___ Shin ___
"Klingt unheilvoll.", entgegnete Shin amüsiert auf die Worte seines Liebsten hin und fragte sich wirklich, was sie beide erwartete. Sicherlich war die Hausherrin der Hwangs alles andere als glücklich über diese Beziehung, ungeachtet dessen, dass er nun einmal war, wer er eben war. Der wichtigste Faktor würde zwar sein Berufszweig sein, der andere Faktor, dass er es geschafft hatte das aktuelle Hwang-Oberhaupt zu bezirzen und damit erst recht eine Gefahr darstelle. Es war leicht jemanden zu töten, dessen Vertrauen man genoss. Nicht, das Shin das vorhatte. Mal ehrlich, er hatte sich für den Kerl vor eine Kugel geworfen, da hatte er nicht vor, dass jetzt alles umsonst gewesen sein zu lassen. Zudem hatte er auch die Verräter der Hwangs ausfindig gemacht. Er war scheiße nützlich für die Hwangs um Himmels Willen. Zudem vergötterte er Taejin viel mehr als es ihm selbst lieb war. Der Koreaner war auch für den Auftragsmörder die größte Gefahr. Seine Mutter würde ihn dennoch hassen ...
Plötzlich wünschte sich Shin irgendeine äußerst schwere Mission, da ihm die Konfrontation mit der Mutter seines Lovers viel unangenehmer vorkam, als sich durch irgendwelche Kugelhagel zu schlängeln.
Der Japaner spürte plötzlich einen hellhaarigen Kopf auf seiner Schulter und schmunzelte. Wie konnte ein so heißer Kerl, gleichzeitig so niedlich sein? Er hauchte Taejin einen Kuss ins Haar, ehe er den Blick von Kean im Rückspiegel bemerkte. Shin nahm sich die Freiheit heraus, ihn frech anzugrinsen.
Als die Fahrt ihr Ende am Haus der Hwangs fand, was wie immer absolut eindrucksvoll war und den Japaner nach wie vor förmlich erschlug, wurden sie bereits erwartet. Zahlreiche Bodyguards und eine allmächtige Hausherrin, die wie ein Orkan auf sie einschlug. Dennoch hatte Shin beim Aussteigen inne gehalten und sich erneut umgesehen.
Schon wieder....
Schon wieder hatte er das Gefühl beobachtet zu werden. Er würde dem nachgehen müssen. Davor allerdings musste er erst einmal die ´herzliche´ Begrüßung von Taejins Mutter überstehen.
Shin lernte zwar noch koreanisch und war weit davon entfernt alles zu verstehen, aber er hatte verstanden, dass er gerade nur auf seine Herkunft degradiert wurde und hob eine seiner Augenbrauen.
"Ich freue mich ebenfalls auch Sie zu sehen Herrin Hwang." Das Sarkasmus in seiner Stimme schwang war nicht zu vermeiden und das wusste das weibliche Clanoberhaupt natürlich. Dennoch bezweifelte Shin, dass sie dies auch nur ansatzweise interessierte. Als sie sich wieder in Bewegung setzte, lief Shin neben Taejin her und sah ihn einfach nur an. "Sie hasst mich."

ღ For my lovely Warlock ღ
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