"Wir sterben sowieso alle wie Fliegen, wenn dieser Krieg so weitergeht und ich dich alleine lasse", gab der Wolf etwas kalt zurück, als er sich vor Augen führte, dass es ihm wohl nie anders ergehen würde, wie seinem jüngeren Bruder. Irgendwo, alleine auf einem beinahe schon leeren Schlachtfeld, während einem das eigene Blut und das der Feinde vom Körper triefte und man wusste, dass es kaum noch einen Ausweg aus der eigenen Misere geben würde, wenn man sich nicht zum gehen umwandte und sich eingestand, dass man fliehen sollte, bevor es schlimmer wurde. Wer nicht hören wollte, der musste fühlen, so wie Dayan es getan hatte - er war nicht mehr als eine von vielen, viel zu vielen, gesichtslosen Leichen gewesen, die sich auftürmten. "Schlimmstenfalls nehme ich dich eben mit und dein Vater steht alleine hier ... ich bringe dich auch wieder zurück, wenn du das willst", nuschelte er und lief Rain hinterher wie ein kleines Hündchen, das Angst hatte, von seinem Besitzer alleine gelassen zu werden. Was waren sie beide, wenn nicht ein Enigma? Wieso funktionierten miteinander, aber nicht gänzlich ohne einander? War es ein Zauber, der sie verblendete oder war es doch die Wahrheit? "Mach dir keinen Kopf darüber, Rain, es ist alles in Ordnung." Würde er alleine nach Thria marschieren, so würde ihn auch das nicht umbringen.
"Nun, wenn wir uns keine Mühe geben, ja." Nicht alles war unmöglich, das wussten sie beide, aber gleichzeitig waren sie beide Pessimisten, die sich so fühlten, als würden die Leichen ihrer Geliebten noch immer zu ihren trägen Beinen liegen und ihre Griffel nach ihm ausstrecken, ihn bei sich behalten wollen und nie wieder gehen lassen wollen. Nayantai könnte sich noch so sehr an seine Vergangenheit klammern, noch so sehr an die Fragmente und Scherben, die er aufklauben musste, damit er sie zusammensetzen konnte und doch würde all das in nicht mehr resultieren als Schmerz und Unmut - vor allem dann, wenn er sich zu sehr mit der Materie beschäftigte. Seine Mutter war tot, gleich wie Tei, gleich wie Dayan, gleich wie Khenbish, gleich wie er sein sollte - egal war mittlerweile jedoch alles davon. Nayantai rannte Rain hinterher, wollte nicht länger stillsitzen und wollte sich mit irgendetwas befassen, das sie vielleicht auf andere Ideen brachte. "Das glaube ich auch nicht, mach dir keine Sorgen über solche Dinge. Ich meinte nur, dass Schafe vermutlich allgemein eben diese Meinung von uns haben." Schneller als gedacht holte er zu dem Lamm auf, als hätte er sich vorhin nur Zeit gelassen und wollte sich eigentlich gar nicht so beeilen, wie er es gerade tat. "Dass du dir selbst das Leben nehmen sollst, habe ich nicht gesagt - ich meinte lediglich, dass man dich von deinem Leid erlösen würde aber ... dazu besteht kein Grund, wenn du schon gelebt hast."
"Nun, wenn wir uns keine Mühe geben, ja." Nicht alles war unmöglich, das wussten sie beide, aber gleichzeitig waren sie beide Pessimisten, die sich so fühlten, als würden die Leichen ihrer Geliebten noch immer zu ihren trägen Beinen liegen und ihre Griffel nach ihm ausstrecken, ihn bei sich behalten wollen und nie wieder gehen lassen wollen. Nayantai könnte sich noch so sehr an seine Vergangenheit klammern, noch so sehr an die Fragmente und Scherben, die er aufklauben musste, damit er sie zusammensetzen konnte und doch würde all das in nicht mehr resultieren als Schmerz und Unmut - vor allem dann, wenn er sich zu sehr mit der Materie beschäftigte. Seine Mutter war tot, gleich wie Tei, gleich wie Dayan, gleich wie Khenbish, gleich wie er sein sollte - egal war mittlerweile jedoch alles davon. Nayantai rannte Rain hinterher, wollte nicht länger stillsitzen und wollte sich mit irgendetwas befassen, das sie vielleicht auf andere Ideen brachte. "Das glaube ich auch nicht, mach dir keine Sorgen über solche Dinge. Ich meinte nur, dass Schafe vermutlich allgemein eben diese Meinung von uns haben." Schneller als gedacht holte er zu dem Lamm auf, als hätte er sich vorhin nur Zeit gelassen und wollte sich eigentlich gar nicht so beeilen, wie er es gerade tat. "Dass du dir selbst das Leben nehmen sollst, habe ich nicht gesagt - ich meinte lediglich, dass man dich von deinem Leid erlösen würde aber ... dazu besteht kein Grund, wenn du schon gelebt hast."
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.