Haikyuu RPG (Marien und Kolenta)

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Tetsuro Kruoo

      Pure Freude machte sich in mir breit, kaum dass ich ihre strahlenden Augen wiedersehen durfte. "Danke für die Einladung", meinte ich glücklich und schob mich in die Wohnung, saugte genüsslich ihren Duft ein und fühlte mich beinahe Zuhause. Das bedeutete es also, wenn ein anderer Mensch zur Heimat wurde. So musste sich wahre Liebe anfühlen.
      "Er wäre noch schöner gewesen mit dir zusammen", meinte ich grinsend auf ihre Frage und zog sie in eine kurze Umarmung, drückte ihr einen Kuss auf den Scheitel und die Stirn. "Aber ich hoffe, du hast die Zeit nutzen können, um dich etwas auszukurieren." Ich musterte ihre geschiente Nase und forschte als nächstes in ihren Augen. Suchte nach einem Hinweis auf den Schwindel, der sie gestern noch geplagt hatte. Stattdessen leuchtete mir nur ihre strahlende Iris entgegen. Ein Anblick in dem ich mich verlieren könnte. Nur der zauberhaft leckere Duft der mir nun in die Nase stieg, hielt mich von diesem Bestreben noch ab. "Es riecht köstlich", schwärmte ich, befreite mich aus meinen Straßenschuhen und folgte dem Duft in Richtung Küche. Auf dem Weg dorthin lud ich noch kurz meine Reisetasche neben der Couch ab. Wenige Sekunden später schwebte meine Nase auch schon über dem noch leicht köchelnden Eintopf und saugte die betörenden Aromen ein. "Selbst wenn ich keinen Hunger hätte, könnte ich deinem Essen niemals widerstehen." Es würde das erste Mal sein, dass ich Milas Kochkunst kosten durfte und ich spürte jetzt schon, wie mein Magen freudig auf- und absprang. "Können wir direkt essen?" Ohne wirklich ihre Antwort abzuwarten, machte ich mich in diversen Schranktüren auch schon auf die Suche nach passendem Geschirr und Besteck und lud sowohl mir als, auch Mila einen Teller Eintopf voll. Wenn sie schon gekocht hatte, könnte ich zumindest den Tisch decken. "Vielen dank fürs Essen machen", meinte ich aufrichtig und drückte ihr im Vorbeigehen einen Kuss auf die Lippen, bevor ich auch noch zwei Schalen Reis befüllte und ihr bedeutete sich mit mir an den Tisch zu setzen. "Itadakimasu."


      --------------------------------------------------------------------------------------------------
      Ritsuka Amori

      Zum Glück gab er sich letztendlich geschlagen und ich nickte dankbar. "Ich werde dir rechtzeitig Bescheid geben, versprochen."
      Seine Mutter ahnte bereits etwas? War das etwa eine Art Superkraft von Müttern, immerhin war Ritsukas Mutter ihr auch umgehend auf die Spur gekommen. Ob Ushijimas Mutter sie auch bald kennenlernen wollte? Was wenn sie von ihr enttäuscht wäre? Was wenn sie der - offenkundig wohlhabenden - Familie des Volleyballers nicht standesgemäß wäre...? Sie beschloss, sich zu späteren Zeitpunkt Gedanken darüber zu machen und genoss lieber den restlichen Schulweg. Zumindest bist erneute Anspannung in ihren Körper wanderte sobald die Schultore Shiratorizawas in Sichtweite gerieten.
      Er war stolz darauf, dass ich seine Freundin war? Ich spürte wie erneut Hitze in meine Wangen schoss und musste den Blick senken. "D-danke", murmelte ich kleinlaut. "Ich... Ich bin auch unglaublich glücklich darüber, dass du mein Freund bist." Auch wenn es sich dieser Umstand immer noch unfassbar surreal anfühlte. "Dennoch... Ich will es nicht direkt geheim halten, aber... wenn es für dich in Ordnung ist, können wir es vorerst niemanden sagen? Ich habe nichts dagegen, wenn du es deinen Freunden erzählst, aber ist es okay, wenn es nicht direkt dein ganzer Club und daraufhin die restliche Schule weiß?" Sie selbst würde diese neuen Entwicklungen schließlich auch nicht wirklich vor ihren Freunden verbergen können und wollte es auch nicht. Entsprechend würde sie dies auch niemals von Ushijima verlangen. "Entsprechend sollten wir uns in der Schule auch nicht... wie ein Paar verhalten." Zugegeben hätte das ihr kleines Herz aktuell eh noch nicht überstanden. "Und das heißt auch nicht, dass ich es auf ewig verstecken will... Ich will mich nur erst einmal besser an diese Situation gewöhnen, bevor... nun ja, die Hölle losbricht."
    • Mila Lomar:

      Ich fühlte mich wie eine eherfrau, die sehnsüchtig auf ihren mann gewartet hatte. Bis auf den Fakt, dass wir nicht verheiratet waren stimmte alles ja aber auch so. Ich Schmunzelte bei seinen liebevollen und fast schon kitschigen Worten "ich wäre such gerne dabei gewesen" gab ich ebenso kitschig von mir wieder. Mila Lomar:

      Ich fühlte mich wie eine eherfrau, die sehnsüchtig auf ihren mann gewartet hatte. Bis auf den Fakt, dass wir nicht verheiratet waren stimmte alles ja aber auch so. Ich Schmunzelte bei seinen liebevollen und fast schon kitschigen Worten "ich wäre auch gerne dabei gewesen" gab ich ebenso kitschig von mir wieder und starrte ebenso in seine wunderschönen Augen, die mich fast zum dahinschmelzen brachten. Wann war ich nur so geworden? Sonst hatte mich diese Vorstellung zum ekel getrieben und nun wollte ich nie wieder vort? "Konnte ich! Und ich habe mich wirklich versucht mit dem Haushalt zurück zu halten" Versprach ich, was auch stimmte. "Ja das essen wäre direkt fertig. Ich wusste nicht ob du jetzt oder erst später Hunger hast"
      Meine Schritte folgten ihm in die Küche "das hätte ich auch..." seufzte ich als er die Teller und das besteck bereits abgelegt hat. Er war unverbesserlich wenn es um sowas ging, aber ich müsste mich wohl daran gewöhnen das mir auch Dinge mal abgenommen wurden. Ich merkte dadurch jedoch, woran ich noch arbeiten konnte und womit ich Probleme hatte. "Ich hoffe es schmeckt auch...ich kann natürlich häufiger für dich kochen. Ich muss mir eh etwas zubereiten, dann mach ich etwas mehr" schlug ich vor, da es wirklich kein großer Mehraufwand war. "Oder wir kochen gemeinsam" schlug ich lächelnd vor und setzte mich gegenüber von ihm. "Itadakimasu" sprach ich mit ihm gemeinsam und begann zu essen. Es schmeckte gut, was mich beruhigte. Natürlich hoffte ich, dass es auch seinem Geschmack traf. "Wenn du noch Gewürze oder ähnliches brauchst, sag bescheid!" Bat ich ihn.
      Es war schön mal nicht alleine zu essen und ich genoss seine Gesellschaft wirklich sehr. "Hast du...deiner Mutter von mir erzählt?" Fragte ich vorsichtig und unsicher. Wie sie wohl reagiert hatte? Hatte er etwas von mir erzählt? Und wenn ja, was hatte er von mir erzählt?

      ---------------------

      Ushijima wakatoshi

      Ich nickte bei ihren Worten und war froh drum. Zwar kam ich auch mit spontanen Änderungen klar, doch zog ich Planungen vor.
      Daher war es mir lieb, wenn sie mir rechtzeitig bescheid gab, wann sie mich abholen wollte.

      Der restliche Weg war ruhig und angenehm entspannt. Es änderte wenig in meiner Struktur und unsere Gemüter wahren ähnlich, weshalb ich es als sehr angenehm empfand mit ihr zur Schule zu gehen.
      Sie sagte, dass sie ebenfalls glücklich war mit mir zusammen sein, das freute mich. Wer mochte es nicht hören, dass die eigene Anwesenheit gemocht wurde? Nun kamen wir jedoch zu ernsteren Themen und ich lauschte ihrer Ansicht. Ich konnte sie vollkommen verstehen und hatte bereits damit gerechnet, diese Antwort zu erhalten. Daher nickte ich ruhig "das kann ich verstehen. Habe ich mir bereits gedacht, daher alles gut. Ich werde mich bemühen kein Aufsehen zu erregen und mich nicht zu viel zu nähern. Treffen wir uns nach der Schule denn etwas entfernt vom Gebäude um zurück zu gehen, wenn es unser Stundenplan zulässt?" Fragte ich und bekam kurz das Gefühl zu viel zu klammern. War das schon zu viel? Ich wollte sonst nie Zeit mit jemanden freiwillig verbringen. "Sei dir aber bewusst, wenn es jemand raus findet und dir etwas schlimmes will, sag es mir!" In meinem Blick war kurz etwas beschützerisches. Ich würde nicht wollen, dass ihr jemand schadet, vorallem wenn ich der Auslöser dafür war.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Tetsuro Kuroo

      Zugegeben: irgendwie war es reichlich amüsant, Mila dabei zu beobachten, wie sie mir pflichtbewusst hinterherwanderte und beinahe beleidigt wirkte, nur weil ich ihr etwas Arbeit abnahm. Gleichzeitig hoffte ich inständig, dass das Mädchen in Zukunft endlich lernen würde, meine Hilfe protestlos zu akzeptieren, bis dahin könnte ich noch ein wenig ihre niedlichen Reaktionen genießen.
      "Das Angebot nehme ich gerne an", meinte ich sofort, als sie anbot auch in Zukunft immer mal wieder für mich zu kochen. "Aber bitte übernimm dich nicht, ja? Und ich würde mich auch sehr darüber freuen, wenn wir etwas gemeinsam zubereiten könnten. Aber ich muss dich vorwarnen... Leider scheine ich in der Küche zwei linke Hände aufzuweisen." Einer der Gründe aus denen mich meine Mutter wohl für Lebzeiten vom Herd verbannt hatte. Das und der Umstand, dass ich dazu neigte alles aufzufuttern, bevor es überhaupt den Weg zum Esstisch finden konnte.
      Kaum fand der erste Löffel warmen Eintopfs den Weg in meinen Mund explodierte der wundervolle Geschmack auf meiner Zunge. "Das schmeckt fantastisch, Mila!", berichtete ich aufrichtig. Es mochte vielleicht ein simples Rezept sein, aber genau das schien den einzelnen Zutaten diesen intensiven Geschmack zu verleihen. Ich inhalierte den Rest meiner Portion schon beinahe und erhob mich innerhalb weniger Minuten gierig von meinem Platz. "Ich hoffe mir ist ein Nachschlag gegönnt?", erkundigte ich mich mit einem Blick über die Schulter, während ich bereits schamlos meinen Teller neu füllte.
      Gerade als ich mich zufrieden grinsend zurück an den Tisch gesetzt hatte, ließ mich ihre Frage innehalten. "Ich musste ihr nichts erzählen", meinte ich Schulterzuckend. "Ich bin mir nicht sicher, ob Mütter einfach nur einen sechsten Sinn haben, oder ob ich wirklich so leicht zu durchschauen bin. Sie hat mich von selbst wegen dir angesprochen." Ich ließ den Löffel zurück in den Teller sinken und musterte Mila aufmerksam. "Sie würde dich wirklich gerne sehen, ich habe ihr aber auch klar gemacht, dass du diejenige bist, die über den Zeitpunkt des Treffens entscheidet. Das heißt: mach dir keinen Stress und sag mir einfach bescheid, sobald du bereit bist, okay?"


      -----------------------------------------------------------------------------

      Ristuka Amori

      ich fürchtete Enttäuschung in seinen Augen zu begegnen, aber traf auf reines Verständnis. Wir mochten noch nicht lange ein Paar sein, doch umso mehr Zeit ich mit Ushijima verbrachte, desto weniger konnte ich begreifen, womit ich ihn nur verdient haben mochte... War er wirklich zufrieden mit mir...? ich senkte beschämt meinen Kopf über meine eigenen Gedanken und zog die Unterlippe zwischen meine Schneidezähne. Ich musste mit diesen düsteren Gedanken aufhören!
      Mit neuer Entschlossenheit hob ich schließlich meinen Blick. "Vielen Dank", meinte ich aufrichtig und neigte in einer flüchtigen und dankbaren Verbeugung mein Haupt. "Und... ich wäre sehr froh darüber, wenn wir nach der Schule zusammen heim gehen können, sofern es unsere Clubaktivitäten erlauben." Es kam nicht selten vor, dass das Training des Volleyballclubs länger als üblich ablief und auch das Training des Track-Teams endete lange nicht jedes mal pünktlich. Besonders vor wichtigen Wettkämpfen verbrachten die anderen Mädchen und ich gerne noch 1-2 Stunden länger im Stadium und verließen es nicht selten erst nach Sonnenuntergang. Ich wollte nicht von Ushijima verlangen, dass er an eben solchen Tagen auf mich wartete, besonders nicht, wenn er nach seinem eigenen anstrengenden Training eine wohlverdiente Pause verdiente. "Wir können uns ja gegenseitig schreiben und immer dann, wenn wir ungefähr zeitgleich Schluss haben, gemeinsam nach Hause gehen." Mein Blick senkte sich kurz zu meinem noch immer etwas beeinträchtigten Knie. "Und bis ich wieder vollständig fit bin und beim Track-Club mitwirken kann... Vielleicht kann ich da einfach nach deinem Training auf dich warten?" Mein Trainer hatte es mir untersagt vor nächster Woche wieder mit dem Training zu starten, weswegen ich bis dahin mehr Statist als Clubmitglied war. Entsprechend musste ich auch nicht bis zum späten Abend dort bleiben. "Ach, und", meine Augen hoben sich erneut zu seinen ausgeprägten Gesichtszügen. "Ich weiß ich mag damit vielleicht etwas heuchlerisch klingen... aber während wir unsere Beziehung erstmal nicht weiter zeigen, darf ich trotzdem Airi und Haruto davon berichten?" Ich wollte nichts vor meinen Freunden geheim halten, nicht nachdem sie mir praktisch so wichtig waren, wie meine Familie.