Haikyuu RPG (Marien und Kolenta)

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    • Tetsuro Kuroo

      Ihr Atem ging mindestens so schwer wie meiner, weswegen ich mir kurz etwas Sorgen machte. Zum Glück schien sie aber keine starken Schmerzen zu empfinden, was auch mich etwas entspannen ließ. Zugleich bemerkte ich, wie auch ihre Anspannung etwas wich, was mir ein zufriedenes Lächeln auf die Lippen zauberte. "Du machst das gut", verkündete ich und strich mit einer Hand über ihre Wange. "Es ist normal, dass es sich so anfühlt", erklärte ich wenig später. "Tatsächlich hoffe ich, dass sich dieses Gefühl bald noch verstärkt." Ein schelmisches Grinsen formte meine Mimik, als ich mir vorstellte, wie sehr ich sie unter mir zum Beben bringen würde. Bevor ich dazu allerdings kam, ließen ihre Worte mein Herz höher schlagen. Während ich langsam weiter mein Becken bewegte und mich Stück für Stück tiefer in sie schob, empfing ich genussvoll ihren Kuss und verlor mich für ein paar Sekunden in dem Gefühl ihrer weichen Lippen, ihrer Finger in meinem Rücken und der Hitze die sich von der Stelle unserer Vereinigung über meinen ganzen Körper zog. Noch immer war es eine Herausforderung mich zu zügeln, dennoch genoss ich jeden Millimeter, den ich weiter in sie vordringen durfte, bis ein plötzlicher Widerstand mit inne halten ließ. War das ihr Jungfernhäutchen? Ich löste kurz unsere Lippen voneinander und forschte in ihren Augen, während ich behutsam gegen den Widerstand in ihrem Inneren presste. "Danke, dass du mir die Ehre erweist, der erste für dich zu sein", murmelte ich nahe ihres Mundes. Als ich dann endlich diesen letzten Punkt der Gegenwehr in ihr überwunden hatte, rutschte ich unverhofft tiefer ins sie als vorerst geplant. Plötzlich war ich fast vollständig in ihr und das Gefühl raubte mir für eine Sekunde den Atem. Meine Finger gruben sich in ihre Haare, während mein Atem heiß gegen ihren Nacken stieß, nachdem sich mein Körper vor Überwältigung kurz zusammenkrümmte. "Bist du okay?", hauchte ich einen kurzen Moment später. "Es fehlt nur noch ein wenig."

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      Ritsuka Amori

      Nein! Nun schien sich auch noch Ushijima selbst die Schuld zu geben. Umgehend wollte ich protestieren, doch Aira kam mir zuvor: "So ein Schwachsinn. Dieser Trottel trägt allein selbst die Schuld", verkündete sie offen. "Er schafft es einfach nicht vernünftig mit seinen Gefühlen umzugehen, vor allem da er diese nie offen kommuniziert." Etwas in ihrem Blick verriet mir, dass da mehr hinter ihren Worten steckte... Wusste sie etwas, dass ich nicht wusste? Kannte sie den Grund für Harotus ungewöhnliches Verhalten? Eventuell sollte ich sie später danach fragen.
      "Aira hat absolut recht, Ushijima-san", wendete ich mich nun auch wieder an den Volleyballer. "Du hast absolut nichts falsch gemacht, ganz im Gegenteil. Vor allem bin ich dir dankbar dafür, dass du diese gemeinsame Pause vorgeschlagen hast. Ich weiß nicht genau, was mit Haruto los ist, aber er hat sich auf jeden Fall nicht vernünftig verhalten. Ich werde später mit ihm darüber reden, versprochen."
      Meine Worte schienen ihn offenkundig dazu zu verleiten, erneut meine Hand zu ergreifen. Auch wenn ich zunächst erneut zusammenzuckte, entzog ich mich ihm nicht, sondern musterte stattdessen seine langen Finger, in denen meine Hand wie die eines Kindes wirkte. Erst Tendos Frage ließ mich wieder aufsehen.
      "Ich muss nach der Schule zu meinem Teilzeitjob", verkündete Aira direkt und richtete ihren Blick dann auf mich. "Du wirst sicher wieder dem Track-Training beiwohnen?"
      Ich nickte. "Ja. Ich mag noch immer nicht teilnehmen können, aber meinem Knie geht es wieder gut genug, um kleinere Arbeiten für das Team zu erledigen. Außerdem meinte der Coach, das einfache Bewegungen mir dabei helfen könnten, schnell wieder fit zu werden." ich befürchtete, dass er immer noch an der Vorstellung festhielt mich im nächsten Wettkampf mitlaufen lassen zu können. Ich wollte ihm diese Hoffnung zwar nicht nehmen, aber uns blieben gerade einmal noch zwei Wochen. Auch wenn meine Heilung gute Fortschritte machte, bezweifelte ich, dass ich beim Turnier große Erfolge würde erzielen können.
    • Mila Lomar

      Er eollte das ich dieses komische Gefühl noch verstärkter wahrnahm? Ob ich das überhaupt aushielt?
      Es wurde etwas unangenehm als er so tiefer in mich eindrang und den Punkt erreichte, an den seine Finger nicht gekommen waren. Mein Körper zog sich kurz zusammen und meine Finger versuchten sich irgendwie an seinem Körper fest zu halten. Diese Barriere plötzlich zu spüren war überraschend. Auf seine Worte konnte ich gar nicht eingehen da mich ein kurzer Schwall von Schmerz durchfuhr, als er diesen Punkt überwand. Ich gab ein leises schmerzvolles stöhnen von mir und eine meiner Hände hatte sich schnell in die Bettdecke und meinem Körper geklammert um den Druck abzulenken. Ich atmete flach aus und versuchte mich an das Gefühl zu gewöhnen. Es zog und das dehnen schmerzte auch etwas. Doch er ließ mir Zeit mich zu beruhigen.
      "Geht langsam wieder" sprach ich auf seine Frage hin. Mit großen Augen sah ich ihn an "es fehlt noch ein Stück? Ich dachte das wars" kam es nervös von mir. Es fühlte sich an, als würde seine Spitze bald an meinem Hals ankommen.
      Etwas einfacher hatte ich mir das ganze schon vorgestellt. "Gib mir ein Moment" bat ich ihn und schloss noch einmal die Augen um mich zur beruhigen. Die Schmerzen wichen langsam und mein Körper schien sich an seine Größe zu gewöhnen. Erst jetzt öffnete ich meine Augen wieder. Er tat mir leid, da es wohl herausfordernd war so lange zu warten "tut mir leid, dass du warten musst..." sagte ich daher bedrückt. Kurz legte ich meine Hand auf meine brust und verwöhnte mich selbst dort. Seine berührungen hatten vorhin ein solch schönes Gefühl in mir hervor gebracht, vielleicht würde es mir helfen, den Schmerz zu vergessen. "Okay...ich bin soweit" erlaubte ich ihm und legte meine Hand an meine klitoris, um mich nun dort zu verwöhnen


      Ushijima wakatoshi

      Das nun auch aria das Wort erhob und meine Schuld abwies überraschte mich. Sie wusste scheinbar auch den wahren Grund für das Handeln des jungen. Ob man ritsuka es mitteilen sollte? Sie schien die einzige zu sein, die es nicht verstand und dabei ging es um sie.
      "Msch dir wegen mir keine Gedanken. Sein Verhalten hat mich nicht verletzt oder ähnliches." Beruhigte ich sie. Es störte mich nur daran, was es mit ihr machte.
      Ich sollte mich aus dem Thema vorerst raushalten. Nun klärte sich, was wir noch der Schule alle vor hatten und tendo schien mehr als enttäuscht. Er hatte sich wohl eine Verlängerung der Pause gewünscht. "Wir machen heute länger, dass Gast du hoffentlich nicht vergessen!" Erinnerte ich ihn noch zusätzlich, woraufhin er schmollte "ich habe das Turnier nicht vergessen...ah ritsu! Hat dich ushijima denn schon eingeladen? Schließlich wärt ihr dann zwei Woche getrennt" kam es grinsend vom rotschopf "ich kam noch nicht dazu, es mit ihr zu besprechen" murrte ich und seufzte. "Wir haben bald ein Turnier und fahren dazu weiter weg. Dort trainieren und spielen wir gegen andere teams. Es ist mehr ein Trainingslager als ein Turnier. Ich wollte es dir noch erzählen. Es beginnt bereits in drei wochen" ich hoffte das sie nicht sauer war "am Wochenende könnte ich herkommen und dich besuchen"
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Tetsuro Kuroo

      Der Schmerz in ihren Augen war nicht zu übersehen, weswegen ich damit begann beruhigend über ihre Wange zu streichen. "Du kannst deine Finger auch in meinen Rücken krallen", erklärte ich ihr als nächstes und führte ihre Hand in der Decke an meine nackte Haut. "Lass mich diesen schmerz zumindest ein wenig mit dir teilen." Meine Lippen legten sich sanft auf ihre, dann wanderten sie an ihrer geschienten Nase entlang, landeten flüchten auf ihren Augenliedern und küssten zuletzt ihren Haaransetzt entlang. "Und sollte es dir zu viel werden, können wir auch jederzeit abbrechen." Ich hoffte inständig, dass sie von diesem Angebot keinen Gebrauch machen würde, dennoch hatte ich nicht vor, dieses Versprechen zu hintergehen, sollte sie es nicht mehr aushalten.
      Ich atmete erleichtert auf, als sie behauptete, dass es wieder ging, musste wenig später sogar schmunzeln, als mir das Entsetzen in ihren Augen begegnete. "Wenn es für dich zu viel ist, muss ich nicht den ganzen Weg gehen." Es wäre schade, sie nicht in Gänze um mich spüren zu können, doch auch jetzt war das Gefühl ihres Inneren berauschend und ließ heiße Stromstöße durch meinen Körper wandern.
      Als sie ihre Augen schloss drückte ich erneut feine Küsse auf ihre Lieder und beobachtete sie wenig später interessiert, als sie ihre eigene Brust massierte. Sogleich beschloss ich, ihr dabei zu helfen und ließ meinen Mund zu ihrer freien Brust wandern, saugte gierig an ihr, während es mich immer noch reichlich viel Beherrschung kostete mich nicht vorzeitig in ihr zu bewegen. Auch als sich ihre Finger selbstständig zu ihrer Klitoris bewegten staunte ich nicht schlecht und merkte, dass neue Begierde in mir anwuchs. "Ich werde mich erst etwas rein- und rausbewegen, bevor ich den ganzen Weg gehe", verkündete ich, während ich mein Becken bereits anhob. "Das sollte es einfacher machen." Mein ganzer Körper verlangte danach, dass ich mein tempo intensivierte, aber ich zwang mich dazu ruhig zu bleiben. Während ich mit jedem neuen Vorstoß etwas tiefer in sie drang, intensivierte sich auch mein Herzschlag erneut und ich begann intensiver als zuvor, Küsse auf jeden Zentimeter ihrer Haut zu verteilen. "Du fühlst dich fantastisch an", raunte ich irgendwann nah an ihrem Ohr, bevor ich mich langsam über ihr aufbaute und mein Gleichgewicht auf meine Knie verlagerte. Meine Nun freien Hände legten sich einerseits um ihre Taille um sie sanfter näher an mich zu ziehen, während die Finger der anderen ihre Brust in Beschlag nahmen. Als dann endlich meine Hüfte gegen ihre stieß und jeder Millimeter von mir in ihr stecke konnte auch ich einen lustvollen Laut nicht mehr unterdrücken, den ich gen Decke sendete. "Ich liebe dich, Mila", säuselte ich wenig später, als ich meinen Kopf wieder sinken ließ. "Ich... würde mich gerne schneller bewegen." Meine Hand löste sich aus ihrem Rücken und wanderte ihre Körpermitte hinab, schob ihre eigenen Finger beiseite und begann mit dem Daumen eine eigene Massage. "Darf ich?"

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      Ritsuka Amori

      Ich nickte erleichtert, als Ushijima versicherte nicht von Harutos Verhalten verletzt worden zu sein. Dennoch wollte ich diesem Problem ein Riegel vorschieben. Der Volleyballer war ab heute mein fester Freund und Haruto war nach wie vor einer meiner ältesten und besten Freunde... Ich wollte nicht, dass die beiden sich hassten. Selbst wenn sie sich nicht miteinander anfreunden konnten, wollte ich zumindest, dass sie sich akzeptierten. Eben deswegen würde ich Haruto auch dringend zur Rede stellen müssen.
      Es war schön zu sehen, wie wichtig Ushijima der Club offenkundig war, auch wenn Tendo weniger glücklich wirkte. Ich wusste bereits, dass unser beider Sport sicherlich ab und an im Weg einer Beziehung stehen konnte, aber ich hoffte, dass das kein Problem werden würde. Ich war glücklich, so lange ich hin und wieder Zeit wie diese mit ihm verbringen konnte. "Ich glaube von diesem Turnier sogar schon mal etwas gehört zu haben", erinnerte ich mich. "Findet das nicht jedes Jahr statt?"
      "Stimmt, sind das nicht die 'düsteren zwei Wochen' von denen die Mädchen jedes Jahr reden?", mischte sich nun auch Aira wieder ein. "Die Zeit in der sie ihre geliebten Volleyballer nicht mehr in der Sporthalle begaffen können?" Ob ich sie darauf hinweisen sollte, dass auch sie hin und wieder "gaffen" gegangen war? Lieber nicht, bei ihrem Temperament würde das mindestens in einem schmerzhaften Fingerschnippen gegen meine Stirn enden.
      "Mach dir wegen mir bitte keine unnötige Mühe", richtete ich mich schließlich wieder mit einem feinen Lächeln an Ushijima. "Ich weiß, wie wichtig diese Trainingswochen sind. Sie sind auch Vorbereitung für die Nationals, richtig?" Ich getraute es mir, seinen Händedruck zu erwidern, um ihm zusätzliche Sicherheit zu vermitteln. "Ich will nicht, dass du kostbare Zeit für mich verschwendest. Ah und wo wir gerade beim Thema sind: In zwei Wochen nimmt das Track-Team auch an einem Wettkampf teil. Ich weiß zwar noch nicht, ob ich aktiv werde teilnehmen können, aber wir werden für etwa 4 Tage nach Tokyo dafür reißen. Auch wenn ich nicht mitlaufen kann, möchte ich gerne meine Teamkolleginnen anfeuern."
    • Mila Lomar

      Ich sollte den Schmerz mit ihm teilen? Das wollte ich nicht! Das könnte ich auch gar nicht. Auch wenn ich es wusste beruhigte es mich nochmals zu hören, dass er jederzeitfür mich aufhörenwürde. Ich hoffte es nicht annehmenzu müssen.
      "Doch! Es...fühlte sich nur schon nach so viel an." Erklärte ich meine vorherigen Worte. Ich würde ihm auch kompletten Einlass gewähren.
      Genussvoll stöhnte ich auf, als er seinen Mund an meine brust legte und ein schauer durch fuhr mich wieder. Wieso wusste er nur so gut, wie das ging? Als er sein weiteres Vorgehen erklärte nickte ich und bereitete mich darauf vor.
      Bei jedem stoß presste sich ein stöhnen aus meiner kehle. Meine freie Hand vergrub sich wieder in seinen Haaren. Es war mir unangenehm wenn er das so sagte. Ich schaute verlegen weg und wurde wieder rot. "Sag das nicht so" wimmerte ich beschämt.
      Als er sich aufsetzte betrachtete ich seinen Körper genau bis ein Gefühl wie ein Stromschlag durch mein Körper fuhr. Als er gänzlich in mir war drückte ihn laut stöhnen meinen Rücken durch und drückte meine brust seiner Hand entgegen "ich dich auch!" Keuchte ich und biss mir auf die unterlippe.
      Als er den Platz meiner Hand einnahm spürte ich den gewaltige unterschied. Es war viel intensiver, wenn er mich dort berührte. Seine Frage beantwortete ich mit einem schnellen nicken.
      Ich zwang mich meine Hände von meinem Körper zu nehmen, um ihm den gesamten Ausblick zu geben.
      Es wurde mir erst unangenehm als er sich wieder bewegte und sich meine brüste im tackt auf und ab bewegten.



      Ushijima wakatoshi

      Sie hatte also bereits davon gehört. Tendo und ich waren beide über den Namen überrascht, den die Mädchen dieser Zeit gegen hatten. "Ja es ist jedes Jahr. Der Name war mir gar nicht bekannt" gab ich offen zu und tendo schüttelte nur den Kopf "ich auch nicht" lachte er kurz darauf. "Bist du sicher?" Frsgte ich besorgt, schließ wären wir auch da noch nicht lange zusammen. Bereits zu Beginn so lange getrennt zu sein, ich hoffte es verhieß nichts schlimmes. "Ich werde dir aber schreiben!" Versprach ich ihr.
      "Es sind nicht nur die nationals! Vorallem dieses Jahr sollen viele Sponsoren und auch wichtige coaches von weltweiten teams dabei sein!" Gab es aufgeregt von tendo, dessen Augen glänzten. Viele hatten Hoffnung dort entdeckt zu werden und eine Karriere als profisportler zu beginnen.
      Nun eröffnete sie ebenfalls bald weg zu sein "Das kann ich verstehen! Ich werde dich dabei unterstützen" versprach ich ihn. "Dann seht ihr euch ja fast drei Wochen nicht!" Merkte tendo grinsend an. Ich blickte finster zu ihm "das wird schon"
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    • Tetsuro Kuroo

      Das Zucken ihres Körpers unter mir, ihre lustvollen Laute an meinen Ohren, ihre schmalen Fingern in meinen Haaren und das atemberaubende Gefühl ihres Inneren. Alles zusammen vermochte mir Stück für Stück den Verstand zu rauben und kratzte Stück für Stück an meiner Vernunft. Wenn diese erste Nacht mit ihr schon so ein Abenteuer war, wie würden die nächsten werden? Wie würde es sich anfühlen, sobald ich mich nicht mehr so zurückhalten musste? Meine Brust füllte sich mit Vorfreude, alleine bei dem Gedanken daran, während ich überglücklich darüber war, dass unsere Körper förmlich für einander bestimmt schienen. So reagierte sie auf jede einzelne meiner Berührungen mit unfassbaren Betören und ließ zugleich noch mehr heißes Blut in meine Körpermitte schießen.
      "Nun, ich bin nun einmal nicht sonderlich klein", behauptete ich neckend auf ihre Worte, welche ich eindeutig als ein Kompliment auffasste.
      Wenig später bewies sie mir, dass sie die niedlichste Freundin war, die ich je hatte finden können. "Wie soll ich es denn sonst sagen, wenn es die absolute Wahrheit ist?", murmelte ich verschwörerisch und genoss den Anblick ihrer geröteten Wangen.
      Als sie mein Liebesgeständnis erwiderte sauste erneut heiße Freude durch meinen Körper. "Danke, dass du dich für mich entschieden hast." Als mein Daumen seine Arbeit antrat genoss ich den Anblick ihres vor Lust verzogenen Gesichts. Zum Glück gab sie mir ihre Erlaubnis, denn spätestens jetzt fiel es mir unfassbar schwer, mich noch weiter zu zügeln. Ich dankte ihr stumm dafür, dass sie mir ihre ganze Schönheit offenbarte und zog das Tempo an. Jeder neue Stoß war etwas zügiger und fester als der vorherige und ich konnte wahrnehmen, wie sich ein Knoten in meinem Bauch anstaute. Es würde nicht mehr lange dauern. Schon fast instinktiv umfing meine Hand eine ihrer im Takt wippenden Brüste mit neuem Verlangen. Zugleich bemerkte ich, wie sie enger um mich zu werden, schien. Wie sie zugleich immer feuchter unter meinem Daumen wurde. "Gemeinsam", hauchte ich außer Atem, beendete die Massage ihrer Klitoris und zog dafür noch einmal mit meinem Tempo an. Dann als ich die nahende Explosion in mir zu spüren glaubte, ließ ich mich wieder auf sie sinken, umschloss ihre Lippen mit meinen und suchte verlangend mit meiner Zunge nach ihrer. Dann, mit einem letzten finalen und besonders tiefen Stoß, entleerte ich mich in das Kondom und raunte zugleich lustvoll in ihren Mund. Auch nachdem die Stromstöße in meinem Leib langsam nachließen und ich meine Lippen mit einem leisen zufriedenen Stöhnen von ihren gelöst hatte, verweilte ich noch etwas in der Position und musterte ihre Mimik für mehrere Sekunden. Hoffte, dass sie sich zumindest ähnlich gut gefühlt hatte, wie ich.

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      Ritsuka Amori

      Es wunderte mich nicht, dass die beiden nichts von dieser Bezeichnung wussten. Wenn ich ehrlich war, war ich mir bis eben auch nicht mehr sicher gewesen, was für einen seltsamen Namen diese Mädchen für die zwei Wochen auserkoren hatten. Noch vor ein paar Tagen hatte ich dem gesamten Volleyballteam immerhin noch keine große Aufmerksamkeit geschenkt.
      "Ich bin mir sicher", entgegnete ich Ushijima mit einem Kopfnicken. "Ich weiß, wie unfassbar wichtig dir das ist." Wenn ich ehrlich war, wusste ich nicht ganz, was es bedeuten könnte so früh in einer Beziehung schon so lange getrennt zu sein. Doch wenn ich ehrlich war, würde ich besagte Beziehung auch niemals über seinen geliebten Volleyball stellen wollen. Er hatte fast sein ganzes Leben mit eben diesem verbracht und er lebte für den Sport. Auch wenn ich beim Track nicht ganz so hohe Ambitionen zeigen mochte, wie er in seinem Club, war das Laufen auch meine Leidenschaft und ich war mir im Moment auch nicht sicher, ob ich diese jemals für etwas anderes würde eintauschen können. Entsprechend würde ich von dem Volleyballer niemals verlangen, sein Training für mich zu opfern. Als er vorschlug, mir schreiben zu wollen, nickte ich allerdings lächelnd. "Ich freue mich schon drauf."
      "Sponsoren und Coaches?" Erstaunt weitete ich die Augen und musterte Ushijima gespannt. Soweit ich wusste, war er bereits ein Reil des National-Teams der unter 19 Jährigen und würde Japan bei der nächsten Youth World Championship vertreten. Aber wenn Tendos Worte der Wahrheit entsprachen, könnte sich bei diesem Trainingslager sogar entscheiden, in welches Profiteam er nach seiner Schulzeit würde gehen können. Ob vielleicht sogar internationale Scouts anwesend waren? Ich hatte gehört, dass vor allem Frankreich und Brasilien beindruckend stark im Volleyball waren. "Du musst alles bei diesem Training geben", meinte ich schließlich überzeugt und umfasste seine Hand noch etwas fester, um meinen Worten Nachdruck verleihen zu können. "Ich werde versuchen euch zu besuchen, vielleicht kann ich dich ja... anfeuern. Zumindest bei den Nationals möchte ich euch wirklich unterstützen." Hatte ich in meinem Leben schon jemals jemanden wirklich angefeuert? Die einzigen Wettkämpfe, denen ich bisher beigewohnt hatte, waren Harutos Karate-Tuniere gewesen und selbst bei denen hatte ich nie meine Stimme wirklich erhoben. Doch wenn es um Ushijima ging, glaubte ich ihn tatsächlich lautstark unterstützen zu können.
      "Danke", meinte ich fast schon etwas gerührt, als er versicherte mich auch bei meinem Wettkampf unterstützen zu wollen. Tendos Erkenntnis vermochte die Stimmung allerdings etwas zu dämpfen. Drei Wochen waren wirklich lang, oder? Wenn ich ehrlich war, wusste ich nicht recht, wie ich diese Zeit einschätzen sollte. Aber der Gedanke, den Volleyballer für diese lange Zeit nicht sehen zu können, schmerzte tatsächlich ein wenig.
      "Da seit ihr erst frisch zusammen und schon führt ihr eine halbe Fernbeziehung", stellte auch Aira wenig hilfreich fest.
      Ich wollte mich aber nicht beirren lassen. "Es lässt sich nun einmal nicht ändern", behauptete ich mit einem Schulterzucken und wendete mich wieder an den Grünhaarigen. "Natürlich werde ich dir auch immer wieder Nachrichten senden und dich up to date halten."
    • Mila Lomar

      Damit hatte er wohl vollkommen recht und ich musste lernen damit umzugehen.
      Wie sollte er es sonst sagen? "Es klingt so komisch..." sagte ich leise und weiterhin verlegen. "D...Du fühlst dich aber auch gut an" brachte ich dann meine Gedanken doch über die Lippen. Überrascht huschten meine Augen zu seinen als er sich bedankte. "Ich muss dir danken!" Erwiederte ich perplext. Im Gegensatz zu ihm war ich ein niemand und nicht wirklich beliebt. Er hätte jede haben können und hatte mich gewählt. Wäre dieses Gefühl nicht so intensiv hätte ich glauben können, dass das hier ein Traum war.
      Nun konnte ich wirklich keinen klaren Gedanken mehr fassen und mein stöhnen wurde lauter und häufiger. Ich musste mich nun an sein Arm klammern "tetsuro!" Kam es genüsslich von mir "du machst mich verrückt" kam es keuchend von mir. Zum anspannen hatte mein Körper keine Kraft mehr weshalb er vollkommen freien Zugang hatte. Etwas traurig war ich, als er mit der Massage aufhörte gab mich aber dann vollkommen den Gefühl hin. Etwas veränderte sich. Ein starkes kribbeln bildete sich in meinem bauchraum. "Tetsuro...ich..." ich versuchte nicht gegen das Gefühl anzukämpfen und war vollkommen überwältigt als ich meinen Höhepunkt erreichte. Mein Körper bebte und meine Beine zitterten stark. Meine Augen weiteten sich als ich etwas flüssiges zwischen meinen Beinen spürte. Vorhin musste ich doch plötzlich auf Toilette, war mir jetzt wirklich so ein malör passiert. Ich versank im Boden und legte meine Hände über mein Gesicht "Oh Gott...Es tut mir so leid"


      Ushijima wakatoshi

      "Danke" Sagte ich etwas erleichtert aus und hoffte, das sie auch damit okay war, wenn ich denn weg war.
      Als sie so überrascht nachfragte nickte ich "ja...mehr als sonst. Es ist für viele eine große Chance" für mich selbstverständlich auch. Ich Schmunzelte bei ihrem Einsatz "ich werde mich anstrengen!" Stimmte ich zu und strich mit meinem Daumen über Uhren handrücken.
      Sie wollte mich anfeuern kommen? Meine Augen strahlten fast schon "das würde mich sehr freuen!".
      Auch aria machte deutlich, dass diese Entfernung schwer sein könnte. Ritsuka schien es ziemlich locker zu sehen "wir schaffen das schon!" Sagte ich zuversichtlich und Erwiederte ihren Händedruck
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    • Tetsuro Kuroo

      "Das freut mich", erwiderte ich, als sie mein Kompliment von zuvor erwiderte, wobei mir die deutliche Scham in ihren Augen ein flüchtiges Kichern entlockte.
      "Wir sollten einfach beschließen, dass wir uns beiden dankbar sind", schlug ich mit einem feinen Lächeln vor. Warum hatte ich nur die Befürchtung, dass sie in ihrem kleinen Kopf gerade schon wieder ihren eigenen Wert herunterspielte? Sie schien immer noch nicht begriffen zu haben, wie kostbar und beliebt sie war. Immerhin schien sie bisher ja noch nicht einmal all die Blicke bemerkt zu haben, die ihr jedes Mal folgten, wenn sie durch die Schulflure schritt. Nicht einmal nachdem Lev sie so offen angegraben hatte, schien sie zu verstehen, wie begehrt sie doch war. Gleichzeitig sollte es mir wohl recht sein, wenn sie nur Augen für mich hatte und die schmachtenden Blicke ihrer Mitschüler komplett ignorierte. Dennoch mussten wir dringend etwas an diesem Selbstwertgefühl basteln.
      Zuvor wurden meine Gedanken allerdings von einem Feuerwerk der Lust übermannt, die mir weitere Überlegungen in diese Richtung unmöglich machen. "Du mich umso mehr", hauchte ich atemlos und saugte schließlich ihren Anblick ein, als sie gemeinsam mit mir ihren Höhepunkt erreichte. Einen Teil meiner Kraft verloren, ließ ich mich erschöpft auf sie sinken und spürte wie ihre Brust sich ähnlich heftig hob und senkte, wie die meine. Erst als sie sich unverhofft bei mir entschuldigte, stemmte ich einen Arm in die Matratze neben ihren Kopf und musterte sie fragend. "Was genau tut dir leid?" Während ich mich weiter aufrichtete, zog ich mich auch schließlich aus ihr zurück und entledigte mich dem Kondom, dass ich gezielt in Richtung Mülleimer wandern ließ, welcher dankenswerter Weise direkt neben dem Bett zu finden war. "Du warst fantastisch. Es gibt nichts, wofür du dich entschuldigen musst." Mit tiefem Genuss in den Augen ließ ich meinen Blick noch einmal über ihren nach wie vor leicht bebenden Körper wandern, bis ich schließlich anfing zu verstehen, was es mit ihrer Reaktion auf sich haben könnte. "War das... etwa dein aller erster Orgasmus?" Ich zwinkerte etwas ungläubig. So zielsicher, wie sie sich zuvor selbst verwöhnt hatte, war ich fest davon ausgegangen, dass sie sich schon einmal selbst befriedigt hatte, doch nun schien sie entsetzt über ihre eigenen Körperreaktionen zu sein. Oder hatte ich die Situation missverstanden?

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      Ritsuka Amori

      "Ich bin mir jetzt schon sicher, dass man dich wird scouten wollen", war ich mir sicher. "Spätestens nach den Nationals selbst, werden sicherlich dutzende Anfragen für dich eintreffen." Tatsächlich würde es mich nicht wundern, wenn es jetzt bereits schon Interessenten für ihn gab. Eventuell würde er am Ende sogar die Qual der Wahl haben, aber ich wusste jetzt schon, dass er die beste Entscheidung treffen würde.
      Sein sanftes Streichen über meinen Handrücken löste ein weiteres Kribbeln in meiner Magengrube aus. Wer hätte gedacht, dass so etwas Simples bereits solch einen Effekt auf mich haben könnte? ich sollte wohl wirklich dankbar dafür sein, dass wir nicht alleine hier waren, schließlich wäre ich ansonsten sicher unfassbar nervös gewesen. "Wann genau beginnt denn der Inter High?", wollte ich nun wissen. Soweit ich wusste, hatte das Team um Ushijima vor wenigen Wochen erst die Qualis für dieses nationale Großturnier gewonnen und würde die Miyagi-Präfektur in Tokyo vertreten. Meist lagen zwischen Qualifikation und Nationals allerdings nur etwa zwei Monate, also dürfte es nicht mehr lange dauern. Entsprechend früh wollte ich mich auf eben dieses Datum vorbereiten. Tokyo war schließlich nicht gerade um die Ecke und ich wollte meine Mutter nicht unangekündigt alleine mit meinen kleinen Geschwistern alleine lassen.
      Seine Zuversicht schenkte auch mir weiteren Seelenfrieden, weswegen ich ihm ein weiteres flüchtiges Lächeln schenkte.
      "Ich sehe schon, euch Turteltauben wird man nicht so einfach trennen können", stellte Aira amüsiert fest. Als dann plötzlich die Schulglocke das baldige Ende der Mittagspause ankündigte zuckte ich kurz zusammen. "Sieht aus, als müssten wir zurück", stellte Aira fest und erhob sich vom weichen Rasen. "Abgesehen von Grummelbär Haruto hat das echt Spaß gemacht." Sie lächelte zuerst Ushijima und dann Tendo an. "Können wir gerne wiederholen."
    • Mila Lomar

      Sein Vorschlag befürwortete ich mit einem nicken "gute idee" stimmte ich zu und lächelte sanft zu ihm auf.
      Meine Körper war kaum in der Lage sich zu bewegen. Würde jetzt ein Einbrecher kommen, könnte ich nichtmal weg laufen. Meine Beine würden sofort weg brechen. Noch immer zitterten sie leicht und machten keine anstalten aufzuhören. Auf meinen Körper hatten sich leichte Schweißperlen gebildet und auch meine atmung machte deutlich, dass es anstrengend gewesen war für mich.
      Seine Frage verriet mir, dass er es noch nicht gemerkt hatte, doch verstecken hätte ich es sowieso nicht gekonnt. Beschämt blickte ich weg und wich seinen Blick aus "ich...hab..." ich mochte es gar nicht aussprechen und fühlte mich wie ein kleines Kind. Orgasmus, dieses Wort ließ mich aufhören und ich sah kuroo wie ein außerirdischen an. "Orgasmus? Ich hab mich eingepinkelt" stellte ich verdutzt fest und war mir unsicher, ob er den Fleck vielleicht nicht bemerkt hatte. Ich hatte mich zwar schon ein, zwei mal selbst befriedigt, aber nie bis zu diesem Ergebnis. Daher hatte ich es nicht mit meinem Höhepunkt in Verbindung gebracht. Etwas ängstlich sah ich ihn an. Er musste sonst etwas über mich denken. Ich ekelte mich vor mir selbst und schloss meine Beine, um den Fleck etwas zu verstecken. "Mir ist das so unangenehm"


      Ushijima wakatoshi

      Recht hatte sie wohl und das wusste ich. Schon jetzt überlegte ich was wohl die beste Entscheidung war. Hinzu kam jedoch jetzt der Fakt, dass ich ungern zu weit weg von ritsuka sein wollte. Bei ihrer Frage überlegte ich kurz "nach dem Trainingslager ist es circa nur noch ein monat" kam es von mir.
      Auch tendo nickte bei arias Aussage "da brauchen wir uns wohl keine Sorgen machen" lachte er laut. Nein das stimmte wohl. Noch nie hatte ich solche Gefühle zu jemanden erfunden und daher würden sie auch nicht so schnell erlischen, das wusste ich genau.
      Die klingel beendete das gemütliche Beisammensein und ich verengte die Augen genervt. Durch die Themen wurde mir bewusst, dass wir nicht mehr lange hatten um viel Zeit miteinander zu verbringen. Die Stunden waren dabei ein Störfaktor. Das Management unserer gemeinsamen Zeit könnte etwas schwer werden, aber nicht unmöglich. "Sehr gerne! Es war angenehmer als nur mit dem mürrischen und ruhigen wakatoshi-kun!" Kam es bestätigend von tendo auf arias Aussage hin. Ich machte mir nichts aus seinen Worten, weil sie stimmten "können wir wiederholen" stimmte ich daher nur zu und stand auf. Ich hielt ritsuka meine Hand hin um ihr auf zu helfen. Tendo tat es gleich bei aria, nachdem er seine Sachen weg gepackt hatte. "Dann sehen wir uns heute wahrscheinlich gar nicht mehr?" Stellte ich bedrückt fest und sah ritsuka an. Nach den Unterricht müsste ich zum Training
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    • Tetsuro Kuroo

      Zunächst musterte ich sie eine Weile, betrachtete dann den Fleck auf ihrem Bettlaken, dann wieder ihr hochrotes Gesicht. Es war ihr anzusehen, dass sie sich am liebsten unter dem Bett hatte verkriechen wollen. Ich zwinkerte einmal, zweimal, dann musste ich mir die Hand vor den Mund legen, um nicht laut aufzulachen. "Ich nehme auch das mal als ein Kompliment", verkündete ich amüsiert und drückte ihr einen flüchtigen Kuss auf die Stirn. "Ich muss echt gut gewesen sein, wenn es bei deinem ersten Mal direkt dazu gekommen ist", behauptete ich etwas stolz auf mein eigenes "Werk" und Strich ihr sanft durch die Haare. "Und du musst dich nicht dafür schämen. Das kommt vor, es ist sogar ziemlich normal, desto intensiver der Höhepunkt." Da ich vermutete, dass sie im Moment nicht wirklich die Kraft hatte, sich eigenständig zu erheben, griff ich mir ihre Decke, wickelte sie behutsam in dieser ein und hob mir das Mädchen dann kurzerhand auf die Arme. "Wie geht es eigentlich deiner Nase", fragte ich dabei und musterte eben diese kontrollierend. "Zugegeben, ab einem gewissen Punkt war es mir nicht mehr wirklich möglich gewesen, auf eben diese zu achten... Ich hoffe ich habe sie nicht aus Versehen erwischt, oder?" Während ich sprach beförderte ich meine Freundin unbehelligt in ihr Badezimmer, wo ich sie fürs erste vorsichtig auf der geschlossenen Kloschüssel ablud. "Tut es weh, zu sitzen?", fragte ich besorgt, bevor ich mich an ihrer Dusche zu schaffen machte. "Wollen wir gemeinsam Duschen? Dann kann ich dir auch beim Waschen helfen. Und natürlich helfe ich dir später auch beim Wechseln des Bettlakens, schließlich bin ich zum Großteil verantwortlich für das Ganze."

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      Ritsuka Amori

      Nur noch ein Monat also... Sie würden also kurz nach ihrem Trainingslager schon aufbrechen? Dann würden wir offenkundig noch länger von einander getrennt sein, auch wenn der Inter-High nur einige Tagen gehen mochte. "Ich werde mir auf jeden Fall etwas Zeit freischaufeln", versicherte ich schließlich entschlossen und machte mir einen mentalen Kalendervermerk. Zum Glück konnte vor allem mein Bruder mittlerweile schon recht gut für sich selbst sorgen und sich auch ganz gut um seine kleine Schwester kümmern. So sollten die beiden zumindest auch dann versorgt sein, wenn Mum wieder eine Wochenends Schicht zu erledigen hatte. Mit etwas Glück würde es mir sogar gelingen, jedem einzelnen Spiel von Shiratorizawa beizuwohnen, auch wenn ich mir da noch nicht zu viele Hoffnungen machte.
      "Mich würde es auch freuen, wenn wir das hier wiederholen können", berichtete ich mit einem Nicken. "V-vielleicht schon morgen?"
      Aira stimmte meiner Frage sofort mit einem klaren Nicken zu, weswegen ich meinen fragenden Blick nun zwischen Tendo und Ushijima hin und her schweifen ließ.
      Kurz zögerte ich noch etwas verlegen, als mir mein frisch gebackener Freund seine Hand hilfsbereit entgegenhielt, dann ließ ich mir allerdings protestlos auf die Beine helfen. "Danke."
      Aira hingegen schaute etwas verdutzt drein, als Tendo ihr gegenüber ebenfalls den Gentlemen spielte. "Zu nett", kommentierte sie schließlich grinsend und nahm seine Hilfe ohne Umschweife an. "Ehrlich gesagt, habe ich dich bisher eher als Chaoten angesehen, aber die letzten paar Minuten haben mir echt die Augen geöffnet. Bist ein cooler Kerl." Lässig klopfte sie dem deutlich größeren auf die Schulter, bevor sie begann sich durch die Hecke zu unserem kleinen Versteck zu schieben.
      Ich wollte ihr soeben folgen, als Ushijimas Worte mich aufhielten. "Ich..." Sollte ich ihn heute wirklich nicht mehr sehen? Es war seltsam darüber nachzudenken, nachdem er mich die letzten paar Tage sogar mit auf dem Heimweg begleitet hatte. Sollte das gerade heute, nachdem wir ein Paar geworden waren, ein Ende finden. "Das Training des Track-Teams wird sicher auch eine Weile gehen", setzte ich schließlich fort. "Ich kann nach dem Ende gerne auf dich warten... Wenn das okay für dich ist?"
    • Mila Lomar

      Lachte er gerade? Das machte mich nur noch unsicherer. Es war normal? Intensiv war es tatsächlich für mich gewesen. "Dann ist das normal?" Fragte ich nochmal besorgt nach. Ich brauchte mir scheinbar keine Sorgen zu machen, da er sich irgendwie darüber zu freuen schien.
      Plötzlich wickelte er mich ein und hob mich hoch. Ich wusste nicht war er vor hatte, hielt mich aber an ihm fest. Stimmt, meine Nase. Ich fasste vorsichtig an diese "alles gut...ich hab sie tatsächlich auch vergessen" Merkte ich an "keine sorge, du hast sie nicht getroffen. Ich hatte ja auch nicht mehr darauf geachtet" beruhigte ich ihn "das du noch laufen kannst" bewunderte ich. In meinem Zustand könnte ich mein eigenes Gewicht nicht tragen und er hielt mich mit leichtigkeit hoch.
      Auf der Toilette stüzte ich mich etwas mit den Händen ab "etwas...Es ist eher unangenehm, weh tun wäre zu viel gesagt" lachte ich verlegen.
      "Du willst duschen? Dann müsste ich mich durchgehend an dir festhalten oder mich hinsetzen so wie meine Beine sich anfühlen" Merkte ich an "aber duschen wäre sicherlich ganz gut" ich fühlte mich etwas eklig und untenherum klebte ich etwas. Ich ließ mir aufhelfen und stüzte mich als wir in die Dusche gingen. "Tetsuro..." begann ich und sah ihm in die Augen "Danke. Ich hätte mir mein erstes Mal nicht schöner vorstellen können! Ich bin wirklich froh, es mit dir gehabt zu haben" gab ich sehr ehrlich von mir und lächelte sanft. "Wir können es also gerne irgendwann wiederholen" schlug ich ihm vor und wusste jetzt schon, dass er sich sehr wahrscheinlich darüber freuen würde, so wie ich es auch tat. "Ich liebe dich sehr"


      Ushijima wakatoshi

      "Morgen können wir das gerne wieder machen. Von mir aus jede paus" schlug ich vor. Tendo nickte intensiv "bin dabei!" Lächelte er und hob eine Hand.
      Tendo sah aria überrascht an unf lachte dann laut. "Ein Chaot bin dennoch! In den richtigen kreisen kann ich mich nur beherrschen" grinste er sie an und verzog sein Mund dann zu einem schmunzeln. "Wenn er etwas will kann er nett sein, ja das stimmt" gab ich von mir.
      Tendo sah zu seiner Schulter, die das Mädchen angefasst hatte "du bist auch cool!" Erwiederte er ihre Bemerkung.
      Ich hatte gehofft das ritsuka so etwas vorschlug, aber ich wollte ihr auch keine Umstände bereiten. "Es würde mich sehr freuen, aber ich möchte nicht das du so lange warten musst. Komm am besten in die Halle wenn dich das nicht stört" schlug ich vor. "Wenn du aber spontan lieber direkt nach hause willst zögere nicht! Du kannst mir ja schreiben" fügte ich lieber noch hinzu.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Tetsuro Kuroo

      Das Verdutzen in ihren Augen ließ mich schließlich doch leicht auflachen, bevor ich schließlich nickte. "Ja, das ist es."
      Ich stieß erleichtert die Luft aus, als sie versicherte, dass ihre Nase in Ordnung war. Auch wenn alles gut gegangen war, frustrierte es mich ein wenig, zuletzt den Blick auf ihre Verletzung verloren zu haben. Egal wie sehr mich unser Liebesspiel auch in den Bann gezogen haben mochte, ich hätte auf sie achten müssen. Zum Glück war aber nichts weiter passiert. "Tja, dein Freund ist nun mal ziemlich standhaft", scherzte ich grinsend, als sie meine Fähigkeit zum Laufen bewunderte. Gleichzeitig verkniff ich mir zu berichten, dass ich noch vor wenigen Minuten sicher auch weiche Knie gehabt hätte. Vielleicht musste ich meiner sportlichen Ausdauer danken, dass ich mich so schnell hatte erholen können.
      Ich beobachtete sie dabei, wie sie sich eher schlecht als recht vom Toilettensitzt abstützte. Auch wenn sie behauptete, keine wirklichen Schmerzen zu haben, machte mir das ganze dennoch etwas Sorgen. Als sie mir wenig später allerdings eröffnete alleine nicht stehen zu können, drang ein heiteres Lachen über meine Lippen. "Ich bin dir liebend gern eine Stütze, Mila." Als der Wasserstrahl der Dusche eine angenehme Temperatur erreicht hatte, hockte ich mich wieder vor sie, wickelte sie aus der Bettdecke und half ihr an den Schultern auf die Beine. "Halte dich einfach an mir fest", verlangte ich während ich einen Arm stützend um ihre Körpermitte legte und sie dabei unter den warmen Wasserstrahl lotste.
      Ihre folgenden Worte sendeten pure Freude durch meinen Körper, die in zusammen mit dem warmen Wasser, dass sich über unseren Köpfen ergoss eine einzigartig wohlige Kombination ergaben. "Es freut mich, dass es so schön für dich war", meinte ich mit leicht belegter Stimme, bevor ich mich kurz zu ihr hinunterbeugte und einen Kuss auf ihren Lippen platzierte. "Mir hat es auch unglaublich gefallen und ich will es auf jeden Fall wiederholen." Tatsächlich wäre mir so früh wie möglich am liebsten. Nach ihrem ersten Mal wollte ich ihr allerdings definitiv etwas Zeit zum Verschnaufen gönnen und außerdem wäre es wohl vernünftig dieses Mal auf das Verheilen ihrer Nase zu warten. Das würde zumindest bedeuten, dass ich mich beim nächsten Mal nicht mehr um diese Sorgen müsste. Außerdem freute ich mich jetzt schon darauf, beim nächsten Mal weiche Küsse auf ihrer Nasenspitze platzieren zu können. "Und ich liebe dich noch mehr", entgegnete ich grinsend und fing an ihre mittlerweile nassen Haare aus ihrem Gesicht zu streichen.
      "Soll ich dir da unten beim Waschen helfen, oder schaffst du dass alleine", fragte ich, als wir beide reichlich eingeweicht waren und griff zugleich nach dem in der Dusche platzierten Waschgel.

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      Ritsuka Amori

      "Das klingt wirklich gut", bestätigte ich mit einem Nicken. Meine Essenspausen mit Aira und Haruto waren auch schon immer eine Freude gewesen, doch in der Zukunft auch noch Ushijima an meiner Seite wissen zu dürfen steigerte meine Vorfreude beinahe ins unermessliche.
      Wer hätte gedacht, dass Tendo und Aira sich so gut verstehen würden? Besonders da letztere zuerst eigentlich nicht besonders begeistert von dem Rotschopf gewesen zu sein schien. Umso mehr freute ich mich daher, die beiden nun gemeinsam so lächeln zu sehen. "Ich weiß", erwiderte Airi nun auf das erwiderte Kompliment Tendos und grinste ihn schelmisch an, bevor sie durch den Busch entschwand.
      "Wenn das okay ist, komme ich gern in die Halle." Tatsächlich freute ich mich sogar schon etwas darauf, ihm erneut beim Training zuschauen zu können. "Und keine Sorge, ich habe nicht vor einfach nach Hause zu gehen. Maximal wenn meine Geschwister nach mir verlangen", stellte ich klar. Als nun das zweite Schulläuten verkündete, dass uns nur noch fünf Minuten blieben, um unsere Klassenzimmer zu erreichen, zog ich den großgewachsenen Sportler kurzerhand hinter mir her. "Wir sollten uns beeilen." Als wir unser kleines "Versteck" verließen, erkannte ich wie Aira in der Ferne vor dem Schulhaus auf mich wartete und mir mit einen Winken zu verstehen gab, mich zu beeilen.
      "Ihr beiden Turteltauben wollte euch wirklich noch nicht trennen was", kommentierte sie belustigt den Kopf schüttelnd, als wir vor ihr ankamen. Ihr Blick hob sich zu Ushijima. "War echt nett mit dir und ich hoffe, dass du ein guter Partner für meine geliebte Ritsu werden wirst. Freue mich schon auf morgen." Mit diesen Worten packte sie meine freie Hand und zog mich nun ihrerseits hinter sich her.
      "Wir sehen uns später", beeilte ich mich noch zu sagen, bevor ich meine Finger von Ushijima löste und meiner Freundin eilig zum Klassenzimmer folgte.
    • Mila Lomar

      Ich Schmunzelte bei seiner Aussage "ja, standhaft bist du in jeglicher Hinsicht" spielte ich auf sein glied an und kicherte leise.
      Ich kam seinem Angebot nach und hielt mich an seiner Schulter fest. Das Wasser war wirklich angenehm warm und ich seufzte entspannend als es über meinen Körper lief.
      Zu gerne Erwiederte ich den Kuss und lehnte mich etwas gegen ihn. "Das freut mich. Ich hatte Sorge, dass ich durch meine nicht vorhandenen Erfahrungen mehr Fehler mache" gab ich zu. Ob er es dennoch mit seinen ex Freundinnen besser fand? Ich müsste mir noch mehr Infos holen und überlegen, was ich vielleicht das nächste mal ausprobieren könnte.
      "D...Das sollte ich schaffen" gab ich verlegen wieder. Würde er das machen hätte ich sorge in einem erregten Zustand zu fallen. "Es sei denn...Du willst? Soll ich es auch bei dir machen?" Fragte ich unsicher und merkte wie die röte zurück in mein Gesicht stieg. "Willst du heute denn bei mir übernachten? Ich hätte auch eine Zahnbürste und alles hier" gerade nach diesem Erlebnis würde ich mich freuen, ihn noch länger bei mir zu wissen.
      Irgendwann hielt ich mich mehr an ihn fest und kniff meine Augen zusammen. "Können wir raus gehen?" Fragte ich schmerzerfüllt. Die Wärme des Wasser stieg mir wörtlich zum Kopf und ließ mich schwummrig werden. Außerdem rechte sich körper langsam für die sportliche Aktivität und das jetzige lange Stehen. "Mir geht's...nicht gut" kam es erschöpft von mir, während ich etwas zusammen knickte mich aber gerade noch so auf den Füßen halten konnte.



      Ushijima wakatoshi


      Ich nickte ohne zu zögern "natürlich ist das okay!" Sie sollte nicht in der Kälte stehen und sich deswegen noch eine Erkältung einfangen.
      Das läuten der klingel ließ mich meinen Blick zum schulgebäude richten. Plötzlich ergriff meine Freundin meine Hand und zog mich mit sich mit. Ich hatte es leicht ihr zu folgen durch meine langen Beine.
      Tendo hatte sich zu aria gesellt und wartete dort auf mich. "Sie sind fast siamesiche zwillinge geworden" lachte er.
      Ich sah aria an und nickte ihr zu "Es war nett, ich werde auf sie achten" versprach ich ihr aufrichtig "bis später!" Rief ich meiner Freundin noch zu nachdem ich ihre Hand los gelassen hatte. Tendo grinste mich breit an. Ohne ein Wort ging ich Richtung klassenzimmer. Er hüpfte mir summend hinterher

      Nach der Stunde griff ich mir meine Tasche und ging mit meinen klassenkameraden Richtung Turnhalle. Wie immer wärmten wir uns erstmal auf übten ein paar Pässe und annahmen, sowie das blocken. Speziell kümmerten wir uns heute um unsere knöchel, um sie für die Sprünge zu stabilisieren. Am Ende spielten wir wie immer ein Spiel und gingen einige Strategien durch
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Tetsuro Kuroo

      "Du hast keine Fehler gemacht, mach dir keine Sorgen", versicherte ich. "Im Gegenteil, du hast mich mehrfach sogar positiv überrascht." Alleine die Erinnerungen an ihre Berührungen ließen für einen Moment neue Begierde in mir aufsteigen, die ich allerdings harsch hinunterwürgte. "Wie es scheint ist meine wunderschöne Freundin auch noch eine ausgezeichnete Liebhaberin."
      Ich wusste nicht ganz, ob ich ein schlechtes Gewissen für ihren aktuellen Zustand haben oder doch geschmeichelt sein sollte. Letztendlich nistete sich eine Kombination aus beiden in meiner Brust ein, weswegen ich noch immer leise auf sie hinablächelte, ihr aber hilfsbereit unter die Arme griff, während sie alle Mühe zu haben schien auf den Beinen zu bleiben.
      "Okay, sag mir aber, wenn du Hilfe brauchst", meinte ich, während ich damit begann auch mich mit einer Hand selbst zu reinigen, während ich den anderen Arm immer noch stützend um sie gelegt hatte. "Ich glaube wenn du heute noch einmal deine Finger auf ihn legst, würde er direkt lust auf eine zweite Runde bekommen", lehnte ich später ihre Frage ab und schenkte ihr ein schiefes Lächeln. "Und ich glaube wir beide wissen, dass du gerade vor allem eine Pause brauchst."
      Ich hielt kurz inne, als sie mir anbot hier zu übernachten. Wahrscheinlich würden mich die ganze Nacht über ihre Geräusche und lustvollen Gesichtsausdrücke verfolgen... Entsprechend könnte es eine dumme Idee sein, die Nacht an ihrer Seite zu verbringen. Trotzdem: "Gerne. Wenn du nichts dagegen hast, würde ich gerne hier übernachten." Selbst wenn ich kein Auge zu bekommen sollte, wollte ich dringend an ihrer Seite bleiben. Besonders nachdem ich sie in diesen Zustand versetzt hatte. Denn kaum hatten wir uns einigermaßen von dem Schweiß und diversen anderen Körperflüssigkeiten gereinigt, schienen Erschöpfung und Schwindel von Milas Körper Besitz zu ergreifen. Ich schaffte es gerade noch das Wasser abzustellen, bevor ich sie enger an meine Arme zog und somit auf den Beinen hielt. "Wo sind die Handtücher?", fragte ich, während ich langsam mit ihr die Dusche verließ. Nach ihrer Auskunft schnappte ich mir eines der größeren Handtücher und wickelte es kurzerhand um ihren Körper, schob die Bettdecke vom Klo und setzte sie dann erneut dort am. "Moment." Als nächstes kramte ich nach einem kleineren Handtuch, tupfte damit zunächst sanft ihr Gesicht trocken, bevor ich eher schlecht als recht ihre Haare versuchte darin einzuwickeln. "Ich habe echt keine Ahnung, wie ihr das immer wieder so perfekt hinbekommt, aber ich hoffe das reicht fürs erste."
      Erst nachdem ich Mila eingepackt hatte, machte ich mich daran auch meinen Körper zu trocknen, bevor ich mir das entsprechende Handtuch um die Hüfte wickelte und mir die Junge Frau wie zuvor auf die Arme hob. "Kannst du mir noch sagen, wo ich ein frisches Bettlaken finde?", wollte ich wissen, als wir ihr Schlafzimmer erneut erreichten.

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      Ritsuka Amori

      Die Stunden nachdem wir uns verabschiedet hatten schienen unendlich langsam zu vergehen, außerdem war es mir in den kürzeren Pausen einfach nicht möglich Haruto ausfindig zu machen. Dabei war er doch direkt in der Klasse neben uns. Selbst nach der letzten Stunde schien er mir dabei gekonnt auszuweichen und direkt zu seinem Clubtraining verschwunden zu sein.
      "Gib ihm etwas Zeit", hatte Aira irgendwann verlangt. "Er will im Moment offenbar nicht reden."
      Sie hatte recht... Dennoch fühlte es sich merkwürdig an, dass er mir so aus dem Weg ging. Das war noch nie passiert. Kein einziges Mal in all den Jahren, die wir uns nun kannten. Wir hatten immer über alles reden können... warum also jetzt nicht?
      Entsprechend war meine Laune nicht gerade die beste, als ich endlich beim Track-Team eintraf. Der Coach schien dabei mit Freude zu bemerken, dass ich mittlerweile keine Krücke mehr benötigte, auch wenn ich immer noch humpeln mochte. "Ich habe ein paar Übungen vorbereitet, damit du die Muskeln in deinem Knie langsam wieder aufbauen kannst", war seine Begrüßung gewesen, kaum dass ich in meine Sportsachen gewechselt war.
      Ich verzichtete darauf zu erwähnen, dass mir die Schulschwester noch ein paar Tage Ruhe verordnet hatte und schnappte mir lieber kommentarlos das Blatt das er mir entgegenstreckte. Auf eben jenem waren mehrere Piktogramme aufgezeichnet, die diverse Physio-Übungen darstellten, die ich für mein Knie machen sollte. "Wenn du dich bemühst, kannst du in zwei Wochen zumindest wieder beim 800 m Lauf teilnehmen." Während mich der Coach mit Hoffnung in den Augen anstrahlte, konnte ich die stechenden Blicke einiger anderen Clubmitglieder in meinem Nacken spüren. Dabei hatte ich es mir nicht ausgesucht, so bevorzugt behandelt zu werden. Wenn ich ehrlich war, wäre es mir sogar lieber, wenn er mich ab und an in Ruhe lassen wollte. Zugleich wusste ich, dass man ihn von seinen Vorstellungen nicht abbringen würde, weswegen ich mich einfach in eine abgeschottete Ecke des Sportplatzes verzog und mit meinen Übungen begann.
      Knapp zwei Stunden später fühlte sich mein Knie wunder an als noch am Vortag. Zumindest hatte man mich nicht dazu gezwungen alle Übungen durchzugehen, weswegen ich ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch dem Training zuschaute, bevor mich der Coach wie beim letzten Mal etwas zeitiger gehen ließ. "Wenn du zeit und Kraft findest, solltest du dieses Muskeltraining auch Zuhause fortsetzen", empfahl er. Ich schenkte ihm nur ein stummes Nicken und beeilte mich danach ind der Umkleide zu verschwinden. Als ich mir dort angekommen mein Knie betrachtete, durfte ich zumindest erleichtert feststellen, dass es nicht wieder dick geworden war. Vielleicht würde auch der Schmerz bald wieder nachlassen.
      Meine Laune hingegen hob sich sehr bald schon wieder, kaum dass ich die gut besuchte zentrale Sporthalle Shiratorizawas erreichte. Wie gewohnt hatte sich einige Mädchen am Eingang und im Inneren auf den Sitzrängen verteilt, um den Volleyballern bei ihren Trainingsspielen zusehen zu können. Ich schob mich stumm ebenfalls in die Halle und lehnte mich dort angelangt an eine der Hallenwände. Dabei kostete es mich nur Sekunden, Ushijima innerhalb seines restlichen Teams auszumachen. Ich liebte diesen fokussierten Blick in seinen Augen, mal ganz davon abgesehen, dass jede einzelne seiner Bewegungen dem eines jungen Gottes zu gleichen schien. Beinahe könnte man meinen, dass er für diesen Sport geboren war.
    • Mila Lomar

      Seine Worte brachten mich immer wieder aus dem Konzept und ich schaute wieder einmal verlegen weg "freut mich, wenn es dir so gut gefallen hat" schaffte ich nur aus mir heraus zu bekommen.
      Es war also wie ich es mir schon fast gedacht hatte "die Sorge hatte ich auch. Das selbe wäre bei mir wohl auch der Fall" eine zweite Runde würde ich wirklich nicht schaffen. Daher blieben wir beide unseren körpermitten fern und machten uns selbstständig sauber. Es war alles noch empfindlich und meine Berührungen fühlten sich intensiver an. Gleichzeitig kam mir immer wieder in Sinn, was er dort mit mir gemacht hatte. Ich beendete das waschen abrupt und versuchte nicht weiter daran zu denken. Mein Herz machte ein freudensprung bei seiner Antwort "ich habe überhaupt nichts dagegen!" Sagte ich glücklich.

      Als meine Energie mich verließ hielt er mich zum Glück fest und auch ich legte meine Arme so fest es noch ging um seinen Körper.
      "Im Schrank dort drüben" gab ich ihm die Antwort auf seine Frage. Erleichtert seufzte ich, als ich endlich saß. Die nebligen Wolken in meinem Kopf verschwanden langsam. Einen Moment hielt ich still während er versuchte meine Haare einzuwickeln. Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen, der Versuch alleine war ziemlich niedlich "es ist perfekt, danke!" Bestärkte ich ihn. Stimmt, das bett! Das hatte ich vollkommen vergessen."ehm, da im Kleiderschrank! Wenn du mir einen Moment gibst mach ich das auch!" Er hatte schon so viel Arbeit gehabt und versaut hatte ich das bett ja schließlich. Ich müsste mich nur vielleicht einmal kurz hinsetzen und etwas Energie zurück erlangen.

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      Ushijima wakatoshi

      Wir hatten die teams so gemischt, dass erfahrene spieler mit jüngerne zusammen spielten "Kawanishi du musst mehr auf dein sprungtiming achten!" Kam es mürrisch von mir, da wir dadurch einen Punkt verloren hatten. Doch jetzt machten wir eh eine Pause. Automatisch blickte ich Richtung Ausgang, schließlich wartete ich auf jemanden. Ich verharrte in meiner Bewegung als ich sie wirklich sah. Ohne zu zögern kam ich auf sie zu. Das die anderen Mädchen Hoffnung hatten und schnell ihre Kleidung und Haare richteten ignorierte ich. "Komm zu den Bänken, hier vorne ist es doch zu kalt!" Merkte ich besorgt an. Einen Moment müsste sie hier schließlich noch verweilen "d...dürfen wir auch?" Kam es dann hoffnungsvoll von einen der Mädchen, die ich finster ansah "Nein, ihr würdet nur stören!" Gab ich klar von mir und führte meine Freundin mit einer Hand im Rücken in die Turnhalle.
      Mein Team schaute interessiert auf und weitete ihre Augen. Zwar war das Gerücht auch zu ihnen gelangt, aber keiner hätte es so weit glauben wollen. Ich platzierte sie auf der Bank beim Coach, hier verirrte sie kein Ball hin und wenn waren genügend Spieler neben ihr. Behutsam legte ich meine Jacke noch um ihre Schulter, damit sie nicht fror. "Hier ist es wärmer. Ich bin bald fertig, dann können wir los!" Klärte ich sie auf. Um das dumme schauen zu unterbrechen sah ich zum Rest des teams "Pause vorbei!" Gab ich streng von mir, auf das ein klares "ja!" Von allen kam und keiner sich mehr traute ritsuka anzustarren.
      Ich müsste mein Kopf auch frei bekommen, schließlich wollte ich nicht vor ihr versagen.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
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    • Tetsuro Kuroo

      Die pure Freude in ihren glitzernden Augen ließ mich meine vorherigen Bedenken komplett über Bord werfen. Selbst wenn ich die Nacht kein Auge zubekam, was sollte es? Stattdessen sollte ich mich einfach darüber freuen, noch mehr Zeit bei ihr verbringen zu können und in der Vergangenheit hatte mich Kenma immerhin auch schon mal mit seinen dutzenden Games wachgehalten, ohne dass es große Konsequenzen hatte. Da würde diese Nacht auch ertragbar sein. Vielleicht würde mein Körper ja sogar irgendwann zur Ruhe finden. Hoffentlich.
      Ihr Lachen war niedlich, auch wenn ich wusste dass ihre folgenden Worte eine freche Lügen waren. Ich sah doch selbst, dass der provisorische Turban, den ich da auf ihrem Kopf platziert hatte, in wenigen Minuten in sich zusammenbrechen würde. Perfekt sah anders aus. "Wenn du das sagst", meinte ich dennoch schmunzelnd, bevor ich sie schließlich zurück zum Schlafzimmer brachte. Dort angekommen platzierte ich sie zunächst einmal vorsichtig auf dem Stuhl am Schreibtisch und durchforstete wenig Später ihren Kleiderschrank. "Du konzentrierst dich jetzt lieber erst einmal, wieder zu Kräften zu kommen", kommentierte ich und zog schließlich triumphierend ein frisches Bettlacken aus den tiefen ihres Schrankes. "Nachdem ich dich so ausgelaugt habe, ist das das Mindeste was ich tun kann." Innerhalb weniger Minuten hatte ich das alte Bettlaken entfernt und provisorisch in eine Ecke des Raumes verfrachtet, bevor ich das frische bezog und sämtliche Kissen und auch die Decke aus dem Badezimmer wieder an ihren Platz beförderte. Zufrieden mit meiner Arbeit grinste ich Mila an. "Was hältst du davon, wenn wir dich in einen Schlafanzug packen und es dann nochmal mit dem Film probieren, hm?"
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      Ritsuka Amori

      Ich hatte nicht erwartet, dass er mich so schnell entdecken würde, doch kaum dass er auf mich zu gestapft kam, begann ich an einigen meiner Entscheidungen zu zweifeln. "E-es ist Sommer", versuchte ich ihn zu beruhigen. Zwar war die Sonne bereits am untergehen und ein feiner frischer Wind war aufgezogen, doch kalt war es dennoch noch lange nicht. Ushijima ließ sich allerdings nicht beirren und geleitete mich kurzerhand tiefer in die Turnhalle hinein. Die Blicke, die ich dabei in meinem Nacken spüren konnte, waren eine Mischung aus Mordlust und puren Unglauben. Ich hatte sicherlich keine Angst vor diesen Mädchen und würde mich wegen ihnen sicherlich auch nicht von der Seite des Volleyballers vertreiben lassen, dennoch hasste ich es so sehr im Mittelpunkt zu stehen. Zu allem Überfluss legten sich nun auch noch diverse Blicke der restlichen Clubmitglieder auf mich, weswegen ich nicht anders konnte, als den Kopf sinken zu lassen. Ob sich Tiere im Zoo ähnlich beobachtet fühlten?
      "Du... musst das wirklich nicht tun", meinte ich und zog seine Jacke von meinen Schultern, um sie behutsam in meinem Schoß zu platzieren. "Du wirst die später deutlich mehr brauchen, nachdem du im Training so viel geschwitzt hast." Zum Glück hatte ich mir zuvor die Mühe gemacht, meinen eigenen Schweiß von meiner Haut zu tupfen, damit er diesen nicht als ein weiteres Argument nehmen konnte, um mich erneut in warme Kleidung zu hüllen. "Und hier ist es auch schon deutlich wärmer. Ich kann den Wind schon gar nicht mehr spüren, also konzentriere dich bitte einfach gänzlich auf dein Training, ja?" Ich beobachtete ihn gebannt dabei, wie er zurück aufs Spielfeld kehrte. Obwohl er mit den jüngeren und unerfahreneren Clubmitgliedern in einem Team war, gelang es ihm die Truppe gut anzuleiten und ihnen immer wieder hilfreiche Tipps zu geben. Zwar mochte sein Ton bei eben diesen Tipps immer wieder recht kühl erscheinen, dennoch konnte ich deutlich erkennen, dass ihm viel am Erfolg seiner Kohais gelegen war. Er war offenkundig ein geborener Teamkapitän.
    • Mila lomar

      Er ließ wohl keine wiederworte zu und ich beobachtete ihn daher geduldig dabei, wie er unser Nest zubereitete.
      "Ich habe ja zugestimmt!" Merkte ich auf seine Aussage hin an. Zwar hatte er mich ausgelaugt, aber ich hatte bereitwillig mitgemacht und trug damit die eigene Schuld. "Freue ich mich aufs bett" seufzte ich lächelnd, als er sich so öber sein Werk freute. "Die Idee ist gut!" Stimmte ich zu. Ohne Klamotten schlief ich eigentlich nie und vorallem nach dem Duschen hatte ich immer den drang dazu, etwas anzuziehen um die Wärme nicht zu verlieren. "Ich habe aber leider nichts für dich da..." Es musste doch ziemlich unangenehm sein, wenn er die selben Sachen wieder anziehen müsste. Ob er vielleicht Sachen für nach dem Training hatte? Vielleicht könnte er diese dann einfach anziehen. Ich hätte ihm auch meine Sachen gegeben, aber ich bezweifelte, dass sie ihn passten, geschweige denn das er etwas mit Spitze anziehen wollte. Ich versuchte mich auf meine Beine zu stellen. Mir war noch etwas unwohl, aber ich schaffte es. Nun hangelte ich mich an meinem Kleiderschrank entlang und holte Unterwäsche sowie ein Schlafanzug heraus. Langsam zitterte ich wirklich weil es so kalt wurde. Langsam ging ich zum Stuhl zurück "ich glaube jetzt werde ich wirklich beim Film einschlafen. Wir können ihn aber gerne starten. Aber wir schauen wirklich nur den Film!" Ssgte ich streng, aber auch um mich zu Tadeln, schließlich hatte ich das ganze irgendwie angefangen.


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      Ushijima wakatoshi

      Etwas verdutzt schaute ich drein, als sie meine Jacke wieder von ihren Schultern nahm. War mein Verhalten nicht richtig gewesen? In Filmen machten die Männer das doch auch so und die Damen liebten es. Ich müsste das ganze wohl noch mehr lernen "gut, griff aber darauf zurück wenn du sie brauchst" sagte ich ihr, bevor ich ging.

      Das Training war anstrengend, aber hauptsächlich weil ich mich auf die jüngeren konzentrieren musste. Ich kannte es ein Team zu haben, welches ohne ein Wort agierte welches wusste was ich vorhatte und auf das ich mich verlassen konnte. Doch jetzt war ich teilweise verwirrt was für Pässe ich bekam. Sie waren mal zu kurz und mal zu lang. Wenn ich bereits springen wollte musste ich die Form auflösen um doch noch einen Schritt nach vorne zu machen. Hinzu kam, dass ich mich nicht darauf verlassen konnte, dass der Libero mir den Rücken frei hielt. Stattdessen sah ich immer wieder zurück um zu schauen, ob er den Ball erreichte oder ob ich doch noch los laufen musste. Ich fühlte mich wie ein Erzieher im Kindergarten, der die kleinen zusammen halten musste. "Du musst früher springen" - "halte deine Pässe konstant! Die Angreifer können sich sonst nicht darauf verlassen!" - "als Libero musst du schneller sein!" Gab ich jedem immer wieder Tipps und seufzte genervt. Waren wir auch so gewesen als wir anfingen? Wahrscheinlich, ich erinnerte mich aber nicht mehr genau.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
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    • Tetsuro Kuroo

      "Das ändert nichts daran, dass du ausgelaugt bist", konterte ich lächelnd. "Außerdem mache ich das gerne." Solange ich mich beschäftigt hielt, konnte ich schließlich nicht auf irgendwelche anderen Gedanken kommen.
      "Mir reichen meine Boxershorts", versicherte ich ihr. "Zuhause schlafe ich auch meist in Unterwäsche. Solange du damit kein Problem hast. Ansonsten dürfte ich noch ein frisches Shirt zum wechseln in meiner Sporttasche haben."
      Sie wirkte wir ein frischgeborenes Rehkitz, wie sie da auf wackeligen Beinen Richtung Kleiderschrank schlich. Auch wenn mir der Anblick ein amüsiertes Grinsen auf die Lippen zauberte, ließ ich es mir nicht nehmen, sie vorsichtig an den Schultern zu stützen. "Überanstreng dich nicht, schließlich hast du da auch noch immer eine angeknackste Nase, auf die wir Acht geben müssen." Nachdem sie ihre Schlafsachen zu Tage gefördert und erfolgreich zum Stuhl zurückgekehrt war, tauschte ich das Handtuch um meine Hüfte gegen meine am Boden liegende Boxershorts aus und griff später auch nach dem Handtuch, dass Mile bis eben noch eingehüllt hatte. "Ich bringe die zurück ins Badezimmer", erklärte ich. "Wenn du willst, kannst du dich schon hinlegen." Beide Handtücher zum Trocknen aufgespannt kehrte ich schließlich zurück und grinste breit. "Versprochen. Wir schauen nur den Film und ich habe auch nichts dagegen, wenn du währenddessen einschlafen solltest." Vielleicht wäre es sogar ganz gut, wenn ich mich mit dem Fernseher ablenken könnte, bis sie eingeschlummert war.
      Bevor ich selbst zurück in ihr Bett kehrte kramte ich noch mein Handy aus meiner Sporttasche hervor und tippte eine kurze Nachricht an meine Mutter. Es war nicht das erste Mal, dass ich außer Haus übernachtete, dennoch würde sie sich sicher sorgen machen, sollte ich sie nicht informieren.

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      Ritsuka Amori

      Seine Fürsorge war auf eine seltsame Art und Weise niedlich, selbst dieser verdutzte Blick war einfach nur drollig, weswegen ich ihm ein flüchtiges Lächeln schenkte. "Mache ich, keine Sorge." Ich faltete den Stoff seiner Jacke vorsichtig auf meinem Schoß. "Und jetzt auf, dein Typ wird gefragt", winkte ich ihn fort, auf dass er sich wieder auf sein Training konzentrieren konnte.
      Es war ihm anzusehen, dass er etwas von den Fehlern seiner jungen Mitspieler genervt war, dennoch ließ er es sich nicht nehmen, jeden einzelnen vernünftige Hinweise zu geben ohne abfällig zu werden. Gleichzeitig war es wahrlich beeindruckend, wie er trotz der ungenauen Pässe fast jeden Angriff in einen Punkt verwandelte und immer wieder durch die starke Mauer seiner Gegner brach. Jedes einzelne Mitglied des Shiratorizawa-Volleyballclubs war ein förmliches Naturtalent, dennoch schien Ushijima einem immer wieder beweisen zu wollen, dass er auf einem anderen Level agierte. Umso länger ich ihn beobachtete, desto unwirklicher fühlte es sich an, dass dieser junge Mann mein Freund sein sollte.
      "Es stimmt also. Ushijima-kun hat eine Freundin?"
      Die tiefe Stimme neben mir ließ mich unverhofft zusammenzucken. Kaum dass ich meinen Kopf zur Seite drehte begegnete ich den dunklen und forschenden Augen des Assistenscoaches Saitou Akira. Ich hatte zwar realisiert, dass mich Ushijima neben die Coaches gesetzt hatte, aber nachdem Coach Washijo mich schlicht weg ignoriert hatte, hatte ich nicht mehr damit gerechnet angesprochen zu werden. "Du bist schon mal hier zum Training gekommen, richtig?", schien Saitou sich zu erinnern und legte nachdenklich Daumen und Zeigefinger an sein Kinn.
      Ich nickte langsam. "Ja, richtig."
      "Aber ich kenne dich noch woanders her." Er stieß ein nachdenkliches Summen aus, bevor ihn ein Geistesblitz zu treffen schien und er mit den Fingern schnippte. "Bist du nicht der Star des Track-Teams?"
      Ich hasste diese Bezeichnung. Das war auch der Titel, den mir immer wieder mein Coach aufdrückte und welcher immer wieder Zorn in den Augen meiner Clubmitglieder hervorrief. "Ich würde mich nicht als 'Star" bezeichnen", meinte ich daher mit leiser Stimme. "Aber ich bin Teil des Track-Teams, ja."
      "Wusste ich es doch." Er legte ein Siegerlächeln auf.
      "Dann hoffe ich doch, dass du weißt, dass du Ushijimas eigener Sportkarriere nicht im Weg stehen solltest." Coach Washijo machte sich nicht einmal die Mühe in meine Richtung zu blicken, während er diese düsteren Worte äußerte.
      Sofort nickte ich eifrig. "Natürlich. Nichts läge mir ferner."
      Sein Schnauben schien eine Form der Missbilligung auszudrücken. "Wir werden sehen."
      War es doch eine dumme Idee gewesen, hier her zu kommen? Störte ich etwa Ushijimas Training? Meine Finger gruben sich leicht in den Stoff seiner Trainingsjacke, während mein Augenmerk zurück auf das Spielfeld wanderte. Was wenn meine bloße Anwesenheit ein Hindernis für ihn dartellte?
    • Mila Lomar

      Ja das stimmte wohl. Bei seiner Äußerungen schüttelte ich den Kopf "ganz und gar nicht! Also von mir aus kannst du immer ohne Shirt rumlaufen" zumindest wenn wir alleine waren verstand sich von selbst. "Also wenn du dich damit wohler fühlst...nicht weil ich das will! Ich schaue dir gerne an, aber das meinte ich gar nicht, ich..." ich merkte dass ich nicht mehr aus der nummer raus kam und errötete enorm.
      Es war gut, dass er mir half und mich beim Laufen stüzte. So schaffte ich es unversehrt wieder zum Stuhl, wo ich mir eine Unterhose und ein top anzog. Da er eh alles an mir gesehen hatte müsste ich zumindest nicht versuchen etwas zu verstecken und zu kaschieren.
      Das Angebot mich schon hinzulegen nahm ich dankend an unf tat es auch direkt. Das bett umhüllt meinen Körper sofort und ich merkte die schwere meiner Augenlider. Erst jetzt merkte ich, wie kaputt ich wirklich war. Nun setzte auch das pochen in meinem Kopf und meiner Nase ein. Es drehte sich alles und ich musste meine Augen schließen. Als ich sie wieder öffnete sah ich ihm am Handy. Wem er wohl schrieb? Seiner Mutter? Ob er schon von mir erzählt hatte? Würde sie mich mögen? Mich akzeptieren? Ich kuschelte mich an seinen Körper, nachdem er ins Bett gekommen war und bettete meinen Kopf wieder auf seine brust. "Ich fühle mich, als hätte ich einen Marathon hinter mir" murmelte ich vollkommen müde. "Falls ich einschlafen sollte...schonmal gute nacht! " lächelte ich ihn an und strich mit meiner hand über seine brust.


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      Ushijima wakatoshi

      Hätte ich gewusst worüber die coaches mit ritsuka sprachen und was sie ihr unterstellten wäre ich wohl noch motivierter gewesen. Aber alleine die Anwesenheit meiner Freundin ließ ein Feuer in mir aufbrennen.
      Wir wechselten zum Schluss noch einmal die team durch, sodass ich auch mit meinen Kameraden in einem Team war. Nun konnte ich zumindest teilweise normal agieren und meine Energie auslassen.
      Beim blocken schlug ich den Ball so stark zurück dass der Libero zurück sprang "Willst du mich töten!?" Fragte er schockiert. Hätte er ihn am Kopf getroffen, hätte er wohl wirklich ohnmächtig werden können "wenn dein Team mich diesen Punkt machen lässt kann ich nichts dafür! Eure Abwehr ist zu schwach. " tadelte ich sie. Doch dieser Punkt sollte wohl erstmal das Training beenden. Ich ging zur Bank um etwas zu trinken und mir meinen Schweiß aus dem Gesicht zu wischen. "Wir sind durch. Ich zieh mich nur kurz um und komme dann wieder zu dir! Ist alles okay?" Gab ich ihr die Info weiter. "Wir wollten doch etwas essen gehen" schmollte einer der jüngeren "ich habe bereits gesagt, dass ich nach hause gehe! Ich passe" mirrte ich, wobei ich nicht einmal Lust darauf hatte. Ich wäre nicht mal mitgekommen wäre ich alleine nach Hause gegangen
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Tetsuro Kuroo

      Schallendes Lachen rollte über meine Lippen, während ihre Wangen die Farbe einer Tomate annehme. "Ich verstehe schon", meinte ich und schritt näher auf sie zu, streckte stolz die muskulöse Brust in ihre Richtung. "Dir gefällt also was du siehst, ja?" Mein Grinsen reichte von einem Ohr zum anderen. "Aber zugegeben, wenn ich könnte, würde ich mir dein Abbild auch ins Zimmer hängen und es von morgen bis Abend betrachten. Zum Glück habe ich im Moment aber das Original vor mir, nicht?" Es war ein unfassbarer Spaß ihre peinlich berührten Reaktionen zu beobachten und sie immer wieder in Verlegenheit zu bringen. Sicherlich eine Eigenschaft an ihr, die niemals langweilig werden könnte.
      Als ich mich schließlich neben sie ins Bett legte, umschlang ich sanft mit einen Arm ihren Körper und zog sie damit näher an meine Seite, genoss zugleich das Gefühl ihres Kopfes an meiner Brust. "Hm. Klingt so als müssten wir für das nächste Mal etwas an deiner Ausdauer arbeiten, was?", kommentierte ich schmunzelnd und durchkämmte ihre noch feuchten Haare mit den Fingern. "Ist es okay, wenn du mit solch nassen Haaren schlafen gehst, oder möchtest du sie lieber noch föhnen?" Ich bezweifelte, dass sie hier eine Erkältung bekommen könnte, noch störte es mich, dass sich ihre Haare an meiner Brust anhefteten. Gleichzeitig wusste ich allerdings nicht, ob sie sich vielleicht damit unwohl fühlte oder gar fror.
      "Ich wünsche dir auch eine gute Nacht." Meine Lippen drückten sich mehrfach zart gegen ihre Stirn und ihren Scheitel, während ich immer wieder leicht über ihren Rücken strich, als würde ich sie damit in den Schlaf wiegen wollen. "Ich stell den Film auch auf leise, sollte es dich stören. Oder ist es dir doch lieber, wenn ich ihn ganz auslasse?" Auch wenn er eine gute Ablenkung für mich sein würde, wollte ich nicht dafür verantwortlich sein, dass Mila wegen dem Flimmern des Bildschirmes keine Ruhe fand.

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      Ritsuka Amori

      Für das restliche Training fühlte ich mich zugegeben etwas unwohl und versuchte mich so still wie möglich zu verhalten, um nicht weiter den Missmut von Coach Washijo zu ernten, gleichzeitig genoss ich aber auch das Spektakel vor meinen Augen. Ich war zugegeben bisher kein riesiger Fan von Volleyball gewesen und auch jetzt gelang es mir noch nicht in Gänze sämtliche Regeln und Strategien nachzuvollziehen, aber jeder einzelne Spielzug, jede Attacke, jede Annahme eines Kraftvollen Schlages... All das wirkte irgendwie "zauberhaft". Besonders Ushijimas perfekte Sprungform und das Muskelspiel in seinen Oberarmen zog mich dabei unaufhörlich in den Bann. Irgendwann gelang es mir sogar die neugierigen Blicke um mich herum und die düsteren Worte des Coaches von zuvor weitestgehend zu verdrängen und das Spiel vor meinen Augen zu genießen, welches deutlich spannender war, als erwartet. Doch als mein Freund die Teams wechselte und wieder in seine vertrauten Spielerreihen war, waren die Chancen seiner Gegner praktisch nicht vorhanden. So endete das letzte Spiel kaum das es begonnen hatte und ich empfang den grünhaarigen Sportler wenig später mit einem feinen Lächeln auf den Lippen. "Das war wirklich beeindruckend zu beobachten", berichtete ich und hielt ihm seine Jacke entgegen. "Du hast geschwitzt, du solltest dich in etwas warmes hüllen."
      Als er erklärte, sich nur schnell umziehen zu gehen, nickte ich verstehend, stutzte allerdings später ein wenig, als sich einer der jüngeren Clubmitglieder einmischte. Ushijimas strenge Antwort verleitete den Jungen traurig den Kopf hängen zu lassen. Ein wirklich bemitleidenswerter Anblick. "Ich... wusste nicht, dass du ursprünglich andere Pläne hattest, Ushijima-san", versuchte ich zu beschwichtigen. "Wir können auch morgen wieder zusammen nach Hause gehen. Du kannst gerne wie geplant mit deinen Clubmitgliedern essen gehen." Ich hatte Coach Washijo versichert, Ushijima nicht im Weg zu stehen, wahrscheinlich war auch das Teil davon, nicht?
    • Mila Lomar

      Es war gemein, dass er das jetzt so ausnutzte. "Ja...tut es" gab ich überraschend ehrlich von mir, während ich es wirklich nicht lassen konnte ihn anzusehen und zu schmachten.
      Gerade hatte sich mein Gesicht etwas beruhigt doch er verschlimmerte es binnen weniger Sekunden wieder "ein Bild von mir?" Meinte er angezogen oder nackt? Was wenn jemand in sein Zimmer kam und es sah!? "W...wir können ja mal bilder zusammen machen. Das würde ich mir wünschen" schlug ich dann vor. Ich hatte schon immer die Pärchenbilder von anderen süß gefunden. Solch eines könnte er sich dann auch in sein zimmer stellen "aber erst, wenn meine Nase wieder schöner aussieht"
      Als wir im Bett lagen war ich dem Traumland schon ziemlich nahe "wäre besser...stimmt es, dass andere mehrere Runden Sex haben?" Wollte ich dann perplext wissen "ich war mit der einen ja schon überfordert" gestand ich hinterher. "Meine Haare? Wenn es dich nicht stört lass ich sie ruhig so. Gut ist es nicht und eigentlich pflege ich sie gut aber heute...ich habe keine lust dazu und bin zu erschöpft" seufzte ich müde.
      Nun machte ich meine Augen endgültig zu "lass ihn ruhig an. Ich mag es wenn etwas nebenbei läuft" beruhigte ich ihn und hauchte meine Worte eigentlich mehr. Mein Körper wurde immer schwerer bis der Fernseher vollkommen für mich verstummte und ich ruhig atmend, neben ihm einschlief.


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      Ushijima wakatoshi

      Die Begeisterung in ihren Augen freute mich und brachte ein sanftes kribbeln in meinen Körper. "Das freut mich! Dann hast du dich wohl nicht gelangweilt" sprach ich ruhig und lächelte kurz. Meine wsngen röteten sich sanft, als sie mir die Jacke hin hielt "danke" kam es mit belegter Stimme von mir und ich hörte das kichern meiner teamkollegen neben mir. Ich ergriff die Jacke und würde sie nachdem umziehen anziehen.
      In welche Situation hatte der Kerl mich denn jetzt bitte gebracht!? "Ich hatte keine Pläne! Die haben mich nur eingeladen, obwohl ich bereits abgesagt hatte. Ich habe keine lust heute darauf. Ich will lieber schlafen, um für das training und die Spiele fit zu sein" die letzten Worte richtete ich mit finsteren Blick auf das Team. Es waren nur die jüngeren, die sich treffen wollten. Wir drittklässler wussten, wie wichtig das ausruhen nachdem training war "also mach dir keine sorgen, ich bin nicht verplant. Und wenn, hätte ich dich mitgenommen" Klärte ich sie selbstverständlich auf. "Naja, bis gleich" ich wollte mich schnell fertig machen, damit sie nicht so lange warten musste.

      Ich duschte nicht, das würde ich zu Hause machen, um Zeit zu sparen. Als ich fertig war kam ich wieder zu ihr und schulterte meine Tasche "Gib her" sagte ich und nahm ihr ihre Tasche ab. Ihr Bein war sicherlich nicht komplett verheilt und weniger Gewicht würde ihr gut tun. "Kch komme mit!" Sang nun jemand hinter uns. Tendo lief tatsächlich immer ein Stück mit mir in eine Richtung "ich hoffe das ist okay für dich" grinste er ritsuka an "ich lass euch süßen auch frühzeitig alleine!" Versprach er ihr
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3