❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

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    • ___ Seongwha ___

      "Ich hatte nicht vor die Leute zum Tee einzuladen Mingi. Natürlich steigen wir dort ein, wenn es keiner mitbekommt. Ich hab zwar wenig Probleme damit Beweise verschwinden zu lassen, aber ich sollte mich in dem Schuppen eigentlich gar nicht blicken lassen. Führt nur zu unnötigen Stress." antwortete Seongwha mit einem Seufzen, als müsste er Mingi beibringen, wie man einem Kind den Lutscher klaut. Nun er sollte immerhin 3 Kreuze allein dafür machen, dass er den Polizisten davon abbringen konnte einen Durchsuchungsbefehl einzuholen. Der Mafiaboss war fast schon stolz. Seongwha stützte den Kopf auf seine Hand und rührte gelassen in seiner Tasse herum, auch wenn sich dort kein Zucker befand. "Es gibt ein ziemlich einfach zugängliches Fenster im Büro des Hauses, dort bin ich das letzte Mal hereingekommen. Falls sie nicht inzwischen dahinter gekommen sind, können wir dort einsteigen." erklärte Seongwha ungefähr so als hätte er gerade den Wetterbericht vorgelesen. Als sein Handy plötzlich in der Jackentasche vibrierte, zückte er es und überflog die Nachricht, welche ihm geschickt wurde, worauf sich sein Blick schlagartig verfinsterte. "Ich muss los." er nahm den letzten Schluck seines Kaffees und erhob sich. "Schreib mir die Uhrzeit und ich werde da sein." Ohne weitere Worte verließ er das Café, woraufhin ihm die Blicke folgten. Den einzig besorgten Blick hatte die Besitzerin, welche an den Tisch von Mingi schritt und den besorgt die Arme verschränkte. Sie schüttelte leicht den Kopf und widmete sich Mingi. "Darf ich Ihnen noch etwas bringen? Der Kaffee geht aufs Haus. Sie sind schließlich Herrn Parks geschätzter Gast."


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    • Jun
      Er war die Ruhe selbst. Nichts machte ihn nervös. Es war nur eine Meisterschaft. Kaum anders als jedes Training und jeder bisherige Wettkampf.
      Das redete er sich ein, während er mit einem Bein wippend in der Umkleide auf einer Bank saß, seinen Sportbogen fest in der Hand und er zählte immer wieder seine Pfeile nach... als würden sich diese plötzlich in Luft auflösen oder womöglich verdoppeln. Er spürte den Blick seiner Trainerin auf ihm, die ihre Arme vor der Brust verschränkt hatte und ihren sonst so ruhigen und besonnenen Schüler mit leichter Sorge musterte. Er konnte sich nicht erinnern, dass er jemals so nervös gewesen sei. Vielleicht als er und Hayato sich näher gekommen waren. Aber sicher nicht beim Bogenschießen. Das war etwas, das ihm normalerweise entspannen ließ.
      "Noch fünf Minuten.", kündigte eine junge Frau mit Headset auf dem Kopf an, die nur einen kurzen Blick zu Jun warf, ehe sie schon weiterzog, um wahrscheinlich den nächsten Teilnehmer darüber zu informieren. Jun begann an seinem Hakama herumzuzupfen. War der schon immer so weit? Vielleicht hätten sie ihn ein wenig kürzen sollen? Was wenn er lächerlich an ihm aussah?
      "Verdammt nochmal, beruhige dich endlich.", stößte seine Trainerin hinter ihm frustriert aus und ließ sich neben ihm auf der Bank nieder. Er blickte zu ihr auf und entdeckte einen Hauch Genervtheit, aber allem voran Sorge und liebevolle Strenge in ihrem Blick. "Ich weiß, dir wäre es lieber gewesen deinen Freund kurz vorher noch einmal zu sehen, aber du weißt, dass es gegen die Regeln ist und du willst dich doch nicht bereits disqualifizieren, bevor es überhaupt begonnen hat?"
      Zögerlich nickte Jun und sein wippendes Bein fand langsam zur Ruhe. "Ich weiß." Lächelnd wuschelte sie ihm leicht durch das Haar und musterte ihn dann eingehend. "Du musst dir keine Sorgen machen. Du hast nicht umsonst das Talent, um hier anzutreten, du siehst aus, als könntest du ein Schauspieler in einem historischen Drama sein und dein Freund steht mit Sicherheit bereits im Publikum und feuert dich fleißig an. Konzentrier dich also nur auf dich. Geh es ruhig an, konzentrier dich nur auf dein Ziel und zeig es der Konkurrenz!"
      Ein Lächeln umspielte langsam seine Lippen. Sie wusste seit je her, wie sie ihn aufmuntern konnte. Er nickte schließlich und als er nun zur Uhr aufsah, realisierte er, dass es beinahe soweit war. Jun erhob sich von seinem Platz, verneigte sich kurz vor seiner Trainerin und keine Minute später wurde er auch schon von der jüngeren Dame von vorhin aus der Umkleide hinaus in die riesige Halle geführt, wo ebenfalls knapp dreißig bis vierzig andere Teilnehmer soeben ihre Plätze einnahmen, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Diese vielen Konkurrenten waren durchaus einschüchternd, zumal er zu den Jüngsten zählte, doch Jun rief sich ins Gedächtnis, dass er gut war. Sein Blick glitt durch das Publikum, lange scannten seine Augen die Menschenmassen, bis er das attraktive Gesicht eines dunkelhaarigen Mannes entdeckte und ihm sofort ein bisschen leichter ums Herz wurde. Er schenkte Hayato ein kleines Lächeln, ehe er sich wieder auf sein Ziel vor sich konzentrierte. Der Start wurde angekündigt, die Bogenschützen sollten sich vorbereiten. Jun hob wie auch die anderen Teilnehmer seinen Bogen, spannte einen Pfeil ein und dann verharrte er. Er wartete auf das Startzeichen und als schließlich das Geräusch ertönte, zielte er konzentriert, löste seine Hand und ließ den Pfeil fliegen.
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    • ___ Hayato ___

      Er war sich nicht sicher, wer eigentlich nervöser war, sein Freund in der Umkleidekabine zu dem er nicht gehen durfte oder er hier auf der Tribüne. Heute war Juns großer Tag, die Meisterschaft stand an und der Hotelerbe platzte förmlich vor Stolz. Ehrlich gesagt hatte es ihn ein wenig verärgert, dass er nicht zu dem Bogenschützen in die Umkleidekabine durfte, aber er verstand, dass dies nun einmal gegen die Regel war und die Konzentration der Teilnehmer störte, weshalb er dies akzeptierte, wenn auch unglücklich darüber war. Der Dunkelhaarige stach wie er es immer tat aus der Menge hervor, was zum einen an seiner Größe lag und zum anderen weil er mit maßgeschneidertem Armanianzug in der Halle saß und wirkte als würde ihm hier sprichwörtlich alles gehören. Einige hatten ihn für einen berühmten Scout gehalten und ihn förmlich mit allem Möglichen überhäuft, von Techniken und wie gut sie waren. Hayato hatte zwar absolut nichts davon verstanden, aber höflich gelächelt und erklärt, dass er für jemanden hier war. Die Menge war enttäuscht, aber schielte dennoch konstant zu ihm. Wahrscheinlich dämmerte es dem ein oder anderen der Klatschzeitschriften gelesen hatte und genau wusste, für wen der millionenschwere junge Mann hier war. Vielleicht hätte er auf seinen Vater hören sollen und einfach eine Basecap aufsetzen sollen...
      Die Stimmung in der riesigen Halle lief auf Hochtouren. Fans und verschiedene Schulen waren förmlich Feuer und Flamme. Viele Mädchen hielten Schilder von ihrem Schwarm hoch und Hayato nicht das ein oder andere Jun-Fan-Schildchen dabei entgangen. Hayato hatte dies ein wenig beschmunzelt, da er genau wusste das seinem Liebsten das furchtbar unangenehm war.
      Allerdings konnte er es den Damen auch nicht verdenken. Hayato selbst konnte es kaum abwarten seinen Freund wieder im Hakama zu sehen. Vielleicht hatte er da einen kleinen Fetisch entwickelt, aber mal ehrlich sein Geliebter sah darin einfach zum niederknien aus. Vor allem wenn er so konzentriert seinen Bogen spannte, war er schöner als jedes Gemälde der Welt.
      Wäre Hayato eine Mangafigur hätte er jetzt sicherlich Herzchenaugen. Er fühlte sich ja ein wenig wie eines dieser verliebten Schulmädchen in der Tribüne. Plötzlich hegte er gewisse Sympathie und Verbundenheit mit den Damen hier...
      Er war zu einem Fanboy mutiert....
      Was war nur aus dem kühlen und analytischen Geschäftsmann geworden? Ein vollkommen verknallter Kerl. Er hörte Taejin jetzt schon lachen.
      Wie auch immer, es war nun endlich soweit und der Name von Jun wurde über die Lautsprecherin von einer der Damen verkündeten.
      Die Menge jubelte, verstummte aber abpumpt , als Jun seine Position einnahm. Einen Moment hatte der Dunkelhaarige seinen Blick gesucht, woraufhin ihm Hayato sanft zulächelte und mit den Lippen ein stummes "Du schaffst das", formte.
      Die Menge hielt förmlich den Atmen an als Jun den Bogen spannte und auch Hayato starrte wie gebannt zu diesem wunderschönen Menschen, wie er als wäre er aus einem historischen Drama entsprungen dort stand in höchster Konzentration und den Pfeil fliegen ließ.


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    • Jun
      Es hatte ihm zumindest einen Hauch seiner Nervosität genommen das Gesicht seines Freundes zu sehen, wenngleich nun eine andere Art von Druck einsetzte: er wollte seinen Freund stolz machen und ihm zeigen, wie beeindruckend er sein konnte. Nun mit zitternden Beinen konnte man ihn aktuell kaum als beeindruckend betiteln, aber er hoffte einfach, dass das Publikum zu weit von ihm entfernt war, um ihm diese Unruhe anzusehen. Er atmete tief durch. Er war an der Reihe und hatte seinen Bogen erhoben, um seinen Pfeil langsam einzuspannen und gedanklich bis drei zu zählen... ein Trick, mit dem er meist alles andere um sich vergaß und sich nur auf sein Ziel vor sich fokussieren konnte.
      3... Er schloss kurz die Augen und nahm einen tiefen Atemzug, ehe er sie langsam wieder öffnete.
      2... Sein Blick wurde fokussiert und seine Gedanken waren verstummt.
      1... Nur er, das Ziel und der Pfeil...
      Und dann ließ er los. Der Pfeil schnellte nach vorne, direkt auf die entfernte Zielscheibe zu und versank wenige Zentimeter vom Zentrum der Zielscheibe entfernt noch immer im innersten Kreis. Ein Lächeln schlich sich auf Juns Lippen und langsam atmete er aus. Er hörte entferntes Klatschen und Jubeln, blendete das aber mehr oder weniger aus, während er die Zielscheiben seiner Konkurrenten scannte. Aktuell hatte er mit eines der besten Ergebnisse, wenngleich er auch ein paar andere Zielscheiben entdeckte, die ebenfalls punktgenau getroffen wurden. Bereits jetzt kristallisierte sich heraus, wer weiter wäre und für wen die Meisterschaft hier enden würde.
      Neugierig blickte er zu dem aktuellen Teilnehmer, der ohne auch nur zu zögern seinen Bogen anhob, innerhalb von einer Sekunde zu zielen und direkt zu schießen schien, nur um den Pfeil tief im Zentrum der Zielscheibe zu versenken. Er wirkte entspannt, als wäre das eine leichte Übung gewesen und Jun konnte kaum anders, als sich sein Gesicht einzuprägen. Er war sich sehr sicher, dass dieser Schütze noch extrem weit in der Meisterschaft kommen würde.

      Nach der ersten Runde folgten zwei weitere, um die Punkte aller vierzig Teilnehmer zu evaluieren und schließlich wurden die Hälfte der Teilnehmer disqualifiziert. Erleichtert blickte Jun auf die Punktetafel. Er hatte es unter die Top 20 geschafft, wenngleich es ihn ein wenig ärgerte, dass er bei seinem letzten Versuch für einen kleinen Moment geschwankt hatte und so die volle Punktzahl eingebüßt hatte. Der beeindruckende Bogenschütze von zuvor hatte sich tatsächlich mit seinen Punkten an die Spitze gekämpft und Jun würde später daheim recherchieren, ob dieser Schütze bereits Meisterschaften gewonnen hatte...

      Der erste Veranstaltungstag wurde beendet und nachdem Jun Lob von seiner Trainerin bekommen hatte, hatte er sich geduscht, umgezogen und hatte sich dann gleich als nächstes auf die Suche nach seinem Freund gemacht. Dass ihm dabei ein Fanclub bestehend aus Schulmädchen ein paar Jahre jünger als er den Weg versperren würde, überforderte ihn dann aber doch ein wenig.
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    • ___ Hayato ___

      Vielleicht sollte er einen Maler engagieren, der Jun in dieser Pose einfing? Hayato hatte das dringende Bedürfnis nach einem Gemälde seines Freundes. Ob Jun eigentlich wusste, wie schön er war? In seinen Augen war der Brünette immer eine absolute Schönheit, in diesem Hakama aber hatte er etwas so märchenhaftes, dass sich Hayato wie ein verliebter Teenie vorkam und sich für seine eigenen Hormone schämte. Herrje, sollte er nicht der coole und gefasste CEO und Hotelerbe sein, der alles im Griff hatte? Gerade fühlte er sich fast ein wenig wie Taejin. Nun wobei....sein bester Freund schwärmte nicht, er schnappte sich seine Beute und war hinterher gelangweilt. Wobei das mit seinem aktuellen Kätzchen wohl anders zu sein schien, das gewisse Etwas. Jedenfalls fixierte Hayato seinen Freund regelrecht, war wieder einmal froh über seinen Einfluss, da er natürlich direkt vorn saß und hatte sogar den genauen Blick auf die Atmung seines Liebsten. In diesem Turnier gab es allerdings noch einen beeindruckenden Bogenschützen, welcher förmlich immer ins Schwarze traf. Konkurenz schläft bekanntlich nie. Für ihn hatte sein Jun aber ohnehin bereits gewonnen.
      Mit einer endlosen Geduld, wofür der Hotelerbe nun einmal bekannt war, hatte er all die Zeit des Turniers gespannt ausgeharrt und auch auf seinen Freund gewartet.
      Er ließ den Mädchen die sich tatsächlich vor der Umkleide ein wenig ihre Freude. Jun sollte ruhig erkennen wie beliebt er war und ein wenig Selbstbewusstsein tanken, das konnte sich der hübsche Bogenschütze durchaus erlauben. Er verstand den Fanclub mehr als nur gut. Jun war nun einmal zum anbeten. Sein Liebster schien damit aber dezent überfordert, was Hayato schmunzeln ließ.
      Gott Jun ist so süß.
      Da Hayato seinen Liebsten lang genug geteilt hatte und es nun eindeutig Zeit war, dass ihm sein Freund nun seine vollkommene Aufmerksamkeit schenkte, setzte er sich gelassen und mit seinem berühmten charmanten Lächeln in Bewegung.
      "Verzeihung die Damen, aber diesen Märchenprinzen muss ich euch leider entführen." Mit einem einzigen Schritt hatte er dafür gesorgt, dass ein Durchgang entstand, damit Jun zu ihm gehen konnte.



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    • Jun
      Zuerst hatte er gedacht, dass die Mädchen sich verlaufen hatten oder aber vor der falschen Umkleide warteten, doch dann entdeckte er die handgemalten Plakate mit seinem Namen und realisierte sehr langsam, dass diese Mädchen offenbar genau zu ihm wollten. Ihre Augen weiteten sich, als sie den Bogenschützen erblickten, wie er sich ihnen näherte und sofort begann nervöses Getuschel und Gekicher, während sie direkt auf den Brünette zugingen. Jun warf einen Blick auf die Schuluniformen der Mädchen und erkannte schnell, dass es sich dabei um seine ehemalige Middleschool handelte. Ob sie ihn daher kannten?
      "Hi.", begrüßte er sie schließlich zögerlich mit einem leichten Lächeln und wurde daraufhin begeistert von den Mädchen begrüßt, ehe eines der Mädchen mit einem Redeschwall begann und dem Brünetten erzählte wie toll er doch heute war und wie weit er in der Meisterschaft kommen würde. Sichtlich überfordert, aber dennoch geschmeichelt bedankte er sich bei ihnen und nahm ein paar Süßigkeiten von ihnen entgegen, ehe sich Hayato nicht weit von ihnen bemerkbar machte und damit die Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Jun blickte fast schon erleichtert zu seinem Freund und formulierte ein stummes "Danke." mit den Lippen, während die Mädchen ein paar Schritte beiseite machten, damit Hayato nähertreten konnte. "Oh mein Gott, stimmt es etwa?", quietschte ein anderes der Mädchen euphorisch und deutete auf ihr Smartphone, auf dem das Bild von Hayato und Jun zu sehen war, ehe sie auf die beiden anwesenden Männer deutete. Das war dem Bogenschützen dann doch wieder ein wenig zu privat und er schob sich mit Hayato an der Mädchengruppe vorbei. "Ich weiß nicht wovon ihr redet. Aber wir müssen jetzt los. Tschüß.", verabschiedete sich Jun so knapp wie möglich, nur um dann förmlich mit Hayato aus dem Stadion zu flüchten und erst wieder zur Ruhe zu kommen, als sie gemeinsam im Auto saßen. Das mit dem Fanclub war zwar schmeichelhaft, doch dieser Eingriff in seine Privatsphäre war immernoch recht gewöhnungsbedürftig und hat auf diese Art auch einen leicht bitteren Beigeschmack. Nur gut dass er endlich bei seinem Liebsten war...
      Langsam ausatmend lehnte sich Jun an seinen Freund und hauchte ihm dann einen Kuss auf die Lippen, wobei er sich kurz danach an Hayatos Halsbeuge schmiegte. "Bist du stolz auf mich?"
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    • ___ Hayato ___

      Zwar hatte Hayato ziemlich wenig Probleme damit nach all dem Chaos diese Beziehung jetzt einfach öffentlich zu legen, aber das sollte dennoch geplant sein und organisiert. Außerdem konnte er auch Jun diesbezüglich sehr gut verstehen, weshalb er sich zu der Aussage der Mädchen nicht weiter äußerte, nachdem er seinen Freund aus den Klauen der Fans befreit hatte. Sie waren ziemlich zügig aus dem Stadion geeilt und der Hotelerbe konnte es kaum abwarten bis er seinen Liebsten wieder ganz für sich allein hatte. Zwar wohnte Jun weiterhin bei ihm, aber durch das Training war der Brünette ziemlich ausgelastet und abends so müde, dass er direkt ins Bett fiel. Hayato hatte auch gerade mit der Hotelkette mehr zu tun als bisher, da ein neues Event anstand und auch die Presseankündigung langsam näher rückte. Beide waren sie so beschäftigt, das wenig Zeit zu zweit blieb. Heute hatten sie es sich aber vorgenommen gemeinsam mit Sherazade einen entspannten und überfälligen Abends miteinander zu genießen. Als sie Hayatos Auto erreichten - heute ein schwarzer Jaguar - hatte sich Jun zu ihm gelehnt und zur vernünftigen Begrüßung geküsst. Es freute den Dunkelhaarigen ungemein, dass Zuneigungsbekundungen und Annährungen, welche zu Beginn der Beziehung eher von Hayatos Seite ausgingen inzwischen sogar viel öfter von Jun kamen. Sie waren wirklich in diese Beziehung hineingewachsen - sie beide. Und nach wie vor verliebt wie am ersten Tag. Der Hotel-CEO erwiderte den Kuss freudig und drückte seinen Liebsten an sich, der sich in seine Halsbeuge gekuschelt hatte. Ein sanftes Lächeln umspielte seine Lippen. "Es versteht keine Sekunde in der ich nicht stolz auf dich bin." er küsste Jun in das volle Haar. "Du warst einfach unglaublich. Ich konnte meinen Blick nicht von dir nehmen." Schweren Herzens hatte sich Hayato aber dann von ihm gelöst, damit er den Wagen starten und sie hier endlich verschwinden konnten. Das Stadion sah seinen Freund früh genug wieder, jetzt war er an der Reihe.


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    • Jun
      Er war ehrlich gesagt etwas erleichtert, als er die Fangruppe hinter sich gelassen hatte und nun mit Hayato alleine im Wagen war. Die Mädchen hatten ihn doch ein wenig überrumpelt und so sehr er sich davon auch geschmeichelt fühlte, war das nicht nur gerade etwas viel für ihn, es hatte ihm auch nicht ganz so sehr gefallen, dass diese Teenager direkt so sehr Interesse an seinem Privatleben hegten. Er wusste, dass es der Öffentlichkeit anhand der Bilder nicht entgangen sein dürfte, dass da wohl etwas lief, dennoch waren Details vollkommen ihre Sache.
      Jun schenkte seinem liebsten einen Begrüßungskuss und lehnte sich dann ein wenig an ihn, während er ihn fragte, ob er stolz auf ihn sei. Natürlich wusste er, dass Hayato immer stolz auf ihn war, aber er wollte die Worte unbedingt aus dem Mund von ihm hören und das tatsächlich zu hören war auch der letzte Hauch um ihm ein breites Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Er wusste, er konnte heute stolz auf sich sein und er hatte sein bestes gegeben. Sein Freund hatte ihn das erste Mal bei einem Turnier gesehen und Jun hatte sich nicht blamiert. Dieser Tag war wirklich ein absoluter Erfolg!
      "Warst du ohne Security hier? Was, wenn dich jemand erkannt und dir zu nahe gekommen wäre?", äußerte Jun nach einiger Zeit der Ruhe seine Bedenken, als er so langsam realisierte, dass sein Freund auf einer Zuschauertribüne zusammen mit anderen gestanden hatte und Jun weit und breit keinen Bodyguard gesehen hatte. Hayato mochte kein Idol oder Schauspieler sein und war auch (wahrscheinlich) nicht in illegalen Kreisen unterwegs, dennoch zählte er zu den reichsten Geschäftsleuten Japans, weshalb verdammt viele Leute sein Gesicht kannten und wussten wer er war und welch ein Vermögen hinter ihm stand. Vielleicht waren diese Leute nicht unbedingt normalerweise Zuschauer in einer Bogenschießen-Meisterschaft, aber schwarze Schafe gab es schließlich immer und überall. Es hätte Hayato also durchaus auch hier etwas passieren können, insbesondere, nachdem er nun indirekt schlechte Publicity durch die Beziehung mit Jun bekommen hatte.
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    • ___ Hayato ___

      Er bemerkte das freudige Lächeln seines Freundes, als er diesen lobte und musste nun selbst erneut schmunzeln. Der Parkplatz vor dem Stadium war brechend voll, weshalb es gefühlt eine Ewigkeit gedauert hatte bis er überhaupt den Ausgang erreicht hatte. Er eierte förmlich hinter den Leuten her, erntete den ein oder anderen verwirrten Blick und schaffte es irgendwann endlich den Parkplatz zu verlassen. Er hatte noch nie so lange auf einem Parkplatz zu gebracht...
      "Keine Sorge, sagen wir einfach ich kenne jemanden der sehr sauer verkündet hat, dass wenn mir auch nur ein Haar gekrümmt wird, ganz Japan brennt." Taejin hatte wahrlich getoppt, als er mitbekommen hatte, dass es die ein oder andere negative Kritik an dieser Beziehung gab. "Ein wenig drastisch, aber ich traue es der Person durchaus zu.", kam es amüsiert von Hayato, ehe er aber den Kopf schüttelte. "Nein, keine Sorge. Ich war der Überzeugung das wenn ich da heute mit Bodyguards aufgeschlagen wäre, es nur verdächtiger wäre. Außerdem habe ich nichts zu verstecken. Ich verstehe aber deine Sorgen." lächelnd griff er mit der freien Hand nach dem Knie seines Liebsten und strich sanft darüber. "Danke."
      Sie fuhren durch ziemlich belebte Straßen, es war nicht nur auf dem Parkplatz wahrlich die Hölle los, sondern auch in der Innenstadt. Nun gut in Tokio nicht sonderlich ungewöhnlich. "Oh, wir eröffnen doch nächsten Monat das neue Hotel in Yokohama, erinnerst du dich? Wir hatten heute einige Chefköche vorgeladen und reichlich Probegerichte zubereitet bekommen. Ich war so frei und habe ein wenig der Sachen die mir gefallen haben mitgenommen. Ich glaube das könnte dir gefallen." berichtete Hayato seinem Freund und stand bereits erneut an einer roten Ampel. Wieder einmal war der Hotelerbe dankbar für seine unendliche Geduld.


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    • Jun
      Er hatte eine leise Ahnung, wer in Hayatos Umfeld so beängstigend sein könnte, dass er Japan niederbrennen würde... Und auch Jun würde es dem Koreaner zutrauen. Er hatte ihn bisher nur einmal getroffen, aber der Blonde strömte eine Ausstrahlung aus, als würde er nicht zu zögern Gewalt anzuwenden, wenn jemand leiden musste, der ihm viel bedeutete. Und sein... "Freund" wirkte mit seiner kalten Art sogar noch möderischer. Jun war sich sicher, dass Hayato in keine illegalen Aktivitäten verstrickt war... bei seinem besten Freund, war er sich wiederum da nicht so sicher. Vermutlich hatte er schon das ein oder andere Blut an seinen Händen...
      Besser nicht weiter darüber nachdenken, das war dann doch für den Brünetten ein wenig zu unheimlich.
      Er war froh, als sie losfuhren und nach einer Ewigkeit endlich den Parkplatz verließen, nur um nach Hause fahren zu können. Jun behielt während der Fahrt seine Hände bei sich, wenngleich er die ganze Zeit am liebsten die Hand seines Freundes gehalten hätte. An einer der vielen roten Ampeln, an der Hayato halten musste, zückte Jun dann sein Smartphone und schaltete dieses wieder ein. Ein paar entgangene Anrufe, ein paar entgangene Nachrichten, Glückwünsche... er arbeitete sich durch das alles durch und hielt dann inne, als er von einer unbekannten Nummer eine Nachricht mit einem Link entdeckte. Normalerweise würde er das ignorieren und die Nummer sperren, da das meist auf Trojaner deutete, aber die Vorschau des Links zeigte ganz klar zwei Bilder von ihm. Jun, wie er an der Meisterschaft teilnahm und das Foto von ihm mit Hayato. Ersteres musste erst vor knapp einer Stunde gemacht worden sein. Der Link führte ihn zu einem Artikel auf einer Klatschwebseite, die das "skandalöse Liebesleben" von Jun in einem sehr kurzen Text, der mit den beiden Bildern geschmückt wurde, aufdecken wollte. Er hob eine Augenbraue. In dem Artikel standen sehr viele Spekulationen, die sich der Schreiber des Artikels wohl ausgedacht hatte und diesmal fiel nur Juns Name und Hayato wurde als sein "unbekannter Liebhaber" betitelt. Da hatte jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht. Jun lachte leise, schüttelt den Kopf und schloss die Seite wieder. "Nun hab auch ich offiziell meinen allerersten Skandal."
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    • ___ Hayato ___

      Das sich Jun nicht hinsichtlich des Essens äußerte, deutete er als Einverständnis und was die Sache mit dem mysteriösen Bodyguard von Hayato anging, nun darauf sollte man vielleicht auch einfach nichts erwähnen. Sein Liebster war schlau und konnte sich sicherlich in etwa vorstellen, um wen es sich handeln könnte. Es gab nur einen Menschen dem Hayato abgesehen von seinem Vater so nah stand und das war nun einmal Taejin und dieser verströmte eine gewisse Aura. Das sein mörderisches Kätzchen nun an seiner Seite war, bekräftigte es gleich nochmals doppelt. Als Hayato an einer erneuten Ampel stehen blieb, ließ er Jun ein wenig Ruhe und schrieb es dem Adrenalin von der Meisterschaft zu, dass sein Liebster nicht direkt eingeschlafen war. Sicherlich war er unglaublich erschöpft. Erst als er ein leises Lachen vernahm, blickte er zu ihm, konzentrierte sich aber dann wieder auf die Straße und grinste amüsiert hinsichtlich der Erklärung. "Glückwunsch mein Süßer, du bist nun offiziell in der Welt der Promis angekommen. Ich erinnere mich daran, dass Tae seinen ersten Skandal-Bericht ausgedruckt und eingerahmt hatte. Inzwischen sind das aber so viel, dass er eine seiner Villen locker damit komplett tapezieren könnte. Ich habe nicht viele, aber ich erinnere mich an meine erste heute noch." bei der nächsten roten Ampel sah er leicht lachend zu Jun. "Man hat vermutet, ich hätte meinen Großvater ermordet, damit ich an die Hotelkette komme. Kurze Zeit später ist mein besagter Opa mit seinem viel zu teuren Stock förmlich auf die Presse los gegangen. Was für ein Anblick, das Gerücht hatte sich so fest gehalten und sie haben ihn angestarrt als wäre er ein Geist. Mein Vorschlag, dass er einen weißen Anzug trägt hat er leider abgelehnt. Das hätte seinen Geisterstatus unterstrichen. Mal ehrlich, der Kerl ist unverwüstlich." Hayato grinste. "Liegt in der Familie." Er lehnte sich kurz zu Jun und klaute sich einen Kuss ehe er weiter fuhr. "Erzähl mir von deinem. Wir können ihn gerne ebenfalls einrahmen."
      Glücklicherweise schien Jun tatsächlich nicht sehr bekümmert, was Hayato ungemein erleichterte. Dennoch wollte er ihn ein wenig mit diesen Geschichten aufmuntern und bekräftigen, dass er sich keine Sorgen machen brauchte.


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    • Jun
      Er lachte amüsiert, als Hayato von seinem ersten Skandal erzählte. Jun würde nie verstehen, warum Menschen Lügen verbreiten mussten, nur um sich an dem Unglück anderer zu bereichern, aber er verstand durchaus, dass man als "Opfer" in dieser Situation es mehr oder weniger mit Humor nehmen musste. Es gab viel zu viele Menschen, die sich für solche erfundenen Klatschzeitschriften interessierten und solange es diese gab, würden diese Artikel auch weiter geschrieben werden. Jun selbst störte seinen ersten Artikel zwar nicht allzu sehr, wenngleich er nicht unbedingt glücklich über die Spekulationen darin war.
      "Ich habe das Gefühl man sollte sich besser nicht mit deiner Familie anlegen.", entgegnete der Jüngere schließlich lachend und lächelte in den kleinen Kuss hinein, den ihm sein Freund an einer der roten Ampeln gab, ehe sich Hayato nach dem Inhalt von Juns skandalösem Artikel erkundigte. Jun zuckte daraufhin knapp mit den Schultern.
      "Nichts überwältigendes. Es wird gemutmaßt, dass ich mich in die Meisterschaft eingekauft habe, beziehungsweise, dass ich mit älteren Männern schlafe, damit sie mir die Teilnahme an der Meisterschaft ermöglichen. Dabei hat der Verfasser des Artikel das Foto von uns beiden genommen und dich als unbekannten Sugardaddy dargestellt... ich hab das Gefühl, dass derjenige, der den Artikel geschrieben hat, unter einem Stein lebt. Erstaunlich dass es Journalisten gibt, die das von dir nicht mitbekommen haben." Jun schüttelte grinsend den Kopf. Er wusste, dass der Artikel absolut nicht schmeichelhaft war, aber er konnte ihn einfach nicht ernst nehmen. Er weiß, was er geleistet hatte, um bei dieser Meisterschaft dabei zu sein und fast jeder in diesem Sport wusste, dass es fast unmöglich war sich bei einer Meisterschaft einzukaufen, wenn man nicht das Talent dafür hatte. Die Person hatte also wirklich gar keinen Schimmer worüber sie da schrieb.
      "Allerdings heißt das, dass es jetzt nicht mehr all zu lange dauert, bis in den Medien unser beider Namen zusammen in Verbindung gebracht werden..." Jun hielt kurz inne und blickte dann zu Hayato. "Ist das okay für dich?"
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    • ___ Hayato ___

      Hayato nahm gefühlt jede rote Ampel mit, normalerweise war er ein Glückskind was grüne Wellen anging, heute schien es das absolute Gegenteil zu sein. Da der Hotelerbe aber von Natur aus relativ gelassen war, spiegelte sich das auch in seinem Fahrstil wieder und zudem hatte er eine angenehme Gesellschaft. Zwar wäre es ihm deutlich lieber, wenn er schnellstmöglich mit seinem Liebsten endlich auf seinem Sofa saß und ihn nah an sich ziehen konnte, aber das musste wohl noch ein wenig warten. Wenigstens konnte er sich an jeder roten Ampel einen kleinen Kuss klauen, das milderte den zähen Verkehr ziemlich. Zumindest in den Augen des millionenschweren jungen Mannes. Hayato lächelte sanft, als er Jun so lachen hörte. Es liebte das Lachen des Brünetten. Nun eigentlich liebte er ja alles an dem Jüngeren, allerdings wurde ihm immer so leicht ums Herz, wenn er seinen Liebsten glücklich sah. Umso mehr erleichterte es Hayato, dass Jun all das nicht so schwer nahm. Um zu unterstreichen, dass Klatschtexte meistens absolut lächerlich waren, berichtete er von seinem ersten und erntete ebenfalls ein Kichern. Hayato grinste amüsierst. "Gut möglich." Als er sich dann erkundigte, was nun der erste Skandal seines Engels war, musste er tatsächlich anfangen zu lachen.
      "Nun, du schläfst tatsächlich mit einem älteren Mann. Allerdings fühl ich mich jetzt richtig alt." lachend versuchte er sich auf die Straße zu konzentrieren, brauchte aber einen Moment. "Allerdings...lasse ich es nicht auf sich beruhen, dass man deine sportlichen Leistungen nicht würdigt. Ich finde schon raus, wer den Text geschrieben hat, stelle deinen Sugardaddy mal vor und werde den Kerl aus der Welt des Journalismus verschwinden lassen." Es war eine Sache, wenn man über ihr Liebesleben spekulierte, das war in der Welt der Reichen und Schönen wie man so schön zu sagen pflegte normal und etwas mit dem Hayato sich schon lange abgefunden hatte - was blieb ihm auch anderes übrig. Allerdings Juns Talent in Frage zu stellen und zu behaupten er hatte sich eingekauft? Hayato würde diesen Text sehr schnell von der Bildfläche verschwinden lassen und den Verfasser gleich mit. Er hatte schon mehr als ein nur ein Journalistenleben zerstört, er hatte darin Übung. Als Jun dann aber von der Veröffentlichung ihrer beiden Namen sprach, lächelte der Hotelerbe sanft. "Jun, ich stehe zu dir und das werde ich auch immer tun. Lass sie ruhig schreiben und unsere Namen nennen. Ich werde alles daran setzen, dass dir dadurch kein Schaden entsteht. Konzentriere dich nur auf deine Meisterschaft und vertrau mir." Endlich erreichten sie das Nobelviertel in welchen Hayato residierte und der Verkehr beruhigte sich schlagartig. Er seufzte fast erleichtert, als er endlich in sein Parkhaus fuhr. Als er den Wagen zum stehen brachte, beugte er sich zu Jun bevor sie beide ausstiegen und legte seine Lippen auf die das anderen.


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    • Jun
      Hayato nahm das mit dem Sugardaddy zwar nicht ernst, schien aber weniger begeistert zu sein, dass jemand Juns Talent infrage stellte und so süß es auch war, dass der Hotelerbe wohl das ganze Leben dieses Journalisten dafür zerstören wollte, schüttelte Jun nur vage lächelnd mit dem Kopf und legte seine Hand auf die seines Freundes. "Nein, schon gut. Jeder Sportler weiß, dass das absoluter Blödsinn ist solch eine Behauptung aufzustellen und die Leute, die zu wenig Ahnung davon haben und diese Behauptung deshalb glauben, sind mir wirklich egal. Mach dir also keine Gedanken darüber und ignoriere es einfach. Sollen die Leute ruhig reden...", merkte er dann sanft an und strich seinem Freund kurz durch das dunkle Haar. Eine liebevolle Geste, mit der er Hayato zeigen wollte, dass er sich nicht weiter darum kümmern sollte.
      Kurz darauf erreichten sie das Viertel in dem Hayato wohnte und nachdem er in das Parkhaus gefahren war und und das Auto geparkt hatte, beugte er sich noch einmal zu Jun hinüber und küsste ihn. Und Jun? Er ließ nicht so leicht von ihm ab. Der Jüngere erwiderte den Kuss hungrig, legte seine Arme um Hayatos Nacken und würde der Hotelerbe nicht direkt am Lenkrad sitzen, hätte Jun sich jetzt abgeschnallt und auf den Schoß seines Freundes gesetzt.
      "Weißt du... Zu sehen wie du mich unterstützt und mich beschützen möchtest, wenn jemand Unsinn über mich erzählt... das ist wirklich extrem attraktiv.", murmelte Jun an den Lippen seines Freundes und lächelte ihn dann an. Ohne Frage war es für Jun nicht Liebe auf den ersten Blick gewesen, schließlich haben sie sich durch einen Autounfall kennengelernt und nicht umsonst war Jun anfangs deutlich distanzierter geblieben, während Hayato offenbar schon sehr schnell Interesse an ihm gefunden hatte, dennoch hatte es Jun mittlerweile ordentlich erwischt und er liebte Hayato mit jedem Tag noch mehr. Manchmal fragte er sich ja, ob das nur ein sehr schöner langer Traum war, aber dann holte Hayato ihn wieder in die Realität und zeigte ihm einmal mehr, wie sehr er ihn liebte. Jun zeigte seine Liebe zwar bei weitem nicht so ausgiebig und offen, wie es sein Freund tat, nichtsdestotrotz wollte er niemand anderen als ihn... und ertappte sich in letzter Zeit immer öfter dabei, wie er überlegte, wie er Hayato eine noch größere Freude machen könnte.
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    • ___ Hayato ___

      Hayato seufzte ein wenig unglücklich. Ihm gefiel es dennoch ganz und gar nicht, dass man so über seinen Liebsten sprach. Wenn Jun das Ganze aber so gelassen nahm, versuchte der Hotelerbe ihm zu Liebe den Journalisten nicht komplett dem Erdboden gleich zu machen - vorerst. Zumal sein süßer Bogenschütze mit solch Skandalen und Paparazzi bislang nichts am Hut hatte. Hayato kannte es seit klein auf, dass man ihm hinterher rannte und Bilder von ihm schoss, aber eigentlich war das etwas das er Jun gern erspart hätte. Vor allem war Jun im Gegensatz zu ihm deutlich introvertierter, auch wenn er seit sie sich nun schon konnten unglaublich aus sich herausgekommen war. Der Brünette hatte so viel Selbstvertrauen entwickelt und das mit recht. Hayato könnte platzen vor Stolz. Er genoss die kleine Streicheleinheit durch sein Haar. Diese Berührung gefiel ihm und der Hotelerbe sehnte sich einmal mehr nach seinen Vier Wänden und einem Sofa, mit dem er Jun endlich in seine Arme ziehen konnte. Während der Fahrt war das eher mäßig intelligent, würde er sich nicht beherrschen können.
      Vielleicht sollte er etwas mehr aufs Gas drücken ...er fuhr schließlich einen Sportwagen.
      Als sie dann endlich im Parkhaus angekommen waren, hatte es der Dunkelhaarige doch nicht mehr ausgehalten und sich zu Jun gebeugt, um diesen zu küssen. Jun erwiderte diesen Kuss überraschend hungrig, was Hayato sehr zufrieden in den Kuss lächeln ließ. Die Worte daraufhin erfreuten ihn gleich noch mehr. "Ist es das?", schnurrte er ihm zu und küsste seine Stirn, seine Nasenspitze und dann direkt wieder seine Lippen. Er konnte einfach nicht genug von diesem Mann bekommen. "Lass uns hoch gehen, sonst falle ich im Auto über dich her.", grinste er seinen Liebsten an.


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    • Jun
      Er war sich nicht ganz sicher, ob Hayato es tatsächlich dabei belassen würde, dennoch schien er zumindest erst einmal widerstrebend einzuwilligen... was zumindest ein Anfang war. Jun versuchte das Thema in dem Sinne erst einmal dabei zu belassen, um Hayato nicht noch mehr auf dumme Gedanken zu bringen. Stattdessen war er froh, dass sie endlich das Parkhaus von Hayatos Apartment erreichten, dort parkten und Hayato ihm sogleich einen Kuss schenkte. Zu gerne erwiderte Jun diesen, wäre gerne noch weiter gegangen, was im Auto aber wohl nicht so eine gute Idee wäre. Zumal sie auch immer mit dem Risiko rechnen mussten, dass irgendein verrückter Journalist es schaffte sich in das Parkhaus einzuschleichen. Menschen waren wirklich seltsam.
      Jun hatte seinem Liebsten ein kleines Kompliment gemacht, worüber er sich sehr zu freuen schien und als der Brünette die Küsse auf seiner Nase, seiner Stirn und seinen Lippen erneut spürte, lächelte er leicht. "Das klingt an sich nicht nach einem schlechten Plan...", erwiderte Jun grinsend, schüttelte aber dann vage den Kopf. "Aber ich weiß, warum das keine gute Idee ist...", seufzte er dann doch etwas theatralischer, ehe er sich von seinem Freund löste und auf der Beifahrerseite des Sportwagens ausstieg. Er konnte es kaum erwarten endlich wirklich mit Hayato komplett alleine zu sein... und natürlich ebenso konnte er es kaum erwarten Sherazade zu knuddeln. Er hatte aufgrund des Trainings in letzter Zeit sehr wenig Zeit mit der Hündin verbringen können und ihm waren die vorwurfsvollen Blicke der schneeweißen Dame dementsprechend nicht entgangen, wenn er spätabends total fertig Heim kam und sich nur noch zu Hayato ins Bett kuschelte, ohne noch vorher ausgiebig mit ihr zu schmusen. Das würde er aber definitiv nachholen. Das hatte sie absolut verdient!
      Jun wartete einen Moment, bis auch Hayato ausgestiegen war, ehe er nach ihm die Hand ausstreckte, damit sie händchenhaltend mit dem Aufzug hoch zum Apartment fahren konnten.
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    • ___ Hayato ___

      Als sie gemeinsam ausgestiegen waren, streckte ihm Jun seine Hand entgegen, was den Hotelerben aufrichtig freute. Er konnte sich gut daran erinnern, wie schwer sich Jun mit solchen Dingen getan hatte und nun kamen viele Aktionen von dem Bogenschützen aus und Hayato hütete diese Momente wie einen Schatz. Lächelnd schloss er den Wagen ab, in dem er auf das kleine Knöpfchen an seinem Schlüssel drückte und ergriff die Hand des Jüngeren. Natürlich nicht ohne die Hand des anderen zuerst anzuheben und einen Kuss auf dessen Handrücken zu hauchen. Eine Geste, welche sich Hayato bei Jun irgendwann angewöhnt hatte und die dem Brünetten zeigen sollte, wie kostbar er für den Millionär nun einmal war. Danach verschränkte er seine Finger mit dem anderen und steuerte den Aufzug an, welcher direkt in der Garage bereits installiert war und bis zu dem jeweiligen Stockwerk fahren konnte. Er drückte auf die Etage und noch während sie im Aufzug waren, drückte er seinen Liebsten leicht gegen die Wand um ihn erneut zu küssen.
      "Du sahst in deinem Hakama wieder absolut zum niederknien aus, weißt du das eigentlich?", hauchte er ihm verführerisch ins Ohr. "Kein Wunder, dass die Mädchen alle schwach geworden sind. Ich bin es auch." Die Fahrt im Aufzug war kurz, aber sie reichte damit er Jun noch einen sehr leidenschaftlichen Kuss schenken konnte. Es war schon witzig, wenn man so zurückdachte, war Hayato nie ein leidenschaftlicher Mensch gewesen oder jemand der seine Gefühle oder Lust nach außen trug. Eigentlich war er der absolut perfekte Geschäftsmann. Seit er Jun kannte sprühte er förmlich vor Emotionen und es gab oft Momente in denen Hayato damit schlichtweg überfordert war. Allerdings war für ihn jeder dieser Augenblicke kostbar. Der Kerl machte ihn einfach verrückt, anders konnte man es wahrscheinlich gar nicht mehr bezeichnen. "Ich liebe dich.", flüsterte er ihm zärtlich zu, ehe auch schon das vertraute Ding ertönte.


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    • Jun
      Ein kleiner Kuss von Hayato auf Juns Hand und ein noch breiteres Lächeln schlich sich auf die Lippen von Jun, ehe er seine Finger mit denen seines Freundes verschränkte und sie sich auf den Weg zum Fahrstuhl machten. Im Fahrstuhl angekommen, wählten sie Hayatos Apartment aus, ehe sich die Türen auch schon schlossen und keine Sekunde später wurde der Jüngere gegen die Wand des Aufzugs gedrückt und geküsst. EIn wenig atemlos erwiderte Jun den Kuss und als Hayato kurz innehielt, um ihm zu erzählen, wie heiß er den Brünetten im Hakama fand... wurde Jun tatsächlich ziemlich rot. Er spürte wie sich seine Wangen und Ohren erwärmten und er sogar ein wenig verlegen seine Hand durch seine Haare strich. Er hatte sich mittlerweile weitestgehend an Hayatos Komplimente gewöhnt... aber zuweilen überrumpelte ihn eben doch noch die Direktheit seines Freundes, der nie zu zögern schien ihm direkt zu sagen, wenn er ihn attraktiv, süß oder umwerfend fand... fast als hätte Hayato Sorge, dass Jun jemals vergessen könnte, was er für seinen Freund empfand. Erstaunlich, dass nie jemand zuvor diese Seiten an Hayato gesehen hatte und Jun es irgendwie geschafft hatte ihm diese romantische und beinahe kitschige Seite zu entlocken, wenn er doch bisher immer sehr rational gewesen war.
      "Ich liebe dich auch...", hauchte Jun schließlich immer noch etwas verlegen und erwiderte kurz den Kuss, ehe die Türen des Aufzugs auch schon aufgingen und der Brünette ein ihm sehr gut bekanntes fröhliches Bellen vernahm. Eilig löste sich Jun von seinem Freund, so als wüsste er nicht, dass Hayato gerne noch körperlicher geworden wäre und Juns verräterischer Körper nicht ebenso reagiert hätte. Stattdessen schob sich der Brünette an seinem Freund vorbei und stürzte sogleich zu der schneeweißen Hündin hinübe, schloss sie in seine Arme und vergrub sein Gesicht in ihrem Fell. "Hast du mich vermisst meine hübsche?", versuchte Jun fast schon abzulenken und war froh, dass seine Verlegenheit zumindest so langsam zu verschwinden schien. Seine Wangen schienen zumindest nicht mehr zu glühen.
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    • ___ Hayato ___

      Es war immer wieder absolut entzückend wie rot Jun werden konnte. Man sah seinem Liebsten Gefühlsreaktionen meist sehr genau an und Hayato könnte sich in diesem Anblick jedes Mal aufs Neue verlieren. Darum schlich sich auch ein amüsiertes Lächeln auf die Lippen des Älteren, während er Jun nach dem doch sehr innigen und heißen Kuss über die Wange strich und intensiv in die Augen sah. Jun war tatsächlich der einzige Mensch, der ihn jemals so zu Gesicht bekommen hatte. Nicht einmal Taejin kannte so intensive Emotionen von Hayato, war der Hotelerbe doch schon immer recht kühl und gelassen. Vielleicht weil der Dunkelhaarige vor Jun nicht einmal gewusst hatte, dass er überhaupt solche Gefühle besitzen konnte. Für ihn war es auch jetzt noch oft ein Rätzel, wo er bislang all die intensiven Emotionen versteckt hatte. Als Jun sein Liebesgeständnis erwiderte, dauerte es nicht lange da stürmte er regelrecht aus dem Aufzug, nur um Sherazade zu begrüßen. Die flauschige Hundedame hatte freudig gebellt und war ihnen Schwanzwedelnd entgegen gelaufen. Hayato kicherte leicht bei der Rettungsaktion des Jüngeren. Dennoch für seine andere große Liebe nahm er das gern in Kauf. Zumal Jun und Sherazade ein so süßes Bild abgeben und bei diesem Anblick schließlich Hayatos zwei größte Liebschaften zusammentrafen. Die Hündin freute sich jedenfalls riesig und ließ sich intensiv kuscheln, wuselte regelrecht um den Brünetten ehe sie auch Hayato begrüßte. "Hallo meine Prinzessin. Schau mal, wenn ich dir mitgebracht habe.", liebevoll strich er seiner Hundedame durch das weiche Fell.


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    • Jun
      Er hatte sich förmlich zu Sherazade geflüchtet, um aufgrund seiner Verlegenheit ein wenig Abstand zu Hayato zu bekommen. Er kam mittlerweile gut mit der Anziehung zu Hayato klar und hatte keine Probleme ihm körperlich näher zu kommen. In dem Sinne wurde er nicht mehr so schnell verlegen. Was ihn aber verlegen machte, war wenn sein Freund verbal ausdrückte, wie attraktiv er ihn fand. Das überrumpelte den Brünetten doch immer wieder auf's Neue und er konnte sich nie ganz dran gewöhnen. Als würde Hayato gar nicht erst zulassen, dass Jun etwas anderes glauben könnte, als dass er abgöttisch geliebt und begehrt wurde.
      Er hatte mit Sherazade gekuschelt, die sich nur zu gerne über die Streicheleinheiten freute, dann aber verräterischerweise doch zu ihrem Papa rannte und sich von ihm Liebkosungen abholte. Jun saß nun also alleine auf dem Boden des Wohnzimmers und blickte der Hündin nach, die ihn zwar mittlerweile auch sehr zu lieben schien, aber natürlich immer noch ihrem eigentlich Papa treu blieb.
      "Sie ist eindeutig ein Papa-Kind.", seufzte Jun schließlich und erhob sich vom Boden, schenkte seinem Freund dann aber doch einen sanften Blick. Einen Moment hielt er einfach nur inne und lächelte ihn an, ehe er seine Arme schweigend ausstreckte und damit fast schon wortlos eine Umarmung einforderte. Verlegenheit hin oder her, er wollte an diesem erfolgreichen Tag mit seinem Liebsten feiern und ihre Zeit genießen. Schließlich war Hayato der Mensch, bei dem er sich mit Abstand am wohlsten fühlte.
      "Wenn du unbedingt möchtest... kann ich den Hakama ja auch mal allein für dich tragen...", schlug der Brünette nach einer Weile leise vor. Wenn er schließlich Hayato damit glücklich machen könnte... warum dann nicht? Schließlich machte Hayato ihn oft genug überglücklich.
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