Wussten sie nicht beide, dass es nichts gab, das sie noch hatten? Wenn sie sich auch noch dazu entschieden, getrennte Wege zu gehen, dann hatten sie nicht einmal einander und verloren die wenigen Fetzen an Besitztümern, die ihm eigentlich noch übrig blieben. Nayantai wusste, dass er sich eigentlich auch Hals über Kopf in den Tod stürzen konnte, Rain bitten konnte, ihn gehen zu lassen, oder aber ihm zumindest seinen Körper - seine leere Hülle - zu überlassen und zu hoffen, dass sein Geist irgendwann aufgab und er bald nicht mehr wäre. Was er jedoch nicht wollte, war, die Finger von Rain zu lassen, sich selbst einzureden, dass er es nicht verdiente, frei zu sein und weiterhin zu glauben, dass der Süden nicht mehr als eine Einbildung war, die es lediglich in seinen Träumen gab. "Wenn ich mich belügen würde ... dann würde ich es merken. Und du auch. Ich bin überhaupt nicht gut darin, zu lügen", und eben das entsprach der Wahrheit. Oftmals hasste er sich dafür, aber er war schon immer ein ehrlicher Mensch gewesen, selbst dann, als er anfing, sich zu verändern, jemand zu werden, der er nicht war und zu vergessen - theoretisch war er noch immer ein und dieselbe Person. "Ich würde dir nicht mein Herz schenken, würde ich lügen", denn noch immer würde er lieber die Hand des Blonden um dieses spüren, als sich weiterhin mit ihm über diese Dinge zu unterhalten - es tat ihm leid, mehr als nur einmal.
Nayantai wusste, dass er keine schwere Krone auf seinem Kopf balancieren musste, dass er keinen Speer in seinen Händen halten musste und diejenigen, die sich gegen ihn und sein Volk auflehnten, töten musste. War es nicht gut, dass er tot war? Seinen Willen hatte man gebrochen, gleich wie seinen Körper und seine Aussicht darauf, wieder nach Thria zurückzufinden war, wenn er mit sich selbst im Reinen wäre, gleich null. Hier brauchte man ihn jedoch - ein krankes Schaf wollte seine Aufmerksamkeit, seine Zuneigung und Nähe noch immer genießen, kaum wurde sie ihm einmal offeriert. Eine müde Hand strich über den schmalen Rücken und Nayantai selbst schloss die Augen, in die Rain in diesem Moment sowieso nicht sehen konnte. "Das ... ist in Ordnung. Du bist nicht allein", wisperte der Wolf, der nicht mehr wollte, als zu ergründen, was sie beide dazu motivierte, zu überleben, sich von ihren Fesseln zu lösen und wieder in die Arme voneinander zu finden. "Wir beide haben Angst." In Thria gab es nicht mehr, als der Tod, der auf ihn wartete und für Rain gab es, wenn er hier blieb, auch nicht mehr als die Schmerzen und sein frühzeitiges Ende, das er sich vermutlich nicht herbeisehnte. "Deswegen ... kann ich dich nicht belügen." Von Grund auf wäre es falsch, sich gegenüber dem Lamm auszusprechen, zu behaupten, es interessiere sich nicht für ihn, oder seine Worte - sie beide gehörten einander, waren nicht nur ein Mittel zu Zweck, sondern so viel mehr, als sie sich eingestehen wollten.
Nayantai wusste, dass er keine schwere Krone auf seinem Kopf balancieren musste, dass er keinen Speer in seinen Händen halten musste und diejenigen, die sich gegen ihn und sein Volk auflehnten, töten musste. War es nicht gut, dass er tot war? Seinen Willen hatte man gebrochen, gleich wie seinen Körper und seine Aussicht darauf, wieder nach Thria zurückzufinden war, wenn er mit sich selbst im Reinen wäre, gleich null. Hier brauchte man ihn jedoch - ein krankes Schaf wollte seine Aufmerksamkeit, seine Zuneigung und Nähe noch immer genießen, kaum wurde sie ihm einmal offeriert. Eine müde Hand strich über den schmalen Rücken und Nayantai selbst schloss die Augen, in die Rain in diesem Moment sowieso nicht sehen konnte. "Das ... ist in Ordnung. Du bist nicht allein", wisperte der Wolf, der nicht mehr wollte, als zu ergründen, was sie beide dazu motivierte, zu überleben, sich von ihren Fesseln zu lösen und wieder in die Arme voneinander zu finden. "Wir beide haben Angst." In Thria gab es nicht mehr, als der Tod, der auf ihn wartete und für Rain gab es, wenn er hier blieb, auch nicht mehr als die Schmerzen und sein frühzeitiges Ende, das er sich vermutlich nicht herbeisehnte. "Deswegen ... kann ich dich nicht belügen." Von Grund auf wäre es falsch, sich gegenüber dem Lamm auszusprechen, zu behaupten, es interessiere sich nicht für ihn, oder seine Worte - sie beide gehörten einander, waren nicht nur ein Mittel zu Zweck, sondern so viel mehr, als sie sich eingestehen wollten.
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.