❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • ___ Shin ___

      Anhand des schweren japanischen Akzents und der Tatsache, dass sich der Doktor offenbar, wenn auch nicht optisch ersichtlich, darüber freute, dass er in seiner Muttersprache sprechen konnte glaubte Shin, dass es der Mann in Korea sicherlich nicht einfach gehabt hatte. Dennoch fragte sich der Hobbypsychologe was ihn ausgerechnet nach Korea verschlagen hatte, aber eine Antwort darauf würde er sicherlich nicht bekommen. Konnte ihm Shin nicht verdenken, die Frage würde er auch nicht beantworten, schon gar nicht einem blutverschmierten Fremden. Woher sich aber Taejin und der Kerl kannten, würde der Japaner später aus seinem Liebsten noch herausbekommen. Er war auf die Geschichte ehrlich gesagt ziemlich gespannt. Der Duft von Filterkaffee lag in der Luft, was Shin zwar ein wenig entspannte, aber nicht seine Vorsicht schmälerte. Als die dem Mann, dessen Namen er immer noch nicht kannte, in den Raum mit der mehr schlecht als recht aufgedruckten Nummer 1 an der Tür betraten, begutachtete Taejin die ziemlich randalierte Liege interessiert. Da schienen einige Patienten nicht sehr glücklich gewesen zu sein. Shin hatte so viele Fragen, aber die mussten wohl warten. Als sich der zwielichtige Doktor zur Tür bewegte und diese abschloss, ließ ihn der Japaner nicht aus den Augen und hatte instinktiv seine Messer griffbereit. Auch wenn die Aussage, wer hier eigentlich das Opfer wäre, den Auftragsmörder fast ein wenig zu lachen brachte, war er dennoch komplett aufmerksam. "Du wärst in der Tat das Opfer. Nichts für ungut Doc, aber ich kenne nicht einmal deinen Namen und bin von Natur aus sehr skeptisch veranlagt. Nimm es nicht persönlich." er steckte den Dolch wieder ein und knöpfte sich das blutverschmierte Hemd auf. Er hatte sich zwar gefreut diese Klamotten los zu werden, allerdings hätte er es nicht auf diese Art erwartet. Die Klamotten waren jedenfalls total im Eimer.
      Wie Shin vermutet hatte, war auf seinem Körper selbst kein einziger Blutfleck geschweige den eine Stichwunde oder etwas das bluten würde. Lediglich an der rechten Seite seiner Rippen hatte sich ein richtig fetter blauer Bluterguss gebildet. Shin biss sich auf die Zunge keine sarkastische Bemerkung zu machen, da Taejin auf alle Fälle immer noch wütend war. Dennoch hoffte er mit seinen Blicken dem Arzt zu verstehen zu geben, dass das Ganze nicht der Rede wert war.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Taejin
      Der Doc hob eine Augenbraue bei Shins Bemerkung und dessen indirekter Frage nach seinem Namen, doch der dunkelhaarige Japaner ignorierte das mehr oder weniger, während er sich ein Paar Handschuhe überzog und Shin anwies sein Oberteil auszuziehen. "Ihr wollt etwas von mir und nicht umgekehrt... ich kann genauso gut wieder in mein Bett gehen und euch beiden eurem Schicksal überlassen.", erwiderte er stattdessen mit einem vielsagenden Blick in Richtung Taejin, welcher daraufhin durchaus beschwichtigend die Hände hob und zu Shin blickte. "Genug geredet. Gib mir deine Waffen und lass dich ohne Widerworte untersuchen.", wandte sich der Chaebol schließlich an seinen Lover und nahm diesem den Hauptteil seiner Waffen ab, wenngleich Shins Freude darüber sich in Grenzen zu halten schien. Währendessen trat der Doc näher an Shin heran, tastete ihn ein wenig ab, und widmete sich schließlich dem riesigen Bluterguss, auf dem der Japaner ebenfalls herumtastete und durch das leichte Zusammenzucken seines Patienten schnell eine erste Diagnose stellen konnte. "Ich tippe auf eine Prellung, die Rippen scheinen aber gut intakt zu sein. Wenn ich aber so den Anzug sehe, vermute ich mal dass es den 'Anderen' wohl deutlich schlimmer erwischt hat. Warum seid ihr also wirklich hier? Für eine Untersuchung oder doch er für einen Unterschlupf?... Ich kann die Polizeisirenen draußen nämlich verdammt gut hören.", seufzte der Doc schließlich, während er seine Handschuhe wieder auszog und in einen Mülleimer warf. Mit einer abwinkenden Bewegung bedeutete er Shin sich wieder anzuziehen, während er zu einem kleinen Kühlschrank in der Ecke hinüberging, eine Kühlkompresse herausholte und diese Shin zuwarf. "Nutz das um die Prellung zu kühlen. Der Rest wird sich schon von alleine legen." Anschließend lehnte er sich leicht an seinen Schreibtisch, verschränkte die Arme vor der Brust und betrachtete nun Taejin eingehender.
      Taejin wiederum reichte Shin wieder seine Waffen, nachdem dieser sich angezogen hatte und blickte dann zu dem anderen.
      "Shin benötigt saubere Kleidung und wir müssten seine Kleidung an einem Ort entsorgen, an dem vollgeblutete Kleidung nicht ganz so seltsam erscheint...", erklärte der Chaebol schließlich und der Doc verdrehte leicht die Augen, während ein tonloses Lachen seine Lippen verließ. "Vollgeblutete OP-Kleidung würde hier niemand hinterfragen, aber einen Anzug... wie soll ich das erklären?"
      "Tatsuya...", begann Taejin erneut, doch besagter Mann winkte nur ein wenig genervt ab und schüttelte mit dem Kopf. "Schon gut... ich lass mir was einfallen. Ich kann aber nur einen schwarzen Jogginganzug erübrigen..."
      Taejin wollte gerade etwas erwidern, da ertönte ein lautes Scharen an der Tür des Behandlungsraumes... dann kurz Ruhe, schließlich erneutes lauteres Scharen und zum Schluss bewegte sich die Türklinke, die allerdings nicht nachgab, da Tatsuya zuvor abgeschlossen hatte.
      "Akuma.... NEIN!", murrte der Doc mit Nachdruck, wodurch das Scharen nur noch mehr wurde...
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sanjadi ()

    • ___ Shin ___

      Shin rollte leicht dem den katzenartigen Augen, welche er nun einmal besaß und damit chronisch aussah, als würde er alles zum kotzen finden. Nun gut, sollte der Kerl seine Geheimnisse behalten. Wer war Shin darüber zu urteilen? Er war selbst ein Buch mit viel zu vielen Siegeln und der Doktor war keines seiner Verhör-Opfer. Er hatte also keinen Grund ihn zum Reden zu bringen. Da der werte Arzt auch weniger mit ihm reden wollte, sondern seine Sätze mehr an Taejin richtete, ließ es der Japaner gut sein. Sie kannten sich nicht und Shin hatte nicht vor den Kerl so schnell wiederzusehen. Ein weiteres Wiedersehen bedeutete für die Leute in der Regel nichts Gutes und der Auftragsmörder hatte eigentlich keine Lust einen Arzt, auf seine Liste zu setzen. Taejin ermahnte ihn natürlich wie schon den ganzen Abend und auch wenn Shin seinen Liebsten nicht weiter verärgern wollte, hielt sich seine Freude klar in Grenzen, als er seine Waffen ablegen sollte. Lange sah Shin seinen Geliebten einfach nur an, ehe er schwer seufzte und sich geschlagen gab. Wenigstens musste er nicht alle Waffen ablegen und einen Dolch aus seinen Schuhen konnte er allemal noch zücken. So fischte er also zwei Handfeuerwaffen aus seinem Versteck am Gürtel, ein kleines Messer und einen messerscharfen Draht. Brav gab er Taejin alles ab und zog sich das vollgeblutete Hemd aus. Dieses hatte so an ihm geklebt, dass sich Shin extrem eklig gefühlt hatte. Für einen Perfektionisten wie ihm war die Tatsache, dass er das erste Mal derart schlampig gearbeitet hatte ein echter Dorn im Auge. Als ihn der Doktor abtastete biss sich Shin auf die Unterlippe, damit er keinen Laut von sich gab. Der Japaner war nicht wehleidig, aber angenehm war es definitiv nicht, wenn man auf Wunden herumdrückte, wie auf einem Stressball. Hinsichtlich der Diagnose wollte er Taejin gerne ein ´Na, was hab ich gesagt? 'entgegnen, aber er verkniff sich die Bemerkung, da ihn Taejin sonst wirklich auf dem Sofa schlafen lassen würde. Für Shin war die Untersuchung absolut übertrieben gewesen, aber er wollte seinen Freund nicht vor den Kopf stoßen. Die Tatsache, dass Mr. Doktor aber auch den anderen Grund herausgefunden hatte, war in den Augen von Shin der eigentliche Grund, weshalb sie hier waren. Er war ein Mörder an einer kleinen Verletzung starb er nicht. Es war wichtiger die Kleider los zu werden.
      Tatsuya, wie sich der Name des Fremden herausgestellt hatte - falls es denn sein echter Name war - gab bei Taejin überraschend schnell nach. Nun bei jemanden wie Taejin war das kein Wunder. Vielleicht gab es da auch eine gemeinsame Vergangenheit.
      "Solange die Kleider schwarz sind, ist es mir egal was du erübrigen kannst." antwortete Shin, was so viel wie ´Danke´ bedeutete.
      Das plötzliche Scharren allerdings ließ ihn aufhorchen und er blickte neugierig zur Tür. Ein Haustier hatte er schon bei dem Napf vermutet, aber er konnte noch nicht herausfinden, ob es nun ein Hund oder eine Katze war.


      ღ For my lovely Warlock ღ

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rheira ()

    • Taejin&Tatsuya
      Es wunderte Taejin nicht, dass der Doc recht schnell herausgefunden hatte, was Taejin und sein Lover eigentlich wollten. Die Sirenen waren hier in der Nachbarschaft nicht zu überhören und der Japaner kannte Taejin gut genug, um zu wissen, dass diese Art von Besuch eben immer eine Möglichkeit war. Er konnte dem Chaebol wohl nie ganz entkommen...
      "Eine Dusche würde euch beiden wahrscheinlich auch ganz gut tun...", stimmte Tatsuya schließlich der Entsorgung der Kleidung zu und bedeutete Shin mit einem Tippen an seine Wange, dass da ebenfalls überall Blutspritzer waren.
      "Wir brechen spätestens morgen früh wieder auf, wir brauchen nur ein bisschen Zeit, bis die Cops nicht mehr verstärkt in der Nähe suchen oder vorerst die Suche aufgegeben haben."
      Mit einem angespannten Nicken stimmte Tatsuya dem zu und bot einen Jogginganzug für Shin an, da scharte es auch schon an der Tür und wurde nur noch stärker als der Doc laut "Nein" murrte, ganz als würde das Wesen auf der anderen Seite sich nicht einmal ansatzweise dafür interessieren. Seufzend stapfte der Schwarzhaarige also zur Tür und blickte nochmal über die Schulter zu den anderen beiden. "Ich hoffe keiner von euch ist allergisch." Mit diesen Worten entriegelte er die Tür und musste die Türklinke nicht einmal herunterdrücken, da das ein mehrfarbiger, heller Maine Coon Kater in diesem Moment direkt übernahm und mit einem selbstgefälligen Miauzen daraufhin den Raum betrat, kurz um die Beine seines Besitzers strich und sich dann zufrieden hinsetzte. Offenbar hatte er hier drinnen nicht wirklich etwas zu tun... er mochte nur keine geschlossenen Türen...
      Tatsuya hob das große Tier auf seinen Arm und blickte ein wenig entschuldigend zu seinen zwei Gästen. "Er ist noch nicht wirklich erzogen und macht was er will...", war die einzige Erklärung die er gab, ehe er sich mit dem schnurrenden Tier im Arm in Bewegung setzte und Taejin und Shin andeutete ihm zu folgen.
      Er bahnte sich seinen Weg durch die kleine Praxis hinter zu einer befestigten Tür, die allerdings nun gerade offen stand, nur um in einen kleinen Wohnbereich einzutreten, welcher kaum aus einer winzigen Küche, einem noch winzigeren Bad, einem Schlafzimmer und soetwas wie ein Wohnzimmer bestand, das aber zu achtzig Prozent aus Katzenmöbeln bestand und lediglich einer ausklappbaren Couch. Es war offensichtlich, dass Tatsuya für das Tier mehr Geld ausgab, als für sich selbst.
      "Macht es euch... wo auch immer bequem, während ich mich um die Kleidung kümmere."

      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • ___ Shin ___

      Fast schon hatte Shin ein wenig Mitleid mit seinem unfreiwillig auserkorenen Arzt. Shin würde definitiv genauer nachhaken, was die Beziehung von Taejin und Tatsuya war. War er einer von Taejins Liebschaften oder einfach nur ein armes Opfer von dem Charisma seines Liebsten, der Leute gefügig machte, ob sie nun wollten oder nicht? Der Japaner ließ seine Blicke ein wenig zwischen den beiden hin und her wandern. Nun Tatsuya sah alles andere als glücklich über den Besuch aus. Zugegeben war der arme Tropf auch mitten in der Nacht von blutverschmierten Irren aus dem Bett geworfen worden. Shin hätte da nicht so gelassen reagiert. Als der Schwarzhaarige auf seine Wange deutete, wischte Shin instinktiv über die Stelle an seiner eigenen Wange und entdeckte auf dem Handrücken Blut. Wow, er sah wirklich aus wie ein wandelnder Tatort....Seiya hatte Recht. Man musste wohl wirklich Arzt oder komplett irre sein, damit man bei dem Anblick nicht umkippte. Shin ließ die beiden miteinander reden, da seine Aufmerksamkeit der Tür galt. Er hatte Geräusche vernommen und kurz darauf ein Scharren am Holz. Zugegeben wollte Shin nicht neugierig sein, aber er war es und insgeheim freute er sich, dass Tatsuya die Tür öffnete und den offensichtlichen Herren des Hauses Einlass gebot. Ein stolzer riesiger Flauschball stampfte in den Raum wie ein König und Shins sonst eiskalte Augen leuchteten regelrecht bei dem Anblick.
      Eine Katze! Der Auftragsmörder war regelrecht neidisch, als der Arzt das staatliche Tier auf den Arm hob und davon trug, während sein Liebster und er ihm hinterher liefen. Um seine Coolness zu bewahren sagte Shin natürlich nichts, aber er starrte das Tier konstant an und versuchte dem Drang zu widerstehen es zu streicheln. Er war Blutverschmiert, da durfte er doch keine Katze anfassen!
      Ob das Fell wirklich so weich war?
      Der unfreiwillige Arzt hatte sie in seine bescheidene Behausung gebracht und im Vergleich zu Taejin, dem das sicherlich wie ein Schuhkarton vorkam, war diese Art zu wohnen Shin nicht fremd. Von so einer kleinen Wohnung hätte er zu seinen schlimmsten Zeiten nur träumen können und ein Straßenkind bekam man nun einmal nicht so schnell aus jemanden heraus. Als Tatsuya verkündete nach den Kleidern zu suchen, nahm er zu Shins Leidwesen das süße Tier wieder mit und nun waren Taejin und er allein.
      Shin räusperte sich und blickte nun zu seinem Liebsten. "Woher kennst du ihn?"


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Taejin&Tatsuya
      Shin und Tae waren Tatsuya mit seinem Kater im Arm in den hinteren Wohnbereich der Praxis gefolgt, nur um in dem winzigen Wohnzimmer erst einmal alleine gelassen zu werden, da er mit dem schnurrenden Tier in das Schlafzimmer gegangen war, um nach Kleidung für seine zwei Gäste zu suchen. Und genau in diesem Moment nutzte Shin die Chance, um Taejin zu fragen, woher Tatsuya und er sich überhaupt kannten. Ein kleines Lächeln umspielte die Lippen des Koreaners, wenngleich ein bitterer Ausdruck mit in diesem Blick mitschwang. "Tatsuya, Hayato und ich wir waren ein Jahr lang in der gleichen Klasse an der High School, als ich übergangsweise in Japan gelebt habe. Er stammt eigentlich so wie Hayato und ich aus einer sehr reichen Familie, allerdings ist einiges... passiert.... Wir sind in Kontakt geblieben, nachdem ich nach Korea zurückgekehrt bin und auch während seines Medizinstudiums. Als er mit seinem Studium fertig war... hat er zuweilen dem Hwang Clan geholfen... Ich bin nicht unbedingt stolz darauf, dass ich ihn mit hineingezogen habe..."
      Es raschelte im anderen Raum, ehe er ein sehr plüschiger Kater wieder in das Wohnzimmer stapfte und schließlich von Tatsuya mit einigen zusammengelegten Kleidungsstücken gefolgt wurde. "Ich bin selbst Schuld. Es klang einfach zu cool der Mafia helfen zu dürfen.", schaltete sich Tatsuya selbst in das Gespräch ein, während er Shin einen komplett schwarzen Jogginganzug und Taejin einen komplett weißen Jogginganzug reichte, welche Taejin ihm dankend abnahm.
      "Das Leben läuft halt nicht immer, wie man erwartet...", setzte Tatsuya noch nach und nach einem kurzen mehrdeutigen Blick in Taejins Richtung verstand dieser nickend, dass das Gespräch in diese Richtung beendet war und sie nicht weiter über die Vergangenheit reden würden, schon gar nicht in Gegenwart eines für Tatsuya Fremden.
      "Ihr solltet duschen und euch anschließend schlafen legen. Ich kümmere mich um die blutige Kleidung." Damit deutete er auf eine der angrenzenden Türen, hinter welcher sich das Bad versteckte.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • ___ Shin ___

      Ein wenig wehleidig hatte er dem hübschen Kater nachgesehen und versuchte nicht allzu sehr zu schmollen, das er keine Chance hatte dieses riesige stolze Tier zu streicheln. Allerdings war er blutüberströmt und das würde sich auf dem Fell des Tiers nicht gut machen, unabhängig seiner kreativen Namenswahl. Als er mit seinem Liebsten endlich alleine war, hatte er sich zu ihm gedreht und wollte nun endlich wissen, woher er und Tatsuya sich kannten. Irgendwie vermutete er da eine nicht ganz so einfache Geschichte dahinter und er schien recht zu behalten. Shin erinnerte sich gut daran, wie sehr sich Tae Mühe gab, dass er Hayato nicht in all das hinein zog, allerdings war der Hotelerbe alles andere als doof und sich sehr wohl bewusst, was eigentlich um seinen besten Freund geschah. Mit ihrem Arzt hier, schien es sich ähnlich verhalten zu haben. Als er das traurige Lächeln auf den Lippen des hübschen Koreaners sah, bereute der Schwarzhaarige seine Frage regelrecht. Er wollte Taejin unter keinen Umständen traurige Erinnerungen entlocken. "Verstehe." er würde nicht weiter nachhaken. Es war ein heikles und sensibles Thema. Allerdings schien ihm Tatsuya dies bereits abgenommen zu haben, als er erklärte, dass er daran selbst Schuld war. Verfolgt wurde er dabei wieder von einem Kater, was Shins Augen regelrecht erneut leuchten ließ. Shins bedankte sich ebenfalls dafür, dass Tatsuya ihm Kleidung überlassen hatte und war sich sehr wohl der Blicke bewusst, die sich die beiden schenkten. Nun er konnte es Tatsuya nicht verübeln. Er kannte Shin nicht und jeder tat gut darin dem Auftragsmörder nicht zu vertrauen und mal ehrlich, dass der Kerl einen blutüberströmten Fremden hereingelassen hatte, nur weil ein Freund ihn mit geschliffen hatte, zeugte von einem verflucht guten Herzen und das war etwas, dass Shin nicht besaß, weshalb er von dem Arzt auch Abstand genommen hatte. Der Japaner glaubte nicht daran, dass es gute Menschen gab, wenn er aber einmal jemanden begegnete, welcher so wirkte, dann fühlte er sich direkt unwohl. Als hätte er nicht das Recht im selben Raum wie so jemand zu sein.
      "Ich würde das Angebot direkt annehmen und duschen gehen." Shin blickte zu Tatsuya und verbeugte sich höflich. Etwas das Shin so gut wie vor niemanden tat. "Ich werde das nicht vergessen. Danke." Shin blickte kurz grinsend zu seinem Liebsten. "Leistest du mir Gesellschaft oder bist du immer noch böse auf mich?"


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Taejin & Tatsuya
      Shin schien schnell zu verstehen, dass das Thema an dieser Stelle soweit abgehakt war und sie nicht weiter über Tatsuya und seine Vergangenheit vor allem in Verbindung mit Taejin reden würden. Stattdessen hatte der Doc ihnen beiden Jogginganzüge gereicht und ihnen gezeigt, wo sie das Badezimmer für eine heiße Dusche finden würden. Dankend nahmen seine zwei Gäste die Kleidung an und natürlich konnte Shin es sich nicht verkneifen Taejin zu fragen, ob er mit ihm zusammen duschte, woraufhin tatsächlich Tatsuya sich zuerst zu Wort meldete und sich leicht räusperte. "Glaub mir, in der Dusche ist nicht mal ansatzweise genug Platz für zwei Personen.", warf der Arzt ein und erntete dafür ein leichtes Lachen von Taejin, der Shin nur ein Kopfschütteln schenkte. "Glaub mir, ich bin so oder so noch nicht komplett besänftigt. Da musst du dir noch ein wenig Mühe geben. Geh duschen, ich rede in der Zwischenzeit mit Tatsuya."
      Damit schickte Taejin seinen Lover ins Badezimmer, damit er sich dort seiner vollgebluteten Kleidung entledigen und sich komplett reinigen konnte, während Taejin und Tatsuya sich auf der ausklappbaren Couch niederließen und sich der bunte, große Maine Coon Kater wie selbstverständlich auf dem Schoß seines Besitzers niederließ.
      "Weiß deine Familie, dass du in Seoul bist?", erkundigte sich Taejin schließlich etwas angespannt, und erntete darauf einen Seitenblick von Tatsuya, welcher begann Akuma zu streicheln. "Ich wüsste nicht weshalb...", antwortete er eher trocken und ließ dann seinen Blick in Richtung der Badezimmertür gleiten. "Und du? Seit wann hast du etwas mit Leuten aus deiner Branche? Ich dachte, du hast immer darauf bestanden, dass das das einzige No Go in deinem Geschäft ist..."
      Taejin zuckte mit den Schultern und blickte ebenfalls zur Badezimmertür. "Ich bin halt dumm und neige dazu meine eigenen Regeln zu brechen..."
      Tatsuya hob eine Augenbraue und legte dann den Kopf leicht schief. "Ist es ernst?"
      Vorsichtig nickte Taejin... nicht wirklich in der Lage verbal darauf zu antworten.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • ___ Shin ___

      Shin hob grinsend die Hände zu seiner Verteidigung. "Schon gut. Ich bin ja schon weg." daraufhin wanderte der Japaner in das kleine Badezimmer, welches für Taejins Verhältnisse wahrscheinlich eine einzige Zumutung war, für Shin aber keinen großen Unterschied machte. Nur weil er durch seine Arbeit Geld besaß und sich endlich den Luxus leisten konnte, den er früher nie hatte, bedeutete dies nicht, dass er dies auch unbedingt auslebte. Er brauchte kein schickes Anwesen oder ein riesiges Badezimmer. Shin war schon immer sehr bescheiden gewesen, was wohl schlicht und ergreifend an seinem Hintergrund lag. Er war also dankbar genug, dass er hier wenigstens eine Dusche besaß. Schnell schloss er die Tür hinter sich und entledigte sich der blutigen Kleidung. Der Schwarzhaarige hatte zwar unbedingt aus diesem Anzug wollen, aber auf diese Art hätte er sich das nicht vorstellen können. Gut, er wusste das diese Mission, wenn man dieses Massaker so nennen konnte, nie einfach geworden wäre, aber das er aussah als hätte man ihn mit einem ganzen Eimer übergossen, das hatte er nicht miteinkalkuliert. Shins übertriebener Perfektionismus hatte gelitten und er hasste es abgrundtief, wenn etwas nicht nach Plan lief. Als er sich endlich unter die Dusche stellen konnte, wurde er zuerst von eiskalten Wasser überrascht, was ihm einen leisen Fluch entlockte. Als das Wasser sich endlich warm gelaufen hatte, seufzte er erleichtert und beobachtete wie die Farbe rot im Abfluss verschwand, als hätte sie nie existiert. Einen Moment unbeobachtet erlaubte er sich die Augen zu schließen und seine Stirn an die kühlen Fliesen zu legen.
      Scheiße...
      Shin hatte es zwar nicht nach Außen gezeigt und alles weiterhin nach getaner Arbeit mit Humor abgetan, aber dieser Abend hatte ordentlich Spuren hinterlassen. Seine Nerven waren am Ende und er erlaubte sich endlich das seine Hände anfangen durften zu zittern. Dies hatte er nur einen Moment nicht unterdrücken können, als er Taejin um Hilfe gebeten hatte.
      Verflucht, er hätte die einzigen beiden wichtigen Menschen in seinem Leben verlieren können und das nur weil er versagt hatte.
      All die Bilder seiner Kindheit rasten an ihm vorbei ....fuck.
      Reiß dich zusammen!
      Tief atmete er ein und aus, brauchte tatsächlich einen Moment bis er sich gesammelt hatte und sich erlaubte von Tatsuya ein wenig Duschgel und Shampoo zu benutzen. Erstaunt blickte er die Flasche an.
      Roch gut, Blumig.
      Nachdem er sich gewaschen hatte, wobei er ohnehin nie glaubte wirklich sauber zu sein, trocknete er sich ab und schlüpfte in den Jogginganzug, welchen ihn Tatsuya überlassen hatte. Dieser passte überraschend gut. Bevor er die Tür öffnete, atmete er noch einmal durch, setzte dann sein typisches Grinsen auf und verließ das Badezimmer.
      "Du kannst Duschen Süßer."
      Einen Moment hob er skeptisch die Augenbraue. Die beiden saßen zusammen wie bei einer Therapiestunde.
      "Uhm...stör ich?"


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Taejin & Tatsuya
      Taejin war sich nicht sicher, ob er und Tatsuya noch wirklich als Freunde zählten. Früher vielleicht schon, aber mittlerweile war zu viel geschehen... Ihre Vergangenheit war kompliziert und wenngleich Taejin mittlerweile kaum noch Tatsuya belästigte, hatte er eben immer im Blick behalten, wo dieser sich befand und wie es ihm ging. Dass er nun in Seoul war hatte den Koreaner zwar auch überrascht, sowie die heruntergekommene Klinik, als er vor einigen Monaten Tatsuya das erste Mal hier angetroffen hatte, nichtsdestotrotz konnte er auch verstehen, dass der Japaner Abstand zu seiner Familie gesucht hatte. Das Verhältnis war nie einfach gewesen und Taejin bezweifelte überhaupt, dass diese reiche Unternehmerfamilie überhaupt wusste, dass ihr einziger Sohn hier in Seoul in einer absolut schäbigen Ecke eine winzige Klinik eröffnet hatte und sich seine noch winzigere Wohnung mit einer großen Katze teilte.
      Shin kehrte aus dem Badezimmer zurück und erkundigte sich ob er störte, was beide mit einem Kopfschütteln kommentierten und sich schließlich von der Couch erhoben, Tatsuya mitsamt Akuma auf dem Arm. Vorsichtig ließ der Japaner den Kater herunter, ehe er sich daran machte die Couch für seine Gäste auszuklappen, während Taejin selbst sich in Richtung des Badezimmers bewegte, um ebenfalls duschen gehen zu können.
      Sobald Tatsuya die Couch fertig ausgeklappt hatte, legte er Shin und Tae noch ein paar Decken hin und nahm Shin schließlich die vollgeblutete Kleidung ab. "Ich lass euch jetzt allein. Gute Nacht."
      Damit warf er die Kleidung in einen Müllsack, den er mit einer Hand trug, während er mit der anderen erneut das große Tier über seine Schulter hob und sich schließlich in Richtung des Schlafzimmers verabschiedete. Taejin blickte ihm noch einen Moment nach, ehe er zu Shin blickte und ihm nun doch wieder ein sanftes Lächeln schenkte... "Leg dich schon mal hin... ich komm gleich nach und kuschel mich zu dir." Damit verschwand er im Badezimmer, um sich einer wirklich nötigen Dusche zu unterziehen.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • Shin

      Irgendwie hatte er das Gefühl in einen unangenehmen Moment geplatzt zu sein. Vielleicht kam er aber auch genau richtig um ein Gespräch zu beenden, welches die beiden nicht wussten, wie sie es führen sollten. Was auch immer es war, die Luft fühlte sich merkwürdig an und damit er nicht allzu dämlich im Türrahmen stand, erkundigte er sich danach, ob er vielleicht gerade störte. Würden die beiden reden wollten, hätte er auch den Raum verlassen. Offenbar schienen aber beide die Unterhaltung beenden zu wollen und während der Japaner das Schlafsofa für sie seine uneingeladenen Gäste vorbereitete, beobachtete ihn Shin einen Moment. Tatsuya war ein interessanter Charakter. Als er Taejin und ihm eine gute Nacht wünschte, hielt er den anderen kurz auf. Er hatte Tatsuya nur leicht am Arm berührt damit dieser stehen blieb. "Danke. Du hättest mir nicht helfen müssen, aber du hast es trotzdem getan, wenn auch nur für Taejin. Ich werde es dennoch nicht vergessen." daraufhin ließ er ihn wieder los und mit dem großen Kater den Raum verlassen. Sein Liebster wiederum schenkte ihm nach etlichen Stunden endlich wieder ein Lächeln und Shin musste es sich gerade so verkneifen, nicht erleichtert zu seufzen. War er so von den Launen dieses Mannes abhängig? Seiya hatte recht, er war wirklich besessen von Taejin Hwang. Er blickte seinem Liebhaber einen Moment nach als dieser das Bad betrat, entschied sich dann aber dem Rat des Koreaners zu folgen und sich schon mal ins Sofa zu kuscheln. Er merkte erst jetzt wie unglaublich erschöpft er war. Der Auftragsmörder schlief nie an fremden Orte, aber im Augenblick hatte er tatsächlich Angst wirklich einzuschlafen. Der Abend hatte seinen Tribut gefordert und auch wenn er es ungern zugab, er war am fertig...


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Taejin & Tatsuya
      Tatsuya hielt inne, als Shin ihn aufhielt und sich nocheinmal bei ihm bedankte, dass er ihnen half. Der Japaner musterte den anderen noch einmal, nickte ihm dann langsam zu und warf einen leichten Seitenblick zu Taejin. "Passt auf euch auf... Taejin hat nicht wenig Feinde und ich könnte wetten, dass das bei dir nicht anders aussieht.", erwiderte Tatsuya, ehe er mit seinem flauschigen Kater im Arm auch schon den Wohnbereich verließ und die beiden alleine ließ. Taejin wiederum schenkte nun endlich das erste Mal Shin ein kleines Lächeln und wies ihn an, sich schon einmal hinzulegen, bevor der Koreaner im Bad verschwand um zu duschen.
      Erschöpfung und Müdigkeit überkam den Blonden, als er sich unter dem heißen Wasserstrahl die Haare wusch und schließlich nach einer knappen halben Stunde in dem weißen Jogginganzug wieder aus dem Bad heraustrat, nur um direkt einen Blick in Richtung der ausgeklappten Couch zu werfen. Mit einem sanften Lächeln betrachtete er seinen Lover, der womöglich schon schlief und schlich sich langsam zu dem gepolsterten Möbelstück, nur um anschließend die Decke etwas anzuheben und mit darunter zu schlüpfen. Vorsichtig schlang er seine Arme um den warmen Körper des Schwarzhaarigen, während er sein Gesicht in dessen Halsbeuge vergrub, tief einatmete und die Augen langsam schloss. "Es ist vorbei.", murmelte der Koreaner leise in Andeutung auf das heutige Drama und die Verbindung zu Shins dunkler Vergangenheit. Taejin konnte sich natürlich immernoch nicht so ganz vorstellen, wie sich Shin fühlen musste und was er in der Vergangenheit alles erlebt haben musste, aber wenn es eine Last weniger für seinen Liebsten war, dann war alles andere egal.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • ___ Shin ___

      Shin hatte tatsächlich zur Abwechselung brav gehorcht und sich in das bequeme Sofa gekuschelt. Es war nicht groß, aber reichte vollkommen aus, damit er die langen Beine ausstrecken konnte, auch wenn sie über das Sofa ragten. Damit konnte er durchaus leben. Er hasste dieses Gefühl wie schwer sein Körper war und wie dieser Abend einfach seinen Tribut forderte. Seine Augen konnte er kaum aufhalten und doch wollte er auf Taejin warten. Er musste mit ihm sprechen, bevor er wieder alles herunterspielte. Es war nicht die Art des Japaners und alles in ihm schrie danach wie immer in seinen Geheimnissen zu versinken, aber er war es Taejin schuldig. Er hatte seinen Liebsten in all die Scheiße hineingezogen und da war noch etwas, das er klären musste. Er mochte den Koreaner lieber als er sollte und sollte Taejin das zu viel sein und er ihn aus seinen Diensten entlassen, würde der Japaner dies hinnehmen. So wie sich der Schwarzhaarige kannte, würde er im Schatten zwar immer noch über den attraktiven Chaebol wachen und sämtliche Feinde umbringen, aber das war eine andere Geschichte. Scheiße, all das hatte er nie gewollt und geplant. Sein Kopf tat weh und vielleicht sollte er all diese Gespräche mit klaren Verstand führen, aber er wusste, sobald er wieder klar denken konnte, würde er schweigen.
      Shin hatte abgesehen mit Seiya noch nie über sich gesprochen und sein bester Freund wusste auch nur so viel über ihn, weil Shin als Teenager nicht so schweigsam war wie jetzt. Jetzt musste Seiya förmlich alles aus ihm herausprügeln.....tat er leider auch.
      Er vernahm das Öffnen der Badezimmertür, die Wärme die aus dem Raum trat und wie das Licht erlosch. Leise schritte näherten sich ihm und ein nach irgendeiner Blume riechender hübscher Koreaner schmiegte sich an ihn.
      Mit halbgeschlossenen Augen drückte er Taejin an sich und hauchte ihm einen Kuss in den vollen Haarschopf. Sein Haar war noch feucht.
      "Es tut mir Leid..."


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Taejin
      Nachdem er eine ausgiebige Dusche genommen hatte und sich nun zwar sauberer, aber eben auch deutlich erschöpfter als noch zuvor fühlte, hatte er sich recht schnell mit auf die Couch zu seinem Liebsten gekuschelt, sich an ihn geschmiegt, in der Erwartung, dass der Japaner tatsächlich bereits tief und fest schlief... nun... nicht, dass Taejin jemals erlebt hatte, dass Shin wirklich tief und fest schlief. Der Japaner schien immer nur zu dösen und jeden Moment bereit zu sein, sich zu wehren, sollte jemand sie im Schlaf überraschen. Also war es auch wenig verwunderlich, als Taejin plötzlich die Stimme des anderen vernahm, wodurch der Koreaner unweigerlich blinzelte und seinen Kopf leicht hob und Shin in der Dunkelheit anzublicken, wenngleich er anhand der schmenhaften Umrisse nur erahnen konnte, wo genau das Gesicht des Dunkelhaarigen war. "Wofür entschuldigst du dich?", murrte der Koreaner wiederum, während er überlegte ihm eine kleine Standpauke zu halten, warum zur Hölle es selbstverständlich war, dass Taejin ihm bei alldem geholfen und sicher nicht alleine gelassen hatte. Diese Standpauke würde aber eben auch die Frage behandeln, warum das alles für Taejin so selbstverständlich war und das wiederum war ein Thema mit dem sich der Koreaner immernoch ein wenig schwer tat, darüber zu reden. Taejin Hwang sprach nicht über ernste Gefühle... egal welcher Art. Bei ihm war grundsätzlich alles locker und spaßig oder aufregend... aber ernst?
      "Red keinen Unsinn... wir wissen beide, dass Seiya und ich dich dort niemals allein gelassen hätten. Versprechen hin oder her... lieber hätten wir dich k.o. geschlagen, als das Risiko einzugehen, dass du dort nicht lebendig herauskommst."
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • ___ Shin ___

      Ein amüsiertes Schnaufen und ein hörbares Schmunzeln überkam den Japaner bei der Reaktion von Taejin. Sicherlich plante der Koreaner ihm direkt eine Predigt zu halten, aber er hielt sich überraschend gut zurück. Shin drückte ihn daraufhin nur noch ein wenig mehr an sich. "Bitte schlag du mich K.O. Bei Seiya würde ich in mehreren Einzelteilen enden.", kam es amüsiert von dem Japaner. Er war erleichtert, das er dieses Gespräch typisch albern beginnen konnte. Auch wenn Shin sehr geheimnisvoll war und bei der Arbeit absolute Perfektion von sich erwartete, wirkte er nie wie jemand der irgendetwas überhaupt ernst nahm. Er ging mit so einer gespielten Leichtigkeit durchs Leben, mit Ironie, Sarkasmus und Grausamkeit. Gefühle erwartete man nicht bei ihm und all das war jahrelang seine perfekte Rüstung gewesen. Nun gelogen war es ja nicht. Er war all diese Dinge...aber er hatte sich verliebt und das sprach so dermaßen gegen das wer Shin war und was er tat. Seine Hand wanderte zu dem Nacken seines Liebsten, spielte dort ein wenig mit den längeren Haarsträhnen. Diese Geste diente mehr um sich selbst zu beruhigen, aber sein Liebster wurde gern gekrault, also war das eine Win-Win-Situation für sie beide. "Du....nein, ich muss anders anfangen...ich bin dir eine Erklärung schuldig, auch wenn ich weiß, dass du es nicht von mir erwartest. Aber...du bist nicht irgendjemand für mich, also..." Shin war zwar nicht so wortgewandt wie Seiya, aber konnte gut und gern von sich behaupten, ein verdammt guter Redner zu sein. Jetzt gerade stammelte er als würde er erst das Sprechen erlernen. "Okay...nochmal von vorn..." Shin wusste nicht worüber er zuerst sprechen sollte. Aber irgendwie erschien ihm seine Geschichte im Augenblick etwas leichter als seine Gefühle für Taejin zu erläutern. "Die Hinamoris sind dir ein Begriff. Im Gegensatz zu Hisoka bin ich allerdings nur in diese Familie adoptiert worden. Wir sind also glücklicherweise nicht blutsverwandt. Ich war lediglich ein soziales Projekt. Kommt schließlich gut, wenn eine reiche Familie ein Waisenkind aus einem Heim aufnimmt. Kam es auch. Ich wurde herumgeführt wie ein Pudel." Die Vorstellung von sich als Pudel gefiel ihm absolut nicht, aber der Vergleich passte. "Während alle die Wohltätigkeit meiner wundervollen neuen Familie bewunderte, war alles mehr Sein als Schein. Hisoka war ein sadistisches Arschloch, der mich als Kind öfter verprügelt hat als ich zählen konnte. Meine Mutter hat mich konstant angeschrien und mein Vater...nun er war sehr kreativ was Bestrafungen angeht. Mein Rekord sind 4 Tage ohne Essen." Er strich weiter durch das Haar seines Liebsten. "Zur Schule bin ich nie gegangen. Ich hab etwas Lesen und Schreiben im Heim gelernt, aber das war nicht der Rede wert. Ich habe mir alles selbst beigebracht. Natürlich haben die Hinamoris erzählt, ich bekäme Privatunterricht, weil sie keinen Unterschied zwischen mir und Hisoka machen. Ich habe immer leidenschaftlich gerne gelesen, was mein Glück war. Ich habe inzwischen eine riesige Bibliothek, weil ich früher nie ein Buch haben durfte. Durch all die Bücher hab ich mir alles Mögliche an Wissen angeeignet. Von Mathematik bis Psychologie. Rechnen hat mir anfangs allerdings Seiya beigebracht. Du hast sicherlich den riesigen Brand damals im Anwesen der Hinamoris mitbekommen. Das war ich....damals war ich 13 und habe meinen ersten Mord begangen."


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Taejin
      Frisch geduscht nun an Shin gekuschelt, vernahm Taejin eine Entschuldigung aus dem Mund seines Liebhabers, die der Chaebol recht schnell abtat, da es für ihn absolut selbstverständlich war, dass er Shin nicht in dieses Chaos alleine gelassen hätte. Und Seiya teilte da ganz sicher ebenso die Meinung des Koreaners, schließlich schien auch ihm viel an Shin zu liegen. Als der Japaner allerdings anschließend vorsichtig begann über seine Vergangenheit zu reden, horchte Taejin doch mehr auf, richtete sich ein wenig auf, die Arme immer noch um Shin geschlungen, während er ihm zuhörte. Ehrlich gesagt hatte Taejin soetwas bereits befürchtet, Shin hatte ja durchaus ein wenig durchblicken lassen, dass sein Verhältnis zu seiner Adoptivfamilie alles andere als gut war und wenngleich Taejins Verhältnis und Verstehen von Familie so unfassbar von dem Abweichen musste, was Shin kannte und in der Vergangenheit erfahren hatte, konnte Taejin aber auch den damit verbundenen Hass gegenüber seines Adoptivbruders nachvollziehen. Taejin hörte Shin aufmerksam bis zum Schluss zu ohne dazwischen zu reden, bevor der Dunkelhaarige schließlich wieder leise wurde, dabei aber beinahe um sich selbst abzulenken oder vielleicht auch um sich zu beruhigen begonnen hatte mit den Haaren von Taejin ein wenig zu spielen. Der Chaebol selbst legte sanft eine Hand an Shins Wange, als er nicht mehr weiterzureden schien und hauchte ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen, bevor er sich wieder löste. "Magst du mir erzählen was genau damals passiert ist oder möchtest du das eher nicht? Ich bin so oder so ganz Ohr und für dich da."
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • ___ Shin ___

      Shin war erleichtert, dass Taejin anfangs nichts sagte, sondern ihn einfach sprechen ließ. Allerdings merkte er sehr wohl, wie sich sein Liebster in seiner Umarmung ein wenig verkrampfte. Wahrscheinlich hätte der Koreaner nun zig Möglichkeiten geplant, wie er die Hinamoris kalt machen würde, wenn dies nicht bereits geschehen wäre. Man sollte nicht gerührt sein, wenn jemand für einen morden wollte, aber Shin war verkorkst und empfand diesen Gedankengang als äußerst romantisch. Der Japaner ist ein schlechter Mensch und das war nicht einfach eine Übertreibung. Auch wenn Taejin in solchen Kreisen verkehrte und auch Seiya eine andere Form der Illegalität eingeschlagen hatte, fragte sich der Schwarzhaarige dennoch, was diese Menschen von ihm wollten. Gut, er war selbstbewusst genug zu wissen, dass er sehr gut aussah. Allerdings hatte Seiya nie mit ihm schlafen wollen und Taejin hatte ihn nach getaner Arbeit und Bettgeschichten bisher immer noch nicht entlassen. Nein, er hatte ihm sogar bei dieser dämlichen Familiefehde unterstützt, wenn man es so nennen wollte. Es lag also nicht an seinem hübschen Gesicht, aber an seinem Charakter konnte es wohl wirklich nicht liegen. Vielleicht waren Taejin und Seiya wie Shin vermutet hatte, einfach nur verdammte Aliens.
      Er spürte eine liebevolle Berührung an seiner Wange und blickte Taejin in die Augen. Er erkannte zwar in der Dunkelheit nicht alle Einzelheiten, aber genug um zu wissen, wie wunderschön sein Liebster mal wieder war und das er ihm gerade eine Sanftheit präsentierte, welche sicherlich kaum jemand kannte. Der Japaner erwiderte den sanften Kuss.
      "Schon gut. Uhm...eigentlich war es ziemlich simpel. Einmal im Jahr haben die Angestellten des Hauses bis auf den loyalen Butler Christoph, den haben sie sich aus England importieren lassen - herrlich klischeehaft und die Haupthaushälterin Sayako frei. Den beiden wird dann gestattet mit am Tisch bei den Herrschaften zu sitzen. Damit wollte man zeigen, wie großzügig und toll sie doch ihr Personal behandeln. Meine Adoptivmutter hatte schon immer starke Schlafprobleme und hat richtig krasses Zeug vom Arzt verschrieben bekommen. Ich wusste genau wo sie die Tabletten aufbewahrt. Ich hab die kompletten Tabletten zu Pulver verarbeitet und in die Vorspeisensuppe gegeben. Da ich ohnehin von dem Essen nichts bekommen habe, war das also die einfachste und sicherste Methode. Geschmackverstärker sind eine feine Sache und mit genug davon schmeckt man das Pulver nicht mehr. Sie haben sich zwar über die übertriebene Pfeffernote gewundert, aber trotzdem genug gegessen, dass die Tabletten wirken konnten. Feuer wiederum ist die ideale Methode um Spuren verschwinden zu lassen. Da menschliche Zähne allerdings verdammt schwer verbrennen und ich meinen Tod ebenfalls vortäuschen wollte, damit man nicht auf mich schließen kann, hab ich dafür gesorgt, dass ein paar Dinge von mir ebenfalls zurückbleiben. War schmerzhaft, aber die Genugtuung sie in den Flammen verbrennen zu sehen, war es mir wert gewesen. Ich hatte schon immer eine Schwäche für Feuer. Ich habe mir mit 13 wirklich etliche Gedanken gemacht, aber das mein verfluchter Bruder das überlebt, nun das hab ich nicht mit einkalkuliert." nachdenklich blickte Shin an die Decke. "Danach bin ich abgehauen und umher geirrt. Ich durfte nicht gefunden werden, also musste ich mich ständig bedeckt halten. Auch wenn wir in einer so modernen Zeit leben ist es erstaunlich, dass das Leben auf der Straße tatsächlich so klischeehaft ist wie man es kennt. Es gibt echt Gangs und Banden und zu so einer Bande hat Seiya gehört. Seiya war ein kleiner Straßendieb, der für einen Kerl gearbeitet hat, der Kinder die man nicht so leicht verdächtigt benutzt hat, um so nicht erwischt zu werden. Er war ein echter Scheißkerl, aber er hat uns ein Dach über den Kopf und Essen gegeben, das war besser als ich es gewohnt war. Seiya hat mich aufgelesen, als ich vor Hunger tatsächlich im Müll gewühlt habe. Er war damals 15 und konnte da schon so verflucht gut reden. Er hat seinen Chef überredet mich mitmachen zu lassen und so hat sich Seiya damals um mich gekümmert. Er hat mir Rechnen beigebracht, Selbstverteidigung und mir immer wieder Bücher geklaut." Er richtete den Blick von der Decke wieder zu seinem Liebsten und küsste ihn auf die Stirn. "Fürs Stehlen hab ich mich allerdings wirklich nicht geeignet. Weshalb sich die Wege von Seiya und mir wieder getrennt haben. Zu dieser Zeit war ich ungefähr 17. Da ich mich nie schlecht gefühlt habe, für das was ich den Hinamoris angetan habe, hab ich irgendwann den Weg eingeschlagen, wie du mich kennengelernt hast. Ich hab meine Dienste an kleine Fische im Untergrund verkauft, die Leute verschwinden lassen wollten. Ich hatte nie Schuldgefühle, nicht ein einziges mal. Ich hab mich dabei verflucht gut angestellt, um mich selbst loben zu dürfen, mir einen Namen gemacht und bin von den kleinen Fischen weg und von großen Leuten wie dir angeheuert zu werden. Mir war egal wer mein Auftraggeber ist, solange das Geld stimmt. Seiya habe ich aus Zufall wieder getroffen, weil einer meiner Ziele ein großer Fan vom Underground-Fight ist und gerne wettet." Shin seufzte. "Soo...thats it....ich hab das noch nie jemandem erzählt..."


      ღ For my lovely Warlock ღ

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Rheira ()

    • Taejin
      Er war sich nicht sicher, ob Shin ihm tatsächlich genaueres erzählen wollte, was den Tod seiner Adoptivfamilie anging, allerdings wollte er ihm die Option offen lassen dem Koreaner alles zu erzählen, was er in diesem Moment gerne loswerden wollte und Taejin würde aufmerksam zuhören ohne ihm hereinzureden oder Shin das Gefühl zu geben, dass er sich nicht frei in der Gegenwart des Chaebols äußern könnte. Was Taejin über das Verhältnis von Shin zu seiner Adoptivfamilie, sowie über jene Nacht hörte, bestärkte allerdings seine Ansicht, dass sie es verdient hatten, was ihnen zugestoßen war. Taejin kannte genug Leute, die aus weitaus geringeren Gründen das Zeitliche segnen durften und wer hatte ein besseres Motiv sich an ihnen zu rächen, als ihr Adoptivkind, welches unter ihrer Scharade hatte leiden müssen. Es hinterließ allerdings dennoch einen gewissen bitteren Beigeschmack, dass diese Familie auf diese Art und Weise das Leben von Shin für immer geprägt hatte, wodurch es ihm ab diesem Moment nicht mehr möglich war ein normales Leben zu führen. Es tat ihm nicht um den erwachsenen Shin Leid, der hier zufrieden auf den Couch neben ihm lag und sich eine ganze Karriere aufgebaut hatte, nein, es tat Taejin um den kleinen 13-Jährigen Jungen leid, welcher so früh mit solcher Grausamkeit konfrontiert wurde und selbst keinen anderen Ausweg sah.
      Taejin atmete leise aus und nickte dann langsam, als Shin ihm zu verstehen gab, dass das alles war was es mit seiner Vergangenheit weitestgehend auf sich hatte und dem Chaebol dämmerte es durchaus, dass es eine große Bedeutung hatte, dass Shin ihm das alles erzählte, obwohl doch absolut niemand sonst auf der Welt darüber Bescheid wusste. Taejins Mund wurde umgehend trocken, als er darüber nachdachte, was dies für sie beide bedeuten könnte und es machte den Chaebol tatsächlich auch ein wenig unsicher... Er haderte mit sich, ob er das Thema tatsächlich direkt mit anreißen sollte oder ob er einfach darauf beharrte, dass sie nun schlafen sollten. Taejin Hwang war selten ängstlich...
      "Danke, dass du mir das erzählt hast. Und der Grund, weshalb ich die einzige Person bin, mit der du deine Geschichte teilst, ist..."
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • ___ Shin ___

      Er fühlte sich nackt und das trotz Klamotten. Das war ein Zustand, welcher Shin nicht gefiel und er hatte gerade das ungute Gefühl, dass er seine komplette Seele offen gelegt hatte. Seine verletzliche Seite, welche es in seinem jetzigen Alter nicht mehr gab, er aber als Kind besessen hatte. Diese Erinnerungen die er für immer geglaubt hatte weggesperrt zu haben und die durch diesen Abend wieder ans Licht gekommen waren. Diese Empfindung mochte er nicht und auch wenn er glaubte sich erleichtert zu fühlen, wenn er einmal darüber gesprochen hatte, tat er es nicht. Shin fühlte sich nicht erleichtert, im Gegenteil. Das lag nicht an Taejin, sondern weil er sich das erste Mal seit vielen Jahren verletzlich fühlte und das war etwas, dass er ewig nicht mehr empfunden hatte. Es erinnerte ihn daran, wie sehr er dieses Gefühl hasste. Nun hatte er es aber erzählt und er fühlte sich elend. Wiederholen würde er diese Ausschüttung seiner Seele jedenfalls nie wieder. Der Koreaner hatte die ganze Zeit geschwiegen. Lediglich die Anspannung seines Körpers hatte ihn verraten und als er am Ende einfach nur noch leise ausatmete, wusste der Japaner das Taejin dies gedanklich allein verarbeiten musste. Es war nicht gerade die typische Gute Nacht Geschichte. Nicht einmal in ihren Kreisen.
      Das Thema wollte der Japaner nun abschließen, allerdings waren die nächsten Worte von seinem Geliebten eine neue Herausforderung für ihn und etwas, dass Shin während seiner Erzählung verdrängt hatte. Er wusste, jetzt wo er einmal angefangen hatte, musste er es auch zu Ende bringen. Shin war niemand der Dinge halbherzig tat und vor allem niemand der etwas nicht zu Ende brachte. Sein Drang nach Perfektion war selbst jetzt eine absolute Plage und einen Rückzieher machen, kam auch nicht mehr in Frage. Der Schwarzhaarige hatte ja jetzt schon komplett mit seiner Seele blank gezogen, da konnte er sich auch gleich komplett zerstören.
      Wie immer unterdrückte Shin sämtliche Unsicherheiten mit Perfektion, atmete aus und sah zu Taejin. Der Kerl würde derjenige sein, der ihn umbringen würde, das wusste Shin und er würde es nicht anders wollen. Wenn er starb, dann durch die Hände dieses Mannes und wenn es heute Abend sein würde, weil Shin das erste Mal in seinem Leben Schwäche und Blöße zeigte, dann würde er das in Kauf nehmen. Sollte ihn Taejin töten wollen, wäre das in Ordnung. Er war nun einmal Shins größte Schwäche aber gleichzeitig auch größte Antriebskraft geworden und daran war der Japaner ganz allein schuld. Er hätte Distanz waren müssen und hat es nicht getan.
      Der Auftragsmörder richtete sich auf, schnappte sich blitzschnell die Handgelenke seines Liebsten, drückte diese aufs Kissen und beugte sich über ihn. Sein Körper drückte den Koreaner unter sich.
      "Du machst mich wahnsinnig, weißt du das?" er näherte sich seinen Lippen. "Du kannst dir doch denken, was der Grund ist, warum du die einzige Person bist, der ich jemals von mir erzählt habe." seine Lippen streiften die des anderen.
      Er bemerkte das seine Stimme zitterte und doch riss er sich zusammen. "Weil ich dich will. Nicht als Liebhaber, nicht als Auftraggeber, dich. Ich will dich ganz für mich alleine. Ich begehre dich so sehr, dass es mich verrückt macht....aber du sollst wissen, was ich bin. Ich habe keine Hemmungen Taejin. Ich empfinde nichts, wenn ich töte. Ich habe kein Mitleid, ich empfinde keinen Ekel oder sonstiges. Für mich bedeutet das Leben anderer nichts.....außer dein Leben. Naja und Seiyas Leben, aber das ist was anderes und gehört hier gerade nicht her. Selbst für unsere Verhältnisse bin ich ein Monster Taejin. Wenn du willst das ich töte, würde ich es ohne jegliche Emotion tun, einzig und allein weil nur dein Leben für mich Bedeutung hat. Von mir aus kann diese ganze beschissene Welt brennen, wenn es dein Wunsch ist." Sein Blick richtete sich wieder auf ihn. "Verstehst du was das bedeutet Taejin? Ich empfinde nichts, außer es geht um dich. Wenn es das ist was andere Liebe nennen, dann liebe ich dich. Ob du aber willst, das dich jemand wie ich liebt, das musst du entscheiden. Wenn ich nur jemand für dein Bett sein soll und dir das alles zu tief geht, dann werde ich das hinnehmen, solange du Verwendung für mich hast."


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Taejin
      Zugegeben, das nun angerissene Thema verunsicherte ihn sehr, denn ernsthafte Beziehungen waren nichts was Taejin normalerweise pflegte und noch weniger etwas, das in seinem Gewerbe sinnvoll war. Wenn man der Boss eines Mafiaclans war zog man automatisch Menschen, die einem nahe standen mit in die Gefahren dieser Position mit hinein. Doch Shin kannte diese Welt, besser als die meisten anderen in diesem Gewerbe und er wusste sich ebenso zu verteidigen...
      Auf Taejins indirekte Frage hin, hatte Shin den Koreaner kurzerhand unter sich gebracht und hielt nun seine Handgelenke fest, während seine Lippen leicht über die des Blonden streiften. Taejin spürte wie sein Herz ein wenig schneller klopfte, nicht aufgrund dieser Geste - schließlich waren sie im Bett deutlich mehr gewohnt - aber aufgrund der folgenden Worte des Japaners, die Taes Atem förmlich raubten und ihm versprachen, dass Shin ihm gehörte, wenn er das wollte. Es wäre gelogen, wenn Taejin sagen würde, dieses Liebesgeständnis käme komplett unerwartet... schließlich hatte er schon länger zwischen ihnen gespürt, dass sie beide deutlich mehr füreinander empfanden, als nur simple Lust... doch es ausgesprochen zu hören und zu wissen, dass Taejin diesen Mann komplett in seiner Hand hatte war dennoch ein wenig sureal. "Ist dir bewusst was es bedeutet, wenn wir beide eine ernsthafte Beziehung aufgrund von Liebe eingehen?", brachte Taejin schließlich nach einer halben Ewigkeit der Stille etwas heiser hervor, während er innerlich noch immer dabei war, das hier gerade eben irgendwie zu verarbeiten. Er war einer Beziehung... einer Liebe absolut nicht abgeneigt, doch womöglich würde Shin dennoch seine Meinung ändern, wenn er realisierte, was für eine Bedingung an solch eine Beziehung mit einem Mafia Boss geknüpft war.
      "Wenn wir beide uns entscheiden etwas Ernstes daraus zu machen, dann geht kein Weg da herum, dass du dem Hwang Clan beitreten musst... um eine Position an meiner Seite einzunehmen..." Taejin schluckte schwer... er wusste, dass dieser Preis für einen vogelfreien Auftragskiller erschreckend hoch sein musste.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ