"Die Idee hört sich nicht schlecht an", gestand der Wolf lächelnd. Wie lange es wohl dauern würde, bis er jedoch eben zu der Realisation kam, dass es eine durchaus schlechte Idee war, sich weiterhin an ein kleines Lamm zu klammern? In hundert Jahren nicht, erst musste alles Feuer in diesem Haus vermutlich erlöschen und sich jeder - sogar Rain - von ihm abgewendet haben, damit Nayantai erst zu seinen Sinnen käme und realisieren würde, dass es falsch war, sich hier überhaupt aufhalten zu wollen. Rennen wollte er, weg von hier, aber nicht so lange er Rain nicht mit sich nehmen konnte, so lange er wusste, dass sein eigener Körper ihn nicht weit tragen konnte, egal wie viel Kleidung er trug - auch er war ausgelaugt, wollte nicht mehr und dennoch war er sich auch dessen bewusst, dass er nie weiter kommen würde, wenn er sich nicht dazu zwang, das Essen der Schafe in sich hineinen zu würgen und die netten Gesten aller Personen in diesem Haus zu akzeptieren. Mehr als das blieb ihm auch nicht über - seine Verlobte war zu Asche geworden, gleich wie es der Rest ihrer toten Sippe war und er war der Einzige, der kaum eine Brandnarbe hatte und dennoch lebte, dieses Leben wieder genießen konnte, sobald er dem König den verdrehten Kopf von den Schultern schlug. "Ich habe nie behauptet, dass ich lügen kann", sprach Nayantai und war dabei, ohnehin, ehrlich. Wenn es etwas gab, das ihm noch nie gelegen hatte, dann eben das. So sehr er sich verdrehte und verrenkte, er war nicht mehr als er selbst - und würde auch nie mehr als das sein können.
Langsam ließen sich das Scherbenmeer in etwas kenntliches verwandeln, so schien es und noch viel schneller setzte sich all das wieder in einem Stück zusammen und ließ ihn durchatmen, ließ ihn so fühlen, als wäre er noch in einem Stück und nicht zerfetzt worden, nicht nur mehr als ein Staubfänger, der in einem Eck herumhocken musste, weil man sich nicht mehr für ihn interessierte, weil man nicht mehr mit ihm spielen wollte. Wofür fürchtete er sich eigentlich? Davor, dass er nicht mehr war, als ein einfaches Spielzeug oder davor, als solches benutzt zu werden? Jetzt, im Moment, fühlte es sich auch eher so an, als würde man ihn lieben, als wäre es nicht schlecht, wenn er sich von Rain benutzen lassen würde aber ... wenn er das selbst wollte, dann konnte man kaum davon sprechen, benutzt zu werden. "Das ist gut so", wisperte der Wolf zurück, trug ein Lächeln auf den spröden Lippen und spähte kurz nach draußen, in die Ferne, in der es nichts außer ein weißes Meer gab, das immer dunkler wurde, während auch das Licht der Sonne verschwand. Nayantai sah zurück zu Rain, den er vermutlich gerade mehr folterte, als er eigentlich verdient hatte - von dem er die Hände nehmen sollte, aber das wollte er nicht. Es fühlte sich angenehm an, von ihm berührt zu werden, ihn zu berühren und ihn anzusehen, während er da neben ihm lag, während es nicht mehr viel Sonnenlicht gab, und das flackernde Feuer im Kamin lediglich tanzende Schatten erzeugte. "Du musst nicht, wenn du nicht willst", nuschelte er und kam ein wenig näher, zwickte Rain leicht in die Seite, bevor er die Hand, die er an seiner Wange hielt nahm, damit er ihm einen sanften Kuss auf den Handrücken geben konnte. "Willst du das hier denn überhaupt?", harkte er nach, als er seine Hand ziellos über den Körper des Lammes wandern ließ. "Du kannst noch einen Rückzieher machen", wobei, nein - Nayantai wäre eher der, der auf den letzten Drücker wieder kalte Füße bekäme.
Langsam ließen sich das Scherbenmeer in etwas kenntliches verwandeln, so schien es und noch viel schneller setzte sich all das wieder in einem Stück zusammen und ließ ihn durchatmen, ließ ihn so fühlen, als wäre er noch in einem Stück und nicht zerfetzt worden, nicht nur mehr als ein Staubfänger, der in einem Eck herumhocken musste, weil man sich nicht mehr für ihn interessierte, weil man nicht mehr mit ihm spielen wollte. Wofür fürchtete er sich eigentlich? Davor, dass er nicht mehr war, als ein einfaches Spielzeug oder davor, als solches benutzt zu werden? Jetzt, im Moment, fühlte es sich auch eher so an, als würde man ihn lieben, als wäre es nicht schlecht, wenn er sich von Rain benutzen lassen würde aber ... wenn er das selbst wollte, dann konnte man kaum davon sprechen, benutzt zu werden. "Das ist gut so", wisperte der Wolf zurück, trug ein Lächeln auf den spröden Lippen und spähte kurz nach draußen, in die Ferne, in der es nichts außer ein weißes Meer gab, das immer dunkler wurde, während auch das Licht der Sonne verschwand. Nayantai sah zurück zu Rain, den er vermutlich gerade mehr folterte, als er eigentlich verdient hatte - von dem er die Hände nehmen sollte, aber das wollte er nicht. Es fühlte sich angenehm an, von ihm berührt zu werden, ihn zu berühren und ihn anzusehen, während er da neben ihm lag, während es nicht mehr viel Sonnenlicht gab, und das flackernde Feuer im Kamin lediglich tanzende Schatten erzeugte. "Du musst nicht, wenn du nicht willst", nuschelte er und kam ein wenig näher, zwickte Rain leicht in die Seite, bevor er die Hand, die er an seiner Wange hielt nahm, damit er ihm einen sanften Kuss auf den Handrücken geben konnte. "Willst du das hier denn überhaupt?", harkte er nach, als er seine Hand ziellos über den Körper des Lammes wandern ließ. "Du kannst noch einen Rückzieher machen", wobei, nein - Nayantai wäre eher der, der auf den letzten Drücker wieder kalte Füße bekäme.
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.