❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

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    • ___ Shin ___

      Unter jedem oder fast jedem anderen Umstand hätte sich Shin sehr darüber gefreut, dass Taejin und er sich mal nicht zu einer absolut unchristlichen Zeit begegneten, aber gerade verfluchte er das Timing seines Lovers. Ab und an fragte sich der Japaner ja, ob der Koreaner irgendwie einen Peilsender dafür hatte, genau in solchen Momenten aufzutauchen. Vielleicht wusste Taejin tatsächlich wann er zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein hatte, wenn er etwas wissen wollte. Nun abgesehen von der Sache mit der Kugel damals oder aber Shin hatte eine Überwachungskamera übersehen. Das konnte und wollte er sich aber nicht vorstellen, so etwas würde ihm nie entgehen und der krankhafte Perfektionismus der ihn antrieb würde sich das auch nicht verzeihen. Als sein Liebster sich in den Sessel auf dem Balkon setzte, grinste Shin auf die Bemerkung schief. "Ich hatte schon immer eine Schwäche für Feuer, aber offenbar scheint mein liebstes Element kein treuer Verbündeter zu sein.", antwortete der Schwarzhaarige und lehnte sich mit dem Rücken an das durchsichtige Glasgeländer des Balkons. Mit Taejin zu diskutieren hatte Shin schon lange aufgegeben. Er war ja selbst Schuld, dass er mit der Einladung nicht irgendwo anders hingegangen war. Wenn also seine eigene Nachlässigkeit für Fehler sorgte, brauchte Shin auch nicht zu diskutieren. Anders sähe es auch, wenn sich Shin beim Verheimlichen Mühe gegeben hätte. Nein, gerade hatte er einfach nur geschlampt und das nervte ihn gewaltig. Mit seinen langen schlanken Fingern reichte er Taejin den Umschlag.
      "Eine Einladung für eine alte Rechnung, die ich damals nicht vernünftig beglichen habe. Es tut mir Leid, dass das gerade unsere Mission mit Kit verzögert. Ich werde mich schnell darum kümmern."


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    • Taejin
      Shin wusste genauso gut wie jeder andere, dass es keinen Sinn ergeben würde nun mit dem Koreaner zu diskutieren oder zu verleugnen, dass er gerade versucht hatte die Karte zu verbrennen. Stattdessen reichte er Taejin sie, damit dieser sich die Karte durchlesen konnte. Zwar nahm Tae das dunkle Stück Papier entgegen, erhob sich dabei aber wieder von dem Rattan-Sessel und überflog kurz die goldenen Letter, die einen beunruhigten Blick auf Shins Gesicht hervorgerufen hatten. Es bestand kaum eine Frage, wer diese Einladung geschickt hatte, der Reaktion seines Liebhabers nach zu urteilen und nachdem Taejin die Worte überflogen war, reichte er sie dem Japaner schließlich wieder. "Du meinst wohl, wir werden uns darum kümmern.", korrigierte Taejin ihn nonchalant und begann dann den Dunkelhaarigen beinahe besorgt zu mustern. Schließlich biss er sich leicht auf die Unterlippe und seufzte, sein Gesichtsausdruck eine Mischung aus Besorgnis und Unruhe. "Das ist ein ziemlich großes Problem, wenn du mich fragst... schließlich ist es bei solchen Events nicht selten, dass getanzt wird... und ich weiß wie es aussieht wenn du tanzt...", erwiderte der Chaebol schließlich ein wenig lockerer mit einem kleinen Grinsen auf den Lippen, bevor er seinem Liebhaber zuzwinkerte. "Meine Leute werden weiter den Spuren folgen, während wir beide uns um deine Vergangenheit kümmern. Ich denke nicht, dass wir das ignorieren sollten... ich würde nicht ausschließen dass ER dann auf andere Art und Weise versucht deine Aufmerksamkeit zu bekommen und dann haben wir womöglich weniger Chancen das Spielfeld mit zu gestalten. Sagen wir einfach in diesem Szenario bin ich für deine Sicherheit verantwortlich."
      Taejin war noch ein Stück näher an Shin getreten und hatte ihn leicht lächelnd angeblickt, ehe er ihm einen Kuss auf die Lippen hauchte und sich dann wieder zurückzog. "Außerdem bin ich ein Chaebol. Ich LIEBE solche Veranstaltungen... und das sicher nicht, weil ich gerne wohltätig bin. Ich gehöre zur koreanischen High Society... natürlich muss ich dort aufkreuzen."
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    • ___ Shin ___

      Er hasste es wenn sich Taejin Sorgen um ihn machte. Auch wenn der große böse Hwang-Boss versuchte es zu verbergen, kannte Shin seinen Lover inzwischen gut genug um den Glanz seiner Augen aus jeder Perspektive deuten zu können. Ungeachtet dessen, dass sich der Japaner sehr für Psychologie interessierte, hatte er sich vielleicht ein wenig zu sehr mit seinem aktuellen Auftraggeber beschäftigt. Dieser Mann würde seinen Untergang bedeuten, das war ohnehin schon in Stein gemeißelt. Es änderte aber nichts an der Tatsache, dass Shin es nicht gewohnt war, sich um seine Probleme nicht selbst zu kümmern. Das ihm Taejin dabei helfen würde, wollte er unter keinen Umständen. Shin war klar, warum sein ´Brüderchen´ genau diese Art der Veranstaltung gewählt hatte. Zum einen war es ein Wink der Vergangenheit wofür die Familie gestanden hat und zum anderen war das die High Society in der Taejin Hwang verkehrte. Das bedeutete er wollte das Taejin ebenfalls anwesend war und das passte Shin ganz und gar nicht. "Taejin, das kannst du dir abschminken." er nahm die Einladung wieder an sich. "Er will das du kommst, weil er genau weiß, dass mir etwas an dir liegt." Er schritt näher an Taejin heran. "Außerdem werde ich nicht tanzen!" Ja....Tanzen war nicht gerade ein Talent mit dem sich Shin rühmen könnte ....wirklich nicht. Einmal hatte ihn sein Liebster nach einem Glas zu viel dazu überreden können. Er hatte aufgehört zu zählen wie oft er dem Hwang-Erben dabei auf die Füße getreten war. Als der Hellhaarige ihm einen Kuss auf die Lippen hauchte und sich wieder zurückzog, hatte ihn Shin wieder zu sich gezogen. "Du bist ein elender Dickschädel, das weißt du oder? Fein, ich werde nicht weiter diskutieren, aber nur unter einer Bedingung. Versprich mir, dass wenn dein Leben in Gefahr ist du dein Leben an erster Stelle setzt. Ich weiß das du dich sehr gut selbst verteidigen kannst und wie stark du bist, glaube nicht das ich dich unterschätzte. Ich will dennoch das du mir dein Wort gibst, dass wenn es zu einer scheiß Situation kommt, du nur an dich denkst. Nicht an mich oder weil du glaubst du hättest alles im Griff." Shin war selten ernst, wenn es nicht um die Arbeit ging. Selbst da grinste er seinen Feinden noch blöd in ihren Lauf der Waffe, aber gerade war es ihm ernst und würde ihm Taejin nicht sein Wort geben, würde Shin ohne ihn gehen. Der Koreaner wusste genau, dass Shin genug Talent und Möglichkeiten hatte einfach zu verschwinden, ohne das ihn jemals jemand ausfindig machen würde. Es hatte schließlich seine Gründe, weshalb trotz dessen das ihn zig Leute tot sehen wollten, niemand ihn je zu fassen bekommen hatte.
      Wenn Shin nicht gefunden werden wollte, wurde er auch nicht gefunden. Das mit seinem "Bruder" war eine seltsame Fügung des Schicksals, denn selbst dieser schien überrascht, dass er ihm tatsächlich über den Weg gelaufen war.
      Wenn der Japaner wollte, könnte er tatsächlich dafür sorgen, dass ihn der Idiot nicht wiederfand, allerdings wollte auch Shin diese Angelegenheit ein für alle Mal klären. Damals war er zu jung und hatte schlampig gearbeitet, das würde ihm kein zweites Mal passieren.


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    • Taejin
      Das positive: Shin hatte sehr schnell nachgegeben und eingeräumt, dass Taejin mitkommen könnte... nicht, dass der Chaebol etwas anderes akzeptiert hätte. Die negative Seite: er sollte seinem Lover versprechen, dass er nur auf sich selbst aufpasste und sein Wohlergehen an erste Stelle setzte. Zugegeben das ging dem Koreaner ein wenig gegen den Strich, zumal Shin schon lange nicht mehr den Status seines Bodyguards mehr hatte. Sie standen einander sehr nah, beinahe zu nah und selbst wenn sie dem bisher nicht ganz so genau ein Label gegeben haben, fühlte sich das zwischen ihnen recht ernst und besonders an... ohne jetzt wie eine kitschige Disney-Prinzessin klingen zu wollen. Damit ging für Taejin normalerweise auch mit einher, dass er die Person die ihm so nah stand beschützteund auf sie aufpasste. Das ihm nun zu verwehren fand der Hwang-Erbe falsch, allerdings wusste er genauso dass Shin sein Ding alleine durchziehen würde, wenn Taejin ihm nicht dieses Versprechen gab. Alles in Tae sträubte sich dagegen diese Worte auszusprechen, doch schließlich seufzte er doch ganz leise, während er seine Arme um Shins Taille schlang und begann ein wenig an seinem Hals hinabzuküssen. "Na gut... ich verspreche es...", murrte er leise gegen die Haut des anderen, während er bewusst nicht ganz so präzise erwähnte, was genau er versprach... spürte aber im nächsten Moment bereits den mahnenden Blick von Shin, weshalb er mit den Augen rollte, die Küsse am Hals seines Lovers kurz unterbrach und ihn dann schließlich direkt anblickte. "Ich verspreche, dass ich mich nicht unnötig in Gefahr begeben werde und meine Sicherheit über deine stelle..." Er hasste es das zu sagen. Seine Ehre und sein moralisches Verständnis kollidierten komplett mit dem eben ausgesprochenen Versprechen, dennoch wusste er, dass es gesagt werden musste... denn wenn Shin alleine loszog, würde Taejin ihn noch weniger im Blick behalten können. "Also was sagst du? Darf ich mit als deine +1 oder willst du lieber mein Date sein?"
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    • ___ Shin ___

      Als sich Taejin so an ihn schmiegte, wusste der Koreaner ganz genau, dass sein Auftragsmörder dies sehr mochte und wenn er noch so an seinem Hals entlang küsste, dann war das ein Zeichen dafür, dass sein Liebster ihn milde stimmen wollte. So sehr er es auch genoss, er kannte den hübschen Hwang inzwischen besser als es Taejin wahrscheinlich lieb war. Shin hätte das Oberhaupt des Hwangclans zwar am liebsten auf das nächste Bett, Sofa oder Teppich geworfen, was eben näher war, aber o leicht würde ihm Taejin nicht davon kommen und glücklicherweise hatte auch dieser Sturkopf das verstanden. Mit einem mahnenden Blick des Auftragsmörders war nicht zu spaßen. Schließlich hatte es seine Gründe, weshalb er auf so viele Leute unheimlich wirkte, selbst wenn er lächelte. Man sah dem Hellhaarigen sehr deutlich an, dass ihm das gerade gehörig gegen den Strich ging und er wahrscheinlich alles in sich aufbringen musste, dieses Versprechen zu geben. Sie beide waren zwar Männer des Untergrunds, aber Shin wusste, dass Taejin ein Versprechen heilig war. Demnach würde der Koreaner dieses Versprechen nicht brechen und das war auch der Grund, weshalb Shin dies verlangte. Im Gegensatz zu ihm hielt Taejin sein Wort. Das Ehrgefühl von Taejin war eben glücklicherweise sehr stark ausgeprägt und genau da konnte ihn Shin jedes Mal packen. Erstaunlich das Taejin gerade jemanden wie Shin mochte, dessen Moralkompass absolut beschissen war. Lag sicherlich nur an Shins hübschen Gesicht, an seinem Charakter konnte es ja wohl kaum liegen. Das oder Taejin hatte einen echt merkwürdigen Kink für ´böse Jungs´. "Brav.", schnurrte er ihm ins Ohr. "Das bedeutet auch, wenn ich sage es ist zu gefährlich, dass du verschwindest. Du hast es versprochen." er hob das Kinn des attraktiven Mannes mit dem Zeigefinger an und grinste frech. "Nun schau nicht so beleidigt." schnurrte er ihm katzenhaft entgegen und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen. "Die beschissene Einladung ist an mich adressiert, aber ich kann auch gern dein Date sein. Wenn es nach mir geht, würde ich dieses ganze Theater einfach sein lassen und es einfach direkt erledigen." Dann wurde der Japaner einen Moment bleich. "Das bedeutet ich muss einen Anzug tragen, oder?"
      Da Shin nur schwarz trug, war das halb so wild und er wusste, dass er in einem Anzug ziemlich fabelhaft aussah. Allerdings wäre es ihm deutlich lieber er könnte einfach mit seiner Lederjacke, Boots und den engen Shirts herumrennen. Er war einfach nicht der Typ für strenge Garderobe oder Krawatten. Taejin hatte sich bezüglich der Wahl seiner Kleidung jedenfalls nie beschwert, auch wenn sein Liebster das genaue Gegenteil von ihm war und förmlich in allen Farben der Welt zum niederknien aussah.


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    • Taejin
      Sein Gesicht verzog sich leicht als Shin darauf bestand, dass er eine Situation als "zu gefährlich" einschätzen würde und Taejin da wenig Mitspracherecht hatte. Er fing den Blick seines Lovers ein und schüttelte dann ganz leicht den Kopf. "Wir entscheiden zusammen, wann der Punkt "zu gefährlich" erreicht ist. Sonst könntest du ja eine komplett harmlose Situation schnell als zu gefährlich einstufen, nur um mich eben loszuwerden. Ich höre auf dich, wenn die Situation objektiv betrachtet wirklich eine Gefahr für mich darstellt und nicht eher.", erwiderte der Blonde dann doch mit ein wenig Nachdruck. Erneut küssten sie sich kurz und flüchtig, was dennoch ein kleines Lächeln auf die Lippen des Koreaners zauberte und er sich sogleich noch einen weiteren Kuss holte. Sein Lächeln wurde allerdings umso breiter, als sie die Einladung genauer besprachen. "Ich bin gerne deine +1 und putz mich für dich heraus." Kurz darauf dämmerte es dem Japaner allerdings schnell, dass auch er sich für solch eine Veranstaltung in Schale werfen musste und es stand ihm förmlich ins Gesicht geschrieben, wie wenig Lust er darauf hatte einen Anzug zu tragen, selbst wenn Taejin aus Erfahrung und erster Hand wusste, dass der Schwarzhaarige darin absolut zum Niederknien aussah... und vielleicht würde das Taejin nach dem Abend ja auch tun... Niederknien...
      "Ganz genau das bedeutet es... also verzieh nicht so das Gesicht. Ich kümmere mich dann auch nach der Veranstaltung darum ihn dir auszuziehen.", schnurrte der Chaebol daraufhin beinahe grinsend und hauchte ihm einen weiteren, diesmal aber längeren Kuss auf die Lippen... ehe ihre Zweisamkeit von seinem klingelnden Handy unterbrochen wurde und Taejin extrem genervt mit den Augen rollte, während er das Gerät aus seiner Hosentasche fischte. Noch immer an Shin gekuschelt nahm er das Telefonat an. "Was ist los?", meldete er sich und verdrehte direkt die Augen als er mal wieder mit einer geschäftlichen Nichtigkeit behelligt wurde, die auch eine einfache E-Mail hätte sein können.
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    • ___ Shin ___

      Shin rollte mit seinen katzenartigen Augen und seufzte leicht. Was hatte er sich da nur für einen sturen Kerl geangelt? Allerdings würde er Taejin gar nicht anders haben wollen. Wahrscheinlich funktionierte es gerade deshalb mit ihnen so merkwürdig gut, weil sie die Marotten des anderen fast liebenswert fanden. Das und weil sie beide offensichtlich einen extremen Hang zu Red Flags hatten, weil sie selbst welche waren. Shin hätte dieses merkwürdige Buch nicht lesen sollen. Wer hatte das überhaupt in dieser verfluchten Bar von Kaoru liegen lassen? Hätte Shin nicht ewig auf Taejin warten müssen, der sich nicht entscheiden konnte was er anziehen wollte, hätte er garantiert nicht so viele Seiten dieses fragwürdigen Buchs gelesen. Die kleinen Küsse stimmten Shin ein wenig gnädiger mit seinem sturen Liebhaber und gerne hätte er einen frechen Spruch bezüglich des Herausputzen seines Lieblingskoreaners gebracht, bis ihm allerdings ebenfalls dämmerte, dass er sich ja auch ´herausputzen´ musste. Es war nicht so, dass der Japaner es nicht mochte sich heiß anzuziehen. Allerdings hatte er klar eine andere Definition davon, wenn es ihn selbst betraf. Er war eher der Typ für Hosen die einen knackigen Hintern machten, Shirts die seinen Körper betonten und Lederjacken. Verdammt, er liebte Lederjacken.
      Anzüge...das war nicht so sein Ding. "Können wir nicht zu dem Teil springen, wo du mich ausziehst?", murmelte Shin fast ein wenig schmollend, ehe sie auch schon ein Anruf störte. Taejin sah alles andere als begeistert aus, woraufhin ihn der Auftragsmörder eine Weile musterte. Eindeutig kein wichtiger Anruf, also konnte Shin weitermachen. Grinsend küsste er an dem Hals seines Liebsten entlang, während seine Hand unter das Oberteil des anderen wanderte und dort gefährlich nah der unteren Region war. "Lass mich noch ein wenig Energie für heute Abend tanken, ja?", schnurrte er ihm verführerisch gegen den Hals.


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    • Taejin
      Offenbar hat Shin nichts dagegen einzuwenden, dass sie gemeinsam die Situation als gefährlich oder ungefährlich einstuften und das sollte Taejin nur recht sein. So hatte er schließlich noch ein gutes Mitspracherecht und konnte mit etwas Glück die ein oder andere Situation vor Shin herunterspielen, um nicht ganz so schnell von ihm weggeschickt zu werden. Zumal Shin als Auftragskiller mit Sicherheit schon extrem viele gefährliche Situationen erlebt hatte, die aber nicht lebensgefährlich waren... vielleicht würde das ja durchaus bedeuten, dass der Japaner in der Hinsicht etwas abgestumpfter war und deshalb nicht so schnell von Gefahr ausgehen würde... Nun ja, die Hoffnung starb zuletzt oder so ähnlich...
      In der Zwischenzeit hatten sie sich über das Outfit des Japaners unterhalten und während Taejin der Gedanke sehr gut gefiel den anderen in einem Anzug zu sehen, hielt sich Shins Begeisterung klar in Grenzen, die nur wieder geweckt wurde, als Taejin anteaserte den anderen am Ende des Abends eigenhändig zu entkleiden. Es dauerte nicht lange, da hingen die beiden auch schon wieder aneinander, wie eigentlich immer. Selbst ein Anruf auf Taejins Handy konnte sie kaum stören, wobei der Chaebol das Gespräch so knapp wie möglich hielt und kaum hatte er aufgelegt, stürzte er sich auch schon auf seinen extrem attraktiven Lover, der ähnlich wie er selbst nie genug von dem jeweils anderen zu haben schien. Sie hatten schließlich noch ein wenig Zeit... die mussten sie beide doch äußerst effizient nutzen...
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    • ___ Shin ___

      Er hatte Taejin wenigstens die Krawatte ausreden können, weshalb er sein Outfit gar nicht so schlecht fand. Es war für ihn dennoch ungewohnt nicht in seiner üblichen Bikeraufmachung herumzulaufen, aber wenigstens blieb er seinem Schwarz treu und das konnte sich sehen lassen. Der Japaner trug ein Hemd aus Seide, welches ihm Taejin gekauft hatte und er sich ziemlich sicher war, dass das Teil so teuer war wie die Miete vieler Leute. Die ersten zwei Knöpfe des Hemdes hatte er offen gelassen, während sein Hals, sein Handgelenk und Zeigefinger Schmuckstücke aus der Kollektion der Hwangs zierten. Zugegeben hatte Shin schon immer eine Schwäche für Schmuck. Mit der passenden schwarzen Anzugshose hatte er sich arrangieren können, er durfte immerhin das Jackett weg lassen. Da Taejin seine Augen so sehr liebte hatte sich Shin sogar überreden lassen ein wenig Kajal aufzutragen, aber nur minimal. Auch wenn er sich in dem Look tatsächlich ziemlich gut gefiel, fragte er sich ja doch, weshalb er sich für seinen beschissenen Adoptivbruder so herausputzen musste. Er könnte ihm das Licht auch einfach in Jogginghosen ausknipsen. Nicht, dass er das tun würde - also das mit der Jogginghose - aber es ging ums Prinzip. Lässig lehnte er sich am Balkon an das Geländer und wartete auf seinen Freund, welcher sich selbstverständlich wie immer selbst übertreffen würde. Taejin Hwang war Meister wenn es um Auftritte ging, also würde er seinem Liebsten die Freude lassen. Für Taejin waren solche Veranstaltungen täglich Brot. Shin erinnerte es nur an seine Vergangenheit als Tomoe, die er ebenso eigentlich geglaubt hatte ausgelöscht zu haben. Spätestens heute würde er seinen Fehler von damals ausbügeln. Er blickte an sich herunter.
      Und er würde verdammt gut dabei aussehen!
      Die Frage war nur, wann er es tat. Wog sich sein Scheiß-Bruder in Sicherheit, weil er so viele Leute eingeladen hatte? Das gab Shin doch erst recht Motivation und einen gewissen Kick. Sein Daumen strich über die goldenen Letter seines echten Vornamen auf dem Briefumschlag.
      Tomoe.



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    • Taejin
      Zu niemandes Verwunderung hatte Taejin deutlich länger mit der Auswahl seiner heutigen Garderobe zugebracht, als Shin. Während der Auftragsmörder recht schnell sein Outfit gewählt und angezogen hatte und es mit Hwang-Schmuck noch ergänzte, hätte Taejin ein Outfit nachdem anderen anprobiert, da er sich immer ein wenig unsicher war, ob er nicht zu exzentrisch oder zu schlicht gekleidet war. Ein Gedanke den der Hwang-Erbe nur äußerst selten hatte, allerdings musste er bedenken, dass er diesmal nicht im Mittelpunkt der Veranstaltung stand und er Shins Begleitung war. In diesem Falle fühlte sich ein übermäßig exzentrisches Outfit halt einfach falsch an und nach über einer Stunde des Anprobierens von verschiedenen Outfit Kombinationen hatte er sich schlussendlich für ein recht schlichtes schwarzes Outfit entschieden, welches recht gut zu seinem Lover passte. Nachdem er sich einige weitere Male im Spiegel prüfend betrachtet hatte und ebenfalls einiges an Schmuck angelegt hatte, gesellte er sich schlussendlich zu Shin, der ebenfalls absolut zum Anbeißen aussah und nur schweren Herzens akzeptiert hatte, dass eine Lederjacke nicht unbedingt angemessen für solch eine Veranstaltung war. Wahrscheinlich trauerte der Japaner seinem Lieblingskleidungsstück immernoch ein wenig nach...
      "Wir können los, ich bin soweit.", kündigte sich Taejin schließlich an und trat direkt ein wenig näher an Shin um ihm einen kleinen Kuss auf die Lippen zu hauchen, bevor er sich auch schon wieder löste und auf die Uhr blickte. Die Veranstaltung war bereits im vollen Gange, aber VIPs erschienen ohnehin immer später, also machte sich Taejin darum weniger Sorgen... Was sie dort erwarten würde wiederum ließ den Chaebol dann doch ein wenig grübeln. Er war nicht unbedingt besorgt... aber Vorsicht war geboten.

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    • ___ Shin ___

      Glücklicherweise war Shin was seinen Liebsten anging ziemlich geduldig. Nicht in allen Bereichen, aber was die Klamottenwahl anging, wusste er, dass der Koreaner eben eine Ewigkeit brauchte und damit hatte sich Shin ziemlich einfach arrangiert. Also wartete er entspannt, bis Taejin sich irgendwann die Ehre gab und komplett in schwarz vor ihm auftauchte. In Kombination mit dem hellen Haar, sah er einfach nur unglaublich aus! Ob sich der attraktive Hwang-Erbe eigentlich bewusst war, dass er all diese schrillen Klamotten gar nicht nötig hatte? So komplett in Schwarz gehüllt war er ein Anblick der Shin die Sprache verschlug. "Du siehst unglaublich aus.", schnurrte er ihm ehrlich imponiert entgegen als ihn Taejin küsste und legte seine Hände auf die perfekte Hüfte seiner viel zu perfekten Begleitung. Mal ehrlich Taejin war mit Sicherheit ein Alien. So ein perfektes Wesen konnte es doch niemals in echt geben. Shin gab sich mit einem schweren Seufzen geschlagen. Der Auftragsmörder hatte absolut keine Lust auf diese Farce. Das alles diente doch nur dazu ihn vorzuführen und seine Vergangenheit Review passieren zu lassen, die er so sehr hasste. Für Shin waren diese Veranstaltungen immer ein Albtraum gewesen und das wollte ihn dieser Bastard spüren lassen. Oh wie es Shin Freude machen wird, all das endlich zu beenden und dieses Mal würde er nicht so schlampen. Damals war er zu jung und unerfahren gewesen, das würde ihm nicht noch einmal passieren.
      Unbewusst drückte er den schwarzen Briefumschlag etwas zu sehr. Okay eine zerknickte Einladung würde er verkraften.
      "Okay, bringen wir diesen Quatsch hinter uns, damit ich den Kerl endlich erledigen kann. Ich hab keine Zeit für diese unfreiwillige Reise in die Vergangenheit. Schon gar nicht, wenn du so zum anbeißen aussiehst. Mir würden tausend Dinge einfallen, die ich jetzt lieber tun würde." Instinktiv wollte er beim Gehen nach seiner Lederjacke greifen, spürte aber regelrecht den mahnenden Blick seines Liebsten und hob die Hände. "Ist gut, ist gut." Gemeinsam mit Taejin gingen Sie zu einem der schicken Wagen seines Angebeteten, da Shin leider nicht mit seinem Motorrad dort aufkreuzen konnte. Das hatte er ja eingesehen. Wenigstens durfte er all seine Waffen mitschmuggeln.
      Taejin hatte erschreckend viel Einfluss auf ihn.

      Der Veranstaltungsort war irgendeine schicke Galerie. Shin war ein Freund von Kunst, zeichnete selbst sehr gern und hatte ein großes Interesse an Kunstgeschichte, allerdings war diese Galerie so voll gepackt mit heuchelndem Pseudo-Aristokratischen Abschaum, dass ihm die Lust verging, wenigstens etwas Positives diesem Ort abzugewinnen.
      Überall rannten Leute in schicken Designerfummeln herum, einige Prominente und alles war erfüllt von oberflächlichen Smalltalk, dass es Shin regelrecht schlecht wurde. Vom Gastgeber selbst war noch keine Spur zu sehen.
      Dieser ließ allerdings nicht lange auf sich warten und erschien auf der Bühne, gekleidet als wäre er eine makabere Version vom Phantom der Oper. Sein ´Bruder´trug einen überteuerten roten Samtanzug, mit schwarzen Hemd und die verbrannte Gesichtshälfte hatte er mit einer weißen Maske verdeckt, er grinste in die Runde mit seinem teuren Champagner und die Leute jubelten ihm regelrecht zu, als wäre es ein kranker Kult. Einen Moment blinzelte Shin überrascht.
      "Moment, hat er ein blaues Augen?" trotz des Makeups konnte das starke Scheinwerferlicht einen gewissen Ton der Haut nicht verbergen.
      "Oh, das war ich."
      Es gab nur einen einzigen Menschen, der sich so an ihn heran schleichen konnte und der eine so melodische Stimme besaß, dass jede Casting-Show sich regelrecht um ihm prügeln würde. Wäre er nicht der stärkste Kerl, denn Shin kannte.
      Shin drehte sich zugegeben sehr perplex um und blickte in das hübsche Gesicht eines jungen Mannes mit weichen schwarzen Haar. Er war kleiner als er, trug einen schicken klassischen Anzug und hatte wie immer einen so durchdringenden Blick, dass man glaubte der Kerl konnte einem bis in den Abgrund der Seele blicken.
      Es war echt erstaunlich, dass ein Kerl der eher aussah wie ein Popstar in Wahrheit schlimmer zu schlagen konnte als jeder Profi-Wresler.
      Musste Shin erwähnen, dass er derjenige war, der ihm das kämpfen beigebracht hatte? Bislang hatte Shin noch nie gegen ihn gewonnen...
      "Was zur Hölle machst du hier?" platzte es aus Shin heraus als er nun ausgerechnet in das Gesicht seines besten Freundes blickte, der hier genauso fehl am Platz wirkte wie er selbst.
      "Ich bin hier für den guten Alkohol und die Kunst.", er hob sein Glas.
      "Seiya...." Shin griff sich in den Nasenrücken.
      Seiya ignorierte ihn gekonnt und blickte zu Taejin. "Taejin Hwang, nehme ich an? Mein Name ist Seiya. Ich trage keinen Nachnamen mit dem ich prahlen könnte, also bleiben wir bei meinem Vornamen, wenn das in Ordnung ist." Seiya sprach mit ihm perfektes Englisch, da er koreanisch ähnlich wie Shin nicht zu seinem Wortschatz zählen konnte.
      Shin seufzte erneut.
      "Keine Sorge. Er gehört zu mir Taejin, auch wenn nicht immer noch nicht begreife, was er hier will."
      Seiya hob das Glas.
      "Komm mir nicht damit"
      Der Schwarzhaarige grinste und Shin verzweifelte. Der einzige Mensch auf der Welt gegen den er tatsächlich noch nie angekommen ist.



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    • Taejin
      Der Veranstaltungsort entsprach nicht unbedingt Taejins Geschmack... er bevorzugte immer Clubs und Bars... da wusste man wenigstens, dass die Leute alle nicht so unschuldig waren. Gallerien hatten für ihn schlichtweg etwas scheinheiliges, wobei sich hinter solchen Veranstaltungsorten nicht selten die brutalsten Verbrechen abspielten. Taejin sprach aus Erfahrung...
      Der Chaebol blieb dicht bei seinem Lover, wenngleich er versuchte mal ein paar Gänge herunterzufahren und nicht ganz so polarisierend aufzutreten... war tatsächlich nicht so leicht wie gedacht, doch der Gastgeber dieser Party schaffte es ganz alleine die meiste Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen... und offenbar hatte er in letzter Zeit nicht nur positive Interaktionen.
      Noch während Taejin rätselte, ob der Mann ein blaues Auge hatte oder ob es an der schrecklichen Beleuchtung lag, hatte sich jemand zu Shin und ihm gesellt, der seinem Lover wohl ziemlich nahe stand.
      "Wieso hast du meine ganze Familie, sowie Kindheitsfreunde, die versucht haben mich umzubringen kennengelernt, während ich JETZT erst Freunde von dir kennenlerne und das nicht mal in deinem Heimatland, sondern in meinem...", brachte Taejin schließlich empört hervor und schenkte seinem Lover einen mahnenden Blick, ehe er sich doch wieder dem attraktiven Fremden vor sich widmete, der mit dem Chaebol auf englisch sprach. Doch Taejin winkte nur ab und entgegnete ihm stattdessen auf japanisch:
      "Nachnamen sind überbewertet. Man sollte sich schließlich selbst beweisen können, statt sich nur auf einen Familiennamen zu verlassen." Taejin wusste, dass ihm in seiner Vergangenheit oft vorgeworfen wurde ohne den Nachnamen Hwang nichts zu sein, nichtsdestotrotz hatte er sich recht schnell einen eigenen Namen gemacht und nicht umsonst verbanden mittlerweile viele Leute ihn mit dem Hwang Imperium. Taejin konzentrierte sich allerdings schnell wieder auf ihren Erzfeind Nummer 1 bei dieser Party, wobei man wirklich nicht umhin konnte, zu erkennen, dass er wohl kurz zuvor eine physische Auseinandersetzung gehabt haben musste. Ein amüsiertes Grinsen schlich sich auf die Lippen des Blonden, während er zu Seiya sah. "Nicht dass ich mich beschwere, aber wie kam es zu dieser... kosmetischen Überarbeitung seines Gesichts? Es gefällt mir. Es hat Charakter."
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    • ___ Shin ___

      Shin starrte seinen besten Freund an als wäre dieser eine absolute Erscheinung aus dem Weltraum. Wenn er zuvor noch Taejin als Alien bezeichnet hatte, hatte er spätestens jetzt ein weiteres entdeckt. Was zur Hölle machte der Kerl bitte hier? Seiya wirkte hier so dermaßen fehl am Platz und doch tänzelte er hier mit solch einer Anmut durch den Raum, als würde es ihn nicht die Bohne interessieren, dass das hier so überhaupt nicht seinem gewöhnliche Umwelt entsprach. Dennoch schien er ähnlich wie Taejin eher die Blicke im Positiven auf sich zu ziehen. Während Shin jemand war, der versuchte im Schatten zu versinken, war er sowohl mit einem Liebhaber als auch mit einem besten Freund bestraft - oder auch gesegnet, das varrierte je nach Situation - welche mit ihrem Auftreten schon dafür sorgten, dass man regelrecht weiche Knie bekam. Ob Shin wohl solche Menschen magisch anzog? Die beiden waren wie Popstars, während er eher dafür sorgte, dass im Hintergrund alle Neider den nächsten Tag nicht mehr erlebten. Shin hatte einen scheiß schweren Job, ernsthaft.
      Sein Liebster war eher damit beschäftigt seiner Empörung Luft zu machen, weshalb Seiya erst jetzt in seinem Leben auftauchte.
      Shin kam nicht zum antworten, da der attraktive Störenfried lässig mit der Hand abwinkte.
      "Shin ist ein kryptisches altes Buch. Du willst nicht wissen wie lange ich gebraucht habe, bis ich erfahren habe, dass er einen Leguan hat." antwortete Seiya melodisch.
      "Könnten wir bitte zu etwas Wichtigerem kommen? Was zur Hölle machst du hier?" platzte es aus dem Auftragsmörder heraus, welcher in der Regel eine sehr entspannte Natur besaß und nicht zur Ungeduld neigte, aber das gerade machte ihn wahnsinnig. Die zwei wichtigsten Menschen in seinem Leben waren ausgerechnet hier zusammen gekommen, während sein gestörter Psycho-Bruder seinen Mord plante und jetzt plauderten die beiden munter? War er etwa der einzige, dem hier diese Ironie auffiel?
      "Ich hatte hier einen Kampf, mein erster Auswärtskampf. Ich war überrascht und hätte skeptisch sein sollen. Allerdings war das nur ein Trick von deinem reizenden Bruder und jetzt bin ich hier, statt in einem Ring. Muss ich erwähnen, dass er mir einen Anzug ins Hotel liefern lassen hat? Ich fühle mich geschmeichelt, aber dein Phantom der Opfer-Bruder ist so überhaupt nicht mein Typ."
      Shin starrte ihn einfach nur sprachlos an. Seiya wiederum widmete sich Taejin und grinste auf die Bemerkung hinsichtlich seines Nachnamens erfreut. Er deutete auf Taejin und blickte zu Shin. "Ich mag ihn. Hast meinen Segen."
      Scheiße hatte Shin Kopfschmerzen. Er gab es auf....gegen den Kerl kam er wirklich nicht an und das auch noch in Kombination mit seinem Liebsten war eine echte Königsdisziplien.
      Seufzend stellte er sich neben Taejin, während auch Seiya sich neben sie stellte und zur Bühne blickte.
      "Oh, vielen Dank. Ich bin Kosmetiker." antwortete der Schwarzhaarige auf die Bemerkung von dem Koreaner.
      "Du bist Cage-Fighter."
      "Läuft auf das Selbe heraus." entgegnete Seiya und nippte an seinem Glas. "Als ich herausgefunden habe, dass mich der Kerl verarscht hat und es keinen Kampf gab. Bin ich früher zu dieser wundervollen Party gekommen. Mit ein wenig freundlicher Überzeugungskraft hat man mich schon früher reingelassen und ich habe unseren Gastgeber begrüßt. Wir hatten eine wundervolle Unterhaltung."


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    • Taejin
      Erstaunlicherweise war ihm Shins Freund verdammt sympathisch, was wohl auf Gegenseitigkeit zu beruhen schien... und Shin wahrscheinlich dafür umso mehr stresste. Der Japaner hatte wohl definitiv ein Händchen dafür Charaktere anzuziehen, die mehr oder weniger sein komplettes Gegenteil darstellten. Das war beinahe ironisch, wenn man bedachte, dass Shin normalerweise immer darauf achtete mit dem Hintergrund zu verschmelden und vor den Augen der Leute versteckt zu bleiben... vor allem wenn man seinen Job bedachte. Als Seiya Shin dann auch noch seinen Segen für seinen neuen Lover gab, bildete sich ein breites Grinsen auf Taejins Lippen. Ja, er mochte den Kerl.
      Nichtsdestotrotz hatte Shin einen Punkt, als er die Aufmerksamkeit wieder auf die unerwartete Anwesenheit von Seiya bei dieser Veranstaltung warf und die Erklärung des Dunkelhaarigen die Situation nicht unbedingt besser machte. Shins Bruder hatte offenbar nicht nur geplant ihn und seinen Lover hierher zu locken, sondern ebenfalls Shins Freund hierhergeführt was mittlerweile mehr als persönlich klang. Nun gut, Seiya schien kämpfen zu können, ebenso wie Shin und auch Taejin wusste sich ganz klar zur Wehr zu setzen... sie drei waren also alles andere als schutzlos, sollte es zu einem Hinterhalt oder einen Kampf kommen, dennoch konnten sie eben nur begrenzt viele Gegener besiegen, ohne selbst überrannt zu werden. Kein Wunder, dass Shin so angespannt wirkte, während Seiya und Taejin womöglich etwas zu locker an die Sache gingen. Andernfalls ging Taejin aber eben auch selten todernst in einen Kampf und er war mehr als gespannt, was dieser Bastard geplant hatte und wie er dieses Schauspiel hier fortsetzen wollte.
      "Was genau will der Psycho denn hier eigentlich inszenieren? Ich war schon bei einigen Benefiz-Galas und die wenigsten rochen so sehr nach Hinterhalt und Schauspiel, wie die hier.", murmelte Taejin, während sein Blick durch die Menge glitt und er tatsächlich die ein oder andere Waffe an den Gästen zu entdecken schien... Er hatte ehrlich gesagt auch nichts anderes erwartet, wenngleich vermutlich nicht alle Gäste eingeweiht waren.
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    • ___ Shin ___

      Für gewöhnlich war es an Shin gefährliche Situationen nicht ernst zu nehmen, blöde Sprüche zu reißen und seine Gegner in den Wahnsinn zu treiben. Jetzt allerdings war er ausnahmsweise ernst bei der Sache. In Shins Leben hatte es nie etwas gegeben, weshalb er sich Sorgen machen müsste. Er hatte zwar keine Todessehnsucht, aber auch keine Angst vor dem Ende davor. Der Japaner hatte nie jemanden beschützen müssen, war immer auf sich allein gestellt und somit war es egal, wenn er sich in Gefahr begab. Ehrlich gesagt war das für ihn eher ein absoluter Nervenkitzel und er liebte das Adrenalin was ihm bei gefährlichen Aufträgen durch die Blutbahnen rauschte. Der Schwarzhaarige hatte nicht umsonst den Ruf genau die Auftragsmorde anzunehmen, an die sich niemand wagte, weil sie reinen Selbstmorden glichen. Der einzige Mensch, der ihm je etwas bedeutet hatte war Seiya und dieser war immer weit entfernt von Shins Auträgen gewesen und bei aller Liebe, niemand war so dumm und würde gegen Seiya in den Ring steigen. Da Shin seinen Freund nie in seine Arbeit involviert hatte und man keinerlei Spuren zu Seiya zurückverfolgen konnte, hatte sich der Japaner keine Sorgen machen müssen. Zwar wanderte auch sein Freund in illegalen Kreisen, da Underground-Kämpfe und vor allem Cage-Fight absolut illegal war, aber im Vergleich zu Shin schlug er Leute mit dessen Erlaubnis ins Nirvana. Shin hatte trotzdessen den Kontakt zu Seiya sehr begrenzt und vorsichtig gehalten. Seinen einzigen Freund wollte er nicht in eine blöde Situation bringen. Dann war auch noch Taejin in sein Leben getreten. Jemanden um den er sich nun ebenfalls sorgen musste und dessen Leben ihm wichtig war.
      Ausgerechnet diese beiden Menschen waren an diesem einen Ort versammelt und Shin der Analytiker, der Situationen immer perfekt einschätzen konnte, war das absolut ahnungslos. Es machte ihn wahnsinnig.
      Wäre er hier alleine, wäre all das so viel einfacher gewesen. Wieso zur Hölle hatte er sich nur überreden lassen, dass Taejin ihn begleiten durfte? Wieso musste Seiya darin verwickelt werden.
      Shin musste nachdenken.
      Er brauchte einen Moment Ruhe, nur einen....
      "Meine lieben Freunde, bevor wir diesen wundervollen Abend beginnen. Lasst mich euch jemanden vorstellen. Meinen geliebten kleinen Bruder. Tomoe Hinamori. Mein süßer kleiner Bruder, den ich geglaubt habe im großen Feuer unseres Anwesen verloren zu haben..." gekünstelt strich er sich eine Träne aus den Augenwinkeln des Gesichtsteils, welches nicht hinter der Maske verborgen war.
      Ein Scheinwerfer richtete sich theatralisch auf Shin und ein Klatschen und Geseufze ging durch die Runde. Alle taten sie bewegt vom Wiedersehen der Geschwister und der tragischen Geschichte der Hinamoris.
      Für Shin bedeutete dieser Moment nur eines....er musste alle Leute hier umbringen. Sie kannten seinen Namen und sein Gesicht.
      Sein Blick wurde kalt und verfinsterte sich.
      "Tomoe, komm zu mir." Hisoka streckte die Hand nach ihm aus, feierlich und brüderlich.
      Scheiß auf Planung. Er würde ihn hier und jetzt umbringen. Shin setzte sich in Bewegung.


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    • Taejin
      Das Lächeln auf den Lippen des Chaebols verschwand augenblicklich, sobald er die Stimme ihres Gastgebers vernahm und er damit eben sämtliche Aufmerksamkeit auf sich und eben auch auf Shin lenkte, der bereits normalerweise nichts mehr hasste als Aufmerksamkeit, aber in diesem Kontext noch besser darauf verzichten könnte. Unweigerlich tastete Taejin nach einer seiner Handfeuerwaffen, die er etwas versteckt direkt an seinem Körper rug, um jederzeit bereit zu sein, jeden zu erschießen, der es auch nur wagte Shin zu nahe zu kommen oder ihm gar ein Haar zu krümmen... und auf dieser Liste war der Bruder seines Liebhabers leider ganz weit oben. Ein Seitenblick zu Seiya verriet ihm, dass auch dessen Körper sich nicht nur angespannt hatte, sondern er ebenfalls bereit zu sein schien, sollte jetzt augenblicklich die Hölle ausbrechen. Shin trat zwar hervor und setzte sich in Bewegung aufgrund der Anweisung ihres Gastgebers hin, doch Taejin und Seiya blieben dennoch nicht weit von dem japanischen Auftragskiller entfernt. Und selbst wenn Taejins Instinkt ihm sagte, den Dunkelhaarigen zurückzuziehen und hinter sich zu schieben, damit dieser deutlich sicherer war und Taejin ihn abschirmen konnte, wusste der Chaebol genauso gut, dass Shin das absolut niemals zulassen würde und das bereits ein Grund sein könnte, warum er ihn herausschickte... und Taejin hatte ihm ja auch unbedingt versprechen müssen, dass er in diesem Falle auf ihn hörte. Er hasste sich ja selbst für dieses Versprechen und müsste vermutlich demnächst mal zwischen ihnen beiden etwas klarstellen...
      Während sie sich diesem Bastard näherten, der es gar nicht verdiente mit Shin das gleiche Blut zu teilen, entging Taejin nicht, dass auch der ein oder andere Gast nun nach ebenso versteckten Waffen gegriffen hatten... das könnte also eine wirklich hässliche Schießerei werden... normalerweise fand er ja Spaß an so ausartenden Events...
      "Hast du eine Waffe?", murmelte Taejin stattdessen diskret an Seiya gerichtet, weil er schlichtweg ihre Chancen in einer Schießerei abwägen wollte.
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    • ___ Shin ___

      Shins Körper war auf Autopilot umgestiegen und sein Verstand hatte alles andere außer sein Ziel ausgeblendet. Taejin hatte zwar schon erlebt wie Shin seine Verhöre kreativ gestaltete, aber direkt bei der Arbeit hatte Shin ihn nie mitgenommen. Für ihn war das hier Arbeit, ein Job und es interessierte ihn nicht, sollte er nun auch Unschuldige in diesem Raum mit hineinziehen. Dieser ganze Abschaum hier war ohnehin nicht unschuldig. Wenn jemand aus wohltätigen Zwecken hier sein sollte, wäre das ungefähr so wahrscheinlich wie seinen Liebsten zu einem schrecklichen Outfit zu überreden. Der Auftragsmörder war unabhängig von seiner beruflichen Tätigkeit kein guter Mensch und er würde nicht damit anfangen ein Gewissen zu entwickeln. Er hatte einmal versagt jemanden aus dem Weg zu räumen, das passierte sicherlich kein zweites Mal. Seine scharf geschnittenen dunklen Augen wurden leer, kalt und sein Gesicht blieb emotionslos. Der Japaner hatte sich von seinen Gefühlen leiten lassen, aus Schock vor seiner unfreiwilligen Begegnung mit der Vergangenheit. Damit war Schluss. Lautlos ging er auf die Bühne zu, erkannte aus den Augenwinkeln jeden einzelnen der bereit war seine Waffe zu zücken, während er still schweigend sich seinem Bruder näherte.
      Seiya blickte einen Moment zu Taejin. "Einen Moment." Er ließ sich einen Schritt zurückfallen, stieß dabei ´aus Versehen´jemanden an, verbeugte sich höflich, stammelte ein paar japanische Sätze, woraufhin der Betroffene überfordert wegen der Sprachbarriere die Sache gut sein ließ und sich von Seiya abwendete. Der Japaner lief nun wieder neben dem Koreaner her und grinste. "Jetzt schon. Ein Jammer ich bevorzuge den Nahkampf."
      Shin blieb kurz vor der Bühne stehen, ehe er sich zu seinen beiden Begleitpersonen wendete. "Bleibt hier unten." Es war keine Bitte, sondern eine kühle Aufforderung die keine Widerworte duldete, sein Blick wanderte dabei explizit zu Taejin. "Du hast es mir versprochen." daraufhin wendete er sich wieder ab und schritt auf die Bühne, wo ihn sein Bruder empfing.
      Er würde ihn töten.


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    • Taejin
      Es war tatsächlich ziemlich beeindruckend, wie einfach sich Seiya eine Waffe verschafft, ohne dass sein "Opfer" es überhaupt bemerkte und das bedeutete , dass der Japaner deutlich mehr drauf hatte als eben "nur" ein Cagefighter zu sein. Taejin würde ihn auf jeden Fall nach all dem hier intensiv ausfragen, schon allein weil er endlich mal jemanden getroffen hatte, der Shin ebenfalls nahstand und wahrscheinlich eine andere Seite von ihm kannte. Bei dem Backgroundcheck des Japaners damals hatte nichts darauf hingedeutet, dass Shin Connections zu irgendeinem Cagefighter haben könnte, was in diesem Zusammenhang eben nur bedeutete, dass Shin diesen Fakt sehr gut verschleiert hatte und definitiv wusste seine Spuren zu verwischen. Letzteres war für Taejin allerdings schon lange nichts mehr neues...
      Seiya und Tae waren Shin dicht gefolgt, weshalb sich auch sofort Entsetzen im Blick des Chaebols zeigte, als Shin ihnen beiden verbot ihm weiter zu folgen und er darauf beharrte, dort alleine auf die Bühne zu gehen, wo er diesem Psycho alleine ausgesetzt war. Taejin wollte diskutieren und Shin daran erinnern, wie gefährlich das war, doch ein Blick in das stoische Gesicht seines Lovers und er wusste, dass nichts was er sagen würde irgendetwas an seiner Entscheidung ändern würde. Taejin verdrehte die Augen und verzog dabei leicht seinen Mund, ehe er langsam ausatmete und Shin einen strengen Blick schenkte. "Du gehörst mir, denk daran. Sollte dir also irgendetwas passieren, dann zahlt hier jeder einzelne mit seinem Leben dafür.", grummelte der Blonde schließlich, trat aber dennoch einen Schritt zurück, um Shin zu gehorchen und unten mit Seiya am Treppenende der Bühne zu verweilen. Verdammt, er hätte von seinen Leuten hier welche einschleusen lassen... oder sie hätten das Gebäude vorher infiltrieren können...
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    • ___ Shin ___

      Seiya sah seinen Freund aufgrund seiner Bitte lange an. Ein intensiver langer Blick und für den Bruchteil einer Sekunde war um sie herum alles still. Dann seufzte er und zuckte mit den Schultern. "Wie du willst." Shin nickte dankbar und blickte zu seinem Liebsten. Ob Taejin wusste wie sehr er seine Sorge inzwischen schon nach außen trug? Der eiskalte Auftragsmörder konnte nicht verhindern, dass ihm warm wurde. Das zwischen ihm und Taejin war etwas Besonderes. Etwas das nicht sein sollte und doch absolut wundervoll war. Wenn all das hier vorbei war und Shin mit seiner Vergangenheit aufgeräumt hatte, würde er mit dem Hellhaarigen reden. Er würde ihm alles erzählen und er würde den Koreaner bitten sein zu werden. Nicht dieses monogame Etwas, dass sie gerade führten. Es war perfekt für sie beide und das wusste der Japaner, aber er wollte diesem Satz von Taejin ein anderes Gewicht verleihen. In Anbetracht dessen wer Shin war und wer Taejin Hwang war, war das eine absolute scheiß Idee und doch wollte er es nicht anders.
      "Ich gehöre dir.", flüsterte er leise und wandte sich ab Richtung Bühne. Seiya pfiff leise anerkennend und blickte zu Taejin. "Hätte nicht gedacht, dass das Straßenkätzchen einmal so handzahm wird." er grinste schief. "Wenn der Quatsch vorbei ist, will ich diese denkwürdige Geschichte aber von dir hören. Shin wird es mir leider nicht erzählen. Nicht einmal wenn ich ihn verprügle, glaub mir ich hab es versucht. Er ist leider Gottes ein scheiß Masochist." Seiya verschränkte daraufhin die Arme und wurde plötzlich vollkommen still, während er seinen Blick auf die Bühne richtete und aufmerksam diesem Trauerspiel folgte. Man sah ihm allerdings an, dass er jede einzelne Regung im Raum bewusst wahr nahm und mit Leichtigkeit auch ohne Waffe die Leute hier ausknipsen würde, sollte auch nur einer falsch atmen.
      Als Shin die drei hölzernen Stufen nach oben zur Bühne stieg, war jeder Schritt wie eine Pforte der Hölle. Mit jedem Schritt wurde sein Blick kälter, sein Ausdruck emotionsloser und seine Atmung ruhiger. Seine Schritte waren wie immer kaum hörbar, praktisch geräuschlos. Der Japaner bevorzugte verdeckte Morde, aber das hier war schon lange kein einfacher Mord mehr, wenn es ein Massaker wurde, konnte er damit leben. Als der Schwarzhaarige vor seinem vermeintlichen Bruder stehen blieb, schlug ihm direkt der Geruch eines unerträglichen Parfüms in die Nase. Aufdringlich, provokativ, schwer und nach Geld riechend. Das Licht des Scheinwerfers knallte erbarmungslos auf ihn nieder wie die Lampe in einem Polizeiverhörraum. Nicht das Shin jemals in einem gesessen war, aber so stellte er es sich zumindest vor.
      Hisoka war offenbar nicht so einfach zu Töten wie gedacht und auch wenn Shin damals noch sehr jung gewesen war, grenzte es an einem Wunder das dieser Kerl den Brand der Villa überlebt hatte und lediglich mit einer halb verbrannten Gesichtshälfte, vielleicht auch Körperhälfte davon gekommen war. Sein Überlebenswille war wohl auch groß genug, dass er die Gefahr nicht unterschätzte gerade einen Mörder so nah an sich herangeholt zu haben. Shin hatte nämlich tatsächlich vor ihn auf der Stelle zu töten. Allerdings wandte sich Hisoka ans Mikrofon.
      "Ich habe ein Geschenk für meinen liebsten Tomoe. Mein süßer Bruder liebt Kinder, wusstet ihr das? Ja, der finstere Kerl hier hat ein richtig weiches Herz. Darum ist diese Spenden-Gala den Waisenhäusern dieser Stadt gewidmet. Und diese zuckersüßen Kinder haben wir eingeladen. Bitte einen herzlichen Applaus für unsere kleinen Gäste." Die beiden Flügeltüren einmal nördlich und südlich des riesigen Galaraumes öffneten sich und herein traten eine ganze Schar voll Kinder. Ihre Augen leuchteten, beeindruckt voll an den Lichtern und der Aufregung. Die Erzieherinnen allerdings wirkten dermaßen einschüchtert und liefen den Kindern mit gesenkten Blicken nach, als wären sie Palasteunuchen, die den Kaiser nicht ansehen durften.
      Sein Druckmittel waren Kinder...


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    • Taejin
      Richtig so. Dass Shin allein Tae gehörte war eine Tatsache, ein unveränderlicher Fakt... und während Seiya durch diese Worte tatsächlich doch sehr überrascht schien und von Taejin später eine Erklärung fordern würde, gab es für den Chaebol und den japanischen Auftragskiller in diesem Moment keine Unklarheiten. Taejin nickte dem Dunkelhaarigen nur noch einmal zu, ehe dieser die hölzernen Treppen hinaufstieg und sich seinem Bruder stellte... der wiederum seinen Joker spielte.
      Der Kerl war nicht nur ein Bastard, sondern ein verfickt geisteskranker Bastard, den man Vierteilen sollte. Es war eine Sache hier Zivilisten mit hineinzuziehen... aber Kinder? Wie verdorben und abgrundtief böse musste man sein, um zu dem Schluss zu kommen, dass kleine Kinder ein gutes Druckmittel waren? Absolut jeden den Taejin im Untergrund kannte, würde an dieser Stelle ganz klar zurückschrecken und die Prioritäten erneut überdenken... Nicht umsonst sagte man schließlich auch, dass Kinderschänder und Kindermörder es im Gefängnis am schwersten hätten... egal wie kriminell man war, mit solch einem Abschaum wollte niemand assoziiert werden. Taejin hatte sehr großes Verlangen diesen Kerl auf brutalste Art und Weise zu foltern und ihn dann irgendwo in einer Mülltonne ausbluten zu lassen und wenngleich dieser Gedanke so unfassbar verlockend schien, war es immernoch an Shin diesen Bastard umzubringen und sicherzugehen, dass er keinen Schaden mehr anrichten kann. Die soeben hereingebrachten Waisenkinder stellten aktuell allerdings eine ziemlich Hürde dar und Taejin entging nicht, wie sich auch Seiya neben ihm automatisch mit anspannte beim Eintreten der Kleinen. Sie waren Geiseln und würden im Falle einer Eskalation ein beträchtliches Risiko darstellen... denn während ihre Kontrahenten bei einer Schießerei wahrscheinlich wenig Skrupel hätten ein Kind anzuschießen, würden Taejin, Seiya und Shin Probleme haben überhaupt eine freie Schußbahn zu bekommen, ohne dass sie Gefahr liefen eines der Kinder zu erwischen. Taejin blickte zu seinem Liebsten, der ebenso angespannt blickte und die Situation hatte sich sogleich deutlich verkompliziert.
      "Was für ein feiges Arschloch muss man bitte sein, um so eine Aktion abzuziehen?", murrte Taejin dementsprechend hasserfüllt, während er dennoch langsam seine Waffe zog, diese aber vorerst noch gesenkt hielt, um die Kinder nicht sofort zu verschrecken, die offenbar keinen Schimmer hatten, was hier eigentlich geschah.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ