht mehr über wenn und aber nachdenken. Es ist sowieso zu spät." Hätte er das getan, dann könnte er nun jenes tun - nichts davon brachte sie weiter und der Wolf drückte dem Lamm lediglich einen Kuss auf die Stirn. "Mh, ich will nicht loslassen.", protestierte der Wolf, bevor er seine Hand anhob, um den Verband zu lösen. "Aber ich glaube wir sollten. Kannst du mir helfen?"
Egal wohin sie liefen, schlussendlich würden alle Wege nach Thria führen, solange sie wussten, wohin sie mussten und wo sie ungefähr waren. Wenigstens den ungefähren Umkreis ihres Aufenthaltsorts konnte der Wolf bestimmen und die Tatsache, dass er immer näher an seine Heimat kam, ließ ihn förmlich erstrahlen. "Das sollte sie auch gar nicht sein." Sie hatten einander, Wasser, Proviant und einen Weg - beinahe alle anderen Dinge waren hauptsächlich nebensächlich, größtenteils deswegen, weil sie einfacher zu ignorieren waren, als dass man sie ansprechen sollte oder gar wollte. "Sie sind leider wahr, aber ich kann dagegen nicht viel tun." Selbst, wenn er sich dazu entscheiden würde, das Gebiet der Kannibalen wieder zu annektieren, so würden seine Worte vermutlich nur auf taube Ohren fallen, weil die Kannibalen selbst nicht mehr an den Königsstamm und den Rest von Thria glaubten. Wieso auch? Sie wurden verstoßen, weil man sie nicht gebrauchen konnte und während Nayantai sich so fühlte, als kannte er eben jenes Gefühl, lauschte er Rain. "Es ist in Ordnung, wir sind bald dort, also ... wir müssen nicht mehr über wenn und aber nachdenken. Es ist sowieso zu spät." Hätte er das getan, dann könnte er nun jenes tun - nichts davon brachte sie weiter und der Wolf drückte dem Lamm lediglich einen Kuss auf die Stirn. "Mh, ich will nicht loslassen.", protestierte der Wolf, bevor er seine Hand anhob, um den Verband zu lösen. "Aber ich glaube wir sollten. Kannst du mir helfen?"
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.