Regen - so fühlte es sich an, prasselte beinahe ähnlich auf ihn nieder und der Wolf fragte sich mit jedem Mal mehr, weswegen es ausgerechnet er war, der die Ehre - oder aber eher die Schmach - zuteil wurde, hier zu leben, für einen Moment länger atmen zu dürfen, während er den, in der Abendsonne beinahe schon glitzernden Schnee, von hier drinnen beobachtete, sich auf die Beine zwang, die nicht immer so wollten, wie er es zu tun schien. Der eiskalte Wind, der dort draußen womöglich blies, hatte alle seine Fußspuren vernichtet, während sich die immer gleiche, weiße Schneedecke über das Land gelegt hatte und sie begrub, wie so viele andere Geheimnisse auch, die wohl keiner finden sollte. Gefangen war er, nicht mehr - Rain könnte ihn anketten lassen, ihn fesseln und ihm ein Schwert an die Kehle halten, all das würde auf das Gleiche hinauslaufen, auf die Tatsache, dass es den stolzen Prinz der Wölfe nicht mehr gab, dass Nayantai wusste, dass er nur einer von vielen war und dass es nicht ausgerechnet er sein musste, der sein Volk retten sollte. Wenn er tot war, was dann? Das hatte Rain ihm doch vorhin noch an den Kopf geworfen. Würde er sterben, so war er sich sicher, wäre es wohl lediglich der schwache Trost, realisieren zu dürfen, dass er nicht gänzlich tot war, sondern lediglich für ein paar Jahre länger in den Erinnerungen einiger Menschen weiterleben würde, dass er sich nicht mehr um sein Volk sorgen musste, dass er nicht länger gefangen war und auch nicht länger das Spielzeug eines falschen Königs.
Wenn er könnte, dann hätte er länger nach draußen gestarrt, hätte den glitzernden Sternen, die sich langsam aber sicher zeigten seine ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt, doch eher lenkte ihn das Klopfen an seiner Tür ab. Also war das noch immer ein Spiel, das sie spielten, das sie wohl niemals nicht spielen sollten. Nayantai seufzte. "Ja?", sprach er in Richtung der Tür, setzte sich allerdings subsequent auf sein Bett, damit er nicht noch mehr fragende Blicke erntete, oder gut gemeinte Ratschläge, die alle nur bereuten, er solle sich ausruhen. Der Wolf wollte sich bewegen, sollte gar nicht hier sein und doch machte man es ihm nicht leicht. Vermutlich würde Rain jeden Moment durch die Tür kommen, hierbleiben, seine Zeit vergeuden - aber was dann?
Wenn er könnte, dann hätte er länger nach draußen gestarrt, hätte den glitzernden Sternen, die sich langsam aber sicher zeigten seine ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt, doch eher lenkte ihn das Klopfen an seiner Tür ab. Also war das noch immer ein Spiel, das sie spielten, das sie wohl niemals nicht spielen sollten. Nayantai seufzte. "Ja?", sprach er in Richtung der Tür, setzte sich allerdings subsequent auf sein Bett, damit er nicht noch mehr fragende Blicke erntete, oder gut gemeinte Ratschläge, die alle nur bereuten, er solle sich ausruhen. Der Wolf wollte sich bewegen, sollte gar nicht hier sein und doch machte man es ihm nicht leicht. Vermutlich würde Rain jeden Moment durch die Tür kommen, hierbleiben, seine Zeit vergeuden - aber was dann?
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.