Nicht der erste Wolf wäre er, der in den Fängen eines Lammes sein Ende fand und definitiv auch nicht der Letzte, der naiv genug war und sich davon überzeugen ließ, er wäre für die "gehobenen" Menschen mehr als ein einfaches Tier, das nur existierte, damit es ihnen Freude bereitete. Jetzt, wo er hier alleine saß, seine Gedanken aushalten musste und der Sessel nicht gerade der Bequemste war, war Nayantai derjenige, der sich fragte, wie viel er noch vergessen und verdrängt hatte, was dazu geführt hatte, dass man ihn schlussendlich ausgepeitscht hatte, doch bevor er zu sehr darüber nachdenken konnte, war es ein Schauer und kalter Schweiß, der seinen Rücken hinunter träufelte, als würde ihm sein eigener Kopf sagen, dass er das nicht wissen wollte - dass es keinerlei Grund dazu gab, sich auch nur für einen Moment mit diesen Lappalien aus seiner Vergangenheit zu beschäftigen und dass er die Finger von ihr lassen sollte, wenn er es konnte. Aber womit sollte er sich sonst auch beschäftigen? Mit sich selbst? Oder mit einem Buch, das unauffindbar war? Vielleicht aber auch mit der Aussicht, die er auf den glänzenden Schnee hatte und der Freiheit, die man ihm geraubt hatte. Das letzte Mal, als er den Schnee wirklich gesehen hatte, war er - gleich wie seine eigene Gestalt - in das Blut seiner Feinde gehüllt, hatte sich mühsam auf den Beinen gehalten und hatte sich, zusammen mit seinen Waffenbrüdern, wieder zu seiner Siedlung geschleppt, nachdem sie ihre Wunden grob versorgt hatten. Hier war dem allerdings nicht so - man umsorgte ihn, weil Rain es so wollte. Nayantai glaubte, er würde unfreundlich wirken, behauptete er, er wollte nicht so behandelt werden, sprach es nicht aus und traute sich nicht einmal, nach Handschuhe zu fragen, damit er seine vernarbten Hände verstecken konnte. Selbst sein Essen servierte man ihm, als wäre er krank und konnte sich nicht bewegen, müsste erst wieder zu Kräften kommen, damit er leben konnte - aber auch dem war nicht so. Wohin nur mit ihm?
Sara war es, die ihm schlussendlich zu essen brachte - nicht, das es schlecht aussah, aber es war erneut etwas, das der Wolf nicht identifizieren konnte, das man ihm noch nie vorgesetzt hatte und es schmeckte ungefähr so gut, als würde er in Gras beißen. Wählerisch wollte er dennoch nicht sein, begann aber, eher lustlos auf dem faden Fleisch herumzukauen, nachdem er es sich in kleiner Stücke geschnitten hatte - wieso waren Schafe auch so kompliziert? Sich zu beklagen und darüber aufzuregen, wie das Essen schmeckte, war allerdings nicht seine Art, weswegen er schließlich einen Teil davon herunterwürgte und überlegte, ob es Sinn machte, würde er versuchen sich zu strecken und seine schlaffen Muskeln anzustrengen - aber für wen und warum eigentlich? Verbrachte er schon den Rest seines Lebens hier, in diesem neu gefundenen Gefängnis, dann würde ihm das nicht auch nur ein Stück helfen. Der Wolf murrte, stand auf und wanderte zu dem Spiegel, den er seit ein paar Tagen beliebäugelte. Knöpfe an seinem Hemd - Hindernisse, waren irgendwann wieder überwunden und das Hemd fiel zu Boden, während der Wolf begann, sich die Haare wieder hochzubinden. Verband, der im Weg war, schien nichts Neues zu sein, doch selbst der Spiegel offenbarte ihm nicht mehr, als er ohnehin schon wusste: Abgemagert und verletzt, mehr als das war er nicht. Was würde er nur mit sich selbst anstellen? Vermutlich das Essen der Schafe in sich hineinstopfen, hoffen, dass er irgendeine Beschäftigung fand, wie zumindest die Holzscheite dieser verdammten Schafe zu hacken und zu hoffen, dass er sich bis in den Frühling zumindest wieder einigermaßen erholt hatte. Bevor er sich jedoch wieder anziehen konnte, oder fertig essen wollte, klopfte es. "Ja?", ließ er verlauten und hob das Hemd auf, begab sich zurück zu dem Sessel und fing an, die letzten Reste seines Essens in seinen Mund zu stopfen und herunterzuschlucken, bevor er dabei erwischt wurde. Ob er an Rain appellieren konnte, damit er zumindest einmal die Küche benutzen durfte?
Sara war es, die ihm schlussendlich zu essen brachte - nicht, das es schlecht aussah, aber es war erneut etwas, das der Wolf nicht identifizieren konnte, das man ihm noch nie vorgesetzt hatte und es schmeckte ungefähr so gut, als würde er in Gras beißen. Wählerisch wollte er dennoch nicht sein, begann aber, eher lustlos auf dem faden Fleisch herumzukauen, nachdem er es sich in kleiner Stücke geschnitten hatte - wieso waren Schafe auch so kompliziert? Sich zu beklagen und darüber aufzuregen, wie das Essen schmeckte, war allerdings nicht seine Art, weswegen er schließlich einen Teil davon herunterwürgte und überlegte, ob es Sinn machte, würde er versuchen sich zu strecken und seine schlaffen Muskeln anzustrengen - aber für wen und warum eigentlich? Verbrachte er schon den Rest seines Lebens hier, in diesem neu gefundenen Gefängnis, dann würde ihm das nicht auch nur ein Stück helfen. Der Wolf murrte, stand auf und wanderte zu dem Spiegel, den er seit ein paar Tagen beliebäugelte. Knöpfe an seinem Hemd - Hindernisse, waren irgendwann wieder überwunden und das Hemd fiel zu Boden, während der Wolf begann, sich die Haare wieder hochzubinden. Verband, der im Weg war, schien nichts Neues zu sein, doch selbst der Spiegel offenbarte ihm nicht mehr, als er ohnehin schon wusste: Abgemagert und verletzt, mehr als das war er nicht. Was würde er nur mit sich selbst anstellen? Vermutlich das Essen der Schafe in sich hineinstopfen, hoffen, dass er irgendeine Beschäftigung fand, wie zumindest die Holzscheite dieser verdammten Schafe zu hacken und zu hoffen, dass er sich bis in den Frühling zumindest wieder einigermaßen erholt hatte. Bevor er sich jedoch wieder anziehen konnte, oder fertig essen wollte, klopfte es. "Ja?", ließ er verlauten und hob das Hemd auf, begab sich zurück zu dem Sessel und fing an, die letzten Reste seines Essens in seinen Mund zu stopfen und herunterzuschlucken, bevor er dabei erwischt wurde. Ob er an Rain appellieren konnte, damit er zumindest einmal die Küche benutzen durfte?
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.